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Gefüllte Paprikaschote auf Tomatensauce [30.08.2011]

Tuesday, August 30th, 2011

Obwohl ich zugeben muss dass sowohl das Gaeng Kiew Wan Pak – Gebratenes frisches Gemüse in grünem Thaicurry als auch das Nua Bad Kratiem Prik Thai – Gebratene Rindfleischstreifen mit frischem Knoblauch, schwarzem Pfeffer und Zwiebeln an der Asia-Thai-Theke durchaus lecker aussahen, wandte ich aufgrund der Tatsache dass ich ja bereits gestern Asiatisch gegessen hatte meinen Hauptaugenmerk heute der regulären Küche zu. Als erstes stach hier ein Tagesangebot in Form einer Gebratenen Hähnchenkeule mit Kartoffelsalat hervor, wohl die Reste der Hähnchenkeule mit Paprikasauce von gestern. Aber auch die Tortellino al pesto basilico aus der Sektion Vitality die ich hier, hier und hier schon in ähnlicher Form mal gewählt hatte klangen ganz lecker und die Schweinefiletstreifen mit Pilz-Kräutersauce und Knöpfle bei Globetrotter, das ich hier zuvor einmal gewählt hatte, erschienen ein recht verlockendes Angebot. Doch dann entdeckte ich bei Tradition der Region Gefüllte Paprikaschote auf Tomatensauce und Kartoffelpüree, ein Gericht dass zwar schon häufiger angeboten worden war, welches ich aber noch nie probiert hatte. Dies holte ich heute endlich mal nach. Dazu nahm ich mir noch einen kleinen Becher mit Himbeerefrüchten und einer beigen Puddingmasse von der Dessert-Theke.

Gefüllte Paprika / Stuffed Paprika

Leider entsprach die grüne Paprikaschote, die mit einer würzigen Masse aus Schweinegehacktem gefüllte war, nicht ganz dem was ich normalerweise von einem solchen Gericht erwarte. Zwar gab es geschmacklich nichts auszusetzen, doch man hatte die Schoten wohl etwas zu lange gebacken, denn sie waren deutlich zusammengefallen. Daher kann ich hier heute mal keine volle Punktzahl geben. An der mit italienischen Kräutern gewürzten Sauce aus stückigen Tomaten und dem sahnigen Kartoffelpüree gab es aber nichts zu bemängeln – hier waren sowohl Präsentation als auch Geschmack absolut in Ordnung. Beim Nachtisch wiederum gefiel mir die Kombination aus dem leicht säuerlich-süßen Himbeerfrüchten und dem recht zähen Pudding mit Karamel-Geschmack nur bedingt – vor allem weil sich beide Komponenten schlecht mischen ließen. Geschmacklich war beides aber in Ordnung. Hatte schon besseres, aber insgesamt war auch heute das Mittagsgericht in Ordnung.
Bei den anderen Kantinengästen lag heute aber ganz deutlich und mit weitem Vorsprung das Schweinegeschnetzelte mit Pilz-Kräutersauce auf Platz eins der Beliebtheitsskala. Auf Platz zwei folgten die Asia-Gerichte, auf Platz drei kam die Paprikaschote, knapp gefolgt von den Tortellino und der Hähnchenkeule mit Kartoffelsalat, denen ich zu gleichen Teilen den vierten Platz zubilligen würde. Dabei sei noch zu erwähnen, dass die Hähnchenkeule nur in beschränkten Mengen vorhanden gewesen zu sein schien – das aber ist üblich bei solchen Sonderangeboten.

Mein Abschlußurteil:
Gefüllte Paprikaschote: +
Tomatensauce: ++
Kartoffelpüree: ++
Himbeerfrüchte mit Karamelpudding: +

Spaghetti Bolognese mit Parmesan [28.07.2011]

