Pikantes Bohnengulasch [13.12.2012]
13.12.2012 23:12 kulinarisches, lunchtimeUnkommentiert
Da heute mal wieder einer der Tage war, an denen ich keinen großen Appetit auf Asia-Thai-Food hatte, ließ ich die dortigen Angebote in Form von Asiatisches Gemüse herzhaft gebraten in Austernsauce sowie Gaeng Pad Gai – Gebratenes Hühnchen mit frischem Gemüse, Bambussprossen und Kokosmilch in scharfem roten Curry mal außen vor. Von den regulären Gerichten erschien natürlich das Holzfällersteak vom Schweinenacken mit Country Potatoes bei Globetrotter am Interessantesten, jedoch etwas zu Kalorienlastig. Die Schinkennudeln mit Ei und Tomatensauce bei Tradition der Region erschienen mir da schon besser, wurden aber noch von dem Pikanten Bohnengulasch bei Vitality in meiner Gunst übertroffen, der mit gerade mal 392kcal angenehm leicht erschien und auch noch ohne Reue erlaubte, dass ich mir ein Becherchen Walnussmousse mit Erdbeergelee von der Dessert-Theke gönnen konnte.
Unter einer Garnitur aus mit gehackter Petersilie garnierter Sour Cream fand sich eine Mischung aus grünen Brechbohnen, kleinen weißen Bohnen, Zwiebeln, Zucchini, grüner Paprika, geschälten Tomatenstücken und vier kleineren Salzkartoffeln in einer fruchtigen, pikant gewürzten Tomatensauce. Auch ohne Fleisch ergab diese Mischung, nachdem ich das eigentliche Gericht mit der Sour Cream gründlich vermengt hatte, ein überaus leckeres und vor allem aus sättigendes Mittagsgericht, an dem ich nichts zu kritisieren hatte. Und auch der Becher von mit etwas Erdbeergelee und einem halben Schoko-Minze-Blättchen, locker-luftigen Mousse mit Walnuss-Aroma erfüllte alle Anforderungen, die ich an ein Dessert stelle.
Auf den Tabletts der restlichen Gäste dominierte heute natürlich das Holzfällersteak mit Country Potatoes, dem ich somit zweifellos Platz eins auf der Beliebtheitsskala zubilligen muss. Auf Platz zwei folgten die Schinkennudeln, knapp gefolgte von den Asia-Gerichten auf Platz drei und dem vegetarischen Bohnegulasch schließlich auf Platz vier. Somit ergab sich heute mal wieder eine sehr übliche Gerichte-Hierachie, der ich glaube ich nichts mehr hinzuzufügen brauche.
Mein Abschlußurteil:
Pikantes Bohnengulasch: ++
Walnuss-Mousse: ++
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Ricotta-Muffins mit Kartoffeln, Pinienkernen & Pak Choi – das Rezept
9.12.2012 18:14 kochexperimente, kulinarischesUnkommentiert
Die Idee Muffins mit Ricotta zu machen geisterte schon länger bei mir herum, doch erst dieses Wochenende kam ich endlich dazu sie mal zu realisieren. Mein ursprünglicher Plan war es gewesen, die Muffins mit Mangold zu machen, doch leider habe ich in den Märkten in denen ich war keinen bekommen, daher bin ich auf Empfehlung einer Marktmitarbeiterin auf Pak Choi umgestiegen, der laut ihrer Aussage ein guter Ersatz für Mangold wäre. Dabei ist Pak Choi ja eher ein naher Verwandter des Chinakohls, während Mangold zu den Rübengewächsen zählt – so fand ich dann hinterher heraus. Aber letztlich ging es auch mit Pak Choi. Diese kombinierte ich noch mit etwas Blattspinat noch übrig hatte sowie einigen Pinienkernen und fertig war ein überaus leckere Muffin-Zubereitung, die ich mit diesen Beitrag nun einmal kurz vorstellen möchte.
Was brauchen wir also für eine Muffin-Form (12 Stück)?
900g Pak Choi (Ersatzweise: Mangold)

