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Chili Cheese Dog Bubble Up – das Rezept

Saturday, May 19th, 2018

Ich weiß daß dies nun schon das dritte Bubble Up Rezept, das ich hier im Blog vorstelle, aber zum einen sind aller guten Dinge ja drei, zum anderen musste ich als Liebhaber von Chili con Carne dieses Rezept für Chili Cheese Dog Bubble Up einfach ausprobieren. In den Rezepten, die ich als Vorlage genommen habe – zum Beispiel hier bei 12tomatoes – wurde dafür allerdings ein fertiges Chili mit Bohnen aus der Dose verwendet, das Widersprach aber meiner Ehre als Hobbykoch ein wenig und ich entschied mich das Chili con Carne lieber selbst zuzubereiten. Das war auch eine gute Gelegenheit, das kürzlich erworbene Chipotle-Chilipulver zu testen, welches aus geräucherten und dann zerkleinerten Jalapenos hergestellt worden war und eine angenehme Schärfe versprach. Das Ergebnis war ein weiteres sehr gelungenes Bubble-Up Gericht, das ich nun mit diesem Beitrag einmal kurz in gewohnter Form vorstellen möchte.

Was benötigen wir also für 3-4 Portionen?

500g Rinderhackfleisch
01 - Zutat Rinderhackfleisch / Ingredient minced beef

1 mittelgroße Zwiebel
02 - Zutat Zwiebel / Ingredient onion

3-4 Hot Dog Würstchen oder Wiener Würstchen
03 - Zutat Würstchen / Ingredient sausages

400g stückige Tomaten
04 - Zutat Tomaten / Ingredient tomatoes

400g passierte Tomaten
04 - Zutat passierte Tomaten / Ingredient tomatoes

1 Dose rote Kidneybohnen (400g – 240g Abtropfgewicht)
05 - Zutat Kidneybohnen / Ingredient kidney beans

1 Dose schwarze Bohnen (400g – 240g Abtropfgewicht)
06 - Zutat schwarze Bohnen / Ingredient black beans

2 Zehen Knoblauch
07 - Zutat Knoblauch / Ingredient garlic

2 Esslöffel Chipotle-Chili
08 - Zutat Chipotle-Chilipulver / Ingredient chipotle chili powder

1 Esslöffel Kreuzkümmel
09 - Zutat Kreuzkümmel / Ingredient cumin

30g Butter
10 - Zutat Butter / Ingredient butter

1 Dose Knack & Back Sonntagsbrötchen (400g)
11 - Zutat Brötchenteig (Sonntagsbrötchen) / Ingredient bun dough

120g geriebenen Cheddar-Käse
12 - Zutat geriebener Cheddar / Ingredient grated cheddar

sowie etwas Olivenöl zum braten
Pfeffer und Salz zum würzen
und etwas getrocknete Petersilie, Knoblauchgranulat, Zwiebelpulver und Chiliflocken zum würzen der Butter
Außerdem eventuell etwas Sauerrahm und Frühlingszwiebeln zum garnieren.

Beginnen wir also damit, die Zwiebel zu schälen und zu würfeln,
13 - Zwiebel würfeln / Dice onion

die Knoblauchzehen zu zerkleinern
14 - Knoblauch zerkleinern / Mince garlic

und die Würstchen in etwas dickere Scheiben zu schneiden.
15 - Würstchen in Scheiben schneiden / Cut sausages in slices

Dann erhitzen wir zwei Esslöffel Olivenöl in einer höheren Pfanne auf leicht erhöhter,
16 - Olivenöl in Pfanne erhitzen / Heat up olive oil in pan

geben die Würstchen-Scheiben hinein,
17 - Würstchen in Pfanne geben / put sausages in pan

braten sie rundherum braun an
18 - Würstchen rundherum anbraten / Fry sausages from both sides

und entnehmen sie dann wieder, um sie erst einmal bei Seite zu stellen.
19 - Würstchen aus Pfanne entnehmen / Remove sausages from pan

Anschließend geben wir das Rinderhackfleisch in die noch heiße Pfanne,
20 - Rinderhackfleisch in Pfanne geben / Put minces beef in pan

braten es krümelig an
21 - Hackfleisch krümelig anbraten / Fry minced meat

und würzen es erst einmal mit etwas Salz und Pfeffer.
22 - Mit Pfeffer & Salz würzen / Season with pepper & salt

