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Gebackene Forelle “Balkan Art” mit Kartoffeln [15.04.2015]

Wednesday, April 15th, 2015

Auch wenn ich ja normalerweise fast jeden Mittwoch zum traditionell angebotenen Fischgericht greife, war ich heute zu Beginn nicht sicher, ob die Gebackene Forelle “Balkan Art” mit Rosmarinkartoffel bei Vitality heute wirklich das richtige ist. Der Fisch sah recht klein aus und ich fürchtete viele Gräten in dem komplett servierten Tier zu finden. Daher sah ich mich zuerst einmal um, was es noch so gab. Die Gerichte an der Wok-Theke wie Asiatisches Gemüse herzhaft gebraten mit Thaicurry in Kokosmilchsauce oder Nua Pad Pram Hoi – Rindfleisch mit Broccoli und Karotten in Austernsauce waren aber schon mal nichts für mich. Und das zusätzliche Angebot Currywurst mit Pommes Frites war mir eindeutig zu kalorienreich. Blieben also noch die Hähnchenbrust aus dem Ofen nach provenzialischer Art mit Schmorgemüse und Reis bei Tradition der Region und die 3 Stück gefüllte Kartoffeltaschen auf Ratatouille mit Quarkdip. Und ich war drauf und dran, bei den Kartoffeltaschen zuzugreifen, die zufälligerweise an der gleichen Theke wie der Fisch ausgegeben wurden. Kurz bevor ich an der Reihe war, wurde schließlich eine neue Schale mit frisch gebackenen Forellen aus der Küche geliefert und ich änderte meine Entscheidung doch noch kurzfristig und griff doch noch zum Fisch. Dazu nahm ich mir noch ein Becherchen Waldbeerenpudding aus dem heutigen Dessert-Angebot.

Trout "balkan style" with potatoes / Forelle "Balkan Art" mit Kartoffeln

Zu meiner Freude erwies sich die ausreichend große Forelle entgegen meiner Befürchtung als fast vollkommen frei von Gräten, denn man hatte – abgesehen vom Kopf und Schwanz – das komplette Rückgrat samt aller Gräten vor der Zubereitung entfernt, so dass ich das mehr als ausreichend vorhandene zarte und saftige Forellenfleisch zusammen mit der leicht knusprig gebackenen Haut ohne Sorgen genießen konnte. Die Kartoffeln waren trotz der paar Bruchstückchen von Rosmarin-Nadeln zwar meiner Meinung nach keine wirklichen Rosmarin-Kartoffeln, sondern eher gewöhnliche Salzkartoffeln, aber sonst gab es auch an ihnen nichts auszusetzen. Nur das Gemüse entsprach nicht ganz dem, was ich unter normalerweise unter “Balkan Art” verstehe. Verglichen mit früheren Versionen wie hier, hier oder hier fehlte die fruchtige und würzige Tomatensauce und die Paprikastreifen, die zumindest eine Andeutung von Balkan-Küche gaben. Viel mehr hatte man normales Mischgemüse aus Erbsen, Mais, grünen Bohnen und Möhren scheinbar mit etwas Curry gewürzt und dabei auch noch viel zu lange gekocht, so dass sie leicht matschig geworden waren. Außerdem sah das Gemüse verdächtig jenem ähnlich, das man als “Schmorgemüse” mit der Hähnchenbrust servierte. Hier hatte unser Betriebsrestaurant heute also leider versagt. Aber man kann eben nicht immer Glück haben. Der cremige und fruchtige Waldbeerenpudding mit zahlreichen Fruchtstückchen wetzte diese Scharte aber wieder etwas aus.
Bei der Allgemeinheit der Gäste lag heute natürlich die Currywurst mit Pommes Frites mit großem Vorsprung auf Platz eins der Allgemeinen Beliebtheitskala. Auf Platz zwei sah ich die Hähnchenbrust, gefolgt, von den Asia-Gerichten auf dem dritten Platz. Platz vier würde ich der Forelle zubilligen, die noch etwas häufiger auf den Tabletts zu sehen waren als die Kartoffeltaschen, die daher auf dem fünften Platz landen.