sowie etwas Pfeffer zum würzen
und etwas Öl oder Butter zum ausfetten der Mufin-Form
Beginnen wir also damit, die Schalotte zu schälen und zu würfeln

sowie die Kartoffeln ebenfalls zu schälen

Anschließend lösen wir die Blätter des Pak Choi vom Kopf und schneiden den festen Strunk heraus

und waschen die verbliebenen Blätter dann gründlich unter fließendem Wasser.

Nachdem wir dann einen Topf mit Wasser aufgesetzt haben und begonnen haben, ihn zum kochen zu bringen

und waschen dann den Dill, schütteln ihn trocken,

zupfen die feinen Fähnchen von den Stielen

und zerkleinern diese dann gründlich.

blanchieren wir den Pak Choi darin für kurze 5 bis 6 Sekunden und lassen ihn danach wieder abtropfen.

Anschließend kochen wir die Kartoffelwürfel für zwei bis drei Minuten

und lassen sie ebenfalls gut abtropfen.

Abschließend blanchieren wir auch noch den Spinat für etwa drei bis vier Minuten und geben ihn dann zum Pak Choi ins Abtropfsieb.

Außerdem rösten wir die Pinienkerne ohne Fett in einer kleinen Pfanne goldbraun und breiten sie anschließend aus, um sie etwas abkühlen zu lassen.

Nachdem wir den Pak Choi sehr gut ausgedrückt haben und so viel Flüssigkeit wie möglich heraus gepresst haben

zerkleinern wir ihn mit einem Messer.

Auch den Blattspinat drücken wir gut aus und zerkleinern ihn auf die gleiche Weise.

Dann zerbröseln wir den Ziegenfrischkäse in eine Schüssel,

und verrühren alles mit dem Handmixer zu einer cremigen Masse.

Zwischenzeitlich dürften auch die Pinienkerne soweit abgekühlt sein, dass wir sie grob zerkleinern können.

Nachdem wir dann das Ei zu unserer Masse hinzugefügt

folgen dann die Kartoffelwürfel,

Alles heben wir unter die Ricotta-Masse unter

und fahren dann fort die gewürfelte Schalotte

und schließlich noch den zerkleinerten Dill hinzuzufügen.

Alles verrühren wir dann gründlich zu einer einheitlichen Masse

und würzen es dabei kräftig mit Pfeffer.

Nachdem wir den Backofen auf 160 Grad vorgeheizt haben, fetten wir eine Muffin-Form mit etwas Öl oder wahlweise Butter aus

und befüllen sie dann mit unserer soeben hergestellten Mischung.

Ist der Ofen dann vorgeheizt, schieben wir die Form auf der mittleren Schiene hinein und lassen unsere Muffins in etwa 30 bis 40 Minuten goldbraun backen.

Nachdem wir sie dann anschließend wieder entnommen haben, lassen wir sie kurz für ca. fünf Minuten etwas abkühlen,

dann können wir die Muffins vorsichtig heraus nehmen und sie genießen.

