Posts Tagged ‘weiße schokolade’

Griechisches Bifteki mit frischen Zwiebeln, Tzatziki & Dujvec-Reis [12.04.2016]

Tuesday, April 12th, 2016

Heute überlegte ich tatsächlich kurz, ob ich nicht mal an der Asia-Thai-Theke zugreifen sollte, wo sowohl der Kao Pad- Gebratener Reis mit Ei, Frühlingszwiebeln und Gemüse in Sojasauce als auch das für Dienstag übliche Pla Pad Ped – Gebratenes Fischfilet mit Chili-Bratgemüse sahen heute recht gelungen aus. Zumal mich weder die Spinat Cannelloni mit Tomatensauce und leichter Weißweinsauce gratiniert bei Vitality noch der recht trocken wirkende Wiener Tafelspitz mit frischem Meerrettich und Kürbiskernöl, dazu Wirsing und Bouillonkartoffeln bei Tradition der Region nicht sonderlich ansprachen. Doch dann entschied ich mich doch für den Griechischen Bifteki mit frischen Zwiebeln, Tzatziki und Djuvecreis aus dem Bereich Globetrotter der Speisekarte unseres Betriebsrestaurants. Dazu gesellte sich noch ein Schälchen Mischgemüse von der Gemüsetheke sowie ein Becherchen Weißes Schokomousse mit Kirschen aus dem heutigen Dessert-Angebot.

Greek bifteki with fresh onions, tzatziki & djuvec rice / Griechisches Bifteki mit frischen Zwiebeln, Tzatziki & Dujvec-Reis

Im Vergleich zu früheren Varianten der Bifteki wie zum Beispiel hier, hier oder hier, bei denen man dieses griechische Hacksteak es in Form von mehreren kleinen, mit Schafskäse versetzten Frikadellen serviert hatte, bestand es dieses Mal aus einem einzelnen großen Stück, das nicht nur schön locker und saftig war, sondern auch mit Tomatenstückchen versetzt und einem großzügigen Stück Feta gefüllt war.

Greek bifteki - Lateral cut / Griechische Bifteki - Querschnitt

Ich fand diese Variante sehr gelungen und hoffe, dass man sie auch in Zukunft beibehält. Das mit Gurkenstückchen versetzte Tzatziki war heute zwar leider etwas dünn geraten, aber von seiner Würze her passte es gut und half außerdem, den heute recht körnigen, leicht gewürzten Reis zu binden, damit er besser mit der Gabel aufgenommen werden konnte. Allerdings hätte man aus dem Reis meiner Meinung nach noch etwas mehr machen können, denn für einen richtigen Djuvec-Reis war er mir zu lasch und bleich – daher kann ich hier keine volle Punktzahl geben. An den frischen Zwiebeln gab es aber nichts zu meckern. Dafür wurde ich wiederum vom Mischgemüse aus orangen und gelben Möhren sowie Schwarzwurzeln ziemlich enttäuscht, denn das Gemüse war nicht nur stark abgekühlt, sondern auch total zerkocht und matschig. Glücklicherweise entschädigte mich das recht süße, aber sehr schmackhafte und cremige weiße Schokomousse auf einer Schicht entkernter Kirschen mich wieder etwas für diesen Fehlgriff. Abgesehen vom Gemüse konnte ich also zufrieden sein.
Als ich mich auf den Tabletts der anderen Gäste umsah, meinte ich erkennen zu können dass auch hier viele zum Bifteki gegriffen hatten, womit diesem Gericht eindeutig der erste Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala zustand. Auf Platz zwei folgte der Tafelspitz, der sich aber nur mit einem kleinen Vorsprung gegen die Asia-Gerichte auf dem dritten Platz durchsetzen konnte. Mit ebenfalls geringen Abstand schlossen sich danach die vegetarischen Spinat-Cannelloni auf Platz vier an.

