Posts Tagged ‘tomatensauce’

Ofenfrische Pizza mit Salami & Champignons [14.07.2017]

Friday, July 14th, 2017

Da ich heute keine große Lust auf das ständig wiederkehrenden Freitags-Standard-Gericht in Form des Gebackenen Seelachs mit Zitronenecke und Kartoffelsalat, dazu Remoulade aus dem Abschnitt Globetrotter auf der Speisekarte unseres Betriebsrestaurants verspürte und auch die Dampfnudel mit Vanillesauce und Mohn bei Tradition der Region oder die Asia-Thai-Gerichte wie Gebratene Bandnudeln mit asiatischem Gemüse und Kokosmilch oder San Sei Chop Suey – Verschiedene Fleischsorten mit Gemüse in Spezial Sauce nicht so das richtige schienen, griff ich schließlich bei der Ofenfrischen Pizza mit Salami und Champignons zu, die im Abschnitt Vitality angeboten wurde und für die man extra den restauranteigenen Steinofen angeworfen hatte. Nach dem Backen wurde die Pizza noch mit zusätzlichem Oregano garniert und man konnte sich mit Chilisauce auch noch etwas mehr Schärfe verschaffen, wovon ich vorsichtig gebrauch machte, den die verwendete Chilisauce ist wirklich scharf.

Oven fresh Pizza with salami & mushrooms / Ofenfrische Pizza Salami & Champignons

Auch wenn der Boden angenehm knusperdünn war, so wie man es sich hier in Europa meist wünscht, erwies sich der Rand mal wieder als sehr breit und teilweise auch sehr hart gebacken, so dass man ein scharfes Messer und gute Zähne brauchte, um diesen mit zu verzehren. Und der Belag war ebenfalls nicht ganz optimal, denn man hatte hier bei der Salami etwas “gegeizt” und nur drei anstatt der ebenfalls passenden vier Scheiben für vier Pizza-Teile belegt. Und die Pilze waren sehr unregelmäßig verteilt. Geschmacklich war sie aber in Ordnung, vor allem die Tomatensauce fand ich sehr gelungen gewürzt und angenehm fruchtig. Auch wenn ein echter italienischer Pizzabäcker bestimmt die Hände über dem Kopf zusammengeschlagen und laut “Mamma Mia” gerufen hätte, wenn er sie gesehen hätte. ­čśë Aber mit hat sie ausgereicht – ich stelle keine so hohen Ansprüche an Pizzen in unserem Betriebsrestaurant, dessen Kernkompetenzen eben anderswo liegen.
Aber das war wohl nicht der einzige Grund, warum das Seelachsfilet die Pizza heute auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala überrundete und nur einen zweiten Platz bescherte. Ein weiteres Problem ist dass die zuständige Küchenkraft zu Stoßzeiten einfach mit dem Backen nicht hinterher kommt und daher sich Schlangen vor dem Ofen bilden, was viele dazu bringt doch noch kurzfristig auf ein anderes Gericht umzuschwenken. Auf dem dritten Platz folgten schließlich die Asia-Gerichte und Platz vier belegte die Dampfnudel mit Vanillesauce.

Mein Abschlußurteil:
Pizza: + (Aber nur mit einem halb zugedrückten Auge)

Pestrofa Plaki – Forelle aus dem Ofen mit Tomatensauce & Paprikareis [10.02.2017]

Friday, February 10th, 2017

Passend zu heutigen Freitag stand am letzten Tag der Griechenland-Woche in unserem Betriebsrestaurant natürlich ein Fischgericht auf der Speisekarte. Es sollte Pestrofa Plaki – Forelle im Ofen gegart inTomatensauce, dazu Paprikareis. Und da die anderen Angebote wie Feiner Putenbraten mit Champignonsauce und Nudeln bei Vitality, eine Dampfnudel mit heißen Kirschen bei Tradition der Region oder die Asia-Thai-Gerichte wie Gebackene Ananas und Banane oder Pad Pieew Wan – Schweinefleisch süß-sauer mit Ananas, Kirschtomaten und Lauchzwiebeln keine bessere Alternativen boten, war ich dem natürlich nicht abgeneigt. Zumal man das Gericht noch zusätzlich mit frischem Rucola-Salat garnierte.