Thursday, July 28th, 2011

Einen Moment dachte ich darüber nach an der Asia-Thai-Theke zuzuschlagen, wo heute Asiatisches Gemüse, herzhaft gebraten in Erdnusssauce oder Gaeng Massaman Gai – Gebratenes Hühnchen mit frischem Gemüse und Kartoffeln in Massaman Curry, welches wie schon von hier und hier kennen, auf der Karte standen. Am kalorientechnisch klügsten wäre aber wahrscheinlich das Bunte Kräuter-Ofengemüse mit Kressedip gewesen, welches ich mir hier und hier schon mal hatte schmecken lassen. Doch dann entdeckte ich neben der traditionell-regionalen Bratwurst auf Sauerkraut mit Kartoffelpüree und Senf heute auch Spaghetti Bolognese mit Parmesan in der Abteilung Globetrotter. Außerdem gab es noch einen Krautwickel mit Kartoffelpüree als limitiertes Sonderangebot. Zwar hatte ich ja am Montag schon mal Nudel verzehrt, aber bei einer lecker anmutenden Bolognese-Sauce greife ich natürlich gerne zu. Außerdem ergänzte ich dieses Gericht mit einem kleinen Becher Mousse Blutorange von der Dessert-Theke.

Spaghetti Bolognese

Was die Bolognese-Sauce angeht gab es wie üblich nichts zu meckern. In einer angenehm gewürzten Tomatensauce war reichlich krümelig angebratenes Gehacktes angerichtet und ich meine auch etwas Gemüse darin entdecken zu können, aber in so kleinen Mengen dass ich die genauen Beigaben nicht genau identifizieren konnte. Kommt natürlich nicht ganz an meine selbst gemachte Bolognese ran, aber für ein Kantinengericht absolut akzeptabel. Der kleine Becher Mousse mit süßen, leicht bitteren Blutorangen-Aroma ergab einen guten Abschluss des heutigen Mittagsmahles.
Und auch bei den anderen Kantinengästen lagen die Spaghetti Bolognese heute ganz oben auf der allgemeinen Beliebtheitsskala. Auf Platz zwei folgte meiner Meinung nach die Bratwurst mit Sauerkraut heute noch knapp vor den Asia-Gerichten. Auf Platz vier folgten etwa gleich auf der Krautwickel und das Ofengemüse – wobei ich den Krautwickel, die bayrische Variante der Krautroulade, eigentlich aus der Wertung rausnehmen müsste, denn es gab ihn wirklich nur kurz und war als ich die Kantine wieder verließ schon aus.

Mein Abschlußurteil:
Spaghetti Bolognese: ++
Blutorangen-Mousse: ++

Spaghetti mit Hackfleisch-Tomatensauce – das Rezept

Tuesday, July 19th, 2011

In meinem Kühlschrank lagerte noch ein Päckchen Hackfleisch, das ich mir am Samstag gekauft hatte und das am morgigen Tag abgelaufen wäre (Schutzatmosphärenverpackung sei dank 😉 ). Also entschloss ich mich dazu heute Abend spontan noch etwas zu kochen. Bei der Wahl des Rezeptes fiel meine Wahl auf eine Zubereitung, die ich noch aus meinen Kindertagen kenne und bis heute Liebe: Spaghetti mit Hackfleisch-Tomatensauce. Die Zubereitungsform ist dabei extrem einfach, aber das Ergebnis ist eine Sauce in die ich mich heute noch hineinknien könnte. Die Nudeln sind dabei natürlich austauschbar – aber für mich gehören bevorzugt Spaghetti dazu.

Was braucht man also für 2-3 Portionen?

250g Hackfleisch (halb & halb oder reines Schweinehack)
01 - Zutat Hackfleisch

80g Tomatenmark (entspricht einer kleine Dose)
02 - Zutat Tomatenmark

350 ml Wasser
03 - Zutat Wasser

1,5 EL Mehl
04 - Zutat Mehl

250g Spaghetti
05 - Zutat Spaghetti

1-2 EL Tomatenketchup (um ggf. etwas zu strecken)
06 - Zutat Tomatenketchup

Italienische Kräuter (TK-Ware)
07 - Zutat Italienische Kräuter

Salz, Pfeffer und scharfes Paprika zum würzen
08 - Gewürze

etwas Olivenöl zum anbraten
09 - Zutat Olivenöl

Beginnen wir nun mit der Zubereitung:

Zuerst würzen wir unser Gehacktes falls wir es ungewürzt erworben haben – ich wählte etwas Salz, Pfeffer und Paprikapulver.
10 - Gehacktes würzen

