Pesto-Hähnchen mit Gnocchi – das Rezept

Heute entschied ich mich nach einiger Recherche dazu, mal ein Pesto-Hähnchen mit Gnocchi zu kochen und dieses mit Tomate und Mozzarella zu überbacken. Bisher hatte ich, wie ich feststellen musste, hier noch nie ein Rezept mit Pesto vorgestellt, dabei ist diese italienische Würzsauce eine wirklich leckere und vielseitige Zutat, die ich sehr schätze und gerne verwende.

Was brauchen wir also für 3 bis 4 Portionen?

Je eine rote und eine gelbe Paprika
01 - Zutat Paprika / Ingredient paprika

1 große Stange Lauch
02 - Zutat Lauch / Ingredient leek

500g Hähnchenbrust
03 - Zutat Hähnchenbrust / Ingredient chicken breast

600g Gnocchi
04 - Zutat Gnocchi / Ingredient gnocchi

120g Pesto alla genovese
05 - Zutat Pesto / Ingredient pesto

120 – 150g Champignons
05 - Zutat Champignons / Ingredient mushrooms

1 kleine Zwiebel
06 - Zutat-Zwiebel / Ingredient onion

1 Becher Saure Sahne (200g)
07 - Zutat Saure Sahne / Ingredient sour cream

1-2 EL Körniger Senf – ich entschied mich für Dijon-Senf
08 - Zutat Dijon Senf / Ingredient dijon mustard

1-2 EL Italienische Kräuter
09 - Zutat Italienische Kräuter / Ingredient italian herbs

1 große Fleischtomate
10 - Zutat Tomate / Ingredient tomato

1 Kugel Mozzarella (200g)
11 - Zutat Mozzarella / Ingredient mozzarella

sowie
Salz & Pfeffer zum würzen
einen Schuss Milch
1-2 EL Olivenöl zum braten
etwas Butter zum Ausfetten der Auflaufform

Beginnen wir nun damit, die Gnocchi nach Packungsanleitung zu kochen.
12 - Gnocchi kochen / Cook gnocchi

Während diese kochen, wenden wir uns dem Gemüse zu und bereiten es vor. Wir waschen also die Stange Lauch
13 - Lauch waschen / Clean leek

und schneiden sie in Ringe.
14 - Lauch schneiden / Cut leek

Außerdem waschen wir die Paprika, entkernen sie und schneiden sie dann in dünne Streifen,
15 - Paprika in Streifen schneiden / Cut paprika in stripes

brausen die Champignons vorsichtig ab, trocknen sie ab,
16 - Pilze abbrausen / Wash mushrooms

schneiden sie in halbe Scheiben
17 - Pilze schneiden / Cut mushrooms

und schälen und würfeln schließlich noch die Zwiebel.
18 - Zwiebel würfeln / Dice onions

Sind die Gnocchi fertig gekocht, also wenn sie oben im Topf schwimmen, gießen wir sie in ein Sieb und lassen sie abtropfen.
19 - Gnocchi abtropfen lassen / Drain gnocchi

Als nächstes waschen wir die Hähnchenbrust gründlich unter fließendem Wasser, tupfen sie trocken,
20 - Hähnchenbrust waschen / Wash chicken breast

schneiden sie in schmale Streifen – natürlich wegen der Keimgefahr auf einem extra Schneidebrett und einem separaten Messer –
21 - In Streifen schneiden / Cut in stripes

und würzen sie dann mit Salz und Pfeffer.
22 - Mit Salz & Pfeffer würzen / Taste with salt & pepper

In einer großen Pfanne erhitzen wir nun etwas Olivenöl, braten die Hähnchenstreifen darin rundherum kräftig an
23 - Hähnchenstreifen anbraten / Roast chicken stripes

und stellen sie dann erst einmal bei Seite.
24 - Beiseite stellen / Remove chicken

Unter Zugabe von etwas weiterem Olivenöl dünsten wir dann die Zwiebelwürfel in der Pfanne glasig an
25 - Zwiebeln andünsten / Saute onions

und fügen dann die Paprikastreifen hinzu um sie ein bis zwei Minuten mit anzubraten.
26 - Paprika anbraten / Roast paprika gently

Haben die Paprikastreifen etwas Farbe bekommen, geben wir auch die Lauchringe mit in die Pfanne
27 - Lauch mit dünsten / Stew leek

und braten es ein paar Minuten unter gelegentlichen umrühren mit an.
28 - Einige Minuten braten / Steam some minutes

Dann können wir auch die geschnittenen Champignons dazu geben
29 - Champignons hinzugeben / Add mushrooms

und sie ebenfalls ein paar Minuten mit braten bis sie einigermaßen durch sind.
30 - weiter dünsten / stew

Anschließend fügen wir die Saure Sahne
31 - Saure Sahne beigeben / Add sour cream

und das Pesto zum Gemüse,
32 - Pesto addieren / Add pesto

verrühren alles miteinander
33 - verrühren / mix

und geben einen kräftigen Schuss Milch in die Pfanne.
34 - Milch aufgießen / Drain milk

