Spaghetti Bolognese mit Parmesan [06.04.2016]

Zuerst überlegte ich heute, ob ich nicht bei den Currynudeln mit Gemüse und Shrimps im Bereich Vitality zuzugreifen, aber auch die Spaghetti Bolognese mit Parmesan bei Globetrotter besaßen ihren gewissen Reiz und auch mit dem heutigen Zusatzangebot in Form eines Wiener Backhendel mit Kartoffelsalat hätte ich leben können, während mich die Abgebräunten Maultaschen in Zwiebelsauce bei Tradition der Region oder die heutigen Angebote an der Asia-Thai-Theke nicht sonderlich reizten. Doch wie sich herausstellte, handelte es sich beim Backhendel dieses mal um eine ziemlich mickrige, panierte Hähnchenkeule, die mit einem bleich wirkenden Kartoffelsalat serviert wurde und auch die Currynudeln mit Shrimps klangen deutlich besser als sie aussahen. Daher griff ich letztlich zum Klassiker in Form der Spaghetti Bolognese. Weiteres Gemüse, Salat oder ein Dessert sah dazu nicht als notwendig an.

Spaghetti Bolognese & Parmesan

Die Nudeln waren noch schön heiß sowie nicht zu weich geraten und auch die Sauce, die aus viel Hackfleisch, etwas fruchtiger Tomatensauce, einigen Kräutern und wohl auch ein wenig Möhren und Knollensellerie zubereitet worden war, gab keinerlei Grund zu irgendwelcher Kritik – auch wenn sie mit Sicherheit noch etwas Verbesserungspotential besaß. Gemeinsam mit dem würzigen, teilweise geschmolzenen Hartkäse – ich glaube übrigens nicht dass man echten Parmesan in der Kantine verwendet, sondern eher Gran Pandano oder eine andere billigere Variante – passte ebenfalls sehr gut in die geschmackliche Gesamtkomposition. Ein einfaches und schmackhaftes Mittagsgericht – ich bereute meine Entscheidung nicht.
Mit einem knappen, aber deutlich erkennbaren Vorsprung lagen die Spaghetti auch auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala heute vorne und konnte sich den ersten Platz erkämpfen. Auf dem zweiten Platz folgten heute die Asia-Gerichte, die sich ungewöhnlich hoher Beliebtheit erfreuten, gefolgte von dem Backhendel auf Platz drei. Auf dem vierten Platz lagen die Maultaschen und nur wenig dahinter lagen schließlich die Currynudeln mit Shrimps auf Platz fünf.

Mein Abschlußurteil:
Spaghetti Bolognese: ++

Pizza “Mexico” mit Rinderhackfleisch, Mais und Peperoni [01.04.2015]

Da ich ja bereits am Mittwoch auf mein Fischgericht verzichtet hatte, wäre es am heutigen Freitag eigentlich an der Zeit gewesen zu dem wie üblich an diesem Wochentag angebotene Gericht mit diesem wichtigen Eiweißlieferanten zu greifen. Und mit Lachswürfel in Spinat-Weißweinsauce und Butternudeln stand im Bereich Globetrotter auch ein überaus akzeptables Gericht auf der Speisekarte. Wäre da nicht die Pizza “Mexico” mit Rinderhackfleisch, Mais und Peperoni im Abschnitt Tradition der Region (was ja überhaupt nicht passte) gewesen, für die man extra den restauranteigenen Steinofen angeworfen hatte, um sie frisch fertig zu backen. Einen kurzen Moment zögerte ich zwar noch, aber als ich sah dass man zusätzlich auch Jalapenos mit auf die Pizza tat, war ich endgültig von diesem Gericht überzeugt und stellte mich an die kleine Schlange, die sich bereits vor der zugehörigen Theke gebildet hatte. Der Milchreis mit Zimt, Zucker und Waldbeeren sowie die Angebote an der Asia-Thai-Theke wie Gebackene Ananas und Banane, San Sei Chop Suey – Verschiedene Fleischsorten mit Gemüse in Spezial Sauce oder Gebratenes Lamm mit verschiedenem Gemüse in Hoi-Sin-Sauce – letzteres wohl Reste vom Mittwoch – kamen nicht in die nähere Auswahl. Auf weitere Applikationen wie Salat, Gemüse oder ein Dessert verzichtete ich heute aber.

