Kartoffelgeröstl mit Lauch & Schafskäse [25.04.2016]

Nachdem ich am Wochenende mal wieder etwas mehr als nötig mit selbst zubereiteten Speisen geschlemmt hatte, wollte ich am heutigen Montag in unserem Betriebsrestaurant etwas kürzer treten. Da kam es mir ganz recht dass im Bereich Vitality heue Kartoffelgeröstel mit Lauch und Schafskäse angeboten wurde. Die Zwei paar Schweinswürstel mit Sauerkraut und Kartoffelbrei bei Tradition der Region oder die Hähnchenbrust in der Knusperpanade mit fruchtiger Currysauce und Reis bei Globetrotter sahen zwar auch ganz lecker aus und auch mit den Asia-Thai-Gerichten hätte ich leben können, aber ich hatte mich bereits auf das vegetarische Kartoffelgericht festgelegt. Dazu gesellte sich noch Becherchen Waldbeerenpudding aus dem heutigen Dessert-Angebot.

Roast potatoes with leek & feta / Kartoffelgeröstel mit Lauch & Schafskäse

Von der Präsentation hatte man sich heute leider keine große Mühe gegeben, denn man hatte das Geröstel einfach mit einer Kelle in eine kleine Auflaufschale geschaufelt und dann mit der selben Kelle den unkonventionell zerkleinerten Schafskäse darüber gegeben. Sah nicht besonders hübsch aus, aber geschmacklich war die Mischung aus kleinen Salzkartoffeln, Lauch, etwas mit Salz, Pfeffer und Paprika gewürzter Sahne und dem Schafskäse doch recht gut gelungen. Die Kartoffeln waren nicht zu sehr zerkocht und auch was die Gewürze anging hatte man weise gehandelt und mit dem Salz etwas gespart, da der Feta ja selbst einen sehr salzigen Geschmack mitbringt. Daher bin ich bereit, trotz kleinerer Mankos in der Präsentation diesem Gericht die volle Punktzahl zu geben. Und auch am cremigen Waldbeerenpudding samt ihrer Garnitur aus Schoko-Ornament, Melone und Pflaume gab es nichts auszusetzen.
Bei den anderen Gästen lag heute die Hähnchenbrust mit Knusperpanade heute am höchsten in der Gunst und konnte sich mit einem kleinen Vorsprung den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala sichern, aber nur sehr knapp denn die Schweinswürstel – kleine Bratwürste – waren ihr sehr eng auf den Fersen und belegten somit Platz zwei. Auf dem dritten Platz kamen die Asia-Gerichte und das Kartoffelgeröstel folgte schließlich auf dem vierten Platz.

Mein Abschlußurteil:
Kartoffelgeröstel mit Lauch & Schafskäse: ++
Wadlbeerenpudding: ++

Gebackene Forelle “Balkan Art” mit Kartoffeln [15.04.2015]

Auch wenn ich ja normalerweise fast jeden Mittwoch zum traditionell angebotenen Fischgericht greife, war ich heute zu Beginn nicht sicher, ob die Gebackene Forelle “Balkan Art” mit Rosmarinkartoffel bei Vitality heute wirklich das richtige ist. Der Fisch sah recht klein aus und ich fürchtete viele Gräten in dem komplett servierten Tier zu finden. Daher sah ich mich zuerst einmal um, was es noch so gab. Die Gerichte an der Wok-Theke wie Asiatisches Gemüse herzhaft gebraten mit Thaicurry in Kokosmilchsauce oder Nua Pad Pram Hoi – Rindfleisch mit Broccoli und Karotten in Austernsauce waren aber schon mal nichts für mich. Und das zusätzliche Angebot Currywurst mit Pommes Frites war mir eindeutig zu kalorienreich. Blieben also noch die Hähnchenbrust aus dem Ofen nach provenzialischer Art mit Schmorgemüse und Reis bei Tradition der Region und die 3 Stück gefüllte Kartoffeltaschen auf Ratatouille mit Quarkdip. Und ich war drauf und dran, bei den Kartoffeltaschen zuzugreifen, die zufälligerweise an der gleichen Theke wie der Fisch ausgegeben wurden. Kurz bevor ich an der Reihe war, wurde schließlich eine neue Schale mit frisch gebackenen Forellen aus der Küche geliefert und ich änderte meine Entscheidung doch noch kurzfristig und griff doch noch zum Fisch. Dazu nahm ich mir noch ein Becherchen Waldbeerenpudding aus dem heutigen Dessert-Angebot.

