Linseneintopf mit Wiener Würstchen & Semmel [08.11.2018]

Hätten die Kartoffel-Frischkäsetasche auf Ratatouille und Quarkdip ausdem Abschnitt Vitality der heutigen Speisekarte unseres Betriebsrestaurants nicht sehr dunkel und etwas zu “knusprig” ausgesehen, hätte ich vielleicht bei diesen zugegriffen, denn das Schweineschnitzel “Wiener Art” mit Pommes Frites, das heute mal im Abschnitt Globetrotter stand, war mir eindeutig zu mächtig und ich hatte nicht schon wieder Lust auf Fritten – die hatte ich in letzter Zeit einfach viel zu häufig. Und da ich auf Gebackene Ananas und Banane mit Honig oder Gebratenes Schweinefleisch mit Gemüse in Massaman- Currysauce von der Asia-Thai-Theke ebenfalls keine große Lust hatte, griff ich schließlich zum Linseneintopf mit Wiener Würstchen und Semmel, der heute bei im Abschnitt Tradition der Region angeboten wurde.

Lentil stew with vienna sausages & bread roll / Linseneintopf mit Wiener Würstchen & Semmel

Dieses Mal eine große Semmel, die fast schon an ein kleines Baguette erinnerte, zum Eintopf anzubieten erwies sich schon mal als sehr gute Idee, zumal sich diese auch noch angenehm frisch und knusprig erwies. Der Linseneintopf selber erwies sich zwar als absolut in Ordnung, mit seinen Kartoffelwürfeln und Möhren ein reichhaltiger und angenehm sättigendes Eintopfgericht. Nur an der Würze sollten sie auf jeden Fall noch arbeiten, denn ich fand das Gericht diesbezüglich noch etwas langweilig. Zwar war zwar sogar ein kleiner Schuss Essig drin, so wie es bei einem Linseneintopf sein sollte, aber vielleicht war es zu wenig oder es fehlte einfach Salz. Ich kann es nicht genau definieren, aber ich kenne eindeutig bessere Linseneintöpfe. 😉 Aber ich glaube da hat jede Familie und jede Region ihre eigenen Rezepte. An den beiden knackigen Wiener Würstchen, der einzigen Fleischeinlage im Eintopf, gab es aber wiederum nichts auszusetzen. Ein gutes, aber bei weitem nicht perfektes Gericht aus der Sparte Hausmannskost.
Natürlich war es das Schnitzel mit Pommes, das sich heute mit deutlichem Vorsprung vor allen anderen Angeboten den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala sichern konnte. Aber der Linseneintopf auf Platz zwei kam ihm doch deutlich naher als ich es aus meiner jahrelangen Erfahrung heraus vermutet hätte. Auf dem dritten Platz folgten schließlich die Asia-Gerichte und die Gemüse-Frischkäsetaschen belegten einen guten vierten Platz.

Mein Abschlußurteil:
Linseneintopf: +
Wiener Würstchen: ++
Semmel: ++

Erbseneintopf mit Wiener Würstchen und Bauernbrot [30.10.2018]

Das Pikantes Kichererbsencurry mit Basmatireis aus dem Abschnitt Vitality der Speisekarte unseres Betriebsrestaurants sah heute recht dünn aus, sonst hätte ich vielleicht dort zugegriffen. Da halfen auch die Cherrytomaten nichts, die das Gericht optisch noch etwas auflockerten und ihm mit Sicherheit eine zusätzliche fruchtige Note gaben. Denn das Ofenfrisches Schäufele mit Dunkelbiersauce, Kartoffelknödel und Krautsalat bei Tradition der Region war mir eindeutig zu mächtig und kalorienreich – obwohl es durchaus lecker aussah. Blieben also noch der Erbseneintopf mit Wiener Würstchen und Bauernbrot bei Globetrotter oder eines der Asia-Gerichte von der Wok-Theke wie Gebratenes Thaigemüse in Austernsauce oder Gebratener Tintenfisch mit frischem Gemüse in Unagi Sauce. Der Tintenfisch erschien mir zwar auf jeden Fall eine akzeptable Option, aber meine Wahl fiel dann doch auf die Hausmannskost in Form des Erbseneintopfs.

Pea stew with wiener & famer bread / Erbseneintopf mit Wiener Würstchen & Bauernbrot

Für einen Eintopf war das Gericht zwar auch recht dünnflüssig, aber er ging gerade noch als solcher und nicht als Suppe durch. Darin fanden sich neben grünen Schälerbsen auch Möhren, Kartoffelwürfel, Zwiebelstückchen und ein paar Kräuter. Kein besonders ausgefeilter Erbseneintopf, aber mit den beiden heißen und knackigen Wiener Würstchen, die sich als Qualitativ recht gut und nicht zu verwässert erwiesen sowie den beiden Scheiben frischen und knusprigen Bauernbrotes ergab sich dann doch ein durchaus gelungenes Mittagsmahl. Ich musste mir vor dem Verzehr allerdings noch ein Messer holen, um die Würstchen noch in mundgerechte Stücke zu schneiden, denn für ein zerteilen mit dem Löffel waren sie etwas zu knackig und ich riskierte dabei den Eintopf über dem Tisch zu verteilen wenn ich unglücklich abrutschte. 😉 Danach stand einem sättigenden und recht schmackhaften Mittagsmahl aber nichts mehr im Wege. Mein zweiter Eintopf mit Brot nach dem Chili gestern – mal sehen was der Rest der Woche bringt.
Bei den anderen Gästen war trotz der recht ansehnlichen Portionsgröße doch das Schäufele in Dunkelbiersauce das mit Abstand am häufigsten gewählte Gericht und konnte sich somit Platz eins auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala sichern. Auf Platz zwei sah ich die Asia-Gerichte. Der Abstand zwischen dem Erbseneintopf auf Platz drei und dem Kichererbsencurry auf dem vierten Platz war wiederum nur sehr gering, beide waren etwa gleich häufig auf den Tabletts zu sehen. Aber ein Blick in übervollen Rückgabewagen ließ letztlich die Entscheidung für einen kleinen Vorsprung des Erbseneintopfes fallen.

Mein Abschlußurteil:
Erbseneintopf: ++
Wiener Würstchen: ++
Bauernbrot: ++