Mein Abschlußurteil:
Gebackene Forelle: ++
Gemüse: +/-
Kartoffeln: ++
Waldbeerenjoghurt: ++

Gebackene Forelle auf Balkan Art mit Rosmarinkartoffeln [23.04.2014]

Wednesday, April 23rd, 2014

Auch am heutigen Mittwoch sahen sowohl die Gerichte an der Wok-Theke wie Bami Goreng – Gebratene Nudeln mit verschiedenem Gemüse in Currysauce und Gaeng Ped Gai – Hühnerfleisch gebraten mit verschiedenem Gemüse in Massaman-Sauce als auch die Allgäuer Käsespätzle mit Röstzwiebeln bei Tradition der Region und das Schweinsteak “Tessin” mit Schinken und Käse gratiniert, dazu Bratensauce und Bratkartoffeln bei Globetrotter recht verlockend aus, aber ich wollte auch heute nur ungern von meiner lieb gewonnenen Fisch-Tradition am Mittwoch abweichen und griff daher zur Gebackenen Forelle auf Balkan Art mit Rosmarinkartoffeln, die in der Sektion Vitality auf der Speisekarte zu finden war. Dazu gab es frische Zitronen-Spalten zum garnieren des Fischs. Und bei 502kcal für das Hauptgericht war meiner Meinung nach auch noch der kleine Becher Aprikosenpudding aus dem heutigen Dessert-Angebot vertretbar.

Gebackene Forelle auf Balkan Art mit Rosmarinkartoffeln / Baked trout balkan style with rosemary potatoes

Wie so häufig zuvor hatte man auch dieses Mal das Tier im Ganzen mit Haut, Kopf und Schwanz gebraten, dabei allerdings das Rückgrat und die größeren Gräten alle entfernt. Ganz ohne Gräten kam das Tier dennoch nicht daher, aber die Ausbeute an verwertbarem Fleisch war mehr als ausreichend und die Qualität gut genug, dass ich hier keinen Punktabzug zu geben gedenke. Anders bei der Balkan-Gemüsebeilage aus Möhren, Erbsen, Mais, grünen Bohnen, Paprika und einer Tomatensauce, die einfach viel zu süß geraten war. Keine Ahnung was man hier als Tomatensauce verwendet hatte, aber mein Geschmack war es nicht so ganz. Zum Glück waren die kleinen, in ihrer Schale gekochten Kartoffeln mit ganz leichten Rosmarinaroma – ein Stückchen Rosmarinzweig fand ich ebenfalls im Gericht – besser als sie im ersten Moment aussahen: Gut durchgekocht, aber nicht matschig wie ich es bei dieser Art von Beilage auch schon erlebt hatte. Insgesamt ein schmackhaftes und sättigendes Gericht, wenn auch mit kleinen Schwächen. Am cremigen, mit einigen Fruchtstücken versehenen Aprikosenpudding gab es ebenfalls nichts auszusetzen.
Auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala des heutigen Tages lieferten sich heute das Schweinesteak “Tessin” und die Allgäuer Käsespätzle ein enges Kopf an Kopf Rennen um den ersten Platz. Letztlich konnte sich meiner Meinung nach das Schweinesteak durchsetzen und die Spätzle auf den zweiten Platz verweisen. Den dritten Platz belegten die Asia-Gerichte und auf einem guten Platz vier folgte schließlich die Balkan-Forelle.

Mein Abschlußurteil:
Gebackene Forelle: ++
Balkan-Gemüse: +
Rosmarin-Kartoffeln: ++
Aprikosen-Pudding: ++

Forelle auf Balkan-Art mit Rosmarin-Kartoffeln [11.12.2013]

