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Bifteki mit Tzatziki & Tomatenreis [06.06.2019]

Thursday, June 6th, 2019

Ich überlegte heute zwar kurz, ob ich bei der Sommerlichen Gemüsepfanne mit Spargel aus dem Abschnitt Vital zugreifen sollte, auf Spaghetti mit Balsamico-Linsen bei Veggie hatte ich weniger Lust, aber eigentlich war es schon von Anfang an naheliegend, dass ich letztlich wieder beim Klassiker Griechische Bifteki mit zwei Beilagen, Ajvar dazu Dessert oder Tagessuppe landen würde. Auf Asia-Gerichte wie Gebratenes Schweinefleisch mit verschiedenem Gemüse in Masamansauce oder Gebackenen Ananas und Banane hatte ich auch keine Lust. Man hatte zwar das angekündigte Ajvar durch Tzatziki ersetzt, servierte die Bifteki aber traditionell mit Tomatenreis. Außerdem gab es natürlich frische Zwiebeln dazu und – was ein Novum war – man hatte eine kleinen Salat mit auf den Teller getan. Und da es zum Umfang des Gerichtes gehörte, gesellte sich noch ein Becherchen Zitronencreme aus dem heutigen Dessert-Angebot hinzu. Und das alles für 4,41 Euro.

Bifteki with tzatziki & tomato rice / Bifteki mit Tzatziki & Tomatenreis

Die Portion des Salates war zwar wirklich winzig, aber die Zusammenstellung hatte es durchaus in sich. Grundlage war wohl ein Krautsalat, den man aber mit Paprikastreifen, Möhrenstreifen, Mais und kleinen Silberzwiebeln aufgemotzt hatte. Sehr lecker, ich hätte gerne mehr davon gehabt. Aber auch die sonst üblichen Zutaten gaben heute keinen Grund zur Kritik, denn die drei mit Feta versetzten Rindfleischfrikadellen, die Bifteki, waren würzig, saftig und nicht zu fest gebraten, der Tomatenreis erwies sich durch sein Tomatenaroma wie üblich als angenehm fruchtig und das Tzatziki sorgte dafür, dass das Gericht insgesamt nicht zu trocken war. Dabei rundeten die frischen Zwiebelringe, gemeinsam mit dem eingangs erwähnten Salat, das Gericht sehr gelungen ab. Ich war mit meiner Wahl auf jeden Fall zufrieden. Die mit einem Klecks süßer Schokosauce garnierte Zitronencreme erwies sich zwar als recht dünnflüssig, aber geschmacklich gab es an ihr ebenfalls nichts auszusetzen.
Und auch bei den anderen Gästen erfreuten sich die Bifteki heute großer Beliebtheit und konnten sich mit einem klaren Vorsprung vor allen anderen Angeboten den ersten Platz sichern. Auf dem zweiten Platz sah ich die Asia-Gerichte, noch vor den Balsamicolinsen-Spaghetti auf Platz drei und die Gemüsepfanne knapp dahinter auf dem vierten Platz.

Mein Abschlußurteil:
Bifteki: ++
Frische Zwiebeln: ++
Tzatziki: ++
Tomatenreis: ++
Gepimpter Krautsalat: ++
Zitronencreme: ++

Gyros mit Tzatziki Zwiebeln & Pommes Frites [08.05.2019]

