Pikantes Kichererbsencurry [23.11.2010]

Einen kleinen Moment liebäugelte ich mit dem Kao Pad – Gebratener Reis mit Ei, Frühlingszwiebeln und Gemüse in Sojasauce, einem vegetarischen Asia-Gericht welches ich hier schon mal mit großer Begeisterung probiert hatte. Aber dann entschied ich mich nicht den zweiten Tag in Folge Asiatische zu essen und somit fiel auch das Moo Pad Bai Kraprao – Gebratene Schweinefleischstreifen mit Chili, frischem Gemüse und frischem Thai-Basilikum für heute aus. Die Cannelloni mit Fleischfüllung in Tomatensauce, welche heute bei Globetrotter angeboten wurden und die ich hier und hier schon einmal versucht hatten, sprachen mich irgendwie nicht an, also blieb es mir nur noch, mich zwischen der Gebratenen Putenoberkeule auf Orangenrahmsauce mit Spätzle bei den traditionell-regionalen Speisen und dem Pikanten Kichererbsencurry auf indische Art mit Basmatireis bei Vitality zu entscheiden. Meine Wahl fiel schließlich auf das kalorientechnisch optimalere Kichererbsencurry, das ich hier, hier, hier und hier bereits in ähnlichen Zubereitungen verzehrt hatte. Das ganze ergänzte ich mir noch mit einem kleinen Becher Orangenquark.

Kichererbsencurry / Chickpea Curry

Nachdem ich Reis und Kichererbsencurry zu einer Masse vermengt hatte, durfte ich bereits beim ersten Bissen feststellen dass man auch dieses Mal mit dem Attribut Pikant nicht übertrieben hatte. Eine angenehme Schärfe machte sich auf meiner Zunge breit, während ich die Mischung aus bissfest gekochten Kichererbsen, Karotten, Keimlingen und weiterem Gemüse sowie natürlich dem Reis auf ihr zergehen ließ. Auch beim fünften Mal dass ich nun dieses Gericht gewählt hatte, wurde ich nicht enttäuscht. Und auch der schaumige Orangenquark erwies sich als gute Wahl, auch wenn er für die Sättigung nicht mehr unbedingt notwendig gewesen wären.
Bei der Allgemeinheit der Kantinengäste schien aber heute recht klar die Putenoberkeule den ersten Platz auf der Beliebtheitsskala zu ergattern. Ihnen folgten die Cannelloni auf Platz zwei, die Asia-Gerichte auf dem dritten Platz und schließlich das Kichererbsencurry. Ich finde schade dass sich nicht mehr für das Curry entschieden haben, sie wissen ja gar nicht war sie verpasst haben – aber hier sind Geschmäcker halt unterschiedlich.

Mein Abschlußurteil:
Kichererbsencurry: ++
Basmatireis: ++
Orangenquark: ++

Kichererbsencurry [07.10.2010]

Zuerst war ich dazu dazu geneigt, der Asia-Ecke heute erneut meine Aufmerksamkeit zuzuwenden. Vor allem das “Gaeng Gai Ma Plao On – Hähnchenstreifen gebraten in roter Kokosnusssauce” reizte mich dabei, aber auch das “Asiatische Gemüse, herzhaft gebraten mit Currysauce nach Quanton Art” klang nicht allzu schlecht. Der “Schweinegulasch mit Paprika und Butternudeln bei den traditionell-regionalen Gerichten sowie der “Sauerbraten Münchner Art mit Kartoffelknödel” bei Globetrotter schloss ich aus kalorientechnischen Gründen aus – auch wenn ich Zugeben muss dass es mich interessiert hätte was die “Münchner Art” bei einem Sauerbraten ausmacht. Visuell war dies nicht zu erkennen. Letztlich hielt mich die lange Schlange an der Theke für die Asia-Gerichte aber dann doch davon ab eines der dortigen Gerichte zu wählen. Stattdessen entschied ich mich um und wählte das “Pikante Kichererbsencurry auf indische Art mit Basmatireis” bei den Vitaliy-Angeboten – ein Gericht das ich hier, hier und hier schon verzehrt hatte.

