Hühnerbrust “Orient” mit Eblyrisotto, Mandeln und Zimt [24.02.2015]

Heute brauchte ich nicht lange zu überlegen wo ich zugreifen sollte, denn mit der Hühnerbrust “Oriental” – Gebratene Hühnerbrust mit Eblyrisotto, Mandeln, Kidneybohnen und Zimt bei Vitality stand ein Gericht auf der Speisekarte, das ganz meinem Geschmack entsprach und mit 463kcal auch einen angenehm leichten Genuss versprach. Da konnten mich weder das Panierte Putenschnitzel mit Kartoffel-Gurkensalat und Preiselbeeren bei Tradition der Region noch die Spinat-Ricottatortellini mit Tomatensugo und Mozzarellakugeln bei Globetrotter oder die Asia-Gerichte wie Gaeng Kiew Wan Pak – Gebratenes frisches Gemüse in grüner Thai Curry Sauce oder Pla Pad Ped – Gebackenes Fischfilet mit Chili-Bratgemüse noch umstimmen. Zur orientalischen Hühnerbrust gesellte sich schließlich noch ein Müslijoghurt aus dem heutigen Dessert-Angebot.

Chicken breast "Oriental" with soft wheat risotto / Hühnerbrust "Orient" mit Eblyrisotto

Das angenehm große Stück Hühnerbrust war schon einmal sehr gut gelungen, denn trotz der Tatsache dass es gebraten war erwies es sich als noch angenehm saftig und zart. Darunter befand sich eine fruchtige Gemüsemischung in Tomatensauce, die ein wenig an das Ratatouille von gestern erinnerte, aber keine grob geschnittenen Zucchini- und Auberginenwürfel beinhaltete und mit Gewürzen wie Zimt etwas exotischer gewürzt war. Gemeinsam mit dem mit Kidneybohnen versetzten Weichweizen als Sättigungsbeilage ein sehr gelungenes Gericht. Die angekündigten Mandelblättchen musste ich zwar etwas suchen, entdeckte aber schließlich noch einige davon im Weichweizen. Da gab es nichts zu meckern. Leider war es heute der Joghurt, der ein wenig Kritik und somit auch einen kleinen Punktabzug verdient, denn er war selbst für einen Joghurt viel zu Flüssig geraten, auch wenn er geschmacklich soweit in Ordnung war.
Am Beliebtesten bei den Gästen war heute eindeutig das Putenschnitzel mit Kartoffel-Gurkensalat, auch wenn es für meinen Geschmack etwas “verschrumpelt” und trocken aussah. Es schien den Leuten aber zu schmecken. Auf Platz zwei folgte aber schon die Hühnerbrust “Oriental”, war recht ungewöhnlich für ein Vitality-Gericht ist. Auf Platz drei folgten meiner Meinung nach die Asia-Gerichte und den vierten Platz belegten, mit nur sehr geringen Abstand, die Spinat-Ricotta-Tortellini.

Mein Abschlußurteil:
Hühnerbrust: ++
Tomaten-Gemüse-Sauce: ++
Weichweizen-(Ebly)-Risotto: ++
Joghurt: +

Saltimbocca vom Hühnchen auf Weizensockel [01.06.2012]

Wie Freitag leider häufig anzutreffen, erwies sich auch das heutige Angebot als eher dürftig – zumindest für meinen Geschmack. Auf Asia-Gerichte wie Gebackene Ananas und Banane oder Kali Au – Rindfleisch gebraten mit Bambus, Karotten, Lauch und Chinapilzen hatte ich aufgrund der Tatsache dass ich ja erst gestern Asiatisch gespeist hatte keine Lust, das Panierte Seelachsfilet mit Zitronenecke und Kartoffelsalat bei Tradition der Region sagte mit aufgrund des Kartoffelsalats nicht zu und der Kaiserschmarrn mit Apfelmus, der an der Globetrotter-Theke angeboten wurde fiel wegen seiner Eigenschaft als Süßspeise aus. Blieb also nur noch das Saltimbocca vom Hühnchen auf Weizensockel mit Tomaten und Zucchini bei Vitality, welches ich mit noch mit einem kleinen Becher Fruchtsalat komplettierte.