Mein Abschlußurteil:
Bifteki: ++
Frische Zwiebeln: ++
Tzatziki: ++
Djuvec-Reis: +
Mischgemüse: –
Weisses Schokomousse mit Kirschen: ++

Hokifilet mit Fenchel in Safransauce & Wildreis-Mix [02.12.2015]

Wednesday, December 2nd, 2015

Wie eigentlich am Mittwoch üblich, aber in letzter Zeit von mir leider etwas vernachlässigt, wollte ich heute nun endlich mal wieder beim für diesen Wochentag üblichen Fischgericht zugreifen und ich hatte Glück, denn mit einem Gebratenen Hokifilet mit Fenchelgemüse in Safransauce und Wildreismix stand im Bereich Vitality ein bereits bekanntes und bewährtes Gericht auf der Speisekarte. Obwohl ich zugeben muss, dass mir die Entscheidung etwas schwer fiel, denn sowohl die Allgäuer Käsespätzle mit Röstzwiebeln bei Tradition der Region als auch das außerplanmäßige Zusatzangebot in Form eines Kalbsbratens mit Bratensauce und Kartoffelsalat hatten ihren gewissen Reiz. Nur das Züricher Geschnetzelte vom Schwein mit Kartoffelröstis bei Globetrotter lehnte ich wegen seiner wässrigen Sauce von vornherein ab. und auch für die Asia-Thai-Gerichte an der Wok-Theke wie Asiatisches Gemüse herzhaft gebraten mit Thaicurry in Kokosmilchsauce und Nua Pad Pram Hoi – Rindfleisch mit Broccoli und Karotten in Austernsauce konnte ich mich nicht begeistern. Zum Fisch gesellte sich dann noch ein Glas Mousse Weiße Schokolade aus dem heutigen Dessert-Angebot.

Hoki filet with fennel in saffron sauce & rice / Hokifilet mit Fenchel in Safransauce & Wildreis-Mix

Das in dünner Panade gebratene Hokifilet war heute nicht wie sonst am Stück, sondern in kleineren Stücken serviert worden, wobei die Panade teilweise etwas sehr knusprig geraten war, aber das Fischfilet im Inneren war zart und saftig wie gewohnt, so dass ich hier keinerlei Abzüge in der Wertung zu geben gedenke. Und das Fenchelgemüse in seiner leicht cremigen Safransauce erwies sich dieses Mal als deutlich würziger als ich es von früheren Versionen in Erinnerung hatte, aber das machte es nicht schlechter und es passte dennoch wunderbar zum Fisch. Der lockere, körnige Reis, in den zahlreiche Wildreis-Körner gemischt worden waren, erwies sich ebenfalls als überaus passende Sättigungsbeilage. Einzig beim Aroma des Dessert haperte es heute wieder ein wenig, aber glücklicherweise wurde das durch die Fruchtsauce, sie man zum garnieren verwendet hatte gut kompensiert, so dass ich hier heute mal ausnahmsweise auf einen Punktabzug verzichte.
Auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala lieferten sich heute das Züricher Geschnetzelte und die Käsespätzle ein enges Kopf-an-Kopf-Rennen um den ersten Platz und ich war nach mehrmaligen hinsehen der Meinung, dass die Käsespätzle dieses mit knappen Vorsprung für sich entscheiden konnten und das Geschnetzelte somit auf Platz zwei verweisen. Auf dem dritten Platz folgten die Asia-Gerichte und Platz vier belegte meiner Meinung nach der Kalbsbraten und knapp dahinter folgte das Hokifilet auf dem fünften Platz.

Mein Abschlussurteil:
Hokifilet: ++
Fenchelgemüse in Safransauce: ++
Wildreismix: ++
Mousse weiße Schokolade: ++

Grillteller mit Ofenkartoffel & Quarkdip [02.09.2015]

