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Steak von der Pute mit Honig-Pfeffersauce [22.02.2013]

Friday, February 22nd, 2013

Obwohl es heute mit einem Seelachsfilet “Bordolaise” mit Dillsauce und Kartoffeln bei Globetrotter ein überaus verlockend klingender Fischgericht gab, so wollte ich nach so viel Fisch und Meeresfrüchten in den letzten Tagen heute mal etwas anderes verzehren. Der Milchreis mit Zimt, Zucker und Waldbeeren, der bei Tradition der Region angeboten wurde klang zwar gut, was aus meiner Sicht als Süßspeise aber eher etwas für den Nachtisch, nicht als Hauptspeise. Besser klang da schon das Steak von der Pute mit Honig-Pfeffersauce, dazu Kartoffelgestampftes mit Sellerie und Möhren bei Vitality. Alternativ hätte ich auch zum Prog Pad Kai – Putenfleisch mit Chilischoten und verschiedenem Gemüse nach Thai Art greifen können, aber ich hatte ja gestern erst Asiatisch gespeist, daher fiel meine Entscheidung auf das Putensteak. Dazu nahm ich mir noch etwas Mischgemüse von der Gemüsetheke und einen kleinen Becher Mandarinenquark aus dem Dessert-Angebot.

Putensteak in Honig-Pfeffer-Sauce / Turkey steak in honey pepper sauce

Das Stück gebratenes Putenfleisch war zwar etwas unvorteilhaft geformt, aber das das hatte natürlich keinerlei Einfluss auf den vorzüglichen Geschmack des zarten und saftigen Geflügelfleischstückes. Gemeinsam mit der leicht süßen und pikanten Sauce und dem grob gestampften Kartoffel, in denen sich einige Stücke von Möhren und Knollensellerie fanden, ergab sich ein überaus gelungenes und mit 439kcal auch angenehm leichtes Mittagsgericht. Und die bereits etwas abgestandenen, aber dennoch mehr als nur genießbaren Gemüsemix aus Möhren, Erbsen, grünen Bohnen und Blumenkohlröschen erwiesen sich als eine gute Ergänzung dazu. Der kleine Becher Quark mit Mandarinenstückchen wäre zum satt werden zwar nicht mehr nötig gewesen, schadete aber mit seiner leichten Süße auch nicht. Ich war sehr auf auch heute sehr zufrieden mit meiner Wahl.
Das Rennen um den ersten Platz auf heutigen Allgemeinen Beliebtheitsskala konnte heute das Fischfilet “Bordolaise” mit knappen Vorsprung für sich entscheiden. Auf Platz zwei folgte aber schon das Putensteak, das ich meinte noch etwas häufiger auf den Tabletts gesehen zu haben als die ebenfalls gern gewählten Asia-Gerichte, die somit auf Platz drei landeten. Auf dem vierten Platz folgte schließlich der Milchreis.

Mein Abschlußurteil:
Putensteak: ++
Honig-Pfeffersauce: ++
Kartoffelgestampftes mit Möhren & Sellerie: ++
Gemüsemix: +
Mandarinenquark: ++

Putensteak in Honig-Pfeffersauce & Kartoffelgestampftes [25.01.2013]

Friday, January 25th, 2013

Am heutigen Freitag fiel mir die Wahl recht leicht, denn die Entscheidung musste nur zwischen dem Steak von der Pute in Honig-Pfeffersauce mit Kartoffelgestampften und den Asia-Gerichten, primär dem Gaeng Phet Gai – Hühnerfleisch gebraten mit verschiedenem Gemüse in Kokosmilchsauce, sowie einem unangekündigten Zusatzangebot in Form von Reisfleisch mit Paprika getroffen werden. Die Gebackenen Ananas und Banane, die ebenfalls dort angeboten wurden kamen für mich ebenso wenig als Hauptspeise in Frage wie die 4 Stück Marillenknödel auf Vanille-Mohnsauce bei Tradition der Region oder die Gebackene Scholle mit Zitronenecke, Remoulade und Kartoffel-Gurkensalat bei Globetrotter. Letzteres vor der Salatgurken im Kartoffelsalat – wenn es nicht unbedingt sein muss verzichte ich gerne auf dieses Gemüse. Nach kurzem Abwägen fiel meine Entscheidung dann schließlich auf das Putensteak, dass ich mir trotz der Stücke von Knollensellerie und Möhren im Kartoffelgestampften noch mit einem zusätzlichen Schälchen Mischgemüse von der Gemüsetheke sowie einem kleinen Becherchen Brombeerjoghurt aus dem Dessertangebot ergänzte. Bei 514kcal für das Hauptgericht war ich der Meinung mir das noch leisten zu können. 😉