Wednesday, May 8th, 2019

Obwohl ich erst am Wochenende selbst ein Gericht mit Geschnetzeltem nach Gyros Art zubereitet hatte, entschied ich mich heute doch recht schnell für das Griechisches Gyros vom Schwein mit frischen Zwiebeln, Tzaziki und Pommes Frites aus dem Abschnitt Globetrotter der Tageskarte unseres Betriebsrestaurants. Einziger wirklich ernstzunehmender Gegner wäre vielleicht noch die Paella – Spanische Reispfanne mit Meeresfruchten, Hühnerfleisch und Gemüse aus dem Abschnitt Vitality gewesen, aber so ganz konnte sie mich letztlich doch nicht überzeugen. Auf die Spinat-Ricottalasagne mit Bechamel und Mozzarella gratiniert bei Tradition der Region oder die Asia-Wok-Gerichte wie Gebratene Mienudeln mit Verschiedenem Asiagemüse in Hoi Sin Sauce oder Rindfleisch mit Broccoli und Karotten in Austersauce hatte ich keine große Lust. Die fischen Zwiebeln durfte man sich nach eigenem Gutdünken auf den Teller tun, außerdem durfte natürlich etwas Ketchup auf den Fritten nicht fehlen.

Gyros with tzatziki, onions & french fries / Gyros mit Tzatziki Zwiebeln & Pommes Frites

Die sonst immer eher als Sorgenkind geltende Pommes erwiesen sich heute als erstaunlich gut gelungen, denn sie waren schön knusprig und gut gewürzt. Leider erwies sich das Fleisch des nach Gyros-Art marinierte Schweinegeschnetzelten aber als etwas trocken geraten. Das ließ sich mit dem gut gelungenen Tzatziki samt seinen Gurkenstreifen zum Glück etwas kompensieren. Die frischen, knackigen Zwiebeln rundeten dieses nicht gerade leichte Gericht schließlich sehr gelungen ab. Ich war trotz des winzigen Mankos mit dem Fleisch dennoch zufrieden mit meiner Wahl.
Und auch bei den anderen lag das von mir gewählte Fleischgericht mit Fritten hoch in der Gunst, so dass es sich mit klarem Vorsprung de ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala sichern konnte. Auf dem zweiten Platz sah ich die Lasagne, die aber nur knapp vor der ebenfalls gern gewählten Paella lag, die somit auf dem dritten Platz landeten. Platz vier belegten kurz dahinter die Asia-Gerichte.

Mein Abschlußurteil:
Schweinegeschnetzeltes nach Gyros-Art: +
Tzatziki: ++
Zwiebeln: ++
Pommes Frites: ++

Gyros mit frischen Zwiebeln, Tzatziki und Pommes Frites [19.03.2019]

Tuesday, March 19th, 2019

Heute fanden sich auf der Speisekarte unseres Betriebsrestaurants gleich zwei Gerichte von Interesse für mich. Zum einen der Klassiker Gyros vom Schwein mit frischen Zwiebeln, Tzaziki und Pommes Frites im Abschnitt Tradition der Region, zum anderen ein Gebratenes Schweinerückensteak mit Waldpilzsauce, Gnocchis und Broccoli bei Globetrotter (ich hätte die Abschnitte genau umgekehrt zugeordnet, aber sei es drum…). Aber auch die Kartoffel- Frischkäsetaschen mit Ratatouille und Quarkdip bei Vitality sahen nicht schlecht aus und sogar mit dem Gebackener Seelachs
mit frischem Gemüse in Masamansauce
, der neben Gebratener Tofu mit frischem Gemüse in Masamansauce an der Asia-Wok-Theke angeboten wurde, hätte ich leben können. Aber meine primäre Auswahl begrenzte sich auf die ersten beiden Gerichte, wobei ich zuerst mehr zum Schweinerückensteak tendierte, da es so etwas seltener gab als Gyros. Aber als ich schließlich an der Gyros-Ausgabetheke vorbei kam, überkam es mich doch und ich griff dort zu. Dazu gesellte sich noch etwas Ketchup über die Fritten und eine kleine Schale Krautsalat aus dem heutigen Angebot der Salattheke.