Hähnchen-Saltimbocca auf Weizensockel

Und selbst wenn es nicht das einzige Gericht gewesen wäre das mir heute zusagte, wäre es auch so eine gute Wahl gewesen. Man hatte sich dieses Mal wirklich die Mühe gemacht in das große, saftige Stück Hähnchenbrust vor dem Braten eine tiefe Tasche zu schneiden und es mit einer dickeren Scheibe mageren Geflügelaufschnitts und zahlreichen Salbeiblättern zu füllen anstatt alles einfach nur oben auf zu legen. Vor allem durch die Salbeiblätter angenehm würzig muss ich sagen. Und auch die Gemüsebeilage aus klein gewürfelten Zucchini, und Stücken geschälter Tomaten, die mild mit einigen Kräutern gewürzt zu sein schein gab es keinerlei Grund zur Kritik. Vermengt mit dem angenehm al dente gekochten Weichweizen ergänzten sie alles zu einem wirklich sehr leckeren Gericht, dass mit gerade mal 533kcal auch angenehm leicht war. Daran änderte der kleine Becher Fruchtsalat, in dem ich frische Stücke von Apfel, Birne, Melone, Ananas, Weintrauben, Erdbeeren, Aprikosen und Kiwi entdeckte, auch nicht mehr viel. Ich konnte also sehr zufrieden sein.
Bei den anderen Kantinengästen ware heute aber, ganz wie es zu erwarten gewesen war, das panierte Seelachsfilet ohne jeden Zweifel am beliebtesten und landete ohne jeglichen Zweifel auf Platz eins der allgemeinen Beliebtheitsskala. Auf Platz zwei folgten schließlich wie gewohnt die Asia-Gericht und erst auf Platz drei schließlich das Saltimbocca. Platz vier belegte schließlich der Kaiserschmarrn, der aber auch vereinzelt als zusätzlicher Nachtisch genutzt worden war. Ein Ergebnis das Aufgrund des Angebots zu erwarten gewesen war, daher kann ich hier glaube ich auf jegliches weitere Kommentar verzichetn.

Mein Abschlußurteil:
Saltimbocca vom Hühnchen: ++
Zucchini-Tomaten-Gemüse: ++
Weichweizen (Weizensockel): ++
Fruchtsalat: ++

Saltim Bocca vom Hühnchen mit Tomate & Zucchini [13.04.2012]

Eigentlich wäre es ja heute an der Zeit gewesen der Asia-Thai-Küche eine Chance zu geben und die dort angebotenen Speisen wie Feng shi Tzau Min – Gebratene Glasnudeln mit verschiedenem Gemüse nach Quanton Art oder Pad Bai Kraprao Pla Muek – Gebratener Tintenfisch mit Chili, frischem Gemüse und frischem Thai Basilikum hätten mir auch beide zugesagt, während die traditionell-regionalen 4 St. Reiberdatschi mit Apfelmus und das Panierte Seelachsfilet mit Kartoffel-Gurkensalat bei Globetrotter weniger meinen Zuspruch fanden. Aber dann entdeckte ich in der Sektion Vitality ein Saltim Bocca vom Hühnchen auf Weizensockel mit Tomate und Zucchini, da mit gerade mal 418kcal pro Portion auch noch einen angenehm leichten Genuss versprach – da konnte ich unmöglich widerstehen und griff zu diesem Gericht. Dazu gesellte sich noch ein Becherchen Rhabarberquark von der Desserttheke auf mein Tablett.

Saltim Bocca vom Hühnchen mit Tomate & Zucchini / Chicken saltimbocca with tomato & zucchini

Hinter dem Begriff Weizensockel verbarg sich natürlich wie üblich eine Portion Zart- bzw. Weichweizen, auch häufig nach dem größten Anbieter hier “Ebly” genannt. Dazu hatte man einen würzigen Gemüsemix aus Zucchini, geschälten, gestückelten Tomaten und etwas in kleine Streifen geschnittenen Kohl sowie etwas milde, geschmacklich kaum ins Gewicht fallende Sauce mit auf den Teller getan. In dieser Sauce ruhte schließlich das eigentlich Saltim Bocca (oder Saltimbocca), ein großes Stück saftig-zarter Hähnchenbrust, das mit einem Blatt Salbei und einer dünnen Scheibe Kochschinken belegt und so gebraten worden war. Wie wir ja inzwischen wissen wird ein echtes Saltimbocca natürlich aus dünnem Kalbsschnitzel und Parmaschinken gemacht, aber auch die Variante mit Huhn und gekochtem Schinken erwies sich als wirklich gelungen. Der kleine Becher angenehm dickflüssigen Quarks mit reichlich Rhabarber, welchen man noch mit einer Scheibe Sternfrucht und einem Schoko-Keks-Stick garniert hatte, schloss das heutige Mittagsmahl schließlich schmackhaft ab.
Auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala, die ich wie immer durch Beobachtung der Vorlieben der anderen Gäste erstellte, erlangte heute das panierte Seelachsfilet den ersten Platz, aber eng gefolgt von den Asia-Gerichten. Ebenfalls eng auf folgte schließlich das Saltim Bocca auf Platz drei und die Reiberdatschi auf Platz vier. Hier also mal wieder keinerlei Überraschungen – die Platzierung entsprach genau den bisherigen Erfahrungswerten.