Wednesday, September 2nd, 2015

Für einen Mittwoch sahen heute eigentlich alle Gerichte recht gut aus. An der Asia-Thai-Theke, reizte mich besonders das Gung Po Jau Yu – Tintenfisch gebraten mit Gemüse und Chinapilzen in Hoi Sin Sauce, das dort neben Gebratenen Mienudeln mit verschiedenem Gemüse in Hoi Sin Sauce angeboten wurde. Das heutige Fischgericht bei Vitality, heute ein Gedünstetes Seelachsfilet nach “Espanyol Art” mit Kräuter-Knoblauchkartoffeln, sah zwar auch gut aus, konnte sich aber nicht mit den heute sehr verlockend aussehenden Spinat-Ricottatortellini mit Tomatensugo und Mozzarellakugeln bei Globetrotter und vor allem nicht mit dem Grillteller mit Schweine- und Putensteak, Grillwürstchen und Bauchspeck, dazu Ofenkartoffel mit Quarkdip bei Tradition der Region messen. Und da die Schlange vor der Theke mit Fisch und Tortellini deutlich länger war, fiel meine Wahl schließlich auf den Grillteller. Dazu gesellte sich noch ein selbst zusammengestellter Salat von der Salattheke sowie ein als weiße Schokolade Mousse aus dem heutigen Dessert-Angebot.

BBQ dish with pork & turkey steak, sausages & pork belly & oven potato with curd dip / Grillteller mit Schweine- & Putensteak, Grillwürstchen & Bauchspeck, dazu Ofenkartoffel mit Quarkdip

Sowohl die beiden kleinen Steaks von Pute und Schwein als auch die beiden kleinen Bratwürstchen Nürnberger Art waren von recht guter Qualität und auch über die wenigen Knorpel in dem Stück Bauchfleisch konnte man hinweg sehen. Bei den Röstzwiebeln, mit denen man das Fleisch großzügig garniert hatte, musste ich allerdings feststellen, dass man es mit dem Rösten nicht ganz so genau genommen hatte, denn zwischen den knusprigen Stücken fanden sich auch größere Stücke, die nicht ganz geröstet worden waren. Eine kleine Nachlässigkeit, über die ich aber ebenfalls hinweg sehen kann, da ich Zwiebeln in fast allen Formen schätze. Bei der mehr als männerfaustgroßen, in Folie gegarten Kartoffel musste ich schließlich zwar feststellen, dass sie ein klein wenig weich geraten war, aber das würde durch die außen in der Folie mitgegarten Kräuter und den sehr gelungenen Quark-Kräuterdip mehr als nur aufgewogen. Und auch die kleine Schüssel Salat, die mir heute aus weißen Riesenbohnen, Mais, Streifen von roter Beete und Kidneybohnen mit einem Balsamico-Dressing zusammengestellt hatte, gab keinen Grund zur Kritik. Nur beim angenehm luftigen und lockeren Dessert musste man mal wieder das Aroma etwas suche. Es schmeckte eindeutig nach weißer Schokolade, aber man musste seine Geschmacksmuskeln mal wieder etwas anstrengen. Deswegen hier heute ein kleiner Punktabzug. Inesgesamt zwar ein recht fleischlastiges gericht, aber auf jeden Fall sehr lecker.
Beim Rennen um die Platz eins auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala lag der Grillteller heute zwar knapp vorn, aber die vegetarischen Tortellini waren ihm eng auf den Fersen und konnten Platz zwei für sich sichern. Auf dem dritten Platz folgten die Asia-Gerichte und der Fisch belegte mit kleinem Abstand Platz vier.

Mein Abschlußurteil:
Fleisch: ++
Röstzwiebeln: ++
Ofenkartoffel: ++
Quark-Kräuterdip: ++
Saltmischung: ++
Mousse weiße Schokolade: +

Gulaschsuppe vom Rind mit Paprikastreifen, Kartoffelwürfeln & Baguette [08.12.2014]

Monday, December 8th, 2014

Nachdem ich mich gegen die Asia-Thai-Angebote wie Poh Piard Thord – Knusprige Frühlingsröllchen oder Gung Pao Ngao – Rindfleisch gebraten mit Chili, Knoblauch, Morcheln, Bambus und Gemüse entschieden hatte und auch die Spiralnudeln mit Paprikaragout bei Vitality heute nicht das richtige für mich zu sein schienen, blieben noch die Gulaschsuppe vom Rind mit Paprikastreifen, Kartoffelwürfeln und Baguette bei Tradition der Region und die 6 Stück Nürnberger Rostbratwürstchen auf Sauerkraut mit Kartoffelpüree bei Globetrotter, aus denen ich wählen konnte. Zuerst neigte ich zwar zu den Rostbratwürstchen, entschied mich dann aber doch noch zur Gulaschsuppe um und ergänzte diese noch um ein Becherchen Mousse weiße Schokolade aus dem heutigen Dessert-Angebot.