Dann reduzieren wir die Hitzezufuhr auf mittlere Stufe, streuen wir auch die jeweils zwei Esslöffel Kreuzkümmel und Chipotle-Chili (oder jedes andere Chilipulver, je nach eigenem Geschmack) ein,
23 - Mit Chili & Kreuzkümmel würzen / Season with chili & cumin

verrühren es gründlich mit dem Hackfleisch, dünsten es an
24 - Gewürze andünsten / Braise seasonings

und streuen dann die gewürfelte Zwiebel
25 - Zwiebeln hinzufügen / Add onion

sowie die zerkleinerten Knoblauchzehen mit ein, die wir ebenfalls einige Minuten mit andünsten.
26 - Knoblauch addieren / Add garlic

Schließlich löschen wir alles mit den stückigen und passierten Tomaten ab,
27 - Mit Tomaten ablöschen / Deglaze with tomatoes

die wir gründlich mit dem restlichen Pfanneninhalt verrühren und kurz aufkochen lassen.
28 - Verrühren& aufkochen lassen / Stir & bring to a boil

Nun lasse wir die schwarzen Bohnen und die Kidneybohnen abtropfen, spülen sie ggf. etwas im Sieb ab
29 - Bohnen abtropfen lassen / Drain beans

und geben sie ebenfalls in die Pfanne.
30 - Bohnen hinzufügen / Add beans

Nachdem wir die Bohnen verrührt haben, addieren wir auch die angebratenen Würstchen,
31 - Würstchen dazu geben / Add sausages

heben sie unter und lassen alles für mindestens 5-7 Minuten auf leicht reduzierter Stufe vor sich hin köcheln, damit sich die Sauce etwas einreduziert.
32 - Köcheln lassen / Simmer

Dabei schmecken wir unser Chili noch einmal mit den Gewürzen ab. Ich bereute allerdings etwas, die flache Pfanne verwendet zu haben, denn sie war übervoll – eine höhere Pfanne wäre eindeutig besser gewesen. 😉 Hat das Chili die richtige dickliche Konsistenz, schalten wir die Platte schließlich aus.
33 - Mit Gewürzen abschmecken / Taste with seasonings

Während das Chili leise vor sich hin köchelt, schmelzen wir die Butter vorsichtig in der Mikrowelle
34 - Butter in Mikrowelle schmelzen / Melt butter in microwave

und würzen sie mit Knoblauchgranulat, Zwiebelpulver, getrockneter Petersilie und etwas Chiliflocken.
35 - Geschmolzene Butter mit Knoblauch, Petersilie, Zwiebelpulver & Chiliflocken würzen / Season melted butter with garlic, parsley, onion & chili flakes

Anschließend öffnen wir die Dose mit dem Brötchenteig,
36 - Brötchenteig-Dose öffnen / Open dough can

separieren die acht Teig-Rohlinge und schneiden jeden davon in jeweils sechs etwa gleich große Teile.
37 - Teigstücke in je sechs Teile schneiden / Cut every dough piece in six parts

Diese Teig-Stückchen geben wir dann in eine Schüssel, übergießen sie mit der gewürzten geschmolzenen Butter
38 - Teigstücke & Butter in Schüssel geben / Put dough & butter in bowl

und vermischen alles gründlich miteinander, so dass die Teigstücke rundherum mit den Gewürzen bedeckt sind.
39 - Gründlich vermengen / Mix well

Nachdem wir dann begonnen haben, den Ofen auf 180 Grad vorzuheizen, geben wir unser Chili con Carne in eine größere Auflaufform,
40 - Chili in Auflaufform geben / Put chili in casserole

streuen etwa 2/3el des geriebenen Cheddars ein,
41 - Käse einstreuen / Intersperse cheese

verrühren ihn etwas mit dem Chili con Carne, streichen alles glatt
42 - Chili mit Käse vermischen / Mix chili and cheese

und verteilen darauf die gewürzten Teigstücke,
43 - Teigstücke auflegen / Put dough on top

die wir mit dem restlichen Drittel geriebenen Cheddars bestreuen.
44 - Mit restlichen Käse bestreuen / Dredge with remaining cheese

Das Ganze schieben wir dann für 20-25 Minuten in den Ofen, wo es verbleibt bis die Teigstücke durchgebacken sind.
45 - Im Ofen backen / Bake in oven

