WordCamp 2009 in Jena

Ich habe mich eben auch mal zum WordCamp 2009 in Jena angemeldet. Hoffentlich klappt es daß ich dort sein kann. Das letzte Barcamp in Jena war ja ein voller Erfolg.

Usernamecheck

Ist schon interessant bei usernamecheck.com zu sehen, wo man sich so überall mal angemeldet hat (oder jemand der der selben Usernamen verwendet)

[via]

My very own number

Finally – endlich habe ich meine private, eigene Zahl – und die kann mir auch keiner mehr nehmen! 😉

[via pixelroiber]

Rückblick aufs Barcamp Mitteldeutschland 2008 [2/2]

Wie versprochen kommen wir heute zum zweiten Teil meines Berichtes über das Barcamp Mitteldeutschland 2008, in dem ich mich mit den Ereignissen zum Sonntag befassen und noch einige abschließende Worte sagen werde.
Beginn war wieder auf 10.00 Uhr angesetzt – und trotz der für einige wohl etwas längeren Nacht vom Samstag zum Sonntag hatten sich viele wieder eingefunden, um auch an den Sessions des zweiten Tages teilzunehmen. Dieses mal auf die Vorstellungsrunde verzichtend begannen wir nach einigen einleitenden Worten seitens der Veranstalter gleich mit der Ankündigung der Sessions für den Tag. Bereits um 10.30 Uhr begannen dieses mal die ersten der Sessions – zur Wahl standen zum einen GTD (Getting Things done) und zum anderen ein Vortrag von Cem Basman über das Startup Weekend. Auch wenn mich GTD wirklich interessierte, entschied ich mich nach kurzem hin und her für das Startup Weekend im Raum Hamburg.

Cem Basman- Startup Weekend Cem Basman- Startup Weekend
Publikum - Startup Weekend Session Audience

Ich hatte ja bereits einiges über das Startup Weekend in Hamburg in diversen Blogs gelesen – doch das ganze Konzept einmal von einem der hiesigen Veranstalter zu hören war natürlich etwas anderes. Schön waren dabei auch so Aussagen wie “Business ist purer Sex.” oder “Und Investoren sind das Kondom.” 😉

Nach kurzer Pause ging es dann weiter mit Sessions zu GTD mit Workity, Genossenschaftsmodelle mit Reinhardt Hoffmann von der Towerbyte eg und Webcomics, natürlich gehalten von unserem lokalen Comicexperten Jojo. Ich habe es aber leider nicht geschafft, zu einer dieser Sessions zu gehen. Stattdessen machten wir etwas früher Mittagspause und nahmen mit einigen der Barcamp-Teilnehmer unser Mittagessen im Lo Studente ein.
Nach der Mittagspause ging es dann weiter mit Sessions zum Thema Attention Marketing – was mich auch sehr interessiert hätte – aber ich entschied mich doch für die “5 Ideen in 45 Minuten” mit Oliver Gassner.

Oliver Gassner - 5 Ideen in 45 Minuten Nach der Session

Leider kamen wir ein paar Minuten später, da es mit dem Mittagessen doch etwas länger gedauert hatte. Oliver trug verschiedene Ideen und Fiktionen für Social Networking und das Web (3.0) in der Zukunft. Ich habe einige Videoaufnahmen gemacht und werde ein paar Aussagen daraus in den hiermit angekündigten Videobeitrag einarbeiten.
In den folgenden Sessions standen Wikipatterns und Enterprise 2.0, Twitter und SoSo (?) zur Auswahl. Obwohl mich Wikipatterns auch interessiert hätten, wandte ich mich schließlich in die Sessions über Twitter – gehalten vom bereits vom gestrigen Mogulus-Vortrag bekannten Team aus Tina Pickhardt, Sven Dietrich und Sven Sonan, die im Verlauf noch durch Volker Graubaum, einen der Organisatoren des Typo3Camps unterstützt wurden.

