Posts Tagged ‘vegetarisch’

Rührei mit Rahmspinat & Salzkartoffeln [22.08.2019]

Thursday, August 22nd, 2019

Auch heute entschied ich mich wieder dazu, beim Besuch in unserem Betriebsrestaurant vegetarisch zu speisen – dieses Mal in Form von Rührei mit Rahmspinat und Salzkartoffeln die, natürlich, im Abschnitt Veggie angeboten wurden. Hauptgrund war wohl, dass es einfach nichts anderes interessantes auf der Speisekarte gab. Die Gebratene Hähnchenbrust auf Paprikasugo und Reis bei Vital sah irgendwie blass, trocken und langweilig aus, beim Schweinegeschnetzeltes Madagadar Art + drei Komponenten nach Wahl bei Daily (gemeint war wohl Madagaskar-Art, denn es handelete sich um eine Pfeffersauce wie man an der grünen Pfefferkörnern erkennen konnte), das mit Kroketten und einem Kohlrabisalat serviert wurde, fand ich nicht dass er mir 6,30 Euro wert war und die Asia-Wok-Angebote wie Gebackene Ananas und Banane oder Gebratenes Hühnerfleisch mit Gemüse in Massamansauce waren auch nicht dazu geeignet, in Begeisterung auszubrechen. Außerdem erinnerte mich diese Kombination auch ein wenig an meine Kindheit, in der meine Mutter gerne mal genau diese Kombination aus Ei, Spinat und Kartoffeln, wahlweise auch mit Spiegelei, zum Mittag servierte. Und mit 3,92 Euro war der Preis außerdem fast unschlagbar günstig in Anbetracht der Portionsgröße.

Scrambled eggs with cream spinach & potatoes / Rührei mit Rahmspinat & Salzkartoffeln

Das Rührei bestand aus einem etwas mehr als männerfaustgroßen Block verrüchrter und dann unter Hitze gestockter Eimasse, die man leicht mit Salz und Pfeffer gewürzt zu haben schien. Meine Befürchtung dass die Eimasse dabei etwas zu trocken geworden sein könnte erwies sich glücklicherweise als unbegründet, ein zugegebenermaßen einfaches aber Solides Stück Rührei. Dazu ist der fein zerkleinerte und mit Sahne und Zwiebeln angemachte Spinat natürlich eine klassische Gemüsebeilage und an der hier servierten Variante gab es da auch nichts weiter auszusetzen, vor allem was den Geschmack anging. Und auch die heute mal durchgehend festen, aber gut durchgekochten Salzkartoffeln rundeten der Gericht schließlich sehr gelungen ab. Und auch was die Sättigungsdauer angeht muss ich mir wohl keine Gedanken machen, denn die Portionsgröße sorgte dafür dass das Völlgefühl wohl lang genug anhalten wird. 😉 Zugegebenermaßen ein sehr einfaches Gericht, aber immer wieder lecker. Ich zumindest war mit meiner Wahl zufrieden.
Als ich herein gekommen war, hatte es fast so ausgehen als würde heute das Rührei sogar das Rennen um Platz eins auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala gewinnen, aber das änderte sich dann doch noch deutlich während meines Aufenthalts, so dass der ursprüngliche Favorit in Form des Schweingeschnetzelten diese Platzierung für sich einnehmen konnte und das Rührei auf einen für ein vegetarisches Gericht wirklich vorzüglichen zweiten Platz verwies. Auf Platz drei folgten die Asia-Gerichte und die Hähnchenbrust belegte schließlich nur Rang vier. Da waren wohl noch mehr Leute als nur ich der Meinung gewesen, dass das Gericht etwas trocken und langweilig aussah. Das zeigt mal wieder deutlich: Das Auge isst mit.

