Posts Tagged ‘vegetarian’

Süßkartoffel-Spinat-Curry mit Kokosmilch – das Rezept

Wednesday, August 24th, 2011

Bei solchem Wetter wie seit einigen Tagen in weiten Teilen Deutschlands herrscht, war mir nach etwas leichtem und fruchtigen Gericht. Da ich noch einige Süßkartoffeln vorrätig hatte, entschied ich mich gestern dazu ein vegetarisches Curry aus Süßkartoffeln und Blattspinat zuzubereiten, das ich mit Kokosmilch garnierte und noch mit ein wenig normalen Kartoffeln und Möhren ergänzte. Gemeinsam mit einer ausgewogenen Kombination aus verschiedenen mehr oder minder exotischen Gewürzen ergab das ganze auch ohne Fleisch ein wirklich leckeres und leichtes Gericht.

Was benötigen wir also für 2-3 Portionen?

550 – 600g Süßkartoffeln
01 - Zutat Süßkartoffeln

250g Blattspinat
02 - Zutat Blattspinat

250 – 300g Kartoffeln – festkochend
03 - Zutat Kartoffeln

200 – 250g Möhren
04 - Zutat Möhren

1 große Gemüsezwiebel
05 - Zutat Zwiebel

2-3 Zehen Knoblauch
06 - Zutat Knoblauch

zum Würzen: 3/4TL Kreuzkümmel, 1/2TL schwarzer Pfeffer, 1/3TL Koriander gemahlen, 1/3TL Kardamom gemahlen, 1/4TL Nelken gemahlen, 1/3 TL Zimt
07 - Zutat Gewürze

220ml Gemüsebrühe
08 - Zutat Gemüsebrühe

ca. 100ml Kokosmilch
09 - Zutat Kokosmilch

außerdem etwas Ghee oder Butter zum anbraten sowie ggf. etwas Salz

Zuerst schneiden wir Süßkartoffeln, Möhren, Kartoffeln in Würfel und hacken die Zwiebeln.
10 - Zutaten schneiden

Anschließend erhitzen wir Ghee oder Butterschmalz in einem großen Topf und rösten die Gewürze darin an bis sie man den Geruch deutlich wahrnehmen kann,
11 - Gewürze anrösten

dann geben wir Knoblauch und Zwiebeln hinzu und dünsten sie glasig an.
12 - Zwiebeln und Knoblauch andünsten

Es folgen nun Süßkartoffeln, Möhren und Kartoffeln, die wir für drei bis vier Minuten bei gelegentlichem Rühren mit anbraten
13 - Gemüse kurz anbraten

bevor wir alles mit Gemüsebrühe
14 - Mit Gemüsebrühe aufgießen

und der Kokosmilch aufgießen.
15 - Kokosmilch beigeben

Für ca. sieben bis acht Minuten lassen wir alles auf mittlerer Stufe vor sich hin köcheln,
16 - köcheln

dann rühren wir den Blattspinat unter und lassen es kurz aufkochen bevor wir es für weitere fünf Minuten köcheln lassen. Dabei können wir den Blattspinat unbesorgt auch noch gefroren mit ins Gericht geben.
17 - Spinat unterrühren

Schließlich probieren wir unsere Kreation
18 - Probieren

und würzen es ggf. mit Pfeffer und mit Salz nach.
19 - Nachwürzen

Sobald alle Gemüsekomponenten gut durchgekocht sind, können wir das Gericht vom Herd nehmen und umgehend servieren.
20 - Yam spinach curry with coco milk - Fertiges-Gericht

Das Ergebnis war ein leicht süßliches und dennoch angenehm würziges Gericht, das mit seiner exotischen Gewürzmischung genau richtig für das aktuelle Wetter zu sein schien. Vor allem die Kombination aus Süßkartoffeln und Blattspinat gab dem Gericht dabei meiner Meinung nach den gewissen Touch.

