Posts Tagged ‘vegetarian’

Gebratene Mienudeln mit Asiagemüse in rotem Thaicurry [22.10.2019]

Tuesday, October 22nd, 2019

Nachdem ich es heute morgen – vor einem zweistündigen Meeting-Marathon – mal wieder nicht hatte lassen können, mir eine der leckeren Fleischpflanzelsemmeln zu gönnen,

Meatball bun / Fleischpflanzerlsemmel

wollte ich heute zum Mittag im Betriebsrestaurant natürlich nicht ganz so schwer essen. Daher hielt ich mich vom Daily-Gericht Schweineschnitzel “Wiener Art” mit Zitronenecke 3 + Komponenten nach Wahl fern, das natürlich wie üblich mit Pomme Frite serviert wurde. Das “Papoutsaki” – Gefüllte Aubergine mit Hackfleisch, Hirtenkäse und Bechamel Soße gratiniert bei Vital klang wiederum zwar gut, aber ich mag nun mal Auberginen nicht so sehr, daher ließ ich dieses Angebot auch erst einmal außen vor. Somit blieben also noch die Gebratene Mienudeln mit Asiagemüse in rotem Thaicurry und der Gebackene Seelachs mit Thaigemüse in Austernsauce von der Asia-Wok-Theke sowie die Spaghetti mit Balsamico-Linsen aus dem Abschnitt Veggie. Und da ich ja schon länger nicht mehr Asiatisch gespeist hatte, entschied ich mich schließlich für die vegetarischen Mie-Nudeln aus dem Wok. Ein Vorteil hier war außerdem, dass man die Portionsgröße selbst wählen konnte – also passte ich meine Auswahl meinem Appetit etwas an und garnierte sich zum Abschluß noch mit einem Esslöffel süß-scharfer Chilisauce.

Fried mie noodles with asia vegs in red thai curry / Gebratene Mienudeln mit Asiagemüse in rotem Thaicurry

Bereits der erste Bissen zeigte mir, dass ich eine gute Wahl getroffen hatte, denn die Sauce kombinierte sehr gelungen eine exotische Würze mit einer pikanten und einer süßlichen Note – und ich spreche hier von einem Stück dass mit Sicherheit nichts von der Chilisauce abbekommen hatte. Dazu noch eine bunte Auswahl an grob, aber größtenteils mundgerechtem Gemüse wie Möhren, Paprika, Chinakohl und Broccoli komplettierten das einfache, aber erstaunlich schmackhafte Gericht. Ohne Frühstück hätte ich die Portion vielleicht noch etwas größer gewählt, aber so reichte die Menge vollkommen aus um den Nachmittag ohne Hunger durchzustehen. Sehr lecker – gerne wieder. 😉
Der Gros der anderen Gäste hatte sich natürlich auf das Schnitzel gestürzt, so dass ich außer diesem somit erstplatzierten Gericht auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala kaum etwas anderes auf den Tabletts sah. Nach genauerem Hinsehen beschloss ich aber den Asia-Gerichten den zweiten Platz zuzubilligen, gefolgt von den Spaghetti auf Platz drei und knapp dahinter der Papoutsaki-Aubergine auf dem vierten Platz. Aber die Mengen der anderen Gerichte wirkten wahrlich schon homöopathisch in Anbetracht des überragenden Sieges des Schnitzels…

Mein Abschlußurteil:
Gebratene Mie-Nudeln: ++

Kartoffel-Frischkäse-Taschen an Ratatouille mit Quark-Dip [17.10.2019]

Thursday, October 17th, 2019

Obwohl wir heute früh, also noch deutlich vor 12:00 Uhr, zum Mittag essen gingen, war es bereits übermässig gut gefüllt im Betriebsrestaurant. Das konnte nur eines bedeuten: Irgend etwas Begehrenswertes stand auf der Speisekarte. Und dem war auch so, denn im Abschnitt Daily fand sich mal wieder das Cordon Bleu vom Schwein mit Zitronenecke + drei Komponenten nach Wahl, das natürlich mit Pommes Frites serviert wurde. Da gab es unter den meisten Kolleginnen und Kollegen kein Halten. Die Alternativen waren Kartoffel-Frischkäse-Tasche an Ratatouille mit Quark-Dip bei Veggie, ein Hähnchengeschnetzeltes
“Zigeuner Art” mit Reis
bei Vital und Gebackene Ananas und Banane sowie Gebratenes Schweinefleisch mit verschiedenem Gemüse in Masamansauce. Auf Asia-Gerichte hatte ich keine großen Appetit und auch die Geschnetzelte sah mir ein wenig zu kleinteilig aus. Außerdem hatte ich keine Lust auf Reis. Also legte ich heute mal meinen Veggie-Day ein und griff zu den Kartoffel-Frischkäse-Taschen.

