Limettencurry vom Truthahn mit Himalayareis [17.05.2013]

Da ich ja gestern bereits Asiatisch gespeist ließ ich das Gebratenem Curry-Gemüse nach Thai-Art, das Hao yu Yuk – Schweinefleisch gebraten mit verschiedenem Gemüse in Hao Yu Sauce und die Gebackene Ente mit verschiedenem Gemüse in süss-saurer Sauce an der Asia-Thai-Theke mal außen vor. Obwohl ich zugeben muss, dass ich einen kurzen Moment mit der Ente liebäugelte. Der Kaiserschmarrn mit Apfelmus bei Tradition der Region kam wiederum wegen seines Charakters als Süßspeise nicht in Frage. Blieben also noch das Limettencurry vom Truthahn mit Himalayareis bei Vitality und der Gebackene Seelachs mit Remoulade und Kartoffelsalat bei Globetrotter. Nach kurzem Abwägen fiel die Wahl schließlich auf das Limettencurry, das mir etwas exklusiver erschien und mit 549kcal auch einen relativ leichten Genuss versprach. Auf ein Dessert verzichtete ich aber auch heute wieder.

Limettencurry vom Truthahn mit Himalayareis / Lime curry with turkey & himalaya rice

Unter einer zur Kugel geformten Portion von Basmati-Reis hatte man eine würzige-fruchtige, mit Curry und Limettensaft gewürzte Mischung aus zarten Geflügelstreifen und kleinen Stücken verschiedener Gemüsesorten, von denen ich Paprika, Möhren und Frühlingszwiebeln eindeutig identifizieren konnte. Auch wenn man mit dem Limettensaft nicht gerade gegeizt hatte, fand ich die Zusammenstellung dennoch geschmacklich überaus gelungen. Vermengt mit dem Reis ergab sich ein überaus schmackhaftes und sättigendes Gericht mit leicht exotischem Touch, das zumindest aus meiner Sicht keine Wünsche offen ließ.
Sah man sich auf den Tabletts der anderen Gäste um, erkannte man schnell dass der gebackene Seelachs mit Kartoffelsalat heute mit deutlichem Vorsprung auf Platz eins der Allgemeinen Beliebtheitsskala landete. Den zweiten Platz belegten die Asia-Gerichte, aber sehr eng gefolgt vom Limettencurry auf Platz drei und dem Kaiserschamrrn schließlich auf Platz vier.

Mein Abschlußurteil:
Limettencurry vom Truthahn: ++
Himalayareis: ++

Lauch-Frischkäse-Schnitzel – das Rezept

Heute nun, wie versprochen, mal wieder etwas ohne Ajvar. ;-) Auf der Suche nach einem interessanten neuen Rezept, stieß ich auf ein Lauch-Frischkäse-Schnitzel, das es mir wert erschien mal ausprobiert zu werden. Das hier vorgestellte Rezept befasst sich dabei primär mit diesem Lauch-Frischkäse-Schnitzel, das ich aus Putenschnitzel herstellte. Als Sättigungsbeilage griff ich zu Kartoffel-Röstis aus dem Tiefkühlfach die ich noch vorrätig hatte, alternativ wären aber natürlich auch Salzkartoffeln, Pommes Frites oder Reis denkbar. Das Ergebnis war schließlich ein überaus leckeres und recht einfach zuzubereitendes Rezept, das ich nun mit diesem Beitrag in gewohnter Form einmal kurz vorstellen möchte.

Was braucht man also für 2 Portionen?

