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Gefüllte Aubergine mit Gemüse-Zartweizen [28.02.2012]

Tuesday, February 28th, 2012

Auch wenn sowohl das traditionell-regionale Geflügelgeschnetzelte in Champignonrahm mit Knöpfle, die Canneloni mit Fleischfüllung in Tomatensauce bei Globetrotter als auch das Sonderangebot in Form eines Wiener Hendel mit Kartoffelsalat (einem paniert gebackenen Hähnchenschenkel – wohl die Reste vom Coq au vin von gestern) oder das Asiatische Gemüse, herzhaft gebraten mit Thaicurry in Kokosmilchsauce sowie das San Sei Chop Suey – verschiedene Fleischsorten mit Gemüse in Spezialsauce an der Asia-Thai-Theke interessant klangen und durchaus mein Interesse weckten, wollte ich heute endlich mal die Gelegenheit nutzen, die Gefüllte Aubergine mit Gemüse-Zartweizen aus dem Bereich Vitality probieren. Normalerweise bin ich ja kein so großer Fan von Aubergine und davor gleich eine ganze am Stück gebackene Aubergine zu probieren habe ich mich lange gesträubt, aber heute Überwand ich endlich mal meine Vorurteile und griff bei diesem Gericht zu. Und das hing nicht nur damit zusammen, dass es mit 469kcal pro Portion einen leichten Genuss versprach. Das entschuldigt zwar nicht dass ich doch wieder einen kleinen Becher von der Nachtisch-Theke auf mein Tablett bugsierte. Eigentlich wollte ich ja damit aufhören, aber mir war einfach danach.

Gefüllte Aubergine mit Gemüse-Zartweizen / Stuffed aubergine with tender wheat & vegetables

Zum Glück war die halbe Aubergine dann doch nicht so schlimm wie ich es von früheren Versuchen an diesem Gemüse in Erinnerung hatte. Die weiche, etwas schwammige Struktur verhinderte zwar meine Meinung komplett zu ändern, aber eigentlich war sie letztlich doch ganz in Ordnung. Auf und in der oberflächlich ausgehöhlten Aubergine fand sich eine Mischung aus Zartweizen, Möhrenwürfeln und Tomaten, die man mit etwas Käse überbacken hatte. Die selbe Mischung war auch noch einmal als Sättigungsbeilage beigefügt worden und eine größere Portion Tzatziki mit einigen Gurkenstreifen komplettierte das Gericht schließlich. Auch wenn so eine Zusammenstellung mit Sicherheit nicht zu meinen Lieblingsgerichten avancieren wird, so war ich letztlich doch ganz zufrieden – ein leichtes, vegetarisches Gericht das gut sättigte. Beim Dessert fühlte ich mich allerdings etwas betrogen, da neben den Bechern ein Schild mit der Aufschrift “Panacotta mit Kirschen” aufgestellt worden war. Als ich jedoch meinen Löffel in das Becherchen steckte, erschien mir die untere Masse für Panacotta gleich etwa zu weich und beim ersten Bissen bemerkte ich sofort, dass man hier wohl doch Grießbrei verwendet hatte. Das entsprach zwar nicht meiner ursprünglichen Intention, aber war dennoch sehr lecker, so dass ich trotz allem keinerlei Abzüge hier geben möchte.
Bei den anderen Kantinengästen lag heute mit knappen Vorsprung meiner Meinung nach das Putengeschnetzelte auf Platz eins, gefolgt von den Asia-Gerichten und dem panierten Hähnchenschenkel auf Platz drei. Ebenfalls sehr knapp danach kamen wohl auch schon die Cannelloni und dann, mit einigem Abstand, schließlich die gefüllte Aubergine auf Platz fünf. Eine üblich Platzierung, hier brauche ich glaube ich nichts weiter hinzuzufügen.

Mein Abschlußurteil:
Aubergine: +
Zartweizen mit Möhren und Tomaten: ++
Tzatziki: ++
Grießbrei mit Kirschen: ++

Tofu mit Chinagemüse & Eierreis [13.02.2012]

