Posts Tagged ‘vegetarisch’

Rahmschwammerl mit hausgemachten Semmelknödel [14.03.2019]

Thursday, March 14th, 2019

Ursprünglich hatte ich heute überlegt unserem Betriebsrestaurant fernzubleiben, denn es gab eigentlich kein Gericht was mich unmittelbar ansprach. Am ehesten wäre ich vielleicht mit dem Gebackenen Schweinekotelette mit Kartoffel-Gurkensalat aus dem Bereich Tradition der Region konform gegangen, doch es es war dem halben Hähnchen vom Dienstag einfach zu ähnlich als dass ich mich dazu durchringen konnte. Und nach dem Reisgericht von gestern war auch das Pikantes Kichererbsencurry mit Reisbei Vitality nicht das richtige. Bei den Asia-Wok-Gerichten überlegte wäre vielleicht die Gebratene Pekingente mit frischem Gemüse in süß saurer Sauce etwas für mich gewesen, während die Gebackene Ananas und Banane sich maximal als Beilage oder zum Nachtisch eigneten. Und auch von den Rahmschwammerl mit hausgemachten Semmelknödel bei Globetrotter war ich nicht allzu begeistert. Aber der Hunger trieb mich dann doch auf den Weg in den Speisesaal, zumal ich wie üblich nicht gefrühstückt hatte und entschied mich für die Rahmschwammerl mit Semmelknödel.

Rahmschwammerl mit Semmelknödel

In einer sehr dünnen, kaum zusätzlich gewürzten Rahmsauce schwammen einige Dosenchampignons in Scheiben und als ganze Pilze gemeinsam mit einem nicht gaz männerfaustgroßen Semmelknödel, der sich als recht trocken erwies. Doch zum Glück gab es ja mehr als genug Sauce um diese Trockenheit zu kompensieren. Aber zu Begeisterungsstürmen riss mich das Gericht nicht hin. Viel zu wenig Pilze die auch noch aus der Konserve kamen, viel zu viel zu dünne Sauce und beim Würzen war man ebenfalls übervorsichtig gewesen. Ich wurde zwar satt, wäre aber im Nachhinein gesehen mit der Pekingente auf jeden Fall deutlich besser bedient gewesen. Ich hätte mich wohl doch besser von meinem ersten Impuls hätte leiten lassen sollen, aber nun war es zu spät. Die vier Euro hätte ich aber auch sinnvoller investieren können.
Bei den anderen Gästen waren die Vorlieben heute auch sehr weit gestreut, so dass es deutlich schwieriger als sonst war eine klare Allgemeine Beliebtheitsskala aufzustellen. Ich würde letztlich aber sagen, dass es das Kotelette letztlich auf den ersten Platz schaffte, gefolgt von den Asia-Gerichten auf Platz zwei, dem Kichererbsencurry auf dem dritten Platz und schließlich dem Semmelknödel auf Platz vier.

Mein Abschlußurteil:
Semmelknödel: +
Rahmschwammerl-Sauce: +/-

Türkischer Linseneintopf mit Fladenbrot [24.01.2019]

Thursday, January 24th, 2019

Am heutigen Donnerstag gab es keinen wirklichen “Kracher” auf der Speisekarte unsere Betriebsrestaurants. Der Szegediner Gulasch mit Sauerkraut und Salzkartoffeln im Abschnitt Tradition der Region klang ganz interessant, während mich das Putenschnitzel “Picatta Milanese” mit Tomatensugo und Butternudeln nicht sonderlich reizte. Die Kombination von irgendwelchem Fleisch oder Fisch mit Tomatensugo und Butternudeln wird einfach zu häufig angeboten. Die Asia-Wok-Angebote wie Gebackene Ananas und Banane oder Gebratenes Putenfleisch mit Gemüse in Massamansauce waren auch eher das übliche. Das einzige was etwas hervorstach war letztlich der Pikante türkische Linseneintopf mit Minzjoghurt und Fladenbrot. den man bei Vitality anbot. Mit diesem Gericht hatte ich im letzten November bereits gute Erfahrungen gemacht, auch wenn man ihn damals mit gelben anstatt mit braunen Linsen zubereitet hatte. Daher entschloss ich mich dazu mal einen Veggie-Tag einzulegen und meinen mittäglichen Hunger mit dem Linseneintopf zu stillen.

