Gebackene Polentaschnitten mit feinem Ratatouille [16.08.2016]

Die einzige Besonderheit, welche die heutige Speisekarte bot war ein Hackbraten mit Thymiansauce und Röstkartoffeln, den man im Bereich Tradition der Region auf der Speisekarte unseres Betriebsrestaurants anbot. Ansonsten fanden sich bei Vitality die altbekannten Gebackenen Polentaschnitten mit mit feinem Ratatouille, bei Globetrotter Spaghetti Carbonara mit Parmesan und an der Asia-Thai-Theke Kal Tzau Fhan – Gebratenen Eierreis mit verschiedenem Gemüse sowie Moo Pad Prik Bai – Gebackener Seelachs mit scharfem Basilikum und Thaigemüse in Austernsauce. Da ich am verlängerten Wochenende ja mal wieder mit selbst gekochtem geschlemmt hatte, wollte ich heute etwas kürzer treten, daher entschied ich mich nicht zu meinen beiden Favoriten, dem Hackbraten oder dem Seelachs von der Wok-Theke, sondern zu den Polentaschnitten.

Baked polenta slices with ratatouille / Gebackene Polentaschnitten mit Ratatouille

Und auch heute gab es so gut wie nichts an diesem einfachen Gericht zu beanstanden. Einziger kleiner Kritikpunkt war, dass die Schnitten ein klein wenig heißer hätten sein können, aber davon abgesehen waren die mit etwas Spinat gefüllte, panierten Polentastücke vollkommen in Ordnung. Und auch an dem fruchtigen Ratatouille aus Zucchini, Auberginen, Tomaten und Zwiebeln mit zahlreichen Kräutern gab es nichts zu meckern. Ein einfaches, vegetarisches Gericht, dass immer wieder eine gute Wahl zu sein scheint.
Bei den anderen Gästen waren die Geschmäcker heute mal wieder recht durchwachsen, so dass der Hackbraten mit nur knappen Vorsprung den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala erringen konnte. Den zweiten Platz belegten heute die Asia-Gerichte, die sich aber nur mit einem kleinen Vorsprung gegen die Spaghetti Carbonara auf Platz durchsetzen konnte. Und auch der Abstand zu den vierplatzierten Polentaschnitten war nur gering. Hinzu kamen noch einige Gäste, die Salatschüsseln oder selbst zusammen gestellte Gerichte von den Resten der Gemüsetheke auf den Tabletts hatten, aber die lasse ich wie üblich nicht in die Wertung einfließen.

Mein Abschlußurteil:
Polentaschnitten: ++
Ratatouille: ++

Zucchinipuffer mit Broccoli & Tomatensauce [02.08.2016]

Auch der Dienstag brachte nicht viel neues auf der Speisekarte unseres Betriebsrestaurants. Kurz überlegte ich, ob ich nicht bei der Hähnchenbrust in der Knusperpanade mit fruchtiger Currysauce und Mandelreis zugreifen sollte, die im Abschnitt Tradition der Region angeboten wurde. Aber auch die Asia-Thai-Gerichte wie Kal Tzau Fhan – Gebratener Eierreis mit verschiedenem Gemüse und vor allem das Pad Prik Bai – Gebackener Seelachs mit scharfem Basilikum und Thaigemüse in Austernsauce klang nicht schlecht, während mir die Lasagne al forno mit Bechamelsauce und Käse gratiniert bei Globetrotter wiederum leicht angebrannt aussah. Letztlich entschied ich mich dann aber doch für den Klassiker bei Vitality, deen Zucchinipuffer mit Broccoli und Tomatensauce. Da konnte an einfach nicht viel falsch machen und außerdem war es mit gerade mal 336kcal das eindeutig leichteste Gericht auf der Speisekarte.

Zucchini pancakes with broccoli & tomato sauce / Zucchinipuffer mit Broccoli & Tomatensauce

Die Broccoli waren heute mal wieder wunderbar gelungen, denn man hatte sie nur soweit gedünstet, dass sie noch einen knackigen Biss besaßen. Und meine Befürchtung man hätte einfach das Ratatouille von gestern für die heutige Tomatensauce “recycelt” erwies sich als vollkommen unbegründet, denn es handelte sich eindeutig um eine frische Zubereitung, die nur aus Tomaten und etwas Zwiebel bestand und mit etwas anderen Kräutern gewürzt war. Einzig beim Zucchinipuffer selber, der wie üblich aus Kartoffeln und Zucchini hergestellt war, kann ich leider keine volle Punktzahl geben, denn obwohl er geschmacklich in Ordnung war, erwiesen sich die Ränder mal wieder als etwas zu knusprig, also zu lange gebraten. Sie waren nicht steinhart, sondern eben nur einen kleinen Deut zu lange gebraten – daher auch nur ein kleiner Abzug in der Wertung. Ich bin aber recht sicher, einfach nur mal wieder eines der schlechteren Stücke erwischt zu haben. Insgesamt war ich mit diesem zweiten vegetarischen Mittagsgericht in Folge aber durchaus zufrieden.
Bei der Allgemeinheit der Gästen waren die Vorlieben heute etwas breiter gestreut als ich es sonst gewohnt bin. Die Hähnchenbrust in der Knusperpanade konnte sich nicht mit dem großen Vorsprung durchsetzen, wie ich vermutet hatte. Dennoch gelang es diesem Gericht wie erwartet, den ersten Platz zu belegen. Auf Platz zwei sah ich die Asia-Gerichte, knapp gefolgt vom Zucchinipuffer auf dem dritten Platz und der Lasagne al forno mit geringen Abstand dahinter auf Platz vier.