Mein Abschlussurteil:
Rührei: ++
Rahmspinat: ++
Salzkartoffeln: ++

Kartoffelgeröstl mit Lauch & Hirtenkäse [21.08.2019]

Wednesday, August 21st, 2019

Auch heute war mal wieder so ein Tag, an denen ich mich nicht so recht zwischen zwei Angeboten auf der Tageskarte unseres Betriebsrestaurants entscheiden konnte. Zum einen dem Kartoffelgeröstl mit Lauch und Hirtenkäse bei Veggie, dass ich schon länger nicht mehr gegessen hatte und das mir früher eigentlich immer sehr gut gemundet hatte und dann den Gnocchi mit Lachswürfeln in Tomatensauce bei Vital, die mich vor allem wegen der Fischkomponente reizten. Das Putensteak “Picatta Milanese” und drei Komponenten nach Wahl bei Daily wurde mit Butternudeln und Tomatensugo serviert, womit es für mich nicht sonderlich interessant war und den erhöhten Preis auch nicht lohnt wie ich fand. Und auch die Asia-Wok-Theke bot mit Gebratenen Mienudeln mit Gemüse in rotem Thaicurry oder Gebratenes Schweinefleisch mit Gemüse in Currysauce jetzt nichts, was mich sonderlich reizte. Bis zum letzten Moment war ich zwischen Geröstl und Gnocchi, die beide an der selben Theke ausgegeben wurden, hin und her gerissen, doch letztlich fiel meine Wahl doch auf das Kartoffelgeröstl, denn mir war einfach mal wieder danach. Immerhin war es schon über ein Jahr her, dass ich lt. meinen Beiträgen hier das letzte Mal bei diesem Gericht zugeschlagen habe.

Roasted potatoes with leek & feta / Kartoffelgeröstl mit Lauch und Schafskäse

Der Aufbau des Gerichtes ist erdenklich simpel: Man nehme einige kleine geschälte Salzkartoffeln, brate sie mit etwas Lauch und gewürfelten Zwiebeln an und würze sie dabei etwas. Am Ende garniere man das Ganze noch mit etwas Schafskäse und Petersilie, fertig. Ich selber habe es ja vor einiger mal nachgekocht und dabei noch mit Speck, Salami, Kochschinken und Eiern verfeinert, aber wie ich heute mal wieder sehen und vor allem schmecken konnte war dies gar nicht nötig um ein überaus schmackhaftes Gericht zu zaubern. Leider waren heute zwei oder drei der Kartoffeln etwas matschig, aber das war es dann auch schon mit der Kritik an meinem Mittagsmahl. Darüber dass man hier keinen echten Schafskäse aus Schafsmilch sondern Hirtenkäse aus Kuhmilch verwendet hatte, sehe ich mal hinweg, denn man war ja ehrlich gewesen und hatte es entsprechend bezeichnet. Auch wenn mit echter Schafskäse oder sogar Feta, der ja lt. Urteil des Europäischen Gerichtes mit griechischer Schafsmilch hergestellt werden muss (siehe hier), lieber gewesen wäre. Aber dann wäre man mit 3,48 Euro pro Portion wohl kaum hingekommen. Einzig die Sättigungsdauer lässt bei vegetarischen Gerichten wie diesen – zumindest bei mir – immer etwas zu wünschen übrig, aber bis zum Abendbrot reichte es dennoch gerade so. 😉 Ich bereute meine Entscheidung jedenfalls nicht.
Beim Rennen um Platz eins auf der heutigen Beliebtheitsskala konnte sich bei den anderen Gästen heute mal wieder das teure Daily-Gericht mit seinem Picatta Milanese durchsetzen, aber die Asia-Gerichte waren im eng auf den Fersen und belegten einen guten zweiten Platz. Auf Platz drei sah ich die Gnocchi und mit nur geringem Abstand folgte schließlich das Kartoffelgeröstel auf einem guten vierten Platz.

Mein Abschlußurteil:

Hausgemachte Reiberdatschi mit Apfelmus [26.07.2019]