Kichererbsencurry

Das dritte Mal in Folge vegetarisch zu essen, das hatte ich vorher soweit ich mich auch noch nicht geschafft. Dass es sich bei dem verwendeten Reis wohl eher um Vollkornreis und nicht um den angekündigten Basmatireis handelte stellte ich zwar gleich fest, nahm das aber billigend in Kauf. Auf dem Reis befand sich schließlich die tatsächlich angenehm pikante Mischung aus Kichererbsen, Karottenstreifen, Zwiebeln und weiteren kleingeschnippelten Gemüsesorten. Vermischt mit dem Reis ergab das ganze eine schmackhafte und vor allem sehr sättigende Mittagsmahlzeit – und mit 545kcal oder 15 WW ProPoints pro Portion außerdem auch angenehm leicht.
Zuerst hatte ich ja gedacht, dass heute die Asia-Gerichte auf dem ersten Platz landen würden, doch letztlich schaffte es doch der Sauerbraten Münchner Art, das heute eindeutig beliebteste Gericht bei den anderen Kantinengästen zu werden. Die Asia-Gerichte landeten auf dem zweiten Platz, gefolgt vom Gulasch-Butternudel-Gericht und schließlich dem Kichererbsencurry. Aber ich bereute meine Entscheidung zu keinem Zeitpunkt – nur denke ich dass morgen endlich mal wieder etwas Fleisch beim Mittagessen dabei sein sollte. Mal schauen was dann so im Angebot sein wird.

Mein Abschlußurteil:
Kichererbsencurry: ++
Reis: ++

Pilzpfanne mit Lauch und Kartoffeln [27.09.2010]

Während in der Asia-Ecke heute unter anderem “Poh Piard Thord – Knusprige Frühlingsröllchen” oder “Gaeng Gai Ma Plao On – Hähnchenstreifen gebraten in roter Kokosnusssauce” angeboten wurden, lockten im Bereich der regulären Küche neben “Saftgulasch vom Rind mit Semmelknödel” im Bereich der traditionell-regionalen Gerichte sowie “Penne Rigate al Arrabiata mit Parmesan” bei den Globetrotter-Speisen und schließlich “Pilzpfanne mit Lauch und Kartoffeln” bei den Vitality-Speisen. Ich entschied mich nach nur kurzem Überlegen für die Pilzpfanne – sie erschien mir das kalorientechnisch vernünftigste Gericht.

Pilzpfanne mit Lauch & Kartoffeln

Wieder eine gute Entscheidung wie ich bereits nach den ersten Bissen feststellen durfte. Unter einer dünnen Sauce mit Dill verbargen sich kleine Kartoffelwürfel, die mit Lauch und vermutlich Egerlingen und Austernpilzen sowie einer leicht pikanten Auswahl an Gewürzen versehen waren. Eine vegetarische Speise, aber sehr gelungen wie ich fand. Ich finde nur, dass aufgrund der Häufigkeit der der Zutaten die Bezeichnung “Kartoffelpfanne mit Pilzen und Lauch” besser gepasst hätte.
Bei der Majorität der Kantinenbesucher waren heute aber die Penne al Arrabiata das mit Abstand beliebteste Gericht. Auf Platz zwei folgten meiner Einschätzung nach die Asia-Gerichte, dann dicht auf der Saftgulasch und schließlich die Pilzpfanne. Hatte zwar erwartet den Saftgulasch noch vor den Asia-Gerichten zu sehen, aber ansonsten entsprach dies meinen Erwartungen. Ich esse hier ja auch inzwischen lang genug, um die Vorlieben meiner “Mitesser” abschätzen zu können.

Mein Abschlußurteil:
Pilzpfanne mit Lauch und Kartoffeln: ++

Pikantes Bohnengulasch [13.09.2010]

Weder für das “Gaeng Peht Mua – Schweinefleisch gebraten mit verschiedenen Gemüse in Kokosmilchsauce” noch für das vegetarische “Asiatische Gemüse, herzhaft gebraten mit Currysauce” aus der Asia-Ecke konnte ich mich heute nicht so recht erwärmen. Das “Jägerschnitzel in Pilzrahmsauce mit Knöpfle” als traditionell-regionales Gericht erschien mir wiederum etwas zu kalorienreich – vor allem weil es im Gegensatz zu dieser Version dieses Mal paniert war – seltsam. Ich fand die unpanierten Schnitzel wie sie z.B. hier oder hier angeboten wurden gar nicht so schlecht. Die “Cevapcici mit Tomatenreis, Ajvar und Zwiebeln“, ein Gericht dass hier schon mal versucht hatte, erschien mir fast schon was die Nährwerte angeht akzeptabel. Meine Entscheidung fiel aber dann letztlich doch auf das “Pikante Bohnengulasch“, das heutige vegetarische Gericht der regulär-westlichen Küche.