Den Pfanneninhalt lassen wir dann kurz aufkochen, rühren den Dijon-Senf ein,
35 - Senf einrühren / Mix in mustard

würzen alles mit den italienischen Kräutern und lassen alles noch einmal ein bis zwei Minuten vor sich hin köcheln.
36 - Kräuter hinzufügen / Add herbs

Während alles köchelt, geben wir auch die Hähnchenstreifen wieder hinein
37 - Hähnchenstreifen wieder hinzufügen / Add chicken stripes

und schmecken alles noch einmal mit Salz und Pfeffer ab.
38 - Würzen / Taste

Zuletzt geben wir auch die Gnocchi mit zum restlichen Pfanneinhalt
39 - Gnocchi addieren / Add gnocchi

verrühren alles und lassen es auf niedriger Stufe weiter köcheln.
40 - Vermengen und köcheln lassen / Mix and simmer

Nun ist ein guter Zeitpunkt, den Backofen auf 200 Grad vorzuheizen. Außerdem können wir die Tomate
41 - Tomaten schneiden / Cut tomato

und den Mozzarella in Scheiben schneiden.
42 - Mozzarella schneiden / Cut mozzarella

Den Pfanneninhalt geben wir nun in eine leicht ausgefettet Auflaufform
43 - In Auflaufform geben / Put in casserole

und belegen alles dann mit Tomatenscheiben
44 - Mit Tomaten belegen / Add tomatoes

sowie Mozzarella.
45 - Mozzarella hinzufügen / Add mozzarella

Ist der Backofen vorgeheizt, schieben wir die Auflaufform auf der mittleren Schiene hinein und lassen alles für ca. 30 Minuten überbacken.
46 - Überbacken / au gratin

Anschließend können wir die Form entnehmen
47 - Pesto-Hähnchen / Pesto chicken - Fertig gebacken

und das Gericht sogleich servieren.
48 - Pesto-Hähnchen / Pesto chicken - Serviert

Das Ergebnis war ein angenehm würziges Gericht mit zarten, saftigen Hähnchenstreifen, die geschmacklich eine wunderbare Symbiose mit den knackigen Paprikastreifen, dem weichen Lauchringen und den Champignons eingingen. Gekrönt wurde das ganze natürlich durch das würzige Basilikumpesto welches alles wunderbar abrundete. Dazu die Gnocchi als Sättigungsbeilage ergab es ein mehr als gelungenes Gericht – ich war mal wieder sehr zufrieden.

49 - Pesto-Hähnchen / Pesto chicken - CloseUp

Was die Nährwerte angeht, handelte es sich bei dieser Zubereitung wie ich nach einer überschlägigen Berechnung feststellen musste, nicht gerade um ein Leichtgewicht, denn für die komplette Auflaufform kam ich auf eine Summe von 2800kcal, das heißt bei drei Portionen 933kcal, bei vier Portionen 700kcal pro Portion. Dennoch finde ich für ein Hauptgericht gerade noch akzeptabel. Den Gros der Werte nahmen dabei die Gnocchi ein, will man hier sparen wäre vielleicht Reis noch eine Alternative gewesen. Aber auch das Pesto ist nicht gerade ein Leichtgewicht, so ein kleines Gläschen mit 120g Gramm hat es durchaus in sich. Aber am Wochenende nehme ich das billigend in Kauf, immerhin war das Ergebnis mehr als Lecker.

In diesem Sinne: Guten Appetit

Sahnig-scharfe Shrimps-Gemüse-Spaghetti – das Rezept

Ich hatte schon seit längerem kein Nudelgericht mehr gekocht, daher entschloss ich mich heute dazu mal wieder etwas in dieser Richtung zuzubereiten. Dabei ließ ich meine Kreativität mal etwas freien Lauf uns entwickelte aus verschiedenen Einzelrezepten und ein paar einigen Ideen ein eigenes Gericht, das ich einfach mal Sahnig-scharfe Shrimps-Gemüse-Spaghetti taufen möchte.

Was brauchen wir also für 3-4 Portionen?

300-350g Spaghetti
01 - Zutat Spaghetti / Ingredient spaghetti

200g Shrimps
05 - Zutat Shrimps / Ingredient shrimps

125g Cocktailtomaten
02 - Zutat Cocktailtomaten / Ingredient small tomatoes

3 Frühlingszwiebeln
03 - Zutat Frühlingszwiebeln / Ingredient spring onions

125-150g Erbsen
04 - Zutat Erbsen / Ingredient peas

1 Dose Tomatenstücke mit Basilikum (400g)
06 - Zutat Tomatenstücke / Ingredient canned tomatoes

1 mittlere rote Zwiebel
09 - Zutat Rote Zwiebel / Ingredient red onion

2-3 Zehen Knoblauch
07 - Zutat Knoblauch / Ingredient garlic

1/2 – 2/3 kleine Halapeno (je nachdem wie scharf man es mag – wer will kann sie auch weglassen)
08 - Zutat Halapeno / Ingredient halapeno

