Pastisio – Griechischer Nudelauflauf mit Schinken [20.09.2013]

Auf Asia-Gerichte wie Gebackene Ananas und Banane oder Nua Pad King – Rindfleisch scharf mit Frühlingszwiebeln, Bambus und Ingwer hatte ich heute zwar keine Lust, aber die reguläre Küche bot – abgesehen von der Süßspeise in Form von Kaiserschmarrn mit Apfelmus bei Tradition der Region – gleich drei wirklich sehr verlockende Gerichte: Zum einen waren da Gebackene Calamari mit Remoulade und Country Potatoes bei Globetrotter, außerdem Gebratene Hähnchenbrust “Milanese” mit Tomate und Käse überbacken, dazu Butternudeln sowie als zusätzliches, leicht reduziertes Angebot ein Pastisio – Griechischer Nudelauflauf mit Schinken. Da fiel mir die Auswahl wirklich schwer und zuerst war ich geneigt, bei den Calamari zuzuschlagen, dann wandte ich mich aber doch jener Theke zu, an der sowohl die Hähnchenbrust als auch das Pastisio ausgegeben wurde. Erst kurz bevor ich an der Reihe war, wählte ich schließlich das Pastisio, das meines Wissens heute das erste Mal angeboten wurde. Dazu gesellte sich noch ein Becherchen Beerenpudding auf mein Tablett.

Pastisio - Griechischer Nudelauflauf mit Schinken / Greek pasta bake with ham

Das klassische Pastisio, das neben dem Moussaka wohl das bekannteste griechische Auflaufgericht ist, wird natürlich mit Hackfleisch zubereitet. Aber ich hatte gedacht, dass es mit Sicherheit auch mit Schinken nicht allzu schlecht sein dürfte. Leider musste ich feststellen, dass man in der hier und heute servierten Variante mit der Bechamelsauce aber deutlich übertrieben hatte und ich übertreibe mit Sicherheit kaum, wenn ich sage dass das Gericht zu fast einem Drittel daraus bestand. Und diese war nicht einmal besonders gut, eher viel zu lasch geraten. Außerdem war man auch mit dem angebratenen Kochschinken recht sparsam umgegangen. Da rettete auch die eher kleine Menge der fruchtigen Tomatensauce, mit der man das Gericht garniert hatte, nur wenig. Das Gericht zwar in der Summe ganz in Ordnung, aber mehr leider auch nicht. Da hätte man deutlich mehr draus machen können. Und an die Kalorien möchte ich lieber nicht denken. Zumindest der Beerenpudding, in dem ich Brombeeren und Preiselbeeren zu schmecken meinte, gab aber keinen Grund zur Kritik. Aber ich wäre im Nachhinein gesehen mit der Hähnchenbrust mit Sicherheit besser bedient gewesen.
Die anderen Gäste waren da scheinbar deutlich klüger gewesen, denn nicht etwa die Calamari, sondern die Hähnchenbrust “Milanese” schaffte es heute, den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala zu erlangen. Die Calamari folgten aber knapp dahinter auf Platz zwei und den dritten Platz teilten sich Pastisio und Asia-Gerichte. Der Kaiserschmarrn folgte schließlich auf Platz vier.

Mein Abschlußurteil:
Pastisio: +/-
Tomatensauce: ++
Beerenpudding: ++

Lasagne Bolognese [20.08.2013]