Goulash soup with baguette / Gulaschsuppe mit Baguette

Was den Geschmack anging erwies sich diese Suppenzubereitung als überaus gelungen, würzig und leicht pikant so wie ich es von einer Gulaschsuppe erwarte. Und auch was die Konsistenz anging war ich überaus zufrieden, auch wenn ich zugeben muss dass ich die zahlreichen Rinfleischstücke als ein wenig zu klein geschnitten empfand. Ich bin ja eher ein Freund der großen Gulaschwürfel. Aber gemeinsam mit dem Gemüse, zu dem neben Paprikastreifen und Kartoffelwürfel aus der Bezeichnung auch Möhrenstifte, Knollensellerie und wenn ich mich irre wohl auch etwas Lauch gehörten ein überaus gelungenes Gericht. Und auch das Baguette erwies sich als angenehm frisch und sogar noch leicht knusprig. Einzig die Temperatur der Suppe ließ beim Ausschenken ein wenig zu wünschen übrig, aber da sonst alles soweit stimmte sehe ich mal großzügig darüber hinweg und verzichte auf eine Punktabzug. Der kleine Becher schaumig-lockeren Mousses mit der Aroma weißer Schokolade und einer Garnitur aus Schokosauce, Kiwi und Knusperflocken schloss das heutige Mittagsmahl schließlich sehr gelungen ab.
Beim Rennen um den ersten Platz auf der heutigen Allgemeinen Beliebtheitsskala konnten sich die Nürnberger Rostbratwürste heute mit deutlichem Vorsprung vor allen anderen Gerichten positionieren. Auf dem zweiten Platz folgte die Gulaschsuppe, die mich noch etwas häufiger sah als die Asia-Gerichte auf Platz drei. Das vegetarische Gericht, heute durch die Spiralnudeln mit Paprikaragout repräsentiert, erreichte auch dieses Mal nur den vierten Platz. Das entsprach aber der Platzierung, die ich bei so einer Angebotszusammenstellung auch erwartet hätte.

Mein Abschlußurteil:
Gulaschsuppe: ++
Baguette: ++
Mousse weiße Schokolade: ++

Gegrillte Entenkeule mit Blaukraut & Kartoffelknödel [30.09.2014]

Tuesday, September 30th, 2014

Heute fand sich mit einer Gegrillten Entenkeule mit Blaukraut und Kartoffelknödel im Bereich mal etwas ganz feines auf der Speisekarte unseres Betriebsrestaurants, da brauchte ich natürlich nicht lange überlegen. Zumal weder das Bunte Ofengemüse mit Kräuterdip bei Vitality, noch die Penne al arrabiatta und Parmesan bei Globetrotter oder der Asia-Thai-Gerichte wie Asiatisches Gemüse herzhaft gebraten in Erdnußsauce sowie Nua Pad Pram Hoi – Seelachs mit Erbsenschoten und frischen Sojakeimlingen in Austernsauce dazu angetan waren, mich von dieser Entscheidung abzubringen. Dazu gesellte sich noch ein kleines Becherchen Weiße Schokomousse aus dem heutigen Dessert-Angebot.

Gegrillte Entenkeule mit Blaukraut & Kartoffelknödel / Grilled duck leg with red cabbage & potato dumpling

