Griechischer Gyros mit frischen Zwiebeln, Tzatziki & Djuvecreis [10.09.2018]

Zwar bot die Speisekarte unseres Betriebsrestaurants auch am heutigen Montag wieder viele alte Bekannte, aber zwei davon waren es dennoch wert in die nähere Auswahl genommen zu werden. Hätte ich nicht großes Verlangen nach einem Gericht mit Fleisch verspürt wären es sogar drei gewesen, denn die Pilzpfanne mit Lauch und Kartoffeln aus dem Abschnitt Vitality sah zumindest auf dem Foto, dass wir auf dem großen Bildschirm am Eingang betrachten konnten, auch sehr verlockend aus. So aber kamen nur das Griechische Gyros mit frischen Zwiebeln, dazu Tzatziki und Djuvecreis bei Globetrotter sowie die Nürnberger Rostbratwürstchen auf Weinsauerkraut, Bratensauce und Kartoffelpüree in die nähere Auswahl. Auf Asia-Wok-Gerichte wie Gebackene Frühlingsrollen oder Gebratenes Putenfleisch mit Thaigemüse und rotem Thaicurry verspürte ich heute weniger Appetit. Wahrscheinlich war es eine Mischung aus den Tatsachen, dass ich zum einen bereits am Wochenende mit meinem Rosenkohl-Kartoffel-Auflauf mit Curry-Hähnchen viel Kartoffeln zu mir genommen hatte und dass ich Gyros einen My lieber mag als Nürnberger Rostbratwürstchen, die mich dazu bewog heute der griechischen Küche den Vorzug zu geben. Leider gab es dazu keinen (Weiß-)Krautsalat im Angebot der Salattheke, obwohl der ja eigentlich am besten dazu gepasst hätte. Aber etwas Rotkohlsalat tat es zur Not auch – besser als gar keine Gemüsebeilage.

Greek style gyros with fresh onion, tzatziki & tomato rice / Gyros "Griechische Art" mit frischen Zwiebel, Tzatziki & Djuvecreis

Der Djuvec-Reis war auf jeden Fall schon mal sehr gut gelungen mit seiner leichten Geschmacksnote von Tomate und seiner Beigabe von Erbsen, Möhren und Paprika – allerdings trotz einer großzügigen Portion in so geringer Menge, dass man hier nicht von einer Gemüsebeilage sprechen kann. Ebenso wenig die kleinen Salatgurkenstreifen, die sich in dem wie üblich sehr knoblaucharmen Tztatziki, aber schmackhaften fanden. Zählte man noch die knackig frischen Zwiebelringe, die sich jeder nach eigenem Gutdünken aufladen konnte noch dazu, kommt vielleicht letztlich eine kleine Gemüsebeilage zusammen. Aber auf das kleine Schälchen knackigen eingelegten Rotkohlsalat, dieses Mal leider ohne Apfelstückchen, wollte ich dennoch nicht ganz verzichten. Einzig an der wichtigsten Komponente, dem griechischen Gyros vom Schwein, musste ich eine kleine Diskrepanz feststellen, denn in der Würze war ein kleiner Deut zu viel Pfeffer verwendet worden – leider nicht das erste Mal. Aber es war dennoch genießbar und nur wenig von seiner würztechnischen Ideallinie entfernt. Insgesamt war ich mit meiner Wahl auf jeden Fall zufrieden.
Beim Rennen um Platz eins auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala lieferten sich Gyros und Rostbratwürstchen heute eine enges Kopf-an-Kopf-Rennen und ich war letztlich der Meinung dass, unter Einbeziehung der Tabletts in den Rückgabewagen, die Rostbratwürstchen knapp das Rennen gewannen und das Gyros somit auf einen guten zweiten Platz verwiesen. Verdient will ich nicht sagen, denn von dem Ausrutscher mit dem Pfeffer konnte ja niemand etwas wissen. Auf dem dritten Platz folgten schließlich Asia-Gerichte und Platz vier belegte die Pilzpfanne mit Lauch und Kartoffeln.

