Posts Tagged ‘walnuss-mousse’

Chicken Tikka Massala [19.05.2015]

Tuesday, May 19th, 2015

Heute begann mal wieder eine Sonderaktion in unserem Betriebsrestaurant, bei der Crêpes auf einem extra dazu aufgebauten Crêpe-Eisen frisch zubereitet wurden. Da man heute aber süße Crêpes anbot, kam das für mich nicht in Frage. Da mich auch die Parpadelle mit Blattspinat und Kren bei Vitality noch der Szegediner Gulasch vom Rind mit Salzkartoffeln bei Tradition der Region oder die Asia-Gerichte wie Taohoo Tod – Tofu gebacken auf Bratgemüse mit Koriandersauce oder Pla Pad Ped – Gebackenes Seelachsfilet mit Chili-Bratgemüse sonderlich reizten, griff ich schließlich zum Chicken “Tikka Masala” mit Basmatireis, das heute bei Globetrotter auf der Speisekarte zu finden war. Dazu nahm ich mir noch ein Schälchen Erbsen von der Gemüsetheke sowie ein Becherchen Walnussmousse aus dem heutigen Dessert-Angebot.

Chicken Tikka Massala

Zwar war das mit Joghurt marinierte Hähnchenbrustfilet mal wieder recht grob geschnitten, aber erwies sich als angenehm zart und würzig. Und auch die mit zahlreichen Gewürzen und Tomaten versehene, nicht zu dünnflüssige Sauce war überaus gut gelungen. Ich vermischte alles vor dem Verzehr mit dem mit frischem Koriander garnierten Reis und den Erbsen und erhielt so ein sehr leckeres und leicht exotisches Gericht – auch wenn die Erbsen ein klein wenig zu lang gekocht und daher etwas weich waren, weswegen ich bei ihnen einen kleinen Punktabzug vornehmen muss. Das mit Schokosauce, Sahne und Erdbeere garnierte, luftig-lockern Walnuss-Mousse gab aber glücklicherweise keinen Grund zu weiterer Kritik.
Die Geschmäcker der anderen Gäste waren heute mal wieder recht breit gestreut, weswegen es mir etwas schwerer als sonst fiel, eine klare Allgemeine Beliebtheitsskala festzulegen. Meinen Beobachtungen zu Folge war der Szegediner Gulasch aber heute ein klein wenig beliebter als das Chicken Tikka Massala, weswegen ich ihm den ersten und dem Geflügelcurry den zweiten Platz zubillige. Platz drei belegten wohl die Asia-Gerichte, die aber fast gleich auf mit den frischen Crêpes waren, die aber somit Platz vier für sich beanspruchen konnten. Den fünften Platz belegte schließlich die Parpadelle mit Blattspinat & Kren.

Mein Abschlußurteil:
Chicken Tikka Masala: ++
Basmatireis: ++
Erbsen: +
Walnuss-Mousse: ++

Putensteak in Honig-Pfeffersauce & Gnocchi [30.01.2015]

Friday, January 30th, 2015

Zuerst überlegte ich heute, ob ich mal wieder zum Gebackenen Seelachsfilet mit Remoulade, Zitronenecke und Kartoffelsalat greifen sollte, welches im Abschnitt Globetrotter auf der Speisekarte zu finden war. Aber auch das Steak von der Pute in Honig-Pfeffersauce, dazu Gnocchi bei Vitality übte einen gewissen Reiz aus, auch wenn man mal wieder die Sättigungsbeilage ausgetauscht hatte, denn hier sollte sich ursprünglich Kartoffelstampf mit Sellerie und Karotten mit serviert werden. Den Apfelstrudel mit Vanillesauce bei Tradition der Region und die Asia-Gerichte wie Gebackene Ananas und Banane oder San Sei Chop Suey – Verschiedene Fleischsorten mit Gemüse in Spezialsauce kamen wiederum heute nicht in die nähere Auswahl. Letztlich war es wohl die Tatsache, dass ich die Woche erst mit Kartoffelsalat begonnen hatte, die mich dazu bewog beim Putensteak zuzugreifen. Dazu nahm ich mir noch eine Mischung aus gedünsteten Broccoli und Blumenkohl von der Gemüsetheke sowie ein kleiner Becher Walnuss-Mousse aus dem heutigen Dessert-Angebot.