21 - Yam spinach curry with coco milk - CloseUp

Im Originalrezept war zwar kein Salz vorgesehen gewesen, aber beim probieren fand ich dass etwas davon nicht schaden konnte. Ansonsten fand ich die Gewürzmischung in den hier angegebenen Mengen genau richtig abgewogen. Auch wenn ich zu Beginn ein paar Bedenken gehabt hatte und daran gedacht habe das ganze noch mit etwas Fleisch wie z.B. Hähnchenbrust zu ergänzen – bin aber froh es nicht getan zu haben. Das hätte den Geschmack wahrscheinlich sogar verdorben. Es gab nichts daran auszusetzen – und heute kann ich auch schon sagen dass man dieses Gericht ohne Probleme im Kühlschrank aufbewahren und wieder aufwärmen kann, ohne dass es zu geschmacklichen Einbußen kommt. Kann diese Zubereitung vorbehaltlos gerade für die warme Jahreszeit weiter empfehlen.

In diesem Sinne: Guten Appetit

Pikantes Kartoffelgulasch [11.08.2011]

Thursday, August 11th, 2011

Heute entschied ich mich spontan für das Vitality-Gericht in Form eines Pikanten Kartoffelgulasch, denn das erschien mit kalorientechnisch am klügsten. Etwas ähnliches hatte ich hier und hier schon mal verzehrt. Natürlich klangen auch die anderen Angebote sehr lecker – sowohl der traditionell-regionale Schweinekrustenbraten mit Biersauce, dazu Kartoffelknödel als auch das Rindergeschnetzelte “Stroganoff” im Reisrand sowie die Asia-Thai-Angebote wie Gebratenes Curry-Gemüse nach Thai-Art oder Gai Bad Prik King – Gebratene Hähnchenfiletstreifen mit frischem Gemüse in rotem Curry hatten durchaus ihren gewissen Reiz – aber zum Donnerstag sollte es mal wieder vegetarisch sein. Dazu nahm ich mir noch einen Müsliquark von der Dessert-Theke.

Pikanter Kartoffelgulasch / Zesty potato goulash

In einer pikant gewürzten Tomatensauce mit reichlich provencialisch angehauchten Kräutern fand sich eine bunte Gemüsemischung aus Möhrenwürfeln, dünnen Zucchinischeiben, Erbsen, Blumenkohl, roten und grünen Paprikastreifen sowie kleinen Salzkartoffeln. Eigentlich hatte man es so finde ich eher einen Möhrengulasch nennen können, denn für einen Kartoffelgulasch fand ich dass doch etwas mehr Kartoffeln hätten drin sein können. Lecker war es aber alle mal, ich hatte nichts an dieser wirklich gelungenen Kreation auszusetzen – und das bei gerade mal 392kcal. Und auch der festen Quark mit Garnitur aus Haferflocken, Körnern und etwas Obst erwies sich als gute Wahl, nicht zu süß und mit ausreichend Müsli für die Quarkmenge.
Bei der Allgemeinheit der Kantinengäste lag heute natürlich der Schweinekrustenbraten am höchsten in der Gunst und landete recht eindeutig auf Platz eins der allgemeinen Beliebtheitsskala. Auf Platz zwei folgten die Asia-Gerichte und auf Platz drei das Rindergeschnetzelte. Als vegetarische Gericht erlangte das Kartoffelgulasch leider mal wieder nur den vierten Platz. Schade eigentlich, aber das entsprach meinen Erwartungen – ich kenne ja meine Mitesser inzwischen ganz gut. 😉

Mein Abschlußurteil:
Kartoffelgulasch: ++
Müsliquark: ++

Kartoffelgeröstl mit Lauch & Schafskäse [03.01.2011]

