Putensteak “Picatta Milanese” mit Tomatensugo & Penne Rigate [15.02.2017]

Zuerst überlegte ich heute,beim Kabeljau auf sizilianische Art mit Tomaten-Ciabattabrot aus dem Abschnitt Vitality zuzugreifen, denn mit diesem Gericht hatte ich hier und dort bereits gute Erfahrung gemacht. Auf die Rahmschwammerl mit Semmelknödel bei Tradition der Region oder die Asia-Thai-Gerichte wie Gebratene Mienudeln mit verschiedenem Asiagemüse in Hoi Sin Sauce oder Rindfleisch mit Broccoli und Karotten hatte ich auf jeden Fall keinen Appetit. Aber auch das Putensteak “Picatta Milanese” mit Tomatensugo und Penne Rigate aus dem Bereich Globetrotter sprach mich irgendwie an – auch wenn ich Penne als Sättigungsbeilage normalerweise nicht so gern habe. Aber mir stand der Appetit irgendwie danach, daher entschied ich mich schließlich doch für dieses Gericht und ergänzte es noch mit etwas Mischgemüse aus dem heutigen Angebot der Gemüsetheke.

Turkey steak "Picatta Milanese" with tomato sauce & penne rigate / Putensteak "Picatta Milanese" mit Tomatensugo & Penne Rigate

Das Putensteak in seiner Panade aus Eiern, Mehl, Semmelbröseln und Parmesan war angenehm groß geraten und auch was die Qualität des Fleisches anging gab es nichts zu meckern. Die Sauce war jedoch heute – mal wieder – sehr dünn geraten und erinnerte visuell ein wenig an die Chilisauce von der Asia-Thai-Theke, die man mit ein paar wenigen Tomatenstücken versetzt hatte. Hier hatte man es sich eindeutig zu leicht gemacht. Und die Penne Rigate waren bereits stark abgekühlt, dafür aber zumindest al dente. Ein akzeptables, aber dennoch deutlich verbesserungswürdiges Gericht. Beim Mischgemüse aus Erbsen, Möhren, Blumenkohl und geschnittenen grünen Bohnen gab es aber wiederum nichts auszusetzen.
Dennoch war das Putensteak heute mit einem klaren Vorsprung das beliebteste Gericht unter allen Gästen und konnte sich somit klar den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala sichern. Auf dem zweiten Platz folgte der sizilianische Kabeljau, der aber nur sehr knapp vor den Asia-Gerichten auf dem dritten Platz lag. Platz vier schließlich belegten die Rahmschwammerl mit Semmelknödel.

Mein Abschlußurteil:
Putensteak “Picatat Milanese”: ++
Tomatensugo: +/-
Penne Rigate: +
Mischgemüse: ++

Mousaka mit Tomatensauce & Feta [08.02.2017]

Heute war ich sehr stark am überlegen, ob ich erneut beim Angebot der derzeit griechischen Woche in unserem Betriebsrestaurant zugreifen sollte. Denn obwohl das Mousaka – Auflauf mit Rinderhackfleisch, Aubergine und Kartoffeln mit Tomatensauce, Fetakäse und Bechamel ein wirklich verlockend aussehendes Gericht erschien, waren auch das Gebratene Lachsfilet mit rangenratatouille und Kräuterkartoffeln im Abschnitt Vitality sowie der Schwabenteller – Schweinesteak mit Schwammerlsauce, Röstzwiebeln und Käsespätzle bei Tradition der Region Angebote, die ich ebenfalls ihren Reiz besaßen und die ich nicht einfach ignorieren konnte. Nur die Asia-Thai-Angebote wie Gebratene Mienudeln mit verschiedenem Asiagemüse in Hoi Sin Sauce oder Moo Pad Takai – Schweinefleisch mit Bambusstreifen und Paprika in Chili-Zitronengrassauce erschienen weniger etwas für mich. Doch letztlich entschied ich mich dann doch für das Mousaka, denn hier handelte es sich um ein Gericht, dass absolut nicht zum Standardrepertoire unseres Betriebsrestaurants gehörte. Und das wollte ich natürlich nicht verpassen. Auf Salat oder Gemüse verzichtete ich heute aber, denn es gab absolut nichts was zum Mousaka passen wollte.