Turkish lentil stew with pita / Türkischer Linseneintopf mit Fladenbrot

Hätte man das etwas labbrige Stück Fladenbrot weggelassen und den Klecks weißer Joghurtmasse durch Wiener Würstchen ersetzt, hätte man das Gericht optisch kaum vom westlichen Linseneintopf wie hier unterscheiden können, aber was den Geschmack anging zeigten sich schon deutliche Differenzen. Zum einen war er, wie auf der Speisekarte angekündigt, tatsächlich deutlich pikant, zum anderen hatte man ihn auch sonst vollkommen anders gewürzt. Ich meinte einen Hauch Zimt zu schmecken. Außer Linsen fanden sich außerdem kleine Kartoffeln, und Möhren im Gericht. Sehr lecker muss ich sagen. Nur von der angekündigten Minze in der Joghurt-Garnitur bemerkte ich leider gar nichts. Die hätte bestimmt gut zu einem kleinasiatisch-nahöstlichem Gericht gepasst, aber entweder war man damit deutlich zu sparsam umgegangen oder hatte sie letztlich doch komplett weggelassen. Zumindest erfüllte der Joghurt noch den Zweck, die doch deutliche Schärfe etwas abzumildern. Insgesamt ein sehr leckeres Gericht muss ich sagen – auch ohne Fleisch.
Bei den anderen Gästen waren aber andere Gerichte deutlich beliebter. Putenschnitzel und Szegediner Gulasch leisteten sich ein enges Kopf-an-Kopf-Rennen um den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala, wobei sich meiner Meinung nach der Putenschnitzel gang knapp durchsetzen konnte und den Gulasch somit auf einen guten zweiten Platz verwies. Auf Platz drei folgten schließlich die Asia-Gerichte und mit sehr geringem Abstand der türkische Linseneintopf auf dem vierten Platz.

Mein Abschlußurteil:
Türkischer Linseneintopf: ++
Fladenbrot: +

Rührei mit Rahmspinat & Kartoffeln [20.11.2018]

Tuesday, November 20th, 2018

Auch am heutigen Dienstag suchte ich auf der Speisekarte unseres Betriebsrestaurants vergebens nach einem wirklichen Highlight. Auf das Putensteak “Picatta Milanese” mit Tomatensauce und Butternudeln bei Globetrotter hatte ich auf jeden Fall keinen Appetit, es erinnerte einfach zu sehr an das Gericht vom vorletzten Freitag, man hatte nur den Fisch gegen Pute ausgetauscht, was visuell aber nichts ausmachte. Besser klang da schon der Krautwickerl mit Specksauce und Kartoffelstampf bei Tradition der Region, der gut zur Jahreszeit passte und für Massenware gar nicht mal so schlecht aussah. Aber auch der Gebackener Seelachs mit Gemüse in Kokosmilchsauce, der neben Gebratenem Gemüse in Massamansauce an der Asia-Wok-Theke angeboten wurde, erweckte zumindest für einige Zeit mein Interesse. Dann aber besann ich mich doch dazu, dass ich ja eigentlich etwas kürzer treten sollte und griff letztlich zum vegetarischen Rührei mit Rahmspinat und Kartoffeln, das im Abschnitt Vitality angeboten wurde. Das versprach einen einigemaßen leichten Mittagsgenuss und bei Rührei kann man eigentlich nie etwas falsch machen – so dachte ich bei mir. Und das obwohl ich ja gestern bereits gestern Ei und Kartoffeln zu Mittag hatte – in Kombination mit einem Stück Leberkäse. 😉