Mein Abschlußurteil:
Gyros: +
Frische Zwiebeln: ++
Tzatziki: ++
Djuvecreis: ++
Rotkohlsalat: ++

Bifteki mit Tzaziki, frischen Zwiebeln & Djuvecreis [23.07.2018]

Obwohl mich die Zwei Paar Schweinswürstl auf Sauerkraut mit Semmel aus dem Abschnitt Tradition der Region der heutigen Speisekarte unseres Betriebsrestaurants auch reizte, entschied ich mich letztlich doch für den altbekannten Klassiker Bifteki mit Tzaziki und frischen Zwiebeln, dazu Djuvecreis, den man heute bei Globetrotter anbot. Leider entdeckte ich zu spät, dass man an der Asia-Wok-Theke heute neben Gebackenen Frühlingsrollen mit sweet Chilisauce und Gebratenes Schweinefleisch mit Thaigemüse in grünem Thai Curry und Kokosmilch heute auch ein Gericht mit gebackener Ente anbot, sonst hätte ich vielleicht auch Ente gewählt – aber dazu war es bereits zu spät- Die vegetarischen Spaghetti mit mediterranem Gemüse bei Vitality sahen schließlich zwar gut aus, aber kamen für mich nicht in die nähere Auswahl. Und zum Glück gab es haute auch noch Krautsalat an der Salattheke, der natürlich wunderbar zu den Bifteki passte – also fand auch noch ein Schälchen davon einen Platz auf meinem Tablett.

Bifteki with tzatziki, fresh onions & tomato rice / Bifteki mit Tzaziki, frischen Zwiebeln & Djuvecreis

Ich mag es zwar, wenn Frikadellen wie die Bifteki nicht zu fest gebacken sind, aber heute waren sie mir schon fast wieder zu locker und fielen teilweise regelrecht auseinander wenn man mit der Gabel in sie hinein stach. Geschmacklich waren die mit Feta versetztem Rindfleischfrikadellen letztlich in Ordnung, auch wenn sie für meinen Geschmack noch einen kleinen Deut kräftiger hätten gewürzt sein können. Aber da gab es ja zum Glück noch die frischen Zwiebeln und das Kräuter-Tzatziki, mit dem man sich das Fleisch nach belieben garnieren konnte. Im sehr lockerenDjuvec-Reis mit seinem leicht tomatigen Aroma fand sich schließlich noch ein wenig Gemüse in Form von Erbsen und sehr grob zerkleinerten Zwiebeln. Eine schmackhafte und passende Sättigungsbeilage. Und auch der knackige und sehr lecker angemachte Krautsalat passte gut ins geschmackliche Gesamtkonzept des Gerichts. Ich war mit meiner Wahl auf jeden Fall zufrieden.
Um den heutigen ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala lagen die Schweinswürstl und die Bifteki heute sehr eng beieinander, ich meinte jedoch letztlich etwas mehr Würstchen gesehen zu haben, womit die Bifteki heute nur Platz zwei belegen konnten. Auf dem dritten Platz folgten die Asia-Gerichte und knapp dahinter auf Platz vier schließlich die Spaghetti mit Gemüse.

Mein Abschlußurteil:
Bifteki: +
Tzatziki: ++
Djuvec-Reis: ++
Krautsalat: ++

Pikanter Gyros-Tomatenreis-Auflauf mit Feta & Jalapenos – das Rezept

Schon lange hatte ich nichts mehr mit dem von mir so geliebten Gyros zubereitet, daher entschied ich mich heute dazu mal ein Rezept für einen Gyros-Tomatenreis-Auflauf auszuprobieren. Das zugrundeliegende Rezept sah keine langen Marinaden für das Gyros 0vor und produzierte den Tomatenreis einfach, indem man etwas Tomatenmark mit gekochtem Reis verrührte, doch das war mir wiederum zu simepl. Außerdem war ja Wochenende, daher entschloss ich etwas von dieser Vorgehensweise abzuweichen und die Gyrosmarinade etwas zu verfeinern und auszudehnen sowie einen etwas ausgefeilteren Tomatenreis zuzubereiten, den ich noch zusätzlich mit Erbsen verfeinerte. Außerdem ließ ich die Oliven weg und fügte statt dessen noch etwas Feta hinzu. Das Ergebnis war ein überaus schmackhafter und gleichzeitig pikanter Auflauf aus würzigem Gyros und fruchtigen Tomatenreis, dessen Rezept ich nun mit diesem Beitrag in gewohnter Form vorstellen möchte.

Was benötigen wir also für 3-4 Portionen?