Sowohl die Angebote an der Asia-Thai-Theke wie Kalon Tzau Min – Gebratene Chinanudeln mit Eiern und Gemüse, Gaeng Ped Mua – Schweinefleisch gebraten mit verschiedenen Gemüsesorten in Kokosmilchsauce oder Gebackener Seelachs mit verschiedenem Gemüse in Erdnußsauce als auch die Angebote in der regulären Küche wie die Lasagne Bolognese bei Globetrotter, die Gemüsepfanne auf mediterrane Art mit Kräuterrisotto vom Weichweizen bei Vitality (welches man sehr dekorativ mit Lavendelblüten garniert hatte) und schließlich die Hähnchenbrust in der Knusperpanade mit Gemüsesalsa und Reis bei Tradition der Region klangen durchgehend sehr verlockend. Ich schwankte zu Beginn zwischen der mediterranen Gemüsepfanne bei Vitality und dem Gebackenen Seelachs von der Asia-Thai-Theke hin und her, dann aber merkte ich, dass mir heute irgendwie mal nach Lasagne war. Also griff ich kurzentschlossen bei diesem Nudelgericht zu und ergänzte es dann – obwohl es kalorientechnisch bestimmt nicht sonderlich optimal war – noch mit einem Becherchen Rhabarberquark aus dem heutigen Dessert-Angebot.

Lasagne Bolognese

Während die beigefügte, angenehm fruchtig-würzige Tomatensauce mit ihren Kräutern und den zahlreichen Tomatenstückchen sich wirklich als überaus gelungen erwies, musste ich bereits nach den ersten Bissen feststellen, dass die dreischichtige Lasagne leider maximal ein Mittelmaß erreichte. Dem krümelig angebratene Hackfleisch in einer cremigen Sauce fehlte was die Würzung anging irgendwie der Pep und erwies sich als eher fade. Da hald auf der leicht würzige Käse, mit dem das Gericht gratiniert war, wenig. Das habe ich in unserem Betriebsrestaurant schon besser erlebt, daher war ich etwas enttäuscht von der heutigen Version. Der mit zahlreichen Fruchtstücken versehene Rhabarberquark entschädigte mich glücklicherweise wieder etwas.
Um den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala lieferten sich heute die Lasagne und die Hähnchenbrust in Knusperpanade ein sehr enges Kopf-an-Kopf-Rennen und nach mehrfacher Beobachtung war ich schließlich der Meinung, dass die Hähnchenbrust mit hauchdünnem Vorsprung gewann und die Lasagne auf einen – meiner Meinung nach verdienten – zweiten Platz beförderte. Auf Platz drei folgten die Asia-Gerichte und Platz vier belegte schließlich die vegetarische, mediterrane Gemüsepfanne auf Weichweizen.

Mein Abschlußurteil:
Lasagne: +/-
Tomatensauce: ++
Rhabarberquark: ++

Hähnchenbrust mit Tomaten & Käse gratiniert mit Gabelspaghetti und Tomatensauce [01.08.2013]

Während die Asia-Thai-Theke heute mit Gerichten wie Ko Lo Han Zai – Herzhaftes Chinagemüse in süß-saurer Sauce nach Shanghai-Art oder Gaeng Pad Kai – Putenfleisch gebraten mit verschiedenem Gemüse in Kokosmilchsauce lockte, fanden sich auf der Karte der regulär-westlichen Küche heute ebenfalls einige überaus interessante Gerichte wie die Gebratene Hähnchenbrust mit Tomaten und Käse gratiniert mit Gabelspaghetti und Tomatensauce in der Abteilung Globetrotter, einem Griechischen Gemüsetopf mit Schafskäse und Oliven bei Vitality und schließlich einer Kartoffelpfanne “Western Art” mit Paprikastreifen, Kidneybohnen, Würstchen und Spiegelei bei Tradition der Region. Klang alles sehr verlockend und mein erster Gedanke galt natürlich dem vegetarischen griechischen Gemüsetopf. Aber nachdem ich kurz in mich gegangen war, entschied ich mich heute dann – nach drei vegetarischen Mittagessen – doch dafür mal etwas mit Fleisch zu verzehren. Und da mir die Kartoffelpfanne “Western Art” etwas trocken erschien, fiel meine Wahl schließlich auf die gratinierte Hähnchenbrust mit Gabelspaghetti. Dazu gesellte sich noch ein kleiner Obstsalat aus dem heutigen Dessert-Angebot.

