Gyros vom Schwein mit Tzatziki, Zwiebeln & Fladenbrot [03.12.2013]

Hätte an der Asia-Thai-Theke nicht neben dem vegetarischen Kai Tzau Fhan – Gebratener Eierreis mit verschiedenem Gemüse entgegen der Ankündigung Tintenfisch zu servieren schon wieder das für Dienstag Pla Pad Ped – Gebackenes Seelachsfilet mit Chili-Bratgemüse auf dem Speiseplan gestanden, hätte ich mich vielleicht dazu durchgerungen, heute dort zuzuschlagen. Aber da ich das ja schon letzte Woche hatte, sah ich mich doch lieber bei den angeboten der regulären Küche um. Hier sprachen mich die Mexikanischen Chili-Linsen mit Reis bei Vitality zwar nicht sonderlich an, aber der Biergulasch vom Rind mit Butternudeln bei Tradition der Region und das Griechische Gyros vom Schwein mit Tzatziki, frischen Zwiebeln und Fladenbrot bei Globetrotter waren dazu geeignet, in die nähere Wahl zu kommen. Nach kurzem Abwägen fiel meine Wahl schließlich auf das Gyros. Dazu gesellte sich noch eine Mischung aus Erbsen und Möhren in Cremesauce aus dem heutigen Gemüseangebot und – ausnahmsweise – einem kleinen Becher Grießpudding mit Vanillegeschmack aus dem Bereich der Desserts.

Griechisches Gyros vom Schwein mit Tzatziki, frischen Zwiebeln und Fladenbrot / Greek gyros with tzatziki, fresh onions and pita

Ob es sich bei dem aufgetoasteten Stück Weißbrot mit Sesam nun wirklich um Fladenbrot handelte, sei mal so dahin gestellt – aber geschmacklich war es in Ordnung und erfüllte seinen Zweck als Sättigungsbeilage vollkommen. Und auch das würzige und saftige Gyros aus Schweinefleisch erwies sich in Kombination mit dem gut mit Knoblauch versehenen Tzatziki sowie den frischen Zwiebelringen als gute Wahl. Den Erbsen und Möhren merkte man heute glücklicherweise kaum an, dass sie längere Zeit unter der Wärmelampe der Gemüsetheke gelegen hatten, auch sie erfüllten alle Anforderungen die ich an sie gestellt hatte. Ein sehr gelungenes Mittagsgericht. Und auch am cremigen, nicht zu süßen Grießpudding mit Vanillearoma gab es nichts auszusetzen.
Als ich mich auf den Tabletts der anderen Gäste umsah, erkannte ich dass sich entgegen meiner Prognose heute der Gulasch mit Butternudeln beim Rennen um Platz eins auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala durchsetzen konnte und meinen eigentlichen Favoriten, das Gyros mit Tzatziki und Fladenbrot, auf Platz zwei verdrängte. Auf Platz drei folgten die Asia-Gerichte und Platz vier belegte, wie üblich, das vegetarische Gericht in Form der Mexikanischen Chili-Linsen.

Mein Abschlußurteil:
Gyros: ++
Frische Zwiebeln: ++
Tzatziki: ++
Fladenbrot: ++
Gemüse-Mix: ++
Grießpudding: ++

Dönerteller mit Pommes Frites & Tzatziki [31.10.2013]

Dönerteller mit Pommes Frites / Kebab with french fries

Heute musste ich leider auf Mittagessen mal verzichten, dafür gab es am Abend aber einen schönen Dönerteller mit Pommes Frites und Tzatziki, erworben für gerade mal fünf Euro im Imbiss Spezial, über den ich ja hier bereits einmal ausführlicher berichtet habe. Seit damals vor ca. sechs Jahren hat sich da auch nichts verändert, denn die Portion insgesamt ist wirklich Riesig, die Pommes schön knusprig, das Gyros-/Döner-Fleisch gut gewürzt und einigermaßen mager und das hausgemachte Tzatziki sehr lecker. Schön, dass es noch so beständige Dinge wie den klassischen Dönerteller mit Pommes vom Imbiss Spezial gibt.