2 EL Tomatenmark
10 - Zutat Tomatenmark / Ingredient tomatoe puree

1 Becher Creme frâiche mit Kräutern (125g)
11 - Zutat Creme fraiche Kräuter / Ingredient herb creme fraiche

1 Bund glatte Petersilie
12 - Zutat Petersilie / Ingredient parsley

Pfeffer & Salz nach belieben
1 Prise Kurkuma
1 Prise Kreuzkümmel
1 Prise Koriander
13 - Gewürze / spicery

sowie 1-1,5 EL Olivenöl zum andünsten

Beginnen wir wie immer damit die einzelnen Zutaten vorzubereiten. Dazu schälen wir also die rote Zwiebel und würfeln sie,
14 - Zwiebel würfeln / Dice onion

waschen die Frühlingszwiebel und schneiden sie in Ringe,
15 - Frühlingszwiebeln schneiden / Cut spring onions

schälen die Knoblauchzehen und zerkleinern sie,
16 - Knoblauch zerkleinern / Grind garlic

waschen und achteln die Cocktailtomaten
17 - Tomaten achteln/ Divide tomatoes

und entkernen und zerkleinern die Halapeno.
18 - Halapeno zerkleinern / Cut halapeno

Anschließend erhitzen wir das Olivenöl in einem mittleren Topf und dünsten die Zwiebelwürfel darin einige Minuten glasig an
19 - Zwiebeln andünsten / Braise onions

bevor wir die zerkleinerten Knoblauchzehen
20 - Knoblauch mit dünsten / Braise garlic

und die Stückchen der Halapeno hinzu geben und sie ebenfalls ein paar Minuten andünsten.
21 - Halapeno mit rösten / Roast halapeno

Nun fügen wir die in Ringe geschnittene Frühlingszwiebeln mit in den Topf und lassen sie mit braten
22 - Frühlingszwiebeln anbraten / Braise spring onions

bevor wir auch die angetauten Shrimps mit hinzufügen
23 - Shrimps hinzufügen / Add shrimps

und ebenfalls anbraten und dabei vollends auftauen lassen.
24 - andünsten lassen / braise lightly

Jetzt addieren wir noch die Erbsen
25 - Erbsen addieren / Add peas

und lassen alles für fünf Minuten köcheln. Dabei kann etwas Flüssigkeit entstehen, das ist aber nicht weiter schlimm.
26 - Flüsssigkeit entsteht

Wenig später können wir dann auch die geachtelten Cocktailtomaten verrühren
27 - Cocktailtomaten rein / Add tomato pieces

und die Dosentomaten hinzufügen
28 - Dosentomaten addieren / Add canned tomatoes

um dann die beiden Esslöffel Tomatenmark unterzuheben
29 - Tomatenmark unterheben / Add tomato puree

und alles mit je einer Prise, Kurkuma, Kreuzkümmel und Koriander sowie Salz und Pfeffer nach belieben würzen. Dann können wir alles auf mittlerer Stufe für 7-8 Minuten vor sich hin köcheln lassen.
30 - Würzen / Taste

In der Zwischenzeit können wir dann auch etwas leicht gesalzenes Wasser zum kochen bringen und die Spaghetti darin ansetzen.
31 - Spaghetti aufsetzen / Cook spaghetti

Außerdem waschen wir die Petersilie, schütteln sie trocken und zerkleinern sie fein,
32 -Petersilie zerkleinern / Grind parsley

um sie dann zum restlichen Topfinhalt hinzuzufügen
33 - Petersilie einstreuen / Intersperse parsley

und zu verrühren.
34 - Petersilie verrühren / Mix parsley

Zwei bis drei Minuten später können wir dann auch die Creme frâiche mit Kräutern in den Topf geben
35 - Creme fraiche addieren / Add creme fraiche

und gut unterheben. Außerdem können wir jetzt auch die Platte etwas herunter schalten.
36 - Creme fraiche verrühren / Mix creme fraiche

Abschließend probieren wir unsere Kreation, runden sie ggf. noch einmal mit etwas zusätzlichen Gewürzen geschmacklich ab.
37 - Probieren & abschmecken / Try & taste

Nachdem die Nudeln dann schön al dente gekocht sind, können wir sie abschütten und kurz abtropfen lassen
38 - Nudeln abgießen / drain spaghetti

bevor wir sie schließlich mit unserer Sauce garnieren und das Gericht servieren können.
39 - Sahnig-scharfe Shrimps-Gemüse-Spaghetti / Hot & creamy shrimps vegetable spaghetti - Serviert

Die Saucenkreation erwies sich dabei nicht nur als angenehm fruchtig, sondern wies auch eine leichte, nicht zu dominante Schärfe auf so wie ich es ja sehr bevorzuge. Ich war froh nur etwas mehr als die Hälfte der Halapeno an das Gericht getan zu haben, ansonsten wäre es wohl doch etwas zu scharf geworden. Diese Halapeno-Chilis sind wirklich teuflisch scharf und dürfen nur mit Vorsicht angewandt werde. Und auch die Kombination aus verschiedenen Kräutern – dem Basilikum von den Dosentomaten, der frischen Petersilie und der Kräutermischung aus der Creme frâiche – trugen zum angenehmen Geschmack der Sauce bei und harmonierten wie ich fand wunderbar mit der Kombination aus Tomaten, Frühlingszwiebeln und Erbsen sowie natürlich den leckeren Shrimps.