Putensteak in Honig-Pfeffer-Sauce & Kartoffelgestampftes / Turkey steak with honey pepper sauce & mashed potatoes

Das ausreichend gewürzte und gebratene Putensteak hätte zwar gerne etwas größer sein können, dafür wartete es aber mit angenehm zarten und saftigen Fleisch auf, das geschmacklich sehr gut mit der scharfen und gleichzeitig leicht süßlichen, mit einigen Zwiebelstückchen versehenen hellen Sauce harmonierte. Als Sättigungsbeilage lag eine großzügige Portion grob gestampfter Kartoffeln mit Stücken von Möhren und Knollensellerie bei, die ebenfalls sehr gut mit den anderen Zutaten zusammenpasste. Und obwohl man dem Mischgemüse aus Mais, Erbsen, Kidneybohnen, grünen Bohnen, Möhren, Paprikastückchen und wieder etwas Knollensellerie etwas anmerkte, dass es einige Zeit unter einer Wärmelampe gelagert worden war, gab es geschmacklich ebenfalls nichts daran auszusetzen und bildete eine überaus passende Gemüsebeilage zum Hauptgericht. Zum Abschluss gab es schließlich den – für Joghurt typisch – etwas dünnflüssigen, dafür aber nur maßvoll gesüßte und sogar mit einigen Fruchtstückchen versehenen Brombeerjoghurt, an dem ich ebenfalls keinerlei Anlass zur Kritik fand. Insgesamt erwies sich also auch das heutige Mittagsmahl mal wieder als sehr gelungen – ein wirklich schmackhafter und nicht allzu schwerer Wochenabschluss.
Als ich den Blick über die Tabletts der anderen Gäste schweifen ließ, zeigte sich schnell dass ich den ersten Platz auf der heutigen Allgemeinen Beliebheitsskala ohne jeden Zweifel dem Schollenfilet mit Kartoffel-Gurkensalat zubilligen muss. Auf Platz zwei folgten die Asia-Gerichte, gefolgt vom Reisfleisch und dem Putensteak gemeinsam auf Platz drei. Auf Platz vier folgten schließlich die Marillenknödel.

Mein Abschlußurteil:
Putensteak: ++
Honig-Pfeffersauce: ++
Kartoffelgestampftes: ++
Mischgemüse: ++
Brombeerjoghurt: ++

Putensteak in Honig-Pfeffersauce [21.09.2012]

Friday, September 21st, 2012

Einen Moment überlegte ich heute zwar, bei den Lachswürfeln in Dill-Sahnesauce und Pasta zuzuschlagen, die an der großen Theke als Angebot aus der Sektion Globetrotter angeboten wurden – der traditionell-regionale Apfelstrudel mit Vanillesauce eignete sich wegen seines Charakters als Süßspeise für mich weniger – dann aber entdeckte ich dass man bei Vitality heute mal wieder ein Steak von der Pute in Honig-Pfeffersauce, dazu Kartoffelgestampftes mit Sellerie und Möhren anbot, ein Gericht dass ich vor allem wegen seiner leckeren Sauce und seiner gelungenen Sättigungsbeilage schätzen gelernt habe. Da konnten mich auch die Gebackenen Ananas und Banane oder das Gaeng Massaman Nua – Gebratenes Rindfleisch mit frischem Gemüse und Kartoffeln in Massaman Curry an der Asia-Theke nicht mehr von meiner Entscheidung für dieses Gericht abbringen. Dazu gesellte sich noch etwas zusätzliches Gemüse in Form von Erbsen, Möhren und Spargel sowie ein kleiner Nachtisch in Form eines Bananenquarks auf mein Tablett – bei 439kcal für das Hauptgericht konnte ich das meiner Meinung nach verantworten.