Pestrofa Plaki - Baked trout with tomato sauce & bell pepper rice / Forelle aus dem Ofen mit Tomatensauce & Paprikareis

Ich habe mich natürlich wieder über die griechische Bezeichnung informiert und dabei herausgefunden, das Pestrofa einfach Forelle bedeutet und man in der griechischen Küche unter Plaki ein im Ofen gegartes Gericht mit Olivenöl, Tomaten und Gemüse versteht. Das wohl bekannteste unter den Plaki-Gerichten ist das auch in Großbritannien sehr beliebte Gigantes Plaki, Riesenbohnen in Tomatensauce. In einer Abwandlung haben sie dort als Baked Beans auch einzig in die dortige Essenkultur gehalten. Aber damit genug der Abschweifungen, kommen wir zum heutigen Fischgericht.
Unter einem guten Handvoll frischen und knackigen Rucola verbarg sich eine angenehm große Forelle, der beim servieren zwar die Schwanzflosse abhanden gekommen war, aber ansonsten keinerlei Grund zu irgendwelcher Kritik bot. Das Tier war, wie bei uns im Betriebsrestaurant üblich, ohne Rückgrat zubereitet worden und besaß auch sonst so gut wie keine Gräten. Und die Ausbeute an saftigen, zarten Forellenfleisch war überaus reichhaltig. Dazu passte gut die fruchtige und leicht exotisch gewürzte Tomatensauce mit zahlreichen Fruchtstücken, die nicht nur den Fisch wunderbar ergänzte, sondern auch half den lockeren, mit einigen Stücken Paprika versetzten Reis beim Verzehr zu binden. Beim “Paprika-Reis” hätte man wirklich etwas mehr Kreativität an den Tag legen können und nicht einfach nur Paprika andünsten und unter den Reis mischen sollen – aber ich will mich nicht zu sehr beschweren, denn er lieferte auch in dieser einfachen Form eine ausreichende Sättigungsbeilage. Was das Gericht neben dem Namen griechisch machte war aber vor allem die Sauce, in der ich neben zahlreichen Kräutern auch eine ganz leichte Zimtnote meinte zu schmecken. Ich war auf jeden Fall zufrieden und auch wenn das Pestrofa Plaki nicht den Lammbraten von gestern von Platz eins der besten griechischen Gerichte verdrängen konnte, bot es doch einen guten Abschluß der Griechenland-Woche in unserem Betriebsrestaurant.
Und auch auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala erfreute sich die griechische Forelle heute hoher Beliebtheit und konnte unangefochten Platz eins für sich erobern. Um den zweiten Platz lieferten sie die Asia-Gerichte und er Putenbraten schließlich ein enges Kopf-an-Kopf-Rennen, das die Asia-Gerichte heute mit hauchdünnen Vorsprung für sich entscheiden konnten. Somit belegte der Putenbraten mit Champignonsauce Platz drei und knapp dahinter auf dem vierten Platz folgte die Dampfnudel mit heißen Kirschen.