500g dünn geschnittenes Schweinefleisch (Schnitzelfleisch)
01 - Zutat Schnitzelfleisch / Ingredient pork for escalopes

Für die Gyros-Marinade

1 größere Zwiebel
02 - Zutat Zwiebel / Ingredient onion

  • 3 TL Majoran
  • 2 TL Thymian
  • 2 TL Paprika
  • 1 TL Kreuzkümmel
  • 1/2 TL Chiliflocken
  • 3 EL Zitronensaft
  • 03 - Gewürze für Gyrosmarinade / Ingredient seasonings for gyros marinade

    2 große oder 3 kleine Zehen Knoblauch
    04 - Zutat Knoblauch / Ingredient garlic

    5-6 Esslöffel Olivenöl
    05 - Zutat Olivenöl / Ingredient olive oil

    sowie je eine Prise Salz und Pfeffer

    Für den Tomatenreis

    150g Langkornreis
    06 - Zutat Langkornreis / Ingredient rice

    1 kleine Zwiebel
    07 - Zutat Zwiebel / Ingredient onion

    1 Zehe Knoblauch
    08 - Zutat Knoblauch / Ingredient garlic

    1 gestrichener Esslöffel geröstetes Paprikapulver
    09 - Zutat geröstetes Paprikapulver / Ingredient roasted bell pepper

    200g passierte Tomaten
    10 - Zutat passierte Tomaten / Ingredient passed tomatoes

    1 mittlere Tomate
    11 - Zutat Tomate / Ingredient tomato

    300ml Gemüsebrühe
    12 - Zutat Gemüsebrühe / Ingredient vegetable broth

    3 Esslöffel Tomatenmark
    13 - Zutat Tomatenmark / Ingredient tomato puree

    90-100g Erbsen (TK)
    14 - Zutat Erbsen / Ingredient peas

    sowie wieder etwas Salz und Pfeffer zum würzen

    Außerdem brauchen wir

    2 kleinere Paprika (gelb & rot)
    15 - Zutat Paprika / Ingredient bell pepper

    175g Schafskäse
    16 - Zutat Schafskäse / Ingredient feta

    30g eingelegte Jalapenos
    17 - Zutat Jalapenos / Ingredient jalapenos

    300g Creme fraiche
    18 - Zutat Creme fraiche / Ingredient creme fraiche

    150-180g geriebener Mozzarella
    19 - Zutat geriebener Mozzarella / Ingredient grated mozzarella

    Am besten am Vorabend beginnen wir damit, das Schnitzelfleisch für die Marinade als Gyros vorzubereiten, so dass es über Nacht schön im Kühlschrank durchziehen kann. Dazu waschen wir das dünn geschnittene Schweinefleisch, tupfen es trocken
    20 - Schnitzelfleisch waschen / Wash pork

    und schneiden es in Streifen.
    21 - Schnitzelfleisch in Streifen schneiden / Cut pork in stripes

    Außerdem schneiden wir die Zwiebel in Ringe,
    22 - Zwiebel in Ringe schneiden / Cut onion in rings

    die wir je nach Größe noch einmal halbieren oder vierteln
    23 - Zwiebelringe halbieren oder vierteln / Half or quarter onion rings

    und schälen und zerkleinern die Knoblauchzehen.
    24 - Knoblauch zerkleinern / Mince garlic

    Anschließend geben wir die Schweinefleischstreifen in ein verschließbares Behältnis,
    25 - Schnitzelfleisch in verschließbare Dose geben / Put pork stripes in bowl

    addieren die Zwiebelstücke,
    26 - Zwiebel addieren / Add onion

    streuen Majoran, Thymian, Kreuzkümmel, Paprika und Chiliflocken ein,
    27 - Gewürze hinzufügen / Add seasonings

    tröpfeln den Zitronensaft über alles,
    27 - Zitronensaft dazu geben / Add lemon juice

    geben fünf bis sechs Esslöffel Olivenöl hinzu,
    28 - Olivenöl addieren / Add olive oil

    addieren noch je eine Prise Salz und frisch geriebenen bunten Pfeffer
    29 - Mit Salz & Pfeffer würzen / Season with salt & pepper

    und geben schließlich auf die zerkleinerten Knoblauchzehen mit in Dose.
    30 - Knoblauch in Schüssel geben / Put garlic in bowl

