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Cannelloni mit Fleischfüllung & Tomatensauce [25.06.2012]

Monday, June 25th, 2012

Obwohl die Angebote der Asia-Theke wie Bami Goreng – Gebratene Nudeln mit verschiedenen Gemüsen in Hoi Sin Sauce oder Gui Fei Yuk – Schweinefleisch gebraten mit verschiedenem Gemüse in Erdnußsauce nach Shanghai Art auch durchaus verlockend klangen, galt mein erster Blick heute dem Hausgemachten Gemüsestrudel mit Kräuterdip und Schmorgurken aus der Sektion Vitality, der mit 267kcal pro Portion eindeutig das leichteste der heutigen Angebote zu sein schien. Aber dann entdeckte ich neben der ebenfalls sehr verlockend aussehenden Gebratenen Hähnchenbrust mit Waldpilzsauce und Spätzle bei Tradition der Region in der Sektion Globetrotter auch noch die Canneloni mit Fleischfüllung mit Tomatensauce und Käse gratiniert. Obwohl das fehlende “l” bei Cannelloni und das doppelte “mit” in der Menubeschreibung meinem Ästhetikgefühl für Texte etwas widersprach, entschied ich mich dann doch kurzfristig noch vom Gemüsestrudel für dieses Gericht um. Dazu nahm ich mir noch eine Schale Obstsalat von der Dessert-Theke.

Cannelloni mit Fleischfüllung & Tomatensauce

In einer fruchtigen, mit zahlreichen Tomaten-Fruchtfleischstücken versehenen Sauce fanden sich fünf mit einem milden, geschmacklich unbedeutendem Käse überbackene Cannelloniröllchen, die sich bei genauerer Betrachtung nicht etwas als Röhren, sondern als gerollte erwiesen. Als Füllung hatte man sich für eine feine, relativ helle Hackfleischmischung, die aber geschmacklich auch kaum zur Geltung trat. Aufgrund der hellen Farbe vermutete ich auch, man hätte hier Geflügelhackfleisch verarbeitet – aber da kann ich mich auch irren.

Cannelloni - Füllung

Wahrscheinlich handelte es sich eh um TK-Ware, die man nur noch fertig zubereitet hatte. Zwar war das Gericht absolut in Ordnung, aber man hätte durch mehr Würze auch durchaus noch mehr draus machen können, so dominierte eindeutig die fruchtige Tomatensauce zu sehr den geschmacklichen Gesamteindruck. Am Fruchtsalat, der primär aus Stücken von Apfel, Birne, Ananas, Melone und Kiwi bestand, gab es aber absolut nichts auszusetzen, er bot einen leckere Abschluss des heutigen Mittagsmahls.
Die Geschmäcker der anderen Kantinengäste erwiesen sich heute wieder als relativ breit gefächert, so dass es sich als schwer herausstellte klare Favoriten auszumachen. Ich würde aber fast sagen, dass sich die Cannelloni mit knappen Vorsprung vor der Hühnerbrust mit Waldpilzsauce den ersten Platz auf der heutigen allgemeinen Beliebtheitsskala ergattern konnte. Auch sehr knapp hinter der Hühnerbrust kamen die Asia-Gerichte auf Platz drei und schließlich der Gemüsestrudel auf einem für ein vegetarisches Gericht sehr guten, vierten Platz. Im Nachhinein gesehen wäre der Gemüsestrudel vielleicht doch keine so schlechte Wahl gewesen, aber letztlich bin ich natürlich auch mit den Cannelloni nicht allzu schlecht weg gekommen, auch wenn sie Kalorientechnisch bestimmt nicht die beste Wahl gewesen sind.

Mein Abschlußurteil:
Cannelloni mit Fleischfüllung: +
Tomatensauce: ++
Fruchtsalat: ++

Pizza mit Schinken, Salami & Peperoni [17.11.2011]

Thursday, November 17th, 2011

Da ich ja gestern bereits Asistisch gegessen hatte, ließ ich die Angebote von der Asia-Thai-Theke in Form von Gebratenes Curry-Gemüse nach Thai-Art und Gaeng Dang Nua – Gebratenes Rindfleisch mit frischem Paprika, Zucchini und Bambussprossen in scharfem rotem Curry mal außen vor und konzentrierte mich auf die reguläre Küche. Sowohl die traditionell-regionale Kohlroulade mit Specksauce und Kartoffelpüree als auch das Putensteak Hawaii mit Curryreis bei Globetrotter klangen hier recht verlockend und das Pikante Kichererbsencurry auf indische Art mit Basmatireis aus der Sektion Vitality erschien mit was die Nährwerte am günstigsten und ich hätte mich mit Sicherheit für dieses Gericht entschieden – wäre nicht unangekündigt als Zusatzangebot eine Pizza mit Schinken, Salami und Peperoni auf die Karte aufgenommen worden. Vorbereitet, aber frisch im lokalen Pizzaofen gebacken erschien mir dieses Angebot doch zu verlockend als dass ich dieses Angebot hätte ablehnen können. Optional standen noch getrocknetes Basilikum und eine scharfe rote Sauce zum optionalen bestreuen durch die Gäste zur Verfügung – ich griff hier beim Basilikum zu. Zusätzlich nahm ich mir noch ein Becherchen Mousse Noisette von der Dessert-Theke.