Wednesday, December 11th, 2013

Auch wenn Angebote wie das Asiatische Gemüse, herzhaft gebraten mit Thaicurry in Kokosmilchsauce und Nua Pad Pram Hoi – Rindfleisch mit Broccoli und Karotten in Austernsauce an der Asia-Thai-Theke sowie das Rahmschwammerl mit Semmelknödel bei Tradition der Region und vor allem das Cevapcici mit Ajvar, frischen Zwiebeln und Pommes Frites bei Globetrotter überaus verlockend klangen, wollte ich auch am heutigen Mittwoch nicht auf das gewohnte Fischgericht verzichten. Daher schlug ich bei Vitality zu, wo mit Gebackener Forelle auf Balkan Art mit Rotmarinkartoffeln auch ein recht verlockend klingendes Angebot auf der Speisekarte zu finden war. Und obwohl das Gericht mit 546kcal einen relativ hohen Kalorienwert verzeichnete, gesellte sich schließlich noch ein Becherchen Blutorangen-Mousse aus dem heutigen Dessert-Angebot mit auf mein Tablett.

Gebackene Forelle auf Balkan Art mit Rosmarinkartoffeln / Baked trout balkan style with rosemary potatoes

Das Balkan-Gemüse aus Paprika, Tomaten und Zwiebeln war angenehm würzig und fruchtig und auch die kleinen, angebratenen Salzkartoffeln mit Rosmarin-Note gab keinerlei Grund zur Kritik. Aber an der kleinen, ganzen Forelle muss ich heute leider etwas meckern. Zwar hatte man bei dem gut durchgebratenen Tier das Rückgrat entfernt, aber leider fanden sich dennoch extrem viele kleine und größere Gräten darin, die den Genuss des ansonsten sehr schmackhaften Fleisches doch etwas trübten. Bis zu einem gewissen Grad kann man Gräten in Fischgerichten zwar tolerieren, aber heute war es doch etwas zu viel, so dass ich einen kleinen Punktabzug vornehmen muss. Und auch das Blutorangen-Mousse, das mit drei Schoko-Kaffebohnen und einigen Kokosstreuseln garniert war, erwies sich als etwas abgestanden und zäher als ich es sonst von Mousses in unserem Betriebsrestaurant gewöhnt bin. Auch hier muss ich ein wenig in der Bewertung abziehen. Insgesamt ein nicht perfektes, aber trotzdem zufrieden stellendes Mittagsgericht.
Bei der Allgemeinheit des heutigen Kantinenpublikums lag heute, ganz wie erwartet, das Cevapcici mit Pommes Frites am höchsten in der Gunst und belegte den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebheitsskala. Auf Platz zwei folgten die Asia-Gerichte, die sich meiner Meinung nach mit knappen Vorsprung gegen die ebenfalls recht beliebten Rahmschwammerl durchsetzen konnte. Auf Platz vier folgte schließlich die Gebackene Forelle nach Balkan-Art.

Mein Abschlußurteil:
Gebackene Forelle: +
Balkan-Gemüse: ++
Rosmarinkartoffeln: ++
Blutorangen-Mousse: +

Forelle “Müllerin Art” mit Salbeibutter & Salzkartoffeln [27.09.2013]

Friday, September 27th, 2013

Zwar überlegte ich am heutigen Freitag kurz noch, ob ich an der Asia-Thai-Theke zuschlagen sollte, wo mich weniger die Gebackene Ananas und Banane, aber das Nua Pad King – Rindfleisch scharf mit Frühlingszwiebeln, Bambus und Ingwer ein wenig und die Gebratene Putenoberkeule mit verschiedenem Gemüse in Kokosmilchsauce im speziellen reizte. Der Kirschenmichel mit Vanillesauce bei Tradition der Region war auf jeden Fall nichts für mich und auch das Gyros vom Schwein mit Pommes Frites, Tzatziki und Zwiebeln erschien mit etwas zu mächtig. Aber da gab es ja noch die Gebratene Forelle “Müllerin Art” mit Salbeibutter und Salzkartoffeln, die man heute bei Vitality anbot. Bei einem Fischgericht kann nun mal ich schlecht Nein sagen. Dazu gesellte sich dann noch ein Schälchen gedünsteter Blumenkohl und Broccoli aus dem zusätzlichen Gemüseangebot sowie ein Becherchen Waldbeerenpudding von der Dessert-Theke auf mein Tablett.