    Nachdem wir alles wirklich gründlich miteinander verrührt haben, verschließen wir unser Behältnis und lassen es über Nacht im Kühlschrank durchziehen.
    31 - Gründlich vermischen / Mix well

    Am nächsten Tag beginnen wir die eigentliche Zubereitung wiederum mit der Vorbereitung der restlichen Zutaten. Dazu würfeln wir die kleinere Zwiebel für den Tomatenreis,
    32 - Zwiebel würfeln / Dice onion

    zerkleinern die Knoblauchzehe
    33 - Knoblauch zerkleinern / Mince garlic

    und waschen und entkernen die Tomate
    34 - Tomaten entkernen / Decore tomato

    um das das übrig gebliebene Fruchtfleisch in kleine Würfel zu schneiden. Sie soll dem Tomatenreis später noch eine zusätzliche fruchtige Note geben, ist aber wohl doch eher als optional anzusehen, da eventuell passierte Tomaten und Tomatenmark dazu ausreichen könnten.
    35 - Tomate würfeln / Dice tomato

    Außerdem waschen wir die beiden Paprika,
    36 - Paprika waschen / Wash bell peppers

    entkernen sie
    37 - Paprika entkernen / Decore bell peppers

    und schneiden sie in Streifen, wobei wir längere Streifen noch einmal halbieren oder dritteln.
    38 - Paprika in Streifen schneiden / Cut bell peppers in stripes

    Dann fangen wir an, den Tomatenreis zuzubereiten und erhitzen erst einmal zwei Esslöffel Olivenöl in einem Topf,
    39 - Olivenöl in Topf erhitzen / Heat up olive oil in pot

    dünsten Zwiebelwürfel und zerkleinerte Knoblauchzehe darin glasig an
    40 - Zwiebel & Knoblauch andünsten / Braise onion & garlic

    und streuen dann das geröstete Paprikapulver ein,
    41 - Paprikapulver hinzufügen / Add paprika

    um es kurz mit anzurösten bis sich der leichte Paprikageruch entfaltet.
    42 - Paprikapulver anrösten / Roast paprika

    Anschließend geben wir den ungekochten Reis in den Topf,
    43 - Reis addieren / Add rice

    dünsten ihn kurz mit an, wobei wir ihn mit Zwiebeln, Paprika und Knoblauch verrühren,
    44 - Reis andünsten / Braise rice

    geben dabei auch gleich die gewürfelte Tomate hinzu,
    45 - Tomatenwürfel hinzufügen / Add diced tomato

    löschen dann alles mit den passierten Tomaten ab
    46 - Mit passierten Tomaten ablöschen / Deglaze with passed tomatoes

    und gießen es mit der Gemüsebrühe auf.
    47 - Gemüsebrühe hinzufügen / Add vegetable broth

    Nachdem wir alles verrührt haben, lassen wir alles es auf niedriger Stufe geschlossen für 20-25 Minuten vor sich hin köcheln bis der Reis gar ist.
    48 - Geschlossen köcheln lassen / Let simmer closed

    Parallel geben wir das marinierte Schweinefleisch in eine Pfanne
    49 - Mariniertes Schweinefleisch in Pfanne geben / Put marinated pork in pan

    und braten es auf leicht erhöhter Stufe an bis das Fleisch komplett durchgebraten ist.
    50 - Gyros durchbraten / Fry gyros

    Außerdem würfeln wir unseren Schafskäse.
    51 - Feta würfeln / Dice feta

    Wenn der Reis fast gar ist, geben wir noch die Erbsen hinein,
    52 - Erbsen zum Reis geben / Add peas to rice

    heben die beiden Esslöffel Tomatenmark unter
    53 - Tomatenmark einrühren / Stir in tomato puree

    und schmecken alles mit etwas Salz und Pfeffer ab.
    54 - Tomatenreis mit Salz & Pfeffer abschmecken / Taste tomato rice with salt & pepper