Dann erhitzen wir einen Topf mit etwas Olivenöl
11 - Öl erhitzen

und braten das Hackfleisch darin krümelig an.
12 - Gehacktes anbraten

Anschließend geben wir das Tomatenmark und das Mehl hinein
13 - Tomatenmark und Mehl hinein

und verrühren beides gut und dünsten es kurz an
14 - verrühren

um es dann mit dem Wasser aufzugießen.
15 - Mit Wasser aufgießen

Während alles nun vor sich hin köchelt
16 - köcheln

würzen wir unsere Sauce mit Salz, Pfeffer und Paprikapulver.
17 - würzen

Jetzt können wir auch die Spaghetti nach Packungsbereitung zubereiten.
19 - Spaghetti kochen

Während die Nudeln vor sich hin kochen, prüfen wir die Sauce und strecken sie falls sie zu dünn ist mit etwas Ketchup.
18 - Mit Ketchup verrühren

Außerdem rühren wir die italienischen Kräuter unter
20 - Kräuter unterheben

und schmecken es noch ein letztes Mal ab.
22 - abschmecken

Jetzt brauchen wir nur noch die Spaghetti abgießen und abzuschrecken,
21- Spaghetti abgießen

und schon können wir das Gericht servieren und genießen.
23 - Spaghetti mit Hackfleisch-Tomatensauce - Fertiges-Gericht

Obwohl die Zutaten nicht gerade umfangreich sind, war das Ergebnis mal wieder unglaublich lecker. Die leicht süße und auch fruchtige Sauce mit ihrer Fleischbeilage und der simplen, aber schmackhaften Würzung ergibt meiner persönlichen Meinung nach eine Tomatensauce, die man immer wieder kochen kann.

24 - Spaghetti mit Hackfleisch-Tomatensauce - CloseUp

Nachdem ich ja inzwischen schon einige Erfahrung im Kochen sammeln konnte, bin ich immer wieder begeistert wie man mit so einfachen Komponenten eine so schmackhafte Hackfleisch-Tomatensauce zubereiten kann. In größerer Menge Zubereitet und im Kühlschrank aufbewahrt hält sich das Gericht außerdem mehrere Tage und schmeckt aufgewärmt immer noch sehr lecker. Wer mag kann natürlich noch ein wenig mit den Gewürzen herum experimentieren – im absoluten Grundrezept wird die Sauce sogar nur mit Salz und – so glaube ich mich zu erinnern – Pfeffer gewürzt. Gute Gerichte müssen halt nicht immer hochkompliziert sein. 😉

Guten Appetit

Pizza selbst gemacht – das Rezept (Italienischer Teig)

Sunday, April 10th, 2011

Schon seit einigen spielte ich mit der Idee nach all den Fertigpizzen die ich hier getestet habe mich endlich mal daran zu wagen mir selbst eine Pizza herzustellen. Wie üblich stellte ich dazu einige Recherchen im Vorfeld an und kam zuerst zu der Erkenntnis dass es offensichtlich zwei Grundrezepte für einen Pizzateig gibt: Zum einen den Quark-Öl-Teig und dann einen Hefeteig ohne Quark, der wohl dem italienischen Original am nächsten kommt. Ich wählte für heute die Variante ohne Quark, das andere Rezept werde ich aber später bestimmt noch testen. Die zweite wichtige, ja essentielle Komponente einer Pizza ist natürlich die Pizzasauce. Auch hier gibt es unendlich viele Rezepte, von denen ich einige gelesen habe und mir wie üblich das beste daraus extrahierte und neu zu einem eigenen Rezept zusammensetzte. Den Belag habe ich nur der Vollständigkeit halber hier erwähnt – bei Belegen bleibt es jedem natürlich selbst überlassen was er auf seine Pizza tut. Aber nun genug der langen Vorrede – kommen wir zu meinem heutigen Kochexperiment.