Mein Abschlußurteil:
Zucchinipuffer: +
Broccoli: ++
Tomatensauce: ++

Gemüsestrudel mit Joghurtdip & Ratatouillegemüse [01.08.2016]

Ein neuer Monat, doch leider auch dieses Mal wenig neues auf der Speisekarte unseres Betriebsrestaurants. An der Asia-Thai-Theke bot man Poh Piard Thord – Knusprige Frühlingsröllchen und Gaeng Gai Ma Plao On – Höhnchenstreifen gebraten in roter Kokosmilchsauce an, im Abschnitt Vitality gab den altbekannten Gemüsestrudel mit Joghurtdip und Ratatouille, bei Tradition der Region einen Paprikagulasch mit Butternudeln und bei Globetrotter wurde ein Fleischpflanzerl mit Bratensauce und Röstkartoffeln. Zuerst überlegte ich zwar, mal wieder beim Fleischpflanzel zuzugreifen, entschied mich dann aber doch für den vegetarischen Gemüsestrudel, der mit angeblich 558kcal einen einigermaßen leichten Mittagsgenuss versprach. Außerdem war ich bei diesem Gericht bisher selten enttäuscht worden.

Vegetable strudel with yogurt dip & ratatouille vegetables / Gemüsestrudel mit Joghurtdip & Ratatouillegemüse

Und auch dieses Mal stellte sich der Gemüsestrudel wieder als gute Wahl heraus. In der frischen, knusprigen Rolle Strudelteig fand sich eine mild gewürzte Mischung aus Erbsen, Möhren und grünen Bohnen in einer festen Kartoffelbreimasse. Dazu passte sehr gut das fruchtige, mit zahlreichen Kräutern versehene Ratatouille aus Zucchini, Tomaten, Auberginen, Paprika und Zwiebeln. Der etwas dünnflüssige Joghurtdip rundete das Gericht schließlich sehr gelungen ab.
Bei den anderen Gästen lag heute natürlich das Fleischpflanzerl am höchsten in der Gunst und konnte sich mit einem klaren Vorsprung den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebheitsskala sichern. Auf Platz zwei aber schon den Gemüsestrudel, der aber nur einen minimalen Vorsprung vor den Asia-Gerichten herausarbeiten konnte. Auf einem guten vierten Platz landete heute schließlich der Paprikagulasch mit Butternudeln.

Mein Abschlußurteil:
Gemüsestrudel: ++
Ratatouille: ++
Joghurtdip: ++

Zucchinipuffer mit Broccoli & Tomate [11.07.2016]

Leider war ich am Wochenende gesundheitlich etwas angeschlagen, weswegen es leider Speisetechnisch nicht nennenswertes zu berichten gab. Und auch heute war ich noch nicht wieder hundertprozentig wieder auf dem Damm, aber fühlte mich dennoch gut genug meiner Arbeit nachzugehen. Aber schwere und deftige Gerichte waren heute definitiv nicht das richtige für mich, daher ließ ich den Paprikagulasch vom Schwein mit Butternudeln bei Tradition der Region ebenso links liegen wie den Abgebräunten Leberkäse mit Röstkartoffeln, Bratensauce und Spiegelei bei Globetrotter. Und auch für die Asia-Thai-Gerichte wie Poh Piard Thord – Knusprige Frühlingsröllchen und Curry Kai – Putenfleisch mit gelben Thai Curry und verschiedenem Gemüse konnte ich mich nicht begeistern. Nur die Zucchinipuffer mit Broccoli und Tomate bei Vitality erschienen mir geeignet, meinen eher geringen Hunger zu stillen – und das obwohl ich ja erst am Freitag Puffer gegessen hatte. Auf zusätzliches Gemüse, Salat oder ein Dessert verzichtete ich logischerweise aber.