Gyros with fresh onions, tzatziki & french fries / Gyros mit frischen Zwiebeln, Tzatziki & Pommes Frites

Beim Krautsalat hatte man sich heute schon mal – leider – nicht mit Ruhm bekleckert. Ihm fehlte die leicht säuerliche Note fast gänzlich, fast als hätte man ihn in Wasser eingelegt, und das Kraut war ein klein wenig bissfester als ich es bevorzuge. Das hatte ich schon besser erlebt. Und auch beim Hauptgericht gab es einige Kritikpunkte. Zum einen war das eigentlich gut gewürzte und nicht zu trockene Gyrosfleisch teilweise bereits auf Raumtemperatur abgekühlt, was den Genuss natürlich etwas minderte, zum anderen waren auch die Pommes nicht ganz so knusprig wie es ideal gewesen wäre. Einzig am Tzatziki gab es keine nennenswerte Kritik. Insgesamt aber dennoch ein mittelmäßig gutes Gericht. Auch wenn ich im Nachhinein denke, ich wäre mit dem Schweinerückensteak vielleicht noch einen kleinen Deut besser bedient gewesen wäre.
Natürlich war das Gyros, wohl auch wegen der Fritten, heute der große Renner unter den Angeboten des Tages und konnte sich mit klarem Vorsprung den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala sichern. Das Steak mit Gnocchi folgte auf Platz zwei, die Asia-Gerichte konnten sich den dritten Platz sichern und die Frischkäsetaschen landeten schließlich auf einem guten vierten Platz.

Mein Abschlußurteil:
Gyros: +
Frische Zwiebeln: ++
Tzatziki: ++
Pommes Frites: +
Krautsalat: +/-

Griechische Bifteki mit Tzaziki & Djuvecreis [05.03.2019]

Tuesday, March 5th, 2019

Nachdem ich gestern wegen verschiedenen Terminen Homeoffice gemachte hatte und auf Gerichte wie Rindergeschnetzeltes “Stroganoff” mit Spätzle oder Gebratene Hähnchenbrust in Tikka-Masalasauce und Basmatireis verzichten musste während ich mich zu Hause mit Resten vom Wochenende begnügte, hatte ich heute nun wieder Gelegenheit unser Betriebsrestaurant zu besuchen. Von der heutigen Tageskarte reizten mich besonders die Griechische Bifteki mit Tzaziki und Djuvecreis bei Globetrotter sowie die Bratwurstschnecke auf Weinsauerkraut, Bratensauce und Kartoffelpüree im Abschnitt Tradition der Region. Gut, der Pikatene Bohnengulasch bei Vitality klang auch nicht schlecht, aber er bestand leider fast ausschließlich aus grünen Stangenbohnen. Hätte man was die Bohnen angeht etwas mehr auf die Vielfalt geachtet und mehr weiße, rote und vielleicht schwarze Bohnen mit hinein getan, hätte ich ihn vielleicht in Betracht gezogen, aber so konnte ich mich nicht so recht dafür begeistern. Von den Asia-Wok-Angeboten wäre zwar nicht der Gebratener Tofu mit
frischem Gemüse in Erdnußsauce
, vielleicht aber der Gebackener Tintenfisch mit frischem Gemüse in Tomatensauce in Betracht gekommen, denn Tintenfisch mit Tomatensauce hatte ich als Asia-Gericht noch nicht versucht. Doch letztlich fiel meine Wahl auf die Bifteki, denn die Bratwurstschnecke sah leicht verschrumpelt aus. Krautsalat entdeckte ich an der Salattheke leider keinen und auch an der Gemüsetheke gab es nichts passendes dazu, also blieb es letztlich beim Hauptgericht. Aber zumindest konnte ich mir die Bifteki noch mit einigen frischen Zwiebelringen garnieren.