Mousaka with tomato sauce & feta / Mousaka mit Tomatensauce & Feta

Ursprünglich stammt das Mousakas, Moussaka oder Musaka aus dem aarabischen Raum, ist aber inzwischen auch im Balkan, in Griechenland und der Türkei verbreitet. In Griechenland zählt das korrekterweise als Mousakás bezeichnete Gericht dort neben Souvlaki und Gyros zu den bekanntesten Speisen der griechischen Küche. Ich selbst hatte ja auch schon einmal Mousakás, damals allerdings ohne Auberginen, zubereitet und das Rezept hier vorgestellt. Aber auch die Variante unseres Betriebsrestaurants, das mit Auberginen, Zucchini und Kartoffeln zubereitet und mit Bechamelsauce zwischen den Schichten verfeinert worden war, erwies sich als überaus gut gelungen. Sehr würzig, leicht exotisch und mit einer eindeutig griechischen Note, soviel stand fest. Die mit viel Gewürzen und Kräutern versehene Tomatensauce sowie den gewürfelten Feta hatte man separat serviert, aber das störte natürlich nicht weiter, denn so konnte man alle drei Komponenten immer wieder zu einer leckeren Zusammenstellung kombinieren. Ich war überaus zufrieden, denn nach dem Kokkinisto vom Montag und dem Souvlaki von gestern, die beide nicht wirklich perfekt gewesen waren, hatte man beim Mousakas einen absoluten Volltreffer gelandet. Ich hätte auf jeden Fall nichts dagegen, wenn man dieses Gericht nun häufiger auf unserer Speisekarte finden würde, denn es war das bisher beste Griechenland-Gericht das man uns vorgesetzt hatte.
Beim Rennen um den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala lieferten sich heute das Mousakás und der Schwabenteller ein sehr enges Kopf-an-Kopf-Rennen und ich musste letztlich noch die Tabletts in den Rückgabewagen hinzu ziehen, um mich schließlich für das Mousakás als Sieger entscheiden zu können. Nach dem Schwabenteller auf dem zweiten Platz sah ich die Asia-Gerichte heute auf Platz drei und das Lachsfilet mit Orangenratatouille auf einem guten vierten Platz.

Mein Abschlußurteil:
Mousakás: ++
Tomatensauce: ++

Pizza mit Salami und Champignons [11.11.2016]

Als ich mich mit meinen Kollegen unserem Betriebsrestaurant näherte, verriet schon der Geruch nach frisch gebackenem Teig, dass heute mal wieder der zweietagige Steinofen in Betrieb genommen worden und Pizza zubereitet wurde. Es war eine einfache Variante, eine Pizza mit Salami und Champignons die man im Abschnitt Vitaliy der heutigen Speisekarte anbot und ich muss zugeben, dass auch das Seelachsilet auf sizilianische Art mit Ciabatta-Brot bei Globetrotter und sogar die Reiberdatschi mit Apfelmus bei Tradition der Region auch irgendwie reizten. Nur auf Asia-Thai-Gerichte wie Gebackene Ananas und Banane oder San Sei Chop Suey – Verschiedene Fleischsorten mit Gemüse in Spezialsauce verspürte ich keinen Appetit. Und obwohl die Schlange an der Theke vor dem Steinofen bereits etwas länger war, reihte ich mich schließlich doch dort ein und wählte somit die Pizza, die noch an der Theke, frisch aus dem Ofen kommend, geviertelt und mit Oregano garniert wurde, bevor man sie an mich übergab. Außerdem standen Steakmesser bereit, denn mit den üblichen, eher stumpfen Messern unseres Betriebsrestaurants ist nun mal nicht gut Pizza schneiden.