Turkey steak with honey pepper sauce / Putensteak in Honig-Pfeffersauce

Ohne die überaus leckeren Honig-Pfeffersauce, die Süße und Schärfe sehr gelungen kombinierte, wären die angebratenen Gnocchi und das dünne gebratene Putensteak eindeutig etwas zu trocken gewesen, aber in der vorliegenden Kombination ergab es ein doch recht schmackhaftes Gesamtgericht. Allerdings waren die Gnocchi, wahrscheinlich Reste von den Gnocchi mit Egerlingen, Austernpilzen und Spinat von gestern, qualitativ nicht hundertprozentig zufriedenstellend, daher muss ich hier einen kleinen Abzug in der Wertung vornehmen. Und auch die nur grob zerteilten Broccoli- und Blumenkohlröschen hatten schon bessere Zeiten erlebt, sie waren für meinen Geschmack etwas zu weich gedünstet und abgestanden. Absolut essbar, aber für volle Punktzahl reicht es auch hier nicht. Am schaumigen Walnussmousse mit seiner Garnitur aus Schokosauce, Physalis und Sternfrucht gab es aber glücklicherweise nichts auszusetzen. Insgesamt also ganz gut, aber verbesserungswürdig.
Als ich schließlich meine Blicke über die Tabletts der anderen Gäste schweifen ließ, erkannte ich schnell dass es mal wieder das Seelachsfilet mit Kartoffelsalat war, das den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala für sich ergattern konnte. Auf Platz zwei folgten das Putensteak, aber nur mit einen hauchdünnen Vorsprung vor den Asia-Gerichten, die ich somit auf Platz drei einordne. Auf Platz vier folgte schließlich der Apfelstrudel mit Vanillesauce.

Mein Abschlußurteil:
Putensteak: ++
Honig-Pfeffersauce; ++
Gnocchi: +
Blumenkohl- & Broccoli-Gemüse: ++
Walnuss-Mousse: ++

Gemüsestrudel mit Joghurt-Dip & geschmorten Gurken [03.11.2014]

Monday, November 3rd, 2014

Meine erster Blick galt heute dem Rindergeschnetzelten “Stroganoff” mit Spätzle, das im Bereich Tradition der Region angeboten wurde. Das sah zwar nicht übel aus, aber mir war irgendwie nach einem leichten Gericht, weswegen ich letztlich auch die Penne Rigate mit Tomatenragout, Thunfisch und Parmesan bei Globetrotter und die Asia-Thai-Gerichte wie Ph Piard Thord – Knusprige Frühlingsröllchen oder Gung Pao Ngao – Rindfleisch gebraten mit Chili, Knoblauch, Morcheln, Bambus und Gemüse außen vor und griff zum Gemüsestrudel mit Joghurt-Dip und geschmorten Gurken, der bei Vitality angeboten wurde. Dazu nahm ich noch ein Becherchen Walnuss-Mousse aus dem heutigen Dessert-Angebot.

Vegetable strudel with braised cucumbers & herb dip / Gemüsestrudel mit Schmorgurken & Kräuterdip

Und auch ohne Fleisch erwies sich dieses Gericht als gute Wahl. Der Teig der Strudelrolle war angenehm frisch und knusprig und auch die Füllung aus Erbsen, Möhren und – wenn ich recht schmeckte – einer Art Kartoffelbrei fand ich geschmacklich überaus gelungen. Dazu passten wunderbar auch die mit Zwiebeln und einigen Kräutern versetzten, geschmorten, noch warmen Gurken. Dafür fehlten dem Sour-Cream-Dip zwar die angekündigten Kräuter, aber er erfüllte seine Aufgabe das Gericht nicht zu trocken wirken zu lassen dennoch wunderbar. Und wie Anfang der Woche üblich, war auch das Mousse mit Walnussaroma frisch, cremig und überaus schaumig. Ich war mit meiner Wahl heute auf jeden Fall mal wieder sehr zufrieden.
Beim heutigen Kampf um Platz eins auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala lieferten sich das Rindergeschnetzelte “Stroganoff” und die Asia-Gerichte ein enges Kopf-an-Kopf-Rennen. Und es erschien mir bei genauerem Hinsehen heute tatsächlich so, als würden die Asia-Gerichte mit knappen Vorsprung gewinnen. Somit erreichte das Rindergeschnetzelte nur Platz zwei, gefolgt vom den Nudeln mit Thunfisch auf dem dritten Platz und dem vegetarischen Gemüsestrudel schließlich auf Platz vier.