Forelle "Müllerin Art" mit Salbeibutter & Salzkartoffeln / Trotu meuniere with savage butter & potatoes

Die mit Kopf und Schwanz servierte Forelle erwies sich zwar, was die Fleischausbeute anging, als nicht besonders ergiebig, dafür war das Fleisch aber angenehm zart und man hatte auch dieses Mal wieder das Rückgrat und den größten Teil der Gräten entfernt, was den Verzehr deutlich vereinfachte. Die Portion Salzkartoffeln, die man in geschmolzener Butter mit Salbeiaroma serviert hatte, war im Verhältnis zum Fischfleisch auf jeden Fall etwas zu groß geraten. Zum Glück hatte ich ja noch das Gemüse aus gedünstetem Broccoli mit Mandelscheibchen und Blumenkohl, um das fehlende Fleisch etwas auszugleichen, denn alleine wären die Kartoffeln doch etwas zu simpel und trocken gewesen. Insgesamt kein überragendes, aber doch sehr zufriedenstellendes Hauptgericht. Und auch am cremigen Waldbeerenpudding mit seinen Fruchstücken gab es keinen Grund zu Kritik.
Ich brauche wohl kaum zu erwähnen, dass das Gyros mit Pommes heute mit einem riesigen Vorsprung vor allen anderen Gerichten den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala ergattern konnte. Dennoch war der Vorsprung heute nicht ganz so riesig wie gestern bei der Entenkeule, daher war es mir möglich festzustellen, dass die Forelle Müllerin heute Platz zwei belegte und die Asia-Gerichte auf Platz drei verwies. Der Kirschmichel folgte schließlich auf Platz vier.

Mein Abschlußurteil:
Forelle “Müllerin Art”: ++
Salbeibutter: ++
Salzkartoffeln: ++
Gemüse: ++
Waldbeerenpudding: ++/em

Gebratene Forelle auf Ratatouillegemüse [21.08.2013]

Wednesday, August 21st, 2013

Am heutigen Mittwoch wollte ich nun endlich mal wieder beim Fisch zugreifen und mit einem Gebratenen Forellenfilet auf Ratatouillegemüse und Kräuterkartoffeln schien mit in der Sektion Vitality auch genau das richtige Gericht auf dem heutigen Speiseplan zu stehen. Da konnten mich weder die Currywurst mit Pommes Frites bei Tradition der Region noch die Tortellini mit Spinat-Käsefüllung auf Gorgonzolasauce bei Globetrotter oder die Asia-Thai-Gerichte wie Bami Goreng – Gebratene Nudeln mit verschiedenem Gemüse in Currysauce bzw. das Gaeng Ped Gai – Hühnerfleisch gebraten mit verschiedenem Gemüse in Kokosmilchsauce noch umstimmen. Und bei gerade mal 509kcal für das Hauptgericht gönnte ich mir auch noch ein kleines Becherchen Stracciatella-Mousse aus dem heutigen Nachtisch-Angebot.

Gebratene Forelle auf Ratatouillegemüse / Fried trout on ratatouille vegetables

Der Fisch sah mir zwar mehr nach einer Forelle Müllerin Art als nach einem Forellenfilet aus, aber das minderte glücklicherweise den Genuss des angenehm zarten Fisches nicht. Ähnlich wie beim Weichweizen-Risotto gestern hatte man auch heute das Gericht wieder mit essbaren Blüten garniert, was wie ich finde eine visuell sehr ansprechende Alternative zum sonst üblichen Schnittlauch oder Petersilie ist. Faszinierend fand ich bei diesem Fisch übrigens die Tatsache, dass das Tier über kein Rückgrat mehr verfügte und sich auch sonst die Anzahl der größtenteils dünnen Gräten erstaunlich in Grenzen hielt. Wir diskutierten kurz, ob es sich hier um eine Spezialzüchtung handelte, die ohne Gräten und Wirbelsäule auskam, einigten uns aber dann doch auf die wahrscheinlichere Möglichkeit, dass man die Fischknochen wohl entfernt hatte. 😉 Während der Fisch selbst also keinerlei Grund zur Kritik gab, ließ das Gemüse und die Kartoffelecken leider zu wünschen übrig. Der Zusammenstellung aus Auberginen, Zucchini, Tomaten, Paprika und Zwiebeln fehlte war die Würzung anging jeglicher “Pep” und die Kartoffeln waren matschig und mit Flüssigkeit vollgesogen. Hier kann ich leider keine volle Punktzahl geben. Das cremige und weiche Stracciatella-Mousse mit seinen zahlreichen kleinen Schokostückchen war aber wiederum vollkommen in Ordnung.
Dass die Currywurst mit Pommes heute, mit klarem Vorsprung vor allen anderen Gerichten, den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala belegte, brauche ich wohl kaum zu erwähnen. Auf Platz zwei folgten die Tortellini in Gorgonzolasauce, die ich noch etwas häufiger zu sehen meinte als die Asia-Gerichte und die Forelle, die sich schließlich den dritten Platz teilten.

