Gemüsestrudel mit Ratatouille & Joghurt-Dip [30.06.2016]

Heute stand mit einem Gemüsestrudel mit Joghurtdip und Ratatouille im Bereich Vitality mal wieder ein vegetarisches Gericht auf der Speisekarte unseres Betriebsrestaurants, das mir sehr zusagte. Einzig das Gebackene Schweinekotelet mit Preiselbeeren und Kartoffelsalat bei Tradition der Region ließ mich kurz überlegen, ob ich nicht doch zu etwas mit Fleisch greifen sollte, während mich der fleischspieß mit Zigeuner Sauce und Reis sowie die Asia-Thai-Gerichte Ko Lo Zai – Gebratener Gemüse in süß-saurer Sauce mit Ananas nach Peking-Art und Gaeng Ped Gai – Hühnerfleisch gebraten mit verschiedenem Gemüse in Kokosmilchsauce weniger reizten. Letztlich blieb ich aber denn doch beim Gemüsestrudel, den ich noch durch etwas Milchreis mit roter Grütze aus dem heutigen Dessert-Angebot ergänzte – bei gerade mal 436kcal für das Hauptgericht war das noch vertretbar. 😉

Veggie strudel with yoghurt dip & ratatouille / Gemüsestrudel mit Joghurt-Dip & Ratatouille

Das Ratatouillegemüse aus Zucchini, Auberginen, Paprika, Tomaten und Zwiebeln in Tomatensauce war heute nicht nur angenehm fruchtig geraten, sondern besaß auch einene leicht pikante Note, wie ich sie sonst von dieser Gemüsezubereitung her nicht kannte, die aber meiner Meinung sehr gut in die geschmackliche Gesamtkomposition passte. Bei der Strudelrolle, die mit einer Mischung aus Kartoffelbrei, Erbsen und Möhren gefüllt war,

Veggie strudel - filling / Gemüsestrudel - Füllung

hätte mich den umgebenden Teig ein klein wenig knuspriger gewünscht, aber das soll kein Grund für einen Punktabzug sein. Garniert mit dem heute schön dickflüssigen Joghurt-Dip, ein wirklicher Genuss – auch ohne Fleisch. Ein paar Kräuter im Joghurt hätten noch das sogenannte i-Tüpfelchen dargestellt, aber man kann ja nicht alles haben. Am nur mild gesüßten Milchreis mit seiner großzügigen Portion roter Kirschgrütze gab es ebenfalls nichts zu meckern. Ich war mit meiner heutigen Wahl sehr zufriedne.
Sah man sich auf den Tabletts der anderen Gäste um, erkannte man dass sich heute das Kotelette und der Fleischspieß ein enges Kopf-an-Kopf-Rennen um den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala lieferten. Und während es zu Beginn noch gut für den Fleischspieß aussah, konnte sich gegen Ende meines Aufenthalts im Speiseraum doch noch das Schweinekotelette durchsetzen. Auf dem dritten Platz folgten die Asia-Gerichte, aber der Vorsprung zum viertplatzierten Gemüsestrudel war wirklich nur marginal.

Mein Abschlußurteil:
Gemüsestrudel: ++
Ratatouillie: ++
Joghurt-Dip: ++
Milchreis mit roter Grütze: ++

Kartoffel-Gröstl mit Lauch & Schafskäse [20.06.2016]