Putensteak in Honig-Pfeffersauce

Auf den ersten Blick erschien das Stück Putensteak zwar flächenmässig etwas klein geraten, was es aber in Länge und Breite nicht hatte, machte es in seiner Höhe wett. Das angenehm zarte und saftige Stück Fleisch harmonierte wie üblich geschmacklich wunderbar mit der scharf-süßen, hellen Sauce mit kräftigem Pfeffer- und leichtem Honig-Aroma. Und auch die grob zerkleinerten Kartoffeln, das Kartoffelgestampfte, das mit kleinen Stückchen von Möhren und Knollensellerie versetzt war, erfüllte mal wieder vollends meine Erwartung. Kombiniert mit den nur schwach gewürzten, aber ebenfalls gut mundenden Zusatzgemüse aus Erbsen, Pariser Möhren und einigen kleinen Stücken von weißen Spargel ergab alles ein schmackhaftes und wie ich denke auch nicht allzu kalorienreiches Mittagsmahl welches ich mit dem festen und fruchtigen Bananenquark wohlschmeckend abschloss.
Zwar war das Putensteak in seiner Honig-Pfeffersauce auch bei den anderen Gästen sehr beliebt, wurde in seiner Beliebtheit aber um eine Nasenlänge noch von der Paste mit Lachs-Dill-Sahnesauce geschlagen und somit auf Platz zwei auf der heutigen Allgemeinen Beliebtheitsskala verdrängt. Auf Platz drei folgten die Asia-Gerichte und Platz vier belegte schließlich der Apfelstrudel, den ich aber auch in halber Portion heute häufiger als zusätzlichen Nachtisch sah. Optional kann man jedes Gericht ja als halbe Portion ordern und muss dann auch nur den halben Preis bezahlen. Muss ich bei Gelegenheit auch mal ausprobieren, so kann ich zumindest auch mal die freitägliche Süßspeise präsentieren ohne auf mein kräftiges Hauptgericht verzichten zu müssen. 😉

Mein Abschlußurteil:
Putensteak: ++
Honig-Pfeffersauce: ++
Kartoffelgestampftes mit Möhren & Sellerie: ++
Erbsen, Möhren & Spargel: ++
Bananenquark: ++

Putensteak “Milano” mit Tomaten-Kräutersauce [18.09.2012]

Tuesday, September 18th, 2012

Einen Moment überlegte ich heute zwar, an der Asia-Theke zuzugreifen, doch weder das Tahoo Tod – Tofu gebacken auf Bratgemüse mit Koriandersauce noch auf das Nua Pad Prik – Gebratene Rindfleischstreifen mit frischem Gemüse in Chilisauce stand mit sonderlich der Appetit. Und auch die leichten und vegetarischen Farfalle al peperoni in der Abteilung Vitality fand ich zumindest visuell nicht sehr ansprechend. Das traditionell-regionale Geräuchertes Kassler mit Sauerkraut, Bratensauce und Kartoffeln klang da schon besser, aber als goldener Mittelweg erschien mit letztlich dann doch das Putensteak “Milano” mit Tomaten-Kräutersauce und Gabelspaghetti als heutiges Globetrotter-Angebot am idealsten. Dazu gesellte sich außerdem noch ein nicht näher beschriebenes Becherchen Nachtisch auf mein Tablett.

Putensteak "Milano"