Potato creme cheese bags on ratatouille with curd dip /  Kartoffel-Frischkäse-Taschen an Ratatouille mit Quark-Dip

Sie Kartoffeltaschen selbst sahen zwar sehr dunkel aus, waren aber was ihre Konsistenz anging dennoch vollkommen in Ordnung, d.h. außen schön knusprig mit einigen Röstaromen – allerdings ohne angebrannt zu sein – und innen schön weich mit einem Kern aus Kräuterfrischkäse.

Potato creme cheese bags - Lateral cut / Kartoffel-Frischkäse- Taschen - Querschnitt

Dazu passte gut der kalt servierte und ebenfalls mit Kräutern versetzte Quark-Dip und auch das fruchtig-würzige Ratatouille aus Tomaten, Zucchini, Auberginen, Zwiebeln und Paprika passte sehr gut in die geschmackliche Gesamtkomposition. Auch ohne Fleisch ein Gericht das sättigte und gut schmeckte. Ich war auf jeden Fall mit meiner Entscheidung zufrieden.
Wie bereits einleitend erwähnt war heute natürlich das Cordon Bleu mit Pommes der große Renner bei den Gästen und konnte sich mit großem Vorsprung den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala sichern. Danach kam lange nichts bevor die Zweitplatzierung heute wirklich überraschte, denn dort lagen meiner Meinung nach die Kartoffel-Frischkäse-Taschen, die sich heute ungewöhnlich breitem Zuspruch für ein vegetarisches Gericht erfreuten. Auf dem dritten Platz sah ich die Asia-Gerichte und knapp dahinter das Geschnetzelte auf dem Platz vier.

Mein Abschlußurteil:
Kartoffel-Frischkäse-Taschen: ++
Ratatouille: ++
Quark-Dip: ++

Kartoffelgeröstl mit Lauch & Hirtenkäse [15.10.2019]

Tuesday, October 15th, 2019

Eigentlich hätten die Reste meines Spirelli-Topfs auch heute noch knapp zum Mittagessen ausgereicht, aber ich hatte mich aus sozialen Gründen dann doch dazu entschieden gehabt sie gestern Abend noch zu essen, damit ich heute wieder mit meinen Kollegen zu mittag essen konnte. Nicht dass es heute etwas besonderes in unserem Betriebsrestaurant gab, aber ich war sicher dass ich unter den vielen alten Bekannten unter den Mittagsgerichten etwas finden würde. Gut, das Picatta vom Seelachs mit Tomatensugo und Penne Rigate bei Vital klang zwar ganz gut wegen dem Fisch, aber ich wollte nicht schon wieder Nudeln essen, daher schloss ich dies Gericht erst mal aus, obwohl ich ja Fisch sehr mag. Und die Asia-Wok-Theke bot mir mit einem Gebackenen Seelachs mit Thaigemüse in Austernsauce, der dort neben Gebratener Tofu mit frischem Gemüse in Tomatensauce angeboten wurde, eine weitere Gelegenheit am heutigen Dienstag Fisch zu essen. Nicht zu vergessen dass man bei Daily heute Cevapcici mit frischen Zwiebeln + drei Komponeten nach Wahl anbot, die natürlich mit Djuvecreis und Ajvar serviert wurden. Doch dann entsann ich mich, dass ich ja wegen meiner kleinen Kaloriensünde in Form der Fleischpflanzerlsemmel von heute morgen kürzer treten wollte. Daher schwenkte ich schließlich doch noch um und griff zum Kartoffelgeröstl mit Lauch und Hirtenkäse, das im Abschnitt Veggie auf der Tageskarte anbot. Kurz überlegte ich noch, ob ich das ganze mit etwas Rote Beete Salat von der Salattheke ergänzten sollte, entschied mich aber dann doch entgegen, da die meisten Kollegen bereits an der Kasse standen und ich Gefahr lief den Anschluss zu verlieren. Daher wandte ich mich auch dem Bezahlen zu und verzichtete auf irgendwelche Extras.