40 - Sahnig-scharfe Shrimps-Gemüse-Spaghetti / Hot & creamy shrimps vegetable spaghetti - CloseUp

Die komplette Kreation kommt meiner Kalkulation nach auf ca. 1900kcal, das würde bei 4 Portionen einem Nährwert von gerade mal 475kcal pro Portion kommen und selbst wenn man 3 Portionen draus machen würde (was allerdings einen großen Appetit voraussetzen würde), würde man auf gerade mal 633kcal pro Portion kommen. Dabei machen die Nudeln etwas mehr als die Hälfte der Kalorienbilanz aus. Somit erwies sich mein heutiges Rezept als angenehm leichte und doch sehr sättigende Kost. Ich konnte also wirklich rundherum zufrieden mit dem sein, was ich da heute zusammengestellt hatte und kann das Rezept wirklich sehr weiter empfehlen. Ein leckeres und kalorienarmes Gericht, dass eigentlich keine Wünsche offen lässt. 😉

Guten Appetit

Zucchini-Schinken-Röllchen mit Käse – das Rezept

Heute wollte ich ein Rezept ausprobieren, welches ich vor kurzem entdeckt hatte und das mir so verlockend erschien dass ich alle anderen Küchenpläne erst einmal verschob. Eigentlich ist die zugrundeliegende Idee sehr einfach, doch selbst – das muss ich zu meiner Schande zugeben – bin ich noch nicht darauf gekommen. Die Rede ist von Zucchini-Schinken-Röllchen mit Käse, die in einer Tomatensauce überbacken werden. Seinen Ursprung hat dieses Rezept, soviel steht fest, mit Sicherheit in der italienischen Küche – eine Vermutung die durch die Verwendung von frischem Basilikum noch bestärkt wird. Normalerweise könnte man zwar auch noch eine Sättigungsbeilage wie z.B Nudeln oder auch Ciabatta servieren, ich verzichtete aber heute darauf. Es erwies sich aber auch ohne diese Beilage erwies sich das Gericht als wirklich sehr lecker, so dass ich es natürlich nicht versäumen möchte, die Zubereitung hier in der üblichen Form einmal kurz vorzustellen.

Was brauchen wir für 3-4 Portionen?

2 mittelgroße Zucchini – wenn möglich Exemplare mit wenig Krümmung
01 - Zutat Zucchini / Ingredient zucchini

200g gekochter Schinken
02 - Zutat Schinken / Ingredient ham

200g Käse nach Wahl – ich wählte eine Sorte mit Bärlauch
03 - Zutat Käse / Ingredient cheese

2 größere Tomaten
04 - Zutat Tomaten / Ingredient tomatoes

1 kleine Zwiebel
05 - Zutat Zwiebel / Ingredient onion

400g stückige Tomaten
06 - Zutat Tomaten (stückig) / Ingredient tomatoes (pieces)

150ml Sahne – ich wählte wieder die fettreduzierte Variante
07 - Zutat Sahne / Ingredient single cream

1 große oder 2 kleine Zehen Knoblauch
08 - Zutat Knoblauch / Ingredient Knoblauch

eine Handvoll frisches Basilikum
09 - Zutat frisches Basilikum / Ingredient fresh basil

2 EL italienische Kräuter (TK)
10 - Zutat Italienische Kräuter / Ingredient italien herbs

1-2 EL Tomatenmark
11 - Zutat Tomatenmark / Ingredient tomato puree

1/2 EL Mehl
etwas Olivenöl zum braten
ein wenig Butter zum ausfetten der Form
Salz und Pfeffer n.B. zum würzen

Die erste Aufgabe ist es nun, die Zucchini in Scheiben zu schneiden nachdem wir sie gewaschen und von Stielansatz und Spitze befreit haben. Das geht mit dem Messer oder ggf. auch einem Sparschäler, aber die sauberste Methode ist wie ich fand die Verwendung einer Brotschneidemaschine. Aber Vorsicht mit den Fingern (!), so eine Zucchini lässt sich erstaunlich leicht und schnell schneiden.
12 - Zucchini schneiden / Cut zucchini

Nachdem wir dann beide Zucchinis so portioniert haben, die erste und letzte Scheibe verwendete ich jeweils nicht, erhalten wie 13-14 dünne,längliche Streifen
13 - Zucchini in Scheiben / Zucchini stripes

die wir dann mit etwas Olivenöl portionsweise von beiden Seiten in einer Pfanne anbraten und dabei mit Salz und Pfeffer würzen.
14 - Zucchini anbraten und würzen / Roast and taste zucchini stripes