Friday, July 26th, 2019

Während in Deutschland weiterhin die Hitzerekorde gebrochen werden – heute soll das Thermometer in Lingen an der Ems 42,6 Grad erreicht haben – können wir uns hier in München mit gerade mal 32 Grad noch glücklich schätzen. Doch bei solch warmen Wetter liegt mir der Appetit zur Mittagszeit auch nicht nach besonders schweren Speisen, daher schloss ich den mit Röstkartoffeln servierten Gebackenen Seelachs mit Remoulade, zwei Beilagen, Desser oder Tagessuppe aus der Sektion Daily der heutigen Tageskarte unseres Betriebsrestaurants zum Beispiel von vornherein aus. Und auch die Ofenfrische Pizza mit Champignons, Paprika und Mozzarella bei Veggie mit all dem Weißmehlteig erschien mir nicht so ganz das richtige – zumal die Pizzen hier ja eh nicht so der Renner sind. Und da ich nicht schon wieder Asiatisches wie Gebratener Eierreis mit verschiedenem Gemüse oder Verschiedene Fleischsorten mit Gemüse in Spezialsauce von der Asia-Wok-Theke verzehren wollte, blieben nur noch die Hausgemachten Reiberdatschi mit Apfelmus oder das Zusatzangebot Überbackener Tortilla mit Pulled Pork gefüllt, dazu gemischter Salat. Klang beides gut und ich tendierte zuerst tatsächlich eher zum Tortilla, schwenkte im letzten Moment aber doch auf die Reiberdatschi um – übrigens eine der wenigen Süßspeisen die ich als Hauptgericht akzeptieren kann. Über die Datschi streute ich mir dabei noch etwas von der an der Theke bereitstehenden Zucker-Zimt-Mischung.

Homemmade potato pancakes with apple puree / Hausgemachte Reiberdatschi mit Apfelmus

Ein wirklich wunderbar für einen heißen Sommertag wie heute geeignetes Mittagessen. Auch wenn ich persönlich die Datschi wohl etwas dünner und knuspriger gemacht hätte. Außerdem fehlte eine kleine Prise zusätzliches Salz und vielleicht etwas Pfeffer im Kartoffelteig – sprich sie waren von Haus aus geschmacklich eher lasch geraten, auch wenn der Kartoffelgeschmack mit der Zwiebelnote deutlich durchkam. Trotzdem sehr lecker. Dazu ein fruchtiger, aber nicht zu süßer Apfelbrei von nicht zu dünnflüssiger Konsistenz und fertig war ein zugegebenermaßen einfaches, aber immer wieder leckeres Mittagsgericht. Ich habe die Dinger schon als Kind geliebt und daran hat sich bis heute nichts geändert – auch wenn wir die damals Kartoffelpuffer genannt haben. 😉
Die Vorlieben der Allgemeinheit der Gäste waren heute mal wieder eher breit gefächert, es gab keinen ganz klaren Favoriten wie gestern beim Schnitzel. Dennoch konnte sich der Seelachs mit Remoulade und Röstkartoffeln letztlich doch beim Rennen um Platz eins auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala mit einem kleinen Vorsprung gegen die ebenfalls gern genommene vegetarische Pizza durchsetzen, die somit auf dem zweiten Platz landete. Um den dritten Platz lieferten sich wiederum Reiberdatschi und Asia-Gerichte ein knappes Rennen, bei dem sich meiner Meinung aber die Datschi behaupten konnten, womit den Asia-Gerichten ein guter vierter Platz zukommt.

Mein Abschlußurteil:
Reibersatschi: +
Apfelmus: ++

Spinatspätzle mit Egerlingen, Kürbiskernen & Emmentaler [02.07.2019]

Tuesday, July 2nd, 2019

Auch wenn die Temperaturen sich inzwischen nach dem gestrigen Regenschauers auf erträgliche Maße reduziert haben, war ich heute unsicher ob ich gleich wieder in die vollen Schlagen und beim Besuch in unserem Betriebsrestaurant gleich beim Abgebräunter Leberkäse mit zwei Beilagen, dazu eine Tagessuppe oder ein Dessert aus dem Abschnitt Daily der heutigen Tageskarte zuschlagen sollte, welcher mit Bratensauce, Röstkartoffeln und einem Spiegelei serviert wurde. Ohne Frage sehr lecker, aber ich hatte mir eigentlich einen anderen Favoriten auf der Speisekarte ausgeguckt: die Spinatspätzle mit gebratene Egerlingen, Kürbiskernen und Emmentaler aus dem Bereich Veggi. Nicht dass ich permanent zum Vegetarier mutieren möchte, aber ein solches Gericht hatte ich noch nie hier im Betriebsrestaurant probiert und es klang einfach verlockend. Die Gebratene Hähnchenbrust “Riz Casimir” mit Langkornreis aus dem Abschnitt Daily hatte natürlich auch gewisse Vorzüge und der Gebackene Seelachs mit Thaigemüse in Kokosmilchsauce, der gemeinsam mit Gebratenes Thaigemüse in Austernsauce an der Asia-Wok-Theke angeboten wurde, klang auch nicht übel, aber ich ließ mich letztlich nicht mehr von meiner Entscheidung für die Spinatspätzle abbringen.