Im ersten Moment sah die knusprig gegrillte Entenkeule zwar etwas klein aus, aber die Ausbeute an zartem und mageren Fleisch war doch erfreulich ergiebig. Sie schien sehr gut zur Menge des fruchtigen Blaukraut und der Größe des lockeren, mit angerösteten Brotwürfeln gefüllten Kartoffelknödels abgewogen. Einzig bei der hellen, mild-würzigen Sauce war man etwas zu großzügig vorgegangen, aber geschadet hat das natürlich auch nicht. Ingesamt ein sehr gelungenes Mittagsmahl, ich war auf jeden Fall sehr zufrieden. Nur beim Mousse muss ich einen kleinen Abzug in der Wertung vornehmen, denn es war etwas abgestanden und von der Struktur nicht so luftig und locker wie ich normalerweise gewohnt bin.
Wie nicht anders erwartet, lag die Entenkeule heute auch bei den anderen Gästen mit großem Vorsprung vor allen anderen Gerichten auf Platz eins der Allgemeinen Beliebtheitsskala. Um den zweiten Platz lieferten sich die die Penne al arrabiata und die Asia-Gerichte ein enges Kopf-an-Kopf-Rennen, das meiner Meinung nach die Asia-Gerichte mit einer Nasenlänge für sich entscheiden konnte und die Penne somit auf Platz drei verwies. Den vierten Platz belegte schließlich wie üblich das vegetarische Ofengemüse.

Mein Abschlußurteil:
Entenkeule: ++
Blaukraut: ++
Sauce: ++
Kartoffelknödel: ++
Weißes Schokomousse: +

Forelle Müllerin mit Kartoffeln und Salbeibutter & Erbsencremesuppe [15.02.2013]

Friday, February 15th, 2013

Zwar klangen sowohl die bei Vitality angebotenen Truthahnspitzen in Chilisugo mit chinesischen Glasnudeln als auch das neben den für Freitag üblichen Gebackenen Ananas und Banane an der Asia-Thai Theke angebotene Gung Phet Mua – Schweinefleisch gebraten mit grünem Pfeffer und Gemüse nach Thai China Art in Hoi Sin Sauce überaus verlockend, aber ich wollte auch das heutige, dritte Fischgericht in Folge nicht verpassen und die Gebratene Forelle “Müllerin Art” mit Kartoffeln und Salbeibutter aus der Sektion Globetrotter erschien es mir auch durchaus wert. Einzig etwas Gemüse fehlte in der eigentlichen Zubereitung, was ich aber an der Gemüsetheke – leider kostenpflichtig – ändern konnte. Außerdem entschloss ich mich dazu, die Erbsencremesuppe aus dem täglichen Suppen mal zu versuchen und das heutige Mittagsmahl danach mit einem Becherchen Weißen Schokolademousses abzuschließen. Zugegebenermaßen keine leichte Kost, aber ich gönnte mir dies heute einfach mal. Den Kaiserschmarrn mit Apfelmus bei Tradition der Region schloss ich aus der Wahl schon von vornherein aus, denn Süßspeisen sind als Hauptgang (mit wenigen Ausnahmen) nun mal nichts für mich.

Forelle Müllerin mit Kartoffel und Salbeibutter & Erbsencremesuppe / Trout meunière with potatoes and sage butter & pea cream soup

Die Erbsencremesuppe, die ich als Vorsuppe genoss, war zwar nur mild gewürzt und eher spärlich mit ganzen Erbsen und einigen Karottenstreifen versehen, aber geschmacklich fand ich sich durchaus gelungen und für ein Entrée auch mehr als ausreichend. Das Hauptgericht stach natürlich vor allem durch seine zarten, saftigen, grätenfreien und mit Haut gebratenen Forellenfilets hervor, die sich sogar im Doppelpack auf dem Teller befanden. Darauf hatte man ein Stück Tomate und eine Scheibe Zitrone mitgebacken, was von der Idee her zwar nicht nur visuell, sondern auch geschmacklich ein guter Ansatz gewesen ist, aber man hätte sie nicht überlappen dürfen wie es hier der Fall war – denn das Stückchen Tomate dass mit der Zitrone zusammen gebacken worden war fand ich um ehrlich zu sein kaum noch genießbar. Einzeln gab es jedoch nichts daran auszusetzen. Neben zahlreichen kleinen Salzkartoffeln fand sich auf dem Teller außerdem noch eine Kelle einer Sauce mit Salbeibutter, die das Hauptgericht geschmacklich wie ich fand sehr gut abrundete. Und auch beim Gemüse, das aus einigen Stückchen Broccoli mit Mandeln sowie einem bunten Gemüsemix mit Mais, Kidneybohnen, Paprikastreifen, Erbsen, Blumenkohl und etwas Knollensellerie zusammengesetzt war, ergab eine meiner Meinung nach überaus gelungene Addition zum Hauptgericht und reichte mehr als aus, um meinen Bedarf an Gemüse zumindest etwas zu stillen. Das Weiße Schokoladenmousse, das mit einer Cocktailkirsche und einigen Milch-Schokoladensplittern garniert war, erwies sich zwar für ein Mousse als recht bissfest, aber was den Geschmack anging war auch an ihm kein wirklich relevanter Kritikpunkt zu finden. Somit konnte ich auch heute überaus zufrieden mit meiner mittäglichen Essensauswahl sein – nur an die verzehrten Kalorien möchte ich lieber nicht denken. 😉
Und auch bei den anderen Gästen war die Forelle Müllerin Art heute sehr beliebt und meiner Beobachtung nach gelang es ihr auch, den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala zu erlangen. Bei Platz zwei konnte ich ein enges Rennen zwischen den Truthahnspitzen in Chilisugo und den Asia-Gerichten erkennen, ich würde aber sagen dass das Geflügelgericht dies knapp für sich entscheiden konnte und die Asia-Gerichte somit auf einen sehr guten Platz drei verdrängte. Auf Platz vier folgte schließlich der Kaiserschmarrn mit Apfelmus. Abschließend bleibt nur noch zu hoffen, dass es sich bei den Truthahnspitzen in Chilisugo mit Mienudeln um kein einmaliges Angebot handelte, denn ich würde dieses Gericht schon mal gerne probieren.