Sobald die Teigstücke die richtige Bräunung erreicht haben, können wir die Auflaufform wieder entnehmen, lassen sie für etwa fünf Minuten ruhen
46 - Chili Cheese Dog Bubble Up - Finished baking / Fertig gebacken

und servieren es dann, garniert mit etwas Sauerrahm und Frühlingszwiebel-Ringen, um es genießen zu können.
47 - Chili Cheese Dog Bubble Up - Served / Serviert

Im Grunde genommen handelt es sich bei diesem Gericht ja um kaum etwas anderes als das klassische Chili con Carne mit Sauerrahm und Baguette, nur dass das Weißbrot gemeinsam mit dem Chili frisch gebacken wurde und das Chili selbst außerdem mit Würstchen und Käse verfeinert worden war. Dieses Chipotle-Chili, dass ich hier verwendet hatte gab dem Chili dabei eine angenehm rauchige Schärfe, die nicht sofort wirksam wurde, sondern sich langsam während des Verzehrs entfaltete. Insgesamt fand ich das Chili trotz seiner recht simplen Zutaten sehr gut gelungen, angenehm fruchtig und mit einer kräftigen, aber nicht zu dominanten Schärfe. Und auch der Cheddar-Käse passte gut in die geschmackliche Gesamtkomposition. Sauerrahm und Frühlingszwiebeln rundeten das Gericht schließlich sehr gelungen ab. Einfach aber lecker, so mag ich es ja am liebsten. Das war aber vorerst das letzte Bubble Up Gericht, drei solche Rezepte hintereinander sollten erst einmal genug sein. 😉

48 - Chili Cheese Dog Bubble Up - Side view / Seitenansicht

Guten Appetit

Erbsensuppeneintopf mit Wiener Würstchen & Bauernbrot [22.03.2018]

Thursday, March 22nd, 2018

Nachdem ich ja bereits die letzten Tage mit Holzfällersteak oder Currywurst recht üppig gespeist hatte, wollte ich heute nicht gleich wieder beim Schweinesteak “Tessin” mit Tomaten und Speck gratiniert, dazu Bratensauce und Kroketten zugreifen, das im Abschnitt Globetrotter auf der Speisekarte unseres Betriebsrestaurants angeboten wurde. Die Gefüllte Aubergine mit Ebly und Käse, dazu Quarkdip bei Vitality war aber auch nicht ganz das richtige, vor allem da ich kein allzu großer Fan von Auberginen bin. Blieben also noch die Asia-Thai-Gerichte, wobei hier mehr das Gebratene Schweinefleisch mit Gemüse in Massaman Sauce als die Gebackene Ananas und Banane mit Honig in Frage kam oder aber der Erbsensuppeneintopf mit Wiener Würstchen und Bauernbrot bei Tradition der Region. Und wie man dem Titel dieses Beitrags entnehmen kann, fiel meine Wahl letztlich auf den Erbsensuppeneintopf.

Pea stew with vienna sausages & farmhouse bread / Erbsensuppeneintopf mit Wiener Würstchen & Bauernbrot

Fast hätte ich vergessen, mir an der Kasse auch ein Messer mit aufs Tablett zu legen. Normalerweise ist ein solches bei Eintöpfen zwar nicht notwendig, aber wenn ich versucht hätte mit Gabel oder Löffel die leider leicht wässerigen Wiener Würstchen zu zerteilen, wäre die Gefahr dass ich abrutsche und eine Sauerei verursache zu groß gewesen. Ich habe auch andere Gäste gesehen, welche die Würstchen einfach mit der Gabel aufspießen und im Ganzen zum Mund führen um abzubeißen, aber ein wenig Stil wollte ich dann doch noch beibehalten. 😉 Der Eintopf selber war was den Geschmack anging sehr gut gelungen und kombinierte seinen kräftigen Erbsengeschmack wunderbar mit anderen Gemüsezutaten wie Sellerie, Möhren, Zwiebel oder Kräutern. Ein wenig schade fand ich nur, dass man den ganzen Eintopf scheinbar püriert hatte und nicht ein paar Erbsen darin ganz belassen hatte, so dass der Eintopf noch etwas mehr Biss bekam. Aber das ist wohl eher ein ästhetisches Merkmal und sehr individuell. Zum Glück gab es da ja noch das einigermaßen frische, wenn auch nicht mehr ganz knusprige Bauernbrot, dass für diesen fehlenden Biss sorgte. Ein einfaches, aber sehr gelungenes Gericht, dass auch gut in die aktuell noch kühle Jahreszeit passt. Ich war mit meiner Entscheidung zufrieden.
Zwar schien das Schweinesteak, ganz wie erwartet, heute das am häufigsten gewählte Gericht gewesen zu sein, womit ihm der erste Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala gebührt, aber der Erbsensuppeneintopf war dem Steak sehr eng auf den Fersen und belegte eine sehr guten zweiten Platz. Es hatte nur wenig gefehlt, um es zumindest zu einem Patt kommen zu lassen. Auf Platz drei folgten schließlich die Asia-Gerichte und den vierten Platz belegte schließlich die vegetarische gefüllte Aubergine.