Mein Abschlußurteil:
Gebratene Forelle: ++
Ratatouillgemüse: +
Kräuterkartoffeln: +/-
Stracciatella-Mouss: ++

Forelle aus der Alufolie – das Rezept

Saturday, August 10th, 2013

Inspiriert vom gegrillten Fisch vom Donnerstag Abend entschloss ich mich heute dazu, mich auch mal wieder an Fisch, genauer gesagt an Forelle zu versuchen. Da ich leider keinen Grill besitze, fiel die Wahl auf eine Zubereitung in Alufolie im Backofen und mit etwas Weißwein und Kräuterbutter. Als Sättigungsbeilage passten meiner Meinung nach ein paar Petersilienkartoffeln sehr gut dazu. Und das Ergebnis konnte sich wirklich schmecken lassen – daher möchte ich natürlich nicht versäumen das zugehörige Rezept hier einmal kurz in gewohnter Form vorzustellen. Dabei sei noch angemerkt, dass ich anstatt zwei Forellen eine Forelle und einen Saibling zubereitet habe, der ähnlich wie Forelle ja auch zu den Lachsartigen gehört, aber etwas kleiner ist. Also besser für den etwas kleineren Appetit. 😉

Was brauchen wir also für 2 Portionen?

2 Forellen oder 1 Forelle
01 - Zutat Forelle / Ingredient trout

und 1 Saibling
02 - Alternative Saibiling / Char (optional)

2-3 Frühlingszwiebeln
03 - Zutat Frühlingszwiebeln / Ingredient spring onions

2 kleine oder 1 große Möhre
04 - Zutat Möhren / Ingredient carrots

1-2 Zehen Knoblauch (je nach eigenen Vorlieben)
05 - Zutat Knoblauch / Ingredient garlic

etwas Kräuterbutter
06 - Zutat Kräuterbutter / Ingredient herb butter

1 unbehandelte Zitrone
07 - Zutat Zitrone / Ingredient lemon

1 Glas trockener Weißwein
08 - Zutat trockener Weißwein / Ingredient drie white whine

500g kleine Kartoffeln – festkochend
09 - Zutat Kartoffeln / Ingredient potatoes

1/2 Bund Petersilie
10 - Zutat Petersilie / Ingredient parsley

sowie Salz & Pfeffer zum würzen des Fischs
etwas Öl zum bepinseln der Alufolie
und etwas Butter zum anbraten der Kartoffeln

Beginnen wir wie üblich damit, die einzelnen Zutaten vorzubereiten. Dazu schälen wir die Möhren
11 - Möhren schälen / Peel carrots

und schneiden sie in dünne Scheiben.
12 - Möhren in Scheiben schneiden / Cut carrots into slices

Außerdem waschen wir die Frühlingszwiebeln
13 - Frühlingszwiebeln waschen / Wash spring onions

und schneiden sie in Ringe.
14 - Frühlingszwiebeln in Ringe schneiden / Cut spring onions in rings

Des weiteren schälen wir die Knoblauchzehe(n) und zerkleinern sie grob.
15 - Knoblauch grob zerkleinern / Grind garlic

Außerdem waschen wir die Zitrone und schneiden sie in dünne Scheiben.