1 größere Stange Lauch
01 - Zutat Lauch / Ingredient leek

150g Frischkäse (4-5% Fett)
02 - Zutat Frischkäse / Ingredient cream cheese

80g gekochter Schinken
03 - Zutat gekochter Schinken / Ingredient ham

110ml Wasser
04 - Zutat Wasser / Ingredient water

50ml Milch
05 - Zutat Milch / Ingredient milk

2 TL Instant-Gemüsebrühe
06 - Zutat Gemüsebrühe / Ingredient vegetable stock

1 TL mittelscharfer Senf
07 - Zutat Senf / Ingredient mustard

2 Putenschnitzel (zusammen ca. 300g)
08 - Zutat Putenschnitzel / Ingredient turkey schnitzel

sowie zum würzen Salz, Pfeffer und edelsüßes Paprikapulver
09 - Zutat Gewürze / Ingredient spices

Beginnen wir nun damit, die Stange Lauch zu waschen
10 - Lauch waschen / Wash leek

und sie dann in dünne Ringe zu schneiden. Größere Stücke halbieren wir noch einmal.
11 - Lauch in Ringe schneiden / Cut leek in rings

Außerdem schneiden wir den Kochschinken in kleine Rechtecke oder Würfel.
12 - Schinken würfeln / Dice ham

In einer größeren Pfanne dünsten wir nun das Lauch ohne Zugabe von Öl oder Fett für ca. 5 Minuten bei gelegentlichem umrühren an,
13 - Lauch ohne Fett andünsten / Braise leek lightly without oil

geben anschließend den Kochschinken hinzu
14 - Schinken addieren / Add ham

und braten ihn ebenfalls kurz mit an.
15 - Schinken anbraten / Braise ham

Nun gießen wir alles mit dem Wasser
16 - Wasser aufgießen / Add water

sowie der Milch auf
17 - Milch eingießen / Add milk

und lassen alles kurz aufkochen.
18 - Kurz aufkochen lassen / Boil up

Dann rühren wir die beiden Teelöffel Gemüsebrühe hinein
19 - Gemüsebrühe einrühren / Stir in vegetable stock

und geben anschließend den Frischkäse dazu,
20 - Frischkäse hinzufügen / Add cream cheese

den wir gut verrühren
21 - Gut verrühren / Mix well

um dann alles mit einem Teelöffel Senf
22 - Senf unterheben / Fold in mustard

sowie Salz, Pfeffer und edelsüßen Paprikapulver abzuschmecken
23 - Mit Gewürzen abschmecken / Taste

und schließlich noch einmal kurz aufkochen zu lassen, um es dann von der Platte zu nehmen.
24 - Erneut aufkochen lassen / Boil up again

Nachdem wir begonnen haben, den Backofen auf 200 Grad vorzuheizen, nehmen wir die Putensteaks aus dem Kühlschrank und waschen sie erst einmal gründlich,
25 - Putensteaks gründlich waschen / Wash turkey schnitzel

klopfen sie mit dem Fleischhammer dann etwas flach
26 - Putenschnitzel flach klopfen / Flatten turkey schnitzel

und würzen sie von beiden Seiten mit etwas Salz, Pfeffer und Paprikapulver.
27 - Beidseitig würzen / Season both sides

Anschließend geben wir sie dann nebeneinander in eine Auflaufform und bedecken sie mit dort mit der Lauch-Frischkäse-Masse.
28 - In Auflaufform geben & bedecken / Put in casserole & cover

Ist die Masse gleichmässig über die beiden Putenschnitzel verteilt,
29 - Komplett bedeckt / Completely covered

decken wir die Auflaufform mit etwas Alufolie ab
30 - Mit Alufolie abdecken / Cover with aluminium foil

und schieben es in den Backofen.
31 - Abgedeckt backen / Bake covered

In der Zwischenzeit können wir uns um die Sättigungsbeilage kümmern. Ich hatte mich, wie bereits einleitend erwähnt, für Röstis entschieden, die ich noch vorrätig hatte. Diese gab ich auf ein mit Backpapier ausgelegte Backblech.
32- Röstis auf Backblech geben / Put hash browns on baking tray

Nach zehn bis zwölf Minuten entnehmen wir die Auflaufform wieder und entfernen die Alufolie, die verhindern soll dass das Lauch zu dunkel wird,
33 - Alufolie entfernen / Remove aluminium foil

und schieben dann die Auflaufform und das Backblech mit den Röstis gemeinsam in den Ofen, wo wir es für weitere 30 Minuten backen.
34 - Weiter backen / Continue baking