Monday, February 13th, 2012

Auf Asia-Gerichte hatte ich aus nicht näher definierbaren Gründen heute so gar keinen Appetit, also ließ ich das dortige Angebot heute links liegen und wandte meine Aufmerksamkeit dem regulären Angebot zu. Zusätzlich zu den Gerichten in den drei bekannten Kategorien gab es dort ab heute und wenn ich es richtig gelesen habe wohl die ganze Woche über zusätzlich auch frisch und live vor Ort zubereitete Crêpes. Leider soweit ich das sehen konnte nur in süßen Varianten, also eher als kalorienreicher Nachtisch geeignet – daher leider nichts für mich. Aber auch die “normalen” Angebote konnte sich sehen lassen. Da war zum einen Hähnchengeschnetzeltes mit Spätzle in Tradition der Region, dann ein Fleischspieß in Paprikarahmsauce mit Curryreis bei Globetrotter und schließlich Mariniert gebratenes Tofu mit gedünstetem Chinagemüse und Eierreis. Klang zwar alles recht lecker, aber nach meiner Schlemmerei mit Selbstgekochten am Wochenende wollte ich heute wieder kürzer treten und entschied mich für das Tofu. Ich konnte es aber nicht lassen, mir dann doch noch einen Nachtisch in Form eines Grießpudding mit Himbeeren von der Dessert-Theke zu nehmen.

Tofu mit Chinagemüse & Eierreis / Tofu with chinese vegetables & egg rice

Die Zusammenstellung erwies sich wie auch die Male zuvor als gute Wahl. Das leicht würzig marinierte Stück Tofu passte geschmacklich gut zu der ebenfalls leicht pikanten Mischung aus Chinakohl und Paprikastreifen. Gemeinsam mit der großen Portion mit Rührei versetzten Reises ein leichtes, aber angenehm sättigendes, vegetarisches Gericht. Und auch der winzige Becher, der zu drei Vierteln mit Grießbrei und einem Viertel mit einem fruchtigen Püree aus Himbeeren gab keinen Grund zur Kritik und bot einen guten Abschluss des heutigen Mittagsgerichts.
Bei den anderen Kantinengästen lag heute mal wieder, mit einem sehr knappen Vorsprung, die Asia-Gerichte auf Platz eins der Allgemeinen Beliebtheitsskala. Auf Platz zwei folgte das Hähnchengeschnetzelte, aber mit nur knappen Vorsprung vor dem Fleischspieß mit Paprikarahmsauce. Platz vier belegte schließlich das Tofu. Die Crêpes konnte ich nicht mit in die Wertung aufnehmen, da sie von den anderen Gästen ganz wie vermutet auch primär als Nachspeise genutzt wurden.

Mein Abschlußurteil:
Marinierter Tofu: ++
Chinagemüse: ++
Eierreis: ++
Grießbrei mit Himbeeren: ++

Spaghetti mit Balsamico-Linsen & Ruccola [09.02.2012]

Thursday, February 9th, 2012

Obwohl man mich heute gleich doppelt mit einem Rinderlendensteak “Madagaskar” mit Pfefferrahmsauce, dazu Röstkartoffeln bei Globetrotter und zum anderen mit einer Roten oder weißen Currywurst mit Pommes Frites bei Tradition der Region in Versuchung führte, versuchte ich auch heute mal wieder etwas kalorienreduzierter durch die Mittagspause zu gehen. Und dazu boten sich vor allem die Spaghetti mit Balsamico-Linsen an, die man noch zusätzlich mit ein paar Blättern Ruccola garniert hatte. Auf Asia-Thai-Gerichte wie das Asiatische Gemüse herzhaft gebraten in Austernsauce oder das Gaeng Pad Gai – Gebratenes Hühnchen mit frischem Gemüse, Bambussprossen und Kokosmilch in scharfem roten Curry hatte ich heute keinen Appetit. Zu den Spaghetti gesellte sich dann noch ein Becherchen Aprikosenquark von der Dessert-Theke.

Spaghetti mit Balsamico-Linsen & Ruccola / Spaghetti with balsamico lentils & ruccola

Zwar sahen die Ruccola-Blätter nicht mehr ganz frisch, aber von der Qualität doch noch so weit in Ordnung, dass ich hier von Abzügen in der Note absehen kann. Unter den reichlichen Salatblättern fand sich eine Sauce, die nicht nur aus Linsen bestand, die mit Balsamico einen leicht säuerliches Arome erhalten hatten. Viel mehr hatte man auch andere Gemüse wie in schmale Streifen geschnittene Stangensellerie und Möhrenwürfel sowie einige Zwiebelstückchen in die fruchtige Tomatensauce getan. Gemeinsam mit den angenehm al dente gekochten Spaghetti ergab alles ein sehr leckeres, vegetarische Mittagsgericht das mit 531kcal auch noch absolut im Rahmen eines leichten Mittagsgerichts lag. Der kleine Becher von mit Fruchtstücken versehenen Aprikosenquark konnte da auch nicht mehr groß Schaden.
Bei den anderen Kantinengästen lag heute natürlich die Currywurst mit deutlichem Vorsprung vor allen anderen Gerichten heute auf Platz eins der allgemeinen Beliebtheitsskala. Auf Platz zwei folgte aber nicht etwa das Rinderlendensteak, sondern mal wieder die Asia-Gerichte, aber auf nur knapp dahinter kam auch schon das Steak in Pfeffersauce. Die Spaghetti gingen den üblichen Weg von vegetarischen Gerichten und landeten schließlich auf einem guten, aber dennoch vierten Platz.