Die Kombination aus milden Ricotta und würzigen Ziegenfrischkäse erwies sich schon einmal geschmacklich als sehr gelungen, aber gemeinsam mit dem Gemüse in Form von Kartoffeln, Pak Choi und Blattspinat, dem nussigen Aroma der angerösteten Pinienkerne, sowie dem herzhaften Parmesankäse und schließlich dem Dill ergab alles eine wunderbar schmackhafte Mischung, die in Muffinform gebacken sowohl warm als auch kalt sich als ein wirklicher Genuss erwies. Vor allem die Pinienkerne hatten es mir dabei besonders angetan, aber auch an dem Pak Choi, dem Blattspinat und den Kartoffeln gab es nichts auszusetzen. Ich hatte ja etwas bedenken gehabt, den ursprünglich geplanten Mangold durch Pak Choi zu ersetzen, aber alles diesbezüglichen Befürchtungen hatten sich im Nachhinein als unbegründet erwiesen. Ich war mit dem Ergebnis überaus zufrieden, auch wenn ich sie im Nachhinein gesehen wohl letztlich nicht ganz so lange im Ofen hätte lassen müssen.
Mit etwa 125kcal pro Stück erwiesen sich diese vegetarischen Muffins auch was die Nährwerte angeht als angenehm leicht. Nimmt man drei Stück für eine Mahlzeit kommt man also gerade mal auf einen Gesamtwert von 375kcal pro Portion. Für die komplette Masse hatte ich einen Wert von ungefähr 1500kcal berechnet, wobei erstaunlicherweise die Pinienkerne mit 332kcal noch vor dem Ricotta den höchsten Einzelwert einnahmen. Aber bei solchen Werten brauch man glaube ich nicht darüber nachzudenken, ob man noch irgendwo reduzieren muss. Insgesamt ein wirklich sehr empfehlenswertes Rezept, das ich mal wieder vorbehaltlos weiter empfehlen kann.
Guten Appetit