    Nachdem wir dann begonnen haben unseren Ofen auf 190 Grad vorzuheizen, geben wir das angebratene Gyros in eine größere Auflaufform,
    55 - Gyrosfleisch in Auflaufform geben / Put gyros in casserole

    geben die Paprikastreifen darüber,
    56 - Paprikastreifen auf Gyros verteilen / Add bell pepper stripes

    verteilen oben auf die Jalapeno-Ringe,
    57 - Jalapenos hinzufügen / Add jalapenos

    streuen den gewürfelten Schafskäse ein
    58 - Schafskäse einstreuen / Add feta

    und verteilen darüber den Tomatenreis mit Erbsen,
    59 -Tomatenreis auftragen / Add tomato rice

    den wir schön glatt streichen
    60 - Tomatenreis glatt streichen / Even tomato rice

    und mit einer gleichmässigen Schicht Creme fraiche bedecken.
    61 - Mit Creme-fraiche bestreichen / Spread with creme fraiche

    Diese bestreuen wir mit dem geriebenen Mozzarella – ich mischte noch ein paar Reste Cheddar unter, die ich im Kühlschrank gefunden hatte –
    62 - Mit Käse bestreuen / Dredge with cheese

    und schieben die Auflaufform dann für ca. 30 Minuten auf der mittleren Schiene in den Ofen.
    63 - Im Ofen backen / Bake in oven

    Sobald der Käse geschmolzen ist und einen schönen Braunton angenommen hat, können wir alles wieder aus dem Ofen entnehmen
    64 - Gyros tomato rice casserole - Finished baking / Gyros-Tomatenreis-Auflauf - Fertig gebacken

    und das Gericht unmittelbar servieren und genießen.
    65 - Gyros tomato rice casserole - Served / Gyros-Tomatenreis-Auflauf - Serviert

    Ich hatte die Schärfe dieser eingelegten Jalapenos tatsächlich ein wenig unterschätzt, denn sie hatten dem Gericht nicht nur eine leichte, sondern eine kräftige, aber nicht unangenehme Schärfe gegeben. Zum Glück mag ich es pikant, aber ich möchte eventuelle Nachkocher an dieser Stelle warnen nicht zu großzügig mit den Chilis umzugehen. Und die Schärfe passte gut zum würzigen Schweinefleisch, dem Paprikastreifen, dem Feta und dem fruchtigen Tomatenreis. Die darüber verteilte Creme fraiche hatte sich mit dem Käse zu einem leicht knusprigen Decke verbunden, der dem Gericht noch eine zusätzliche cremige Note gab und dessen milchartige Note der Schärfe der Jalapenos ein wenig entgegen wirkte. Ich hatte ja etwas befürchtet, dass die roh hinzugefügte Paprika nicht ganz gar werden würde, doch das erwies sich glücklicherweise als unbegründet, denn sie waren genau auf den richtigen Punkt gegart und besaßen dabei noch eine leichte knackige Konsistenz. Ein schönes und schmackhaftes Auflaufgericht, das Fleisch, Gemüse und Sättigungsbeilage sehr gelungen kombinierte – ich war mit dem Ergebnis auf jeden Fall überaus zufrieden.

    66 - Gyros tomato rice casserole - Side view / Gyros-Tomatenreis-Auflauf - Seitenansicht

    Guten Appetit

    Griechische Bifteki mit Tzaziki, frischen Zwiebeln & Djuvecreis [17.04.2018]

    Zwar hatte man heute als Zusatzangebot ein Chili con Carne mit Baguette mit in den Speiseplan aufgenommen, doch bereits der Blick auf das Foto auf dem großen Bildschirm am Kantineneingang verriert, dass es sich hier um eine ziemlich dünne, eher suppenartige Zubereitung handelte. Nichts für mich, zumal man mit Griechischen Bifteki mit Tzaziki, frischen Zwiebeln und Djuvecreis im Abschnitt Globetrotter eine gute Alternative bot. Zwar nahm ich auch die Kartoffelgnocchi mit grünem und weißen Spargel in Bärlauch-Tomatensauce bei Vitality, das Schweinegeschnetzeltes “Zürcher Art” mit Rösti bei Tradition der Region sowie die Asia-Thai-Gerichte wie Gebratenes Thaigemüse in Massamansauce oder Pia Pad Prik – Gebackener Seelachs mit frischem Gemüse in Kokosmilchsauce kurz in Augenschein, blieb aber letztlich bei meiner Entscheidung für die Bifteki. Zumal man heute mal passenderweise dazu auch frischen Krautsalat an der Salattheke anbot, der mein griechisches Mittagsmahl daher ergänzte.