Twitter-Session
Twitter Session Twitter Session

Ich kannte das Tool ja bereits – aber der Sinn dieser Form des Microblogging erschloß sich mir bisher nicht so recht. Nicht dass ich durch den Vortrag einen wirklichen Sinn darin gefunden hätte – es erschlossen sich aber doch einige sowohl soziale als auch Fun-technische Aspekte, die mir bisher verschlossen geblieben waren. Außerdem wurden einige sehr interessante Tools vorgestellt, die man sowohl zum Twittern als auch zur Auswertung nutzen kann. Ich werde das in nächster Zeit auch mal ausprobieren – einen entsprechenden Account habe ich dazu bereits.
Als Abschluß des Tages und somit auch des hisigen Barcamps machten schließlich Sessions zum Thema “Barcamp – Orga, Themencamps und Sponsoring mit dem oben bereits erwähnten Volker Graubaum, “Datensicherheit im Web 2.0” und “Flotter Dreier mit Liveact” mit Tina, Robert Basic und Cem Basman. Obwohl auch die Datensicherheitssession gewisses Interesse bei mir erregte, setzte ich mich schließlich in jenen “Flotten Dreier”, bei dem es sich natürlich nicht um das handelte, auf was der Name eventuell schließen ließe. 😉

"Flotter Dreier" Session "Flotter Dreier"
Session "Flotter Dreier" Mogulus Übertragung

Viel mehr philosophierten und diskutierten die Drei unter Beteiligung des Publikums über das Arbeitsleben 2.0, Mehrarbeit, die Einflüsse dieser Mehrarbeit auf persönliche Beziehungen und die Möglichkeiten von Trennung zwischen Privat- und Arbeitsleben in diesem Gesamtzusammenhang. Eine wirklich sehr interessante Diskussionsrunde, die wohl nicht nur mir in einigen Punkten zu denken gegeben hat.
Ein sehr schöner Abschluß des ersten Mitteldeutschen Barcamps muss ich sagen. Nach Ende dieser Session begannen sich die Besucher sich nach und nach zu zerstreuen – natürlich nicht ohne die Überbleibsel der Saft- und Knabberspenden der Sponsoren unter sich zu verteilen und mit sich zu nehmen. 😉
Wie ich bereits zu Beginn meines ersten Beitrags erwähnte war dies mein erstes Barcamp und das ganze machte wirklich Lust auf mehr und ich werde mit Sicherheit bald weitere dieser Veranstaltungen besuchen. In zwei Wochen findet das nächste schon in Hannover statt – aber ob ich das schaffe, kann ich noch nicht sagen. Aber jenes in Leipzig und vor allem das u.a. von Oliver Gassner mehrfach während der Veranstaltung erwähnte Barcamp in Konstanz am Bodensee sind natürlich auch interessante Alternativen.
Noch ein paar Zahlen zur hiesigen Veranstaltungen zum Abschluß: Am Samstag waren ca. 130 Teilnehmer anwesend, am Sonntag nahmen ca. 70 Leute teil. Bei einer Zahl von letztlich 174 angemeldeten Besuchern haben wir daher eine Rate von ca. 74,7% am Samstag und 40,2% am Sonntag von Anmeldungen zu Teilnehmern. Ich habe zwar danach gegoogelt – aber leider keine Vergleichszahlen zu vorherigen Barcamps gefunden – hätte gerne mal einen Vergleich zu ähnlichen Veranstaltungen durchgeführt. Sollte ich noch etwas finden, reiche ich es natürlich nach. Sobald ich dazu komme, wird auch noch ein entsprechender Videobeitrag nachgereicht – ich muß das Material nur noch sichten und schneiden. Es gibt einige Sessions übrigens auch beim barcampmd-Channel bei mogulus.