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Gnocchi mit Austernpilzen, Egerlingen & Spinat [12.11.2012]
12.11.2012 20:03 kulinarisches, lunchtimeUnkommentiert
Während die Asia-Thai-Theke am heutigen Montag mit Gerichten wie Poh Piard Thord – Knusprige Frühlingsröllchen und Gai Pad Bai Krapao – Gebratene Putenstreifen mit Chili, frischem Gemüse und frischem Thai-Basilikum lockte, standen in der regulären Küche neben Gnocchi mit Austernpilzen, Egerlingen, Spinat und feinem Walnussöl und Canneloni mit Fleischfüllung und Tomatensauce gratiniert auch bei Tradition der Region eine Bratwurstschnecke mit Rahmgemüse und Kartoffelpüree und als Sonderangebot ein Hähnchenschenkel mit Rahmgemüse und Kartoffelpüree auf der Speisekarte. Einen Moment liebäugelte ich mit der Bratwurstschnecke, rief mir dann aber in Erinnerung dass das Kartoffelpüree hier ja in der Regel ziemlich dünnflüssig ist und somit schwenkte ich dann doch auf das vegetarische Gnocchi-Gericht um, das mit seinen 539kcal noch einigermaßen leicht erschien.
Unter einer mit einer größeren Menge Parmesan garnierten Mischung aus kleingeschnittenen Austernpilzen und kleinen Egerlingen (auch als Champignons bekannt) und mit leckerem Walnussöl und Zwiebeln angemachten Blattspinat fand sich wie üblich eine mehr als ausreichend große Portion Gnocchis, die das Gericht als Sättigungsbeilage komplettierten. Ein einfaches, aber überaus schmackhaftes Gericht, bei dem ich zu keinen Moment bereute mich dafür entschieden zu haben – zumal es auch ohne Nachtisch mehr als genügend lang sättigte.
Der Gros der anderen Gäste hatte sich heute aber dann doch für die Bratwurstschnecke mit Rahmgemüse und Kartoffelpüree entschieden, womit ich diesem Gericht den heutigen Platz eins auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala zubilligen würde. Eng gefolgt wurden diese von den ebenfalls sehr beliebten Cannelloni mit Fleischfüllung auf Platz zwei, dann den Asia-Gerichten auf Platz drei, der Hähnchenkeule auf Platz vier und den vegetarischen Gnocchi schließlich auf einem guten, aber dennoch fünften Platz. Das entsprach auch der Platzierung die bei einem solchen Angebot zu erwarten gewesen war, daher brauche ich dem wohl nichts mehr hinzuzufügen.
Mein Abschlußurteil:
Gnocchi: ++
Austernpilze, Egerlinge & Blattspinat in Walnussöl: ++
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Tortellini al pesto basilico [22.10.2012]
22.10.2012 18:39 kulinarisches, lunchtimeUnkommentiert
Auf asiatische Gerichte hatte ich heute keine große Lust, also ließ ich das dortige Angebot links liegen und konzentrierte mich auf die reguläre Küche, wo neben einem Fleischpflanzerl mit Zwiebelsauce und Kartoffelpüree bei Tradition der Region und einem Putensteak “Picatta Milanese” mit Tomatensauce und Gabelspaghetti bei Globetrotter auch bei Vitality mal wieder Tortellini al pesto basilico angeboten wurden. Nach all der Schlemmerei mit selbst gekochtem am Wochenende wollte ich heute mal wieder etwas kürzer treten und entschied mich für die Tortellini. Auf den kleinen Becher Mandarinenquark von der Dessert-Theke wollte ich aber dann doch nicht verzichten.
Ob in den ausgeschriebenen 503kcal pro Portion auch die großen Menge Parmesan mit einberechnet war, die man als Garnitur über das Gericht gestreut hatte erschloss sich mir nicht, aber der italienische Hartkäse gab dem Gericht natürlich auch geschmacklich sozusagen den letzten Schliff, daher wollte ich darauf auch nicht verzichten. Unter der Käseschicht fand sich eine durch das beigemengte Basilikumpesto angenehm würzige Sauce mit Tomaten und Zucchiniwürfeln, die wie ich fand geschmacklich sehr gut zu den grünen, mit einer nicht näher definierten und auch nicht besonders geschmacksintensiven Paste gefüllten Tortellini passten.
Insgesamt ein zwar fleischloses, aber dennoch sehr schmackhaftes Gericht, an dem ich nichts auszusetzen hatte. Und auch der Mandarinenquark mit seiner Kumquat als Garnitur und seinen reichlichen, wenn auch sehr stark zerkleinerten Fruchtstücken gab keinen Grund zur Kritik. Nichts besonderes, aber vollkommen ausreichend um satt zu werden wie ich fand.
Fast erschien es mir heute, dass ungewöhnlicherweise die vegetarischen Tortellini das meist gewählte Gericht wären, aber sie wurden beim zweiten Hinsehen noch knapp von den Asia-Gerichten übertroffen. Somit ergibt sich auf der heutigen allgemeinen Beliebtheitsskala eine recht ungewöhnliche Platzierung mit den Asia-Gerichten auf Platz eins, den Tortellini al pesto basilico auf Platz zwei, dem Picatta Milanese auf Platz drei und dem Fleischpflanzerl auf Platz vier. Ich denke aber dennoch nicht, dass dies der konstanten Verteilung über die gesamte Mittagszeit entspricht – viel mehr war ich wohl einfach nur zur falschen Zeit hier um eine sichere Platzierung zu ermitteln. Denn so sehr ändern sich die Vorlieben der Mitesser nicht über ein Wochenende – soviel steht fest.
Mein Abschlußurteil:
Tortellini al pesto basilico: ++
Mandarinenquark: ++
Tags: basilikumpesto, betriebsrestaurant, curd, dessert, essen, food, kantine, lunch, mandarinenquark, mittagessen, nachtisch, nahrung, nahrungsmittel, pesto basilico, quark, tomaten zucchini, tortellini, vegetarian, vegetarisch
Spinat-Ricotta-Cannelloni mit Rucola & Parmesan – das Rezept
13.10.2012 20:41 kochexperimente, kulinarisches3 Kommentare
Da ich noch einiges an Blattspinat im Gefrierfach hatte, entschied ich mich heute dazu, mal Spinat-Ricotta-Cannelloni zu kochen und diese mit einem Päckchen frischen Rucolas sowie Mozzarella und frisch geriebenen Parmesan etwas aufzupeppen. Dass darin kein Fleisch verwendet wurde nahm ich billigend in Kauf, auch wenn ich ehrlicherweise zugeben muss mit dem Gedanken gespielt zu haben, auch noch angebratenen Speck oder ähnliches mit hinein zu tun – aber es erwies sich als weise Wahl, dass ich diese Idee letztlich verworfen habe, denn dass hätte die Nährwerte dieses wirklich sehr schmackhaften Gerichts nur unnötig nach oben getrieben und wohl auch keinen nennenswerten Mehrwert besessen. So entstanden also diese vegetarischen Spinat-Ricotta-Cannelloni mit selbst gemachter Tomatensauce, deren Rezept ich mit diesem Beitrag nun in gewohnter Form einmal kurz vorstellen möchte.
Was brauchen wir also für 4 Portionen?
Für die Tomatensauce
175ml trockener Weißwein (Alternativ: Die gleiche Menge Gemüsebrühe)

