Mini-Kirschtasche & Salatplatte mit Schinken & Frischkäse [06.03.2012]

Nachdem der Nachmittag mit einer Mini-Kirschtasche und einer Tasse Kaffee überbrückt worden war,

Kaffee & Gebäckstück

gönnte ich mir am Abend schließlich je eine Scheibe Weiß- und Vollkornbrot zu denen es einen gemischten Salatteller mit Essigdressing, etwas Ei sowie einer Portion Frischkäse und vier Scheiben gekochten Schinken serviert wurden.

Dinner dish

Wenn ich gewusst hätte, dass sie Brotscheiben so klein sind, hätte ich mir doch glatt eine mehr bestellt. Zur Auswahl stehen hier übrigens Graubrot, Vollkornbrot, Weißbrot und Knäckebrot. So ergaben sich zwei sehr umfangreich belegte Brote, die ich durch den Salat aus geraspelten Möhren und Radieschen, einigen Paprikastreifen, Tomate und Ei ergänzte. Ich gebe zu dass ich, hätte ich die Wahl gehabt, auch auf den Salat verzichtet hätte, aber wo man ihn mir schon mal serviert hatte, wollte ich ihn natürlich nicht zurück gehen lassen.
Nichts besonderes, aber für den Abend reichte es absolut aus den Hunger zu stillen.

dinner layers X

dinner layers X

Heute mal gemischt – wir sehen:
Oben: Geflügelfrikadelle und Kräuerfrischkäse auf Mehrkornbrot
Mitte: Rindersalami und Emmentaler auf Sandwichbrot
Unten: Kochschinken und Irish mild Käse auf Mehrkornbrot

[Part I] [Part II] [Part III] [Part IV] [Part V]
[Part VI] [Part VII] [Part VIII] [Part IX]

dinner layers IX

dinner layers IX

Die heutige Zusammenstellung (jeweils auf Sandwichbrot):
– Oben: Kochschinken auf Kräuterfrischkäse
– Mitte: Rindersalami auf Emmentaler
– Unten: Hähnchenbrust auf Irish mild Käse

[Part I] [Part II] [Part III] [Part IV] [Part V] [Part VI] [Part VII] [Part VIII]

Bergbauern-Auflauf – das Rezept

Auf der Suche nach einem interessanten Kochexperiment für den Samstag stieß ich auf die Zubereitungsanleitung für den sogenannten Bergbauern-Auflauf – im Grunde genommen ein Brotauflauf mit Käse. Auch wenn ich schon viele verschiedene Aufläufe in meinem Leben gemacht habe, ein Brotauflauf war noch nicht dabei gewesen. Und lecker klang es auch noch. Somit stand meine Wahl fest und ich entschloss mich dazu, mich heute mal an diesem Brotauflauf zu versuchen. Da ich nicht sicher war ob es gelingen würde, wählte ich erst einmal eine kleinere Zubereitungsform.

Was benötigen wir also für 2 Portionen?

200g Weißbrot
03 - Zutat Weißbrot

180g Bergkäse (Das Originalrezept sprach hier von Gouda, aber ein Bergbauer hat bestimmt eher diese Käsesorte verfügbar, also disponierte ich hier spontan um)
02 - Zutat Bergkäse

180g Schinken / Salami (Wer es würzig mag nimmt beides, etwas milder wirds nur mit Schinken)
04 - Zutat Schinken & Salami

1 kleine Stange Porree (Optional – war nicht Bestandteil des Rezepts, die hatte ich aber noch im Kühlschrank und musste verbraucht werden)
01 - Zutat Porree

200ml Milch
05 - Zutat Milch

2 Eier
06 - Zutat Eier

etwas Streukäse (ich verwendete Gouda den ich noch im Kühlschrank hatte)
07 - Zutat Streukäse

Außerdem benötigen wir noch:
1-2 TL Petersilie
3/4 EL Mehl
Pfeffer, Salz und Muskatnuss zum würzen
etwas Butter zum andünsten des Porree und zum ausfetten der Form

Zuerst waschen wir den Porree, schneiden ihn in Ringe und dünsten ihn mit etwas Butter an. Ihn stellen wir dann zum Abkühlen zur Seite.
08 - Lauch andünsten

Außerdem können wir den Backofen bereits auf 200 Grad vorheizen. Dann würfeln wir sowohl das Brot
09 - Brot in Würfel schneiden

als auch Wurst, Schinken und den Bergkäse
10 - Käse in Würfel schneiden

und vermengen alles mit dem angedünsteten Lauch in einem passenden Behältnis.
11 - Vermengen

Alles geben wir dann in eine ausgefettete Auflaufform.
12 - In Auflaufform schichten

Die Milch, das Mehl und die beiden Eiern verrühren wir und schmecken es mit Petersilie, Salz, Pfeffer und Muskatnuss ab
13 - Eier, Milch & Gewürze verrühren

um es dann gleichmässig über den Inhalt der Auflaufform zu verteilen.
14 - Über die Mischung giessen

Abschließend bestreuen wir alles noch mit dem Streukäse.
15 - Mit Käse bestreuen

Ist der Backofen aufgeheizt, geben wir die Auflaufform hinein und überbacken es alles für ca. 40 Minuten.
16 - überbacken

Ist der Käse sowohl oben als auch zwischen den Brotwürfeln zerlaufen, können wir die Form schließlich entnehmen
17 - Bergbauern-Auflauf - Fertig-gebacken

und das Gericht servieren.
18 - Bergbauern-Auflauf - serviert

Das Gericht erwies sich durchaus leckere Kreation. Ich hätte zwar etwas darauf achten sollen dass die Brotwürfel nicht zu sehr hoch standen, denn einige Spitzen waren etwas dunkel und sehr kross geworden, davon aber abgesehen kann ich dieses Kochexperiment als wirklich gelungen bezeichnen. Die Eier waren in der Milch gestockt und hatten zusammen mit dem zerlaufenen Bergkäse eine relativ feste Masse mit dem Brot gebildet. Der zusätzliche Porree hatte nicht geschadet, ich fand aber dass er den Geschmack des Käses etwas übertünchte – wir werde ihn das nächste Mal wohl besser weglassen. Schinken und vor allem die Salami gaben dem ganzen aber einen angenehm würzigen Geschmack, der sehr gut mit dem Rest harmonierte. Das Ganze erwies sich als schmackhaft und vor allem sehr sättigend.