Griechische Bifteki mit frischen Zwiebeln, Tzatziki & Tomatenreis [21.10.2013]

Am heutigen Montag erwies sich das Angebot mal wieder recht gewöhnlich und ohne große Überraschungen. Während die Asia-Thai-Theke mit Knusprigen gebackenen Frühlingsrollen und Gaeng Panang Gai – Gebratenes Hühnchen mit frischem Gemüse und Kaffir Limetten in rotem Panang Curry lockte, fanden sich auf der Speisekarte der regulären Küche Gebratener marinierter Tofu mit Ingwer-Currygemüse in der Sektion Vitality, 3 St. Griechische Bifteki mit frischen Zwiebeln, Tzatziki und Tomatenreis bei Globetrotter und schließlich Schinkennudeln mit Ei und Tomatensauce bei Tradition der Region. Zwar liebäugelte ich einen kurzen Moment mit dem Tofu, wählte dann aber doch den Klassiker Bifteki mit Tomatenreis. Dazu gesellte sich noch ein Becherchen Vanillemousse mit Beerenmix aus dem heutigen Dessert-Angebot.

Griechische Bifteki mit frischen Zwiebeln, Tzatziki & Tomatenreis / Greek bifteki with fresh onions, tzatziki & tomato rice

In den drei aus Rinderhackfleisch hergestellten und gut gewürzten Bifteki hätte zwar gerne etwas mehr Schafskäse sein können, aber geschmacklich gab es insgesamt nichts daran auszusetzen. Und auch der mit etwas Fruchtfleisch versetzte Tomatenreis gab keinen Anlass zu meckern. Einzig das Tzatziki war heute etwas sehr dünn geraten. Zusammen mit den frischen Zwiebelringen und der Garnitur aus Schnittlauch ergab sich ein einfaches, aber sehr schmackhaftes Mittagsmahl. Und auch das Becherchen luftig-lockeren Vanillemousses mit der Schicht aus verschiedenen Beeren wie Kirschen und Johannisbeeren gab keinen Grund, Kritik anzubringen.
Und auch bei den anderen Gästen lagen die Bifteki heute am höchsten in der Gunst, womit diesem Gericht zweifellos der erste Platz auf der heutigen Allgemeinen Beliebtheitsskala gebührte. Auf Platz zwei folgten die Asia-Gerichte, Platz drei belegte heute mal Ausnahmsweise das vegetarische Tofu auf Currygemüse und den vierten Platz belegte schließlich die Schinkennudeln mit Tomatensauce.

Mein Abschlußurteil:
Bifteki: ++
Tzatziki: +
Tomatenreis: ++
Mousse: ++

Bifteki mit Tzatziki, Tomatenreis & frischen Zwiebeln [30.09.2013]

Das Angebot im Betriebsrestaurant war zu Beginn dieser Woche zwar eher gewöhnlich, aber nicht unbedingt schlecht. Am leichtesten wäre mit Sicherheit die Farmerkartoffel mit Sauerrahm und Blattspinat bei Vitality gewesen, aber mir war heute irgendwie nach Fleisch. Dazu standen an der Asia-Thai-Theke, abgesehen vom vegetarischen Chop Suey – Gemischtes Gemüse, gebraten in Erdnußsauce nach Shanghai Art, noch ein Curry Kai – Putenfleisch in gelben Thai-Curry mit mit verschiedenem Gemüse oder Gebratenes Schweinefleisch mit verschiedenem Gemüse in Kokosmilchsauce zur Verfügung. Außerdem gab es noch 3 Stück griechische Bifteki mit Tzatziki, Tomatenreis und frischen Zwiebeln in der Abteilung Globetrotter sowie eine Bratwurstschnecke auf Sauerkraut, Kartoffelpüree und Bratensoße bei Tradition der Region. Klang alles nicht schlecht und intuitiv griff ich schließlich zum Klassiker in Form der Bifteki mit Tomatenreis. Auf ein Dessert verzichtete ich heute aber, denn es gab an der Dessert-Theke einfach nichts was mich ansprach.