Zwar hatte man die angekündigten Gabelspaghetti durch reguläre Spaghetti ersetzt, aber Nudeln sind Nudeln, da mach ich kein großes Aufhebens drum. Allerdings bereute ich schon bald, keinen großen Löffel mitgenommen zu haben, denn die Spaghetti ließen sich so nur schwer auf die Gabel aufrollen und man musste vorsichtig sein sich versehentlich nicht mit der fruchtigen, gut mit mediterranen Kräutern gewürzten Tomatensauce mit ihren zahlreichen Fruchtstücken zu bespritzen wenn ein paar Nudeln aus gewisser Höhe zurück auf den Teller glitten. Als Fleischbeilage hatte man schließlich das saftige und zarte Stück Putensteak, das man auf die Nudeln gelegt und mit der Sauce garniert hatte. Im Grunde genommen verzehrte ich also Nudeln in Tomatensauce, zu dem ich mir nach belieben Stücke des Putensteaks hinzu schneiden konnte. Eine leckeres und meiner Meinung nach auch nicht allzu schweres Mittagsgericht, das ich mir dem kleinen Dessert, das sich als naturbelassener, nur minimal gesüßter Grießbrei herausstellte, abschloss.
Und auch bei den anderen Kantinengästen erfreute sich das Putensteak “Milano” großer Beliebtheit und belegte meiner Ansicht nach mit kleinem, aber deutlichen Vorsprung heute den ersten Platz auf der allgemeinen Beliebtheitsskala. Um Platz zwei lieferten sich das geräucherte Kassler und die Asia-Gerichte ein enges Rennen, welches das Kassler mit Sauerkraut knapp für sich entscheiden konnte. Nach den Asia-Gerichten auf Platz drei folgten schließlich die Farfalle al peperoni. Hinzu bekam man wieder mal eine deutlich erhöhte Anzahl von Salatschüssel zu sehen, wie es in unregelmäßigen Abständen immer mal wieder zu beobachten ist. Alle Angaben natürlich wie immer ohne Gewähr.

Mein Abschlußurteil:
Putensteak: ++
Tomaten-Kräutersauce: ++
Spaghetti: ++
Grießbrei: ++

Puten-Pfeffersteak mit Thymiankartoffeln – das Rezept

Saturday, August 11th, 2012

Auch wenn das heutige Gericht ein wenig an das Angebot aus einem Betriebsrestaurant klingt, so war das Rezept das ich heute ausprobierte doch etwas hochwertiger und auch einigermaßen leicht. Das Pfeffersteak wird dabei mit Sojasauce und grünen Pfefferkörner zubereitet, also der unreifen Variante des Pfeffers, die man hier vor allem in Salzlake eingelegt erhält. Mit dieser Zutat hatte ich bisher noch nicht gearbeitet, doch das sollte mich nicht davon abhalten sie mal auszuprobieren. Das Ergebnis war ein leckeres und durchaus außergewöhnliches Gericht, das ich als überaus gelungen bezeichnen darf und hier nun in der üblichen Form kurz vorstellen möchte.

Was brauchen wir also für 2 Portionen?

Für die Puten-Pfeffersteaks

2 Putensteaks (jedes ca. 150g)
01 - Zutat Putensteaks / Ingredient turkey steaks

2-3 Schalotten (50-60g insgesamt)
02 - Zutat Schalotten / Ingredient shallots

2 mittelgroße Knoblauchzehen
03 - Zutat Knoblauch / Ingredient garlic

1,5 – 2 TL eingelegte grüne Pfefferkörner
04 - Zutat grüne Pfefferkörner / Ingredient green peppercorns

250ml Sojacreme
05 - Zutat Sojacreme / Ingredient soy cream

1/2 Bund Schnittlauch
06 - Zutat Schnittlauch / Ingredient chives

1 1/2 EL Weinbrand (Ersatzweise: Cranberrysaft)
07 - Zutat Weinbrand / Ingredient brandy

außerdem 1 EL Pflanzenöl zum braten
sowie etwas Salz & Pfeffer zum würzen

Für die Thymiankartoffeln

500g kleine, festkochende Kartoffeln
08 - Zutat Kartoffeln / Ingredient potatoes

ca. 5 Zweige Thymian
10 - Zutat Thymian / Ingredient thyme

1 1/2 EL Rapsöl (oder ein anderes neutrales Pflanzenöl)
09 - Zutat Rapsöl / Ingredient canola oil

sowie Salz, Pfeffer und Knoblauchgranulat zum würzen

Beginnen wir wie üblich zuerst mit der Vorbereitung der einzelnen Zutaten und lassen erst einmal die Pfefferkörner abtropfen, wobei wir die Lake auffangen.
11 - Pfefferkörner abtropfen lassen / Drain peppercorns

Außerdem hacken wir die Schalotten fein – entweder mit dem Messer oder eine passenden Küchenmaschine –
12 - Schalotte zerkleinern / Cut shallots

und schälen und zerkleinern unsere Knoblauchzehen.
13 - Knoblauch schneiden / Hackle garlic

Sind die Pfefferkörner etwas abgetropft, zerdrücken wir sie mit der flachen Seite eines Messers.
14 - Pfefferköner zerdrücken / Crush peppercorns

Außerdem waschen wir die Kartoffeln gründlich, trocknen sie gut ab,
15 - Kartoffeln waschen / Wash potatoes

und halbieren sie anschließend.
17 - Kartoffeln halbieren / Halve potatoes

Nun ist auch eine gute Gelegenheit, unsere Backofen auf 200 Grad vorzuheizen.