Nach einer halben Stunde entnehmen wir dann alles wieder
35 - Fertig gebacken / Finished baking

und können dann beides unmittelbar servieren und genießen.
36- Lauch-Fischkäse-Schnitzel - Serviert / Leek cream cheese schnitzel - served

Das flache Stück Putenschnitzel unter der angenehm würzigen und überaus schmackhaften Schicht aus Lauch, Frischkäse und Kochschinken war angenehm zart und saftig geworden. Ich war bei der Verwendung von rohem, nicht vorher angebratenen Fleisch nicht ganz sicher gewesen inwieweit es im Ofen komplett durchgart. Doch alle diesbezüglichen Befürchtungen erwiesen sich glücklicherweise als unbegründet. Ein einfach zuzubereitendes und sehr leckeres Gericht, dass man natürlich auch noch etwas variieren kann. Ich könnte mir das Ganze zum Beispiel auch gut mit Schweineschnitzeln vorstellen, hier müsste man die Zeit im Ofen aber eventuell nach oben variieren.

37 - Lauch-Fischkäse-Schnitzel - Seitenansicht / Leek cream cheese schnitzel - side view

38 - Lauch-Fischkäse-Schnitzel - Querschnitt / Leek cream cheese schnitzel - cross section

Werfen wir wie üblich zum Abschluss wie üblich einen Blick auf die Nährwerte. Ohne Sättigungsbeilage komme ich in meiner Berechnung auf 724kcal, womit wir bei einer Portion auf 362kcal pro Portion kommen. Klingt im ersten Moment erst mal angenehm niedrig, wir dürfen aber nicht vergessen dass hier natürlich noch die Sättigungsbeilage hinzu kommt. Röstis waren hier wohl zwar nicht die kalorientechnisch optimalste Wahl, passten aber geschmacklich wunderbar dazu. Aber wer hier noch ein paar Kalorien sparen will, kann ja zu Salzkartoffeln greifen.

Guten Appetit

Putenschnitzel mit Schwammerlsoße & Spätzle [02.05.2013]

Nach dem gestrigen Feiertag, an dem mir mein Kochexperiment leider etwas in die Hose gegangen ist und ich daher nichts zu berichten hatte, war heute wieder ein Mittagsmahl in unserem Betriebsrestaurant angesagt. Und die dortigen Angebote konnten sich durchaus sehen lassen. Schon der Gebratene Tofu mit verschiedenem Gemüse in Hoi Sin Sauce und das Gaeng Pad Nua – Gebratenes Rindfleisch mit frischem Gemüse, Bambussprossen und Kokosmilch in scharfem roten Curry an der Asia-Thai-Theke sahen sehr ansprechend aus, aber auch die westliche Küche hatte mit den Spiralnudeln mit Paprikaragout (die man noch mit etwas Feta garniert hatte) in der Sektion Vitaliy, das Gebratene Putenschnitzel mit Schwammerlsoße und Spätzle bei Tradition der Region und schließlich das Rindergeschnetzelte “Stroganoff” mit Kartoffelkroketten bei Globetrotter wirkten überaus verlockend. Zuerst überlegte ich kurz, bei den Spiralnudeln zuzuschlagen, da ich aber Appetit auf Fleisch verspürte, entschied ich mich schließlich zu dem Putensteak um. Dazu nahm ich mir noch ein Schüsselchen Mischgemüse aus dem täglichen zusätzlichen Gemüseangebot – etwas Gemüse schien mir hier nicht zu schaden. Auf ein Dessert verzichtete ich aber.

Putenschnitzel mit Schwammerlsoße & Spätzle / Turkey schnitzel with mushroom sauce & spaetzle