Bifteki mit Tomatenreis & Tzatziki / Bifteki with tomato rice & tzatziki

Der Tomatenreis mit seinen kleinen Tomatenstücken und dem leicht fruchtigen Geschmack war schon einmal sehr gut gelungen und auch am Tzatziki, bei dem man an Knoblauch dieses Mal nicht gespart hatte, gab es einzig zu erwähnen, dass kaum Gurkenstücke darin zu finden waren – was ich aber nicht als negativ bewerte, da ich sie eh nicht sonderlich schätze. 😉 Ebenso gab es an den frischen Zwiebelringen nichts zu meckern, denn sie waren tatsächlich frisch und saftig wie man es sich wünscht. Einzig an den Bifteki aus Rinderhack mit einigen Stückchen Schafskäse muss ich ein kleines bisschen Kritik anbringen, denn sie waren zwar angenehm locker und gut gewürzt, aber etwas zu trocken geraten. Dennoch kamen sie noch ganz knapp am Punktabzug vorbei. Nichts besonderes, aber für ein ausgewogenes Mittagessen absolut in Ordnung.
Und auch bei den anderen Gästen standen die Bifteki heute so hoch im Kurs, dass ich ihnen wohl den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebheitsskala zubilligen muss. Um Platz zwei lieferten sich die Asia-Gerichte und die Bratwurstschnecke ein sehr enges Kopf-an-Kopf-Rennen, das die Asia-Gerichte schließlich knapp für sich entscheiden konnten und die Bratwurstschnecke somit auf Platz drei verdrängten. Platz vier belegte schließlich die heute in Alufolie servierte Farmerkartoffel mit Sauerrahm und Blattspinat.

Mein Abschlußurteil:
Bifteki: +
Tzatziki: ++
Zwiebelringe: ++
Tomatenreis: ++

Griechischer Spezial-Teller – Poseidon Feldkirchen revisited

Heute Abend entschieden wir uns dazu dem Griechischen Restaurant Poseidon in Feldkirchen über das ich ja in diesem Beitrag schon einmal etwas ausführlicher berichtet habe erneut einen Besuch abzustatten und jetzt im Juli auch den überaus gemütlichen, unter Schatten spendenden Kastanienbäumen gelegenen Biergarten mal auszuprobieren. Trotz des Wochentags waren der größte Teil der etwa zwanzig Tische im Biergarten besetzt und die drei Servicekräfte hatten gut zu tun, sich um alle Gäste zu kümmern. Glücklicherweise hatte das keinerlei negative Auswirkung auf die schnelle und zuvorkommende Art in der wir versorgt wurde. Nach ausgiebiger Durchsicht der Karte entschied mich erst einmal für einen Gebratenen Oktopus auf Blattsalat aus dem Vorspeisenangebot, der dann auch wenig später in Verbindung mit einem Ouzo als Aperitif serviert wurde.

