Spaghetti mit Hackfleisch-Tomatensauce [21.12.2015]

Spaghetti with ground meat tomato sauce / Spaghetti mit Hackfleisch-Tomatensauce

Heute stand mal wieder ein Klassiker meiner Familienküche auf dem Speiseplan: Spaghetti mit Hackfleisch-Tomatensauce, dessen Rezept ich in verschiedenen Variationen ja in Beiträgen wie dem hier, diesem oder jenem schon mehr oder weniger ausführlich beschrieben habe. Immer wieder ein Genuss, trotz der einfachen Zubereitung – mehr brauche ich dazu wohl nicht zu sagen… 😉

Schinkennudeln mit Ei & Tomatensauce [29.10.2015]

Nachdem ich ja bereits zum Frühstück Weißwürste verzehrt hatte, wollte ich nicht zum Mittag mit einer Currywurst mit Pommes Frites aus dem Abschnitt Tradition der Region auf der Speisekarte unseres Betriebsrestaurants nicht noch einmal Wurst verzehren. Zwar stand mit einem Bayrischen Ochsenkotelett mit glasierten Möhren und Steak House Pommes als unangekündigtes Zusatzangebot eine kulinarisch überaus interessante Alternative auf der Speisekarte, aber die übermäßige Portionsgröße und der (bereits reduzierte) Preis von 7,50 Euro hielten mich davon ab, hier zuzugreifen. Und da ich keine Lust auf die Mediterrane Gemüsepfanne mit Risotto vom Weichweizen bei Vitality oder die Asia-Gerichte wie Gebratene Glasnudeln mit verschiedenem Gemüse in Kokosmilchsauce oder Gebackenen Seelachs mit Gemüse in Massaman-Sauce verspürte, griff ich schließlich zu den Schinkennudeln mit Ei und Tomatensauce, die im Bereich Globetrotter zu finden waren. Außerdem nahm ich mir etwas von einem Bulgursalat aus dem heutigen Salatangebot, da ich ja bereits am Dienstag gute Erfahrungen mit einer ähnlichen Zubereitung gemacht hatte.

Ham noodles with egg & tomato sauce / Schinkennudeln mit Ei & Tomatensauce

Die sozusagen mit Rührei vermischten Nudeln zogen ihren Geschmack leider größtenteils aus der leicht fruchtigen Tomatensauce, mit denen man sie garniert hatte. Ansonsten fehlte ihnen meiner Meinung nach irgendwie der “Pep”, da hätte man mit ein paar mehr Gewürzen und/oder ein paar Kräutern deutlich mehr draus machen können. Mit dem an jedem Tisch bereit stehenden Salz- und Pfefferstreuern konnte man sie zwar noch nachwürzen, aber eine volle Punktzahl kann ich hier leider nicht geben. Und auch beim Salat musste ich gleich noch einmal zu Salz und Pfeffer greifen, denn trotz der zahlreichen Gemüsestückchen von Tomate, verschiedenfarbiger Paprika und Frühlingszwiebeln fehlte auch hier ein wenig die Würze. Da war die Zubereitung vom Dienstag deutlich aromatischer gewesen. Auch hier also ein kleiner Punktabzug. Ich bin zwar satt geworden, aber habe auch schon besser in unserem Betriebsrestaurant gegessen. Hoffen wir dass es morgen besser wird.
Auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala lag heute natürlich mit riesigem Vorsprung vor allen anderen Angebote die Currywurst auf Platz eins. Dabei sei auch gleich erwähnt dass ich das Ochsenkotelett heute nicht in der Wertung führe, da es scheinbar bereits kurz nachdem ich – heute verspätet – eintraf, bereits aus war. Daher nehme ich es aus dieser Rangliste heraus. Auf Platz zwei folgten die Asia-Gerichte, den dritten Platz belegten die Schinkennudeln und auf Platz vier folgte schließlich die mediterrane Gemüsepfanne.