Nachdem wir alle Zucchinistreifen angebraten haben, lassen wir sie etwas abkühlen. Die Zeit können wir nutzen um die Zwiebel zu schälen und zu würfeln
15 - Zwiebel würfeln / Dice onion

sowie die Tomaten zu waschen und ebenfalls in Würfel zu schneiden.
16 - Tomaten schneiden / Dice tomatoes

Anschließend halbieren wir jeweils den Schinken und den Käse und belegen mit je einer Hälfte die angebratenen Zucchinistreifen
17 - Zucchini belegen / Plate zucchini

und rollen diese dann zusammen. Die fertigen Rollen legen wir in eine vorher ausgefettete Auflaufform.
18 - In Auflaufform geben / Add to casserole

Die Zwischenräume zwischen den einzelnen Röllchen spicken wir dann mit den Basilikumblättern, die wir vorher natürlich gründlich gewaschen haben.
19 - Mit Basilikum spicken / lard with basil

Dann ist es Zeit sich um den “Guß” zu kümmern. Dazu dünsten wir in einem Topf die Zwiebeln mit etwas Olivenöl an
20 - Zwiebeln andünsten / Saute onions

und pressen das Knoblauch dazu, welches wir ebenfalls einige Zeit mit dünsten
21 - Knoblauch dazu pressen / Squeeze garlic

bevor wir vorsichtig des Mehl einstreuen
22 - Mehl einstreuen / Add flour

und alles mit der Sahne aufgießen.
23 - Sahne eingießen / Pour cream

Es folgen dann die Tomatenwürfel
24 - Tomatenwürfel hinzugeben / Add tomato dices

und die stückigen Tomaten,
25 - Tomaten addieren / Add tomatoes

welche wir im Topf kurz aufkochen lassen und dabei mit Salz und Pfeffer würzen
26 - Würzen / Taste

sowie die italienischen Kräuter unterrühren.
27 - Kräuter einrühren / Mix herbs

Dann lassen wir alles für sieben bis acht Minuten auf mittlerer Stufe vor sich hin köcheln und rühren dabei auch gleich die 2 EL Tomatenmark ein. Jetzt ist auch ein guter Zeitpunkt, den Backofen schon einmal auf 175Grad vorzuheizen.
28 - Tomatenmark unterheben / fold in tomato puree

Nachdem wir unsere Kreation kurz probiert und, wenn notwendig, gewürztechnisch den letzten Schliff gegeben haben
29 - Probieren / try

übergießen wir unser Zucchinröllchen schließlich mit der Tomatensauce.
30 - übergießen / douse

Auf ein bestreuen mit Käse wollte ich zwar verzichten, aber da ich noch etwas Bärlauchkäse übrig hatte, belegte ich den Inhalt der Auflaufform noch mit ein paar Streifen.
31 - Mit Käsestreifen belegen / Add cheese stripes

Sobald der Backofen dann aufgeheizt ist, schieben wir unsere Auflaufform auf der mittleren Schienen hinein und lassen sie für 20-25 Minuten überbacken.
32 - Überbacken / au gratin

Danach können wir die Auflaufform entnehmen
33 - Zucchini-Schinken-Röllchen / Zucchini ham rolls - Fertig überbacken

und das Gericht sogleich servieren.
35 - Zucchini-Schinken-Röllchen / Zucchini ham rolls - serviert

Auch wenn sich für meinen Geschmack etwas mehr Flüssigkeit gebildet hatte als nötig – hier wäre wiederum etwas frisches Ciabatta Brot oder auch ein paar Nudeln um die Flüssigkeit aufzusaugen doch sehr nützlich gewesen – erwies sich das Ergebnis meines heutigen Kochexperiment mal wieder als voller Erfolg. In der fruchtigen und würzigen Sauce, die aus den Tomaten, der Sahne und den Kräutern entstanden war, fanden sich die butterzarten, mild-pikanten Zucchiniröllchen mit ihrer Füllung aus Kochschinken und geschmolzenen Käse. Dabei spielte aber nicht nur der verwendete Bärlauch-Käse geschmacklich eine wichtige Rolle, sondern auch das Basilikum, dass beim überbacken in der Sauce sein Aroma teilweise an die Zucchinistreifen abgegeben hatte und somit maßgeblich zum geschmacklichen Gesamteindruck dieses Gerichtes beitrug. Und obwohl es sich als angenehm leicht erwies, sättigte es dennoch wie ich fand sehr gut, so dass die Tatsache dass ich mir noch einen kleinen Nachschlag holte eher damit zu entschuldigen war, dass das Gericht einfach nur superlecker geworden ist. 😉

36 - Zucchini-Schinken-Röllchen / Zucchini ham rolls - CloseUp

Und auch was die Kalorienwerte angeht kann sich dieses Gericht wirklich sehen lassen. Ich kam bei meiner Berechnung auf knapp 1700kcal für die komplette Auflaufform, daraus ergeben sie Werte von 587kcal für drei Portionen und gerade mal 425kcal bei vier Portionen. Das nenne ich mal leichte, mediterrane Küche. Natürlich kann man hier noch einige variieren, so zum Beispiel durch Verwendung anderer Käsesorten. Ich aber war mit meiner heutigen Zubereitungsvariante absolut zufrieden und konnte nichts daran aussetzen. Bin mal gespannt ob sich so etwas auch zum aufwärmen eignet – ich werde natürlich hier darüber berichten.