Die eineinhalb Esslöffel Rapsöl geben wir in eine Schale, würzen es mit Salz, Pfeffer und Knoblauchgranulat
18 - Rapsöl würzen / Taste canola oil

und verrühren alles dann gut miteinander.
19 - Gut vermengen / Mix well

Außerdem waschen wir den Thymian, schütteln ihn trocken
16 - Thymian waschen / Wash thyme

und schneiden sie dann in 2-3 ca lange Stücke.
20 - Thymian schneiden / Cut thyme

Nun bestreichen wir die Schnittflächen unserer Kartoffeln mit Hilfe eines Pinsels mit der Öl-Gewürze-Mischung
21 - Schnittflächen mit Öl bestreichen / Put oil on potatoes

und legen sie dann mit der Schnittfläche nach unten auf jeweils ein Stückchen Thymian auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech.
22 - Auf Thymian geben / Put potatoes on thyme

Als letzter Teil unserer Vorbereitungen waschen wir unsere Putensteaks, tupfen sie trocken
23 - Putensteak waschen / Wash turkey steaks

und pfeffern sie dann von beiden Seiten.
23 - Steak pfeffern / Pepper steaks

Ist der Backofen dann vorgeheizt, schieben wir das Backblech mit den Kartoffeln auf der mittleren Schiene hinein, wo es 30 bis 35 Minuten verbleiben sollte.
24 - Kartoffeln backen / Bake potatoes

Anschließend erhitzen wir einen Esslöffel Pflanzenöl in einer beschichteten Pfanne
25 - Öl in Pfanne geben / Add oil to pan

und braten unsere Putensteaks scharf von beiden Seiten an.
26 - Putensteak scharf anbraten / Sear turkey steaks

Sind sie durchgebraten, geben wir sie zum war halten in ein Stück Alufolie und salzen sie noch dabei von beiden Seiten. Dabei sollten wir die Alufolie so falten dass nichts herauslaufen kann, da sich etwas Bratensaft darin sammeln wird.
27 - Salzen & in Alufolie packen / Salt & put in kitchenfoil

Im Anschluss dünsten wir die Schalotten und das Knoblauch in der Pfanne an
28 - Schalotten & Knoblauch anschwitzen / Braise shallots & garlic

und geben dann die zerdrückten Pfefferkörner hinzu
29 - Pfefferkörner addieren / Add green peppercorns

und geben dann eineinhalb Esslöffel der aufgefangenen Lake
30 - Lake aufgießen / Add brine

und den Esslöffel Weinbrand hinzu und lassen beides einkochen.
31 - Weinbrand einkochen lassen / Add brandy & reduce

Dann gießen wir die Sojacreme in die Pfanne
32 - Sojacreme addieren / Add soy cream

und lassen ebenfalls etwas cremig einkochen.
33 - cremig einkochen lassen / reduce

Anschließend geben wir die Putensteaks samt des aufgefangenen Bratensafts zurück in die Pfanne
34 - Putensteak zurück legen / Put back turkey steaks

und lassen es kurz aufkochen, um es dann für einige Minuten weiter köcheln lassen.
35 - Aufkochen lassen / Boil up

In der Zwischenzeit waschen wir nun auch das Schnittlauch, schütteln es trocken,
36 - Schnittlauch waschen / Wash chives

schneiden es in feine Röllchen
37 - Schnittlauch in Röllchen schneiden / Cut chives in rolls

und rühren diese dann kurz kurz vor dem Garende in unsere Sauce ein.
38 - Schnittlauch hinzufügen / Add chives

