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Lomo Salteado con choclo [08.11.2012]

Thursday, November 8th, 2012

Auch zum heutigen Donnerstag stand mit, als aus der Küche Ecuadors stammend, ein Lomo Salteado con choclo – Rindfleischstreifen mit Tomaten-Zwiebelgemüse, Maiskolben und Wedges im Bereich Globetrotter wieder ein überaus verlockend klingendes Gericht auf der Karte, das ich nicht versäumen wollte. Damit kamen der Pikante Bohnengulasch bei Vitality, das Zusatzangebot in Form eines Schnitzel “Wiener Art” mit Kartoffelsalat oder die Allgäuer Käsespätzle mit Röstzwiebeln bei Tradition der Region heute ebenso wenig für mich in Frage wie die Asiatischen Gerichte in Form eines Gebratenen Curry-Gemüses nach Thai-Art oder eines Gaeng Dang Nua – Gebratenes Rindfleisch mit frischem Paprika, Zucchini und Bambussprossen in scharfem roten Curry. Zu dem ecuadorianischen Gericht gesellte sich schließlich noch ein Becherchen Limetten-Mousse von der Dessert-Theke auf mein Tablett.

Lomo Salteado con choclo

Das kleine Stück wohl gekochten Maiskolbens erwies sich schon mal als ganz lecker, auch wenn es sich mit Messer und Gabel schwer verzehren ließ – aber nahm man die Hände zur Hilfe funktionierte es recht gut. Dazu gab es eine meiner Meinung nach etwas klein, aber gerade noch ausreichend große Portion Rindergeschnetzeltes in einer fruchtig-scharfen Sauce, in der sich außer den angekündigten Tomaten und Zwiebeln auch einige Streifen Paprika fanden. Bis auf die etwas schärfere Würze entdeckte ich aber keinen besonders erwähnenswerten Unterschied zu einem regulären Rindergeschnetzelten – was nicht bedeuten soll das es schlecht schmeckte, aber ich hatte mir etwas mehr erwartet. Da ich meine wahrscheinlich übersteigerten Erwartungen natürlich schlecht in die Note einfließen lassen kann, gibt es natürlich keinerlei Punktabzug. Und auch die knusprigen, noch sehr heißen Kartoffelspalten bzw. Wedges gaben keinerlei Grund zur Kritik. Gemeinsam mit dem süßlich-sauren Limetten-Mousse ergab alles somit ein durchaus schmackhaftes und durchaus gelungenes Mittagsmahl.
Und auch bei den anderen Kantinengästen lagen die ecuadorianischen Rindfleischstreifen heute am höchsten in der Gunst und belegten somit den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala. Ihr folgten die Asia-Gerichte auf Platz zwei, aber eng gefolgt vom auch heute sehr populären Schnitzels auf Platz drei, den Käsespätzle auf Platz vier und dem vegetarischen Bohnengulasch auf einem guten fünften Platz. Damit scheint aber die nur drei Tage währende, südamerikanische Woche scheinbar schon vorüber – morgen habe ich nichts in dieser Richtung mehr auf der Karte entdecken können. Aber das muss noch nichts heißen – ich lass mich einfach mal überraschen. 😉

Mein Abschlußurteil:
Rindfleischstreifen mit Tomaten-Zwiebelgemüse: ++
Maiskolben: ++
Kartoffel-Wedges: ++
Limetten-Mousse: ++

Makkaroni-Torte mit Schinken & Gemüse in Gorgonzolacreme – das Rezept

Saturday, October 27th, 2012

Bereits vor längerem hatte ich ein Rezept für eine Torte aus Makkaroni entdeckt, dass ich gerne mal ausprobieren wollte, aber bisher war es immer daran gescheitert dass ich keine Springform besaß. Das habe ich nun gestern während eines Besuches in einem Einrichtungshaus mit Küchenabteilung endlich mal geändert und mir eine Springform mit 24cm Durchmesser besorgt – somit stand diesem kleinen Kochexperiment nichts mehr im Wege. Der Aufwand ist für dieses Rezept zwar etwas größer, das sei gleich zu Anfang erwähnt, aber es lohnt sich durchaus wie ich finde.

Was brauchen für für eine Springform? (ca. 6 Portionen)

400g lange Makkaroni (Röhrennudeln)
01 - Zutat Makkaroni / Ingredient macaroni

3 mittelgroße Möhren
02 - Zutat Möhren / Inredient carotts

3 Tomaten
03 - Zutat Tomaten / Ingredient tomatoes

100g Erbsen (TK)
04 - Zutat Erbsen / Ingredient peas

2 Zwiebeln
05 - Zutat Zwiebeln / Ingredient onions

2-3 Zehen Knoblauch
06 - Zutat Knoblauch / Ingredient garlic

250g gekochter Schinken am Stück (Ich entschied mich für eine Variante mit Kräuterkruste)
07 - Zutat gekochter Schinken / Ingredient ham

100g Gorgonzola
08 - Zutat Gorgonzola / Ingredient gorgonzola

200ml Sojacreme (Alternativ geht natürlich auch Sahne, aber Sojacreme ist eine leichtere Alternative)
09 - Zutat Sojacreme / Ingredient soy cream