    Greek bifteki with tzatziki, fresh onions & tomato rice / Griechische Bifteki mit Tzaziki, frischen Zwiebeln & Djuvecreis

    Der Reis mit seiner leichten Tomatennote war schon mal ganz gut gelungen, auch wenn mir für einen “echten” Djuvecreis die Zugabe von Erbsen oder Paprika fehlte. Als Sättigungsbeilage eigenete er sich aber dennoch allemal. Dazu die genau abgezählten drei lockeren und saftigen, mit Feta versetzten Rindfleischfrikadellen, den Bifteki, die man wunderbar mit den frischen Zwiebeln und dem fast knoblauchfreien, dafür aber mit Kräutern versetzten Tzatziki verzehren konnte. Der leicht säuerliche, knackige Krautsalat rundete das Gericht schließlich überaus gelungen ab. Ein Klassiker unseres Betriebsrestaurants, der heute nur mittelmäßige, aber akzeptable Qualität erreichte.
    Und auch bei den anderen Gästen erfreuten sich die Bifteki heute großer Beliebtheit und konnten sich mit einem kleinen, aber klar erkennbaren Vorsprung den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala sichern. Das Chili con Carne war ihnen aber eng auf den Fersen und belegte somit, allerdings wiederum nur mit geringem Vorsprung vor den Asia-Gerichten, den zweiten Platz. Die Wok-Speisen folgen somit auf Platz drei, die Schweinegeschnetzelte auf dem vierten Platz und die Gnocchi knapp dahinter auf Platz fünf.

    Mein Abschlußurteil:

    Gyros vom Schwein mit Tzaziki, frischen Zwiebeln & Tomatenreis [19.03.2018]

    Heute brauchte ich nicht lange zu überlegen, zu welchem Gericht ich in unserem Betriebsrestaurant greifen würde. Denn sowohl die Mexikanischen Chililinsen mit Reis bei Vitality als auch die Spaghetti Carbonara mit Hartkäse bei Globetrotter reizten mich besonders und auf Gebratene Frühlingsröllchen oder Gebratenes Hühnerfleisch mit Thaigemüse in Austernsauce hatte ich auch keinen großen Appetit. Daher landete schließlich das bei Tradition der Region angebotene Gyros vom Schwein mit Tzaziki, frischen Zwiebeln und Tomatenreis auf meinem Teller. Dazu gesellte sich noch ein kleines Schälchen Erbsen aus dem heutigen Angebot der Gemüsetheke.

    Pork gyros with tzatziki, fresh onions & tomato rice / Gyros vom Schwein mit Tzaziki, frischen Zwiebeln & Tomatenreis

    Das beste am ganzen war wohl der Tomatenreis, der sich als angenehm fruchtig-tomatig und gut gewürzt erwies. Beim Gyros wiederum war dem Koch wohl der Pfeffer ausgerutscht, denn es war diesbezüglich merklich überwürzt und, zum Teil zumindest, zu pikant. Der Tzatziki, in dem sich mal wieder – wenn überhaupt – nur homöopathische Mengen Knoblauch fanden, kompensierte dies glücklicherweise etwas. Die Zwiebeln waren wiederum ebenfalls in Ordnung, frisch und knackig, bei den Erbsen musste ich aber mal wieder feststellen, dass sie bereits etwas abgekühlt und teilweise leicht matschig waren. Keine kulinarische Meisterleistung, aber ich bin satt geworden. Und das zählt ja auch etwas.
    Ich bezweifle zwar, dass die anderen Gäste von der Überpfefferung des Gyros gewusst hatten, aber dennoch lagen heute unerwarteterweise die Asia-Gerichte am höchsten in ihrer Gunst und konnten sich unangefochten den ersten Platz sichern. Erst auf Platz zwei folgte das Gyros, dass sich aber auch nur knapp gegen die ebenfalls gern gewählten Spaghetti durchsetzen konnte, welches somit den dritten Platz belegte. Platz vier hatten schließlich die Chililinsen inne, die ich nur sehr vereinzelt entdecken konnte.

    Mein Abschlußurteil:
    Gyros: + (gerade noch so)
    Tzatziki: +
    Frische Zwiebeln: ++
    Tomatenreis: ++
    Erbsen: +/-