Inzwischen müssten auch unsere Kartoffeln fertig sein, so dass wir sie aus dem Backofen entnehmen können
39 - Kartoffeln fertig gebacken / Baked potatoes finished

um sie dann gemeinsam mit dem Puten-Pfeffersteak und der Sauce zu servieren.
40 - Puten-Pfeffersteak mit Thymiankartoffeln / Turkey pepper steak with thyme potatoes - Serviert

Die auf der Schnittfläche knusprigen und ansonsten gut durchgebackenen Kartoffelhälften, die das Aroma des Thymians ein wenig angenommen hatten, waren alleine schon ein wirklicher Genuss. Gekrönt wurden sie aber von dem saftigen Putensteak in seiner würzigen und pikanten Sauce, denen das Schnittlauch eine zusätzliche frische Note gab. Die Thymianzweige hatte ich natürlich vor dem servieren von den Kartoffelhälften entfernt.

41 - Puten-Pfeffersteak mit Thymiankartoffeln / Turkey pepper steak with thyme potatoes - CloseUp

Werfen wir nun wie immer abschließend einen Blick auf die Nährwerte. Alle Komponenten zusammen kommen auf 1110kcal, also kann man pro Portion 555kcal berechnen. Das ist für ein Hauptgericht absolut akzeptabel wie ich finde. Dabei fallen etwa 670kcal auf die Puten-Pfeffersteaks und 440 kcal auf die Thymiankartoffeln. Wer noch etwas mehr sparen will, kann die Kartoffeln ja durch Reis ersetzen, doch an den Putensteaks und ihrer Sauce würde ich nichts mehr verändern wollen, denn die Zusammenstellung so wie ich sie hier vorgestellt habe war einfach zu lecker als dass hier noch Verbesserungsbedarf bestünde. 😉

In diesem Sinne: Guten Appetit

Nachtrag zum Aufwärmen: (13.08.2012) Auch zum Aufwärmen in der Mikrowelle ist das Gericht, eine gekühlte Aufbewahrung im Kühlschrank vorausgesetzt, wunderbar geeignet. Die Thymiankartoffeln sind zwar nicht mehr so knusprig wie in frischem Zustand, aber dennoch erwies sich alles noch als sehr lecker.

Steak von der Pute in Honig-Pfeffersauce [06.07.2012]

Friday, July 6th, 2012

Einen Moment überlegte ich heute zwar bei den Gebratenen Tintenfischen mit frischem Wokgemüse und Austernsauce zuzugreifen, die neben dem Gaeng Dang Phed – Gebratene Ente mit frischem Paprika, Zucchini, Bambussprossen in scharfem rotem Curry an der Asia-Thai-Theke angeboten wurden, dann entdeckte ich in der regulären Küche aber neben einem Apfelstrudel mit Vanillesauce bei Tradition der Region sowie Pochiertem Seelachs in Senf-Kräutersauce und Salzkartoffeln bei Globetrotter schließlich auch noch das Steak von der Pute in Honig-Pfeffersauce, dazu Kartoffelgestampftes mit Sellerie und Möhren, einem Gericht dass ich ja schon hier, hier, hier, hier, hier oder hier probiert hatte und dass seit sie keine ganzen Pfefferkörner mehr in der Sauce verwendeten sogar noch ein bisschen besser geworden war. Das erschien mir mit gerade mal 439kcal pro Portion genau das Richtige für heute. Dazu nahm ich mir noch ein Schälchen einer Gemüsemischung aus Möhren, Blumenkohl und Brokkoli in cremigen Kräutersauce aus dem Gemüseangebot sowie ein Becherchen Erdbeeren von der Dessert-Theke.