Spinach spaetzle with mushrooms, pumpkin seeds & emmentaler / Spinatspätzle mit gebratene Egerlingen, Kürbiskernen & Emmentaler

Fast hätte ich ja gedacht, die Spinat-Spätzle waren tatsächlich handgeschabt, so unregelmäßig wie sie aussahen, aber das wird bei so großen Mengen wie man sie hier im Betriebsrestaurant anbot kaum möglich gewesen sein. Zumindest sahen sie nicht nach industrieller Massenware aus, soviel stand fest. Von dem Aroma des Spinats, den man wohl für die grüne Färbung der Spätzle verwendet hatte, schmeckte man aber nur wenig im Endprodukt, das hing aber auch damit zusammen dass zwei anderen Komponenten maßgeblich den Geschmack dominierten: Zum einen die sehr würzige Emmentaler-Käsesauce, die man zusätzlich zum Käsearoma auch kräftig mit Pfeffer versehen hatte, zum anderen die angerösteten Kürbiskerne, mit denen man offensichtlich auch nicht gegeizt hatte und die dem Gericht eine zusätzliche nussige Note gaben. Daegegen hatten die Egerlinge (Champignons) und Spinatspätzle kaum eine Chance, sich geschmacklich durchzusetzen. Ich fand es aber geschmacklich ok und erstaunlich sättigend für ein fleischloses Gericht, so dass ich mit meiner Wahl letztlich zufrieden sein konnte. Ich würde nicht zögern, erneut bei diesem Gericht zuzugreifen.
Natürlich war der Leberkäse bei den anderen Essern mit klarem Vorsprung des am häufigsten gewählte Gericht und konnte sich unangefochten den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala sichern. Danach wurde es dann sehr eng und mit wechselnden Platzierungen, denn während ich mir das Essen an der Ausgabetheke holte, enschieden sich noch relativ viele ebenfalls für die Spinatspätzle, während sich während des Verzehrs das Verhältnis etwas zu Gunsten des Asia-Gerichte verschob. Und auch der Riz Kasimir spielte immer in diesem mittleren Feld mit. Daher würde ich sagen, dass ich ausnahmsweise mal sowohl den Spinatspätzle als auch den Asia-Gerichten den zweiten Platz zubillige und die Riz Kasimir knapp dahinter auf einem guten Platz drei positioniere. 🙂

Mein Abschlußurteil:
Spinatspätzle mit Egerlinge: ++
Kürbiskerne: ++
Emmentaler-Sauce: ++

Bulgur-Quinoa-Gemüse mit Hirtenkäse [27.06.2019]

Thursday, June 27th, 2019

Diese verd****e Hitze derzeit ist wirklich unerträglich. 🙁 Im Büro geht es dank Klimaanlage noch, aber sobald man zwecks Mittagessen das Nebengebäude verlässt und sich auf den Weg ins Hauptgebäude mit seiner Kantine macht, brennt einem die gnadenlose Mittagssonne senkrecht auf den Kopf. Selbst das geht aber mit etwas Wind noch, am schlimmsten wird es wenn man das Betriebsrestaurant betritt, das nicht klimatisiert ist, in dem gekocht wird und in dem sich auch noch viele Menschen aufhalten. Da zwängt sich einem schon mal der Begriff Sauna auf. 😉 Aber man muss ja irgend etwas essen. Heute war das Angebot aber nicht ganz so prickelnd wie ich fand. Das Schweinegeschnetzeltes in Basilikumrahmsauce, dazu zwei Beilagen und eine Suppe oder ein Dessert aus dem Abschnitt Daily der heutigen Tageskarte wurde mit Röstinchen serviert und erschien mir wieder mal etwas schwer für einen solchen Sommertag. Besser klang da schon das Geflügelratatouille mit Reis aus dem Abschnitt Vital, das aber wie ich fand etwas langweili aussah. Daher überlegte ich kurz ob ich beim Gebratenen Schweinefleisch mit Gemüse in Massamansauce zugreifen sollte, das gemeinsam mit Gebackener Ananas und Banane mit Honig an der Asia-Wok-Theke angeboten wurde. Das währte aber nur kurz, denn als ich das Bulgur-Quinoa-Gemüse mit Hirtenkäse sah, das man am Abschnitt Veggi anbot, erlannte ich sofort dass dies das richtige für den heutigen Sommertag zu sein schien. Zumal ich mit Quinoa bereits gute Erfahrungen gemacht habe und sowieso ein großer Fan von Hirtenkäse bin, auch wenn der Begriff Hirtenkäse darauf hinwies dass es sich hier um eine Variante aus Kuhmilch und nicht aus mindestens 30% Schafsmilch handelte, wie es für echten Feta-Käse vorgesehen ist. Aber zumindest war man auf der Speisekarte ehrlich. 😉