Mein Abschlußurteil:
Erbsensuppeneintopf: ++
Wiener Würstchen: +
Bauernbrot: ++

Erbsensuppeneintopf mit Würstchen & Bauernbrot [21.12.2017]

Thursday, December 21st, 2017

Mit dem Schweinebraten in Dunkelbiersauce, dazu hausgemachter Krautsalat und Kartoffelknödel aus dem Abschnitt Tradition der Region hatte ich ja immer mal wieder die Erfahrung gemacht, das insbesondere der Krautsalat meist nur aus rohen Weißkohlstreifen ohne Dressing bestanden hatte. Daher hatte ich heute ursprünglich geplant bei den Kartoffel-Zucchinipuffer mit Broccoli und Tomatensauce aus dem Abschnitt Vitality zuzugreifen, was mit gerade mal 383 Kalorien ein angenehm leichter vegetarischer Genuss gewesen wäre. Aber als ich anstand, änderte ich dann doch noch kurzentschlossen meine Meinung und wählte letztlich den Erbsensuppeneintopf mit Wiener Würstchen und Bauernbrot aus dem Abschnitt Globetrotter. Bei dem aktuell kühlen, regnerischen Wetter erschien es mir genau das richtige zu sein. Die Asia-Thai-Gerichte wie Gebackene Banane und Ananas mit Honig oder Gebratenes Schweinefleisch mit Gemüse in Massamansauce kamen heute nicht in die nähere Auswahl.

Pea soup hotpot with sausages & farmhouse bread / Erbsensuppeneintopf mit Würstchen & Bauernbrot

Vor dem Verzehr nahm ich mir natürlich erst einmal Messer und Gabel und zerschnitt die beiden Würstchen in mundgerechte Stücke. Dabei stellte sich heraus, das es sich hier nicht gerade um die qualitativ hochwertigsten Wiener handelte, sondern mit ihrem sehr hellen, leicht wässerigen Fleisch eher um mittlere bis mindere Qualität, aber als zusätzliche Fleischbeilage für einen Eintopf waren sie dennoch ausreichend. Und die eigentliche Suppe aus vielen grünen Erbsen sowie Möhren, Kartoffeln, Knollensellerie und Lauch sowie einigen Suppenkräutern erwies sich mit seinem mild-deftigen Geschmack als überaus gut gelungen. Und der Terminus “Suppeneintopf” traf ganz genau seine Konsistenz, denn für eine reine Suppe war er zu dickflüssig und für einen richtigen Eintopf wiederum zu dünnflüssig. Außerdem lag dem Gericht eine Scheibe Bauern-Graubrot bei, die sich allerdings nicht gerade durch frische auszeichnete, sondern der man anmerkte, dass sie bereits einige Zeit an der frischen Luft verbracht hatte. Aber als zusätzliche Sättigungsbeilage war sie dennoch geeignet.Die Hälfte der Scheibe bröselte ich mir in den Suppeneintopf, den Rest verwendete ich um den geleerten Teller von seinen Resten zu befreien. Einfache, deftige Hausmannskost, so wie ich sie mag, ich war mit meiner Wahl also durchaus zufrieden.
Beim Kampf um den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala hatte heute eindeutig der Schweinebraten die Nase vorne und konnte sich diese Position unangefochten sichern. Auf dem zweiten Platz folgte der Erbseneintopf und mit geringem Abstand die Kartoffel-Zucchinipuffer auf dem dritten Platz. Einen guten, aber dennoch vierten Platz belegten schließlich die Asia-Gerichte.