4 Hühnereier – Größe M
10 - Zutat Eier / Ingredient eggs

50g Käse nach Wahl – ich entschied mich hier für Emmentaler, Gouda wäre aber auch denkbar
11 - Zutat Käse / Ingredient cheese

2-3 Zweige Thymian
12 - Zutat Thymian / Ingredient thyme

sowie etwas Olivenöl zum braten und ausfetten
und Salz, Pfeffer und Muskatnuss zum würzen

Beginnen wir dann damit, etwas Wasser in einem größeren Topf zum kochen zu bringen
13 - Wasser erhitzen / Heat up water

es dann zu salzen
14 - Wasser salzen / Salt water

und unsere Makkaroni darin gemäß Packungsbeschreibung zu kochen.
15 - Makkaroni kochen / Cook macaroni

Während das Wasser zum kochen gebracht wird und während die Makkaroni kochen, können wir uns um die anderen Zutaten kümmern. Zum Beispiel können wir die Möhren schälen,
16 - Möhren schälen / Peel carrots

in Scheiben schneiden
17 - Möhren in Scheiben schneiden / Cut carotts in slices

und dann noch einmal halbieren bzw. vierteln.
18 - Möhren zerkleinern / Grind carotts

Außerdem waschen wir die Tomaten
19 - Tomaten waschen / Wash tomatoes

entfernen die Stielansätze
20 - Stielansatz entfernen / Remove stalk

vierteln und entkernen sie
21 - Vierteln und entkernen / Quarter & remove core

und schneiden sie schließlich in kleine Stücke.
22 - Tomaten würfeln / Dice tomatoes

Des weiteren schälen wir unsere Zwiebeln
23 - Zwiebeln schälen / Peel onions

und zerkleinern sie fein – entweder mit dem Messer oder, wenn vorhanden, mit der Küchenmaschine.
24 - Zwiebeln zerkleinern / Grind onions

Außerdem schälen wir die Knoblauchzehen und schneiden sie ebenfalls in sehr kleine Stücke
25 - Knoblauch fein hacken / Mince garlic

und würfeln den Schinken.
26 - Schinken würfeln / Dice ham

Die Thyminablättchen zupfen wir dann noch von den Zweigen ab. Meiner Erfahrung nach geht dies am besten wenn man sie oben anfasst und die Blättchen nach unten abstreift, dann lösen sie sich fast von selbst.
28 - Thymianblättchen abzupfen / Pick thyme leaves

Inzwischen dürften auch unsere Makkaroni gut sein, so dass wir sie abgießen können.
27 - Makkaroni abgießen / Drain macaroni

In einer Pfanne erhitzen wir dann etwas Olivenöl und dünsten zuerst die Zwiebeln und wenig später auch mit den Knoblauch darin an.
29 - Zwiebeln & Knoblauch andünsten / Braise onions and garlic lightly

Dann geben wir die Möhren hinzu und lassen sie mindestens fünf Minuten bei Gelegentlichem umrühren mit braten.
29 - Zwiebeln & Knoblauch andünsten / Braise onions and garlic lightly

In der Zwischenzeit können wir schon einmal unsere Springform ausfetten
31 - Springform ausfetten / Grease spring form

und den Boden mit den abgetropften Makkaroni auslegen.
32 - Boden mit Nudeln auslegen / Cover floor with noodles

Wenig später können wir auch die Erbsen mit in die Pfanne geben und einige Minuten anbraten
33 - Erbsen mit anbraten / Braise peas

und schließlich auch die Tomatenstücke hinzufügen.
34 - Tomaten addieren / Add tomatoes

Während wir alles für weitere fünf bis sechs Minuten braten, würzen wir es auch gleich kräftig mit Salz und Pfeffer. Ist alles gut durchgebraten stellen wir es dann bei Seite und lassen es etwas abkühlen.
35 - Mit Salz & Pfeffer würzen / Taste with salt & pepper

Nun zerkleinern wir den Gorgonzola etwas,
36 - Gorgonzola zerkleinern / Grind gorgonzola

dann geben wir die Sojacreme in eine Schüssel,
37 - Sojacreme in Schüssel geben / Put soy cream in bowl

fügen den Gorgonzola hinzu,
38 - Gorgonzola beigeben / Add gorgonzola

schlagen die vier Eier hinein
39 - Eier aufschlagen / Add eggs

fügen die abgezupften Thymianblättchen hinzu
40 - Thymian hinzufügen / Add thyme

und vermengen dann alles mit dem Pürierstab zu einer glatten Creme
41 - Mit Pürierstab vermengen / Mix with blender

wobei wir es kräftig mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss würzen.
42 - Würzen / Taste

Jetzt ist auch ein guter Zeitpunkt, den Backofen auf 175 Grad vorzuheizen.