Mein Abschlußurteil:
Gebackene Forelle: ++
Tomatensauce: ++
Paprikareis: ++
Rucola: ++

Mousaka mit Tomatensauce & Feta [08.02.2017]

Wednesday, February 8th, 2017

Heute war ich sehr stark am überlegen, ob ich erneut beim Angebot der derzeit griechischen Woche in unserem Betriebsrestaurant zugreifen sollte. Denn obwohl das Mousaka – Auflauf mit Rinderhackfleisch, Aubergine und Kartoffeln mit Tomatensauce, Fetakäse und Bechamel ein wirklich verlockend aussehendes Gericht erschien, waren auch das Gebratene Lachsfilet mit rangenratatouille und Kräuterkartoffeln im Abschnitt Vitality sowie der Schwabenteller – Schweinesteak mit Schwammerlsauce, Röstzwiebeln und Käsespätzle bei Tradition der Region Angebote, die ich ebenfalls ihren Reiz besaßen und die ich nicht einfach ignorieren konnte. Nur die Asia-Thai-Angebote wie Gebratene Mienudeln mit verschiedenem Asiagemüse in Hoi Sin Sauce oder Moo Pad Takai – Schweinefleisch mit Bambusstreifen und Paprika in Chili-Zitronengrassauce erschienen weniger etwas für mich. Doch letztlich entschied ich mich dann doch für das Mousaka, denn hier handelte es sich um ein Gericht, dass absolut nicht zum Standardrepertoire unseres Betriebsrestaurants gehörte. Und das wollte ich natürlich nicht verpassen. Auf Salat oder Gemüse verzichtete ich heute aber, denn es gab absolut nichts was zum Mousaka passen wollte.

Mousaka with tomato sauce & feta / Mousaka mit Tomatensauce & Feta

Ursprünglich stammt das Mousakas, Moussaka oder Musaka aus dem aarabischen Raum, ist aber inzwischen auch im Balkan, in Griechenland und der Türkei verbreitet. In Griechenland zählt das korrekterweise als Mousak├ís bezeichnete Gericht dort neben Souvlaki und Gyros zu den bekanntesten Speisen der griechischen Küche. Ich selbst hatte ja auch schon einmal Mousak├ís, damals allerdings ohne Auberginen, zubereitet und das Rezept hier vorgestellt. Aber auch die Variante unseres Betriebsrestaurants, das mit Auberginen, Zucchini und Kartoffeln zubereitet und mit Bechamelsauce zwischen den Schichten verfeinert worden war, erwies sich als überaus gut gelungen. Sehr würzig, leicht exotisch und mit einer eindeutig griechischen Note, soviel stand fest. Die mit viel Gewürzen und Kräutern versehene Tomatensauce sowie den gewürfelten Feta hatte man separat serviert, aber das störte natürlich nicht weiter, denn so konnte man alle drei Komponenten immer wieder zu einer leckeren Zusammenstellung kombinieren. Ich war überaus zufrieden, denn nach dem Kokkinisto vom Montag und dem Souvlaki von gestern, die beide nicht wirklich perfekt gewesen waren, hatte man beim Mousakas einen absoluten Volltreffer gelandet. Ich hätte auf jeden Fall nichts dagegen, wenn man dieses Gericht nun häufiger auf unserer Speisekarte finden würde, denn es war das bisher beste Griechenland-Gericht das man uns vorgesetzt hatte.
Beim Rennen um den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala lieferten sich heute das Mousak├ís und der Schwabenteller ein sehr enges Kopf-an-Kopf-Rennen und ich musste letztlich noch die Tabletts in den Rückgabewagen hinzu ziehen, um mich schließlich für das Mousak├ís als Sieger entscheiden zu können. Nach dem Schwabenteller auf dem zweiten Platz sah ich die Asia-Gerichte heute auf Platz drei und das Lachsfilet mit Orangenratatouille auf einem guten vierten Platz.

Mein Abschlußurteil:
Mousakás: ++
Tomatensauce: ++

Spaghetti mit Hackfleisch-Tomatensauce [04.02.2017]

Saturday, February 4th, 2017

Heute war ich mal nicht sehr kreativ was das kochen anging und entschied mich dazu, einfach mal wieder eines meiner Lieblingsrezepte zuzubereiten: Spaghetti mit Hackfleisch-Tomatensauce. Das zugehörige Rezept hatte ich ja hier, dort, hier und auch hier schon einmal in verschiedenen Versionen vorgestellt, heute hielt ich mich jedoch größtenteils an das Basisrezept und variierte nur die Gewürze ein wenig.

