Gebackenes Seelachsfilet mit Remoulade & Kartoffel-Gurkensalat [19.09.2014]

Zwar sahen sowohl die Hähnchenbrust gefüllt mit Mangold und Paprika, dazu Tomatensauce und Reis bei Vitality als auch das Gaeng Pad Kai – Putenfleisch gebraten mit verschiedenem Gemüse in Kokosmilchsauce, das neben den für Freitag üblichen Gebackenen Ananas und Banane an der Asia-Thai-Theke angeboten wurde, nicht schlecht aus, aber mir war heute doch eher nach Fisch und da bot sich natürlich das Gebackene Seelachsfilet mit Remoulade, Zitronenecke und Kartoffel-Gurkensalat bei Globetrotter an. Der Milchreis mit Zimtzucker und Waldbeerenkompott aus dem Bereich Tradition der Region kam für mich nicht in Frage. Zum Seelachs nahm ich mir noch ein paar Pariser Möhren in Rahmsauce von der Gemüsetheke und ein Becherchen Vanillemousse aus dem Dessert-Angebot.

Baked coalfish filet with remoulade, lemon & potato cucumber salad / Gebackenes Seelachsfilet mit Remoulade, Zitronenecke & Kartoffel-Gurkensalat

Das paniert gebackene, heute überaus großzügig bemessene Seelachsfilet mit seiner knusprigen Hülle, die ein angenehm zartes, grätenfreies Fischfilet ummantelte, gab mir schon mal keinen Grund irgendwelche Kritik anzubringen. Gemeinsam mit dem Saft der Zitronenecken und der angenehm würzigen Remoulade eine sehr leckere Komponente. Und auch der Salat aus Kartoffel- und Gurkenscheiben in ihrem Öl-Essigdressing erwiesen sich als überaus gelungen. Das konnte ich aber von den Möhren leider nicht vollumfänglich sagen, denn sie waren für meinen Geschmack noch etwas zu bissfest und hätte ruhig etwas länger gekocht werden können. Das luftig-lockere Vanille-Mousse machte dieses kleinen Fauxpas aber alle Male wett.
Und auch bei den anderen Gästen war das Seelachsfilet mit deutlichem Vorsprung vor den anderen Angeboten das beliebteste Gericht und konnte sich den ersten Platz auf der Allgemeienn Beliebtheitsskala sichern. Auf Platz zwei sah ich die Asia-Gerichte, knapp gefolgt von der Hähnchenbrust mit Mangold und Paprika auf dem dritten Platz und dem Milchreis schließlich auf Platz vier. Hier also heute mal wieder keine Überraschungen.

Mein Abschlußurteil:
Seelachsfilet: ++
Remoulade: ++
Kartoffel-Gurkensalat: ++
Möhren: +
Vanille-Mousse: ++

Fleischpflanzerl mit Bratensauce & Bratkartoffeln [28.07.2014]

Zwar klangen die Gnocchi mit Ruccola und Kirschtomaten, welche mit reichlich Parmesan im Bereich Vitality serviert wurden im ersten Moment recht gut, doch als ich sie so betrachtete sahen sie doch ein wenig trocken aus. Daher schaute ich mich erst mal bei den anderen Angeboten um, die aus Poh Piard Thord – Knusprigen Frühlingsröllchen und Moo Pad Prik Bai Kraprao – Schweinefleisch mit scharfem Basilikum und Thaigemüse in Austernsauce an der Asia-Thai-Theke sowie einem Fleischpflanzerl mit Bratensauce und Bratkartoffeln in der Sektion Tradition der Region und einem Gebackene Hähnchenkeule “Wiener Art” mit Zitronenecke und Kartoffelsalat bei Globetrotter bestand. Einen kurzen Moment überlegte ich noch, bei der Hähnchenkeule zuzuschlagen, bei der die “Wiener Art” aus einer recht knusprig aussehenden Panade bestand, dann wählte ich aber doch das bodenständige Fleischpflanzerl und ergänzte es noch mit einem Schälchen Erbsen aus dem heutigen zusätzlichen Gemüseangebot sowie einem Becherchen Vanille-Mousse von der Dessert-Theke.