Nach drei Wochen Pause und Erholung im Ausland ging es heute nun wieder weiter mit dem gewohnten Tagesablauf inklusive des täglichen Mittagsmahls in unserem Betriebsrestaurant. Und auf dessen Speisekarte fanden sich heute auch gleich wieder viele gute alte Bekannte unter den Gerichten wieder. Zum einen war da Kartoffel-Gröstl mit Lauch und Schafskäse als vegetarisches Angebot bei Vitality, außerdem Rindergeschnetzeltes “Zurcher Art” mit Kroketten bei Tradition der Region, Penne Rigata mit Tomatensugo und Thunfisch, dazu Parmesan im Abschnitt Globetrotter und an der Asia-Wok-Theke Poh Piard Thord – Knusprige Frühlingsröllchen und Gung Pao Ngao – Rindfleisch gebraten mit Chili, Knoblauch, Morcheln, Bambus und Gemüse. Hätte die Sauce beim Rindergeschnetzelten nicht so dünn ausgesehen, hätte ich vielleicht hier zugeschlagen, so aber entschied ich mich für das mit Kartoffelgeröstel, das ich noch mit etwas Mischgemüse von der Gemüsetheke und einem Becher Vanillepudding aus dem heutigen Dessert-Angebot ergänzte.

Roast potatoes with leek & feta / Kartoffelgeröstel mit Lauch & Schafskäse

Dieses Gericht hatte ich leider schon deutlich besser erlebt. Die kleinen, angebratenen Salzkartoffeln waren teilweise noch sehr fest und hätten eindeutig noch etwas länger gekocht werden können. Gemeinsam mit dem nach Julienne-Art geschnittenen Gemüse von Möhren und Kohlrabi, den Zwiebeln und dem Lauch sowie dem Schafskäse ergab sich aber ein genießbares Gericht. Allerdings hätte man mit Gemüse und Feta gerne etwas großzügiger umgehen können, vor allem mit den Lauch. Zum Glück war da noch das Schälchen mit Mischgemüse aus Erbsen, Möhren und Spargelstückchen, welches das Gröstl ergänzte. Daran gab es ebenso wenig etwas auszusetzen wie an dem cremigen, gehaltvollen Vanillepudding mit seiner Garnitur aus etwas Schokopudding.
Bei den anderen Gästen lag heute natürlich das Rindergeschnetzelte ganz oben in der Gunst und konnte sich somit den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala sichern. Auf Platz zwei sah ich die Asia-Gerichte und auf dem dritten Platz die Penne Rigata mit Thunfisch. Aber der Abstand zu dem für ein vegetarisches Gericht ebenfalls durchaus beliebten Kartoffelgeröstel auf Platz vier war nur gering.

Mein Abschlußurteil:
Kartoffel-Gröstl: +
Mischgemüse: ++
Vanillepudding: ++

Polentaschnitten mit Ratatouille [17.05.2016]

Nach dem verlängerten Wochenende, an dem ich ja mal wieder viel mit selbst gekochten Gerichten geschlemmt hatte, wollte ich in unserem Betriebsrestaurant mal etwas kürzer treten und entschied mich gleich zu Anfang für die Gebackenen Polentaschnitten mit Ratatouille aus dem Bereich Vitality, die mit gerade mal 363kcal einen angenehm leichten Genuss versprachen. Der Abgebräunte Leberkäse mit Bratensauce und Kartoffelsalat bei Tradition der Region war zwar verlockend, aber ich konnte mich erfolgreich zurückhalten. Der Schweinegulasch mit Butternudeln bei Globetrotter sowie die Asia-Thai-Gerichte wie Kal Tzau Fhan – Gebratener Eierreis mit verschiedenem Gemüse oder Pla Pad Ped – Gebackenes Fischfilet mit Chili-Bratgemüse kamen nicht in die nähere Auswahl. Auf zusätzliches Gemüse, Salat oder ein Dessert verzichtete ich heute aber.