Trout "balkan style" with potatoes / Forelle "Balkan Art" mit Kartoffeln

Zu meiner Freude erwies sich die ausreichend große Forelle entgegen meiner Befürchtung als fast vollkommen frei von Gräten, denn man hatte – abgesehen vom Kopf und Schwanz – das komplette Rückgrat samt aller Gräten vor der Zubereitung entfernt, so dass ich das mehr als ausreichend vorhandene zarte und saftige Forellenfleisch zusammen mit der leicht knusprig gebackenen Haut ohne Sorgen genießen konnte. Die Kartoffeln waren trotz der paar Bruchstückchen von Rosmarin-Nadeln zwar meiner Meinung nach keine wirklichen Rosmarin-Kartoffeln, sondern eher gewöhnliche Salzkartoffeln, aber sonst gab es auch an ihnen nichts auszusetzen. Nur das Gemüse entsprach nicht ganz dem, was ich unter normalerweise unter “Balkan Art” verstehe. Verglichen mit früheren Versionen wie hier, hier oder hier fehlte die fruchtige und würzige Tomatensauce und die Paprikastreifen, die zumindest eine Andeutung von Balkan-Küche gaben. Viel mehr hatte man normales Mischgemüse aus Erbsen, Mais, grünen Bohnen und Möhren scheinbar mit etwas Curry gewürzt und dabei auch noch viel zu lange gekocht, so dass sie leicht matschig geworden waren. Außerdem sah das Gemüse verdächtig jenem ähnlich, das man als “Schmorgemüse” mit der Hähnchenbrust servierte. Hier hatte unser Betriebsrestaurant heute also leider versagt. Aber man kann eben nicht immer Glück haben. Der cremige und fruchtige Waldbeerenpudding mit zahlreichen Fruchtstückchen wetzte diese Scharte aber wieder etwas aus.
Bei der Allgemeinheit der Gäste lag heute natürlich die Currywurst mit Pommes Frites mit großem Vorsprung auf Platz eins der Allgemeinen Beliebtheitskala. Auf Platz zwei sah ich die Hähnchenbrust, gefolgt, von den Asia-Gerichten auf dem dritten Platz. Platz vier würde ich der Forelle zubilligen, die noch etwas häufiger auf den Tabletts zu sehen waren als die Kartoffeltaschen, die daher auf dem fünften Platz landen.

Mein Abschlußurteil:
Gebackene Forelle: ++
Gemüse: +/-
Kartoffeln: ++
Waldbeerenjoghurt: ++

Rogan Josh – Indisches Lammcurry mit roten Linsen & Joghurt [31.03.2015]

Als ich heute entdeckte, dass mit Rogan Josh – Indisches Lammcurry mit roten Linsen,Joghurt und Basm da gewesenesatireis im Bereich Globetrotter ein neues Gericht auf der Speisekarte stand, stand meine Entscheidung für dieses Gericht eigentlich schon fest. Zumal ich Currygerichte im Allgemeinen und Lamm im Speziellen sehr schätze. Von dieser Wahl konnten mich weder die Farmkartoffel mit Sauerrahm und Blattspinatgemüse bei Vitality, noch die 6 Stück Nürnberger Rostbratwürste mit Bratensauce, Sauerkraut und Kartoffelpüree bei Tradition der Region oder die Asia-Thai-Gerichte wie Gaing Kiew Wan Pak – Gebratenes frisches Gemüse in grüner Curry Sauce oder Pla Pad Pef – Gebackenes Fischfilet mit Chili-Bratgemüse abbringen. Zum Lammcurry gesellte sich noch ein Becherchen Waldbeerenpudding aus dem heutigen Dessert-Angebot.