Hähnchenbrust mit Tomaten und Käse gratiniert an Gabelspaghetti mit Tomatensauce / Chicken breast au gratin with cheese and tomato

Ich frage mich immer wieder, ob man Gabelspaghetti nun so genannt hat, weil sie dazu neigen beim Verzehr eben nicht auf der Gabel zu bleiben, sondern besonders gerne herunter rutschen. Davon aber abgesehen erwiesen sich die kleinen Röhrennudeln, die man mit einer angenehm fruchtigen Tomatensauce versehen hatte, als gelungene Sättigungsbeilage. Und auch an dem großen Stück zarter und einigermaßen saftiger Hähnchenbrust, die mit einem leicht würzigen Käse und einigen kleinen Tomatenwürfeln überbacken worden war, gab es nichts auszusetzen. Der kleine Becher ungesüßten Obstsalats mit frischen Stücken von Apfel, Birne, Orange, Melone und Aprikose bot schließlich einen überaus gelungenen Abschluß des heutigen Mittagsmahls.
Und auch bei den anderen Gästen lag die gratinierte Hähnchenbrust heute mit kleinem, aber deutlich erkennbaren Vorsprung am höchsten in der Gunst. Auf Platz zwei folgte die Westernpfanne mit Spiegelei und Platz drei belegten die Asia-Gerichte. Einen guten vierten Platz belegte schließlich der vegetarische Griechische Gemüsetopf. Insgesamt eine übliche und dem Angebot entsprechende Platzierung, der ich glaube ich nichts mehr hinzuzufügen brauche.

Mein Abschlußurteil:
Gratinierte Hähnchenbrust: ++
Tomatensauce: ++
Gabelspaghetti: ++
Obstsalat: ++

Tortellini al pomodoro mit Mozzarella & Basilikum [29.07.2013]

Mit den Tortellini al pomodoro mit Mozzarella und Basilikum fand sich heute im Bereich Globetrotter für mich sofort ein Gericht, das sich nicht nur lecker anhörte, sondern mich auch visuell sehr ansprach. Da konnten mich weder die Asia-Gerichte wie Poh Piard Thord – Knusprige Frühlingsröllchen und Nua Pad Pram Hoi – Rindfleisch mit Broccoli und Karotten in Austernsauce noch die anderen Gerichte der regulären Küche wie Papardelle mit Blattspinat und Kren bei Vitality oder die Bratwurstschnecke mit Sauerkraut, Bratensauce und Kartoffelpüree bei Tradition der Region mich noch umstimmen. Das Gericht garnierte ich noch mit Parmesan, der optional bereits stand. Und dazu gesellte sich schließlich noch ein Becherchen Naturjoghurt auf roter Grütze aus dem heutigen Dessert-Angebot.

Tortellini al pomodoro

Und ich bereute meine Entscheidung absolut nicht. Zu den mit Ricotta gefüllten Tortellini spinaci hatte man eine angenehm fruchtige Sauce aus Tomaten und milden Zwiebeln serviert, die man zusätzlich noch mit einigen Streifen Mozzarella und schließlich frischem Basilikum versehen hatte. Einziger Wermutstropfen war, dass man sich beim Basilikum auf ein einzelnes großes Blatt beschränkt hatte – hier hätte ich es begrüßt wenn man gleich ein paar mehr dazu getan hätte. Der geriebene Parmesan gab dem Ganzen schließlich noch eine angenehm würzige Note. Sehr lecker muss ich sagen. Und auch an dem Becherchen roter Grütze und Naturjoghurt, die man mit Kirschen und einer Scheibe Orange garniert hatte, gab es absolut nichts auszusetzen.
Ich hatte vermutet, dass heute die Bratwurstschnecke das Rennen um den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala gewinnen würde, doch als ich meine Blicke über die Tabletts der anderen Gäste schweifen ließ stellte sich schnell heraus, dass die (wohlgemerkt vegetarischen) Tortellini alla pomodoro noch ein klein wenig beliebter erschienen und dem Fleischgericht diesen Rang streitig machten. Somit folgte die Bratwurstschnecke also erst auf Platz zwei, gefolgt von den Asia-Gerichten auf Platz drei und schließlich den Parpadelle mit Blattspinat und Kren auf Platz vier. Wirklich ungewöhnlich, dass es mal ein vegetarisches Gericht auf Platz geschafft hat, aber hier hat mich Sicherheit auch der visuelle Eindruck eine große Rolle gespielt. Das Auge isst eben mit. 😉

