Posts Tagged ‘vanillecreme’

Calamares & Kartoffel-Gurkensalat [05.02.2010]

Friday, February 5th, 2010

Neben einer “Rindsroulade mit Kartoffelbrei” als außerordentliches Sonderangebot – wohl die Reste vom Dienstag standen heute im Asia-Bereich “ Praw Wan Pak – Gebratenes frisches Gemüse in süß saurer Sauce” und “Gaeng Dang Phed – Gebratene Ente mit frischem Paprika, Zucchini, Bambussprossen in scharfem rotem Curry” im Asia-Bereich auf dem Speiseplan. Außerdem gab es bei den Vitality-Gerichten “Gegrilltes Putenfilet auf Tomaten- Lauchrisotto mit Brokkoliröschen“, bei den traditionell-regionalen Speisen “Apfelstrudel mit Vanillesauce” und schließlich bei Globetrotter “Gebackene Calamares mit Kartoffel- Gurkensalat und Remouladenssauce“. Da ich die Roulade ja bereits am Dienstag hatte, das Putengericht mit zu trocken aussah und der Apfelstrudel zwar lecker aussah, aber eher was für die Kaffeezeit am Nachmittag schien entschied ich mich dazu die Calamares, panierte und gebackene Tintenfischringe, die passenderweise mit Remoulade kamen und über einen des hier üblichen Kartoffelsalates ohne Mayo als Sättigungsbeilage verfügte. Dass Salatgurken, die ich ja eigentlich nicht so mag, darin waren, musste ich dabei leider in Kauf nehmen. Etwas ähnliches hatte ich auch schon einmal hier und hier gehabt. Dazu nahm ich mir dann noch ein Dessert, dass man mit “Bayrischer Creme” tituliert hatte.

Calamares & Kartoffel-Gurkensalat

Aber ich muss sagen dass der Salat trotz der Gurken gar nicht mal schlecht schmeckte. Einen Kartoffelsalat mit Mayonaise zu der ebenfalls aus Mayonaise bestehenden Remoulade zu servieren wäre auch glaube ich zu viel des Guten gewesen. Die Tintenfischringe selbst waren heiß, knusprig und das Fleisch zwar bissfest, aber schmackhaft. Soweit ich weiß handelt es sich ja bei den in Deutschland sehr verbreiteten, in der Mittelmeerküche aber eher seltenen frittierten bzw. gebackenen und panierten Tintenfischringen um Muskelfleisch. Ich habe mal gehört dass es von den Armen kommt – sicher bin ich aber nicht. Auch die Remoulade war sehr schmackhaft – wobei ich mir natürlich durchaus bewusst bin dass sowohl Remoulade als auch der Kartoffelsalat wahrscheinlich fertig gekaufte Großware ist. Aber mir hats geschmeckt.
Die Bayrische Creme schließlich erwies sich als eine sehr fein geschlagene Vanillecreme, die man mit zwei Traubenhälften garniert hatte. Hat sehr gut geschmeckt und bildete einen aktzeptablen Abschluß des heutigen Mittagsmahles.
In der Gunst der Kantinenbesucher lagen die Calamares dann heute auch deutlich vorne, gefolgt von der Kohlroulade. Aber auch die asiatischen Speisen waren beliebt und, das hätte ich nicht gedacht, der Apfelstrudel, welchen man auf vielen Teller beobachten konnte. Das Putensteak lag dabei etwa gleich auf mit dem Apfelstrudel – alles natürlich subjektiv aus meinen Beobachtungen gesehen.

Mein Abschlußurteil:
Calamares: ++
Remoulade: ++
Kartoffel-Gurkensalat: +

Pute in Honig-Pfeffer-Sauce [15.01.2010]

Friday, January 15th, 2010

Heute gab es im Asia-Bereich u.a. “Asiatisches Gemüse herzhaft gebraten in Erdnußsauce nach Hongkong Art” und “Gung Po Jau Yu – Tintenfisch gebraten mit Gemüse und Chinapilzen in Hoi Sin Sauce“. Der Tintenfisch klang ganz interessant, aber sprach mich visuell nicht so an. Die “Marillenknödel in Vanillesauce dazu Zimt und Zucker” von den traditionell-regionalen Gerichten erschienen mir wiederum eher was für den Nachtisch und nicht als Hauptgericht. Im der Sektion Globetrotter gab es mal wieder “Gebratenen Zander in Mandelbutter mit Petersilienkartoffeln“, den ich ja schon mal hier probiert und für ganz gut befunden hatte. Am interessantesten klang aber heute für mich das “Steak von der Pute in Honig-Pfeffersauce dazu Kartoffelgestampftes mit Selleri und Möhren” aus dem Bereich Vitality, daher entschied ich mich letztlich dafür und nahm mir noch ein wieder nicht näher beschriebenes Dessert dazu.