Nun dürfte auch das Gemüse so weit abgekühlt sein, dass wir etwa die Hälfte davon in die Mitte unserer Springform geben können, wobei wir jedoch einen Rand vorn eineinhalb bis zwei Zentimetern lassen, den wir dann mit weiteren Makkaroni auffüllen.
43 - Gemüse einfüllen / Add vegetables

Das Ganze bedecken wir dann mit einer weiteren Schicht Makkaroni,
44 - Mit Nudeln bedecken / Cover with macaroni

tragen eine Schicht mit dem Schinken auf
45 - Schinken einfüllen / Add ham

und fügen schließlich den Rest des Gemüses hinzu. Dabei lassen wir jeweils wieder einen Rand, den wir mit Makkaroni auffüllen.
46 - Rest Gemüse hinzufügen / Add remaining vegetables

Nun schließen wir alles mit dem Rest der Makkaroni als letzte Schicht ab
47 - Mit Nudeln abschließen / Add final noodle layer

und übergießen dann alles, nach und nach, mit der Gorgonzolacreme. Am besten ist es an dieser Stelle, ein wenig der Creme aufzugießen, diese etwas einsickern zu lassen und dann wieder etwas nachzugießen – alles auf einmal kriegt man ansonsten nicht rein und die Makkaroni-Torte wäre wohl auch extrem instabil.
48 - Mit Gorgonzolacreme übergießen / Drain with gorgonzola sauce

Zum Schluss bestreuen wir alles noch mit dem geriebenen Käse.
49 - Mit Käse bestreuen / Cover with cheese

Ist der Backofen dann vorgeheizt, schieben wir unsere so vorbereitete Springform auf der zweiten Schiene von unten hinein und lassen sie für mindestens eine Stunde, besser 75 Minuten backen.
50 - Backen / Bake

Nach dieser Zeit können wir unsere Form dann entnehmen. Wir sollten aber nicht sofort den Ring öffnen, sondern erst einmal für weitere 10 Minuten warten bis sich die Torte etwas gesetzt hat – ansonsten laufen wir Gefahr dass sie etwas auseinander fallen könnte.
51 - Fertig gebacken / Finished baking

Mit einem Messer lösen wir nach dieser Wartezeit vorsichtig eventuell etwas angebackene Nudeln vom Tortenring
52 - Rand lösen / Cut border

Danach lässt sich der Ring ohne Problem lösen und unsere Torte ist endlich fertig.
53 - Makkaroni-Torte mit Schinken & Gemüse in Gorgonzolacreme - Fertige Torte / Macaroni tarte with ham, vegetables & gorgonzola cream - finished tarte

Nun brauchen wir sie nur noch in Tortenstücke schneiden
54 - Makkaroni-Torte mit Schinken & Gemüse in Gorgonzolacreme - angeschnitten / Macaroni tarte with ham, vegetables & gorgonzola cream - truncated

und können sie sogleich servieren und genießen.
55 - Makkaroni-Torte mit Schinken & Gemüse in Gorgonzolacreme / Macaroni tarte with ham, vegetables & gorgonzola cream - Serviert

Für meinen persönlichen Geschmack hätte die Makkaronitorte zwar etwas kräftiger gewürzt sein können, aber hier liegt die Schuld wohl bei mir selbst, da ich beim würzen der Gorgonzolacreme etwas zu sparsam mit den Gewürzen umgegangen bin. Zum Glück retteten der Gorgonzola und der Thymian das ganze aber noch, so dass ich das heutige Kochexperiment durchaus als Erfolg verbuchen kann. Das Gericht erwies sich somit zwar als recht nudel-lastig, aber in Kombination mit dem in Zwiebeln und Knoblauch angebratenen Gemüsemix aus Möhren, Erbsen und Tomaten und dem gewürfelten Schinken ergab sich eine nicht nur sättigende, sondern auch überaus schmackhafte herzhafte Torte. Als kleine Verbesserung bei der Zubreitung wäre noch zu überlegen, die Hälfte der Gorgonzola-Creme bereits auf die mittlere Schicht der Nudeln zu geben um eine bessere Durchdringung der gesamten Torte zu erreichen, aber es ging ja letztlich auch so ganz gut.

56 - Makkaroni-Torte mit Schinken & Gemüse in Gorgonzolacreme / Macaroni tarte with ham, vegetables & gorgonzola cream - CloseUp

Mit knapp 3100kcal für die gesamte Springform erscheint das Gericht auch im ersten Moment recht heftig, was bei der Menge der verwendeten Nudeln auch nicht gerade verwunderlich ist, aber ich gebe hier zu bedenken dass man hier mindestens fünf bis sechs Portionen heraus bekommen kann – womit wir bei fünf Portionen bei einem Wert von 620kcal pro Portion und bei sechs Portionen bei 517kcal pro Portion wären. Somit bewegt sich auch die Makkaroni-Torte noch in hohen, aber noch akzeptablen Bereichen für ein Hauptgericht. Eine Currywurst mit Pommes liegt immerhin Durchschnittlich bei über 800kcal und selbst ein Schnitzel mit Pommes bei knapp 700kcal. Wen diese Werte nicht schrecken, dem sei dieses Gericht also durchaus ans Herz gelegt, ich empfehle nur etwas großzügiger beim Würzen vorzugehen, dann sollte dem Genuss einer leckeren Makkaroni-Torte mir Schinken und Gemüse in Gorgonzolacreme nichts mehr im Wege zu stehen. 😉