Mein Abschlußurteil:
Gemüsestrudel: ++
Geschmorte Gurken: ++
Joghurt-Dip: ++

Nürnberger Rostbratwürstchen mit Sauerkraut, Bratensauce und Kartoffelpüree [15.09.2014]

Monday, September 15th, 2014

In die nähere Auswahl nahm ich heute neben dem vegetarischen Pikanten Bohnengulasch bei Vitality, die 6 Stück Nürnberger Rostbratwürstchen mit Sauerkraut, Bratensauce und Kartoffelpüree bei Tradition der Region und das unangekündigte Zusatzangebot Geflügelgyros mit Zwiebel, Salat und Tzatziki im Fladenbrot. Die Schinkennudeln mit Ei und Tomatensauce bei Globetrotter oder die Asia-Gerichte wie Poh Piard Thord – Knusprige Frühlingsröllchen und Nua Pad Pram Hoi – Rindfleisch mit Broccoli und Karotten in Austernsauce erschienen mir weniger interessant. Letztlich war es die Befürchtung, dass es sich beim Geflügel-Döner um aufgewärmte Reste vom Donnerstag handelten, die mich dazu bewogen bei den Rostbratwürstchen zuzugreifen. Dazu gesellte sich noch ein Becherchen Walnuss-Mousse aus dem heutigen Dessert-Angebot.

Nürnberger Rostbratwürste mit Bratensauce, Sauerkraut & Kartoffelpüree / Fried mini sausages with gravy, sauerkraut & mashes poatatoes

Obwohl die Thekenkräfte sonst ja sehr auf die Einhaltung der in der Speisekarten angebenen Mengen achten, hatte man mir dieses Mal anstatt der angekündigten sechs sogar 8 1/2 der würzigen kleinen Bratwürstchen nach Nürnberger Art auf den Teller getan. Dazu gab es eine ausreichend große Portion des heute zwar etwas sauerer als gewöhnlich geratenes, aber dennoch sehr schmackhaften Sauerkrauts und das wie üblich aus Pulver hergestellte Kartoffelpüree, das mit einer kleinen Portion einer recht dünnen und geschmacklich irrelevanten Bratensauce und einigen Röstzwiebeln garniert war und fertig war ein passables, wenn auch nicht perfektes Mittagsgericht. Zum Walnuss-Mousse sei noch erwähnt, dass ich den Übergang von der Sahne zum Mousse dieses Mal nur daran feststellte, dass sich mit einem Mal das Walnuss-Aroma in die cremige Konsistenz mischte. So mag ich Mousses.
Und auch bei den anderen Gästen konnten sich die Nürnberger Bratwürstchen heute mit klarem Vorsprung den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala sichern. Auf Platz zwei folgten heute die Asia-Gerichte, das Putengyros im Fladenbrot und die Schinkennudeln teilten sich den dritten Platz und auf Platz vier folgte schließlich der pikante Bohnengulasch. Hier also auch heute mal wieder keine Überraschungen.

Weiße Currywurst mit Pommes Frites [28.08.2014]

Thursday, August 28th, 2014

Nachdem ich gestern bereits Asiatisch gespeist hatte, wollte ich heute nicht gleich wieder an der Wok-Theke zuschlagen. Daher ließ ich die dortigen Angebote einfach mal außen und wandte meine Aufmerksamkeit der westlichen Küche zu, wo das Ebly-Gemüserisotto auf mediterrane Art im Bereich Vitality. Das sah auch nicht übel aus, aber ich verspürte doch etwas Appetit auf Fleisch. Und wäre bei der Gebratene Hähnchenbrust mit Tomate und Mozzarella gratiniert, dazu Tagliatelle mit Tomatensauce ais der Sektion Globetrotter nicht so mickrig gewesen, hätte ich vielleicht hier zugegriffen, so aber wählte ich schließlich die Currywurst (rot oder weiß) mit Pommes Frites bei Tradition der Region. Dabei entsprach “rot” einer Bockwurst (Berliner Variante) und “weiß” einer Bratwurst () und ich entschied mich dabei für die Bratwurst, auf die man die gewünschte Menge Currypulver selbst streuen musste. Außerdem durfte natürlich etwas Ketchup auf den Pommes nicht fehlen. Und obwohl das mit Sicherheit kein leichtes Mittagsgericht war, konnte ich es doch nicht lassen, das Ganze noch mit einen kleinen Becher Walnussmousse aus dem heutigen Dessert-Angebot zu ergänzen.