Roast potatoes with leek & feta / Kartoffelgeröstl mit Lauch & Hirtenkäse

Ganz früher wie hier oder hier hatte man die gerösteten Kartoffeln ja noch gewürfelt und sogar noch mit zusätzlichem Gemüse wie Möhren verfeinert, aber die Zeiten sind ja bereits seit längerem vorbei. Heutzutage besteht das Gericht nur noch aus drei Hauptkomponenten: geschälten Kartoffeln, in Ringe geschnittener Lauch in fast schon homöopathisch anmutenden Mengen und einem größeren Haufen grob und etwas lieblos gewürfelten Hirtenkäses – also Pseudo-Feta aus Kuhmilch. Hinzu kommen noch etwas Salz und Pfeffer zum würzen und das wars soweit ich das erfassen konnte dann auch schon. Dass man durchaus mehr daraus machen kann habe ich ja in meiner Version dieses Gerichts bereits gezeigt. 😉 Aber heute wollte ich eigentlich damit zufrieden sein, konnte es aber leider dann doch nicht ganz. Die Kartoffeln gingen zwar noch einigermaßen und waren nicht so matschig wie hier oder hier in der letzten Woche, aber das Lauch schien, zusätzlich zu seiner eher geringen Menge, allgemein nicht so gut gelungen. Als hätte man es entweder zu kurz oder viel zu lang gedünstet, es wirkte auf jeden Fall wie verwelkt und weniger wie frisch zubereitet. Und ich habe bereits häufiger mit Lauch gekocht, so etwas aber noch nie gesehen. Der Hirtenkäse, auch wenn nur aus Kuhmilch, war wiederum soweit in Ordnung. Volle Punktzahl kann ich da natürlich nicht geben, auch wenn das Gericht trotz seiner Mankos durchaus noch essbar war.
Bei den anderen Gästen war sowieso ein anderes Gericht weitaus mehr angesagt, denn die Cevapcici waren mit kleinem, aber klaren Vorsprung das am häufigsten gewählte Gericht und konnten sich somit den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala sichern. Aber das Seelachs-Picatta mit Nudeln war ihm eng auf den Fersen und belegte somit einen guten Platz zwei. Auf Platz drei folgten die Asia-Gerichte und den vierten Platz belegte schließlich das Kartoffelgeröstl.

Mein Abschlußurteil:
Kartoffelgeröstl: +
Lauch: +/-
Hirtenkäse: ++

Gebackene Polentataschen mit Salat & Quarkdip [02.10.2019]

Wednesday, October 2nd, 2019

Nachdem ich mit meiner Leberkässemmel von heute morgen ja bereits gut und reichhaltig gefrühstückt hatte, wollte ich es zum Mittag etwas leichter angehen lassen. Daher war das Tagesangebot in Form einer Schweinshaxe mit Kartoffelknödel dann doch etwas zu schwer, auch wenn sie überaus verlockend aussah und mit 5,76 Euro auch erschwinglich. Für die Fleischlasagne mit 3 Beilagen bei Daily hätte ich wiederum keine 6,30 Euro zahlen wollen, obwohl ich Lasagne ja eigentlich mag. Aber nicht für den Preis. Daher liebäugelte ich zuerst mit den Spaghetti Vongole mit würziger Tomasoße und Grana Pandano bei Vital, aber da die ja doch wieder nur mit Miesmuscheln und nicht mit echten Venusmuscheln (wie es der Name ja eigentlich verspricht) gemacht worden waren, griff ich letztlich doch zu den Gebackenen Polentataschen mit kleinem Salat und Quarkdip, die im Abschnitt Veggie angeboten wurden. Eventuell wären im Nachhinein gesehen auch noch die Gebratene Mienudeln mit Gemüse in rotem Thaicurry oder die Geschmorte Hühnerkeule mit Gemüse in Massamannsauce von der Asia-Thai-Theke eine Alternative gewesen, aber ich hatte mich eben für die Polentataschen entschieden. Den Salat garnierte ich mir noch mit etwas French Dressing.