Cooking Spaghetti

Das kochen auf einem Induktionsherd war für mich als alten Elektroherd-Kenner zwar etwas ungewohnt, aber natürlich habe ich auch das ohne Probleme hinbekommen. ­čśë
Das Ergebnis war, wie üblich, ein überaus leckeres Nudelgericht. Leider hatte ich keinen Parmesan oder irgend einen anderen Käse zum garnieren, aber notfalls geht es glücklicherweise auch ohne.

Spaghetti with ground meat tomato sauce / Spaghetti mit Hackfleisch-Tomatensauce

Diese Variante, die ich mit Salz, Pfeffer, Gemüsebrühe, edelsüßen und rosenscharfem Paprika sowie etwas Chilipulver gewürzt und mit etwas Ketchup gestreckt hatte, war mal wieder überaus gut gelungen. Auf der anderen Seite glaube ich aber auch nicht, dass man bei so einem einfachen Rezept allzu viel falsch machen kann. Das ist wohl auch einer der Gründe, warum ich immer wieder gerne darauf zurückgreife.

Guten Appetit

Pizza mit Salami und Champignons [11.11.2016]

Friday, November 11th, 2016

Als ich mich mit meinen Kollegen unserem Betriebsrestaurant näherte, verriet schon der Geruch nach frisch gebackenem Teig, dass heute mal wieder der zweietagige Steinofen in Betrieb genommen worden und Pizza zubereitet wurde. Es war eine einfache Variante, eine Pizza mit Salami und Champignons die man im Abschnitt Vitaliy der heutigen Speisekarte anbot und ich muss zugeben, dass auch das Seelachsilet auf sizilianische Art mit Ciabatta-Brot bei Globetrotter und sogar die Reiberdatschi mit Apfelmus bei Tradition der Region auch irgendwie reizten. Nur auf Asia-Thai-Gerichte wie Gebackene Ananas und Banane oder San Sei Chop Suey – Verschiedene Fleischsorten mit Gemüse in Spezialsauce verspürte ich keinen Appetit. Und obwohl die Schlange an der Theke vor dem Steinofen bereits etwas länger war, reihte ich mich schließlich doch dort ein und wählte somit die Pizza, die noch an der Theke, frisch aus dem Ofen kommend, geviertelt und mit Oregano garniert wurde, bevor man sie an mich übergab. Außerdem standen Steakmesser bereit, denn mit den üblichen, eher stumpfen Messern unseres Betriebsrestaurants ist nun mal nicht gut Pizza schneiden.

Pizza with salami & mushrooms / Pizza mit Salami & Champignons

Die Pizza sah meiner Meinung nach schon mal etwas besser aus als beim letzten Mal vor etwa drei Wochen, aber an eine Restaurant Pizza reichte sie dennoch nicht ganz heran. Dennoch erwies sich die Kombination aus Tomatensauce, vier großen Scheiben Salami, Käse und zahlreichen zerkleinerten Pilzen auf einem dünnen, knusprigen und frisch (fertig) gebackenen Teigscheibe als überaus schmackhaft und sogar den heute mal nicht ganz so breiten Rand konnte man man bis auf ein kleines, etwas zu dunkel geratenes Stück (links im Bild) mit essen. Volle Punktzahl gibt es dafür zwar nicht, aber es war schon nah dran. Insgesamt also eine mehr als nur akzeptable Kantinenpizza.
Mit einem knappen Vorsprung gelang es somit heute auch der Pizza, sich beim Rennen um den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala gegen den ebenfalls gerne gewählten sizilianischen Seelachs durchzusetzen, der somit Platz zwei belegte. Auf dem dritten Platz folgten die Reiberdatschi und auf Platz vier schließlich die Asia-Thai-Gerichte.

Mein Abschlußurteil:
Pizza Salami & Champignosn: +