Currywurst mit Pommes Frites / Curried sausage with french fries

Die Pommes Frites waren außen schön knusprig und innen noch etwas weich, so wie es sein sollte. Und dieses Mal waren sie sogar ein mit etwas Salz versehen, so dass ich nur noch wenig nachwürzen musste. Zur überaus großzügigen Portion Pommes gab es eine ebenfalls angenehm große, mit Curryketchup und -pulver garnierte, feine Bratwurst, die sich zwar als nicht mehr ganz heiß erwies, aber noch genügend Temperatur besaß dass ich hier auf einen Punktabzug verzichten kann. Das luftig-lockere, nicht zu süße Walnuss-Mousse schloss das heutige Mittagsmahl schließlich sehr schmackhaft ab.
Wie es bei einem solchen Angebot nicht anders zu erwarten war, lag die Currywurst heute natürlich mit großem Vorsprung vor allen Gerichten auf Platz eins der Allgemeinen Beliebtheitsskala. Danach kam lange nichts, bevor schließlich die Hähnchenbrust auf Platz zwei folgte, knapp dahinter die Asia-Gerichte auf dem dritten Platz und das Ebly-Gemüserisotto auf Platz vier.

Mein Abschlußurteil:
Bratwurst: ++
Currysauce: ++
Pommes Frites: ++
Walnuss-Mousse: ++

Seelachs mit Spinat & Kartoffeln [20.08.2014]

Wednesday, August 20th, 2014

Obwohl heute Mittwoch war, jener Tag an dem ich eigentlich Traditionell zu einem leichten Fischgericht greife, befand ich mich heute etwas in der Zwickmühle, denn sowohl der Rinderbraten mit Bratensauce, Speckbohnen und Semmelknödel bei Tradition der Region als auch das “Chicken Tikka Masala” mit Basmatireis bei Globetrotter weckten mein Interesse und auch das Gaeng Pad Gai – Putenfleisch gebraten mit verschiedenem Gemüse in Kokosmilchsauce, welches neben Asiagemüse gebraten mit Erdnußsauce nach Peking-Art an der Asia-Thai-Theke angeboten wurde sah wirklich nicht schlecht aus. Doch letztlich griff ich dann doch wie zu dem, was als Gedünsteter Seelachs im Tomatenbett mit Blattspinat und Kartoffeln Gericht aus dem Bereich Vitality. Und da mir die Menge an Gemüse beim Hauptgericht etwas spärlich erschien, nahm ich mir noch etwas Mischgemüse von der Gemüsetheke. Und bei gerade mal 331kcal für das Hauptgericht war auch der kleine Becher Walnuss-Mousse aus dem heutigen Dessert-Angebot vertretbar.

Gedünsteter Seelachs mit Spinat & Kartoffeln / Steamed coalfish with spinach & potatoes

Wie man am Foto sieht, entsprach das Gericht nicht ganz dem was man von früheren Versionen wie hier, hier oder hier kannte. Anstatt den gedünsteten Seelachs wirklich auf einer stückigen Tomatensauce zu servieren, beschränkte man sich heute einfach auf eine Scheibe Tomate, die unter einer recht klein geratenen Portion Rahm-(nicht wie beschrieben Blatt-)Spinat verbarg. Am zarten, saftigen Fischfilet gab es zwar absolut nichts auszusetzen und auch die kleinen Salzkartoffeln waren absolut in Ordnung. Außerdem hatte man dem Gericht noch eine Sahnesauce hinzugefügt, die wohl dazu dienen sollte dass das Gericht nicht zu trocken erschien. Diesen Zweck erfüllte sie zwar, aber geschmacklich war sie absolut bedeutungslos – da hätte man mehr draus machen können. Zum Glück hatte ich das mexikanisch angehauchte, leicht pikante Mischgemüse aus Mais, Paprika, Kidneybohnen, grünen Bohnen und Baby-Maiskölbchen dazu genommen, das erstaunlich gut zum Hauptgericht und gab ihm die Würze, die ich ansonsten etwas vermisste. Das kleine Becherchen Walnussmousse mit seiner Garnitur aus Schokosauce und Sahne schloss das heutige Mittagsgericht schließlich sehr schmackhaft ab.
Beim Rennen um den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebheitsskala des heutigen Tages leisteten sich der Rinderbraten mit Speckbohnen und das Chicken Tikka Masala ein enges Kopf-an-Kopf-Rennen. Und entgegen meiner Erwartung konnte sich letztlich das das Tikka Masala mit einem kleinen Vorsprung durchsetzen und den Rinderbraten auf Platz zwei verweisen. Auf Platz drei sah ich schließlich die Asia-Gerichte und auf dem vierten Platz schließlich den Seelachs mit Spinat.