Guten Appetit

Putenrouladen an Blattspinat-Tomatengemüse mit Safranreis – das Rezept

Saturday, October 20th, 2012

Obwohl ich schon häufiger mit Spinat hantiert habe, hatte ich noch nie mit frischem gearbeitet, sondern bisher immer zu TK-Ware gegriffen. Das wollte ich heute nun endlich mal ändern. Ein passendes Rezept dazu schienen mit Gefüllte Putenrouladen an Blattspinat-Tomatengemüse mit Safranreis, denn einfach nur Spinat kochen kann ja jeder. 😉 Die Zubereitung von drei Komponenten gleichzeitig bildete außerdem einen zusätzlichen Anreiz für mich und glücklicherweise verlief alles ohne größere Probleme und ich war mit dem Ergebnis mehr als zufrieden. Daher möchte ich es natürlich nicht versäumen, das Rezept hier einmal in gewohnter Form vorzustellen.

Was brauchen wir also für 2-3 Portionen?

800g Blattspinat
01 - Zutat frischer Blattspinat / Ingredient fresh leaf spinach

2 rote Zwiebeln (ca. 100g)
02 - Zutat rote Zwiebeln / Ingredient red onions

2 Zehen Knoblauch
03 - Zuat Knoblauch / Ingredient garlic

20g getrocknete Tomaten (ohne Öl)
04 - Zutat getrockenete Tomaten / Ingredient dried tomatoes

100ml Gemüsebrühe
05 - Zutat Gemüsebrühe / Ingredient vegetable stock

2-3 Putensteaks (ca. 500g)
06 - Zutat Putensteaks / Ingredient turkey steaks

1 EL Senfkörner
07 - Zutat Senfkörner / Ingredient mustard seeds

150g Naturreis (oder ein anderer Reis nach Wahl)
08 - Zutat Naturreis / Ingredient rice

1 Döschen gemahlener Safran
09 - Zutat gemahlener Safran / Ingredient grounded saffron

2 EL Olivenöl
10 - Zutat Olivenöl / Ingredient olive oil

1 Messerspitze gemahlener Koriander
11 - Zutat Koriander / Ingredient coriander

sowie Salz, Pfeffer und Muskatnuss zum würzen

Zuerst setzen wir einmal einen großen Topf mit gesalzenem Wasser auf und bringen ihn zum kochen.
12 - Wasser erhitzen / Heat up water

Während das Wasser sich erhitzt, waschen und putzen wir den Blattspinat. Ich hatte 4 Päckchen a 200g gekauft, was im ersten Moment nach einer ganz schön großen Menge aussieht. Daher war ich drauf und dran gewesen einfach weniger zu holen, doch zum Glück habe ich es nicht getan, denn Spinat fällt beim Kochen unglaublich stark zusammen – da bleibt wie man nachher sieht nicht viel übrig.
12 - Spinat waschen / Clean spinach

Kocht das Wasser, geben wir den gewaschenen Blattspinat hinein
14 - Spinat hinzufügen / Add spinach

und lassen alle kurz aufkochen, um es dann einige Minuten auf mittlerer Stufe vor sich hin köcheln zu lassen.
15 - aufkochen / Cook up

Den fertig gekochten Spinat holen wir dann mit einer Schaumkelle heraus, schrecken in kurz in einer Schüssel mit eiskaltem Wasser ab
16 - Spinat abschrecken / Refresh spinach

und lassen ihn dann abtropfen. Die Menge die wir hier sehen ist der Inhalt von vier großen Päckchen á 200g Blattspinat – also 800g – und davon ist am Ende wirklich nicht viel übrig wie man sieht.
17 - abtropfen lassen / Drain

In einer beschichteten Pfanne rösten wir dann unseren Esslöffel Senfkörner für einige Minuten an
18 - Senfkörner rösten / Toast mustard seeds

und zerstoßen sie dann fein in einem Mörser.
19 - Senfkörner mörsern / Grind up mustard seeds

Nun waschen wir unsere Putensteaks gründlich, tupfen sie mit einem Küchentuch trocken und legen sie auf der Arbeitsfläche aus.
20 - Putensteaks auslegen / Line up turkey steaks

Hat man, wie ich, etwas dickere Stücke bekommen, kann man sie nun mit etwas Frischhaltefolie abdecken und mit der glatten Seite des Fleischklopfers etwas plätten.
21 - Platt klopfen / Level

Dann salzen wir die obere Seite und bestreuen sie mit unseren gerösteten und gemörserten Senfkörnern.
22 - Salzen und mit Senfkörnern bestreuen / Salt and besprinkle with mustard seeds

Anschließend nehmen wir uns etwas von unserem zuvor gekochten Blattspinat, tupfen ihn mit einem Küchentuch etwas trocken und belegen unsere Putensteaks damit,
23 - Mit Blattspinat belegen / Cover with leaf spinach

um sie dann vorsichtig auszurollen und mit einer Rouladennadel oder – wenn eine solche nicht vorhanden ist – einem Zahnstocher zu sichern.
24 - Zusammenrollen und sichern / Roll up and secure

