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Welsfilet in Weißweinsauce [18.01.2013]

Freitag, Januar 18th, 2013

Das einzige was ich heute wirklich ausschloss waren zum einen der Milchreis mit Waldbeerensauce aus dem Bereich Tradition der Region und die Gebackene Ananas und Banane bei den Asia-Thai-Gerichten. Als Süßspeisen schienen mir beide ungeeignet als vollwertiges Mittagsmahl. Aber sowohl die anderen Asia-Gerichte wie z.B. Que chao Ji Pian – Gebratenes Hühnerfleisch mit Gemüse in gelben Thai Curry Ha Tham Sauce als auch die Pappadelle con Salva“ mit Salbei und Truthahnschinken bei Vitality und das Gebratenes Welsfilet mit Weißweinsauce und Schwenkkartoffeln bei Globetrotter erschienen mir als mehr als akzeptabel. Und obwohl das Nudelgericht vielleicht leichter erschien und sogar mit Ruccola garniert war – etwas gleichartiges hatte ich übrigens hier schon mal verzehrt – und ich das Asia-Gericht meines Wissens sogar noch nie probiert hatte, entschied ich mich schließlich doch für den Wels, den ich mir noch mit einem Schälchen Broccoli und Schwarzwurzelgemüse sowie einem Becherchen Bayrische Creme ergänzte.

Welsfilet in Weißweinsauce / wels catfish filet in white wine sauce

Zu einem meiner Meinung nach etwas klein geratenen, aber absolut ausreichenden, paniert gebratenen Stück zarten Welsfilets, das glücklicherweise ohne Gräten serviert wurde, gab es eine würzige, dickflüssige Weißweinsauce sowie zahlreiche etwas bröselige, aber dennoch sehr schmackhafte Salzkartoffeln. Zusammen mit der gedünsteten Broccoliröschen und den Schwarzwurzeln zwar ein überaus schmackhaftes, wenn auch kein wirklich besonderes Mittagsgericht. Und auch der kleine Becher luftig-lockerer Bayrischer Creme, einer Art Vanille-Mousse, gab keinen Grund zur Kritik. Ich war aber zufrieden.
Unerwarteter Weise schienen sich die anderen Gäste heute aber den Asia-Gerichten zugewendet zu haben, womit diese heute den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala belegte. Ebenfalls sehr beliebt, aber dennoch nur aus Platz zwei folgte das Welsfilet, knapp gefolgt von den ebenfalls recht gern gewählten Pappadelle mit Salbei und Truthahn auf Platz drei und dem Milchreis schließlich auf Platz vier. Außerdem gab es hier und dort natürlich wie üblich einige Esser, die zu Salatschüssel aus dem diesbezüglich ebenfalls sehr reichhaltigen Angebot gegriffen hatten – aber diese lasse ich aufgrund ihrer geringen Häufigkeit wie üblich nicht in die Wertung mit einfließen.

Mein Abschlußurteil:
Welsfilet: ++
Weißweinsauce: ++
Kartoffeln: ++
Broccoli & Schwarzwurzeln: ++
Bayrische Creme: ++

Welsfilet in Zitronen-Meerrettichsahne [25.05.2012]

Freitag, Mai 25th, 2012

Heute wartete die reguläre Küche gleich mit zwei interessanten Gerichten auf, denn neben einer Zarten Hühnerbrust gefüllt mit Basilikumpesto auf Tagliatelle al tomato bei Vitality bot man heute auch in der Abteilung Globetrotter auch ein Welsfilet in Zitronen-Meerrettichsahne und Petersilienkartoffeln an. Da konnten weder die Gebackene Ananas und Banane und das Shi Zhu Yuk – Schweinefleisch gebraten mit verschiedenem Gemüse in Hoi Sin Sauce an der Asia-Theke noch die Dampdnudel mit Marzipan-Vanillesauce bei Tradition der Region mithalten. Nach kurzem Überlegen entschied ich mich schließlich für das Welsfilet, denn ein solches hatte ich meines Kenntnisstandes hier noch nie verzehrt. Dazu nahm ich mir noch ein Schälchen Mischgemüse aus dem optionalen Gemüseangebot sowie ein Becherchen eines nicht näher definierten Nachtischs von der Dessert-Theke.

Wels in Meerrettichsahnesauce

Das große, in dünner Panade gebratenes Welsfilet, das ich mir mit dem Saft der beigefügten Zitronenscheibe noch etwas garnierte, erwies sich als angenehm zart und weich und hatte einen angenehm aromatischen Geschmack. Laut meiner Recherche hier im Blog war dass das erste Welsgericht, dass ich hier dokumentiert habe. Auch wenn der Pangasius (den ich ja schon häufiger mal verzehrt hatte) auch zur Familie der Welse, um genau zu sein der Hai- oder Schlankwelse gehört, war dies der erste europäischer Flusswels, der übrigens der größte hiesige Süßwasserfisch ist. Und ich muss sagen dass er eine wirklich leckere und schmackhafte Alternative zu den ansonsten häufiger angebotenen Lachs-, Seelachs- oder Barschgerichten. Dazu gab es neben kleineren, teilweise mit einer Würzmischung garnierten Salzkartoffeln noch eine mit einigen Kräutern gewürzte, helle und sahnige Sauce, die den leicht säuerlichen Geschmack von Zitrone interessant mit der leichten Schärfe von etwas Meerrettich verband. Ein sehr leckeres Gericht. Dazu gab es eine Mischung aus Erbsen, Möhren, Schoten, kleinen Maiskölbchen und Streifen von gelben Karotten, der man zwar die zeitweilige Aufbewahrung in der Warmehaltetheke anmerkte, an denen geschmacklich aber absolut nichts auszusetzen war. Als Abschluss des Ganzen gönnte ich mir schließlich noch das Dessert, dass sich als mit einer Schicht Kirschgelee mit Fruchtstücken garnierter Grießbrei herausstellte und das ebenfalls keinerlei Grund zur Kritik barg. Ich konnte also rundum mit meiner heutigen Wahl absolut zufrieden sein.
Und auch die anderen Kantinengäste waren heute offensichtlich meiner Meinung und aßen sozusagen das Welsfilet mit knappen, aber doch nicht zu verkennenden Vorsprung auf Platz eins der heutigen allgemeinen Beliebtheitsskala. Ihm eng auf den Fersen war aber die Hühnerbrust mit Basilikumpesto, die noch vor den Asia-Gerichten einen verdienten zweiten Platz erntete. Die Dampfnudel schließlich landete auch Platz vier. Bleibt also zu hoffen, dass Wels hier keine Eintagsfliege war – ich würde mich auf jeden Fall sehr freuen wenn man diesen leckeren Fisch nun häufiger hier probieren kann. Nur bitte nicht mit Kartoffelsalat wenn es geht, denn der würde meiner Meinung nach überhaupt nicht dazu passen. 😉

Mein Abschlußurteil:
Welsfilet: ++
Zitronen-Meerrettichsahne: ++
Petersilienkartoffeln: ++
Grießbrei mit Kirschen: ++