Scrambled egg with cream spinach & potatoes / Rührei mit Rahmspinat & Kartoffeln

Das Highlight war hier eindeutig der Rahmspinat, den man offensichtlich aus Blattpspinat, etwas gewürfelter Zwiebel und Sahne hergestellt hatte und der sowohl was seine Konsistenz als auch seinen Geschmack anging nicht nur meinen Geschmack vollends traf. Auch ein Kollege, der ebenfalls zu diesem Gericht gegriffen hatte, war voller Lobes dafür. Die Kartoffeln wiederum erwiesen sich als eher durchwachsen. Obwohl die Größenunterschiede der einzelnen Kartoffeln nicht so riesig waren, so gingen sie unabhängig von ihrer Größe in der Konsistenz von “relativ hart” bis “matschig und zerkocht”, wobei sich ein Gros aber glücklicherweise im akzeptablen Mittelfeld bewegte. Die Hauptkomponente in Form des Rühreis schließlich litt zum einen darunter, dass sie bereits deutlich abgekühlt war und teilweise nur noch als handwarm zu bezeichnen war, zum anderen war das ganze – keine Ahnung ob nur wegen des Abkühlens – ganz leicht trocken. Hier hätte vielleicht ein Schuss Milch oder Sahne Abhilfe schaffen können. Es war nicht schlecht, so ist es nicht, aber volle Punktzahl kann ich da leider nicht geben. Insgesamt aber eine gute Wahl und mit 239kcal pro Portion (Angabe des Restaurants) auch eine schön leichte Kost.
Auf den Tabletts der anderen Gäste sah ich heute am häufigsten das Picatta Milanese, was dem Putensteak mit Tomatensauce und Butternudeln heute den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala garantierte. Gefolgt wurden diese vom Krautwickerl auf Platz zwei, der sich aber nur knapp gegen die ebenfalls gern gewählten Asia-Gerichte durchsetzen konnte, welche somit auf den dritten Platz landeten. Das vegetarische Rührei blieb somit nur ein vierter Platz, aber ein überaus guter.

Mein Abschlußurteil:
Rührei: +
Rahmspinat: ++
Salzkartoffeln: +

Türkischer Linseneintopf mit Fladenbrot [13.11.2018]

Tuesday, November 13th, 2018

Zwar war es heute nicht gerade so, dass ansonsten nichts akzeptables auf der Speisekarte zu finden war. Mit den Spaghetti Bolognese mit Grana Padano bei Globetrotter oder dem Putenschnitzel “Zigeuner Art” mit Kroketten bei Tradition der Region hätte ich durchaus leben können und auch der Gebackene Seelachs mit Gemüse in Kokosmilchsauce der neben Gebratenem Tofu mit Gemüse in Austernsauce an der Asia-Thai-Theke angeboten wurde besaß seinen Reiz, doch wenn unser Betriebsrestaurant schon eine Eintopf-Woche macht, wollte ich natürlich die Gelegenheit nicht verpassen diese zu probieren. Wäre kein Meerrettich – den ich ja nicht ausstehen kann – drin gewesen, hätte ich wahrscheinlich zum Kartoffel- Wirsingeintopf mit Kassler und Meerrettich gegegriffen, aber so fiel meine Wahl auf den vegetarischen Angebot Türkischer Linseneintopf mit Fladenbrot.

Turkish lentil stew with pita / Türkischer Linseneintopf mit Fladenbrot

Obwohl ich ja eigentlich ein großer Fan von Gerichten mit Fleisch bin, war ich doch mehr als nur positiv überrascht als ich den ersten Löffel dieses Eintopfgerichts probiert hatte. Der Geschmack war kräftig und leicht pikant, was mir schon mal sehr zusagte. Neben Linsen tummelten sich auch Möhren, Kartoffeln, Stangensellerie und Zwiebeln mit im Eintopf und machten ihn auch ohne Fleischeinlage zu einem überaus schmackhaften und sogar einigermaßen sättigenden Gericht. Für den noch fehlenden Teil der Sättigung sorgte schließlich das aufgetoastete, aber inzwischen wieder abgekühlte Fladebrot, welches zwar leicht trocken war, das man aber wunderbar dazu nutzen konnte auch die letzten Reste dieses ungewöhnlich schmackhaften kleinasiatischen Gerichts aus dem viel zu schnell leer gewordenen Teller zu wischen. Ich überlegte ernsthaft ob ich mir noch nachschlag holen sollte, entschied mich dann aber doch dagegen. Aber die Wahl des Linseneintopfes bereute ich nicht einen Moment.
Bei den anderen Gästen lagen heute aber die Spaghetti am höchsten in der Gunst, die sich somit den ersten Platz sichern konnten. Aber nur knapp dahinter auf einem guten zweiten Platz folgte auch schon das Putenschnitzel mit Kroketten. Um den dritten Platz lieferten sich Asia-Gerichte und die beiden Eintöpfe wiederum ein enges Kopf-an-Kopf-Rennen, das die Eintöpfe sehr knapp für sich entscheiden konnten und die Asia-Gerichte somit auf einen guten vierten Platz verwiesen.