Mein Abschlußurteil:
Ruccola: ++
Balsamico-Linsen: ++
Spaghetti: ++
Aprikosenquark: ++

Zucchinipuffer mit Broccoli & Tomate [02.02.2012]

Thursday, February 2nd, 2012

Zwar standen mit dem Putensteak Hawaii mit Reis in der Sektion Globetrotter oder der traditionell-regionalen Kohlroulade mit Specksauce und Kartoffelpüree zwei durchaus interessante Fleischgerichte auf der regulären Karte und auch das Angebot an der Asia-Thai-Theke in Form von Gebratenen Curry-Gemüse nach Thai-Art oder Gaeng Dang Nua – Rindfleisch mit frischem Paprika, Zucchini und Bambussprossen in scharfem roten Curry klang auch recht verlockend, doch irgendwie war mir der Geschmack heute nach Zucchinipuffer mit Broccoli und Tomate aus der Abteilung Vitality – das Gericht sah wie ich fand einfach zu verlockend aus und schien mit gerade mal 430kcal pro Portion auch angenehm leicht. Da brauchte ich mir wegen des Becherchens Mandarinenquark von der Nachtisch-Theke auch wirklich keine Gedanken zu machen.

Zucchinipuffer mit Broccoli / Zucchini pancakes with broccoli

Hier war es dem Betriebsrestaurant tatsächlich mal wieder gelungen, aus simplen Zutaten ein wirklich sehr köstliches Menu zu zaubern wie ich fand. Zu den aus geraspelten Zucchini hergestellten, knusprigen und noch angenehm heißen Puffern hatte man einfach einige, wohl im Wasserdampf gegartes Broccoli beigelegt und das ganze abschließend mit einer fruchtigen Sauce aus grob gestückelten Tomaten, angedünsteten Zwiebeln und würzigen Kräutern ergänzt. Fand ich sehr lecker und im ersten Moment auch angenehm sättigend. Der mit zerkleinerten Früchten versehene, angenehm feste Mandarinenquark tat schließlich sein übliches damit ich den heutigen Nachmittag ohne weitere Hungergefühle durchstehen konnte. Was will man mehr? 😉
Bei den anderen Kantinengästen lagen, zumindest meines Eindrucks nach, heute wohl die Asia-Gerichte am höchsten in der Gunst und somit auf Platz eins der allgemeinen Beliebtheitsskala, allerdings nur mit hauchdünnen Vorsprung vor dem Putensteak Hawaii auf Platz zwei. Die Kohlroulade folgte schließlich auf Platz drei und die Zucchinipuffer auf einem guten, aber dennoch vierten Platz. Vegetarische Gerichte haben es eben immer etwas schwerer, aber das soll mich nicht davon abhalten hin und wieder bei ihnen zuzugreifen – denn lecker sind sie meist dennoch, auch ohne Fleisch.

Mein Abschlußurteil:
Zucchinipuffer: ++
Broccoli: ++
Tomatensauce: ++
Mandarinenquark: ++

Griechischer Gemüsetopf mit Schafskäse [24.01.2012]

Tuesday, January 24th, 2012

Einen Moment liebäugelte ich heute zwar mit der Asia-Thai-Theke, wo mich neben dem Gaeng Panang Moo – Gebratenes Schweinefleisch mit frischem Gemüse und Kaffir Limetten in rotem Panang Curry vor allem das Pad Thai – Gebratene Reisnudeln mit Ei, Lauchzwiebeln, Sprossen und Erdnüssen reizte. Aber auch das traditionell-regionale Pikante Reisfleisch, eine mit Rindfleisch und Paprika versehene Reiszubereitung sah ganz lecker aus und wäre auch noch kalorientechnisch noch akzeptabler gewesen als das Cordon bleu vom Schwein mit Pommes Frites bei Globetrotter. Aber das Vitality-Gericht war mit 461kcal mal wieder das heutige Vitality-Gericht in Form eines Griechischen Gemüstopfs mit Schafskäse und Oliven. An der Ausgabetheke kam man jedoch meiner Bitte nach möglichst wenig Oliven mit aufzutischen, da ich diese nicht so mag. Zum Gemüsetopf gab es noch ein Stück mit Sesam gespicktes Fladenbrot und ich ergänzte alles noch mit einem Becherchen Quark mit Fruchtsalat von der Dessert-Theke.