Mein Abschlußurteil:
Tortellini: ++
Pomodoro-Tomatensauce: ++
Naturjoghurt & rote Grütze: ++

Pikantes Kartoffelgulasch [06.06.2013]

Neben den Asia-Thai-Angeboten wie Ko Lo Han Zai – Gebratenes Gemüse in süß-saurer Sauce und Thoeng Ping Kai – Putenfleisch gebraten mit verschiedenem Gemüse in Zitronengrassauce und einem Putensteak “Hawaii” mit fruchtiger Currysauce und Mandelreis fanden sich heute mit einem Rührei mit Rahmspinat und Salzkartoffeln bei Tradition der Region und einem Kartoffelgulasch, pikant bei Vitality gleich zwei vegetarische Gerichte auf der Speisekarte der westlichen Küche. Das ist wirklich eher selten, normalerweise gibt es immer zwei Fleischgerichte. Mir sollte es aber recht sein. Und alles klang recht schmackhaft und erschien was die Nährwerte anging als erträglich – dennoch fiel meine Wahl schließlich auf den Kartoffelgulasch, der mit 359kcal wirklich ideal erschien. Da griff ich sogar erneut an der Dessert-Theke zu und ergänzte das Ganze noch durch einen kleinen Becher Vanille-Mousse.

Pikantes Kartoffelgulasch / Zesty potato goulash

Neben zahlreichen kleinen Salzkartoffeln hatte man in einer leider nur mäßig pikanten, mit Kräutern gewürzten Tomatensauce Paprikastreifen, Scheiben von Champignons, Zwiebeln und Frühlingszwiebeln zu einem einfachen Gericht zusammengestellt und das ganze mit einer großzügigen Portion etwas zu dünn geratenem Sauerrahms sowie einigen Röllchen von frischem Dill garniert. Das Ganze hätte zwar gerne ein wenig schärfer sein können, aber prinzipiell gab es nichts daran auszusetzen. Das einzige war mir fehlte, das stellte ich aber erst gegen Ende fest, war ein Stück Weißbrot oder Baguette, um die Reste auf dem Teller “aufzuwischen”. Abschließen tat ich das heutige Mittagsmahl schließlich mit dem kleinen Becher locker-luftigen Vanille-Mousses, das ebenfalls keinen Anlass zur Kritik bot. Insgesamt ein leichtes und einfaches Mahl, so wie ich es mag – gerade jetzt wo der Sommer endlich zu kommen scheint.
Wenn es mit dem Putensteak “Hawaii” schon nur ein Fleischgericht auf der regulären Speisekarte gibt, war es eigentlich klar dass die meisten der Gäste hier zuschlagen und dieses Gericht den heutigen Platz eins auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala bescherten. Gut, alternativ wäre natürlich noch ein Sieg der Asia-Gerichte möglich gewesen, aber für diese reichte es heute leider nur für einen guten zweiten Platz. Interessant wurde es nun bei den beiden hinteren Plätzen, denn es war interessant zu erfahren wie die vegetarischen Gerichte gegeneinander abschneiden würden. Aber ganz wie ich es erwartet hatte, landete das Rührei mit knappen, aber deutlich erkennbaren Vorsprung auf Platz drei und ließ den Kartoffelgulasch somit Platz vier einnehmen. Dabei war ich nicht mal sicher, ob das Rührei aus richtigen Eiern oder doch nur aus Eipulver hergestellt war. Aber ich will hier natürlich nichts unterstellen – es handelte sich nur um eine Vermutung. 😉

Mein Abschlußurteil:
Kartoffelgulasch: ++
Sauerrahm: +
Vanille-Mousse: ++