Rogan Josh - Indian lamb curry with red lentils & yoghurt / Indisches Lammcurry mit roten Linsen & Joghurt

Die Zubereitung aus Lamm, roten Linsen und einer sehr gelungenen, leicht scharfen Gewürzmischung in einer schmackhaften Joghurtsauce war schon einmal überaus gut gelungen und auch das Verhältnis von Sauce zu Fleisch war gut abgemessen. Über die Tatsache dass sich einige ganze Nelken darin fanden konnte ich daher großzügig hinweg sehen. Leider enttäuschte aber der Basmati-Reis heute aber etwas, denn er war etwas trocken geraten – vermutlich hatte er zu lange offen in der Wärmetheke gestanden. Außerdem war etwas zu viel Reis für etwas zu wenig Lammcurry auf dem Teller. Mit letzterem konnte ich zwar Leben, aber volle Punktzahl kann ich dem Reis dennoch nicht geben. Am kleinen Becher nicht zu süßer Waldpudding mit seiner Garnitur aus dunklen Schokostreuseln gab es aber wiederum nichts auszusetzen. Bleibt nur zu hoffen, dass sich das Rogan Josh – natürlich mit etwas gelungenerem Reis – in Zukunft häufiger auf unserer Speisekarte findet.
Sah man sich auf im Schankraum um, erkannte man schnell dass es heute aber doch die Nürnberger Rostbratwürste waren, die sich mit knappen, aber klar ersichtlichen Vorsprung den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala sichern konnte. Den zweiten Platz belegte das Lammcurry, gefolgt von den Asia-Gerichten auf einem guten dritten Platz. Die Farmerkartoffel belegte – wie bei vegetarischen Angeboten üblich – auch heute nur Platz vier.

Mein Abschlußurteil:
Rogan Josh: ++
Basmati-Reis: +/-
Waldbeerenpudding: ++

Seehecht in Curry-Sesamkruste mit Gemüse-Tagliatelle [04.02.2015]

Heute brauchte ich nicht lange zu überlegen zu welchem Gericht ich greifen sollte, denn mit dem Seehecht in der Curry-Sesamkruste mit Gemüse-Tagliatelle und Kräutersauce stand im Bereich Vitality stand ein neues, bisher noch nie zuvor in unserem Betriebsrestaurant angebotenes Gericht auf der Speisekarte, das ich unbedingt probieren musste. Außerdem ist Mittwoch ja sowieso mein traditioneller Fisch-Tag. Und weder das Münchner Tellerfleisch mit frischem Meerrettich und Schnittlauch, dazu Wirsing und Salzkartoffeln bei Tradition der Region noch das Hähnchen Cordon Bleu mit Bratkartoffeln (anstatt Pommes Frites wie ursprünglich angeboten) bei Globetrotter oder die Asia-Gerichte wie Bami Goreng – Gebratene Nudeln mit verschiedenem Gemüse in Currysauce und Gaeng Ped Gai – Hühnerfleisch gebraten mit verschiedenem Gemüse in Hoi Sin Sauce waren dazu angetan, mich in dieser Hinsicht noch umzustimmen. Zum Fischgericht gesellte sich schließlich noch ein Becherchen Waldbeerenpudding aus dem heutigen Dessert-Angebot, auf zusätzliches Gemüse verzichtete ich aber heute mal.

Hake with curry sesame crust, Tagliatelle & herb sauce / Seehecht in Curry-Sesamkruste mit Tagliatelle & Kräutersauce

Die auffallend rechteckige Form des Seehechtfilets ließ zwar vermuten, dass es sich hier um industriell vorgefertigte Ware handelte, aber die dünne, überaus knusprige Panade, die neben Sesamkörnern auch einige essbare Blüten zu enthalten schien sowie das darunter befindliche zarte, saftige und absolut grätenfreie Stück aromatischen Seehechts ließ das sofort nebensächlich erschienen – auch wenn ein wenig mehr Curry bestimmt nicht geschadet hätte. Aber der Klecks Blattspinat, mit dem man ihn garniert hatte, war auf jeden Fall sehr gut gewählt – hätte aber gerne etwas mehr sein können. Dazu passten sehr gut die mit vielen gestifteten Möhren und etwas Lauch versehenen Tagliatelle. Bei der hellen Sauce, die verhinderte dass das Gericht trotz allem zu trocken wirkte, musste ich feststellen dass hier zwar keine sichtbaren Kräuter, dafür aber Meerrettich verarbeitet worden war. Bin ich zwar nicht der allergrößte Fan von, aber passte dennoch sehr gut zu dem Fisch. Daher kann ich für alle Komponenten volle Punktzahl geben. Und auch der angenehm dickflüssige, mit zahlreichen verschiedenen Fruchtstücken versehene Waldbeerenpudding samt seiner Garnitur aus einem Klecks Sahne und grünen Weintrauben gab es nichts auszusetzen. Ich war sehr zufrieden und hoffe, dass ich es nun häufiger auf dem Speiseplan finden kann.
Trotz der Tatsache dass man die ursprünglich angekündigten Pommes Frites durch schnöde Bratkartoffeln ersetzt hatte, erfreute sich das Cordon Bleu heute eindeutig der größten Beliebtheit und konnte sich so den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala sichern. Auf Platz zwei folgte das Münchner Tellerfleisch, den dritten Platz belegte der Seehecht in Curry-Sesamkruste und die Asia-Gerichte erreichten heute leider nur einen guten vierten Platz.