Rückblick aufs Barcamp Mitteldeutschland 2008 [1/2]

Gestern ging das erste Barcamp Mitteldeutschland hier in Jena zu Ende. Man hat ja schon viel über Barcamps, oder auch “Unkonferenzen”, gelesen und gehört – aber ich persönlich hatte noch nie an einem solchen teilgenommen – daher war ich um so gespannter was die Veranstalter Lars Zapf und Holger Weser in der 27ten Etage des JenTowers aufgezogen hatten. Aber die eigentliche Veranstaltung begann ja eigentlich schon viel früher – nämlich am Freitag Abend mit der Launchparty im Rossini in der Wagnergasse.
Da ich wie ich ja bereits erwähnt hatte beruflich in Köln zu tun hatte und erst ziemlich spät am Freitag zurück in die Stadt kam. Ein kurzes Telefonat mit einem der lokalen Teilnehmer brachte mich erst einmal ins CafĂ© Quirinus, wo man sich im kleineren Kreis getroffen hatte, um später dann in die Kellergeschoß des Rossini zu avancieren. Alles in allem ein sehr schöner Abend, den wir bereits fleißig dazu nutzten um alte Kontakte aufzufrischen und neue zu knüpfen.
Die eigentliche Veranstaltung startete dann am nächsten Tag um etwas später als die ursprünglich anberaumten 10.00 Uhr. Da die Teilnehmer beim einchecken der (im übrigen kostenlosen) Veranstaltung nur ihren Namen und die MAC-Adressen ihrer Geräte, die sie im Barcamp-WLAN zu benutzen beabsichtigten angeben – was aber dennoch zu einem kleinen Stau am Eingang führte, da die wenigsten diese Auswendig kannten (;)) und daher ihre Notebooks und PDAs hervorkramen mußten. Schließlich aber konnte es endlich los gehen.
Nach einigen Einleitenden Wortens seitens der Veranstalter und dem Vertreter des Sponsors Intershop mit einer kleinen Vorstellungsrunde. Wie bereits von den letzten hiesigen Webmontagen bekannt, wurde dies in Web2.0-konformer Kurzform durchgezogen, wobei jeder sich kurz vom jeweiligen Platz aus mit Namen und drei ihn beschreibenden Tags präsentierte.
Anschließend ging man dazu über, dass jene Teilnehmer die Sessions halten wollten ihre Themen kurz vorstellten. Anhand der sich meldenden Interessente konnte sie so das allgemeine Interesse an ihren Themen abschätzen und sich in einem der fünf zur Verfügung stehenden Konferenzräume einen Zeitslot sichern.

Eröffnungsrunde Eröffnungsrunde
Sessionnotizen

Bis zum Beginn der ersten Sessions um 11.15 Uhr blieb noch etwas Zeit, welche die Teilnehmer nutzten um sich an der Pinnwand einen Überblick über die Angebote zu verschaffen und das passende für sich heraus zu suchen oder aber mit ihren mitgebrachten Notebooks und PDAs im offenen WLAN zu surfen, welches die IKS Jena zur Verfügung gestellt hatte hatte. @IKS: An dieser Stelle sei mir die Anmerkung gestattet, daß ein Repeater für die hinteren Räume (jetzt einmal von der Netzstabilität abgesehen) sehr hilfreich gewesen wäre. 😉
Die Entscheidung für eine der Sessions fiel mir zugegebenermaßen schwer – aber schließlich fiel meine Wahl auf den Vortrag von Lutz Donnerhacke von der IKS über das Thema “Retro Computing – IPv6 & DNSSEC” im Raum “London”.

Vortrag IPv6 Lutz Donnerhacke Lutz
Retro Comuputing IPv6 - Lutz Donnerhacke

Ich möchte hier keine Details wiedergeben – es sei aber gesagt daß er es wirklich verstanden hat das Thema interessant und nicht allzu trocken zu gestalten – auch wenn das verwenden der OS X Vorschau als Folienapplikation etwas nerdig erschien.
Es folgte eine kurze Mittagspause – bei dem sich die Teilnehmer in den umliegenden Lokalitäten mit Nahrungsmitteln versorgten oder auch teilweise auf die von Sponsoren bereitgestellten Getränke und Snacks zurückgriffen. Sehr schön fand ich in dem Zusammenhang die Quasi-Kaffeeflatrate (sponsored by sonntagmorgen kaffee), bei hauptsächlich Fair-Trade Kaffees angeboten wurden und die Kanisterweise vom Walther Saftblog angelieferten Säfte. Außerdem fanden sich Proben von myMuesli und verschiedene Nußknabbereien. Ich kenne den Sponsor des Kaffees leider nicht mit Sicherheit, daher möchte ich hier nichts falsches erzählen – aber ihm sei auf diesem Wege dennoch gedankt – auch wenn ich ihn nicht explizit nenne.