Dann schneiden wir ein Stück Alufolie, ein gutes Stück länger als der Fisch, von der Rolle und bepinseln es mit etwas Olivenöl.
16 - Alufolie zuschneiden & mit Öl bepinseln / Cut kitchen foil & brush with oil

Nachdem wir dann die Forelle gewaschen und trocken getupft haben
17 - Forelle waschen / Wash trout

geben wir den Fisch auf die Folie und würzen ihn von innen und außen kräftig mit Pfeffer und Salz.
18 - Mit Pfeffer & Salz würzen / Season with pepper & salt

Jetzt ist auch ein guter Zeitpunkt damit zu beginnen, den Ofen auf 175 Grad vorzuheizen.

Nun füllen wir den Bauchraum des Fisches mit Möhren, Knoblauch, Frühlingszwiebeln sowie Zitronenscheiben und Kräuterbutter,
19 - Forelle füllen / Fill trout

legen Zitrone und Kräuterbutter außerdem noch oben auf und klappen dann die Folie herum, so dass nichts heraus laufen kann.
20 - Folie umklappen & Forelle belegen / Fold foil & coat trout

Dann geben wir noch etwas vom Gemüse rund um den Fisch in die Folie und gießen einen kräftigen Schuss Weißwein hinzu.
21 - Weißwein dazu gießen / Add white wine

Auf die selbe Weise verfahren wir mit dem zweiten Fisch.
22 - Saibling befüllen / Fill char

Nachdem wir die Folie dann verschlossen haben, schieben wir beide so verpackten Fische auf einem Backblech in den Ofen, wo sie ca. 35 Minuten garen sollten
23 - Fisch backen /Bake fish

Jetzt setzen wir einen Topf mit Wasser zum kochen auf und schälen die Kartoffeln.
24 - Kartoffeln schälen / Peel potatoes

Kocht das Wasser, salzen wir es ein wenig und lassen dann die Kartoffeln darin für ca. 15 Minuten auf mittlerer Stufe garen.
25 - Kartoffeln kochen / Cook potatoes

In der Zwischenzeit können wir auch die Petersilie waschen, trocken schütteln
26 - Petersilie waschen / Wash parsley

und ihre Blättchen von den Stielen zupfen
27 - Blättchen abzupfen / Pick leaflets

um sie dann fein zu zerkleinern.
28 - Petersilie zerkleinern / Mince parsley

Sind die Kartoffeln dann gar, gießen wir sie ab und lassen sie gut abtropfen.
29 - Kartoffeln abgießen / Drain potatoes

In einer Pfanne lassen wir dann etwas Butter zergehen
30 - Butter zerlassen / Melt butter

und braten darin unsere Salzkartoffeln für fünf bis sieben Minuten an
31 - Kartoffeln anbraten / Fry potatoes

wobei wir sie noch in der Pfanne mit der gehackten Petersilie garnieren.
32 - Petersilie einstreuen / Add parsley

Ist der Fisch dann fertig gebacken, servieren wir ihn in der Folie und geben die Petersilienkartoffeln direkt hinzu.
33 - Forelle in Alufolie mit Petersilienkartoffeln - serviert / Trout in kitchen foil with parsley potatoes - Served

Das zarte und saftige Fleisch der fast unterarmlangen Forelle war wirklich ein Genuss. Es ließ sich unglaublich leicht und fast rückstandslos von den Gräten lösen und zerging beim Verzehr wahrlich auf der Zunge. Die verwendeten Gewürze, die Kräuterbutter und das Gemüse taten, gemeinsam mit dem Saft der Zitronenscheiben, ihr übriges dazu, um dieses eigentlich recht einfach zuzubereitende Fischgericht zum wahren Genuss zu machen. Dazu noch die angebratenen Kartoffeln, die ich etwas mit dem leckeren Sud vollsaugen ließ, und fertig war ein überaus leckere Mittagsmahl.