Mein Abschlußrteil:
Erbsencremesuppe: ++
Forelle “Müllerin Art”: ++
Salbeibutter-Sauce: ++
Kartoffeln: ++
Gemüsemix: ++
Weißes Schokoladenmousse: ++

Hähnchenbrust auf Ratatouillegemüse [14.06.2011]

Tuesday, June 14th, 2011

Zwar klangen mal wieder die Asia-Angebot wie Gaeng Kiew Wan Pak – Gebratenes frisches Gemüse in grünem Thaicurry oder Gaeng Pad Nua – Gebratenes Rindfleisch mit frischem Gemüse, Bambussprossen und Kokosmilch in scharfem rotem Curry (das ich hier schon mal probiert hatte) ganz lecker, aber irgendwie war mir heute nach einem westlichen Gericht. Während der Champignongulasch auf Vollkornspaghetti bei Vitality mit Sicherheit das Gesündeste und das traditionell-regionale Schweinesteak “Tirol” mit Zwiebelringen, Speck und Tomatensauce, dazu Bratkartoffeln das Verlockendste war, entschied ich mich mit der Hähnchenbrust auf Ratatouillegemüse mit Reis bei Globetrotter als ein guter Mittelweg. Etwas ähnliches hatte ich hier und hier schon mal verzehrt. Dazu nahm ich mir noch ein Becherchen Mousse mit weißer Schokolade von der Dessert-Theke.

Chicken breast with ratatouille / Hähnchenbrust mit Ratatouille

Die Hähnchenbrust erwies sich schon mal als zart und saftig so wie ich es mag. Aber beim Ratatouillegemüse war ich um ehrlich zu sein etwas enttäuscht, denn zwischen den großen Zucchinistückchen fanden sich recht grobe, teilweise gerade mal geviertelte Tomaten in denen teilweise noch Reste der Stielansätze verblieben war. Geschmacklich war es zwar in Ordnung, aber bei der Zubereitung hätte man sich meiner Meinung nach etwas mehr Mühe geben können. Am Reis wiederum kann ich keinerlei Kritik üben, ebenso wie beim locker-luftigen Nachtisch mit Schokoladengeschmack.
Bei der Einordnung der einzelnen Gerichte auf die verschiedene Plätze der allgemeinen Beliebtheitsskala tat ich mich heute wirklich sehr schwer. Ich hätte ja vermutet dass das Schweinesteak unbeirrbar auf dem ersten Platz landete, doch hier hatte ich mich heute stark verschätzt. Mit ganz knappem Vorsprung erreichte das Gericht zwar noch immer den ersten Platz, aber die nachfolgenden Plätze lagen so eng beieinander dass ich mir kein wirklich qualifiziertes Urteil erlauben möchte. Es sah aber fast so aus als würde der Champignongulasch auf Platz zwei landete. Das würde zwar nicht meinen bisherige Erfahrungen entsprechen, aber ganz ausschließen kann man das natürlich nicht.