Mein Abschlußurteil:
Schinkennudeln mit Tomatensauce: +
Bulgursalat: +

Spaghetti Vongole [20.10.2015]

Eigentlich hatte ich heute geplant, mal nicht bei dem Zusatzangebot der aktuell in unserem Betriebsrestaurant stattfindenden Fischwoche zuzugreifen, sondern wollte mich für das Putenrahmgeschnetzelte mit Champignons, Karotten und Erbsen, dazu Kartoffelrösti bei Tradition der Region zugreifen. Obwohl auch das Hausgemachte Fleischpflanzerl mit Bratensauce und Röstkartoffeln aus dem Abschnitt Globetrotter nicht schlecht klang. Die Farmerkartoffel mit Blattspinat und Sauerrahmdip bei Vitality und die Asia-Thai-Angebote wie Kai Tzau Fhan – Gebratener Eierreis mit verschiedenem Gemüse und Moo Pad Prik Karpra – Gebackener Seelachs mit scharfem Basilikum und Thaigemüse in Austernsauce kamen nicht in die nähere Auswahl. Jedoch sahen sowohl beim Putenrahmgeschnetelten als auch beim Fleischpflanzel die Saucen mal wieder sehr dünn aus, was mich letztlich dann doch dazu bewog, kurz entschlossen auf die Spaghetti Vongole e Broccoli mit würzigem Tomaten-Muschelragout und Parmesan umzuschwenken. Hinzu kam, dass man sich an dieser separaten Theke heute wirklich Mühe gab, das Gericht besonders herzurichten – und auf so etwas stehe ich ja, denn das Auge isst bekanntlichermaßen mit. Zum Nudelgericht gesellte sich dann noch ein Becherchen Erdbeer-Himbeer-Mousse aus dem heutigen Dessert-Angebot.

Spaghetti Vongole

Von dem auf der beschriebenen Broccoli konnte ich zwar nichts entdecken und bei der Menge des Parmesan war man etwas zu großzügig gewesen, dennoch konnte das zusätzlich mit frischem Dill und einer Zitronenecke garnierte Gericht mich letztlich geschmacklich überzeugen. Zwar hatte man auch heute – wie beim letzten Mal als es ein ähnliches Angebot gegeben hatte – wieder keine Venusmuscheln wie im Originalrezept sondern Miesmuscheln verwendet, aber die Kombination aus würziger Tomatensauce, Muscheln, Parmesan und den Nudeln erwies sich dennoch als überaus schmackhaft. Und der Parmesan war trotz seiner großen Menge glücklicherweise nicht zu dominant geworden. Der kleine Becher fruchtigen Mousses mit zahlreichen Fruchtstückchen schloss das heutige Mittagsmahl sehr schmackhaft ab.
Bei den anderen Gästen nahmen die Muschel-Spaghetti heute keinen so hohen Stellenwert ein, viel mehr schienen die meisten Gäste heute dem Fleischpflanzerl zuzusprechen, das somit auf dem ersten Platz landete. Auf Platz zwei landete das Putengeschnetzelte und erst auf dem dritten Platz folgten die Spaghetti, die sich somit aber nur sehr knapp gegen die Asia-Gerichte auf Platz vier durchsetzen konnte. Auf Platz fünf folgte schließlich die Farmerkartoffel mit Blattspinat.

Mein Abschlußurteil:
Spaghetti Vongole: ++
Erdbeer-Himbeer-Mousse: ++

Spaghetti mit Hackfleisch-Tomatensauce – das Rezept (Reloaded)

Heute stand mal wieder eines der Lieblingsgerichte meiner Kindheit auf meinem Speisplan: Spaghetti mit Hackfleisch-Tomatensauce, so wie sie meine Mutter immer machte und auch noch heute macht. Obwohl sich meine kulinarischen Ansprüche seit damals deutlich vergrößert haben, kann ich einfach nicht davon lassen. Dieses einfache und doch so extrem leckere Rezept habe ich schon mehrmals hier gezeigt, unter anderem hier, hier und hier, daher fasse ich mich heute mal kurz.

Was benötigen wir also für 4 Portionen ?