Für eine kleine Pizza (ca. 2 – 3 Portionen) benötigen wir:

Für den Teig:
250g Weizenmehl (Typ 405)
01 - Zutat Weizenmehl

1/2 Würfel frische Hefe (20g)
02 - Zutat frische Hefe

2 TL Honig – wie ich während meiner Recherche las, reagiert Honig besser mit der Hefe und macht den Teig lockerer – die Kulturen der Hefe können den Zucker im Honig einfach besser aufspalten. Das wollte ich natürlich ausprobieren.
03 - Zutat Honig

125ml lauwarmes Wasser
04 - Zutat Wasser

2 gestrichene TL Salz
05 - Zutat Salz

1 EL Olivenöl
06 - Zutat Olivenöl

Für die Pizzasauce:

1 Dose geschälte Tomaten (400g)
07 - Zutat Geschälte Tomaten

1 mittlere Zwiebel
08 - Zutat Zwiebel

2-3 Zehen Knoblauch
09 - Zutat Knoblauchzehen

2 EL Tomatenmark
10 - Zutat Tomatenmark

1 Lorbeerblatt
11 - Zutat Lorbeerblatt

1 gehäufter TL Italienische Kräuter (TK) – Alternativ kann man die Sauce aber auch mit Basilikum, Oregano und verschiedenen anderen Gewürzen verfeinern
12 - Zutat Italienische Kräuter

außerdem Salz und Pfeffer – am besten frisch gemahlen und 1-2 EL Olivenöl zum andünsten.

Für den Belag: (Meine Variante)

2-3 frische Champignons
13 - Zutat Frische Champignons

Wurst und Schinken nach Wahl
14 - Zutat Wurst und Schinken

eingelegte Pepperoni
15 - Zutat Peperoni

sowie Käse nach Wahl zum bestreuen – ich entschied mich hier für den geraspelten Mozzarella den ich noch von gestern hatte.

Beginnen wir nun damit, den Teig zuzubereiten. Wir geben das Mehl in eine Schüssel und drücken z.B. mit den Fingerknöcheln eine Mulde hinein. In diese Mulde bröseln wir unsere Hefe.
16 - Hefe in Mehl bröseln

Dann geben wir den Honig auf die Hefe
17 - Honig hinzu geben

und gießen alles mit dem lauwarmen Wasser auf.
18 - Wasser hinzufügen

Nun verrühren wir alles kurz
19 - Verrühren

und fügen dann noch das Salz
20 - Salz addieren

und das Olivenöl hinzu. Das hat vor allem den Hintergrund dass Salz und Hefe in direktem Kontakt (also pur in der Schüssel gemischt) sich nicht vertragen. Salz unterbindet dabei (angeblich) das richtige gehen des Teiges.
21 - Öl hinein

Anschließend kneten wir alles gut ca. fünf Minuten lang durch. Einige Rezepte sprachen davon hier mit den Händen zu arbeiten, ich kann aber nur sagen: Finger weg – im wahrsten Sinne des Wortes. Der Teig klebt an den Händen fest und lässt sich nur schwer wieder lösen. Ich habe es ausprobiert und mich, nachdem ich die Reste des Teiges die ich so nicht mehr lösen konnte mit warmen Wasser von den Händen gewaschen hatte, dazu entschlossen doch den Mixer mit Knethaken zu verwenden.
22 - Teig vor dem Gehen
Anschließend bestreuen wir den Teig mit etwas Mehl und lassen ihn für ca. 40 Minuten abgedeckt an einem warmen Ort gehen. Ich deckte alles mit einer Folie und einem Handtuch ab und stellte es einfach in die Sonne, die durch mein Küchenfenster schien.

In der Zwischenzeit wandte ich mich der Pizzasauce zu. Zuerst würfeln wir die Zwiebel
23 - Zwiebel würfeln

und dünsten sie zusammen mit dem gepressten Knoblauch in etwas Olivenöl an.
24 - Zwiebeln & Knoblauch andünsten

Das Tomatenmark geben wir dann zu mit in den Topf und dünsten es ebenfalls kurz mit an
25 - Tomatenmark mit anschwitzen

bevor wir alles mit den geschälten Tomaten ablöschen.
26 - Geschälte Tomaten rein

Nachdem wir alles gut miteinander verrührt und die geschälten Tomaten dabei etwas zerkleinert haben würzen wir alles mit den italienischen Kräutern
27 - Mit Ital. Kräutern würzen

fügen das Lorbeerblatt hinzu
28 - Lorbeerblatt dazu

und schmecken die Sauce abschließend mit Salz und Pfeffer ab.
29 - Mit Pfeffer und Salz abschmecken