Die fertig gerollten Putenrouladen würzen wir dann noch rundherum mit Salz und Pfeffer.
25 - Mit Salz & Pfeffer würzen / Taste with salt & pepper

In einem etwas kleinerem Topf bringen wir nun 450ml Wasser zum kochen,
26 - Wasser zum kochen bringen / Cook water

versehen es mit etwas Salz,
27 - salzen / salt

geben dann den Reis hinein
28 - Reis beigeben / Add rice

und addieren das Döschen gemahlenen Safrans,
29 - Safran addieren / Add saffron

den wir gut verrühren
30 - Gut verrühren / Mix well

und dann für etwa 25 Minuten abgedeckt und auf leicht reduzierter Stufe fertig kochen lassen.
31 - Zugedeckt kochen / Cook covered

Nun schälen wir die Zwiebeln, vierteln sie und schneiden sie in dünne Spalten,
32 - Zwiebeln schneiden / Cut onions

schneiden die getrockneten Tomaten in Streifen
33 - Tomaten in Streifen schneiden / Cut tomatoes in stripes

und schälen schließlich noch die Knoblauchzehen, die wir in schmalen Scheiben schneiden.
34 - Knoblauch zerkleinern & Cut garlic

In einem Topf bringen wir einen Esslöffel Olivenöl nun auf Betriebstemperatur,
35 - Öl erhitzen / Heat up oil

dünsten darin Zwiebeln und Knoblauch an
36 - Zwiebeln & Knoblauch andünsten / Braise onion & garlic lightly

und fügen schließlich auch noch die Tomaten hinzu, die wir für einige Minuten mit dünsten.
37 - Tomaten hinzufügen / Add tomatoes

Dann gießen wir alles mit den 100ml Gemüsebrühe auf
38 - Gemüsebrühe aufgießen / Drain vegetable stock

und lassen alles für ca. 10 Minuten auf leicht reduzierter Stufe vor sich hin köcheln.
39 - Zugedeckt köcheln / Simmer covered

In einer Pfanne erhitzen wir wenig später den zweiten Esslöffel Olivenöl
40 - Öl erhitzen / Heat up oil

und braten unsere Rouladen darin rundherum für sechs bis acht Minuten an.
41 - Rouladen braten / Roast roulades

Sind die zehn Minuten um, geben wir auch den Blattspinat in unserem Zwiebel-Tomaten-Sud
42 - Spinat hinzufügen / Add spinach

verrühren alles gut miteinander
43 - Gut verrühren / Mix well

und lassen es dann kurz aufkochen und einige Minuten weiter köcheln, wobei wir es mit Salz, Pfeffer, Muskatnuss und der Messerspitze Koriander abschmecken.
44 - würzen / taste

Alles lassen wir dann fertig kochen bzw. braten. Der Reis ist gut, wenn das Wasser komplett verschwunden ist – wir können dann die Platte runter- bzw ausschalten und die Restwärme zum warmhalten nutzen. Bei den Rouladen sollten die Außenseiten schön dunkel sein und der Blattspinat sollte so gut wie keine Flüssigkeit mehr im Topf haben haben. So voll wie heute ist mein Herd übrigens wirklich selten, dass muss ich dabei mal nebenbei anmerken…
45 - fertig kochen / Cooking

Sind alle Zutaten zu unserer Zufriedenheit, können wir das Gericht schließlich anrichten und servieren.
46 - Putenrouladen an Blattspinat-Tomatengemüse mit Safranreis / Turkey roulades with leaf spinach tomato vegs and saffron rice - Serviert

Einfach nur lecker kann ich da nur sagen. Die gut durchgebratenen Putenrouladen waren angenehm saftig geworden und die Füllung aus zerstoßenen Senfkörnern und gekochten Blattspinat geben ihnen ein kräftiges, angenehmes Aroma. Dazu der mit Zwiebeln, Tomaten und Knoblauch verfeinerte, gut gewürzte und unglaublich aromatische Blattspinat und schließlich der mit einem feinem Safranaroma versehene Reis als Sättigungsbeilage – das ließ kaum Wünsche offen. Einzig noch etwas platter hätte ich das Fleisch vielleicht klopfen können, aber das ist eine eher visuelle Sache, die ich mir für die nächsten Rouladen einfach mal vormerke.

47 - Putenrouladen an Blattspinat-Tomatengemüse mit Safranreis / Turkey roulades with leaf spinach tomato vegs and saffron rice - CloseUp 48 - Putenrouladen an Blattspinat-Tomatengemüse mit Safranreis / Turkey roulades with leaf spinach tomato vegs and saffron rice - CloseUp 2

Und auch was die Nährwerte angeht kann sich dieses Gericht durchaus sehen lassen. Mit ca. 1400kcal für alles zusammen kommen wir bei drei Portionen auf gerade mal 467kcal pro Teller – und das bei einer so reichhaltigen und umfangreichen Mahlzeit. Da kann man wirklich nicht meckern. Der etwas größere Aufwand das ganze zuzubereiten hatte sich heute auf jeden Fall gelohnt und mir bleibt zum Abschluss nur, eine große Empfehlung für dieses unglaublich leckere Gericht auszusprechen – man wird es spätestens nach den ersten Bissen nicht bereuen es gekocht zu haben. 😉