Mein Abschlußurteil:
Türkischer Linseneintopf: ++
Fladenbrot: +

Gemüsestrudel auf Ratatouillegemüse & Quarkdip [27.09.2018]

Thursday, September 27th, 2018

Eigentlich wollte ich ja heute wieder beim Special der Oktoberfestschmankerl in unserem Betriebsrestaurant zugreifen, dieses Mal ganz besonders verlockens eine 1/4 Kross gebratene Ente in Orangenjus mit Apfel – Blaukraut und hausgemachtem Semmelknödel. Doch leider kamen wir aufgrund höheren Arbeitsaufkommens circa eine halbe Stunde später als sonst ins Restaurant und da war die Ente leider schon ausverkauft. Muss aber erst kurz davor geschehen sein, denn die Thekenkraft war noch am Zusammenräumen als ich die zugehörige Theke passierte. Wirklich sehr schade – auch wenn ich so 10,50 Euro gespart hatte. Mein erster Gedanke war also, bei der Gebratene Hühnerbrust in Tika Marsalasoße und Basmatireis bei Globetrotter zuzugreifen, dann aber dachte ich daran wie sehr ich die letzten Tage geschlemmt und Kalorien angesammelt hatte. Daher entschied ich mich dann doch für die leichteste Alternative des Tages, den Gemüsestrudel auf Ratatouillegemüse und Quarkdip aus der Sektion Vitality der regulären Speisekarte. An den Schinkennudel mit Ei und Tomatensoße oder den Asia-Thai-Gerichten wie Gebackene Ananas und Banane mit Honig oder Gebratenes Schweinefleisch mit Gemüse in Massamansauce hatte ich weniger Interesse.

Vegetable strudel with ratatouille & curd dip / Gemüsestrudel auf Ratatouillegemüse & Quarkdip

Der Gemüsestrudel zählt zu den vegetarischen Standardgerichten hier im Betriebsrestaurant und bot auch heute keine besonderen Überraschungen – weder im positiven noch im negativen Sinne. Die angenehm knusprige und offensichtlich frische Strudelrolle war gefüllt mit einer Mischung aus Kartoffelbrei, Erbsen, Möhren und grünen Bohnen, dazu gab es eine angenehm fruchtige Ratatouille-Zusammenstellung mit Zucchini, Aubergine, Zwiebeln, und Tomaten in einer mit Kräutern und anderen Zutaten würzig angemacht Sauce. Der Quarkdip – und er bestand wirklich nur aus frischem Quark, diente schließlich noch dazu den Strudel damit zu verfeinern und ihm etwas die Trockenheit seiner Teighülle zu nehmen. Insgesamt ein gutes und bodenständiges vegetarisches Gericht. Ich war zufrieden.
Leider konnte ich nicht mehr ermessen wie beliebt heute die Ente gewesen wäre, aber was die anderen Gerichte anging würde ich sagen dass die Hähnchenbrust Masala heute wohl das Rennen um den ersten Platz für sich entscheiden konnte. Auf dem zweiten Platz sah ich die Schinkennudeln, aber nur sehr knapp vor den Asia-Gerichten auf Platz drei. Der Gemüsestrudel folgte auf einem guten vierten Platz.

Mein Abschlussurteil:
Gemüsestrudel: ++
Ratatouille: ++
Quarkdip: ++