Pulled Pork in Broiche Semmel mit Twister Fries [23.05.2017]

Das Rindergeschnetzelte mit Spätzle das heute im Abschnitt Tradition der Region auf der Speisekarte unseres Betriebsrestaurants angeboten wurde, erinnerte mich wieder zu sehr an mein selbst zubereitetes Rinder-Ragout vom Wochenende, von dem ich erst gestern die letzten Reste verzehrt hatte. Und die Schupfnudelpfanne mit Kohl, Karotten und Apfelwürfeln bei Vitality sah heute dank einer zusätzlichen Sauce nicht allzu trocken aus, aber sprach nicht aus sonderlich an. Blieben also noch die Asia-Gerichte, also Gebratener Eierreis mit verschiedenem Gemüse oder Gebackener Seelachs mit Thaigemüse in Austernsauce oder eben das Globetrotter-Gericht in Form von Pulled Pork in Broiche Semmel mit hausgemachten Rotkraut-Salat und Twister Fries. Da musste ich nicht lange überlegen und griff zum Pulled Pork, das ich mir noch – wie gestern – mit einigen Erbsen und Möhren von der Gemüsetheke ergänzte. Außerdem musste ich mir die Twister Fries natürlich noch mit etwas Ketchup garnieren.

Pulled Pork & Twister Fries

Mit den leicht pikant gewürzten Twister Fries aus gedrehten, frittierten dünnen Kartoffelstäbchen war man wirklich großzügig umgegangen, denn die Portion war wirklich riesig. Vor allem in Anbetracht der Tatsache dass mit der Semmel noch eine zweite Kohlehydrate-Quelle zu diesem Gericht gehörte. Aber sie erwiesen sich als überaus lecker, schön knusprig und noch ausreichend heiß. Allerdings haftete aufgrund ihrer Form der Ketchup nicht so gut an ihnen wie es zum Beispiel bei normalen Pommes Frites der Fall ist, damit konnte ich aber leben. Die Broiche-Semmel aus sehr leichten, fluffigen Weißbrot war wie erwartet natürlich nicht frisch und auch nicht aufgetoastet. Das wäre nicht weiter schlimm gewesen, wäre der hausgemachte, übrigens sehr leckere Rotkrautsalat, der sich gemeinsam mit einer ausreichend großen Portion Pulled Pork, Tomate und Gurke zwischen ihren Hälften befand nicht so feucht gewesen. So jedoch weichte die untere Hälfte der Semmel schnell durch und das führte dazu, dass man beim Verzehr sehr aufpassen musste, dass nichts heruntertropfte oder die Semmel in der Hand zerfiel. Das Pulled Pork selber war schließlich geschmacklich in Ordnung, auch wenn ich mir noch einen deutlichen kräftigeren BBQ-Geschmack gewünscht hätte, wie man ihn sonst von diesem Schmorfleisch her kennt. Die Erbsen und Möhren wären schließlich nicht mehr unbedingt notwendig gewesen um satt zu werden, schadeten aber auch nicht sonderlich – zumal sie auch heute noch einigermaßen knackig, heiß und frisch erschienen. Insgesamt also mit Sicherheit kein leichter Genuss, aber ich bereute meine Entscheidung für das Pulled Pork nicht.
Und auch bei den anderen Gästen lag das Pulled Pork heute sehr hoch in der Gunst und konnte sich mit deutlichem Vorsprung vor allen anderen gerichten den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala sichern. Auf dem zweiten Platz sah ich heute die Asia-Gericht, die aber nur knapp vor dem Rindergeschnetzelten auf Platz drei lagen. Die Schupfnudelpfanne folgte schließlich auf dem vierten Platz.