Abschließend lassen wir die Sauce für 20 bis 30 Minuten auf niedriger Stufe vor sich hin köcheln und rühren sie hin und wieder etwas um. Ist die Sauce fertig, nehmen wir sie von der Platte und lassen sie etwas abkühlen.
30 - Köcheln lassen

Als ich mich nun wieder dem Teig zuwandte, bekam ich einen ziemlichen Schreck als ich das Handtuch entfernte, denn der Teigklumpen wirkte ziemlich riesig
31 - Teig aufgegangen

doch es stellte sich schnell heraus dass sich nur eine große Luftblase im Inneren gebildet hatte, die ich durch einen schnellen Handgriff entleert hatte und so die wahre Masse des Teiges sah.
32 - Wirkliche Teigmenge

Durch das bestreuen mit Mehl war der Teig jetzt auch besser zu handhaben und ich knetete ihn noch einmal kurz auf einer bemehlten Arbeitsfläche durch
33 - Kneten

bevor ich ihn auf einem mit Backpapier ausgelegten Backblech ausrollte. Dabei kam mir zu Gute dass ich eine Teigrolle (Nudelholz) besitze dass mir hier gute Hilfe leistete, denn der Teig widersetzte sich Anfangs meinen Bemühungen ihn auszubreiten und zog sich immer wieder zusammen. Erst nach einigen Versuchen gelang es mir schließlich einen dünnen Boden als Grundlage für die Pizza zu fertigen.
34 - Teig auf Backblech ausbreiten

Jetzt ist übrigens auch ein guter Zeitpunkt den Backofen auf 225 Grad vorzuheizen.

Jetzt bestreichen wir unseren Teig mit einer dünnen Schicht der vorhin gefertigten Tomatensauce
35 - Pizzasauce verteilen

und belegen die Pizza dann nach eigenem Gutdünken. Frische Champignons kann man übrigens einfach roh schneiden und auf der Pizza verwenden – ein vorheriges blanchieren wie ich zuerst überlegt hatte ist hier nicht notwendig.
36 - Belegen

Zum Schluß bestreuen wir unsere Pizza noch mit Käse.
37 - Mit Käse bestreuen

Ist der Backofen vorgeheizt, schieben wir unsere Pizza auf der zweiten Schiene von unten ein
38 - In Ofen schieben

und lassen backen sie dort für ca 30 bis 40 Minuten.
39 - Backen

Ist der Käse gut zerlaufen und hat eine leichte Bräunung angenommen, können wir die Pizza schließlich entnehmen.
40 - Fertige Pizza

Jetzt brauchen wir sie nur noch ein passende Stücke zerteilen und können sie dann genießen.
41 - Pizzastück

Der Teig war noch etwas aufgegangen, aber der Boden erwies sich als angenehm dünn und luftig-locker. Hier hatte sich die Entscheidung für das Verwenden des Honigs auf jeden Fall sehr positiv ausgewirkt.
44 - Teigdichte
Und auch die fruchtige Sauce mit ihrer leicht pikanten Würzung erwies sich als sehr gelungen. Für meine erstes in Eigenregie entstandene Pizza ein voller Erfolg. Und auch beim Belag hatte ich, zumindest für meinen Geschmack, eindeutig eine gute Wahl getroffen.

42 - Closeup 43 - Closeup 2

Einzig das kleine Malheur mit dem manuellen Kneten von Anfang hat mich die Lehre ziehen lassen nicht als alles zu vertrauen was anderen in ihren Rezepten vorschlagen. Eventuell hätte ich hier aber auch nur meine Hände vorher etwas mehr mit Mehl bestäuben müssen. Davon aber einmal abgesehen – und es hatte ja auch keinerlei Folgen auf die spätere Pizza – kann ich dieses Rezept aber vorbehaltlos weiter empfehlen – das Ergebnis hat mir letztlich so gut gemundet dass ich wohl nichts übrig lassen werde mit dem ich dann testen könnte ob man eine solche Pizza auf aufwärmen kann. 😉 Auf diesen Part werde ich hier als entgegen der anderen Rezepte mal verzichten.
Natürlich werde ich bei Gelegenheit auch noch einmal andere Rezepte für Pizzateig einem Test unterziehen – vor allem die Variante mit Quark erscheint mir dabei recht vielversprechend. Und auch an der Sauce lässt sich bestimmt noch das eine oder andere Variieren. Mal schauen auf welche Rezepte ich in diesem Bereich noch so stoße. Über Hinweise jeglicher Art bin ich natürlich wie immer dankbar.