Fleischpflanzerl mit Bratensauce & Bratkartoffeln / Meatball with gravy & roast potatoes

Auch wenn das Gericht nicht gerade zu den Leichtgewichten zählte, bereute ich meine Wahl absolut nicht. Die große, lockere, würzige und mit zahlreichen Zwiebelstückchen versehene Frikadelle, hier in Bayern auch gern als Fleischpflanzerl bezeichnet, erwies sich als vorzüglich und auch die gebratenen Kartoffelscheiben, auch wenn es sich hier nur um eine eher minimale Version von Bratkartoffeln ohne Zwiebeln, Speck oder Ei handelte, gaben keinerlei Grund zur Kritik. In diese Zusammenstellung passte sehr gut die dunkle, würzige Bratensauce, die dafür sorgte dass das Gericht nicht zu trocken wurde. Nur bei den Erbsen, die wohl dieses Mal in Wasser gekjkocht und nicht wie sonst gedünstet waren, muss ich leider etwas in der Wertung abziehen, denn sie waren heute etwas matschig. Ich mag sie lieber wenn sie noch etwas Biss haben. Am locker-schaumigen Vanille-Mousse mit seiner Garnitur aus Schokostreuseln, Pistaziensplittern und einem Stück Pflaume gab es aber wiederum nichts zu meckern.
Und wie erwartet landete das Fleischpflanzerl auch auf der heutigen Allgemeinen Beliebtheitsskala mit einem kleinen, aber deutlichen Vorsprung auf Platz eins. Auf dem zweiten Platz folgte der panierte Hähnchenschenkel “Wiener Art” und auf Platz drei folgten die Asia-Gerichte. Die Gnocchi waren zwar auch recht häufig gewählt worden, aber für mehr als Platz vier reichte es beim vegetarischen Gericht auch heute nicht.

Mein Abschlußurteil:
Fleischpflanzerl: ++
Bratensauce: ++
Bratkartoffeln: ++
Erbsengemüse: +
Venille-Mousse: ++

Orangenpochierter Seelachs mit Reis [25.06.2014]

Heute wäre vermutlich Ausnahmsweise mal das Angebot bei Tradition der Region, ein Sommerlicher Blattsalat mit gebratenen Pilzen und Croutons das leichteste der angebotenen Gerichte gewesen, denn der heute Vitality angebotene Orangenpochierte Seelachs mit Reis und Gemüse lag mit 506kcal da mit Sicherheit drüber, war aber eindeutig noch leichter als die Currywurst (Deutschland)(rot oder weiß) mit Zitronenecke und Pommes Frites (so zumindest die Speisekarte, in Wirklichkeit hab es jedoch keine Zitrone dazu). Gut, das Asiatische Gemüse, herzhaft gebraten, mit Thaicurry in Kokosmilchsauce und auch das Nua Pad Pram Hoi – Rindfleisch mit Broccoli und Karotten in Austernsauce an der Asia-Thai-Theke spielten mit Sicherheit auch noch in der Liga der etwas leichteren Gerichte mit. Doch da Mittwoch war, brauchte ich sowieso nicht lange zu überlegen, denn wie üblich griff ich auch heute natürlich wieder zum Fischgericht. Dazu gesellte sich noch ein kleiner Becher Bourbon-Vanillemousse aus dem heutigen Dessert-Angebot.

Orangenpochierter Seelachs / Orange poached coalfish

Das angenehm große, zarte und natürlich grätenfreie Stück gedünsteten Seelachsfilet war schon mal sehr gelungen. Und auch an der fruchtigen Orangensauce, in der sich auch zahlreiche Streifen von orangen und gelben Möhren sowie Gewürze inkl. ein paar Chiliflocken fanden gab es ebenso wenig etwas auszusetzen wie an dem lockeren Reis, der im Gegensatz zu Montag heute alle Anforderungen erfüllte, die ich an eine solche Sättigungsbeilage stelle. Etwas mehr Sauce hätte dem Gericht zwar ganz gut getan, aber darüber sehe ich mal hinweg. Einzig beim Vanillemousse muss ich heute etwas in der Wertung abziehen, denn es erwies sich als bereits ein wenig abgestanden und etwas “stichfest”, das habe ich schon besser erlebt.
Bei der Allgemeinheit der Gäste lag heute natürlich die Currywurst mit Pommes Frites ganz oben in der Gunst und landete mit großem Vorsprung auf Platz eins der Allgemeinen Beliebtheitsskala. Auf Platz zwei sah ich die Asia-Gerichte, die meinte noch etwas häufiger zu sehen als den Seelachs, der somit auf dem dritten Platz landete. Der Salat kam knapp dahinter auf Platz vier.

Mein Abschlußurteil:
Seelachs: ++
Orangensauce: ++
Reis: ++
Boubon-Vanillemousse: +

Seelachsfilet im Pfirsich-Ingwer-Sud [18.06.2014]

Auch diesen Mittwoch sollte mal wieder Fisch auf dem Speiseplan stehen und mit dem Seelachsfilet im Pfirsich-Ingwer-Sud mit Kugel von Jasmin Duftreis fand sich im Bereich der Vitality-Gerichte auch gleich ein passender Klassiker unseres Betriebsrestaurants auf der heutigen Speisekarte. Weder das Nasi Goreng – Gebratener Gorengreis mit verschiedenen Gemüsesorten und das Gaeng Ped Mua – Schweinefleisch gebraten mit verschiedenen Gemüsesorten in Kokosmilchsauce an der Asia-Thai-Theke, noch das Cordon Bleu vom Schwein mit Zitronenecke und Pommes Frites bei Globetrotter oder der Bunte Salatteller mit Hühnerbruststreifen und Joghurtkräuterdressing im Abschnitt Tradition der Region zu einer anderen Entscheidung bewegen. Dazu gesellte sich noch ein Becherchen Vanille-Mousse aus dem heutigen Dessert-Angebot.