Greek bifteki with tzatziki & tomato rice / Griechische Bifteki mit Tzaziki & Djuvecreis

Der mit Paprikastückchen und Erbsen versetzte Tomatenreis war heute zwar etwas locker geworden, was die Aufnahme mit der Gabel erschwerte, aber geschmacklich war er meiner Meinung nach sehr gut gelungen und kombinierte seine Funktion als Sättigungsbeilage mit einem angenehm fruchtigen Tomatenaroma. Und auch die mit kleinen Fetastückchen versetzten Rindfleischfrikadellen, die Bifteki, erwiesen sich als locker, saftig und gut gewürzt. Dazu passten sehr gut die knackigen frischen Zwiebelringe und das mit Gurkenstreifen versetzte, würzige Tzatziki. Ein Klassiker unseres Betriebsrestaurants, an dem es auch dieses Mal nichts auszusetzen gab.
Beim Kampf um Platz eins auf der heutigen Allgemeinen Beliebtheitsskala hatte heute die Bratwurstschnecke die Nase vorn und konnte sich diese Auszeichnung holen. Die eigentlich vom Betriebsrestaurant favorisierten Bifteki, die man an der großen Einzeltheke servierte, landeten nur auf dem zweiten Platz. Auf Platz drei folgten die Asia-Gerichte und der Bohnengulasch lag knapp dahinter auf dem vierten Platz.

Gyros-Spaghetti-Auflauf mit Erbsen – ein ReCook

Saturday, February 2nd, 2019

Ich hatte dieses Wochenende leider wieder einige andere Sachen zu tun und wollte daher nur etwas einfaches kochen. Beim stöbern stieß ich dabei auf den Gyros-Spaghetti-Auflauf den ich vor mehr als zwei Jahren mal zubereitet hatte und der mir immer noch gut in Erinnerung war. Daher entschloss ich mir dazu ihn heute erneut zuzubereiten und dabei noch mit einigen TK-Erbsen “aufzupeppen”. 😉

Die Zutaten für 4-5 Portionen sind also:

  • 750g Gyros
  • 500g Spaghetti
  • 1-2 Zwiebeln
  • 250ml Cocktailsauce
  • 200g Sahne
  • 125g Creme fraiche mit Kräutern
  • 200g TK-Erbsen
  • 3-4 Teelöffel Kräuter nach Wahl (Ich griff dieses mal zu einer 8-Kräuter-Mischung)
  • etwas Tzatziki zum garnieren
  • sowie Salz, Pfeffer, Paprika und Chiliflocken zum würzen
  • Leider hatte ich dieses Mal kein fertig mariniertes Gyros beim Metzger bekommen, daher entschied ich mich dazu aus 750g Schnitzelfleisch, Zwiebeln, Knoblauch, Gyros-Gewürzmischung, Paprikapulver und Olivenöl über Nacht einfach selbst eine Portion zu marinieren. So etwas hab ich ja zum Beispiel beim Gyros-Tomatenreis-Auflauf mit Jalapenos oder beim Gyros-Kraut-Auflauf mit Tomaten-Kritharaki gemacht und gehört inzwischen zu meinem Standar-Kochrepertoire.

    Am nächsten Tag begann ich damit die Sahne mit der Creme fraiche, der Cocktailsauce zu vermischen
    01 - Sahne, Creme Fraiche & Cocktailsauce vermischen / Mix cream, creme fraiche & cocktail sauce

    und die Spaghetti nach Packungsbeschreibung zu kochen. Wenn sie fertig sind, gießen wir sie in ein Sieb und lassen sie abtropfen.
    02 - Spaghetti kochen / Cook spaghetti

    Während die Nudeln vor sich köcheln, geben wir dann das Gyros-Fleisch, ggf. unter Zugabe von etwas Olivenöl, in eine hohe Pfanne,
    03 - Gyros in Pfanne geben / But gyros in pan

    braten es auf erhöhter Stufe durch
    04 - Gyros durchbraten / Fry gyros

    und reduzieren dann die Hitzezufuhr auf mittleres Maß, um die Erbsen hinzuzugeben
    05 - Erbsen addieren / Add peas

    und einige Minuten mit anzudünsten.
    06 - Erbsen mit andünsten / Braise peas

    Anschließend gießen wir die Saucenmischung zu Gyros und Erbsen in die Pfanne,
    07 - Sauce dazu geben / Add sauce

    vermischen alles miteinander, lassen die Sauce warm werden, schmecken sie noch einmal mit Salz, Pfeffer, Paprika und Chiliflocken ab
    08 - Mit Gewürzen abschmecken / Taste with seasonings

    und addieren dann die gekochten und abgetropften Spaghetti,
    09 - Spaghetti in Sauce geben / Put spaghetti in sauce

    um sie gründlich mit der Sauce, Gyros und Erbsen zu vermischen.
    10 - Nudeln & Sauce gründlich vermengen / Mix spaghetti & sauce