2 Dosen Tomatenstücke á 400g (Ich wählte eine Sorte mit Basilikum)

sowie etwas Salz & Pfeffer zum würzen
Für die Füllung
100g frischer Rucola (Alternativ kann man hier auch die gleiche Menge zusätzlichen Blattspinat nehmen)

2 Scheiben Vollkornsandwich oder Vollkorntoast

12-15 Cannelloni (Am besten die Sorte ohne Vorkochen)

sowie Salz, Pfeffer & Muskatnuss zum würzen
Zum bestreuen
Beginnen wir also damit, die Tomatensauce zuzubereiten. Dazu schälen wir die Zwiebeln

und vierteln sie dann, um sie mit der Küchenmaschine zu zerkleinern, (Alternativ kann man das natürlich auch mit dem Messer tun)

außerdem schälen wir die Knoblauchzehen

und zerschneiden sie sehr fein

und waschen das Basilikum und schütteln es trocken.

Anschließend erhitzen wir 2 Esslöffel Olivenöl in einem größeren Topf

und dünsten die Zwiebeln und den Knoblauch darin für vier bis fünf Minuten glasig an

bevor wir dann die Basilkumstiele als Ganzes hinzu geben - das hinzufügen den einzelnen Blätter hat sich als Nachteilhaft erwiesen, doch dazu gleich mehr - und etwas andünsten

und dann mit dem Weißwein aufgießen

den wir dann bei gelegentlichem umrühren komplett einkochen lassen.

In der Zwischenzeit können wir unseren Blattspinat ja schon einmal auf der Stufe unserer Mikrowelle etwas auftauen.

Ist der Weißwein dann eingekocht, geben wir die Tomaten hinzu

und lassen alles kurz aufkochen

und lassen alles dann für 25 bis 30 Minuten auf mittlerer Stufe und bei gelegentlichem umrühren vor sich hin köcheln.

Während die Tomatensauce köchelt, waschen wir unseren Rucola

und verlesen ihn dann, wobei wir größere, grobe Stile entfernen.

Den verbliebenen Rucola zerkleinern wir dann fein mit einem scharfen Messer.

Außerdem drücken wir den aufgetauten Blattspinat gut aus und blanchieren ihn dann kurz in kochendem Salzwasser

um ihn anschließend gleich mit kaltem Wasser abzuschrecken und abtropfen zu lassen.

Ist er etwas abtropft – ggf. können wir auch wieder mit den Händen etwas nachhelfen und ihn ausdrücken – schneiden wir den Blattspinat ebenfalls in sehr feine Stücke.

Außerdem entrinden wir das Vollkornsandwich respektive den Vollkorntoast und schneiden ihn kleine Rechtecke.

Inzwischen dürfte auch unsere Tomatensauce fertig gekocht sein, womit wir auch zu dem Grund kommen warum man das Basilikum besser am Stil hätte belassen sollen: Das vereinfacht nämlich das herauslesen der Basilikumblätter, die jetzt als nächster Arbeitsschritt ansteht.