Mein Abschlußurteil:
Saltim Bocca vom Hühnchen: ++
Tomaten-Zucchini-Gemüse: ++
Weizensockel: ++
Rhabarberquark: ++

Weichweizen-Paella mit Shrimps, Muscheln & Rotbarsch – das Rezept

Am heutigen Sonntag war mir der Appetit nach etwas mit Fisch und Meeresfrüchten und daher entschloss ich mich dazu mal eine Paella zu machen. Jedoch keine gewöhnliche Paella mit Reis sondern eine Variation mit Weichweizen, auch Ebly genannt. Neben reichlich Gemüse fügte ich außerdem Rotbarschfilet, Muscheln und Shrimps mit hinzu. Zwar war ich nicht sicher ob das Ganze gelingen würde, da ich hier einfach verschiedene Rezepte die in diese Richtung gingen nach eigenem Gutdünken kombinierte, doch das Ergebnis konnte ich einfach nur als sehr gelungen bezeichnen – daher möchte ich es nicht versäumen das so entstandene Rezept Rezept hier kurz vorzustellen.

Was benötigen wir also für 2 Portionen?

125-150g Weichweizen (Ich hatte noch welchen im Kochbeutel vorrätig)
01 - Zutat Weichweizen

200-250g Rotbarschfilet
02 - Zutat Rotbarschfilet

100g Shrimps (Garnelen)
03 - Zutat Shrimps

1 kleine Dose Muscheln in Knoblauchsauce (115g)
04 - Zutat Muscheln in Knoblauchsauce

1 kleine Zucchini
05 - Zutat Zucchini

2 kleine oder 1 große Möhre
06 - Zutat Möhren

1 kleine Paprika
07 - Zutat Paprika

1 kleine Zwiebel
09 - Zutat Zwiebel

1 kleine Dose Champignons (200g)
08 - Zutat Champignons

1 kleine Dose Brechbohnen (200g)
10 - Zutat Brechbohnen

zum Würzen Salz, Curry, Pfeffer und Zitronensaft
11 - Zutat Gewürze

sowie etwas Olivenöl zum anbraten

Zuerst kochen wir nun den Weichweizen gemäß Packungsbeschreibung in etwas Salzwasser.
12 - Weichweizen kochen

Während dieser kocht, wenden wir uns dem Gemüse zu und bereiten es vor. Dazu schälen wir die Möhren
13 - Karotte schälen

und raspeln sie mit Hilfe einer Küchenreibe (oder Maschine) sehr fein.
14 - Karotte fein reiben

Die Zucchini waschen wir und raspeln sie etwas grober.
15 - Zucchini grob reiben

Außerdem entkernen wir die Paprika und schneiden sie klein,
16 - Paprika fein würfeln

würfeln die Zwiebel sehr fein
17 - Zwiebel fein würfeln

und vierteln oder halbieren, je nach Größe, die Champignons.
18 - Champignons vierteln

Sobald der Weichweizen fertig gekocht ist, befreien wir ihn aus dem Kochbeutel und stellen ihn erst einmal bei Seite.
19 - Weichweizen beiseite legen

Außerdem zerteilen wir das Rotbarschfilet in mundgerechte Stücke und bestreuen es mit etwas Salz sowie einem Spritzer Zitronensaft.
20 - Fisch würfeln und Salzen

In einer großen Pfanne schwitzen wir nun die Zwiebelstücke mit etwas Olivenöl an
21 - Zwiebeln anschwitzen

und geben dann die Paprikastücke hinzu, die wir einige Minuten mit anbraten.
22 - Paprika mit anbraten

Anschließend geben wir die grob gerieben Zucchini
23 - Zucchini addieren

und die fein geriebenen Möhren mit in die Pfanne.
24 - Karotten hinzu geben

Wenig später folgen die Champignons
25 - Champignons rein

und die Brechbohnen.
26 - Bohnen dazu

Alles lassen wir nun einige Minuten gut durchbraten und würzen es dabei mit Pfeffer, Salz und Curry.
27 - Würzen

Schließlich geben wir noch den Weichweizen hinzu
28 - Weichweizen beigeben

und vermengen diesen gut mit dem Gemüse. Dann drehen wir die Platte auf eine niedrige Stufe herunter.
29 - Gut verrühren

In einer weiteren, kleineren Pfanne braten wir nun die Muscheln in etwas Öl an und gießen dabei etwas der Knoblauchmarinade aus der Dose mit hinzu.
30 - Muscheln anbraten

Dann geben wir das Rotbarschfilet
31 - Rotbarsch mit rein

und wenig später auch die Shrimps mit hinzu.
32 - Shrimps dazu

Beim braten entsteht etwas Flüssigkeit in der Pfanne und wir braten unter gelegentlichem Umrühren nun alles
33 - Flüssigkeit entsteht

bis diese Flüssigkeit vollständig eingekocht ist.
34 - Flüssigkeit eingekocht

Dann geben wir Fisch und Meeresfrüchte zu der Weichweizen-Gemüse-Mischung
35 - Meeresfrüchte hinzu geben

und heben es unter, wobei wir die Pfanne wieder auf eine mittlere Stufe hochschalten.
36 - Gut unterheben