Mein Abschlußurteil:
Seelachsfilet: ++
Spinat: +
Sahnesauce: +
Salzkartoffeln: ++

Poulardenbrust mit Pfifferlingsauce & Kartoffelgratin [06.08.2014]

Wednesday, August 6th, 2014

Leider gab es am heutigen Mittwoch einen Frischen Sommersalat mit Matjesfilet, roter Beete und Joghurt-Kräuterdip, dazu Baguette als Fischgericht in der Sektion Vitality und nach diesem Angebot von Anfang Juni hatte ich mir ja fest vorgenommen kein Matjes mehr zu probieren. Da es sonst nichts entsprechendes auf der Speisekarte gab fiel der Fisch-Mittwoch heute mal aus und ich sah mich nach etwas anderem um. Einen kurzen Moment liebäugelte ich mit dem Gang Gai Ma Pla On – Hähnchenstreifen gebraten in Kokosmilchsauce, die neben Com Ranh – Gebratener Reis mit Ei und gemischten Gemüse an der Asia-Thai-Theke angeboten wurden, zumal das Cordon bleu vom Schwein mit Zitronenecke und Pommes Frites im Abschnitt Tradition der Region mir etwas zu schwer erschien. Dann aber fiel mein Blick auf die Gebratene Poulardenbrust mit Pfifferlingssauce und Kartoffelgratin bei Globetrotter, die meinen Aufzeichnungen nach heute sogar Premiere hatte, sprich das erste Mal auf der Speisekarte zu finden war. Da brauchte ich nicht mehr lange zu überlegen und griff bei diesem Gericht zu. Da sie wie die meisten westlichen Gerichte ohne Gemüse serviert wurde, ergänzte ich das Ganze noch mit einem Schälchen verschiedener Gemüsesorten aus dem zusätzlichen Gemüseangebot und einem kleinen Becher Walnuss-Mousse von der Dessert-Theke.

Poulardenbrust mit Pfifferlingsauce & Kartoffelgratin / Poulard breast with chanterelle sauce & potato gratin

Darüber dass die mit Haut und einer würzigen Kräutermarinade versehene, in Haut gebratene Poulardenbrust mit einem kleinen Knochen darin serviert wurde konnte man geflissentlich hinweg sehen, denn die Ausbeute an zarten und säftigen Geflügelfleisch war dennoch mehr als gut. Die leicht gelbliche Färbung der Haut und des Fleisches zeigte mir außerdem, dass es sich hier wahrscheinlich um Teile eine Maispoularde handelte. Und auch die cremige Pfifferlingsauce mit ihren Pilzstückchen darin passt überaus gut dazu. Nur beim Kartoffelgratin hatte man wohl etwas geschlampt und nicht nur etwas zu kurz im Ofen gehabt, sondern auch offenbar vergessen es ausreichend zu würzen. Die dünnen Kartoffelscheiben waren zwar gar, aber eben kaum gratiniert und von Käse oder irgend einer Sahne-Sauce kaum eine Spur – was ich leider auch nicht beheben konnte. Aber die fehlende Würze konnte ich glücklicherweise mit den am Tisch bereit stehenden Pfeffer- und Salzstreuern noch ergänzen. Das Gemüse, eine Mischung aus gelben und orangen Möhren, weißem Spargel, Zuckerschoten sowie einer großzügigen Portion Erbsen, gab aber keinerlei Grund für irgendwelche Kritik und auch das luftig-lockere Walnuss-Mousse mit seiner Garnitur aus Weintraube, Drachenfrucht und etwas Schokosauce erwies sich als vollkommen in Ordnung. Insgesamt also eine gute Wahl und ich hoffe trotz des leicht verpatzen Kartoffelgratins, dass die Poulardenbrust in Zukunft öfters auf der Speisekarte zu finden sein wird.
Trotz dieses überaus verlockenden Geflügelgerichts hatte die Allgemeinheit der Gäste heute dennoch mal wieder bevorzugt beim Cordon bleu mit Pommes zugeschlagen und diesem Angebot somit mit deutlichem Vorsprung den ersten Platz auf der Beliebheitsskala gesichert. Und auch um Platz zwei musste die Poulardenbrust hart gegen die Asia-Gerichte kämpfen, konnte sich aber schließlich um Haaresbreite behaupten und die Wok-Gerichte auf den dritten Platz verweisen. Einen guten Platz vier belegte schließlich der Sommersalat mit Matjes und roter Beete, was mir zeigt dass es ja scheinbar doch nicht wenige Leute gibt, die diesen extrem sauren Fisch runter kriegen. Für mich ist das, obwohl ich Fisch normalerweise sehr mag, definitiv nichts. 😉