Mein Abschlußurteil:
Seehecht in Curry-Sesamkruste: ++
Gemüse-Tagliatelle: ++
Meerrettich-Sauce: ++
Waldbeerenpudding: ++

Seelachwürfel in Weißweinsauce auf Pappardelle [16.01.2015]

Leider wich das heutige Angebot unseres Betriebsrestaurants etwas etwas von dem ursprünglichen Speiseplan ab, so dass ich meinen ursprünglichen Plan im Bereich Vitality bei der Hühnerbrust mit Kartoffelselleriestampf und Honig-Pfeffer-Sauce zugreifen. Doch leider hatte man dieses Angebot durch Hähnchenbrust gefüllt mit Paprika und Mangold dazu Reis ersetzt, einem Gericht das mit weniger zusagte denn ich liebe vor allem den Kartoffelselleriestampf. Daher sah ich mich anderweitig um und da weder der Milchreis mit Waldbeeren und Zimt-Zucker bei Tradition der Region noch die Asia-Gerichte wie Gebackene Ananas und Banane oder Nua Pad King – Rindfleisch scharf mit Frühlingszwiebeln, Bambus und Ingwer sonderlich reizten, griff ich schließlich zum heutigen Globetrotter Gericht: Seelachswürfel in Weißweinsauce mit Tagliatelle – auch wenn man die Taglia- durch Pappardelle ersetzt hatte, was mich wiederum nicht störte. Nudeln sind nun mal Nudeln. Dazu nahm ich mir noch etwas Gemüse von der Gemüsetheke und einen Waldbeerenpudding aus dem heutigen Dessert-Angebot.

Diced coalfish in white wine sauce on pappardelle / Seelachwürfel in Weißweinsauce auf Pappardelle

Die mit etwas Dill und den gewürfelten Seelachsfilet versehene Weißwein-Sahnesauce war zwar nur sehr mild gewürzt, erwies sich in Kombination mit den breiten, al dente gekochten Pappardelle aber als überaus schmackhaft. Da gab es trotz einer einzelnen kleinen Gräte in einem der Fischwürfel nichts wirklich relevantes zu meckern. Die Gemüsemischung aus Erbsen, Pariser Möhren, Zucchini und Lauch in einer cremig-würzigen Sauce war zwar etwas ungewöhnlich, erwies sich aber ebenfalls als überaus schmackhaft. Und der kleine Becher mild gesüßten Puddings mit zahlreichen Waldbeeren-Fruchtstückchen schloss das heutige Mittagsmahl sehr gelungen ab. Ich war sehr zufrieden mit meiner Entscheidung.
Als ich mich auf den Tabletts der anderen Gäste umsah, meinte ich zu erkennen dass die Hähnchenbrust mit Mangold und Paprika und die Seelachswürfel in Weißweinsauce sich heute ein enges Kopf-an-Kopf-Rennen um Platz eins auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala lieferten. Letztlich konnte sich aber die Hähnchenbrust durchsetzen und das Fischgericht auf Platz zwei verweisen. Auf dem dritten Platz folgten schließlich die Asia-Gerichte und Platz vier belegte schließlich der Milchreis.

Mein Abschlußurteil:
Seelachswürfel in Weißweinsauce: ++
Pappardelle: ++
Gemüsemix: ++
Waldbeerenpudding: ++