Zucchini pankcakes with broccoli & tomato saucen / Zucchinipuffer mit Broccoli & Tomatensauce

Der einzelne große Pfannkuchen aus geraspelten Kartoffeln und Zucchini war zwar auch heute nicht wirklich knusprig, dafür aber auch nicht an den Rändern zu hart, durchgehend heiß und gut gewürzt. Bei einer solchen Größe den Puffer durchgehend kross zuzubreiten wäre nur mit größerem Aufwand möglich gewesen. Daher sehe ich hier keinen Grund für einen Punktabzug. Dazu passte sehr gut die fruchtige, mit Kräutern gewürzte Tomatensauce mit zahlreichen Fruchtstückchen und auch an den offensichtlich gedünsteten Broccoli-Röschen, die noch etwas Biss besaßen, aber auf der anderen Seite auch nicht zu fest waren ergab sich ein schmackhaftes, vegetarisches Gericht, das mit seinen 549kcal auch einen angenehm leichten Genuss versprach. Ich war mit meiner Wahl auf jeden Fall sehr zufrieden.
Die Vorlieben der anderen Gäste schienen heute etwas durcheinander gekommen und entsprachen überhaupt nicht dem, was ich aufgrund des Angebots erwartet hätte, denn man schien dem Paprikagulasch heute mit einem klar erkennbaren Vorsprung den Vorzug vor den anderen Gerichten zu geben. Und um den zweiten Platz musste sich der Leberkäse ein enges Kopf-an-Kopf-Rennen mit dem Zucchinipuffer leisten, das er aber letztlich knapp gewann und das vegetarische Gericht somit auf Platz drei verwies. Knapp dahinter auf Platz vier folgten dann erst die Asia-Gerichte. Ich hätte aus Erfahrung ja eher den Leberkäse auf dem ersten Platz und dem Zucchinipuffer dem vierten Platz erwartet, aber manchmal sind die Entscheidungswege meiner “Mitesser” eben unergründlich… 😉

Mein Abschlußurteil:
Zucchinipuffer: ++
Tomatensauce: ++
Broccoli: ++

Gemüsestrudel mit Ratatouille & Joghurt-Dip [30.06.2016]

Heute stand mit einem Gemüsestrudel mit Joghurtdip und Ratatouille im Bereich Vitality mal wieder ein vegetarisches Gericht auf der Speisekarte unseres Betriebsrestaurants, das mir sehr zusagte. Einzig das Gebackene Schweinekotelet mit Preiselbeeren und Kartoffelsalat bei Tradition der Region ließ mich kurz überlegen, ob ich nicht doch zu etwas mit Fleisch greifen sollte, während mich der fleischspieß mit Zigeuner Sauce und Reis sowie die Asia-Thai-Gerichte Ko Lo Zai – Gebratener Gemüse in süß-saurer Sauce mit Ananas nach Peking-Art und Gaeng Ped Gai – Hühnerfleisch gebraten mit verschiedenem Gemüse in Kokosmilchsauce weniger reizten. Letztlich blieb ich aber denn doch beim Gemüsestrudel, den ich noch durch etwas Milchreis mit roter Grütze aus dem heutigen Dessert-Angebot ergänzte – bei gerade mal 436kcal für das Hauptgericht war das noch vertretbar. 😉

Veggie strudel with yoghurt dip & ratatouille / Gemüsestrudel mit Joghurt-Dip & Ratatouille

Das Ratatouillegemüse aus Zucchini, Auberginen, Paprika, Tomaten und Zwiebeln in Tomatensauce war heute nicht nur angenehm fruchtig geraten, sondern besaß auch einene leicht pikante Note, wie ich sie sonst von dieser Gemüsezubereitung her nicht kannte, die aber meiner Meinung sehr gut in die geschmackliche Gesamtkomposition passte. Bei der Strudelrolle, die mit einer Mischung aus Kartoffelbrei, Erbsen und Möhren gefüllt war,

Veggie strudel - filling / Gemüsestrudel - Füllung

hätte mich den umgebenden Teig ein klein wenig knuspriger gewünscht, aber das soll kein Grund für einen Punktabzug sein. Garniert mit dem heute schön dickflüssigen Joghurt-Dip, ein wirklicher Genuss – auch ohne Fleisch. Ein paar Kräuter im Joghurt hätten noch das sogenannte i-Tüpfelchen dargestellt, aber man kann ja nicht alles haben. Am nur mild gesüßten Milchreis mit seiner großzügigen Portion roter Kirschgrütze gab es ebenfalls nichts zu meckern. Ich war mit meiner heutigen Wahl sehr zufriedne.
Sah man sich auf den Tabletts der anderen Gäste um, erkannte man dass sich heute das Kotelette und der Fleischspieß ein enges Kopf-an-Kopf-Rennen um den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala lieferten. Und während es zu Beginn noch gut für den Fleischspieß aussah, konnte sich gegen Ende meines Aufenthalts im Speiseraum doch noch das Schweinekotelette durchsetzen. Auf dem dritten Platz folgten die Asia-Gerichte, aber der Vorsprung zum viertplatzierten Gemüsestrudel war wirklich nur marginal.

Mein Abschlußurteil:
Gemüsestrudel: ++
Ratatouillie: ++
Joghurt-Dip: ++
Milchreis mit roter Grütze: ++