Guten Appetit

Spinat-Ricotta-Cannelloni mit Rucola & Parmesan – das Rezept

Saturday, October 13th, 2012

Da ich noch einiges an Blattspinat im Gefrierfach hatte, entschied ich mich heute dazu, mal Spinat-Ricotta-Cannelloni zu kochen und diese mit einem Päckchen frischen Rucolas sowie Mozzarella und frisch geriebenen Parmesan etwas aufzupeppen. Dass darin kein Fleisch verwendet wurde nahm ich billigend in Kauf, auch wenn ich ehrlicherweise zugeben muss mit dem Gedanken gespielt zu haben, auch noch angebratenen Speck oder ähnliches mit hinein zu tun – aber es erwies sich als weise Wahl, dass ich diese Idee letztlich verworfen habe, denn dass hätte die Nährwerte dieses wirklich sehr schmackhaften Gerichts nur unnötig nach oben getrieben und wohl auch keinen nennenswerten Mehrwert besessen. So entstanden also diese vegetarischen Spinat-Ricotta-Cannelloni mit selbst gemachter Tomatensauce, deren Rezept ich mit diesem Beitrag nun in gewohnter Form einmal kurz vorstellen möchte.

Was brauchen wir also für 4 Portionen?

Für die Tomatensauce

2-3 Zwiebel (ca. 220g)
01 - Zutat Zwiebeln / Ingredient onions

3 Zehen Knoblauch
02 - Zutat Knoblauch / Ingredient garlic

175ml trockener Weißwein (Alternativ: Die gleiche Menge Gemüsebrühe)
03 - Zutat trockener Weißwein / Ingredient dry white wine

2 Dosen Tomatenstücke á 400g (Ich wählte eine Sorte mit Basilikum)
04 - Zutat Tomatenstücke / Ingredient tomatoes

3-4 Stiele frisches Basilikum
05 - Zutat Basilikum / Ingredient basil

2 EL Olivenöl
15 - Zutat Olivenöl / Ingredient olive oil

etwas Rohrzucker
06 - Zutat Rohrzucker / Ingredient cane sugar

sowie etwas Salz & Pfeffer zum würzen

Für die Füllung

300g Blattspinat
07 - Zutat Blattspinat / Ingredient leaf spinach

100g frischer Rucola (Alternativ kann man hier auch die gleiche Menge zusätzlichen Blattspinat nehmen)
08 - Zutat Rucola / Ingredfient rucola

250g Ricotta
09 - Zutat Ricotta / Ingredient ricotta

2 Hühnereier
10 - Zutat Eier / Ingredient eggs

2 Scheiben Vollkornsandwich oder Vollkorntoast
11 - Zutat Vollkornsandwich / Ingredient whole wheat sandwich

12-15 Cannelloni (Am besten die Sorte ohne Vorkochen)
12 - Zutat Cannelloni / Ingredient cannelloni

sowie Salz, Pfeffer & Muskatnuss zum würzen

Zum bestreuen

125g Mozzarella
13 - Zutat Mozzarella / Ingredient mozzarella

40g Parmesan
14 - Zutat Parmesan / Ingredient Parmesan

Beginnen wir also damit, die Tomatensauce zuzubereiten. Dazu schälen wir die Zwiebeln
16 - Zwiebel schälen / Peel onions

und vierteln sie dann, um sie mit der Küchenmaschine zu zerkleinern, (Alternativ kann man das natürlich auch mit dem Messer tun)
17 - Zwiebel zerkleinern / Shred onion

außerdem schälen wir die Knoblauchzehen
18 - Knoblauch schälen / Peel garlic

und zerschneiden sie sehr fein
19 - Knoblauch zerkleinern / Mince garlic

und waschen das Basilikum und schütteln es trocken.
20 - Basilikum waschen / Clean basil

Anschließend erhitzen wir 2 Esslöffel Olivenöl in einem größeren Topf
21 - Öl erhitzen / Heat up oil

und dünsten die Zwiebeln und den Knoblauch darin für vier bis fünf Minuten glasig an
22 - Zwiebeln & Knoblauch andünsten / Braise onion & garlic lightly

bevor wir dann die Basilkumstiele als Ganzes hinzu geben – das hinzufügen den einzelnen Blätter hat sich als Nachteilhaft erwiesen, doch dazu gleich mehr – und etwas andünsten
23 - Basilikum addieren / Add basil

und dann mit dem Weißwein aufgießen
24 - Weißwein aufgießen / Add white wine

den wir dann bei gelegentlichem umrühren komplett einkochen lassen.
25 - einkochen lassen / boil down

In der Zwischenzeit können wir unseren Blattspinat ja schon einmal auf der Stufe unserer Mikrowelle etwas auftauen.
26 - Blattspinat auftauen / Defrost leaf spinach