Steak von der Pute in Honig- Pfeffersauce / Turkey steak with honey pepper sauce

Das Kartoffelgestampfte, also nur grob zerkleinerte Kartoffeln, war wie in der Beschreibung angekündigt mit einigen Stückchen von Möhren und Knollensellerie versetzt, was mir aber eher als leckere Aufwertung dieser Sättigungsbeilage erschien und nicht als wirkliche Gemüsebeilage. Daher war die Entscheidung für die Mischung aus vielen Möhrenscheiben, etwas weniger Blumenkohl und sehr wenig Brokkoli in einer würzigen Kräutersauce auf jeden Fall gut gewesen – zumal sie trotz ihrer Lagerung in der Wärmetheke noch angenehm frisch erschien. Der Höhepunkt aber war das saftige, annehmbar große Stück Putensteak in einer leicht scharfen Sauce auf grob gemahlenen Pfeffer mit einer leichten Honignote. Insgesamt sehr lecker und sättigend. Und auch an dem kleinen Becher nur leicht gesüßter Erdbeerstücke mit ihrer dünnen Garnitur aus Vanillesauce gaben keinerlei Grund zur Kritik. Ich war in der Summe sehr zufrieden mit meiner heutigen Wahl.
Bei den anderen Kantinengästen erwiesen sich die Vorlieben heute mal etwas abweichend von der sonst üblichen Platzierung. Den ersten Platz schienen die Asia-Gerichte zu belegen, während sich das Putensteak und das Fischgericht den zweiten Platz zu teilen schienen. Auf Platz drei folgte wie üblich die Süßspeise, heute in Form eines Apfelstrudels. Ich hatte ja eher vermutet dass der Fisch ganz oben landet, aber manchmal halten die Vorlieben des Kantinenpublikums auch mir noch Überraschungen bereit. 😉

Mein Abschlußurteil:
Putensteak: ++
Honig-Pfeffersauce: ++
Kartoffelgestampftes mit Brokkoli & Möhren: ++
Gemüsemischung aus Möhren, Blumenkohl & Brokkoli: ++
Erdbeeren: ++

Putensteak in Honig-Pfeffersauce [13.01.2012]

Friday, January 13th, 2012

Wie so oft Freitags fiel mir die Wahl heute recht leicht. An der Asia-Thai-Theke kamen zwar nicht die Gebackene Ananas und Banane in Frage, aber das Gaeng Massaman Nua – Gebratenes Rindfleisch mit frischem Gemüse und Kartoffeln in Massamen Curry klang schon mal ganz gut. Der traditionell-regionale Apfelstrudel mit Vanillesauce schloss ich aufgrund seiner Eigenschaft als Süßspeise und den Gebackenen Seelachs mit Kartoffelsalat und Remouladensauce bei Globetrotter wegen des Kartoffelsalats auf. Einzig das Steak von der Pute in Honig-Pfeffersauce dazu Kartoffelgestampftes mit Sellerie und Möhren bei Vitality sprach mich noch an. Und die Pute machte nach kurzem Abwägen dann auch das Rennen. Und obwohl mit der Sellerie und den Möhren schon etwas Gemüse bei der Speise dabei war, nahm ich mir noch ein Schälchen mit Erbsen von der Gemüsetheke und ergänzte das Ganze außerdem noch mit einem Becherchen Preiselbeeren auf Panacotta von der Dessert-Theke.

Putensteak in Honig-Pfeffersauce

Das Stück gegrilltes, gut gewürztes Putenfleisch hätte zwar etwas größer sein können, aber dafür war es angenehm zart und mit so gut wie keinen sehnigen oder fettigen Stücken. Gemeinsam mit der pfeffrig-süßen, gut gewürzten dunklen Sauce, die man dieses Mal wieder mit gemahlenem Pfeffer anstatt mit ganzen Pfefferkörner zubereitet sowie dem grob gestampften Kartoffeln die mit reichlich Möhrenstreifen und Knollenselleriestücken gespickt hatte ein sehr leckeres und mit 439kcal auch sehr leichtes Mittagsgericht, dass ich mir kombiniert mit den grünen Erbsen schmecken ließ und schließlich mit dem Becher aus 2/3teln festem Panacotta und 1/3tel süßer Preiselbeerzubereitung sowie einer Cocktailkirsche als Garnitur abschloss. Gute Wahl kann ich da nur sagen.
Bei den anderen Kantinengästen würde ich heute mit nur knappen Vorsprung dem panierten Seelachs den ersten Platz auf der allgemeinen Beliebtheitsskala zubilligen, den zweiten Platz teilten sich heute Asia-Gerichte und Putensteak, die aber sehr eng hinter dem Seelachs mit Kartoffelsalat kamen. Der Apfelstrudelfolgte schließlich auf Platz drei. Ich war ja knapp davor gewesen sowohl Fisch als auch Pute und Asia-Gerichten den ersten Platz teilen zu lassen, aber nach genauerem Hinsehen legte ich die Bewertung schließlich dann doch so fest. So ein enges Rennen von gleich drei Gerichten ist aber auch wirklich selten.