Ground meat pizza "Mexico" with jalapenos / Hackfleisch-Pizza "Mexico" mit Jalapenos

Warum man die Mischung aus viel krümelig angebratenen Rinderhackfleischs, Mais, Kidnesbohnen und Käse in der Mitte der Pizza konzentriert und nicht über die gesamte zu Verfügung stehende Fläche der Teigscheibe verteilt hatte erschloss sich mir zwar nicht so ganz, aber zum Glück war dort genügend Hackfleisch um dies manuell ein wenig auszugleichen. Das mit reichlich Pizzagewürz versehene Hackfleisch war zwar qualitativ mit Sicherheit keine Spitzenqualität und ich hätte mir deutlich mehr Gemüse wie Mais und Kidneybohnen gewünscht, aber prinzipiell handelte es sich, auch dank der deutlich scharfen Jalapenos und der mild-scharfen Peperoni mit denen sie garniert war, um eine überaus schmackhafte Pizza. Ich war mit meiner Wahl zufrieden.
Als ich mich auf den Tabletts der anderen Gäste umsah, schien es mir so als wären heute die Lachswürfel in Spinat-Weißweinsauce ein klein wenig beliebter als die Pizza gewesen. Somit gebührt dem Fischgericht heute der erste Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitskala, aber der Vorsprung zu Hackfleischpizza auf dem zweiten Platz war wirklich nur gering. Auf dem dritten Platz folgten die Asia-Gerichte und auf Platz vier folgte schließlich der Milchreis.

Mein Abschlußurteil:
Pizza “Mexico”: ++

Ofenfrische Pizza Hawaii mit Schinken & Ananas [26.02.2016]

Obwohl für einen Freitag ungewöhnlich, hatte man eine Ofenfrische Pizza Hawaii mit Schinken und Ananas im Abschnitt Vitality in unserem Betriebsrestaurant eingeplant. Zugegebenermaßen sah auch das für diesen Tag übliche Fischgericht bei Globetrotter, dieses Mal eine Gebackene Scholle mit Remoulade, Zitronenecke und Kartoffelsalat, aber ich hatte mich bereits früh für die Pizza entschieden – auch wenn die Schlange vor dem restauranteigenen Steinofen mit seinen zwei Backebenen bereits recht lang geraten war. Denn die vorbereiteten Pizzen wurden tatsächlich frisch fertig gebacken und das dauerte etwas. Dennoch stürzte ich mich ins Getümmel und ließ die anderen Angebote wie Milchreis mit Zimt-Zucker und roter Grütze bei Tradition der Region oder Gebackene Banana und Ananas mit Honig sowie San Sei Chop Suey – Verschiedene Fleischsorten mit Gemüse in Spezialsauce an der Asia-Thai-Theke links liegen. Die fertig gebackenen Pizzen wurden von einer der zwei am Ofen arbeitenden Küchenfachkräfte gevierteilt und mit Oregano bestreut. Außerdem konnte man sich die Pizza selbst noch mit scharfer, roter Sauce und/oder Olivenöl garnieren (worauf ich jedoch verzichtete), des weiteren hatte man zum schneiden schärfere Steakmesser bereit gestellt. Auf weitere Dinge wie Salat, Gemüse oder ein Dessert verzichtete ich aber.

Pizza Hawaii

Der Belag aus in Streifen geschnittenem Kochschinken, gewürfelter (Dosen-)Ananas, Tomatensauce und Käse war leider etwas unregelmäßig verteilt, aber er gab der Pizza mit ihrem angenehm dünnen und dank des frischen (auf-)backens im Ofen auch schön knusprigen Bodens den typischen Geschmack einer Hawaii-Pizza. Und der Geschmack wurde sehr passend durch das Oregano ergänzt. Für eine Kantinenpizza eine gute Qualität wie ich fand – in einem Restaurant hätte ich aber vielleicht anders geurteilt. Ich war auf jeden Fall zufrieden mit meiner Wahl. Einzig die Tatsache, dass die Pizza schnell abkühlte störte mich ein wenig, hier hätte man vielleicht die Teller etwas vorwärmen sollen, aber das lasse ich natürlich nicht in die Bewertung einfließen.
Obwohl die Schlange vor den Pizzaöfen eindeutig die längste gewesen war, konnte sich was die Quantität angeht dennoch das Schollenfilet mit Kartoffelsalat den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala sichern. Erst auf dem zweiten Platz folgte die Pizza Hawaii, knapp gefolgt von den Asia-Gerichten auf Platz drei und dem Milchreis schließlich auf dem vierten Platz.

Mein Abschlußurteil:
Pizza Hawaii: ++

Spaghetti mit Hackfleisch-Tomatensauce – Resteverbrauch [22.12.2015]

Spaghetti with ground meat tomato sauce - Remainings / Spaghetti mit Hackfleisch-Tomatensauce - Resteverbrauch

Heute gab es zu Mittag die Reste von Gestern, wobei wir Sauce und Nudeln zweck einfacherer Aufbewahrung einfach vermischt hatten. Mehr gibt es dazu – so denke ich – nicht zu sagen. 😉

Spaghetti mit Hackfleisch-Tomatensauce [21.12.2015]

Spaghetti with ground meat tomato sauce / Spaghetti mit Hackfleisch-Tomatensauce

Heute stand mal wieder ein Klassiker meiner Familienküche auf dem Speiseplan: Spaghetti mit Hackfleisch-Tomatensauce, dessen Rezept ich in verschiedenen Variationen ja in Beiträgen wie dem hier, diesem oder jenem schon mehr oder weniger ausführlich beschrieben habe. Immer wieder ein Genuss, trotz der einfachen Zubereitung – mehr brauche ich dazu wohl nicht zu sagen… 😉