Baked polenta bags with small salad & curd dip / Gebackene Polentataschen mit kleinem Salat & Quarkdip

Am gemischten Salat aus verschiedenen Blattsalaten und einigen Karottenstreifen oder seinem Dressing gab es schon mal nichts auszusetzen – aber da kann man ja auch nur wenig falsch machen. Und auch an dem mit dem mit Kräutern versetzten Quarkdip gab es nichts auszusetzen. Nur bei den mit etwas Blattspinat gefüllten Polentataschen selbst hatte man heute etwas geschlampt. Dass sie schon seit längerem deutlich kleiner geworden waren als hier oder hier habe ich ja hingenommen, aber heute schienen sie auch nicht lange genug gebacken geworden zu sein, denn bei zwei von ihnen war die Polenta stellenweise von etwas seltsamer Konsistenz. Geschmeckt haben sie, aber so etwas sollte natürlich nicht passieren.
Die anderen Gäste interessierten sich aber natürlich mehr für andere Gerichte, wobei hier vor allem die Schweinshaxe gern gewählt worden war, aber sich ein enges Kopf an Kopf Rennen mit der Lasagne lieferte. Knapp konnte sich dann auch die Lasagne durchsetzen und den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala sichern. Die Schweinshaxe, die einigen wohl doch etwas zu mächtig gewesen war, folgte somit auf einem guten zweiten Platz. Auf Platz drei sah ich die Asia-Gerichte, knapp gefolgt von den Spaghetti Vongole auf dem vierten Platz. Die Polentataschen belegten somit nur den fünften Platz.

Mein Abschlußurteil:
Polentataschen: +
Salat: ++
Quarkdip: ++

Rührei mit Rahmspinat & Salzkartoffeln [22.08.2019]

Thursday, August 22nd, 2019

Auch heute entschied ich mich wieder dazu, beim Besuch in unserem Betriebsrestaurant vegetarisch zu speisen – dieses Mal in Form von Rührei mit Rahmspinat und Salzkartoffeln die, natürlich, im Abschnitt Veggie angeboten wurden. Hauptgrund war wohl, dass es einfach nichts anderes interessantes auf der Speisekarte gab. Die Gebratene Hähnchenbrust auf Paprikasugo und Reis bei Vital sah irgendwie blass, trocken und langweilig aus, beim Schweinegeschnetzeltes Madagadar Art + drei Komponenten nach Wahl bei Daily (gemeint war wohl Madagaskar-Art, denn es handelete sich um eine Pfeffersauce wie man an der grünen Pfefferkörnern erkennen konnte), das mit Kroketten und einem Kohlrabisalat serviert wurde, fand ich nicht dass er mir 6,30 Euro wert war und die Asia-Wok-Angebote wie Gebackene Ananas und Banane oder Gebratenes Hühnerfleisch mit Gemüse in Massamansauce waren auch nicht dazu geeignet, in Begeisterung auszubrechen. Außerdem erinnerte mich diese Kombination auch ein wenig an meine Kindheit, in der meine Mutter gerne mal genau diese Kombination aus Ei, Spinat und Kartoffeln, wahlweise auch mit Spiegelei, zum Mittag servierte. Und mit 3,92 Euro war der Preis außerdem fast unschlagbar günstig in Anbetracht der Portionsgröße.

Scrambled eggs with cream spinach & potatoes / Rührei mit Rahmspinat & Salzkartoffeln