Baked polenta slices with ratatouille / Gebackene Polentaschnitten mit Ratatouille

Das Gemüse aus grob geschnitteenen Gemüse wie Auberginen, Zucchini, Tomaten, Zwiebeln und einigen Kräutern erwies sich als angenehm fruchtig und leicht würzig, so wie ich es von einem guten Ratatouille erwarte. Bei den Polentaschnitten musste ich allerdings einige kleine Abstriche machen, denn zum einen war die Polenta unter der dünnen und knusprigen Panada etwas zu körnig für meinen Geschmack, des weiteren schien der Hersteller – denn es handelte sich hier mit Sicherheit um fertig zugekaufte Produkte – bei der Spinatfüllung in der Mitte gespart zu haben, denn die Schicht war nur hauchdünn und kaum wahrnehmbar. Daher muss ich hier leider einen kleinen Punktabzug vornehmen, auch wenn sie geschmacklich ansonsten in Ordnung waren. Aber ich war insgesamt recht zufrieden und bin trotz der wenigen Kalorien gut satt geworden.
Bei den anderen Gästen lag natürlich der Leberkäse heute am höchsten in der Gunst und konnte sich mit deutlichem Vorsprung den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala sichern. Ihm folgte des Schweinegulasch auf Platz zwei, die Asia-Gerichte auf dem dritten Platz und die Polentaschnitten schließlich auf Platz vier.

Mein Abschlußurteil:
Polentaschnitten: +
Ratatouille: ++

Kartoffelgeröstl mit Lauch & Schafskäse [25.04.2016]

Nachdem ich am Wochenende mal wieder etwas mehr als nötig mit selbst zubereiteten Speisen geschlemmt hatte, wollte ich am heutigen Montag in unserem Betriebsrestaurant etwas kürzer treten. Da kam es mir ganz recht dass im Bereich Vitality heue Kartoffelgeröstel mit Lauch und Schafskäse angeboten wurde. Die Zwei paar Schweinswürstel mit Sauerkraut und Kartoffelbrei bei Tradition der Region oder die Hähnchenbrust in der Knusperpanade mit fruchtiger Currysauce und Reis bei Globetrotter sahen zwar auch ganz lecker aus und auch mit den Asia-Thai-Gerichten hätte ich leben können, aber ich hatte mich bereits auf das vegetarische Kartoffelgericht festgelegt. Dazu gesellte sich noch Becherchen Waldbeerenpudding aus dem heutigen Dessert-Angebot.

Roast potatoes with leek & feta / Kartoffelgeröstel mit Lauch & Schafskäse

Von der Präsentation hatte man sich heute leider keine große Mühe gegeben, denn man hatte das Geröstel einfach mit einer Kelle in eine kleine Auflaufschale geschaufelt und dann mit der selben Kelle den unkonventionell zerkleinerten Schafskäse darüber gegeben. Sah nicht besonders hübsch aus, aber geschmacklich war die Mischung aus kleinen Salzkartoffeln, Lauch, etwas mit Salz, Pfeffer und Paprika gewürzter Sahne und dem Schafskäse doch recht gut gelungen. Die Kartoffeln waren nicht zu sehr zerkocht und auch was die Gewürze anging hatte man weise gehandelt und mit dem Salz etwas gespart, da der Feta ja selbst einen sehr salzigen Geschmack mitbringt. Daher bin ich bereit, trotz kleinerer Mankos in der Präsentation diesem Gericht die volle Punktzahl zu geben. Und auch am cremigen Waldbeerenpudding samt ihrer Garnitur aus Schoko-Ornament, Melone und Pflaume gab es nichts auszusetzen.
Bei den anderen Gästen lag heute die Hähnchenbrust mit Knusperpanade heute am höchsten in der Gunst und konnte sich mit einem kleinen Vorsprung den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala sichern, aber nur sehr knapp denn die Schweinswürstel – kleine Bratwürste – waren ihr sehr eng auf den Fersen und belegten somit Platz zwei. Auf dem dritten Platz kamen die Asia-Gerichte und das Kartoffelgeröstel folgte schließlich auf dem vierten Platz.