Pizza with salami & mushrooms / Pizza mit Salami & Champignons

Die Pizza sah meiner Meinung nach schon mal etwas besser aus als beim letzten Mal vor etwa drei Wochen, aber an eine Restaurant Pizza reichte sie dennoch nicht ganz heran. Dennoch erwies sich die Kombination aus Tomatensauce, vier großen Scheiben Salami, Käse und zahlreichen zerkleinerten Pilzen auf einem dünnen, knusprigen und frisch (fertig) gebackenen Teigscheibe als überaus schmackhaft und sogar den heute mal nicht ganz so breiten Rand konnte man man bis auf ein kleines, etwas zu dunkel geratenes Stück (links im Bild) mit essen. Volle Punktzahl gibt es dafür zwar nicht, aber es war schon nah dran. Insgesamt also eine mehr als nur akzeptable Kantinenpizza.
Mit einem knappen Vorsprung gelang es somit heute auch der Pizza, sich beim Rennen um den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala gegen den ebenfalls gerne gewählten sizilianischen Seelachs durchzusetzen, der somit Platz zwei belegte. Auf dem dritten Platz folgten die Reiberdatschi und auf Platz vier schließlich die Asia-Thai-Gerichte.

Mein Abschlußurteil:
Pizza Salami & Champignosn: +

Fleischspieß mit Zigeunersauce & Pommes Frites [07.09.2016]

Während der Gemischte Salat mit gebackenen Camembert, Preiselbeeren und Baguette sowie die Asia-Thai-Gerichte wie Gebratene Mienudeln mit verschiedenem Asiagemüse in Hoi Sin Sauce und Nua Pad Pram Hoi – Rindfleisch mit Broccoli und Karotten in Austernsauce weniger Interesse bei mir weckten, konnte ich mich sowohl mit dem Fleischspieß mit Pute, geräuchertem Schweinebauch, Zwiebeln und Paprika, dazu Zigeunersauce und Pommes Frites bei Globetrotter als auch das Gebackene Forellenfilet auf Balkanart mit Rosmarinkartoffeln ein gewisses Interesse bei mir. Und obwohl die Forelle – man hatte wieder einen ganzen Fisch samt Kopf und Schwanz gebacken – heute recht gut genährt und reichhaltig aussah, entschied ich mich letztlich doch für den Fleischspieß. Dazu kam noch etwas Ketchup für die Pommes Frites, an Salat- und Gemüsetheke fand ich aber leider nichts passendes. Und auch auf ein Dessert verzichtete ich heute mal wieder.

Turkey spit with gypsy sauce & french fries / Putenspieß mit Zigeunersauce & Pommes Frites

Wie in letzter Zeit leider wieder üblich geworden, fehlte es bei den Pommes Frites mal wieder etwas an Salz – aber das war hier glücklicherweise der einzige Kritikpunkt, ansonsten erwiesen sie sich als heiß und knusprig, so wie man sich Pommes Frites wünscht. Und das fehlende Salz konnte man mit Hilfe des am Tisch bereit stehenden Salzstreuers beheben. Der großzügig bestücke Schaschlikspieß aus großen Putenfilet-Stücken, Paprika, dünnen Scheiben Schweinebauchs und Zwiebelstücken war ebenfalls gut gelungen, auch wenn die oberste gelbe Paprikascheibe leicht angekokelt war – dafür war das Putenfleisch aber wunderbar zart und die Paprikastücke waren nicht matschig, sondern besaßen noch leicht biss. Gemeinsam mit der einfachen Paprika-Tomatensauce ein sehr leckeres Mittagsgericht – ich war zufrieden mit meiner Entscheidung.
So ist es kein Wunder, dass der Fleischspieß mit Pommes Frites sich auch bei den anderen Gästen großem Zuspruchs erfreute und sich so den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala sichern konnte. Auf Platz zwei folgten die Asia-Gerichte, die aber nur einen geringen Vorsprung vor dem ebenfalls sehr beliebten, drittplatzierten Forellenfilet aufwiesen. Und auch der Abstand zum Salat mit Camembert auf dem vierten Platz war nur sehr gering.