Mein Abschlußurteil:
Hähnchenbrust: ++
Ratatouillegemüse: +
Reis: ++
Mousse mit weißer Schokolade: ++

Gedünsteter Seelachs “Espanol” [23.02.2011]

Wednesday, February 23rd, 2011

Das traditionell-regionale Tellerrösti mit Gemüse und Käse überbacken klang und sah zwar recht gut aus und das Piccata Milanese vom Schwein auf Gabelspaghetti mit Tomatensauce mit seinem riesigen Fleischstück war auch nicht zu verachten – etwas ähnliches, wenn auch kleiner hatte ich hier schon mal probiert. Aber Mittwoch esse ich nun mal traditionell Seafood und mit Gedünsteter Seelachs nach Art “Espanol” mit Kräuter Knoblauch Kartoffeln bei Vitality stand auch etwas wirklich verlockendes auf der Karte. Zwar hätte ich auch auf Pad Pla Muek – Gebratener Tintenfisch mit frischem Gemüse und Pilzen in Fischsauce, welches neben dem Bami Goreng – Gebratene Nudeln mit verschiedenen Gemüse in Spezial Sauce in der Asia-Ecke angeboten wurde zurückgreifen können, aber da ich schon die letzten drei Mal als Seelachs Espanol angeboten wurde (nämlich hier, hier und hier) auf das Asia-Gericht ausgewichen war, wollte ich dem gedünsteten Fisch heute einmal eine Chance geben. Auf meine Bitte möglichst wenig Oliven mit aufzumachen ging die Thekenkraft dabei ein, denn das war. Dazu nahm ich mir noch einen Becher mit einer hellen Creme von der Dessert-Theke, die mich dort regelrecht anlachte.

Gedünsteter Seelachs "Espanol"mit Kräuter-Knoblauch-Kartoffeln / Steamed pollock "espanol" with herb garlic potatoes

Unter einer pikanten Gemüsemischung aus Paprika, Tomaten und Zwiebeln sowie zwei schwarzen Oliven, welche mit Rosmarin und anderen Gewürzen versehen waren, fand sich ein angenehm großes Stück eines zarten und absolut grätenfreien, hellen Seelachs, das dank seiner Zubereitung im heißen Wasserdunst wahrlich fast auf der Zunge zerging. Und die deutlich nach Knoblauch schmeckenden, wohl im ganzen angebratenen kleinen Kräuter-Kartoffeln waren wie ich fand eine gut passende Sättigungbeilage. Einziger kleiner Kritikpunkt waren die Rosmarin-Nadeln, die sich vereinzelt im Gemüse fanden trübten den Genuss etwas, da es aber nur wenige waren soll sich das heute nicht negativ auf die Bewertung auswirken. Bei dem Nachtisch hatte ich wohl eine Creme aus weißer Schokolade erwischt, die sich als fest in ihrer Konsistenz und süß im Geschmack erwies. Hat auch sehr gut geschmeckt muss ich sagen, aber den Kalorienvorteil von nur 378kcal pro Portion bei dem Gedünsteten Lachs habe ich damit wohl dann doch wieder zunichte gemacht – aber seis drum.
Bei der großen Allgemeinheit fand heute aber das Piccata Milanese den größten Zuspruch und somit auf Platz eins der Beliebtheitsskala. Auf dem zweiten Platz noch knapp vor den Asia-Gerichten landete aber der Seelachs Espanol. Das überbackene Rösti, dass ich meines Wissens nach auch noch nicht probiert hatte, kam schließlich auf dem vierten Platz. Sollte es mal außerhalb eines Mittwochs angeboten werden, werde ich hier wohl auch mal zuschlagen müssen – alleine um es zumindest mal probiert zu haben.

Mein Abschlußurteil:
Gedünsteter Seelachs: ++
Gemüse “Espanol”: ++
Kräuter Knoblauch Kartoffeln: ++