Also: Guten Appetit

Crêpe mit Spinat & Zanderfilet [22.02.2012]

Wie am Aschermittwoch üblich wurde auch dieses Jahr wieder eine spezielle Fischkarte im Betriebsrestaurant angeboten. Da im römisch-katholischen Christentum ja heute die Fastenzeit beginnt, das heißt dass man von nun an in erster Linie auf Fleisch verzichten sollte. Fisch hingegen ist jedoch erlaubt, daher hatte man heute mit Spaghetti mit Muschelrahmsauce, Gebratenes Kräuterbandnudeln und Sauce Bernaise, Gebackenen Schollenfilet mit Kartoffelsalat und Sauce Remoulade sowie einem Crêpe gefüllt mit Spinat und Zanderfilet gleich vier Fischgerichte in der regulären westlichen Küche aufgefahren. Zusätzlich gab es auch mit Pla Pad Prik – Knusprig gebackener Fisch mit frischem Gemüse in süss-sauerer Sauce neben dem vegetarischen Chop Suey – gemischtes Gemüse gebraten in Kokosmilchsauce an der Asia-Thai-Theke ebenfalls ein Fischgericht, doch das ist für Mittwoch ja nichts ungewöhnliches. Und für die Gäste, die Fisch absolut ablehnen hatte man außerdem noch ein Rinderhacksteak “Mexico” mit Mais, Bohnen und Paprika, dazu Kartoffel-Wedges mit auf die Speisekarte genommen. Ich favorisierte von Anfang an zwei der Fischgerichte, zum einen die Spaghetti mit Muschelrahmsauce, zum anderen den Crêpe. Lange haderte ich welches dieser beiden Gerichte ich nun nehmen sollte und entschied mich dann schließlich doch für den Crêpe, den ich mit einem Becherchen Aprikosenquark von der Dessert-Theke ergänzte.

Crêpe mit Spinat & Zanderfilet / Crêpe with spinach & pikeperch filet

Den mit Käse überbackene Crêpe hatte man heute wirklich prall und reichhaltig gefüllt wie ich feststellen durfte. Doch glücklicherweise bestand die Füllung nicht größtenteils nur aus dem diesmal recht fein zerteilten Spinat, sondern man hatte auch mit dem Fisch nicht gegeizt und zwei wirklich angenehm große Stücke zarten, würzigen Zanderfilets mit hinein getan. Das ganze ruhte schließlich auf einer ebenfalls recht großzügigen Portion einer Sauce aus Tomaten, Zucchini und gelber Paprika. Mir war natürlich sofort klar, dass es sich hier um eine mehrfache Resteverwertung handelte: Zum einen die verbleibenden Crêpes vom Special der letzten Woche, dann den Zander vom Zander in Mandelbutter von letztem Freitag und zum anderen um die übrig gebliebene Tomatensauce von der Hähnchenbrust, die ich bereits gestern gewählt hatte. Und der Spinat war mit Sicherheit auch von den Crêpes übrig, die letzte Woche ja mehrfach in variierenden Kombinationen damit gefüllt waren. Aber das schmälerte den guten Geschmack des Gerichtes meiner Meinung nach absolut nicht, so dass hier keine Abzüge in der Endwertung geben möchte. Über die beiden Gräten die ich im Fisch fand sehe ich ebenfalls hinweg, denn bei Fisch muss man mit so etwas ja immer rechnen. Um Satt zu werden wäre der kleine Becher Aprikosenquark mit seinen zahlreichen Fruchtstücken da nicht mehr notwendig gewesen, aber wo ich ihn schon mal auf dem Tablett hatte, verzehrte ich diesen natürlich auch.
Bei so vielen Gerichten fiel es mir wahrlich schwer, eine klare Beliebtheitsskala aufzustellen. Meinen Beobachtungen zu Folge würde ich aber dem Schollenfilet mit Kartoffelsalat den ersten Platz zubilligen. Auf Platz zwei folgte schließlich der Lachs auf Bandnudeln mit knappen Vorsprung vor dem Rinderhacksteak Mexico auf dem dritten und den Asia-Gerichten auf dem vierten Platz. Den fünften Platz teilten sich schließlich Crêpe und Spaghetti mit Muscheln. Dabei sei noch erwähnt, dass auch heute die Gästeanzahl niedriger als sonst war – viele scheinen bis heute im Fastnachtsurlaub verblieben zu sein. Mal sehen ob es morgen wieder voller wird.