Ist der Weißwein dann eingekocht, geben wir die Tomaten hinzu
27 - Tomaten dazu geben / Add tomatoes

und lassen alles kurz aufkochen
28 - Aufkochen lassen / Boil up

und lassen alles dann für 25 bis 30 Minuten auf mittlerer Stufe und bei gelegentlichem umrühren vor sich hin köcheln.
29 - köcheln lassen / simmer

Während die Tomatensauce köchelt, waschen wir unseren Rucola
30 - Rucola waschen / Clean rucola

schleudern ihn trocken
31 - Trocken schleudern / Centrifuge

und verlesen ihn dann, wobei wir größere, grobe Stile entfernen.
32 - Rucola verlesen / Sort rucola

Den verbliebenen Rucola zerkleinern wir dann fein mit einem scharfen Messer.
38 - Rucola zerkleinern / Mince rucola

Außerdem drücken wir den aufgetauten Blattspinat gut aus und blanchieren ihn dann kurz in kochendem Salzwasser
33 - Blattspinat blanchieren / Blanch leaf spinach

um ihn anschließend gleich mit kaltem Wasser abzuschrecken und abtropfen zu lassen.
34 - Blattspinat kalt abschrecken / Rinse with cold water

Ist er etwas abtropft – ggf. können wir auch wieder mit den Händen etwas nachhelfen und ihn ausdrücken – schneiden wir den Blattspinat ebenfalls in sehr feine Stücke.
39 - Blattspinat schneiden / Cut leaf spinach

Außerdem entrinden wir das Vollkornsandwich respektive den Vollkorntoast und schneiden ihn kleine Rechtecke.
40 - Brot entrinden und würfeln / Debark & dice bread

Inzwischen dürfte auch unsere Tomatensauce fertig gekocht sein, womit wir auch zu dem Grund kommen warum man das Basilikum besser am Stil hätte belassen sollen: Das vereinfacht nämlich das herauslesen der Basilikumblätter, die jetzt als nächster Arbeitsschritt ansteht.
35 - Basilikum herauslesen / Remove basil

Fehlt nur noch das kräftige Würzen mit Salz und Pfeffer
35 - Mit Pfeffer & Salz würzen / Taste with salt & pepper

sowie einer guten Prise Rohrzucker,
37 - Rohrzucker hinzufügen / Add cane sugar

dann brauchen wir nur noch kurz zu probieren und wenn alles unseren Geschmack trifft die Sauce bei Seite stellen und etwas abkühlen lassen.
38 - probieren / try

Nun geben wir den Ricotta, die Eier und die Brotwürfel in eine Schüssel,
42 - Eier, Ricotta & Brot in Schüssel geben / Add eggs, ricotta & bread to bowl

geben den zerkleinerten Rucola und Blattspinat hinzu
43 - Spinat & Rucola hinzufügen / Add spinach & rucola

und vermengen alles gut miteinander
44 - Gut vermengen / Mix well

wobei wir es kräftig mit Salz, Pfeffer und (am besten frisch geriebener) Muskatnuss würzen.
45 - Würzen / Taste

Nachdem wir dann eine Auflaufform mit etwas Butter oder Öl ausgefettet haben, heizen wir unseren Backofen auf 180 Grad vor,
46 - Form ausfetten / Grease casserole

dann geben wir die Masse aus Spinat, Rucola und Ricotta in einen Einweg-Spritzbeutel
47 - Spritzbeutel befüllen / Fill pastry bag

und befüllen damit unsere Cannelloni, die wir danach am besten gleich in die Auflaufform legen.
48 - Cannelloni befüllen / Fill cannelloni

Ist die Form komplett befüllt – bei mir reichte die Masse fast perfekt genau für fünfzehn Cannelloni –
49 - Form gefüllt / Filled casserole

tragen wir die Tomatensauce auf
50 - Tomatensauce auftragen / Apply tomato sauce

und bestreuen alles mit dem zerkleinerten Mozzarella.
51 - Mit Mozzarella bestreuen / Cover with mozzarella

Ist der Ofen dann vorgeheizt, schieben wir unsere Auflaufform auf der mittleren Stufe für ca. 35 bis 40 Minuten hinein.
52 - in Ofen geben / put into oven

In der Zwischenzeit können wir auch noch unseren Parmesan reiben.
53 - Parmesan reiben / Grind parmesan

Nach zwanzig Minuten Backzeit entnehmen wir die Auflaufform für einen kurzen Moment noch einmal
54 - Form entnehmen / Take from oven

und streuen den Parmesan darüber
55 - Mit Parmesan bestreuen / Dredge with parmesan

um die Form dann die restlichen fünfzehn bis zwanzig Minuten weiter in den Ofen zu schieben. Würden wir den Parmesan gleich von Anfang an drauf tun, würde er wohl schwarz werden – er verträgt leider nicht so viel wie unser Mozzarella. 😉
56 - Weiter backen / Continue baking

Nach Ablauf der vollen 35 bis 40 Minuten können wir unsere Auflaufform schließlich entnehmen
57 - Spinat-Ricotta-Cannelloni - / Spinach ricotta cannelloni - fertig gebacken

und unsere Kreation auch sogleich servieren.
58 - Spinat-Ricotta-Cannelloni - / Spinach ricotta cannelloni - Serviert