Zu einer mehr als großzügigen Portion Spätzle oder besser Knöpfle hatte man ein ebenfalls überaus umfangreich dimensioniertes Fleischstück aus zartem und saftigen Putenschnitzel serviert und dieses mit einer cremigen und milden, mit einigen Champignonstückchen versehenen Sauce versehen. Eine einfache, aber überaus schmackhafte Kombination. Zwar handelte es sich bei den Champignons wohl um Dosenware, aber geschmacklich gab es ansonsten an diesem Gericht absolut nichts auszusetzen. Einzig beim Gemüse aus Erbsen, grünen Bohnen, kleinen Blumenkohl-Stückchen und Möhren muss ich heute einen kleinen Abzug in der Wertung geben, denn es erwies sich als doch etwas zu sehr abgestanden. Dennoch auch heute eine überaus schmackhafte Auswahl, mit der ich in der Summe sehr zufrieden sein konnte.
Und auch ein großer Anteil der anderen Gäste schien sich heute für das Putenschnitzel entschieden zu haben, was ihm eindeutig den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala einbrachte. Das Rindergeschnetzelte “Stroganoff”, dem der zweite Platz gebührt, war ihm aber eng auf dem Fersen und auch die Asia-Gerichte auf Platz drei erfreuten sich großer Beliebtheit. Selbst die Spralnudeln mit Paprikaragout und Feta sah ich für ein vegetarisches Gericht relativ häufig auf den Tabletts, aber für mehr als den vierten Platz reichte es hier auch heute leider nicht.

Mein Abschlußurteil:
Putenschnitzel: ++
Schwammerlsoße: ++
Spätzle: ++
Gemüsemix: +

Truthahnspitzen in Chilisugo mit Glasnudeln [12.04.2013]

Während die Asia-Thai-Theke heute mit Angeboten wie den für Freitag üblichen Gebackenen Ananas und Banane sowie Guang Phet Mua – Schweinefleisch gebraten mit grünem Pfefferund Gemüse nach Thai-China-Art in Hoi Sin Sauce lockte, fanden sich auf der Speisekart der westlichen Küche neben der ebenfalls für Freitag üblichen Süßspeise bei Tradition der Region, einem Kaiserschmarrn mit Apfelmus gleich drei wirklich verlockende Angebote. Zuerst liebäugelte ich mit dem Atlantischen Butt in Petersilienpanade mit Salzkartoffeln und Weißwein-Dillsauce bei Globetrotter. Aber auch die Hausgemachte Lasagne mit Hackfleischsauce, Bechamel und Käse gratinier, wohl Reste von gestern, erschien mir nicht schlecht. Aber noch verlockender fand ich heute die Truthahnspitzen in Chilisugo mit chinesischen Glasnudeln, die bei Vitality angeboten wurden und die mit 414kcal pro Portion einen angenehm leichten Genuss versprachen. Daher entschied ich mich für dieses Gericht und ergänzte es noch mit einem kleinen Becher Aprikosenjoghurt von der Dessert-Theke.

Truthahnspitzen in Chilisugo auf Glasnudeln / Turkey laces in chili sugo with glas noodles

Garniert mit frischen Ringen von Frühlingszwiebeln hatte man eine Zusammenstellung aus zarten, leicht trockenen, gebratenen Geflügelstreifen in einer angenehm pikant-fruchtigen, wenn auch recht dünnen Tomaten-Chilisauce kombiniert und sie mit einer kleineren, aber ausreichend dimensionierten Portion Glasnudeln als Sättigungsbeilage kombiniert. Ein einfaches, aber überaus schmackhaftes und letztlich auch sättigendes Gericht, das meines Kenntnisstandes so hier bisher noch nicht angeboten worden war. Trotz der beiden kleinen Mankos mit dem leicht trockenen Geflügelfleisch und der etwas dünnen Sauce bin ich daher dennoch geneigt, hier die volle Punktzahl zu geben. In der Summe ist es zwar noch leicht verbesserungswürdig, aber trotzdem irgendwie lecker. Am mit zahlreichen Fruchtstücken versehenen Aprikosen-Joghurt gab es wie üblich nichts auszusetzen.
Sah man sich auf den Tabletts der anderen Gäste um, erkannte man heute dass diese heute unerwarteter weise den Truthahnspitzen in Chilisugo noch etwas mehr zusprachen als dem Atlantischen Butt in Weißwein-Dillsauce, womit ich dem Vitality-Gericht heute tatsächlich den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala zubilligen muss. Nach dem Fischgericht auf Platz zwei sicherten sich die Asia-Gerichte den Platz drei, gefolgt von der Lasagne auf Platz vier und dem Kaiserschmarrn auf Platz fünf. Wirklich ungewöhnlich, dass es mal ein Vitality-Gericht auf Platz eins schafft, aber hier spielte wohl auch mit hinein, dass es sich um ein neues Gericht handelte. Bleibt nur zu hoffen dass sie, womöglich sogar leicht verbessert, bald mal wieder auf der Speisekarte unseres Betriebsrestaurants zu finden sind und es sich hier um keine einmalige Aktion gehandelt hatte.