Anschließend probieren wir alles
38 - probieren

und schmecken es noch einmal mit Salz, Pfeffer, Curry und einem Spritzer Zitronensaft ab.
37 - nachwürzen

Dann bleibt nichts mehr zu tun als das Gericht zu servieren.
39 - Weichweizen-Paella / Soft wheat paella - Serviert

Eine wirklich sehr gelungene Paella wie ich bereits nach den ersten Bissen feststellen durfte. Die Mischung aus Fisch und Meeresfrüchten harmonierte Geschmacklich wie ich fand wunderbar mit den verwendeten Gemüsesorten und natürlich dem Zartweizen als Sättigungsbeilage. Abgerundet wurde alles schließlich durch Salz, Pfeffer und natürlich vor allem dem Curry und dem Spritzer Zitronensaft.

40 - Weichweizen-Paella / Soft wheat paella - CloseUp

Ein wirklich leckeres und auch recht schnell zubereitetes Gericht, das mit ca. 1200kcal für alles, also 600kcal pro Portion auch absolut im Rahmen für einen leichten Mittags- oder Abendgenuss ist.

In diesem Sinne: Guten Appetit

Mediterrane Gemüsepfanne auf Weichweizen [08.08.2011]

Auch zum diesmaligen Wochenanfang fanden sich wieder einige interessante Gerichte auf der Speisekarte. Neben Poh Piard Thord – Knusprige Frühlingsröllchen und Gai Pad Bai Krapao – Gebratene Hähnchenfiletstreifen mit Chili, frischem Gemüse und frischem Thai-Basilikum an der Asia-Thai-Theke fanden sich im Angebot der regulären Küche auch Paprikarahmschnitzel mit Kartoffelröstinchen im traditionell-regionalen Sektor – ein Gericht dass ich hier, hier, hier in dieser oder ähnlicher Form schon einmal genossen hatte. Außerdem gab es noch einen Coq au vin – Geschmorte Hähnchenkeule in Rotweinsauce auf Tagliatelle im Bereich Globetrotter – etwas ähnliches hatte ich hier, hier, hier und hier bereits verzehrt hatte. Obwohl mich wohl das Paprikarahmschnitzel am meisten reizte, entschied ich mich dann aber doch für die Gemüsepfanne auf mediterrane Art mit Kräuterrisotto vom Weichweizen aus der Sektion Vitality, denn ich hatte durch meine Kochaktionen am Wochenende ja doch etwas mehr geschlemmt als gut für meine Kalorienbilanz ist. Also heute mal wieder etwas Vegetarisches, das ich mir noch mit einem kleinen Becherchen Erdbeerpudding ergänzte.

Mediterrane Gemüsepfanne auf Weichweizen / Mediterranen vegetable stir fry on soft wheat

Zwar hatte man es mit der Flüssigkeit doch etwas sehr gut gemeint, aber das war zum Glück der einzige Kritikpunkt an diesem Mittagsgericht. Auf einer großen Portion angenehm weichen Weichweizen fand sich eine würzige Mischung aus verschiedenen Gemüsesorten, unter denen ich Zucchini, Auberginen, Champignons, geschälten Tomaten, grünen Oliven und Paprikastreifen in rot und grün. Außerdem meine ich auch einige wenige Stücke Stangensellerie entdecken zu können. Und alles war in einer würzigen, pikanten Brühe angerichtet. Auch wenn kein Fleisch drin war fand ich das Gericht recht lecker und vor allem sättigend. Und bei gerade mal 472kcal war auch durchaus der cremige Erdbeerpudding noch drin, den man mit einigen Pistazien und einer Schoko-Keks-Stange garniert war.
Beim Gros des heutigen Kantinenpublikums lag die Vorliebe heute natürlich ohne Frage beim Paprikarahmschnitzel, dass mit klaren Vorsprung vor allen anderen Gerichten ohne jeden Zweifel auf Platz eins der allgemeinen Beliebtheitsskala landete. Auf Platz zwei folgten die Asia-Gerichte, auf Platz drei der Coq au vin und auf Platz vier schließlich die Mediterrane Gemüsepfanne die ich gewählt hatte. Das entsprach auch meinen Erwartungen – vegetarische Gerichte haben es ja immer etwas schwerer. Dennoch bereute ich meine Entscheidung nicht – auch wenn ich das nächste Mal auf die Hälfte der Brühe gerne verzichte.

Mein Abschlußurteil:
Mediterrane Gemüsepfanne: ++
Weichweizenrisotto: ++
Erdbeerpudding: ++