Mein Abschlußurteil:
Fleischspieß: ++
Zigeunersauce: ++
Pommes Frites: ++

Wildlachswürfel in Bärlauch-Tomatensugo mit Spaghetti [17.08.2016]

Am heutigen Mittwoch erschienen mir alle drei Angebote der westlichen Küche auf irgend eine Art verlockend. Sowohl die Wildlachswürfel in Bärlauch-Tomatensugo mit Spaghetti und Parmesan bei den Vitality-Gerichten als auch das Ofenfrische Schäuferle vom Schwein mit Dunkelbiersauce, Kartoffelknödel und Kraustsalat bei Tradition der Region sowie die Cevapcici mit Tzatziki und Djuvecreis bei Globetrotter besaßen ihren gewissen Reiz. Aber auch mit den Asia-Thai-Angeboten wie Gebratene Mienudeln mit verschiedenem Asiagemüse in Hoi Sin Sauce oder Gung Po Jau Yu – Gebratenes Schwein mit Gemüse und Chinapilzen in Hoi Sin Sauce hätte ich gut leben können. Da ich ja erst am Freitag eine Dunkelbiersauce zu meinem selbst zubereiteten Schwäbischen Bierfleisch gehabt hatte, ließ ich das Schäuferle erst einmal außen vor und war bis zuletzt zwischen Wildlachs und Cevapcici hin und her gerissen. Es war wohl meine leider in letzter Zeit etwas ins Vergessenheit geratene Angewohnheit, am Mittwoch zu Fisch oder Meeresfrüchten zu greifen, die mich letztlich dazu brachte zum Nudelgericht mit Wildlachs zu greifen. Den ursprünglich auf der Speisekarte angekündigten Parmesan gab es dann leider doch nicht, aber ich war sicher dass es auch so gehen würde. Auf einen zusätzlichen Salat oder ein Dessert verzichtete ich aber auch heute.

Diced wild salmon in ramson tomato sauce with spaghetti / Wildlachswürfel in Bärlauch-Tomatensugo mit Spaghetti

Das Bärlaucharoma in der ansonsten angenehm fruchtigen Tomatensauce hätte ich mit zwar etwas kräftiger gewünscht, aber davon abgesehen erwies sich das Gericht als überaus gelungen. Vor allem bei den festen und saftigen Wildlachswürfeln hatte man nicht gespart. Allerdings musste man bei aufdrehen der Nudeln etwas aufpassen, dass man sich die Kleidung nicht mit Tomatensauce bekleckert, da die Sauce selbst leider recht dünn geraten war. Aber insgesamt eine sehr gelungene Kombination von Fisch und Nudeln, zu dir mit Sicherheit auch etwas Parmesan gut gepasst hätte – aber den hatte man ja leider vergessen. Ich war dennoch mit meiner Wahl sehr zufrieden.
Bei den anderen Gästen lag heue recht deutlich das Schäuferle mit Dunkelbiersauce und Knödel am höchsten in der Gunst und konnte sich unangefochten den ersten Platz sichern. Platz zwei konnten sich mit hauchdünnem Vorsprung die Cevapcici sichern, aber die Spaghetti in Wildlachs-Bärlauch-Tomatensauce waren ihnen eng auf den Fersen und landeten so auf dem dritten Platz. Die Gerichte von der Wok-Theke hatten zwar auch viele Liebhaber gefunden, aber für mehr als Platz vier schien es heute dennoch nicht zu reichen.

Mein Abschlußurteil:
Wildlachswürfel in Bärlauch-Tomatensugo: ++
Spaghetti: ++