Monday, January 3rd, 2011

Wie ich beim Wiegen heute Morgen feststellen musste, hab ich über die Feiertage – also Weihnachten bis Silvester – gewichtstechnisch doch wieder etwas zugelegt. Doch das soll mich nicht von meinem Ziel abbringen, daher sah ich mich heute wieder nach etwas leichterem um. Die Angebote aus der Asia-Ecke, bestehend aus Poh Piard Thord – Knusprig gebratene Frühlingsröllchen oder Moo Pad Prik Bai – Schweinefleisch mit scharfem Basilikum, Gemüse und Austernsauce klangen zwar lecker, aber mir war heute irgendwie nicht so danach, daher ließ ich es mal links liegen. Die Alternativen aus der regulären Küche bestanden aus Szegediner Rindergulasch mit Salzkartoffeln im Bereich Globetrotter, Schinkennudel mit Tomatensoße bei den traditionell-regionalen Speisen und schließlich Kartoffelgeröstl mit Lauch und Schafskäse bei Vitality. Auch wenn mir etwas mit Fleisch natürlich lieber gewesen wäre, entschied ich mich nach kurzer Überlegung für das vegetarische Kartoffelgericht mit Schafskäse. Dennoch nahm ich mir dazu noch einen kleinen Becher Aprikosenjoghurt – immerhin hatte ich heute ja komplett auf das Frühstück verzichtet.

Kartoffelgeröstel mit Schafskäse

Und was die Küche da aus einigen Kartoffelscheiben, Lauch, Möhren, Paprika, einigen Gewürzen sowie ein paar Würfel Schafskäse kreiert hatte entsprach durchaus meinen Geschmack. Zwar hätten die Kartoffeln durchaus etwas knuspriger sein können, immerhin sollte es ein “Geröstl” sein, aber letztlich war die Zusammenstellung absolut akzeptabel. Und auch der Aprikosenjoghurt erwies sich als gute Wahl, denn er erwies sich als angenehm nicht zu süß und verfügte über reichlich Fruchtstücke.
Bei den anderen Kantinengästen erschienen heute aber eher die Asia-Gerichte der große Renner zu sein und belegten meiner Meinung nach den ersten Platz in der allgemeinen Beliebtheitsskala. Um den zweiten Platz lieferten sich die Schinkennudeln und der Gulasch ein enges Rennen, das meines Eindrucks nach die Schinkennudeln knapp für sich entscheiden konnte. Somit kam der Gulasch auf den dritten und das Kartoffelgeröstl auf den vierten Platz.
Was die Sättigungsdauer angeht erwies sich meine Wahl zwar auch als ganz zufriedenstellend, immerhin ein Faktor den man gerade bei vegetarischen Gerichten nicht außer Acht lassen sollte. Somit kann ich meine Entscheidung heute insgesamt als wirklich gelungen bezeichnen.

Mein Abschlußurteil:
Kartoffelgeröstl mit Lauch & Schafskäse: ++
Aprikosenjoghurt: ++

Pikantes Kichererbsencurry [23.11.2010]

Tuesday, November 23rd, 2010

Einen kleinen Moment liebäugelte ich mit dem Kao Pad – Gebratener Reis mit Ei, Frühlingszwiebeln und Gemüse in Sojasauce, einem vegetarischen Asia-Gericht welches ich hier schon mal mit großer Begeisterung probiert hatte. Aber dann entschied ich mich nicht den zweiten Tag in Folge Asiatische zu essen und somit fiel auch das Moo Pad Bai Kraprao – Gebratene Schweinefleischstreifen mit Chili, frischem Gemüse und frischem Thai-Basilikum für heute aus. Die Cannelloni mit Fleischfüllung in Tomatensauce, welche heute bei Globetrotter angeboten wurden und die ich hier und hier schon einmal versucht hatten, sprachen mich irgendwie nicht an, also blieb es mir nur noch, mich zwischen der Gebratenen Putenoberkeule auf Orangenrahmsauce mit Spätzle bei den traditionell-regionalen Speisen und dem Pikanten Kichererbsencurry auf indische Art mit Basmatireis bei Vitality zu entscheiden. Meine Wahl fiel schließlich auf das kalorientechnisch optimalere Kichererbsencurry, das ich hier, hier, hier und hier bereits in ähnlichen Zubereitungen verzehrt hatte. Das ganze ergänzte ich mir noch mit einem kleinen Becher Orangenquark.