    Während der Ofen auf 200 Grad vorheizt, geben wir die Nudel-Mischung in eine große Auflaufform,
    11 - Nudeln in Auflaufform geben / Put noodles in casserole

    streichen alles einigermaßen glatt
    12 - Nudeln glatt streichen / Flatten noodles

    und backen es dann für 20-25 Minuten im Ofen.
    13 - Im Ofen backen / Bake in oven

    Anschließend brauchen wir die Auflaufform nur noch wieder zu entnehmen
    14 - Gyros spaghetti casserole with peas - Finished baking / Gyros Spaghetti Auflauf mit Erbsen - Fertig gebacken

    und können das Gericht unmittelbar – garniert mit etwas Tzatziki – servieren und genießen.
    15 - Gyros spaghetti casserole with peas - Served / Gyros Spaghetti Auflauf mit Erbsen - Serviert

    Und auch dieses Mal waren die Gyros-Spaghetti mindestens genau so lecker wie ich sie vom ersten Mal in Erinnerung hatte, vielleicht sogar noch etwas besser da ich die Sauce ja zusätzlich mit Erbsen sowie einigen Gewürzen – vor allem Chiliflocken – “gepimpt” hatte. Dabei war die Sauce auch dieses Mal komplett von den Nudeln aufgesogen worden und machte sie wunderbar cremig. Könnte ich mich immer wieder reinknien – wären das Gericht nicht kalorientechnisch schon etwas bedenklich.

    16 - Gyros spaghetti casserole with peas - Side view / Gyros Spaghetti Auflauf mit Erbsen - Seitenansicht

    Erbsen sind auf jeden Fall eine sinnvolle und sehr leckere Ergänzung zu dem zuerst vorgestellten Grundrezept. Das nächste Mal schnipple ich vielleicht mal noch ein paar Champignons mit hinein, die passen bestimmt auch gut zum Gyros. Oder eine Paprika. Dann würde ich aber die Fleischmenge parallel noch etwas reduzieren. Ich hatte auch über Bohnen, vielleicht Kidneybohnen, nachgedacht, aber das wären dann in Kombination mit den Erbsen doch zu viele Hülsenfrüchte. Die Variationsmöglichkeiten sind hier wirklich reichhaltig und ich bin mir auch sicher, dass dieses Gericht nicht zum letzten Mal bei mir zubereitet wurde…

    Guten Appetit

    Lahmacun mit Putendöner [11.01.2019]

    Friday, January 11th, 2019

    Am ersten Arbeits-Freitag im neuen Jahr begrüßte mich unser Betriebsrestaurant sozusagen mit einer meiner Lieblingsgerichte aus seinem Repertoire: dem Lahmacun mit Putendüner, frischem Salat und Tzatziki, das im Bereich Vitality angeboten wurde. Zwar klang der Kabeljau auf Sizilianische Art mit Ciabattabrot bei Globetrotter auch nicht schlecht, aber bei Lahmacun gibt es bei mir kein Halten. Der Milchreis mit Waldbeeren und Zimt-Zucker bei Tradition der Region oder die Asia-Thai-Gerichte wie San Sei Chop Suey – Verschiedene Fleischsorten mit Gemüse in Spezialsauce kamen nicht in die nähere Auswahl. Optional konnte man sich den Lahmacun außerdem mit frischen roten Zwiebelringen garnieren – da sagte ich natürlich ebenfalls nicht Nein.