Mein Abschlußurteil:
Kartoffelgeröstel mit Lauch & Schafskäse: ++
Wadlbeerenpudding: ++

Kartoffel-Zucchini mit Ratatouille & Kräuterdip [13.04.2016]

Als ich heute die Speisekarte unseres Betriebsrestaurants durchsah, musste ich leider feststellen dass man mit einer alten und liebgewonnenen Tradition gebrochen hatte und heute mal kein Fisch- oder Meeresfrüchtegericht auf die Speisekarte gesetzt. Daher musste ich mich nach einer Alternative umsehen und der Putenrollbraten mit Rotweinsauce und Kartoffelgratin bei Tradition der Region klang heute zwar überaus verlockend. Aber auch die vegetarischen Kartoffel-Zucchinipuffer mit Ratatouille und Kräuterdip bei Vitality besaßen einen gewissen Reiz, während mich Penne Rigata mit Tomaten-Thunfischsauce und Parmesan sowie die Asia-Thai-Gerichte wie Asiatisches Gemüse herzhaft gebraten mit Thaicurry in Kokosmilchsauce oder Gaeng ped Mua – Schweinefleisch gebraten mit verschiedenen Gemüsesorten in Hoisin-Sauce nicht so sehr interessierten. Dazu gesellte sich noch ein Schälchen Krautsalat von der Dessert-Theke und ein Becherchen Kokoscreme aus dem heutigen Dessert-Angebot.

Potato zucchini pancake with ratatouille / Kartoffel-Zucchini-Puffer mit Ratatouillegemüse

Was mir sofort auffiel war, dass man beim Kräuterdip etwas maßgebliches vergessen zu haben schien: Die Kräuter. Vielmehr handelte es sich bei der weißen Masse scheinbar um reinen Schmand oder Sauerrahm. Das machte es nicht schlechter, denn auch so eignete sich der Dip wunderbar zum garnieren des Puffers, aber dennoch war ich etwas enttäuscht. Und auch der groß geratene und vor allem in der Mitte mehr als daumendicke Puffer ließ etwas zu wünschen übrig, denn er war für einen Puffer leider etwas zu weich geraten – hier hätte es bestimmt nicht geschadet, ihn entweder etwas länger zu braten oder die Kartoffel-Zucchini-Masse in kleinere Portionen aufzuteilen. Zum Glück war die Masse aber gar gekocht und geschmacklich gab es sonst nichts daran auszusetzen – dennoch kann ich hier keine volle Punktzahl geben. Am Ratatouillegemüse, das aus Stücken von Zucchini, Auberginen, Paprika und Tomaten in einer fruchtigen, mit Kräutern versetzten Tomatensauce bestand, gab es aber nichts auszusetzen. Ganz anders beim Krautsalat, der heute einen seltsamen Beigeschmack besaß. Obwohl es sich wahrscheinlich um den selben Krautsalat handelte, den ich bereits Montag verzehrt hatte, muss ich auch hier einen Punktabzug vornehmen. Dabei kann ich natürlich nicht ausschließen, dass versehentlich irgend etwas aus einer der anderen, eng beieinander stehenden Schüsseln in den mit Kümmelsamen versetzten Krautsalat geraten war und ihn somit “kontaminiert” hatte – aber volle Punktzahl kann ich dennoch nicht geben. Die Kokoscreme, die man mit einem Stück Ananas und einem (vermutlich) nicht essbaren Palmenblatt garniert hatte, erfüllte mit ihrem fruchtigen Kokosgeschmack und ihrer festen, leicht körnigen Konsistenz alle meine Erwartungen an ein solches Dessert.
Bei der Allgemeinheit der Gäste lag heute natürlich der Putenrollbraten am höchsten in der Gunst und konnte sich mit großem Vorsprung vor allen anderen Gerichten den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala sichern. Auf dem zweiten Platz folgten heute die Asia-Thai-Gerichte, die ich meinte noch etwas häufiger gesehen zu haben als die somit drittplatzierten Penne Rigata mit Tomaten-Thunfischsauce. Die vegetarischen Kartoffel-Zucchinipuffer belegten schließlich einen guten vierten Platz.

Mein Abschlußurteil:
Kartoffel-Zucchinipuffer: +
Ratatouille: ++
Dip: ++
Krautsalat: +
Kokoscreme: ++