Mein Abschlußurteil:
Crêpe mit Spinat und Zanderfilet: ++
Tomaten-Zucchini-Paprikasauce: ++
Aprikosenquark: ++

Lasagne “Hawaii” – das Rezept

Wenn an häufiger kocht, sammelt sich ja doch so einiges an das man nicht ganz aufgebraucht hat. So auch bei mir, denn bei der Durchsicht meiner Schränke entdeckte ich neben einer angebrochenen Packung Lasagneplatten auch diverse Konserven wie zum Beispiel Tomaten, Ananas und Erbsen. Außerdem hatte ich noch eine Möhre im Kühlschrank, die ich dringend verbrauchen musste. Also entschied ich mich heute dazu, aus diesen Zutaten ein Gericht zu fertigen und auf der Suche nach einem passenden Rezept stieß ich auf eine Lasagne “Hawaii” die mir recht lecker erschien. Zwar ist mir ganz am Ende noch ein kleines Malheur unterlaufen, aber ich werde im Rezept darauf hinweisen, daher sollte es eventuellen Nachkochern nicht passieren. 😉

Was brauchen wir also für 3-4 Portionen?

10-11 Lasagneplatten
01 - Zutat Lasagneplatten / Ingredient sheets of lasagne

3 Scheiben gekochter Schinken
02 - Zutat gekochter Schinken / Ingredient ham

1 kleine Dose Ananas (240g) – ich hatte nur noch eine Dose mit ganzen Scheiben im Haus, wer sie jedoch einkauft sollte am besten gleich zu Ananasstücken greifen. Das spart einen Arbeitsschritt.
03 - Zutat Ananas / Ingredient ananas

1 kleine Dose Erbsen (200g)
04 - Zutat Erbsen / Ingredient peas

350g Rinderhack
05 - Zutat Rinderhack / Ingredient beef ground meat

1 mittlere Zwiebel
06 - Zutat Zwiebel / Ingredient onion

200g Sahne
07 - Zutat Sahne / Ingredient single cream

1 größere Möhre
08 - Zutat Möhre / Ingredient carrot

2 EL Tomatenmark
09 - Zutat Tomatenmark / Ingredient tomato puree

80-100g Gouda
10 - Zutat Gouda / Ingredient gouda cheese

sowie etwas Olivenöl zum braten,
etwas Butter zum ausfetten der Auflaufform
und Salz und Pfeffer zum würzen

Beginnen wir nun damit, die verschiedenen Zutaten zuzubereiten. Dazu schälen wir die Zwiebel und würfeln sie fein,
11 - Zwiebel würfeln / Dice onion

schälen die Möhre und schneiden sie ebenfalls in kleine Würfel,
12 - Karotte schälen & schneiden / Peel & cut carrot

gießen die Ananas ab
13 - Ananas abschütten / Pour ananas

und zerkleinern sie falls notwendig (wer wie gesagt Ananasstücke kauft, kann sich diesen Schritt natürlich sparen)
14 - Ananas schneiden / Dice ananas

gießen die Erbsen ab
15 - Erbsen abschütten / Pour peas

und schneiden schließlich den Schinken in kleine Stücke.
16 - Schinken schneiden / Cut ham

Dann dünsten wir die Zwiebeln in einer kleinen Pfanne glasig an
17 - Zwiebel andünsten / Sweat onions

und geben das Rindergehackte mit hinzu, um es krümelig anzubraten und dabei gleich mit Salz und Pfeffer zu würzen.
18 - Gehacktes anbraten & würzen / Fry ground meat & taste

Sobald es gut durchgebraten ist, stellen wir es erst einmal bei Seite für spätere Verwendung.
19 - Gehacktes durchgebraten / Fried ground meat

Die Tomaten geben wir nun in einen größeren Topf
20 - Tomaten in Topf geben / Pur tomatoes

und erhitzen sie, wobei wir sie mit dem Schneebesen etwas zerkleinern.
21 - erhitzen und zerkleinern / heat up and mix

Anschließend geben wir die Karottenwürfel,
22 - Möhren dazu / Add carrots

die Ananaswürfel,
23 - Ananas rein / Add ananas

den Schinken,
24 - Schinken addieren / Add ham

und die Erbsen hinzu,
25 - Erbsen hinzufügen / Add peas

lassen alles kurz aufkochen und rühren dabei den ersten Löffel Tomatenmark unter.
26 - Tomatenmark unterrühren / Mix tomato puree

Dann geben wir das angebratene Rinderhack und die Zwiebeln mit in den Topf
27 - Hackfleisch in Topf geben / Add ground meat

und gießen alles mit der Sahne auf.
28 - Sahne aufgießen / Add cream

Während alles nun für fünf bis sieben Minuten vor sich hin köchelt, rühren wir auch den zweiten Esslöffel Tomatenmark ein
29 - Löffel Tomatenmark unterheben / Add and mix tomato puree

und würzen auch gleich alles kräftig mit Salz und Pfeffer sowie einem Schuss Ananassaft
30 - Würzen / Taste

bis alles den gewünschten, kräftigen Geschmack erreicht hat, was wir einfach durch probieren testen können. Dabei sollte wir auch auf den Kochgrad der Möhren achten, sie sollten einigermaßen gut durchgekocht sein.
31 - Probieren / Try