34 - Forelle in Alufolie mit Petersilienkartoffeln - Seitenansicht / Trout in kitchen foil with parsley potatoes - Side view

So ein in Folie gegarter Fisch, ob nun Forelle oder Saibling, kann ich wirklich nur empfehlen. Die Auswahl an verwendeten Gemüsesorten sei dabei natürlich jedem frei gestellt. Ich könnte mir zum Beispiel auch gut ein paar Zwiebelringe oder etwas Tomaten dazu vorstellen. Allerdings sollte man auf jeden Fall einen etwas kräftigeren Weißwein verwenden, das gibt dem Fisch das genau richtige Aroma. Als Alternative – vor allem wenn Kinder mit essen sollen – kann man aber notfalls auch Gemüsebrühe nehmen.

In diesem Sinne: Guten Appetit

Forelle “Balkan Art” mit Kartoffeln [03.07.2013]

Wednesday, July 3rd, 2013

Zuerst sah es so aus, als würde der heutige Mittwochs-Mittag mal ausnahmweise ohne Fisch ablaufen, denn neben Knusprigen Schweinebauch mit Schupfnudeln und Kümmeljus bei Traditon der Region und Hausgemachter Lasagne Bolognese mit Käse gratiniert und Tomatensauce bei Globetrotter stand für heute ursprünglich ein Gemüsestrudel mit Käuter-Dip und Joghurtdip für die Sektion Vitality auf der Speisekarte. Diesen hatte man dann aber, offensichtlich kurzfristig, noch gegen eine Forelle “Balkan Art” mit Salzkartoffeln ausgetauscht. Also stand auch heute meinem mittwöchlichen Fischgenuss nichts im Wege. Wäre dem nicht so gewesen, hätte ich höchstwahrscheinlich beim Com Ranh – Gebratener Reis mit Ei und gemischten Gemüse zugeschlagen, der heute neben Moo Pad Takai – Schweinefleisch mit Bambusstreifen, Frühlingszwiebeln und Paprika in Chili-Zitronengrassauce an der Asia-Thai-Theke angeboten wurde. Dazu gesellte sich noch ein Becherchen Grießbrei mit Waldbeeren von der Dessert-Theke.

Forelle "Balkan Art" mit Kartoffeln / Trout balkan style with potatoes

Während die ganze Forelle, die man mit Rosmarin im leeren Bauch gebraten hatte, was ihr ein angenehmes Aroma gab, mit erträglich wenigen Gräten und viel verwertbaren Fleisch einher kam und die Kartoffeln – abgesehen davon dass sie ihnen vielleicht zwei bis drei Minuten länger im kochenden Wasser ganz gut getan hätte, da sie recht bissfest waren – auch wenig Anlaß zur Kritik gaben, muß ich zugeben dass ich vom Balkangemüse heute extrem enttäuscht wurde. Die Idee, aus Paprika, Tomaten und Zwiebeln eine Gemüsebeilage zu machen ist zwar prinzipiell löblich, aber was bitte haben Unmengen von roten Pfefferkörnern darin zu suchen? Ein paar davon wären ja noch ok gewesen, aber bei der hier verwendeten Menge biss man bei jeder Gabel des Gemüses gleich auf mehrere der Körner, was den gesamten Geschmack des Gemüses in einem übermäßigen Pfefferbeeren-Aroma untergehen ließ. Aus meiner Sicht vollkommen ungenießbar – ich versuchte erst die Beeren ein wenig heraus zu lesen, aber das sie fast die selbe Farbe wie die Tomaten besaßen erwies sich das als ziemlich mühselig. Schließlich beschränkte mich auf den Fisch und Kartoffeln. Sehr enttäuschend muss ich sagen. Da konnte mich auch das kleine Dessert aus Grießbrei mit Vanillearoma und zahlreichen Früchten versehenen Beerenmus nur bedingt für entschädigen.
Dennoch erschien es mir als ich mich auf den anderen Tabletts umsah so, als würde die Forelle heute den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala belegen und die Lasagne auf Platz zwei verdrängen. Auf Platz drei folgten die Asia-Gerichte und den vierten Platz belegte der Schweinebauch mit Schupfnudeln. Im Gespräch mit Kollegen nach dem Mittagessen schienen aber nicht alle das Übermaß an roten Pfefferbeeren als so schlimm wie ich empfunden zu haben und auch beim Blick auf die Tabletts in den Rückgabewagen schienen die meisten Fisch-Esser das Paprikagemüse scheinbar komplett verzehrt zu haben. Da stellt sich mir natürlich die Frage, ob ich einfach einen schlecht geratene Portion erwischt habe oder ob ich einfach einen anderen Geschmack habe. Mir kam zumindest noch Stunden später beim Aufstoßen der übertriebene Geschmack von rotem Pfeffer in den Hals, so dass ich beim nächsten Gericht nach “Balkan Art” auf jeden Fall genau hinsehen werde, bevor ich bei diesem Angebot zuschlage.