Mein Abschlußurteil:
Erbsensuppeneintopf: ++
Wiener Würstchen: +
Bauernbrot: +

Weihnachtsspeisen 2014

Friday, December 26th, 2014

Diese Weihnacht entschieden wir uns, nach der Ente mit Rotkohl und Klößen im Jahre 2011, Rouladen gefolgt Würstchen mit Kartoffelsalat im Jahre 2012 und Rouladen und Schweinelende im Jahre 2013 die Feiertage mit Schweinelende im Speckmantel zu eröffnen. Dazu gab es Rösti, Nudeln und Blumenkohl.

Christmas Dinner 2014

Bacon wrapped pork loin with roesti & cauliflower / Schweinelende im Speckmantel mit Rösti & Blumenkohl

Die mit Champignons versetzte Sahnesauce zur im Ofen zubereiteten Lende war zwar dieses Jahr leider etwas dünn geraten, aber das sollte den Genuss nicht schmälern. Zum Nachtisch gab es noch etwas Eis, wovon es allerdings dieses Jahr kein Bild gibt.
Am ersten Weihnachtsfeiertag gab es zu Mittag schließlich einen Sauerbraten mit Rosenkohl und Kroketten.

Marinated beef roast with brussels sprouts & croquettes / Sauerbraten mit Rosenkohl & Kroketten

Zwar war der Sauerbraten aus Zeitgründen nur mit irgend einem Fix gemacht, also nicht mehrere Tage eingelegt, aber dennoch durch das lange garen angenehm mürbe und zart geworden. Der Rosenkohl war aber aus frischen Röschen zubereitet und mit einer cremigen Sauce versehen worden, also schön knackig und überaus lecker.
Am Abend gab es dann noch – aus alter Tradition – Würstchen mit Kartoffelsalat.

Sausages with potato salad / Würstchen mit Kartoffelsalat

Im Gegensatz zum bayrischen (oder auch schwäbischen) Kartoffelsalat war dieser mit leichter Mayonaise angemacht und zusätzlich zu den Kartoffeln noch mit gewürfelten Gewürzgurken, Eiern und angebratenem Speck versehen. Sehr lecker – wenn auch nicht gerade leicht.
Am zweiten Weihnachtsfeiertag gab es schließlich – mal wieder – Rinderrouladen, die ich dieses Mal selber zubereitete, allerdings mit ein paar kleineren Abwandlungen zu dem Rezept, das ich vor über drei Jahren mal hier im Blog veröffentlicht hatte.
Zuerst würzte ich die Rouladen beidseitig mit Salz, Pfeffer und scharfem Paprikapulver, dann bestrich ich eine Seite mit mittelscharfem Senf und belegte sie mit gewürfelten Zwiebeln und Speckwürfeln. Auf Gurken verzichtete ich auf Wunsch mehrerer “Mitesser” dieses Mal.
Rouladen füllen / Fill roulades
Nach dem Aufrollen und sichern mit Rouladennadeln,
Rouladen aufrollen / Roll up roulades
es waren dieses Mal ganze zehn Rouladen,
Fertige Rouladen / Finshed roulades
briet ich sie rundherum scharf an, wobei ein Induktionsherd zum Einsatz kam, mit dem ich ja bisher noch gar keine großen Erfahrungen habe sammeln können. Nach kurzer Eingewöhnung klappte aber alles wunderbar.
Rouladen scharf anbraten / Sear roulades
Nach dem Anbraten wurden die Rouladen dann für 1 Stunde und 45 Minuten in einer aus Rouladen-Fix und Wasser angerührten Sauce (nicht meine Idee, wurde so vorgegeben) geschmort. Die Sauce band ich am Ende noch mit dunklem Saucenbinder und ließ sie etwas einkochen – ich mag Sauce nun mal gerne etwas dickflüssiger.
Rouladen schmoren / Stew roulades
Serviert wurde dann alles mit Kartoffelklößen, Apfelrotkohl und frischem Rosenkohl (nicht im Bild).