500g Spaghetti
500g Hackfleisch gemischt
70g Tomatenmark
3 Esslöffel Weizenmehl
3/4l Gemüsebrühe
3-4 Teelöffel italienische Kräuter (TK)
Salz, Pfeffer & Paprika zum würzen
1-2 Esslöffel Olivenöl
etwas Ketchup

Zuerst erhitzen wir das Olivenöl in einem Topf oder eine Pfanne, braten das Hackfleisch darin auf leicht erhöhter Stufe krümelig an und würzen es dabei auch gleich mit etwas Salz, Pfeffer und Paprika.
01 - Hackfleisch anbraten / Fry ground meat

Dann geben wir die 70g Tomatenmark mit in die Pfanne, rösten es für ein bis zwei Minuten mit an,
02 - Tomatenmark anrösten / Roast tomato puree

bestäuben dann alles mit den drei Esslöffeln Weizenmehl
03 - Mit Mehl bestäuben / Dredge with flour

und gießen schließlich alles mit dem 3/4el Liter Gemüsebrühe auf. Meine Mutter hat hier zwar immer nur Wasser genommen, aber ich finde Gemüsebrühe gibt der Sauce geschmackliche noch einen gewissen “Kick”.
04 - Gemüsebrühe aufgießen / Add vegetable stock

Außerdem setzen wir einen Topf mit Wasser zum kochen der Spaghetti auf.

Die Sauce lassen wir dann köcheln, sich etwas einreduzieren und schmecken es dabei auch gleich noch einmal mit Salz, Pfeffer und Paprikapulver ab.
05 - Mit Paprika, Pfeffer & Salz abschmecken / Taste with paprika, pepper & salt

Sobald das Nudelwasser kocht, salzen wir es und kochen die Spaghetti darin gemäß Packungsanleitung.
06 - Spaghetti kochen / Cook spaghetti

Während die Spaghetti kochen, geben wir außerdem einen kräftigen Spritzer Tomatenketchup in die Sauce
07 - Sauce mit Ketchup strecken / Add some ketchup

und rühren die drei bis vier Teelöffel italienische Kräuter ein. Die Kräuter sind übrigens auch eine meiner Erweiterungen, in meiner Kindheit waren sie nicht Bestandteil der Sauce.
08 - Italienische Kräuter einrühren / Stir in italian herbs

Die Sauce lassen wir weiter auf leicht reduzierter Stufe und bei gelegentlichem umrühren vor sich hin köcheln, so dass sie sich weiter eindickt.

Sobald die Nudeln al Dente sind, gießen wir sie ab, lassen sie kurz abtropfen
09 - Spaghetti abtropfen lassen / Drain spaghetti

Anschließend können wir sie auch schon gemeinsam mit der Sauce servieren und genießen.
10 - Spaghetti with ground meat tomato sauce - Served / Spaghetti mit Hackfleisch-Tomatensauce - Serviert

Mit wenigen Zutaten lässt sich so ein wirklich überaus leckeres Nudelgericht zaubern, das bisher noch jedem geschmeckt hat. Die Sauce ist schön fruchtig-tomatig und überaus würzig, die Nudeln und das Hackfleisch geben dem ganzen Struktur und biss und die Kräuter runden das Ganze schließlich geschmacklich wunderbar ab. Und nicht nur frisch gekocht ist das Gericht überaus lecker, werden die Nudeln mit der Sauce vermischt, gekühlt aufbewahrt und wieder aufgewärmt schmeckt es – mir zumindest – häufig noch einen kleinen Deut besser. Vermutlich weil die Sauce ein wenig in die Nudeln eingezogen ist. Aber das muss natürlich jeder für sich selbst ausprobieren.

11 - Spaghetti with ground meat tomato sauce - Side view / Spaghetti mit Hackfleisch-Tomatensauce - Seitenansicht

Guten Appetit

Entenbolognese auf Tagliatelle – das Rezept

Ich hatte ja schon einige Male Gerichte mit Entenbrust zubereitet, sie dabei jedoch immer klassisch auf der Hautseite angebraten und dann fertig gegart. In dem Rezept das ich heute vorstellen möchte, wird von dieser Vorgehensweise mal abgewichen und eine andere Art der Zubereitung verwendet. Das war auch wohl mit einer der Gründe, warum ich mich dazu entschied dieses Rezept für eine Entenbolognese einmal ausprobieren zu wollen. Entenbrust gehört zwar nicht gerade zu den günstigen Fleischsorten, aber das war es mir Wert und wie sich zeigte es lohnte sich wirklich. Eine sehr schmackhafte Variante einer Pastasauce, daher möchte ich es natürlich nicht versäumen das zugehörige Rezept hier einmal kurz in der gewohnten Form vorzustellen.