Bulgur quinoa stew with feta / Bulgur-Quinoa-Gemüse mit Hirtenkäse

In der wohl mit Tomatenmark angemachten Mischung aus Bulgur und Quinoa konnte man nicht wirklich erkennen, was von beiden was war und in welchem Verhältnis sie gemischt waren, aber von meinen eignen Erfahrungen wusste ich dass die Körnchen mit dem weisslichen Rand wahrscheinlich die Körner der Quinoa-Pflanze waren, während Bulgur ja einfach vorgekochter und getrockneter Hartweizen in Grützeform ist und diese Eigenschaft nicht aufweist. Aber egal ob einzeln oder in Kombination, erwies sich die Mischung, in der sich auch Paprikastreifen und ein wenig Lauch fanden, als überaus lecker. Schön würzig und ein wenig fruchtig, nur etwas Salz fehlte wie ich fand. Das wurde aber durch den salzigen Geschmack des gebackenen und mit Peperoni garnierten Hirtenkäses mehr als ausreichend kompensiert. Auch ohne Fleisch ein sehr leckeres Gericht, ich komme langsam auf den Geschmack mit diesen vegetarischen Speisen, vor allem für die heißen Sommertage.
Wie nicht anders erwartet war es heute natürlich das Schweinegeschnetzelte mit Röstinchen, das bei den anderen Gästen den meisten Zuspruch fand und sich somit den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebheitsskala sichern konnte. Ihm folgten, mal wieder, die Asia-Gerichte auf Platz zwei, während ich das Bulgur-Quinoa-Gemüse auf einem guten dritten Platz sah, noch etwas vor dem Hähnchen-Ratatouille mit Reis, das somit auf Platz vier landete.

Mein Abschlußurteil:
Bulgur-Quinoa-Gemüse: ++
Hirtenkäse: ++

Salatteller mit Kichererbsenbällchen & French Dressing [25.06.2019]

Tuesday, June 25th, 2019

Die Hitze hält uns weiterhin fest im Griff und mit Temperaturen über 30 Grad hat man zur Mittagszeit nicht den allergrößten Appetit – zumindest ist das bei mir so. Daher hatte ich mir fest vorgenommen, heute nicht beim Rinderhacksteak mir Tomaten und Bacon überbacken zwei Beilagen, dazu Tagessuppe oder Dessert aus dem Abschnitt Daily der Tageskarte unseres Betriebsrestaurants zuzuschlagen. Die Riesenfrikadelle, die mit Country Potatoes und einer Mischung aus Kidneybohnen und Mais in Tomatensauce serviert wurde, sah zwar sehr verlockend aus, aber war mir aber eindeutig zu mächtig. Der Vegan gebratener Blumenkohl mit Spinat und Reis bei Daily wäre da schon eher war gewesen, aber ich wollte nach dem gestrigen Mittagsgericht nicht schon wieder Reis, weswegen aus der Gebackener Seelachs mit Thaigemüse in Kokosmilchsauce sich nicht perfekt eignete, obwohl ich tatsächlich kurz überlegte, ebenso wie das Gebratene Thaigemüse in Erdnuss Sauce, die beide an der Asia-Wok-Theke und natürlich ebenfalls mit Reis angeboten wurden. Aber zum Glück gab es noch den Salatteller mit Kichererbsenbällchen & French Dressing bei Veggi, der wirklich verlockend aussah. Außerdem liebe ich Falafel, was die Kichererbsenbällchen ja im Grund genommen waren, bekomme sie nur leider viel zu selten. Und an Salat habe ich mich spätestens seit dem Sommersalat mit Fischfrikadelle gewöhnt und akzeptiere ihn als leichtere Version einer Sättigungsbeilage. Daher fiel meine Wahl heute auf dieses vegetarische Gericht, dass ich mir mit einer großzügigen Portion French Dressing selbst garnieren durfte.