Gebratener Octopus auf Blattsalat / Fried octopus on green salad

Gemeinsam mit einem großen Fangarm, der unter einer hauchdünnen knusprigen Haut viel zartes und saftiges Fleisch zu bieten hatte, servierte man eine in Balsamico-Essig-Dressing angemachte Portion aus grünen Blattspinat, etwas Kräutsalat, frischen Zwiebelringen und einer milden grünen Peperoni sowie je einer Scheibe Möhre, Salatgurke und Tomate, die wohl mehr zur Auflockerung des Gesamtbildes dienten als dass sie maßgeblich an der Geschmacksbildung dieser Vorspeise beteiligt waren.
Nachdem ich mich bereits beim letzten Besuch mit einer umfangreichen Fischplatte über das Fisch- und Meeresfrüchteangebot im Bereich der Hauptspeisen informiert hatte, wollte ich mich heute nun dem Gegrillten zuwenden und bestellte mir einen Spezial-Teller aus je einem Schweinesteak, einem Lammfilet, einem Suzuki und einem Suflaki, die gemeinsam mit einem gemischten Salat und wahlweise Pommes Frites oder Tomatenreis serviert wurden. Ich entschied mich für die Pommes, obwohl der Reis natürlich weitaus stilechter gewesen wäre.
Als erstes wurde schließlich der Gemischte Salat serviert, der sich in seiner Zusammensetzung sehr dem Salat zum Octopus der Vorspeise ähnelte.

Gemischter Salat / Mixed salad

Die größte Abweichungen zur Vorspeise waren wohl, dass die Peperoni auf den Zwiebeln lag und man noch eine schwarze Olive hinzugefügt hatte. Gemeinsam mit dem Balsamico-Dressing aber erneut ein wirklich gelungener Salat. So viel Grünzeug habe ich glaube ich schon lange nicht mehr an einem Abend verzehrt… 😉
Gerade als ich mit dem gemischten Salat fertig war, kam auch schon das Hauptgericht: Der Spezial-Teller

Spezial-Teller / Special dish

Zu einer kleinen, aber ausreichenden Portion Pommes Frites hatte man neben der Garnitur aus Petersilienstengel, schwarzer Olive und Radieschen auf einem Salatblatt eine relativ kleine Portion Tzatziki und eine Zitrone zum beträufeln des Fleisches serviert. Das wichtigste auf dem Teller waren aber natürlich die vier Fleischkomponenten. Oben auf lag das Suflafki. Hinter dem eingedeutschten Begriff vebirgt sich das griechische Souvláki, was so viel wie Spießchen bedeutet und aus in Oregano, Salz, Pfeffer und Zitronensaft mariniertem und anschließend gebratenen Schweinefleisch auf einem Spieß besteht. Die drei Fleischstücke, die hier am Metallspieß serviert wurden, erwiesen sich als angenehm zart und saftig und gaben keinerlei Grund zur Kritik. Sie waren wohl was die Menge anging auch die größte Einzelposition an Fleisch auf dem Teller, gefolgt von dem oben zu sehenden Schweinesteak, welches zwar ein klein wenig trockener wirkte als das Suflaki, aber sich dabei noch absolut im Rahmen bewegte. Das darunter zu sehende Stück Lammfilet, das der Form nach zu urteilen wohl aus der Lammlachse stammte, erwies sich zwar als etwas klein geraten, gab aber was Geschmack und Qualität anging ebenfalls keinen Grund zur Kritik. Die vierte und letzte Komponente stellten schließlich die Suzuki dar.

Speisekarte Poseidon

Hinter diesem Begriff, der eine starkes Verwechslungsgefahr mit der japanischen Motorradmarke in sich birgt 😉 , versteckt sich wohl das griechische Souzukakia, also gewürzte Hackfleischröllchen. Traditionell werden Souzukakia zwar eher mit Tomatensauce serviert, aber hier bildete es als Suzuki eben Bestandteil eines Grilltellers – und leider auch die einzige Komponente von der ich etwas enttäuscht war. Die würzung des lockeren Hackfleisches war zwar sehr gelungen, aber die Stellen an denen es auf dem Rost (oder der Grillpfanne) aufgelegen hatte waren fast schon verkohlt, was den Genuss natürlich etwas minderte. Abgesehen von diesem kleinen Fauxpas war der Spezial-Teller im Poseidon aber wirklich gelungen und fast jeden Cent der 12,90 Euro die er kostete wert. Daher kann ich wohl bedenkenlos meine das letzte Mal ausgesprochene Empfehlung für das griechische Restaurant Poseidon in Feldkirchen bei München erneuern und es jedem Freund der griechischen Küche wärmstens ans Herz legen.