Mein Abschlußurteil:
Truthahnspitzen in Chilisugo: ++
Glasnudeln: ++
Aprikosenjoghurt: ++

Haidhauser Burger im Haidhauser Augustiner

Heute Abend verschlug es uns in das Haidhauser Augustiner in Münchens schönen Stadtteil Au-Haidhausen in der Wörthstraße, Ecke Breisacher Straße am Berdeauxplatz nahe des Ostbahnhofes.

Das große, rustikal eingerichtete Gasthaus bietet abgesehen von alkoholhaltigen und alkoholfreien Getränken auch eine umfangreiche Speisekarte, deren Angebot von Salaten über vegetarische und fleischhaltige Gerichte aus Ofen, Pfanne und Grill über verschiedene Frühstücks- und Mittagsangebote bis hin zu Brotzeiten (also Abendbrot) und schließlich Burgern geht. Aus diesem Angebot stach vor allem der Straußen-Burger hervor, der mit BBQ-Sauce und weiterer Garnitur im Sesambrötchen sowie Pommes Frites zwar mit 12,90 Euro der teuerste war, aber das wäre es mir wert gewesen. Leider teilte man mir bei der Bestellung mit, das dies leider das einzige Gericht auf der Karte wäre, was aktuell nicht verfügbar wäre. Ärgerlich, aber nicht zu ändern. Also schwenkte ich auf den sogenannten Haidhauser Burger um, der mit gegrillter Putenbrust sowie Tomaten und Käse, feiner Limetten-Curry-Mayonnaise im Sesambrötchen gemeinsam mit Pommes, Ketchup und Mayonnaise kommen sollte – das ganze für 9,90 Euro.
Obwohl es aufgrund des bevorstehenden Spiels der Champions-League, wo der BvB gegen Malaga, das hier auf Großbildleinwand übertragen wurde, brechend voll war, wurden wir sowohl was Speisen als auch Getränke anging angenehm schnell und aufmerksam bedient – großes Lob an dieser Stelle an die Service-Crew, wir waren sehr zufrieden. So hatte ich nach etwa 10 bis 15 Minuten mein bestelltes Gericht vor mir.

Haidhauser Burger - Augustiner

Zwar hatte man das Schälchen mit der Mayonaise offenbar vergessen, darüber konnte ich aber hinweg sehen, da ich ausschließlich Ketchup zu Pommes Frites bevorzuge. Neben den angenehm knusprigen, heißen und gut gewürzten Pommes Frites fand sich ein angenehm großer Burger auf dem Teller, zwischen dessen beiden Brötchenhälften sich auf einigen Salatblättern mehr als ausreichend großes, gegrilltes Stück recht saftiger und zarter Putenbrust, die man mit einigen angedünsteten Zwiebelringen, Tomaten und Gurkenscheiben und der gelben, fruchtig-würzigen Curry-Limetten Mayonaise garniert hatte.

Haidhauser Burger - open

Haidhauser Burger - Querschnitt

Ich war mit der Zusammenstellung sowohl was Qualität und Geschmack als auch die Menge anging sehr zufrieden. Kein sehr leichtes, aber doch überaus schmackhaftes und reichhaltiges Abendbrot.
Insgesamt kann ich dem Haidhauser Augustiner nach dem dort verlebten Abend wirklich meine Empfehlung aussprechen. Sowohl was die Preise als auch den Service angeht eine weiteres Münchner Gasthaus, das einen Besuch wert ist. Wenn man sich nicht so sehr für Fußball interessiert, sollte man sich aber nicht gerade Tag auswählen, an dem ein solches Spiel übertragen wird. ;-)