Das Rührei bestand aus einem etwas mehr als männerfaustgroßen Block verrüchrter und dann unter Hitze gestockter Eimasse, die man leicht mit Salz und Pfeffer gewürzt zu haben schien. Meine Befürchtung dass die Eimasse dabei etwas zu trocken geworden sein könnte erwies sich glücklicherweise als unbegründet, ein zugegebenermaßen einfaches aber Solides Stück Rührei. Dazu ist der fein zerkleinerte und mit Sahne und Zwiebeln angemachte Spinat natürlich eine klassische Gemüsebeilage und an der hier servierten Variante gab es da auch nichts weiter auszusetzen, vor allem was den Geschmack anging. Und auch die heute mal durchgehend festen, aber gut durchgekochten Salzkartoffeln rundeten der Gericht schließlich sehr gelungen ab. Und auch was die Sättigungsdauer angeht muss ich mir wohl keine Gedanken machen, denn die Portionsgröße sorgte dafür dass das Völlgefühl wohl lang genug anhalten wird. 😉 Zugegebenermaßen ein sehr einfaches Gericht, aber immer wieder lecker. Ich zumindest war mit meiner Wahl zufrieden.
Als ich herein gekommen war, hatte es fast so ausgehen als würde heute das Rührei sogar das Rennen um Platz eins auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala gewinnen, aber das änderte sich dann doch noch deutlich während meines Aufenthalts, so dass der ursprüngliche Favorit in Form des Schweingeschnetzelten diese Platzierung für sich einnehmen konnte und das Rührei auf einen für ein vegetarisches Gericht wirklich vorzüglichen zweiten Platz verwies. Auf Platz drei folgten die Asia-Gerichte und die Hähnchenbrust belegte schließlich nur Rang vier. Da waren wohl noch mehr Leute als nur ich der Meinung gewesen, dass das Gericht etwas trocken und langweilig aussah. Das zeigt mal wieder deutlich: Das Auge isst mit.

Mein Abschlussurteil:
Rührei: ++
Rahmspinat: ++
Salzkartoffeln: ++

Kartoffelgeröstl mit Lauch & Hirtenkäse [21.08.2019]

Wednesday, August 21st, 2019

Auch heute war mal wieder so ein Tag, an denen ich mich nicht so recht zwischen zwei Angeboten auf der Tageskarte unseres Betriebsrestaurants entscheiden konnte. Zum einen dem Kartoffelgeröstl mit Lauch und Hirtenkäse bei Veggie, dass ich schon länger nicht mehr gegessen hatte und das mir früher eigentlich immer sehr gut gemundet hatte und dann den Gnocchi mit Lachswürfeln in Tomatensauce bei Vital, die mich vor allem wegen der Fischkomponente reizten. Das Putensteak “Picatta Milanese” und drei Komponenten nach Wahl bei Daily wurde mit Butternudeln und Tomatensugo serviert, womit es für mich nicht sonderlich interessant war und den erhöhten Preis auch nicht lohnt wie ich fand. Und auch die Asia-Wok-Theke bot mit Gebratenen Mienudeln mit Gemüse in rotem Thaicurry oder Gebratenes Schweinefleisch mit Gemüse in Currysauce jetzt nichts, was mich sonderlich reizte. Bis zum letzten Moment war ich zwischen Geröstl und Gnocchi, die beide an der selben Theke ausgegeben wurden, hin und her gerissen, doch letztlich fiel meine Wahl doch auf das Kartoffelgeröstl, denn mir war einfach mal wieder danach. Immerhin war es schon über ein Jahr her, dass ich lt. meinen Beiträgen hier das letzte Mal bei diesem Gericht zugeschlagen habe.

Roasted potatoes with leek & feta / Kartoffelgeröstl mit Lauch und Schafskäse

Der Aufbau des Gerichtes ist erdenklich simpel: Man nehme einige kleine geschälte Salzkartoffeln, brate sie mit etwas Lauch und gewürfelten Zwiebeln an und würze sie dabei etwas. Am Ende garniere man das Ganze noch mit etwas Schafskäse und Petersilie, fertig. Ich selber habe es ja vor einiger mal nachgekocht und dabei noch mit Speck, Salami, Kochschinken und Eiern verfeinert, aber wie ich heute mal wieder sehen und vor allem schmecken konnte war dies gar nicht nötig um ein überaus schmackhaftes Gericht zu zaubern. Leider waren heute zwei oder drei der Kartoffeln etwas matschig, aber das war es dann auch schon mit der Kritik an meinem Mittagsmahl. Darüber dass man hier keinen echten Schafskäse aus Schafsmilch sondern Hirtenkäse aus Kuhmilch verwendet hatte, sehe ich mal hinweg, denn man war ja ehrlich gewesen und hatte es entsprechend bezeichnet. Auch wenn mit echter Schafskäse oder sogar Feta, der ja lt. Urteil des Europäischen Gerichtes mit griechischer Schafsmilch hergestellt werden muss (siehe hier), lieber gewesen wäre. Aber dann wäre man mit 3,48 Euro pro Portion wohl kaum hingekommen. Einzig die Sättigungsdauer lässt bei vegetarischen Gerichten wie diesen – zumindest bei mir – immer etwas zu wünschen übrig, aber bis zum Abendbrot reichte es dennoch gerade so. 😉 Ich bereute meine Entscheidung jedenfalls nicht.
Beim Rennen um Platz eins auf der heutigen Beliebtheitsskala konnte sich bei den anderen Gästen heute mal wieder das teure Daily-Gericht mit seinem Picatta Milanese durchsetzen, aber die Asia-Gerichte waren im eng auf den Fersen und belegten einen guten zweiten Platz. Auf Platz drei sah ich die Gnocchi und mit nur geringem Abstand folgte schließlich das Kartoffelgeröstel auf einem guten vierten Platz.