Pute in Honig-Pfeffer-Sauce

Das Steak selbst erwies sich dann beim Verzehr zart und wohlschmeckend und gut harmonierend mit der süßlich-scharfen Sauce. Nur warum man unbedingt ganze Pfefferkörner mit in eine solche Sauce machen muss wird mir wohl für immer Schleierhaft bleiben. Diese sind aus meiner Sicht nur bedingt essbar und verursachen einen unangenehmen Effekt von starkem Pfeffergeschmack beim drauf beißen. Wäre es hier nicht besser die Sauce einfach nur mit gemahlenen Pfeffer zu würzen? Oder ist das eher so ein visuelles Ding? Zu Putensteak und Sauce gab es Kartoffelbrei, der mit Stücken von Möhren und Sellerie etwas aufgewertet war. Eine einfache, aber sehr leckere Idee die zerstampften Kartoffeln etwas aufzuwerten. In der Summe ein sehr gelungenes Gericht wie ich fand – mir hats geschmeckt. Der Nachtisch schließlich erwies sich wieder als Vanillecreme ähnlich der die ich bereits gestern gehabt hatte und war ein weiteres mal ein guter Griff meinerseits in unsere weiterhin unbeschriftete Nachtischtheke.
Von der Beliebtheit gaben sich Zander und Pute heute wohl die Waage, gefolgt von Asia-Gerichten. Marillenknödel habe ich nicht auf den Tischen gesehen, ich bin aber sicher dass auch sie ihre Abnehmer fanden.

Mein Abschlußurteil:
Putensteak: ++
Honig-Pfeffer-Sauce: ++
Kartoffelgestampftes mit Möhren & Sellerie: ++

Hackfleisch-Kartoffel-Auflauf [14.01.2010]

Thursday, January 14th, 2010

Zum heutigen Donnerstag gab es wieder ein durchaus interessantes Angebot im Betriebsrestaurant. Die “Gefüllte Aubergine mit Gemüse-Zartweizen” die bei den Vitality-Speisen auf der Karte stand sah zwar wirklich gut aus, da ich aber kein großer Freund von Auberginen bin kam dies für mich nicht in Frage. Da waren der “Sauerbraten vom Rind mit Kartoffelknödel” bei den traditionell-regionalen Gerichten und die “Gebratene Putenoberkeule auf Orangensauce mit Spätzle” an der Globetrotter-Theke schon weitaus interessanter. In der Asia-Ecke kam “Taohoo Tod – Tofu gebacken auf Bratgemüse mit Koriandersauce” weniger in Frage, aber das “Prig Pad Kai – Putenfleisch mit Chillischoten und verschiedenem Gemüse nach Thai Art” hatte auch einen gewissen Reiz. Zusätzlich diesen Speisen aus den regulären Kategorien, bei denen ich das Angebot an verschiedenen Sushis ja gar nicht erwähne, gab es aber auch noch ein Tagesangebot: “Pikanter Hackfleisch-Kartoffel-Auflauf” stand noch zusätzlich in der Angebotsvitrine und sah wirklich gut aus – also entschloss ich mich kurzer Hand für den Auflauf. Dazu gab es noch ein Dessert – leider gibt es seit einigen Tagen keine Schilder mehr an den einzelnen Nachtischsorten, daher griff ich einfach zu etwas, was mich visuell einigermaßen ansprach.

Hackfleisch-Kartoffel-Auflauf / ground meat - potato casserole

Eine gute Wahl wie ich feststellen musste. Während die Kollegen mit denen ich an einem Tisch saß sich geschlossen für die Ente mit Orangensauce entschlossen hatten, genoss ich meinen Auflauf. Der wohl mit einer Hackfleisch-Bolognese-Sauce zubereitete und mit Käse überbackene Auflauf erwies sich wirklich als recht pikant, sprich leicht scharf und gut gewürzt. Zusätzlich zum Hackfleisch und den Kartoffeln fanden sich auch noch reichlich Möhrenwürfel und Zucchini darin, weswegen ich mich über Gemüse heute auch keinerlei Sorgen zu machen brauchte. Und hat wirklich vorzüglich geschmeckt muss ich sagen.
Der Nachtisch entpuppte schließlich als Vanilleschaum, garniert mit zwei Traubenhälften. War wirklich keine gute Wahl, denn er zerging regelrecht auf der Zunge, auch wenn er mal wieder viel zu schnell alle war.
Die beiden Renner waren heute aber wohl eindeutig der Rinderbraten und die Entenbrust, die ich etwa gleich häufig sehen konnte gefolgt vom Auflauf und asiatischen Speisen. Aber auch die gefüllte Aubergine erfüllte sich einer gewissen Beliebtheit, auch wenn sie hinter den anderen Speisen deutlich zurück stand – Aubergine ist nun mal nicht jeder Manns (oder jeder Fraus) Sache.

Mein Abschlußurteil:
Hackfleisch-Kartoffel-Auflauf: ++
Vanilleschaum-Dessert: ++