Salad with chickpea balls & french dressing / Salatteller mit Kichererbsenbällchen (Falafel) & French Dressing

Der gemischte Salat aus verschiedenen Sorten knackigen und frischen, leicht gekühlten Blattsalats erwies sich schon mal als überaus lecker, vor allem in Kombination mit dem leicht pikant angemachten, sommerlich-frischen französischen Dressing aus Joghurt und Essig. Viel wichtiger waren aber natürlich die zehn kleinen Falafel-Bällchen, die auf den ersten Blick leider etwas trocken wirkten. Aber der Eindruck täuschte zum Glück, denn unter der dünnen und knusprigen Hülle fand sich viel saftiges und mit Koriander und einer leichten Zitronennote versehenes, noch warmes Kichererbsenpüree.

Chickpea balls - Lateral cut / Kichererbsenbällchen - Querschnitt

Sehr lecker – zumal sich das French Dressing wunderbar als passender Joghurt-Dip eignete. Zum Glück hatte ich mir genug davon auf den Teller getan. Ich bereute meine Entscheidung heute vegetarisch zu speisen zu keinem Zeitpunkt und würde jederzeit wieder bei so einem Angebot zugreifen.
Bei den anderen Gästen lag aber dennoch das Rinderhacksteak mit kleinem, aber deutlichen Vorsprung am höchsten in der Gunst und konnte sich den ersten Platz auf der heutigen Allgemeinen Beliebtheitsskala sichern. Auf Platz zwei sah ich die Asia-Gerichte, meinen Salat mit Falafel folgte auf einem guten dritten Platz und der vegane Blumenkohl belegte schließlich einen guten Platz vier.

Mein Abschlußurteil:
Kichererbsenbällchen (Falafel): ++
Salat: ++
French Dressing: ++

Rahmschwammerl mit hausgemachten Semmelknödel [14.03.2019]

Thursday, March 14th, 2019

Ursprünglich hatte ich heute überlegt unserem Betriebsrestaurant fernzubleiben, denn es gab eigentlich kein Gericht was mich unmittelbar ansprach. Am ehesten wäre ich vielleicht mit dem Gebackenen Schweinekotelette mit Kartoffel-Gurkensalat aus dem Bereich Tradition der Region konform gegangen, doch es es war dem halben Hähnchen vom Dienstag einfach zu ähnlich als dass ich mich dazu durchringen konnte. Und nach dem Reisgericht von gestern war auch das Pikantes Kichererbsencurry mit Reisbei Vitality nicht das richtige. Bei den Asia-Wok-Gerichten überlegte wäre vielleicht die Gebratene Pekingente mit frischem Gemüse in süß saurer Sauce etwas für mich gewesen, während die Gebackene Ananas und Banane sich maximal als Beilage oder zum Nachtisch eigneten. Und auch von den Rahmschwammerl mit hausgemachten Semmelknödel bei Globetrotter war ich nicht allzu begeistert. Aber der Hunger trieb mich dann doch auf den Weg in den Speisesaal, zumal ich wie üblich nicht gefrühstückt hatte und entschied mich für die Rahmschwammerl mit Semmelknödel.