Mein Abschlußurteil:
Pulled Pork: +
Broiche-Semmel: +
Hausgemachter Rotkrautsalat: ++
Twister Fries: ++
Erbsen & Möhren: ++

Rinderhacksteak “Mexiko” mit Gemüsesalsa & Twister Fries [09.09.2014]

Nachdem ich heute – mal wieder – auf Asia-Thai-Gerichte wie Asiatisches Gemüse herzhaft gebraten mit Thaicurry in Kokosmilchsauce oder Pad Pieew Wan – Seelachs gebacken mit Gemüse und Ananas in süß-saurer Sauce keinen großen Appetit verspürte, wandte ich meine Hauptaufmerksamkeit den Gerichten der westlichen Küche zu. Dort konnte ich mich zwar für die Rahmschwammerl mit Semmelknödel bei Tradition der Region weniger begeistern, doch sowohl die Hähnchenbrust aus dem Ofen nach provenzialischer Art mit Schmorgemüse und Rosmarinkartoffeln bei Vitality als auch das Rinderhacksteak “Mexiko” mit Gemüsesalsa und Twister Fries bei Globetrotter weckten kulinarisches Interesse bei mir. Nach kurzem Abwägen entschied ich mich schließlich für das Rinderhacksteak und ergänzte es noch mit einigen Erbsen und Möhren aus dem heutigen Gemüse-Angebot. Auf ein Dessert verzichtete ich aber mal ausnahmsweise.

Rinderhacksteak "Mexico" mit Twister Fries / Beef salisbury steak "Mexico" with twister fries

Die Twister Fries, gezwirbelte gewürzte und wohl frittierte Kartoffelstreifen erwiesen sich, heiß und knusprig wie sie waren, schon mal als sehr lecker und auch am oval geformten, saftigen und mild gewürzten Rinderhacksteak gab es aus meiner Sicht nichts auszusetzen – auch wenn ich mir bewusst war dass es sich hier höchstwahrscheinlich um vorgefertigte Industriewaren handelte, die im Betriesbrestaurant nur noch aufgetaut und fertig gebraten wurde. Einzig die Gemüsesalsa ließ heute etwas zu wünschen übrig, denn es schien mir als hätte man einfach eine süß-saure Chilisauce genommen und einige Paprikastückchen hinein geschnitten – sehr uninspiriert. Das hatte ich bei früheren Varianten, z.B. hier, hier oder hier schon deutlich besser erlebt. Da muss ich leider Punkte abziehen, selbst wenn ich die Tatsache dass die Menge ebenfalls zu wünschen ließ außer acht lasse. Am Gemüse auch knackigen Erbsen und ein paar Pariser Möhren gab es aber glücklicherweise nichts auszusetzen.
Leider war ich aufgrund von Terminen heute erst spät im Betriebsrestaurant eingetroffen, so dass ich keine wirklich repräsentative Wertung für die Allgemeine Beliebtheitsskala das Tages geben konnte. Dennoch würde ich nach dem was ich beobachten konnte sagen, dass das Rinderhacksteak es mit einem deutlich erkennbaren Vorsprung auf Platz eins geschafft hatte, gefolgt von Rahmschwammerl und Asia-Gerichten gemeinsam auf dem zweiten Platz und der Hähnchenbrust auf einem guten dritten Platz.

Mein Abschlußurteil:
Rinderhacksteak “Mexiko”: ++
Gemüsesalsa: +/-
Twister Fries: ++
Gemüse-Mix: ++

Schweinesteak “Florida” mit Twister Fries [04.08.2014]

Als ich mir heute die Speisekarte unseres Betriebsrestaurants ansah, löste das was ich dort las nicht gerade Begeisterungsstürme bei mir aus. Die Farfalle al peperoni bei Vitality sprachen mich schon mal visuell nicht sonderlich an und auch die Asia-Gerichte wie Poh Piard Thord – Knusprige Frühlingsröllchen oder Nua Pad Pram Hoi – Rindfleisch mit Erbsenschoten und frischen Sojakeimlingen in Austernsauce fand ich nicht besonders berauschend. Daher blieben nur noch das Schweinesteak “Florida” mit Bratensauce und Twister Fries bei Globetrotter und der Hackbraten mit Zwiebelsauce, Pariser Karotten und Bratkartoffeln bei Tradition der Region. Nach kurzem Abwägen fiel meine Wahl schließlich auf das Schweinesteak “Florida”, das ich mir noch mit ein paar Möhren und einem Becherchen Zitronencreme aus dem heutigen Dessert-Angebot ergänzte.