Kichererbsencurry / Chickpea Curry

Nachdem ich Reis und Kichererbsencurry zu einer Masse vermengt hatte, durfte ich bereits beim ersten Bissen feststellen dass man auch dieses Mal mit dem Attribut Pikant nicht übertrieben hatte. Eine angenehme Schärfe machte sich auf meiner Zunge breit, während ich die Mischung aus bissfest gekochten Kichererbsen, Karotten, Keimlingen und weiterem Gemüse sowie natürlich dem Reis auf ihr zergehen ließ. Auch beim fünften Mal dass ich nun dieses Gericht gewählt hatte, wurde ich nicht enttäuscht. Und auch der schaumige Orangenquark erwies sich als gute Wahl, auch wenn er für die Sättigung nicht mehr unbedingt notwendig gewesen wären.
Bei der Allgemeinheit der Kantinengäste schien aber heute recht klar die Putenoberkeule den ersten Platz auf der Beliebtheitsskala zu ergattern. Ihnen folgten die Cannelloni auf Platz zwei, die Asia-Gerichte auf dem dritten Platz und schließlich das Kichererbsencurry. Ich finde schade dass sich nicht mehr für das Curry entschieden haben, sie wissen ja gar nicht war sie verpasst haben – aber hier sind Geschmäcker halt unterschiedlich.

Mein Abschlußurteil:
Kichererbsencurry: ++
Basmatireis: ++
Orangenquark: ++

Kichererbsencurry [07.10.2010]

Thursday, October 7th, 2010

Zuerst war ich dazu dazu geneigt, der Asia-Ecke heute erneut meine Aufmerksamkeit zuzuwenden. Vor allem das “Gaeng Gai Ma Plao On – Hähnchenstreifen gebraten in roter Kokosnusssauce” reizte mich dabei, aber auch das “Asiatische Gemüse, herzhaft gebraten mit Currysauce nach Quanton Art” klang nicht allzu schlecht. Der “Schweinegulasch mit Paprika und Butternudeln bei den traditionell-regionalen Gerichten sowie der “Sauerbraten Münchner Art mit Kartoffelknödel” bei Globetrotter schloss ich aus kalorientechnischen Gründen aus – auch wenn ich Zugeben muss dass es mich interessiert hätte was die “Münchner Art” bei einem Sauerbraten ausmacht. Visuell war dies nicht zu erkennen. Letztlich hielt mich die lange Schlange an der Theke für die Asia-Gerichte aber dann doch davon ab eines der dortigen Gerichte zu wählen. Stattdessen entschied ich mich um und wählte das “Pikante Kichererbsencurry auf indische Art mit Basmatireis” bei den Vitaliy-Angeboten – ein Gericht das ich hier, hier und hier schon verzehrt hatte.

Kichererbsencurry

Das dritte Mal in Folge vegetarisch zu essen, das hatte ich vorher soweit ich mich auch noch nicht geschafft. Dass es sich bei dem verwendeten Reis wohl eher um Vollkornreis und nicht um den angekündigten Basmatireis handelte stellte ich zwar gleich fest, nahm das aber billigend in Kauf. Auf dem Reis befand sich schließlich die tatsächlich angenehm pikante Mischung aus Kichererbsen, Karottenstreifen, Zwiebeln und weiteren kleingeschnippelten Gemüsesorten. Vermischt mit dem Reis ergab das ganze eine schmackhafte und vor allem sehr sättigende Mittagsmahlzeit – und mit 545kcal oder 15 WW ProPoints pro Portion außerdem auch angenehm leicht.
Zuerst hatte ich ja gedacht, dass heute die Asia-Gerichte auf dem ersten Platz landen würden, doch letztlich schaffte es doch der Sauerbraten Münchner Art, das heute eindeutig beliebteste Gericht bei den anderen Kantinengästen zu werden. Die Asia-Gerichte landeten auf dem zweiten Platz, gefolgt vom Gulasch-Butternudel-Gericht und schließlich dem Kichererbsencurry. Aber ich bereute meine Entscheidung zu keinem Zeitpunkt – nur denke ich dass morgen endlich mal wieder etwas Fleisch beim Mittagessen dabei sein sollte. Mal schauen was dann so im Angebot sein wird.

Mein Abschlußurteil:
Kichererbsencurry: ++
Reis: ++