Ich fand die Kombination aus mildem Blattspinat und würzigen Ruccola in ihrer Masse aus milden Ricotta-Frischkäse geschmacklich sehr gelungen, wobei es hier tatsächlich nicht schadet wenn man mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss nicht allzu sparsam umgeht. In Verbindung mit der fruchtigen und würzigen Tomatensauce und der knusprigen Käseschicht aus leichtem Mozzarella und kräftigem Parmesan ergab sich ein Gericht, bei dem man glatt vergaß dass es sich hier um eine rein vegetarische Zubereitung handelte. Mit hat das Ergebnis meines heutigen Kochexperiments auf jeden Fall wunderbar geschmeckt und ich konnte mir tatsächlich nicht verkneifen, mir hinterher noch einen kleinen Nachschlag zu holen…

59 - Spinat-Ricotta-Cannelloni - / Spinach ricotta cannelloni - CloseUp

Schauen wir wie immer abschließend einmal auf die Nährwerte: Meiner Berechnung kommt die komplette Zubereitung auf etwa 1700kcal, das heißt pro Portion kommen wir auf gerade mal 425kcal – und das nenn ich wirklich mal angenehm leicht. Gut, es handelt sich wie bereits erwähnt um ein vegetarisches Gericht, aber gerade wenn Nudeln wie die Cannelloni im Spiel sind können die Werte dennoch mal schnell nach oben gehen. Wer noch mehr sparen will kann aber gerne noch den Mozzarella weg lassen, womit noch einmal 50kcal pro Portion abzuziehen sind und wir dann bei einem Wert von 375kcal wären. Rucola und Blattspinat geben sich was die Nährwerte angeht nicht viel, daher ist es hier egal ob man beides mischt oder nur eine Sorte verwendet. Ich persönlich würde aber die Beibehaltung des Ruccola empfehlen, da er der Füllung noch eine zusätzlich kräftige Note gibt.

In diesem Sinne: Guten Appetit

Zucchinipuffer mit Broccoli & Tomate [04.10.2012]

Thursday, October 4th, 2012

Das Gebratene Curry-Gemüse nach Thai-Art – leicht scharf und das Gai Pad Prik King – Gebratene Hähnchenfiletstreifen mit frischem Gemüse in rotem Curry an der Asia-Thai-Theke klangen schon mal nicht schlecht, und auch das traditionell-regionale Pikante Wurstgulasch mit Kartoffelwürfeln und das Griechische Schweinegyros mit Tzatziki und Fladenbrot bei Globetrotter waren durchaus verlockende Angebote, aber mich reizten heute eindeutig die Zucchinipuffer mit Broccoli und Tomate von der Sektion Vitality am meisten. Mit 430kcal pro Portion war dies außerdem auch ein angenehm leichtes Gericht, dessen Wert ich mir mit dem kleinen Becher Obstsalat von der Dessert-Theke nicht sonderlich verrissen haben dürfte. Etwas ähnliches hatte ich ja auch hier, hier und hier schon mal versucht und die Erinnerung war durchgehend positiv – das konnte man wirklich nicht viel falsch machen.

Zucchinipuffer mit Broccoli & Tomaten

Zu einer ausreichend großen Portion gedünsteter Broccoliröschen hatte man bei diesem Gericht eine ebenfalls größere Portion gekochter, angenehm fruchtiger Tomatenstücke sowie zwei großere Reibekuchen aus Kartoffeln und Zucchini zu einem wirklich sehr leckeren und vor allem sättigenden vegetarischen Gericht kombiniert. Einziger kleiner Kritikpunkt war dabei, dass man was meinen Geschmack angeht die Puffer gerne etwas länger hätte braten können, denn ich mag sie knusprig, aber das lasse ich natürlich nicht negativ in die Bewertung einfließen. Und auch am Obstsalat muss ich eine kleine Kritik üben, denn was die Zusammenstellung der Fruchtsorten angeht war man hier dieses Mal etwas einfallslos gewesen: Zwei Sorten Äpfel, Melone, Birne und Orange war alles was sich darin fand, leider keinerlei Kiwi, Weintrauben, Ananas, Aprikose, Pfirsich oder (mein absoluter Liebling!) Drachenfrucht. Aber bei einem so kleinen Becher kann man natürlich auch keine zu großen Erwartungen stellen, daher belasse ich es auch hier dabei es erwähnt zu haben.
Bei den anderen Gästen lag heute natürlich das Schweinegyros ganz oben und somit auf auf Platz eins der Allgemeinen Beliebtheitsskala. Auf Platz zwei lagen die Asia-Gerichte, aber nur mit einem hauchdünnen Vorsprung vor dem Wurstgulasch. Und auch die Zucchinipuffer schlugen sich für ein vegetarisches Gericht heute sehr gut, auch wenn es leider dennoch nur für den vierten Platz reichte. Aber ich hatte bei einem solchen Angebot auch keine andere Platzierung erwartet.

Meine Abschlußurteil:
Zucchinipuffer: ++
Broccoli: ++
Tomaten: ++
Obstsalat: ++