Nun können wir den Ofen auf 200 Grad vorheizen und eine Auflaufform ausfetten, deren Boden wir anschließend für besseren Halt mit etwas Sauce aus dem Topf bedecken. Dabei sollten wir aber darauf achten, möglichst kein Fleisch oder Gemüse mit zu schöpfen.
32 - Boden mit Sauce bedecken / Add some sauce

Es folgen eine Schicht Lasagne-Platten,
33 - Mit Lasagne belegen / Cover with sheets of lasagne

die wir mit einer guten, aber nicht zu dicken Schicht der Mischung aus Fleisch, Gemüse und Sauce bedecken,
34 - Mit Mischung belegen / Add sauce

Es folgen eine weitere Schicht Lasagneplatten (ich fing jetzt an etwas zu stückeln),
35 - Lasagneplatten darüber / Add lasagne sheets

eine weitere Schicht Füllmasse
36 - Weitere Schicht Mischung / more sauce

gefolgt von einer Lage Lasagneplatten
37 - Lasagneplatten hinzufügen / add lasagne sheets

und schließlich dem Rest der Fleisch-Gemüse-Mischung.
38 - Rest Mischung einfüllen / Add remaining sauce

Eigentlich hätte ich es besser wissen müssen, aber hier sprach das Rezept davon mit einer Lage Lasagneplatten abzuschließen und ich war natürlich so folgsam mich daran zu halten.
39 - Noch mal Lasagneplatten / Again sheets of lasagne

Dabei hatte ich jedoch übersehen dass der Autor davon sprach, zu dem nun aufzustreuenden Gouda auch noch Butterflöckchen hinzuzufügen gewesen wären, was ich jedoch nicht befolgte. Ich würde aber vorschlagen, die letzte Schicht Lasagneplatten einfach wegzulassen. Zu dem wozu die hier gezeigte Vorgehensweise führt kommen wir gleich.
40 - Mit Gouda bestreuen / Add gouda

Ist der Backofen aufgeheizt, schieben wir unsere Auflaufform dann hinein und lassen sie für ca. 40 Minuten überbacken.
41 - Überbacken / au gratin

Dann können wir sie entnehmen
42 - Lasagne Hawaii - Fertiges Gericht

und das Gericht servieren.
43 - Lasagne Hawaii - Serviert

Leider war durch die abschließende Schicht von Lasagneplatten der Käse ziemlich knusprig und fest geworden und dabei auch gleich mit der obersten Schicht Lasagneplatten verschmolzen, die daraus resultierend natürlich nicht wirklich durchgekocht waren. Darunter fand sich aber dann eine wirklich sehr gelungene Lasagnezubereitung aus Tomaten-Sahne-Sauce mit Erbsen, Schinken, Ananas und Hackfleisch, die wie ich fand geschmacklich sehr harmonierte. Vor allem die Mischung aus fruchtigen Tomaten mit dem leicht süßen Ananasstücken und dem Fleisch fand ich wirklich sehr lecker. Ich konnte also dennoch durchaus zufrieden sein.

44 - Lasagne Hawaii - CloseUp

Meiner Kalkulation nach komme ich bei den Nährwerten auf ca. 2600kcal für die gesamte Auflaufform (inkl. Käse), verteilt auf 4 Portionen wären dass dann 650kcal pro Portion. Für ein Hauptgericht ein wirklich sehr akzeptabler Wert wie ich finde, ich hatte da irgendwie mit weitaus mehr gerechnet. Somit kann ich auch das heutige Kochexperiment – trotz des kleinen Fauxpas mit dem Käse – durchaus als erfolg verbuchen. Das nächste Mal werde ich den Käse dann einfach auf die letzte Schicht der Fleisch-Gemüse-Masse auftragen wie ich es auch bei den vorher gefertigten Lasagne gemacht habe und dann sollte so etwas wie heute nicht mehr passieren. Zwar würden wohl auch, wie im ursprünglichen Rezept beschrieben, einige Butterflocken auf dem Käse den Effekt haben, dass dieser nicht zu knusprig wird, aber das lehne ich aus kalorientechnischen Gründen ab.

Also: Guten Appetit

Nachtrag 20.02.2012: Habe mir heute eine Portion der Reste des Hawaii-Lasagne in der Mikrowelle warm gemacht – und jetzt war der Käse schön weich und absolut essbar wie ich fand. Nachdem er abgedeckt einen Tag im Kühlschrank gelagert hatte, war er wohl etwas durchgeweicht und hatte dadurch genau die richtige Konsistenz erhalten. Somit kann ich also nicht nur bestätigen dass sich das Gericht wunderbar zum aufwärmen eignet, sondern auch die Behauptungen bezüglich des Käses zumindest teilweise relativieren. 😉