Guten Appetit

Hühnerbrust mit Basilikumpesto [15.10.2010]

Friday, October 15th, 2010

Während die Asia-Theke heute u.a. mit “Gebackenener Ananas und Banane” sowie “Moo Pad Prik Bai Krapao – Schweinefleisch mit scharfem Basilikum und Thai-Gemüse in Austernsauce” lockte – für mich war das nichts, da ich ja gestern bereits Asiatisch gegessen hatte – stand auf der Karte der regulär westlichen Küche mal wieder die übliche Dreierkombination aus Fisch, Süßspeise und Geflügel auf dem Plan. Im Bereich der Fischgerichte hatte man in der Sektion Globetrotter aber heute mal auf den sonst fast schon üblichen Kartoffelsalat als Sättigungsbeilage verzichtet, sondern bot “Gebratenes Pangasiusfilet mit Senfsauce und Petersilienkartoffeln an“. Einen Moment überlegte ich ja, ob ich hier zugreifen solle, aber die Senfsauce die nicht gerade zu meinen Lieblingssaucen zählt, bewog mich dazu mich gegen dieses Gericht zu entscheiden. Bei den traditionell-regionalen Gerichten schließlich stand “Topfpalatschinken mit Vanillesauce” auf dem Plan, was zwar prinzipiell lecker klang, aber bekanntermaßen sind ja Süßspeisen als Mittagsmahlzeit nichts für mich. Blieb also nur noch das heutige Vitality-Gericht, “Zarte Hühnerbrust gefüllt mit Basilikumpesto auf Tagliatelle al tomato“. Dazu gönnte ich mir heute – natürlich nur Ausnahmsweise – noch einen kleinen Waldbeer-Fruchtjoghurt.

Hühnerbrust mit Basilikumpesto auf Tagliatelle al tomato / Chicken breast with basil pesto on tagliatelle al tomate

Was mir nach den ersten Schnitten in das wirklich angenehm saftige und große Stück Hühnerbrust auffiel war, dass man hier mal wieder nicht wirklich das Pesto ins Innere der Hühnerbrust befördert hatte, sondern es nur außen aufgetragen hatte. Ich fand das Stück zwar dieses Mal etwas salziger als sonst, aber insgesamt auf jeden Fall wieder sehr gelungen. Die Tagliatelle, also Bandnudeln, entsprachen dahingegen heute nicht dem hohen Standard den ich sonst gewöhnt bin. Nicht nur dass sie bereits deutlich abgekühlt waren, sie klebten auch teilweise über die Maßen aneinander. Prinzipiell waren sie zwar in Ordnung, aber hier hätte man sich durchaus etwas mehr Mühe geben können. Die lecker gewürzte Tomatensauce mit Tomatenfruchtstücken entschädigte mich hier aber glücklicherweise etwas. Der Joghurt erwies sich schließlich als gelungener Abschluss des heutigen Mittagsmahles. Einzig die Kiwi musste ich beiseite legen, denn sie war – wohl durch zu langen Kontakt mit der Luft – in sich zusammengefallen und in der Mitte hart geworden.
Bei den anderen Kantinengästen schien sich die Hähnchenbrust in der Beliebtheit dann heute auch mit einem knappen Vorsprung noch vor dem Pangasiusfilet den ersten Platz sichern. Auf Platz drei folgten die Asia-Gerichte und schließlich der Topfpalatschinken.
Und mit 400kcal oder 10 WW ProPoints brauchte ich mir letztlich auch was die Nährwerte anging keinerlei Gedanken bezüglich meiner heutigen Auswahl zu machen.

Mein Abschlußurteil:
Hähnchenbrust mit Basilikumpesto: ++
Tagliatelle: +
Tomatensauce: ++