Was benötigen wir also für 4 Portionen?

500g Tagliatelle
01 - Zutat Tagliatelle / Ingredient tagliatelle

2 mittelgroße Zwiebeln
02 - Zutat Zwiebeln / Ingredient onions

3 Zehen Knoblauch
03 - Zutat Knoblauch / Ingredient garlic

600g Entenbrust
04 - Zutat Entenbrust / Ingredient duck breast

2 Bund Suppengrün
05 - Zutat Suppengrün / Ingredient soup greens

2 kleine oder 1 großer Zweig Rosmarin
06 - Zutat Rosmarin / Ingredient rosemary

5 Zweige Thymian
07 - Zutat Thymian / Ingredient thyme

2 Esslöffel Tomatenmark
08 - Zutat Tomatenmark / Ingredient tomato puree

1 großes Glas Rotwein (ca. 400ml)
09 - Zutat trockener Rotwein / Ingredient dry red wine

500g Tomaten in Stücken
10 - Zutat Tomaten in Stücken / Ingredient tomato pieces

500g passierte Tomaten
11 - Zutat passierte Tomaten / Ingredient sieved tomatoes

sowie eine Prise Zucker, eine Prise Zimt und etwas Salz und Pfeffer zum würzen
und eventuell etwas Parmesan zum garnieren

Beginnen wir wie üblich mit der Vorbereitung der einzelnen Zutaten und kümmern uns erst einmal um das Suppengemüse. Dazu schälen wir die Möhren
12 - Möhren schälen / Peel carrots

und zerkleinern sie gründlich – ich verwendete dazu den Mixer meines “Zauberstabs”,
13 - Möhren zerkleinern / Shred carrots

waschen und zerkleinern die Lauchstücke,
14 - Lauch klein schneiden / Mince leek

schälen und schreddern das Stück Knollensellerie,
15 - Knollensellerie schreddern / Shred celeriac

waschen und zerschneiden die Stangensellerie
16 - Stengensellerie zerteilen / Cut celery

und zerkleinern den Blumenkohl.
17 - Blumenkohl zerteilen / Cut cauliflower

Außerdem ziehen wir die Zwiebel ab und würfeln sie,
18 - Zwiebel würfeln / Dice onion

schälen und hacken die Knoblauchzehen
19 - Knoblauch hacken / Hackle garlic

und waschen den Rosmarin und den Thymian
20 - Rosmarin & Thymian waschen / Was thyme & rosemary

um dann die Rosmarinnadeln zu zerkleinern
21 - Rosmarinnadeln zerkleinern / Cut rosemary needles

und die Thymianblättchen fein zu hacken.
22 - Thymianblättchen hacken / Hackle thyme leafs

Schließlich waschen wir noch die Entenbrüste, trocknen sie,
23 - Entenbrust waschen / Wash duck breast

trennen die Haut von den Entenbrüsten – was erstaunlich einfach mit der Hand geht und nur wenig zusätzlichen Einsatz eines Messers benötigt –
24 - Haut von Entenbrust trennen / Skin duck breast

zerschneiden die Haut in kleine Stückchen
25 - Entenhaut klein schneiden / Cut duck skin

und würfeln die Entenbrust in etwa 1cm große Stücke.
26 - Entenbrust würfeln / Dice duck breast

Dann lassen wir die Entenhaut-Stückchen in einer Pfanne aus
27 - Entenhaut in Pfanne auslassen / Render duck skin

und dünsten erst einmal Zwiebeln und Knoblauch darin glasig an.
28 - Zwiebeln & Knoblauch im Entenfett andünsten / Braise onions & garlic in duck fat

Anschließend geben wir Möhren und Knollensellerie hinzu, dünsten es ebenfalls kurz mit an
29 - Möhren & Knollensellerie andünsten / Braise carrots & celeriac

und addieren dann auch Blumenkohl, Stangensellerie und Lauch
30 - Lauch & restliches Gemüse addieren / Add leek & other vegetables

um alles für 3-4 Minuten weiter anzudünsten.
31 - Gemüse andünsten / Braise vegetables ligthly

