Posts Tagged ‘wetter’

Der Winter ist zurück…

Saturday, March 6th, 2010


Der Winter ist zurück

… und zwar gleich ziemlich heftig. Mindestens 15cm Schnee habe ich heute früh vom Auto kehren dürfen – und alles über Nacht gefallen. Als ich am gestrigen Abend ankam waren die Straßen noch vollkommen frei gewesen – keine Spur von Schnee. Wirklich unglaublich – habe zwar mit Schneefall gerechnet, aber dass es gleich so heftig wird habe ich nicht gedacht…

Es wird regen geben

Friday, July 10th, 2009


Es wird regen geben

Heute im Süden von Frankfurt….

Schnee in Köln

Monday, January 5th, 2009

Heute früh in hier in Köln – schätzungsweise 10cm Neuschnee über Nacht. Nach Aussage von Kollegen der heftigste Schneefall seit mindestens 8 Jahren.
Tagsüber hat es leicht getaut – wenn es also heute Nacht gefriert sollte es Spiegelglatt werden. Ich bin wirklich froh daß ich hier kein Auto fahren muss… oO

Blitzfotografie

Thursday, July 3rd, 2008

Nach einem extrem heißen Tag hier in Köln kündigte sich am Abend ein heftiges Wärmegewitter an. Ich nutzte die Gelegenheit, um mit Hilfe von Stativ, Fernauslöser und Langzeitbelichtung ein paar Fotos zu schießen.

Blitz I

Blitz II

Blitz III

Das ganze ist aber, wie ich feststellen mußte, eine ziemlich langwierige und zeitraubende Aktion. Ich bezeichne es mal als “Blitzeangeln” – denn man muß viel Geduld und eine gewisse Aufmerksamkeit aufbringen, um zum richtigen Zeitpunkt die Belichtung abzubrechen. Wie funktioniert aber das ganze?
Ich habe die Kamera auf ein Stativ geschraubt, eine Blende zwischen 5,6 und 8 gewählt und die Belichtungeszeit auf B (Bulb – als theoretisch unendlich) geschaltet. Dann begann die eigentliche Blitzangelaktion – ich begann mit der Belichtung und wartete und wartete, bis im von der Kamera abgedeckten Bereich ein Blitz auftauchte – in diesem Fall stoppte ich die Belichtung und wenn ich Glück hatte, hatte ich den Blitz erwischt. (Infos hatte ich von hier). Eine langwierige und zeitaufwendige Aktion, aber für den ersten Versuch finde ich die Ausbeute schon mal nicht schlecht.

Ankunft in Köln [02.06.2008]

Tuesday, June 3rd, 2008

Die Reise mit der Bahn hier nach Köln war glücklicherweise recht ereignislos verlaufen – der ICE der mich bis nach Frankfurt brachte hatte so gut wir keine Verspätung und ich erreichte am Fernbahnhof Frankfurt-Flughafen problemlos meinen Anschlusszug nach Köln. Von dort aus ging es dann, gemeinsam mit meinem zukünftigen WG-Kameraden, den ich das erste Mal in Frankfurt kurz in Augenschein nehmen konnte, via Taxi zu unserem Arbeitgeber, der uns bereits mehr oder weniger sehnsüchtig erwartete.

Zum Mittag wandte ich mich mit einem meiner neuen Kollegen in eine kleine Kneipe mit Namen “Pütz” in der Widdersdorfer Straße. Dort gibt es einfache Speisen zum mehr oder weniger erträglichen Preisen. Dazu zählten im unteren Bereich Currywurst mit Pommes für 3,80 €uronen, in der mittleren Preislage verschiedene Spaghettizubereitungen und im oberen Preisbereich Fleischzubereiutungen wie z.B. Schnitzel mit Pfifferlingen und Pommes ab ca 8,50 bis über 10 €uronen. Ich selbst entschied mich für eine Portion Spaghetti Carbonara für 5,80 €uronen.