Mein Abschlußurteil:

Hausgemachte Reiberdatschi mit Apfelmus [26.07.2019]

Friday, July 26th, 2019

Während in Deutschland weiterhin die Hitzerekorde gebrochen werden – heute soll das Thermometer in Lingen an der Ems 42,6 Grad erreicht haben – können wir uns hier in München mit gerade mal 32 Grad noch glücklich schätzen. Doch bei solch warmen Wetter liegt mir der Appetit zur Mittagszeit auch nicht nach besonders schweren Speisen, daher schloss ich den mit Röstkartoffeln servierten Gebackenen Seelachs mit Remoulade, zwei Beilagen, Desser oder Tagessuppe aus der Sektion Daily der heutigen Tageskarte unseres Betriebsrestaurants zum Beispiel von vornherein aus. Und auch die Ofenfrische Pizza mit Champignons, Paprika und Mozzarella bei Veggie mit all dem Weißmehlteig erschien mir nicht so ganz das richtige – zumal die Pizzen hier ja eh nicht so der Renner sind. Und da ich nicht schon wieder Asiatisches wie Gebratener Eierreis mit verschiedenem Gemüse oder Verschiedene Fleischsorten mit Gemüse in Spezialsauce von der Asia-Wok-Theke verzehren wollte, blieben nur noch die Hausgemachten Reiberdatschi mit Apfelmus oder das Zusatzangebot Überbackener Tortilla mit Pulled Pork gefüllt, dazu gemischter Salat. Klang beides gut und ich tendierte zuerst tatsächlich eher zum Tortilla, schwenkte im letzten Moment aber doch auf die Reiberdatschi um – übrigens eine der wenigen Süßspeisen die ich als Hauptgericht akzeptieren kann. Über die Datschi streute ich mir dabei noch etwas von der an der Theke bereitstehenden Zucker-Zimt-Mischung.

Homemmade potato pancakes with apple puree / Hausgemachte Reiberdatschi mit Apfelmus

Ein wirklich wunderbar für einen heißen Sommertag wie heute geeignetes Mittagessen. Auch wenn ich persönlich die Datschi wohl etwas dünner und knuspriger gemacht hätte. Außerdem fehlte eine kleine Prise zusätzliches Salz und vielleicht etwas Pfeffer im Kartoffelteig – sprich sie waren von Haus aus geschmacklich eher lasch geraten, auch wenn der Kartoffelgeschmack mit der Zwiebelnote deutlich durchkam. Trotzdem sehr lecker. Dazu ein fruchtiger, aber nicht zu süßer Apfelbrei von nicht zu dünnflüssiger Konsistenz und fertig war ein zugegebenermaßen einfaches, aber immer wieder leckeres Mittagsgericht. Ich habe die Dinger schon als Kind geliebt und daran hat sich bis heute nichts geändert – auch wenn wir die damals Kartoffelpuffer genannt haben. 😉
Die Vorlieben der Allgemeinheit der Gäste waren heute mal wieder eher breit gefächert, es gab keinen ganz klaren Favoriten wie gestern beim Schnitzel. Dennoch konnte sich der Seelachs mit Remoulade und Röstkartoffeln letztlich doch beim Rennen um Platz eins auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala mit einem kleinen Vorsprung gegen die ebenfalls gern genommene vegetarische Pizza durchsetzen, die somit auf dem zweiten Platz landete. Um den dritten Platz lieferten sich wiederum Reiberdatschi und Asia-Gerichte ein knappes Rennen, bei dem sich meiner Meinung aber die Datschi behaupten konnten, womit den Asia-Gerichten ein guter vierter Platz zukommt.