Weihnachtstafel 26.12.2014

Roulades with red cabbage & dumplings / Rouladen mit Rotkohl & Klößen

Durch die Verwendung von gewürfeltem Speck im Gegensatz zu den Baconstreifen die ich sonst genutzt hatte trat der Speckgeschmack in den Rouladen etwas deutlicher zu Tage, ohne dabei jedoch zu dominant zu werden – eine durchaus akzeptable Alternative. Und auch die Gewürzgurken habe ich nicht unbedingt vermisst. Ein wirklich leckeres Mahl für den zweiten Weihnachtsfeiertag.

Rouladen Füllung / Filling

Am Abend gab es schließlich noch die Reste vom Kartoffelsalat mit warmen Wiener Würstchen.

Sausages with potato salad / Wiener Würstchen mit Kartoffelsalat

Damit sollte nun aber – vielleicht vom Jahreswechsel abgesehen – erst mal Schluss mit all der Schlemmerei sein. 😉

Linsensuppeneintopf mit Wiener Würstchen & Bauernbrot [01.12.2014]

Monday, December 1st, 2014

Neben den Resten des Steak vom Thunfisch mit Tagliatelle nero & Pepperonata vom Freitag standen heute Poh Piard Thord – Knusprige Frühlingsröllchen und Gung Pao Ngao – Rinfleisch gebraten mit Chili, Knoblauch, Morcheln Bambus und Gemüse an der Asia-Thai-Theke sowie Hausgemachte Lasagne mit Bechamelsauce und Käse gratiniert bei Globetrotter, ein Linsensuppeneintopf mit Wiener Würstchen und Bauernbrot bei Tradition der Region und schließlich – anstatt des ursprünglich angekündigten pikanten Kichererbsencurry – Spaghetti mit Blattspinat und Kren bei Vitality auf der Speisekarte. Hätte es das Kichererbsencurry gegeben, hätte ich wahrscheinlich bei diesem Gericht zugeschlagen, so jedoch wich ich auf den den Linseneintopf aus. Dazu gesellte sich noch ein Becherchen Kokos-Mousse aus dem heutigen Dessert-Angebot.

Lentil stew with sausages & bred / Linsensuppeneintopf mit Wiener Würstchen & Bauernbrot

Warum es sich hier jetzt um einen Linsensuppeneintopf und nicht nur um einen normalen Linseneintopf handelte, erschloss sich mir zwar nicht ganz, aber die Kombination aus sehr vielen braunen Linsen, einigen kleinen Salzkartoffeln, etwas Suppengrün und schießlich den beiden warmen Wiener Würstchen erwies sich unabhängig von ihrer Bezeichnung als überaus schmackhaft. Als einzigen Kritikpunkt muss ich anbringen, dass man sowohl die Kartoffeln also auch die Würstchen im Ganzen in den Eintopf gegeben hatte, was den Verzehr alleine mit einem Löffel etwas erschwerte. Doch glücklicherweise hatte ich vorgesorgt und mir Messer und Gabel mitgenommen, so dass ich mich vor dem Verzehr um dieses Problem kümmern konnte. Das Bauernbrot schließlich war zwar nicht mehr ofenfrisch und knusprig, aber auch nicht so abgestanden dass ich hier etwas in der Wertung abziehen müsste. Ingesamt ein einfaches, aber sehr gelungenes Mittagsgericht. Und auch am cremigen Kokosnuss-Mouss das mit einigen Schokosplittern vermengt und etwas Obst garniert worden war, gab es nichts auszusetzen.
Als ich heute das Restaurant betreten hatte, sah es zuerst danach aus als würden die anderen Gäste den Linseneintopf der Lasagne vorziehen, denn an der Theke wo dieser ausgegeben wurde hatte sich bereits eine kleine Schlange gebildet, während niemand für das Nudelgericht anstand. Doch dies verschob sich noch während ich speiste, so dass die Lasagne schließlich doch mit einem klar ersichtlichen Vorsprung den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala für sich erobern konnte. Der Linseneintopf schaffte es dennoch auf Platz zwei, gefolgt von den Asia-Gerichten auf dem dritten Platz. Bei den Nudeln mit Blattspinat und Kren sowie dem Thunfisch konnte ich keinen klaren Favoriten ausmachen, weswegen ich beiden Platz vier zubilligen musste.

Mein Abschlußurteil:
Linsensuppeneintopf: ++
Wiener Würstchen: ++
Bauernbrot: ++
Kokos-Mousse: ++