Salami-Schinken-Peperoni-Pizza

Die schätzungsweise zwischen 24 bis 26cm große Pizza besaß zwar einen für meinen Geschmack etwas zu breit geratenen Rand, aber der Rest war dafür aber reichhaltig belegt. Auf einer Schicht aus würzig-fruchtiger Tomatensauce hatte man dünne Salamischeiben, Kochschinken, zwei eingelegte leicht scharfe und große grüne Peperoni und einigen geschnittenen Champignons sowie natürlich den üblichen Käse. So frisch aus dem Ofen gab es nichts maßgebliches daran auszusetzen. Ich fand sie – vor allem unter Berücksichtigung der Tatsache dass es sich hier um einen Kantinenpizza handelte – wirklich sehr gelungen. Über den etwas breiten Rand sehe ich mal großzügig hinweg. Und auch an dem lockeren, sahnigen Mousse Noisette mit seinem Schokogeschmack gab es keinen Grund zur Kritik.
Und auch die anderen Kantinengäste griffen unübersehbar häufig bei der Pizza zu, so dass sie mit deutlichem Vorsprung auf Platz eins der allgemeinen Beliebtheitsskala landete. Auf Platz zwei folgte schließlich die Kohlroulade und auf Platz drei die Asia-Gerichte. Platz vier würde ich mit knappen Vorsprung schließlich dem Kichererbsencurry geben, das ich meinte noch häufiger gesehen zu haben als die Putensteak Hawaii – aber bei den letzten beiden Plätzen war die Häufigkeit so eng gestreut dass ich hier absolut nicht sicher sein kann.

Mein Abschlußurteil:
Pizza: ++
Mousse Noisette: ++

Spaghetti mit Hackfleisch-Tomatensauce – das Rezept

Tuesday, July 19th, 2011

In meinem Kühlschrank lagerte noch ein Päckchen Hackfleisch, das ich mir am Samstag gekauft hatte und das am morgigen Tag abgelaufen wäre (Schutzatmosphärenverpackung sei dank 😉 ). Also entschloss ich mich dazu heute Abend spontan noch etwas zu kochen. Bei der Wahl des Rezeptes fiel meine Wahl auf eine Zubereitung, die ich noch aus meinen Kindertagen kenne und bis heute Liebe: Spaghetti mit Hackfleisch-Tomatensauce. Die Zubereitungsform ist dabei extrem einfach, aber das Ergebnis ist eine Sauce in die ich mich heute noch hineinknien könnte. Die Nudeln sind dabei natürlich austauschbar – aber für mich gehören bevorzugt Spaghetti dazu.

Was braucht man also für 2-3 Portionen?

250g Hackfleisch (halb & halb oder reines Schweinehack)
01 - Zutat Hackfleisch

80g Tomatenmark (entspricht einer kleine Dose)
02 - Zutat Tomatenmark

350 ml Wasser
03 - Zutat Wasser

1,5 EL Mehl
04 - Zutat Mehl

250g Spaghetti
05 - Zutat Spaghetti

1-2 EL Tomatenketchup (um ggf. etwas zu strecken)
06 - Zutat Tomatenketchup

Italienische Kräuter (TK-Ware)
07 - Zutat Italienische Kräuter

Salz, Pfeffer und scharfes Paprika zum würzen
08 - Gewürze

etwas Olivenöl zum anbraten
09 - Zutat Olivenöl

Beginnen wir nun mit der Zubereitung:

Zuerst würzen wir unser Gehacktes falls wir es ungewürzt erworben haben – ich wählte etwas Salz, Pfeffer und Paprikapulver.
10 - Gehacktes würzen

Dann erhitzen wir einen Topf mit etwas Olivenöl
11 - Öl erhitzen

und braten das Hackfleisch darin krümelig an.
12 - Gehacktes anbraten

Anschließend geben wir das Tomatenmark und das Mehl hinein
13 - Tomatenmark und Mehl hinein

und verrühren beides gut und dünsten es kurz an
14 - verrühren

um es dann mit dem Wasser aufzugießen.
15 - Mit Wasser aufgießen

Während alles nun vor sich hin köchelt
16 - köcheln

würzen wir unsere Sauce mit Salz, Pfeffer und Paprikapulver.
17 - würzen

Jetzt können wir auch die Spaghetti nach Packungsbereitung zubereiten.
19 - Spaghetti kochen

Während die Nudeln vor sich hin kochen, prüfen wir die Sauce und strecken sie falls sie zu dünn ist mit etwas Ketchup.
18 - Mit Ketchup verrühren

Außerdem rühren wir die italienischen Kräuter unter
20 - Kräuter unterheben

und schmecken es noch ein letztes Mal ab.
22 - abschmecken

Jetzt brauchen wir nur noch die Spaghetti abgießen und abzuschrecken,
21- Spaghetti abgießen

und schon können wir das Gericht servieren und genießen.
23 - Spaghetti mit Hackfleisch-Tomatensauce - Fertiges-Gericht

Obwohl die Zutaten nicht gerade umfangreich sind, war das Ergebnis mal wieder unglaublich lecker. Die leicht süße und auch fruchtige Sauce mit ihrer Fleischbeilage und der simplen, aber schmackhaften Würzung ergibt meiner persönlichen Meinung nach eine Tomatensauce, die man immer wieder kochen kann.

24 - Spaghetti mit Hackfleisch-Tomatensauce - CloseUp

Nachdem ich ja inzwischen schon einige Erfahrung im Kochen sammeln konnte, bin ich immer wieder begeistert wie man mit so einfachen Komponenten eine so schmackhafte Hackfleisch-Tomatensauce zubereiten kann. In größerer Menge Zubereitet und im Kühlschrank aufbewahrt hält sich das Gericht außerdem mehrere Tage und schmeckt aufgewärmt immer noch sehr lecker. Wer mag kann natürlich noch ein wenig mit den Gewürzen herum experimentieren – im absoluten Grundrezept wird die Sauce sogar nur mit Salz und – so glaube ich mich zu erinnern – Pfeffer gewürzt. Gute Gerichte müssen halt nicht immer hochkompliziert sein. 😉

Guten Appetit