Pikanter Bohnengulasch / Zesty bean goulash

Die Zubereitung hier war der meiner beiden früheren Versuche dieses Gerichtes hier im März und dort im Mai jeweils dieses Jahres zwar ähnlich, aber am nächsten kam sie wohl der Zubereitung vom März, jene aus dem Mai hatte ja noch zusätzlich Kidney-Bohnen drin. Außerdem fanden sich heute weiße Böhnchen, grün Brechbohnen, ungeschnittene kleine Kartoffeln sowie auch kleinen Zucchinistückchen, pürierte Tomaten und einiges mehr an Gemüse darin – zusätzlich war das ganze mir einer wirklich gut gewählten Auswahl an Gewürzen gespickt, die das Attribut “pikant” durchaus rechtfertigten. Obwohl vegetarisch eine wirklich gute Wahl wie ich fand und mit 392kcal oder 10 WW ProPoints mehr als nur angenehm leicht.
Auf der allgemeinen Beliebtheitsskala lieferten sich Jägerschnitzel und Cevapcici heute ein Kopf an Kopf Rennen. Ich war der Meinung dass die Cevapcici dabei das Schnitzel knapp überholten und den ersten Platz belegten. Auf dem dritten Platz lagen die Asia-Speisen und schließlich kam der Bohnengulasch. Einziger Nachteil des sehr schmackhaften Bohnengulaschs war es – zumindest erging es mir so – dass die Sättigung nicht ganz so lange anhielt wie bei anderen Gerichten. Aber diese Erfahrung habe ich bei vegetarischen Gerichten ja schon häufiger gemacht.

Mein Abschlußurteil:
Pikantes Bohnengulasch: ++

Buntes Kräuter-Ofengemüse [12.08.2010]

Auch heute suchte ich natürlich wieder nach etwas kalorienarmen Gerichten Ausschau. Dabei wären die Asia-Gerichte “Poh Piard Thord – knusprige Frühlinsgröllchen” und “Gaeng Phed Ped Yang – Gebratene Ente mit scharfem roten Gemüse mit Ananas und süßem Thai Basilikum” durchaus in Frage gekommen. Vor allem das Entengericht klang sehr verlockend. Aber da ich mich ja am Montag und gestern schon bei den Asia-Gerichten bedient hatte, wollte ich heute nicht schon wieder dort zugreifen. Das “Fleischpflanzerl in Zwiebelrahmsauce an Sahnepüree“, welches heute bei Tradition der Region angeboten wurde, erschien mit eindeutig zu kalorienreich, auch wenn es lecker klang und aussah. Blieben also noch der “Gemischte Salatteller mit Chickenwings und Dip” bei Globetrotter und “Bunter Kräuter-Ofengemüse mit Kressedip” im Bereich Vitality. Und heute entschied ich mich tatsächlich mal für das optimalste und wählte das vegetarische Ofengemüse, welches ich übrigens in ähnliches Form hier schon mal probiert hatte.

Kräuter-Ofen-Gemüse

Unter dem relativ dünnflussig geratenem Kressedip, in dem ich von Kresse recht wenig entdeckte, fand sich einen tatsächlich bunte Mischung aus verschiedenen Gemüsesorten. Zuerst waren da natürlich die kleinen bis mittelgroßen Kartoffeln, außerdem rote und grüne Paprika, Karotten, Salatgurken und kleine gelbe Würfel, die ich als Kürbis meine identifizieren zu können. In dieser kleinen Menge nicht unpassend, auch wenn ich den Kürbis eigentlich eher zu den Herbstgemüsen zähle. Das einzige was mich etwas störte war das ganze “Gestrüpp” im Gericht – so nannte es eine Kollege sehr treffend.

Ich meine das ganze als Thymian und Rosmarin identifiziert zu haben. Diese gaben dem Gericht zwar angenehme Würze, ich hätte es aber begrüßt wenn man die Zweige vor dem servieren wieder aus dem Gericht entfernt hätte. Davon aber mal abgesehen fand ich die Zusammenstellung sehr gelungen. Und mit 460kcal oder 12 WW ProPoints auch angenehm leicht, auch wenn ich dem aus den Kantinenangaben kalkulierten WW-Wert nicht so ganz traue.
Beim Kantinenpublikum lag heute aber eindeutig das Fleischpflanzerl auf Platz eins, knapp gefolgt von den Asia-Speisen und dann den Chicken Wings. Das Ofengemüse sah ich eher selten auf den Tabletts – aber auch das hat mit Sicherheit seine Freunde gefunden, so wie mich.

Mein Abschlußurteil:
Kräuter-Ofengemüse: ++
Kressedip: +