    Lahmacun

    Zwar hatte man den Joghurt-Dip – um wirkliches Tzatziki handelte es sich offensichtlich nicht – größtenteils auf dem Salat verteilt, während er sich neben oder auf dem Fleisch besser getan hätte, doch das minderte den Genuss zum Glück nur in gerungem Maße. Mageres, gut gewürztes Putenfleisch, Rotkohlsalat, gemischte Salatblätter und der leicht pikant gewürzte Joghurt-Dip vereinten sich letztlich sehr gelungen. Und auch das flache, dünn mit einer Hackfleisch-Tomaten-Sauce bestrichene Fladenbrot passte wunderbar in die geschmackliche Gesamtkomposition. Darüber dass die Ränder der Fladenbrots etwas fester gebacken waren und es in der Mitte durch Rotkohlsalat und Dip durchgeweicht war konnte man dabei geflissentlich hinweg sehen. Lecker war es trotzdem.
    Und auch ein großer Teil der anderen Gäste gaben heute dem Lahmacun den Vorzug und bescherten ihm mit klarem Vorsprung den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala. Auf einem guten zweiten Platz folgte der sizilianische Kabeljau, Platz drei belegten die Asia-Gerichte und knapp dahinter auf dem vierten Platz folgte schließlich der Milchreis.

    Mein Abschlußurteil:
    Lahamacun: +
    Salat: ++
    Putendöner: ++
    Dip: ++

    Bifteki mit frischen Zwiebeln, Tzatziki & Tomatenreis [29.11.2018]

    Thursday, November 29th, 2018

    Für den heutigen Donnerstag fanden sich mal wieder zwei Gerichte auf der Speisekarte, die mein näheres Interesse weckten. Zum einen die altbewährten Bifteki mit frischen Zwiebeln, Tzatziki und Tomatenreis bei Globetrotter, zum anderen ein Hirschgulasch mit Preisselbeeren und Spätzle bei Tradition der Region. Das Pikantes Kichererbsencurry mit Reis bei Vitality wäre außerdem noch eine leichte, fleischlose Alternative gewesen. Selbst mit dem Gebratenen Hühnerfleisch mit Gemüse in Massaman- Currysauce, das gemeinsam mit Gebackener Ananas und Banane an der Asia-Wok-Theke angeboten wurde, hätte ich wahrscheinlich gut leben können, aber Bifteki und Hirschgulasch blieben meine Favoriten. Und obwohl der Hirschgulasch mit Sicherheit die kulinarisch hochwertigere Alternative gewesen wäre, fiel meine Wahl schließlich doch auf die Bifteki. Spätzle hatte ich erst am Montag gehabt, mir lag der Appetit mehr nach Reis. 😉

    Bifteki with fresh onion, tzatziki & tomato rice / Bifteki mit frischen Zwiebeln, Tzatziki & Tomatenreis

    Beim servieren hatte sich die Thekenkraft heute leider keine besondere Mühe gegeben, das ganze hatte eher an die Essenausgabe an einer Gulaschkanone bei der Bundeswehr erinnert ;-), aber was sich da auf dem Teller fand war geschmacklich mehr als nur akzeptabel. Vor allem der Tomaten- bzw. Djuvec-Reis war meiner Meinung nach heute besonders gut gelungen. Nicht nur dass er eine angenehm fruchtige Note besaß und mit reichlich Gemüse wie Paprika und Erbsen versehen war, auch die Konsistenz erwies sich heute als überaus cremig. Dazu gab es genau drei mit etwas Feta versetzte Rindfleischfikadellen, die Bifteki, die von ihrer Beschaffenheit ebenfalls angenehm locker, dabei aber gut und gehaltvoll gewürzt waren. Eine großzügige Portion eines ein wenig dünn, aber gut geratenen Tzatzikis sowie knackige frische rohe Zwiebeln rundeten das Gericht schließlich sehr gelungen ab.
    Bei meinem üblichen Rundblick über die Tabletts der anderen Gäste kristallisierte sich auch schnell heraus, dass sich die Bifteki heute mit großem Vorsprung vor allen anderen Angeboten den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala sichern konnte. Auf Platz zwei sah ich die Asia-Gerichte un erst auf dem dritten Platz den Hirschgulasch. das Kichererbsencurry folgte schließlich auf einem guten Platz vier.