Rahmschwammerl mit Semmelknödel

In einer sehr dünnen, kaum zusätzlich gewürzten Rahmsauce schwammen einige Dosenchampignons in Scheiben und als ganze Pilze gemeinsam mit einem nicht gaz männerfaustgroßen Semmelknödel, der sich als recht trocken erwies. Doch zum Glück gab es ja mehr als genug Sauce um diese Trockenheit zu kompensieren. Aber zu Begeisterungsstürmen riss mich das Gericht nicht hin. Viel zu wenig Pilze die auch noch aus der Konserve kamen, viel zu viel zu dünne Sauce und beim Würzen war man ebenfalls übervorsichtig gewesen. Ich wurde zwar satt, wäre aber im Nachhinein gesehen mit der Pekingente auf jeden Fall deutlich besser bedient gewesen. Ich hätte mich wohl doch besser von meinem ersten Impuls hätte leiten lassen sollen, aber nun war es zu spät. Die vier Euro hätte ich aber auch sinnvoller investieren können.
Bei den anderen Gästen waren die Vorlieben heute auch sehr weit gestreut, so dass es deutlich schwieriger als sonst war eine klare Allgemeine Beliebtheitsskala aufzustellen. Ich würde letztlich aber sagen, dass es das Kotelette letztlich auf den ersten Platz schaffte, gefolgt von den Asia-Gerichten auf Platz zwei, dem Kichererbsencurry auf dem dritten Platz und schließlich dem Semmelknödel auf Platz vier.

Mein Abschlußurteil:
Semmelknödel: +
Rahmschwammerl-Sauce: +/-

Türkischer Linseneintopf mit Fladenbrot [24.01.2019]

Thursday, January 24th, 2019

Am heutigen Donnerstag gab es keinen wirklichen “Kracher” auf der Speisekarte unsere Betriebsrestaurants. Der Szegediner Gulasch mit Sauerkraut und Salzkartoffeln im Abschnitt Tradition der Region klang ganz interessant, während mich das Putenschnitzel “Picatta Milanese” mit Tomatensugo und Butternudeln nicht sonderlich reizte. Die Kombination von irgendwelchem Fleisch oder Fisch mit Tomatensugo und Butternudeln wird einfach zu häufig angeboten. Die Asia-Wok-Angebote wie Gebackene Ananas und Banane oder Gebratenes Putenfleisch mit Gemüse in Massamansauce waren auch eher das übliche. Das einzige was etwas hervorstach war letztlich der Pikante türkische Linseneintopf mit Minzjoghurt und Fladenbrot. den man bei Vitality anbot. Mit diesem Gericht hatte ich im letzten November bereits gute Erfahrungen gemacht, auch wenn man ihn damals mit gelben anstatt mit braunen Linsen zubereitet hatte. Daher entschloss ich mich dazu mal einen Veggie-Tag einzulegen und meinen mittäglichen Hunger mit dem Linseneintopf zu stillen.

Turkish lentil stew with pita / Türkischer Linseneintopf mit Fladenbrot

Hätte man das etwas labbrige Stück Fladenbrot weggelassen und den Klecks weißer Joghurtmasse durch Wiener Würstchen ersetzt, hätte man das Gericht optisch kaum vom westlichen Linseneintopf wie hier unterscheiden können, aber was den Geschmack anging zeigten sich schon deutliche Differenzen. Zum einen war er, wie auf der Speisekarte angekündigt, tatsächlich deutlich pikant, zum anderen hatte man ihn auch sonst vollkommen anders gewürzt. Ich meinte einen Hauch Zimt zu schmecken. Außer Linsen fanden sich außerdem kleine Kartoffeln, und Möhren im Gericht. Sehr lecker muss ich sagen. Nur von der angekündigten Minze in der Joghurt-Garnitur bemerkte ich leider gar nichts. Die hätte bestimmt gut zu einem kleinasiatisch-nahöstlichem Gericht gepasst, aber entweder war man damit deutlich zu sparsam umgegangen oder hatte sie letztlich doch komplett weggelassen. Zumindest erfüllte der Joghurt noch den Zweck, die doch deutliche Schärfe etwas abzumildern. Insgesamt ein sehr leckeres Gericht muss ich sagen – auch ohne Fleisch.
Bei den anderen Gästen waren aber andere Gerichte deutlich beliebter. Putenschnitzel und Szegediner Gulasch leisteten sich ein enges Kopf-an-Kopf-Rennen um den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala, wobei sich meiner Meinung nach der Putenschnitzel gang knapp durchsetzen konnte und den Gulasch somit auf einen guten zweiten Platz verwies. Auf Platz drei folgten schließlich die Asia-Gerichte und mit sehr geringem Abstand der türkische Linseneintopf auf dem vierten Platz.

Mein Abschlußurteil:
Türkischer Linseneintopf: ++
Fladenbrot: +