Brötchen, Quark, Konfitüre & Leberkäse – Klinikum Bogenhausen – Day 10

Heute wurde ich nun endlich wieder aus dem Hospital rausgelassen. Ich werde noch ein wenig auf mich achten müssen, werde aber morgen schon wieder arbeiten.
Daher gab es heute für mich leider nur noch ein

Frühstück

Bun, curd, yam & bavarian meat loaf / Brötchen, Quark, Konfitüre & Leberkäse

Mein letztes Frühstück gestaltete sich so, wie ich es von den vorherigen Tagen. Zu je einem Körnerbrötchen und Weißbrot-Brötchen servierte man zum einen Quark und Sauerkirschkonfitüre, zum anderen zwei große, aber dünn geschnittene Scheiben Leberkäse. Außerdem konnte ich mir zum Abschluss mal wieder zwei Tassen Kaffee erbeuten. Wie üblich landeten Quark und Konfitüre auf dem Körnerbrötchen und der Leberkäse auf dem hellen Brötchen. Zum Abschluss gab es dann noch den leichten Erdbeerjoghurt. Sehr lecker und leider auch sehr umfangreich. Aber das war nun das letzte Mal, dass ich so umfangreich gefrühstückt hatte – in Zukunft werde ich versuchen wieder komplett auf das Frühstück zu verzichten – auch wenn es mir nach 10 Tagen bestimmt schwer fallen wird.

Geröstete Grießsuppe + Schweineschnitzel “Wiener Art” mit Kartoffel-Gurkensalat – Klinikum Bogenhausen – Day 9 [31.01.2018]

Frühstück

Brötchen, Salami, Querk & Konfitüre

Heute hatte man es mal wirklich gut mit mir gemeint, als man mein Frühstückstablett bestückt hatte. Neben den üblichen zwei Brötchen, eines mit Körnern und eines in Weiß, fanden sich Quark, Erdbeermarmelade und sage und schreibe vier Scheibe Salami. Außerdem ein Light-Erdbeerjoghurt und eine einzelne Tasse Kaffee. Das war mehr als genug als gesättigt durch den Morgen zu kommen.

Mittagessen

Roasted semolina soup + pork escalope "vienne style" with potato gherkin salad / Geröstete Grießsuppe + Schweineschnitzel "Wiener Art" mit Kartoffel-Gurkensalat

Im ersten Moment erinnerte mich das heutige Mittagessen an unser Betriebsrestaurant an der Arbeit, in dem Schweineschnitzel “Wiener Art” mit Kartoffel-Gurkensalat ja zum Standard-Repertoire gehört. Allerdings serviert man es nicht mit Broccoligemüse (das leider etwas zerkocht war) und vor allem nicht mit lauwarmen Kartoffel-Gurkensalat. Das Schnitzel selbst war zwar leicht trocken, aber zum Glück lag ihm eine Zitronenecke bei, mit deren Saft man das Schnitzel etwas garnieren konnte. Als Vorsuppe fand sich außerdem eine Geröstete Grießsuppe auf dem Tablett, die überaus gut gewürzt und aufgrund des reichlichen Grieß darin auch überaus gehaltvoll war. Da hätte es die kleine Schüssel Blattsalat mit ihrem Kräuter-Dressing eigentlich gar nicht mehr gebraucht. Aber der kleine leichte Pudding mit Vanillegeschmack ging alle mal noch rein.

Abendessen

Kohlrabi cream soup, bread, cheese & cold cuts / Kohlrabicremesuppe, Aufschnitt, Käse & Brot

Beim Abendessen hatte man die Menge von Brot und Belag dieses Mal etwas angepasst, obwohl es auch dieses Mal wieder etwas zu viel Putenfleischkäse und Käse für die beiden Scheiben Vollkorn- und Weißbrot war. Hinzu kam noch eine kleine Schale Kohlrabicremesuppe als optionaler Bestandteil, etwas klein geschnippelte Tomaten und eingelegte Gurken sowie schließlich noch ein Becherchen fruchtjoghurt in Geschmacksrichtung Pfirsich-Maracuja. Auf jeden Fall auch dieses Mal mehr als genug um satt zu werden.