Mein Abschlußurteil:
Reibersatschi: +
Apfelmus: ++

Spinatspätzle mit Egerlingen, Kürbiskernen & Emmentaler [02.07.2019]

Tuesday, July 2nd, 2019

Auch wenn die Temperaturen sich inzwischen nach dem gestrigen Regenschauers auf erträgliche Maße reduziert haben, war ich heute unsicher ob ich gleich wieder in die vollen Schlagen und beim Besuch in unserem Betriebsrestaurant gleich beim Abgebräunter Leberkäse mit zwei Beilagen, dazu eine Tagessuppe oder ein Dessert aus dem Abschnitt Daily der heutigen Tageskarte zuschlagen sollte, welcher mit Bratensauce, Röstkartoffeln und einem Spiegelei serviert wurde. Ohne Frage sehr lecker, aber ich hatte mir eigentlich einen anderen Favoriten auf der Speisekarte ausgeguckt: die Spinatspätzle mit gebratene Egerlingen, Kürbiskernen und Emmentaler aus dem Bereich Veggi. Nicht dass ich permanent zum Vegetarier mutieren möchte, aber ein solches Gericht hatte ich noch nie hier im Betriebsrestaurant probiert und es klang einfach verlockend. Die Gebratene Hähnchenbrust “Riz Casimir” mit Langkornreis aus dem Abschnitt Daily hatte natürlich auch gewisse Vorzüge und der Gebackene Seelachs mit Thaigemüse in Kokosmilchsauce, der gemeinsam mit Gebratenes Thaigemüse in Austernsauce an der Asia-Wok-Theke angeboten wurde, klang auch nicht übel, aber ich ließ mich letztlich nicht mehr von meiner Entscheidung für die Spinatspätzle abbringen.

Spinach spaetzle with mushrooms, pumpkin seeds & emmentaler / Spinatspätzle mit gebratene Egerlingen, Kürbiskernen & Emmentaler

Fast hätte ich ja gedacht, die Spinat-Spätzle waren tatsächlich handgeschabt, so unregelmäßig wie sie aussahen, aber das wird bei so großen Mengen wie man sie hier im Betriebsrestaurant anbot kaum möglich gewesen sein. Zumindest sahen sie nicht nach industrieller Massenware aus, soviel stand fest. Von dem Aroma des Spinats, den man wohl für die grüne Färbung der Spätzle verwendet hatte, schmeckte man aber nur wenig im Endprodukt, das hing aber auch damit zusammen dass zwei anderen Komponenten maßgeblich den Geschmack dominierten: Zum einen die sehr würzige Emmentaler-Käsesauce, die man zusätzlich zum Käsearoma auch kräftig mit Pfeffer versehen hatte, zum anderen die angerösteten Kürbiskerne, mit denen man offensichtlich auch nicht gegeizt hatte und die dem Gericht eine zusätzliche nussige Note gaben. Daegegen hatten die Egerlinge (Champignons) und Spinatspätzle kaum eine Chance, sich geschmacklich durchzusetzen. Ich fand es aber geschmacklich ok und erstaunlich sättigend für ein fleischloses Gericht, so dass ich mit meiner Wahl letztlich zufrieden sein konnte. Ich würde nicht zögern, erneut bei diesem Gericht zuzugreifen.
Natürlich war der Leberkäse bei den anderen Essern mit klarem Vorsprung des am häufigsten gewählte Gericht und konnte sich unangefochten den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala sichern. Danach wurde es dann sehr eng und mit wechselnden Platzierungen, denn während ich mir das Essen an der Ausgabetheke holte, enschieden sich noch relativ viele ebenfalls für die Spinatspätzle, während sich während des Verzehrs das Verhältnis etwas zu Gunsten des Asia-Gerichte verschob. Und auch der Riz Kasimir spielte immer in diesem mittleren Feld mit. Daher würde ich sagen, dass ich ausnahmsweise mal sowohl den Spinatspätzle als auch den Asia-Gerichten den zweiten Platz zubillige und die Riz Kasimir knapp dahinter auf einem guten Platz drei positioniere. 🙂

Mein Abschlußurteil:
Spinatspätzle mit Egerlinge: ++
Kürbiskerne: ++
Emmentaler-Sauce: ++