Mein Abschlußurteil:
Forelle: ++
Balkangemüse: —
Salzkartoffeln: +
Grießbrei mit Waldbeeren: ++

Forelle “Müllerin Art” mit Salbeibutter & Salzkartoffeln [19.04.2013]

Friday, April 19th, 2013

Die heutige Entscheidung Für ein Mittagsgericht war recht schnell getroffen, denn es fand sich mal wieder eine Forelle “Müllerin Art” mit Salzkartoffeln und Salbeibutter im Bereich Globetrotter auf dem Speiseplan. Der Milchreis mit Waldbeerensauce und Zimtzucker bei Tradition der Region sowie die Gebackene Ananas und Banane an der Asia-Thai-Theke wären wegen ihres Charakters als Süßspeise sowieso nichts für mich gewesen, aber das asiatische Gebratene Hühnerfleisch mit verschiedenem Gemüse in Hoi Sin Sauce sowie der Feine Putenbraten in Champignonsauce, dazu Vollkornreis bei Vitality wären durchaus vertretbar gewesen. Da wie üblich kein Gemüse beim Hauptgericht beigelegt war, ergänzte ich es mit etwas Mischgemüse von der Gemüsetheke und schließlich dem kategorischen Becherchen Nachtisch, heute einen Aprikosenpudding, von der Dessert-Theke.

Forelle "Müllerin Art" mit Salbeibutter & Salzkartoffeln / Trout meunière with sage butter & potatoes

Im Vergleich zu früheren Malen wie hier, hier oder hier hatte man dieses Mal wieder einen ganzen Fisch mit Kopf und Schwanz serviert. Dieser sah zwar im ersten Moment nicht sonderlich groß aus, aber die Ausbeute an zartem Fleisch und leicht knuspriger Haut war erfreulich groß und es fanden auch nur einige wenige Gräten darin. Garniert mit etwas Zitronensaft und ergänzt mit einer ausreichenden Menge Salzkartoffeln sowie der würzigen Salbeibutter ergab sich so ein meiner Meinung nach überaus gelungenes Hauptgericht. Der Gemüsemix aus Möhrenscheiben, Blumenkohl und Broccoli war zwar geschmacklich in Ordnung, aber wirkte heute doch wieder mal etwas abgestanden, daher muss ich hier einen kleinen Abzug geben. Am fruchtigen, weichen, nicht zu süßen Aprikosenpudding, der mal wieder mit einigen Fruchtstückchen versehen war, gab es aber ebenfalls nichts auszusetzen. Insgesamt mal wieder eine sehr gelungene Zusammenstellung wie ich fand.
Mit hauchdünnem Vorsprung gelang es der Forelle heute auch, den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala zu erlangen. Fast aber hätte sie sich die den Asia-Gerichten geschlagen geben müssen, die sich heute ebenfalls einer großen Beliebtheit erfreuten. Auf dem dritten Platz, ebenfalls eng auf, folgte schließlich der Putenbraten in Champignonsauce und Platz vier belegte der Milchreis mit Waldbeeren.

Mein Abschlußurteil:
Forelle “Müllerin Art”: ++
Salbeibutter: ++
Salzkartoffeln: ++
Gemüsemix: +
Aprikosenpudding: ++