Lachs-Spargel-Topf mit Süßkartoffeln – das Rezept

Auch wenn ich ja mit den Lachs-Zucchini-Muffins quasi ein Fischgericht zubereitet hatte, sollte mich das heute nicht davon abhalten auch heute erneut mit Lachs zu kochen. Meine Wahl für das Sonntagsgericht war nämlich auf einen Lachs-Spargel-Topf mit Süßkartoffeln gefallen. Dazu hatte ich mir bereits gestern an der Fischtheke meines bevorzugten Supermarktes ein großes Stück frischen, norwegischen Seelachs-Filets besorgt, das mit siebzehn Euro zwar recht kostspielig gewesen war, aber das war es mir wert gewesen – vor allem weil ich bei TK-Ware befürchtete, dass der Fisch nach dem Auftauen zu schlabbrig und brüchig würde. Und das Ergebnis zeigte, dass sich die Investition gelohnt hat. Aber damit genug der langen Vorrede, kommen wir nun zum heutigen Rezept, dass ich mit diesem Beitrag in gewohnter Form einmal kurz vorstellen möchte.

Was brauch man also für 4 Portionen?

500g Lachsfilet
01 - Zutat Lachsfilet / Ingredient salmon filet

400g grüner Spargel
02 - Zutat grüner Spargel / Ingredient green asparagus

400g Süßkartoffeln
03 - Zutat Süßkartoffeln / Ingredient yams

1 größere Zwiebel
04 - Zutat Zwiebel / Ingredient onion

1/2 Bund Dill
05 - Zutat frischer Dill / Ingredient fresh dill

150ml Schlagsahne
06 - Zutat Schlagsahne / Ingredient whipping cream

30g Butter
07 - Zutat Butter / Ingredient butter

2 1/2 EL Mehl (Typ 405)
08 - Zutat Mehl / Ingredient flour

einige Spritzer Zitronensaft
09 - Zutat Zitronensaft / Ingredient lemon juice

sowie etwas Salz & Pfeffer zum würzen
und etwas Olivenöl zum braten

Nachdem wir begonnen haben einen Topf mit Wasser zu erhitzen, um ihn zum kochen zu bringen
10 - Wasser aufsetzen / Heat up water

reinigen wir den Spargel, entfernen das untere, holzige Ende des Stange und schälen dann das verbleibende untere Drittel
11 - Spargel schälen / Peel asparagus

um ihn schließlich noch zu halbieren.
12 - Spargel halbieren / Cut asparagus in half

Außerdem schälen wir die Süßkartoffeln.
13 - Süßkartoffeln schälen / Peel yams

Sobald das Wasser kocht, fügen wir einen Teelöffel Salz hinzu
14 - Wasser salzen / Salt water

und geben dann die Süßkartoffeln hinein, um sie für 20 bis 25 Minuten zu kochen.
15 - Bataten kochen / Cook yams

Nachdem wir einen zweiten Topf mit Wasser für den Spargel aufgesetzt haben, schälen und würfeln wir die Zwiebel.
16 - Zwiebel würfeln / Dice onion

Sobald auch das Wasser im zweiten Topf kocht, fügen wir einen Esslöffel Zucker hinzu
17 - Wasser zuckern / Add sugar

und blanchieren darin den Spargel für sieben bis acht Minuten.
18 - Spargel blanchieren / Blanch asparagus

Während Süßkartoffeln und der Spargel köcheln, waschen wir den Dill
19 - Dill waschen / Wash dill

zupfen die Blättchen von den Stielen
20 - Blättchen abzupfen / Pick leaflets

und zerkleinern sie gründlich mit einem Küchenmesser.
21 - Dill zerkleinern / Grind dill

Außerdem waschen wir das Lachsfilet
22 - Lachs waschen

und schneiden in dann in große, aber mundgerechte Würfel.
23-Lachs-in-Würfel-schneiden

Schließlich können wir auch den Spargel abgießen, wobei wir den Sud auffangen
22 - Spargel abgießen & Sud auffangen / Drain asparagus & catch stock

und messen vom Spargelsud 500ml ab, den wir bei Seite stellen.
23 - 500ml Sud abmessen / Measure 500ml asparagus stock