Danach geben wir auch die gewürfelte Hähnchenbrust mit in die Pfanne
32 - Entenbrust hinzufügen / Add duck breast

verrühren es mit dem Gemüse und lassen es für einige weitere Minuten braten.
33 - Weiter braten / Continue braising

Nun geben wir das Tomatenmark in die Pfanne
34 - Tomatenmark hinzufügen / Add tomato puree

vermischen es mit dem restlichen Inhalt und rösten es so kurz mit an
35 - Tomatenmark andünsten / Braise tomato puree

bevor wir schließlich alles mit Rotwein ablöschen
36 - Mit Rotwein ablöschen / Deglaze with red wine

und diesen ein wenig einkochen lassen.
37 - Rotwein einkochen lassen / Let red wine reduce

Diese Zeit nutzen wir um die zerkleinerten Rosmarin und den Thymian hinzuzufügen
38 - Kräuter hinzufügen / Add herbs

und alles großzügig mit Pfeffer und Salz zu würzen.
39 - Mit Pfeffer & Salz würzen / Taste with pepper & salt

Anschließend geben wir die Tomatenstücke
40 - Tomatenstücke addieren / Add tomato pieces

und die passierten Tomaten in die Pfanne,
41 - Passierte Tomaten hinzufügen / Add sieved tomatoes

verrühren es mit dem restlichen Inhalt,
42 - Verrühren & köcheln lassen / Mix & let simmer

geben eine Prise Zucker hinein und lassen alles für etwa 45 – 50 Minuten auf reduzierter Stufe vor sich hin köcheln.
43 - Prise Zucker einstreuen / Add pinch of sugar

Kurz vor Garende setzen wie schließlich einen Topf mit Wasser auf, bringen ihn zum kochen,
44 - Wasser für Tagliatelle aufsetzen / Bring water for tagliatelle to a boil

salzen dann das kochende Wasser
45 - Wasser salzen / Salt water

um schließlich die Tagliatelle gemäß Packungsbeschreibung darin al dente zu kochen.
46 - Tagliatelle kochen / Cook tagliatelle

Außerdem schmecken wir die Sauce noch einmal final mit Salz, Pfeffer und einer Prise Zimt ab.
47 - Prise Zimt hinzufügen / Add a pinch cinnamon

Sobald wir dann die Tagliatelle abgegossen haben
48 - Tagliatelle abgießen / Drain tagliatelle

können wir diese gemeinsam mit der Entenbolognese und garniert mit etwas geriebenen Parmesan servieren und genießen.
49 - Duck bolognese on tagliatelle - Served / Entenbolognese auf Tagliatelle - Serviert

Die Sauce kombinierte sehr gelungen den fruchtigen Geschmack von Tomaten mit leckerem Gemüse, würzigen Kräutern und zarten Entenbrustfilet zu einer überaus schmackhaften und reichhaltigen Sauce. Ich hatte ja zuerst etwas befürchtet dass die angebratenen Hautstückchen zu zäh bleiben würden, doch glücklicherweise fielen sie durch das anbraten und das anschließende lange Garen nicht mehr weiter in der Sauce auf. Der würzige Geschmack des Parmesan rundete dieses Gericht geschmacklich schließlich sehr gelungen ab. Mit den Tagliatelle ein wahrer Genuss, auch wenn natürlich jede andere Nudelsorte hier ebenso gut funktionieren würde. 😉

50 - Duck bolognese on tagliatelle - Side view / Entenbolognese auf Tagliatelle - Seitenansicht

Die Idee die fetthaltige Haut vom eigentlichen Fleisch zu trennen, sie auszulassen und mit ihrem Fett dann das Gemüse anzubraten fand ich von Anfang an faszinierend, auch wenn ich nicht sicher war ob sie genügend davon “ausschwitzen” würde – doch die dünne Haut hatte mehr in sich als ich ursprünglich gedacht hatte. Das Ganze ist zwar mit Sicherheit keine leichte Kost mit all dem Fett und den Nudeln, aber hin und wieder geht das schon mal.

Guten Appetit