Nach einem etwas verlängertem Arbeitstag ging es dann schließlich zu unserem neuen Domizil. Einer unserer neuen Kollegen hatte sich sogar bereit erklärt, uns samt unseres Gepäcks mit seinem Wagen dort hin zu fahren. Leider waren wir aber noch etwas zu früh, denn der Vermieter hatte sich erbeten, uns erst ab 20.00 Uhr die Wohnung zu zeigen. Daher entschlossen wir uns, mit diesem Kollegen noch einmal kurz in den zu unserer Wohnung glücklicherweise recht nah an unserer Wohnung gelegenen Park zwischen Ehrenfeld und Bilderstöckchen zu besuchen und uns dort in einen kleinen Biergarten zu setzen. Nachdem wir dort mit etwas “Socializing” die Wartezeit überbrückt hatten, nahmen wir endlich unser neues Appartment in Augenschein – und waren wirklich begeistert. Eine kleine, feine Maisonette-Wohnung im 2ten Obergeschoß eines kleinen Mehrfamilienhauses. (Fotos folgen)
Nachdem wir das Miettechnische geregelt und die Koffer ausgepackt hatten, machten wir uns schließlich noch einmal auf dem Weg, eigentlich nur um eine Kleinigkeit zu essen. Als wir etwas an einer der Haupstraßen, dem Ehrenfeldgürtel, entlang gelaufen waren, überraschte uns ein Platzregen – was wir eigentlich hätten absehen können, denn nach der Hitze des Tages mit über 30 Grad Celsius hatte sich am Abend der Himmel bewölkt und war ziemlich düster geworden. Doch wir konnten uns noch unterstellen und gerieten so in eine der typischen hiesigen Eckkneipen mit Namen “Försterstübchen”. Inklusive der Wirtin waren vielleicht 4 oder 5 Personen älteren Semesters anwesend, die hier hier Kölsch schlürften und sich unterhielten. Leider gab es dort keine Warme Küche mehr. Man bot uns noch Bockwürstchen oder einen “Halven Hahn” an – eines der typischen Gerichte hier in Köln, das allerdings nichts mit Geflügel zu tun hat. (siehe Link) 😉
Wir entschieden uns dann doch einmal etwas weiter zu schauen und rannten durch den strömenden Regen bis zur nächsten Ecke, wo wir eine etwas modernere Lokalität mit jüngerem Publikum vorfanden: Das “Kreuter’s”. Eine wirklich sehr hipp und geschmackvoll eingerichtete Bar mit angenehmer Atmosphäre – nur die Preise für Getränke und vor allem Speisen waren zwar im Vergleich zu Jena ziemlich happig, aber an unserem ersten Abend entschieden wir können wir uns das schon mal leisten. Ein weiterer Punkt, den ich noch erwähnen möchte ist die Tatsache, daß ein “großes Bier” hier gerade mal 0,33l umfasst. Na ja, immerhin noch besser als diese Mini-Kölsch mit 0,2l. 😉
Ich entschied mich für das Chili con Carne mit Nachos für über 6 €uronen – aus der Sektion “Für den kleinen Hunger”. Was ich dann erhielt erschien mir aber mehr für eine vollwertige Mittagsmahlzeit portioniert zu sein.

Die Perspektive hier sollte den Betrachter nicht täuschen, die Schüssel war wirklich tief. Und an Schärfe war es eines der heftigsten Chili con Carne, an daß ich mich seit langer, sehr langer Zeit erinnern konnte. Wirklich sehr, sehr lecker – absolute Empfehlung für Freunde der scharfen mexikanischen Küche. Nachdem wir gespeist hatten machten wir uns auf den Rückweg zur Wohnung – der Regen hatte inzwischen glücklicherweise gestoppt, aber wie sich herausstellen sollte nur für kurze Zeit.
Wir kamen einigermaßen trocken “zu Hause” an, aber nachdem wir zu Bett gegangen waren begann eines der wohl heftigsten Gewitter, das ich seit Beginn meiner Erinnerungen erlebt habe. Krachende Blitze und Donnerschläge von der Lautstärke eines Bombeneinschlages vor dem Haus, begleitet von einem heftigen Niederschlag ließ mich wirklich nur schwer einschlafen. Wie ich am nächsten Tag erfuhr, hat es einige Schäden hier gegeben und einige Sicherungen sind in der Stadt herausgeflogen. Doch wir sind glücklicherweise bis auf die begleitende “Lärmbelästigung” verschont geblieben.
So viel erst einmal zum ersten Tag – Photos wird es diese Woche noch nicht so viel geben, denn ich habe außer meiner Handykamera noch keine Aufnahmegeräte dabei. Nächste Woche dann auch auf jeden Fall mehr Bilder von hier.