Mein Abschlußurteil:
Poulardenbrust: ++
Pfifferlingsauce: ++
Kartoffelgratin: + (aber nur gerade so)
Gemüse-Mix: ++
Walnuss-Mousse: ++

Pizza Rustica [24.07.2014]

Thursday, July 24th, 2014

Nachdem ich die Currywurst (rot oder weiß) mit Pommes Frites bei Tradition der Region wegen zu viel Kalorien von vorne herein ausgeschlossen hatte und mir auch das Globetrotter-Gericht Spaghetti all Arabiatta mit Parmesan sowie die Asia-Thai-Gerichte wie Asiatisches Gemüse herzhaft gebraten in Erdnußsauce und Curry Gai – Hühnerfleisch mit verschiedenem Gemüse in Kokosmilchsauce auch nicht so zusagten, blieb eigentlich nur noch die Spanische Paella mit Meeresfrüchten, Hähnchenfilet und mediterranem Gemüse aus dem Bereich Vitality für mein heutiges Mittagsmahl. Doch unangekündigt hatte sich die Leitung unseres Betriebsrestaurant dazu entschlossen, dem im Gastraum befindlichen Steinofen mal wieder zu reaktivieren und eine frisch gebackene Pizza Rustica mit Salami, Zwiebeln, Mais und Oliven anzubieten. Und da meine Erinnerungen an frühere Pizzen wie z.B. hier oder hier eigentlich positiv waren, dabei aber die nicht so gelungenen Versionen wie hier oder hier ausblendete, entschied ich mich schließlich doch für die Pizza, die nach dem Backen im Ofen noch mit italienischen Kräutern bestreut und geschnitten wurde. Auf zusätzliches beträufeln mit Olivenöl verzichtete man aber dieses Mal. Und obwohl die Pizza mit Sicherheit kein leichter Genuss war, konnte ich es nicht lassen mir noch einen kleinen Becher Walnuss-Mousse aus dem heutigen Dessert-Angebot mit auf das Tablett zu stellen.

Pizza Rustica

Der Rand war für meinen Geschmack zwar etwas breit geraten, aber bis auf ein kleines Stück war er zwar, knusprig aber nicht zu hart gebacken. Ansonsten fanden sich auf dem dem schön dünnen Boden neben Mais und Scheiben von schwarzen Oliven genau drei größere Scheiben Salami, unter denen sich schließlich die angenehm milden Zwiebelscheiben befanden. Entgegen früheren Varianten hatte man zwar den Käse dieses Mal oben auf gestreut, nicht unter den Belag wie ich es eigentlich kenne. Dennoch eine wirklich sehr schmackhafte Kombination, die zwar nicht an eine Pizza aus einer guten Pizzeria heran kam, aber schon relativ nah heran kam. Ich auf jeden Fall war zufrieden. Und auch am cremig-luftigen Walnuss-Mousse gab es nichts auszusetzen.
Auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala lag heute natürlich die Currywurst mit Pommes mit klar erkennbaren Vorsprung auf Platz eins, aber die Pizza Rustica konnte sich dennoch einen guten zweiten Platz sichern. Platz drei belegte die Paella, die ich meinte noch etwas häufiger auf den Tabletts zu sehen als die Asia-Gerichte, die somit auf dem vierten Platz landeten. Auf Platz fünf folgten schließlich die Spaghetti all Arrabiatta.

Mein Abschlußurteil:
Pizza Rustica: ++
Walnuss-Mousse: ++