Die nächste Session zum Thema “Persönliches Wissensmanagement im Web2.0” fand im Raum “Hamburg” im hinteren Teil der Etage.

Wissensmanagement im Web 2.0 Wissensmanagement

Der Vortragende (dessen Name mir leider entfallen ist – ich trage ihn aber gerne hier nach) erläuterte zwar die Problematiken und Möglichkeiten recht gut, aber konnte meinem Eindruck nach nicht mit wirklichen Lösungansätzen aufwarten, was ihn die Zuhörer auch recht schnell spüren ließen. Dennoch ein interessanter Beitrag.
Für den nächsten Slot fiel mir die Wahl besonders schwer – doch meine Wahl fiel letztlich auf die Session mit Jan Theofel über große Weblog-Projekte, welche wieder im Raum “London” stattfand.

Jan Theofel - Große Blogprojekte Session mit Jan Theofel

Jan stellte hier einige seiner bereits durchgeführten Projekte vor, darunter das Multiblogger-Projekt die-80-Tage-Blogger.de, das sich mit der Rezepten am Rande der Reiseroute des Phileas Fogg im Roman “Um 80 Tagen um die Welt” von Jules Verne beschäftigte oder gab Ausblick auf seine kommenden Projekte, darunter eines zur zur Fußball-EM, daß sich mit Schokoladensorten aus den Herkunftsländern der jeweils spielenden Mannschaften beschäftigt. Natürlich ein wenig auch Eigenwerbung und Selbstbeweihräucherung – aber dennoch interessant, da er auch auf Probleme bei Projekten mit vielen involvierten Bloggern einging.
Den Abschluß des Tages machte ein Beitrag von Sven Dietrich, Sven Sonan und (Mar)Tina Pickhardt zum Thema Mogulus – verbunden mit einer Livevorführung der Möglichkeiten dieses Videodienstes.

Mogulus-Session Mogulus
Mogulus-Session

Dabei ging einer der Vortragenden mit seinem (Webcam-bestückten) Notebook in den Vorraum und schaltete sich von dort live in den gleichzeitig ins Web übetragenen Stream zuschaltete und Beiträge sendete. Sehr interessant wie man mit diesem Tool mehrere Live-Videostreams zu einem Livecast zusammenlegen und zwischen ihnen hin und her schalten kann. Muß ich mir bei Gelegenheit auch mal genauer ansehen – gelesen habe ich ja schon einiges davon, aber ausprobiert hatte ich es bisher noch nicht.
Ab 19.00 Uhr zogen die Teilnehmer dann ins hiesige TheatercafĂ© weiter, wo die heutige große After-Barcamp-Party stattfinden sollte.

Samstag-Abend Party - Theatercafe Jena Samstag-Abend Party - Theatercafe Jena
Samstag-Abend Party - Theatercafe Jena

Bei kleinem Buffet und einem großen Kontingent an freien Getränken sowie interessanten Gesprächen mit alten und neuen Bekanntschaften endete so der erste Tag des Barcamps. Einige mußten dann auch am selben Abend schon wieder abreisen und die Veranstaltung daher früher verlassen. Insgesamt haben wohl (inoffiziellen Schätzungen zu Folge) 120 bis 130 Teilnehmer im Laufe des Tages das Barcamp besucht – sobald genauere Zahlen bekannt werden, werde ich dies natürlich in einem berichtegenden Post bekannt geben.

Ich splitte den Beitrag an dieser Stelle einmal – über den zweiten Tag werde ich über nächsten Beitrag mehr berichten. Also: Stay tuned…