Griechischer Gemüsetopf / Greek vegetable stew

Das Ganze erwies sich als äußerst reichhaltige Zusammenstellung verschiedenster Gemüsesorten. Ich entdeckte Broccoli, Blumenkohl, Zucchini, Erbsen, Möhren, Kohlstreifen, geschälte Tomaten in einer würzigen Flüssigkeit bei der besonders das Rosmarin geschmacklich hervortrat. Das Stück Fladenbrot erwies sich schließlich zwar nicht ganz frisch, dafür aber knusprig aufgetoastet und noch warm als ich es nutzte die restliche Flüssigkeit aufzusaugen. Garniert war alles schließlich mit reichlich gewürfeltem, saftigem Schafskäse was mit den (von mir abgewählten) schwarzen Oliven wohl das griechische an diesem Gemüsetopf ausmachte. Die zwar recht dünne, aber dafür mich reichlich verschiedensten Obstsorten versehenen Quarkzubereitung ergab schließlich einen guten Abschluss heutigen Mittagsmahls, das wohl auch meine Kalorienbilanz nicht allzu sehr ins negative verkehrte.
Der Gros der anderen Kantinenbesucher sprach heute natürlich ganz wie erwartet dem Cordon bleu zu, das mit riesigem Vorsprung vor allen anderen Gerichten den ersten Platz der allgemeinen Beliebtheitsskala belegte. Auf dem zweiten Platz folgte mit knappen Vorsprung vor dem Reisfleisch die Asia-Gerichte und auch recht beliebt folgte der Griechische Gemüsetopf auf Platz vier. Mal wieder eine typische Platzierung für eine solche Angebotskombination – die Platzierung entsprach genau dem was ich auch erwartet hatte.

Mein Abschlußurteil:
Griechischer Gemüsetopf mit Schafskäse: ++
Fladenbrot: ++
Quark mit Fruchtsalat: ++

Pikantes Bohnengulasch [19.01.2012]

Thursday, January 19th, 2012

Zwar klangen sowohl das Gebratene Curry-Gemüse nach Thai-Art also auch das Gai Pad Prik King – Gebratene Hähnchenfiletstreifen mit frischem Gemüse in rotem Curry an der Asia-Theke heute recht verlockend, doch gerade mal 392kcal erschien mir der Pikante Bohnengulasch bei Vitality doch am idealsten. Der traditionell-regionale Schweinekrustenbraten mit Dunkelbiersauce und Semmelknödel sowie das Rindergeschnetzelte “Stroganoff” im Reisrand in der Abteilung Globetrotter kamen nicht in näheren Betracht, da beides fraglos kalorienlastiger war als das vegetarische Bohnengericht. Und ich konnte mir den kleinen Becher Tiramisucreme von der Desserttheke auch noch leisten ohne dass ich die heutige Nährwertebilanz allzu sehr verriss. 😉

Pikantes Bohnengulasch / Zesty bean goulash

In einer angenehm würzigen, ja sogar leicht scharfen Tomatensauce fanden sich hier primär kleine weiße Böhnchen sowie einigen grünen Brechbohnen die man mit verschiedenen anderen Gemüsesorten kombiniert hatte. Neben einigen kleinen Salzkartoffeln entdeckte ich Paprika in grün und gelb, Zucchiniwürfel und Tomatenstücke, außerdem waren auch einige Kräuter mit verarbeitet worden die wohl zum Teil für die bereits erwähnte Würze und Schärfe verantwortlich waren. Garniert mit einem einer großzügigen Kelle Sour Cream ergab das Ganze ein wirklich leckeres Mittagsgericht, an dem ich einzig die Portionsgröße etwas kritisieren kann – denn hier hätte man gerne etwas mehr hätte auf den Teller machen können. Aber letztlich bin ich doch einigermaßen satt geworden und die Sättigung hielt auch bis in den späten Nachmittag vor. Daran war aber die feste, aber leckere Tiramisucreme natürlich nicht ganz unschuldig.
Beim restlichen Kantinenpublikum lag heute aber mit kleinem, aber klar erkennbaren Vorsprung der Schweinekrustenbraten auf dem ersten Platz der Allgemeinen Beliebtheitsskala. Auf Platz zwei folgten wie so häufig die Asia-Gerichte- Um den dritten schließlich lieferten sich das Rindergeschnetzelte und der Bohnengulasch ein enges Kopf an Kopf Rennen, dass aber das Geschnetzelte schließlich für sich entscheiden konnte. Der Bohnengulasch landete somit, wie für vegetarische Gerichte leider fast üblich, auf Platz vier. Mir hat er auf jeden Fall gut geschmeckt, und das ist ja die Hauptsache…

Mein Abschlußurteil:
Pikantes Bohnengulasch: ++
Tiramisucreme: ++