Fehlt nur noch das kräftige Würzen mit Salz und Pfeffer

sowie einer guten Prise Rohrzucker,

dann brauchen wir nur noch kurz zu probieren und wenn alles unseren Geschmack trifft die Sauce bei Seite stellen und etwas abkühlen lassen.

Nun geben wir den Ricotta, die Eier und die Brotwürfel in eine Schüssel,

geben den zerkleinerten Rucola und Blattspinat hinzu

und vermengen alles gut miteinander

wobei wir es kräftig mit Salz, Pfeffer und (am besten frisch geriebener) Muskatnuss würzen.

Nachdem wir dann eine Auflaufform mit etwas Butter oder Öl ausgefettet haben, heizen wir unseren Backofen auf 180 Grad vor,

dann geben wir die Masse aus Spinat, Rucola und Ricotta in einen Einweg-Spritzbeutel

und befüllen damit unsere Cannelloni, die wir danach am besten gleich in die Auflaufform legen.

Ist die Form komplett befüllt – bei mir reichte die Masse fast perfekt genau für fünfzehn Cannelloni –

tragen wir die Tomatensauce auf

und bestreuen alles mit dem zerkleinerten Mozzarella.

Ist der Ofen dann vorgeheizt, schieben wir unsere Auflaufform auf der mittleren Stufe für ca. 35 bis 40 Minuten hinein.

In der Zwischenzeit können wir auch noch unseren Parmesan reiben.

Nach zwanzig Minuten Backzeit entnehmen wir die Auflaufform für einen kurzen Moment noch einmal

und streuen den Parmesan darüber

um die Form dann die restlichen fünfzehn bis zwanzig Minuten weiter in den Ofen zu schieben. Würden wir den Parmesan gleich von Anfang an drauf tun, würde er wohl schwarz werden – er verträgt leider nicht so viel wie unser Mozzarella. ![]()

Nach Ablauf der vollen 35 bis 40 Minuten können wir unsere Auflaufform schließlich entnehmen

und unsere Kreation auch sogleich servieren.

Ich fand die Kombination aus mildem Blattspinat und würzigen Ruccola in ihrer Masse aus milden Ricotta-Frischkäse geschmacklich sehr gelungen, wobei es hier tatsächlich nicht schadet wenn man mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss nicht allzu sparsam umgeht. In Verbindung mit der fruchtigen und würzigen Tomatensauce und der knusprigen Käseschicht aus leichtem Mozzarella und kräftigem Parmesan ergab sich ein Gericht, bei dem man glatt vergaß dass es sich hier um eine rein vegetarische Zubereitung handelte. Mit hat das Ergebnis meines heutigen Kochexperiments auf jeden Fall wunderbar geschmeckt und ich konnte mir tatsächlich nicht verkneifen, mir hinterher noch einen kleinen Nachschlag zu holen… ![]()
Schauen wir wie immer abschließend einmal auf die Nährwerte: Meiner Berechnung kommt die komplette Zubereitung auf etwa 1700kcal, das heißt pro Portion kommen wir auf gerade mal 425kcal – und das nenn ich wirklich mal angenehm leicht. Gut, es handelt sich wie bereits erwähnt um ein vegetarisches Gericht, aber gerade wenn Nudeln wie die Cannelloni im Spiel sind können die Werte dennoch mal schnell nach oben gehen. Wer noch mehr sparen will kann aber gerne noch den Mozzarella weg lassen, womit noch einmal 50kcal pro Portion abzuziehen sind und wir dann bei einem Wert von 375kcal wären. Rucola und Blattspinat geben sich was die Nährwerte angeht nicht viel, daher ist es hier egal ob man beides mischt oder nur eine Sorte verwendet. Ich persönlich würde aber die Beibehaltung des Ruccola empfehlen, da er der Füllung noch eine zusätzlich kräftige Note gibt.
In diesem Sinne: Guten Appetit

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