Schweinesteak "Florida" mit Twister Fries / Pork steak "florida" with twister fries

Das dünne, magere Steak im Schmetterlingsschnitt hatte man auf einer Seite mit etwas milden Käse und auf der anderen Seite mit etwas Pfirsich belegt, was dann wohl das Attribut “Florida” ausmachte. Dazu gab es eine riesige Portion frittierter Kartoffelgitter, die zwar warm waren, aber von Konsistenz und Würze eher an Kartoffelchips oder ähnliches Knabberzeug denn an eine Sättigungsbeilage erinnerten. Ohne die milde Bratensauce wäre das Ganze dann auch ziemlich trocken und zu knusprig gewesen, so aber ging es einigermaßen. Twister Fries waren es aber meiner Meinung nach nicht, denn die sehen meiner Meinung nach eher wie bei diesem Gericht aus. Da muss ich bei der Sättigungsbeilage natürlich einen kleinen Abzug geben. Die Möhren, es handelte sich um sogenannte Pariser Möhren wie sie auch beim Hackbraten beilagen, gab es aber nichts auszusetzen und auch die Zitronencreme, eigentlich ein Zitronenmousse, gab es keinerlei Beschwerden.
Bei den anderen Gästen lag meiner Einschätzung nach heute der Hackbraten mit Bratkartoffeln am höchsten in der Gunst und konnte sich somit den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala sichern. Auf Platz zwei folgte mit nur geringem Abstand das Schweinesteak “Florida” und den dritten Platz belegten die Asia-Gerichte. Für ein vegetarisches Gericht waren die Farfalle al peperoni zwar recht häufig gewählt worden, aber für mehr als Platz vier reichte es auch heute nicht.

Mein Abschlußurteil:
Schweinesteak “Florida”: ++
Bratensauce: ++
Gitterkartoffeln (aka “Twister Fries”): +
Möhren: ++
Zitronencreme: ++

Rahmhackbraten mit Twister Fries [30.04.2012]

Zum heutigen letzten Apriltag, einem Tag vor dem ersten Mai und somit einem typischen Brückentag (an dem ich aber leider arbeiten musste), fand ich in unserem Betriebsrestaurant nicht einmal eine reguläres Angebot vor. Aufgrund der Tatsache dass viele den Tag natürlich für ein verlängertes Wochenende nutzten hatte man sich offensichtlich dazu entschlossen, nur eine Art Notspeisekarte aus einfachen Gerichten und Resten anzubieten. Ich entdeckte Leberkäse mit Kartoffel-Gurken-Salat, außerdem Canneloni mit Fleischfülling und schließlich Rahmhackbraten mit Twister Fries, außerdem Knusprige Frühlingsröllchen und Gemischtes Fleisch mit Curry-Gemüse an der Asia-Thai-Theke. Da viel mir die Wahl natürlich nicht schwer und ich entschied mich schließlich für den Rahmhackbraten, den ich mir (auch aufgrund eines fehlenden Gemüseangebotes) mit einem Becher Mandarinenjoghurt ergänzte.

Rahmhackbraten mit Twister Fries / Cream meat loaf with twister fries

An den beiden dünn geschnittenen, würzigen, saftigen und einigermaßen lockeren Hackbraten, der mit ausreichend Zwiebeln gebraten und in einer dunklen Rahmsauce serviert worden war, gab es absolut nichts auszusetzen. Einzig die Twister Fries erfüllten leider meine Anforderungen nicht, denn sie waren nicht nur noch lauwarm, sondern auch noch ziemlich labberig und erschienen mir aufgewärmt. Vielleicht wäre ich mit den Canneloni doch besser bedient gewesen, doch da es sich hier auch höchstwahrscheinlich um Reste von einem gleichartigen Angebot vom Donnerstag handelte kann ich da natürlich nicht ganz sicher sein. Am Mandarinenjoghurt, der mit angenehm vielen Fruchtstücken angerichtet war, gab es dann aber nichts auszusetzen.
Eine Allgemeine Beliebtheitsskala aufzustellen fiel mir heute aufgrund der nur wenigen anwesenden Gäste wirklich schwer. Ich würde aber sagen, dass der Leberkäse mit knappen Vorsprung auf Platz landete und die anderen drei Gerichte – Rahmhackbraten, Canneloni und Asia-Gerichte – sich den zweiten Platz teilten. Ab Mittwoch gibt es dann wohl wieder etwas mehr zu berichten.

Mein Abschlußurteil:
Rahmhackbraten: ++
Twister Fries: +/-
Mandarinenjoghurt: ++