Seelachsfilet im Pfirsich-Ingwer-Sud / Coalfish in peach ginger stock

Das Verhältnis von Reis zu Fischfilet und Sauce war nicht ganz so günstig gewählt, denn man war beim Reis etwas zu großzügig gewesen. Aber das war glücklicherweise der einzige Kritikpunkt, den ich bei diesem Gericht anbringen muss. Der gedünstete Seelachs war angenehm zart, saftig und frei von Gräten und die Sauce aus Pfirsich mit vielen Fruchtstücken und leichter Ingwer-Note passte geschmacklich sehr gut dazu. Und auch am locker-schaumigen Mousse mit Vanillearoma gab es nichts auszusetzen.
Bei der Allgemeinheit der anderen Gäste lag heute natürlich das Cordon Bleu mit Pommes mit großem Vorsprung auf Platz eins der Beliebtheitsskala des Tages. Auf dem zweiten Platz folgte danach der Seelachs im Pfirsich-Ingwer-Sud, den ich meinte noch etwas häufiger auf den anderen Tabletts zu sehen als die Asia-Gerichte, die somit auf dem dritten Platz landeten. Der Abstand zum Salatteller mit Hühnerbruststreifen auf Platz vier war hier aber nur noch minimal.

Mein Abschlußurteil:
Seelachsfilet: ++
Pfirsich-Ingwer-Sud: ++
Reis: ++
Vanille-Mousse: ++

Putengeschnetzeltes in fruchtiger Currysauce [03.04.2014]

Nachdem ich mich weder für das Tahoo Tod – Tofu gebacken auf Bratgemüse in Koriandersauce noch das Ko Lo Kai – Putenfleisch gebraten mit verschiedenen Gemüse und Ananas in süß-sauerer Sauce an der Asia-Thai-Theke so recht begeistern konnte, wandte ich mich der regulären Küche zu, wo der erste Blick natürlich auf das überaus verlockende Schweineschnitzel “Wiener Art” mit Zitronenecke und Pommes Frites, welches bei Tradition der Region angeboten wurde. Mir war das aber etwas zu kalorienreich, während mir bei den Gebackenen Polentaschnitten mit Ratatouillegemüse bei Vitality das Fleisch etwas fehlte. Daher griff ich letztlich zum heutigen Globetrotter-Angebot, dem Putengeschnetzelten in fruchtiger Currysauce und Mandelreis. Dazu gesellte sich noch ein Becherchen Vanille-Mousse aus dem heutigen Dessert-Angebot.

Putengeschnetzeltes in fruchtiger Currysauce / Turkey chop in fruity curry sauce

Die Putenfilet-Streifen waren zwar recht grob geschnitten, aber die Befürchtung dass sie zu trocken waren erwies sich glücklicherweise als unbegründet – es war viel mehr schön mager und zart so wie ich es bevorzuge. Gemeinsam mit dem Fleisch fanden sich Stücke von verschiedenen Obstsorten wie Ananas, Aprikose sowie eine Cocktailkirsche in einer mild-würzigen, leicht cremigen Currysauce, was eine einfache und doch exotische Kombination ergab. Vermengt mit dem mit Mandelscheiben versetzten Reis ein wirklich sehr leckeres Gericht, an dem ich absolut nichts aussetzen konnte. Das lockere und cremige Vanille-Mousse schließlich hätte zwar etwas mehr Aroma vertragen können, aber von einem Punktabzug möchte ich auch hier absehen.
Bei den anderen Gästen lag natürlich das Schweineschnitzel “Wiener Art” mit Pommes ganz weit oben in der Gunst und konnte mit deutlich erkennbaren Vorsprung den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala für sich sichern. Auf dem zweiten Platz folgten die Asia-Gerichte, die ich noch etwas häufiger auf den Tabletts sah als das somit drittplatzierte Putengeschnetzelte. Die Polentaschnitten belegten als vegetarisches Gericht schließlich wie meist üblich den vierten Platz.

Mein Abschlußurteil:
Putengeschnetzeltes in fruchtiger Currysauce: ++
Mandelreis: ++
Vanille-Mousse: ++