Schneefall

Thursday, November 15th, 2007
'Jena' von JaBB

Heute früh aufgenommen – aktuell wirklich ein beschissenes Wetter. Schneefall und kalt, aber der Schnee bleibt nicht liegen – also matschige und rutschige Gehwege. Aber die Vorhersage lässt zumindest was den Schnefall angeht Besserung erhoffen.

Unterschiede

Sunday, October 21st, 2007

Was für ein Unterschied im Wetter – und ich muß zugeben daß ich verständlicherweise aktuell lieber hier als zu Hause bin.

Regenfront

Saturday, October 20th, 2007

Bereits am Morgen verhielt sich das Wetter hier sehr seltsam – es wirkte schwül und trotzdem wehte eine steife Brise von Osten her ins Land. Dieser Zustand verstärkte sich bis zum Mittag hin immer mehr – ich möchte die immer wieder aufkommenden Böhen, die durch die tiefen Straßenschluchten der Stadt fegten wurden gar als eine Art “weichen Wind” bezeichnen, denn ihm fehlten durch die jegliche Schärfe, die man normalerweise mit einer solches Windphänomen gerade am Ufer des Atlantischen Ozeans erwarten würde. Und gegen Mittag fing es dann an leicht zu regnen, aber in so dünnen Tropfen, daß es eher dem prickeln auf der Haut gleich kam, welches man spürt wenn in ein eingeschlafenes Bein oder ein Arm wieder stärker durchblutet wird. Und dazu der hohe Luftdruck verbunden mit der immer weiter steigende Schwüle, welcher die Stadtbewohner, die sich außerhalb aufhielten den Schweiß sanft aus den Poren trieb. Wir alle, auch wir Neulinge hier in der Stadt wußten irgendwie bereits was auf uns zukam – und am späten Nachmittag brach er dann los: Der Regensturm. Im diffusen Licht der wenigen Lichtstrahlen, welche die Wolkendecke noch durchdringen konnten trieben die nun immer noch stärker wehenden Böhen regelrechte Wellen von warmen Regen über den Asphalt der Straßen am Ufer des Charles River und der Boston Bay. Wer jetzt nicht unbedingt draußen sein mußte, blieb in den glücklicherweise meist klimatisierten Büros und Geschäften.

Als wir Abends aufbrachen, um zurück ins Hotel zu gelangen, kämpften wir uns durch den dichten Verkehr auf der Interstate 93 in Richtung Norden. Kurz vor Woburn passierte es dann fast: Ich mußte im Regen bremsen, hörte hinter mir das quietschen von Reifen und ein Blick in den Rückspiegel zeigte mir, daß sich zwei runde Scheinwerfer in beängstigender Geschwindigkeit dem Heck nährten.

Geistesgegenwärtig gab ich etwas Gas und ließ den Wagen nach vorne und nach rechts auf die Standspur neben uns springen – ansonsten hätte es wohl geknallt. Der Wagen hinter uns kam so aber glücklicherweise noch rechtzeitig zum stehen. Das wäre die absolute Krönung gewesen, wenn uns irgend ein Einheimischer noch wegen überhöhter Geschwindigkeit ins Heck gefahren wäre.
Dennoch, das Wetter setzte sich bis vor etwa einer Stunde mit heftigen Regenschauern und einer ungewöhnlichen Wärme fort wie oben beschrieben.
Ums mal salopp zu sagen: ziemlich beschissen – und das natürlich gerade zum Wochenende hin. 🙁 Die Wettervorhersage sagt für morgen zwar auch Regen vorraus – aber bisher soll es am Sonntag wenigstens wieder sonniger werden. Ich hoffe das Beste.