19 - Bergbauern-Auflauf - CloseUp

Was die Nährwerte angeht braucht sich dieses Gericht natürlich auch nicht zu verstecken. Vor allem der recht fetthaltige Bergkäse zwischen den Brotwürfeln dürfte hier die Summe nach oben getrieben haben, aber auch Schinken und Salami haben ihren Teil dazu beigetragen. Aber ein Bergbauer brauchte wohl diese Kalorien für seine Arbeit – also passt der Name eindeutig sehr gut zu diesem Brotauflauf. Mir hat er auf jeden Fall gut geschmeckt und er ist auch – sieht man mal von der Backzeit ab – schnell und unkompliziert zubereitet. Alternativ kann man das Ganze wie ich erfuhr auch mit anderen Brotsorten zubereiten, so macht Graubrot das ganze noch etwas deftiger und Zwiebelbrot gibt dem Gericht eine zusätzliche Würze. Eventuell könnte man das Ganze auch noch mit zusätzlichen, geschmacklich weniger dominanten Gemüsesorten kombinieren. Für experimentierfreudige Köche besteht hier also durchaus Potential. Ich war mit meiner heutigen Kreation aber erst mal soweit zufrieden und hoffe dem einen oder anderen Koch mit diesem Beitrag eine kleine Anregung geben zu können.

In diesem Sinne: Guten Appetit

Kastenweißbrot / American Soft Bread – das (Back-)Rezept

Heute wollte ich mal meine Backkenntnisse vertiefen und entschied mich dazu, mich am Brotbacken zu versuchen. Das erste Rezept das ich in diesem Zusammenhang mal probieren wollte, war ein einfaches Kastenweißbrot nach Amerikanischer Art (American Soft Bread).

Wir benötigen:

30g Butter
01- Zutat Butter

150g Weizenmehl (Typ 405)
02 - Zutat Mehl 405

300g Weizenmehl (Typ 550)
03 - Zutat Mehl Typ 550

1 Päckchen Trockenhefe
04 - Zutat Trockenhefe

280ml Milch
05 - Zutat Milch

1 gestrichenen EL Zucker
06 - Zutat Zucker

1/2 TL Salz
07 - Zutat Salz

Zuerst geben wir alle Zutaten in eine große Schüssel
08 - Zutaten in Schüssel

und kneten dann alles einige Minuten mit dem Knethaken durch. Ich verwendete zum Schluß auch noch die Hände um den Teig glatt zu ziehen.
09 - Kneten

Den fertigen Teig
10 - vor dem aufgehen

decken wir dann ab und lassen ihn eine Stunde ruhen und etwas gehen.
11 - abgedeckt lagern

Danach hat er sein Volumen vergrößert
12 - Teig aufgegangen

und wir kneten ihn noch einmal kurz durch
13 - auskneten

bevor wir ihn in eine eingefettete Kastenform geben und noch einmal für einmal für etwa eine Stunde abgedeckt ruhen.
14 - In Form geben

Nach etwa einer Stunde sollte er noch einmal ein wenig aufgegangen sein
15 - noch mal aufgegangen

worauf hin wir ihn auf der Oberfläche etwas einritzen
16 - einritzen

und dann den Backofen auf 175 Grad vorheizen. Ist der Backofen aufgeheizt, geben wir die Form hinein und lassen das ganze etwa 40 Minuten backen.
17 - Backen

Das Ergebnis konnte sich – zumindest für meinen ersten Brotbackversuch – sehen lassen wie ich fand.
18 - fertig gebacken

Auf einem Rost ließ ich es für einige Zeit auskühlen – ich hatte nämlich gelesen dass man frisch gebackenes Brot nicht sofort anschneiden sollte. Auf einen Rost sollte man Brot übrigens legen weil es ansonsten von unten anfängt zu nässen. Ob das Brot durchgeabcken ist kann man übrigens einfach testen, indem man mit dem Fingerknöchel auf den Brotboden klopft. Klingt es hohl ist es durch.
19 - auskühlen lassen

Nach einer halben Stunde war der Laib aber dann so weit abgekühlt, dass ich es wagen konnte ihn anzuschneiden.
20 - angeschnitten

Der Geschmack erwies sich zwar als leicht süßlich, aber ich fand dass es trotzdem auch ganz gut zu kräftigen Belägen wie Wurst passte. Ich hatte zwar erwartet, dass das Brot beim Backen etwas mehr aufgeht, doch auch so war es absolut genießbar und lecker.

21 - Struktur

Frisch schmeckt es natürlich am besten, aber ich bin sicher dass es sich einige Tage in einer luftdichten Tüte auch noch halten wird. Für mein erstes Backexperiment war ich auf jeden Fall mit dem Ergebnis recht zufrieden. Macht Lust auf mehr – mal schauen was es noch so an Backrezepten gibt… 😉