Mein Abschlußurteil:
Putensteak: ++
Honig-Pfeffersauce: ++
Kartoffelgestampftes mit Karotten und Sellerie: ++
Erbsen: ++
Panacotta mit Preiselbeere: ++

Putensteak in Honig-Pfeffersauce [05.08.2011]

Friday, August 5th, 2011

Heute fiel mit die Wahl wirklich mal wieder einfach. Der (für Freitag scheinbar inzwischen übliche) Gebackene Seelachs mit Kartoffelsalat und Remouladensaucesagte mir nicht sonderlich zu da ich ja kein allzu großer Freund von Kartoffelsalat bin. Die traditionell-regionale Süßspeise, heute stand Apfelstrudel mit Vanillesauce auf der Karte, fiel wegen meiner Ablehnung von Süßspeisen als Mittagsmahl aus. Einen kleinen Moment überlegte ich zwar tatsächlich ob ich nicht doch bei dem Gaeng Massaman Nua – Gebratenes Rindfleisch mit frischem Gemüse und Kartoffeln in Massaman Curry zuschlagen soll, das heute neben dem (ebenfalls üblichen) Gebackene Ananas und Banane an der Asia-Thai-Theke angeboten wurde, aber letztlich blieb ich dann doch bei meinem ersten Impuls und griff im Bereich Vitality zu, wo heute Steak von der Pute in Honig-Pfeffersauce, dazu Kartoffelgestampftes mit Sellerie und Möhren auf dem Programm stand. Etwas ähnliches hatte ich hier, hier und hier schon mal versucht. Dazu nahm ich mir noch einen Becher Obstsalat von der Dessert-Theke.

Putensteak mit Pfeffersauce / Turkey steak with pepper sauce

Wie bereits zuvor erwies sich dieses Gericht auch heute mal wieder als wirklich vorzügliche Wahl. In einer süß-scharfen Sauce mit gemahlenem schwarzem Pfeffer, Zwiebelstücken und einem leichten Honigaroma fand sich ein angenehm großes, gebratenes Stück Putensteak mit dünner, knuspriger Außenhaut und zartem saftigen Inneren. Dazu gab es als Sättigungsbeilage ebenfalls angenehm groß geratene Portion der heutigen Sättigungsbeilage aus grob gestampften Kartoffeln mit darin verbliebenen großen Kartoffelwürfeln sowie Karottenstreifen und klein geschnittener Knollensellerie – alles leicht pikant gewürzt. Hat mir mal wieder sehr gut gemundet, ich war sehr zufrieden und konnte heute wirklich nichts an diesem Gericht aussetzen. Und auch der kleine Obstsalat mit Stücken von Erdbeere, Apfel, Birne, Melone, Trauben und Kiwi erwies sich als gute und im Vergleich zu den sonst an der Desserttheke angebotenen Mousses, Quarks, Joghurts und Puddings mit Sicherheit die kalorientechnisch günstigste Alternative, die dem Putensteak-Gericht mit seinen gerade mal 439kcal nicht groß in die Höhe trieb.
Wenn ich die Tabletts des restlichen Kantinenpublikums heute so betrachtete, konnte ich erkennen dass das Gebackene Seelachfilet mit Kartoffelsalat heute ein wenig beliebter schien und somit den ersten Platz ergatterte, knapp vor den Asia-Gerichten und dem Putensteak, denen ich heute zu gleichen Teilen den zweiten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala zubilligen würde. Auf Platz drei folgte schließlich der Apfelstrudel, welcher aber auch in einigen Fällen als zusätzlicher Nachtisch fungierte – wie Freitags eben üblich. Dazu kamen einige Salatschüsseln und selbst zusammengestellte Gerichte, die ich natürlich wie üblich nicht mit in die Gesamtwertung einfließen lasse.

Mein Abschlußurteil:
Putensteak: ++
Honig-Pfeffersauce: ++
Kartoffelgestampftes mit Sellerie und Möhren: ++
Obstsalat: ++