    Mein Abschlußurteil:
    Bifteki: ++
    Frische Zwiebeln: ++
    Tzatziki: +
    Tomatenreis: ++

    Gyros mit frischen Zwiebeln, Tzatziki & Tomatenreis [07.11.2018]

    Wednesday, November 7th, 2018

    Als wir heute, aufgrund der Erfahrungen von gestern etwas früher als sonst, im Speisesaal unseres Betriebsrestaurants eintrafen, sah es leider nur minimal besser mit freien Plätzen aus. Wenn das so weiter geht sollte man echt mal überlegen ob man nicht anbaut. Auf der Speisekarte fanden sich aber nur viele alte Bekannte unter den Gerichten wieder. Neben einem Schäufele mit Dunkelbiersauce und Kartoffelknödel als Zusatzangebot – hoffentlich die Reste von letztem Dienstag – fanden sich auf der Speisekarte Rahmschwammerl mit hausgemachten Semmelknödel im Abschnitt Tradition der Region, Griechisches Gyros vom Schwein mit frischen Zwiebeln, Tzaziki und Tomatenreis bei Globetrotter, Wildlachswürfel in Tomatensugo und frischen Kräutern, dazu Pappadelle und Grana Padano bei Vitality sowie Gebratene Mienudeln mit Gemüse in Hoi-Sin-Sauce und Gebackene Pekingente mit Gemüse in süß-saurer Sauce an der Asia-Thai-Theke. Pekingente klang natürlich sehr verlockend und ich war dazu geneigt hier zuzugreifen, doch die aus Erfahrung nicht ganz so leckere süß-saure Sauce hielt mich dann doch davon ab und ich griff zum Gyros mit Tomatenreis. Dazu gesellte sich noch ein Schälchen Rotkrautsalat. Weißkrautsalat hätte natürlich noch besser gepasst, aber leider gab es den heute nicht an der Salattheke.

    Greek pork gyros with fresh onions, tzatziki & tomato rice / Griechisches Gyros vom Schwein mit frischen Zwiebeln, Tzaziki & Tomatenreis

    Das Pfannegyros war war Würze und Konsistenz anging in Ordnung, jedoch ganz leicht trocken – was sich mit Hilfe des großzügig vorhandenen Tzatzikis jedoch mehr als ausreichend kompensieren ließ. Im Gyros selber fanden sich zwar auch noch ein paar Zwiebeln, aber die frischen, knackigen Zwiebelstückchen die ich mir zusätzlich auf den Teller getan hatten rundeten das Ganze erst richtig ab. Und auch am Tomatenreis, in dem sich Erbsen und Paprikastückchen fanden, gab es nichts auszusetzen. Und auch der ebenfalls noch wunderbar knackige und leicht säuerlich eingelegte Rotkrautsalat passte wunderbar dazu und erwies sich als würdiger Ersatz für den traditionellen Weißkrautsalat.
    Auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala des heutigen Tages lag das Gyros ebenfalls vorne und konnte sich den ersten Platz sichern, aber die Asia-Gerichte, insbesondere dabei natürlich die Pekingente, waenr nur einen knappen Sprung entfernt und ladete auf einem guten zweiten Platz zweiten Platz. Auf dem dritten Platz sah ich das Schäufle, gefolgt von den Rahmschwammerl mit Semmelknödel auf Platz vier und sehr knapp dahinter dem Wildlachswürfeln in Tomatensugo.

    Mein Abschlußurteil:
    Gyros: ++
    frische Zwiebeln: ++
    Tzatziki: ++
    Tomatenreis: ++
    Rotkrautsalat: ++