Dann gießen wir auch die Süßkartoffeln ab, lassen sie kurz abkühlen
24 - Bataten abgießen / Drain yams

und schneiden sie dann in mundgerechte Stücke.
25 - Süßkartoffeln würfeln / Dice yams

In einem größeren Topf lassen wir nun die 30g Butter schmelzen
29 - Butter zerlassen / Melt butter

und dünsten die Zwiebelwürfel darin glasig an.
30 - Zwiebel andünsten / Braise onions lightly

Anschließend rühren wir die 2,5 EL Mehl mit Hilfe eines Schneebesens ein, dünsten es kurz mit an
31 - Mehl einrühren / Stir in flour

und gießen es dann mit dem Spargelsud auf
32 - Spargelsud aufgießen / Add asparagus stock

den wir gut verrühren, um Klümpchenbildung zu verhindern.
33 - Gut verrühren / Mix well

Jetzt gießen wir die Schlagsahne hinzu
34 - Schlagsahne hinzufügen / Infuse whipping cream

und lassen alles kurz aufkochen, wobei wir den zerkleinerten Dill einstreuen
35 - Dill einstreuen / Add dill

um es dann mit etwas Pfeffer und Salz
36 - Mit Pfeffer & Salz würzen / Season with salt & pepper

sowie einigen Spritzern Zitronensaft abzuschmecken. Dann schalten wir die Platte auf eine niedrigere Stufe und lassen es alles weiter vor sich hin köcheln.
37 - Mit Zitronensaft abschmecken / Taste with lemon juice

In einer Pfanne erhitzen wir nun 2 EL Olivenöl
38 - Öl erhitzen / Heat up oil

und geben die dann die Lachsfilet-Würfel hinzu,
39 - Lachs hinzufügen / Add salmon

die wir in drei bis vier Minuten rundherum auf mittlerer Stufe anbraten
40 - Lachs runderherum anbraten / Roast salmon entirely

und dann wieder aus der Pfanne entnehmen und bei Seite stellen.
41 - Lachs bei Seite stellen / Remove salmon

Unter Zugabe eines weiteren Esslöffels Olivenöl braten wir dann die Süßkartoffel-Würfel in der Pfanne ein wenig an,
42 - Süßkartoffeln anbraten / Roast yams

sollten dabei aber nicht vergessen, zwischendurch auch den Topfinhalt immer wieder ein wenig umzurühren, damit nichts anbrennt. Gerade bei Sahne und Mehl sollte man da vorsichtig sein. 😉
43 - Umrühren nicht vergessen / Don't forget to stir

Schließlich geben wir auch den Spargel mit in die Pfanne und braten ihn ebenfalls mit an
44 - Spargel mit anbraten / Fry asparagus

wobei wir alles ein wenig mit Pfeffer und Salz würzen.
45 - Mit Salz & Pfeffer würzen / Season with salt & pepper

Nach etwas sechs Minuten in der Pfanne können wir das Gemüse schließlich in den Topf geben und schalten die Platte wieder auf mittlere Stufe
46 - Gemüse hinzufügen / Add vegetables

um dann auch die Lachswürfel hinzu zu geben.
47 - Lachs addieren / Add salmon

Das Ganze verrühren wir nun miteinander, wobei wir aber vorsichtig vorgehen sollten damit die Lachswürfel nicht zu sehr zerfallen,
48 - verrühren / stir

und schmecken es noch ein letztes Mal mit Salz, Pfeffer und gegebenenfalls etwas Zitronensaft ab.
49 - Mit Salz & Pfeffer abschmecken / Taste with salt & pepper

Anschließend können wir das Gericht auch schon servieren und genießen.
50 - Lachs-Spargel-Topf mit Süßkartoffeln - serviert / Salmon asparagus stew with yams - served

Durch den Zucker im Spargelsud, die Süßkartoffeln, dem Zitronensaft und die Schlagsahne hatte das Eintopfgericht zwar einen ganz leicht süßlichen, aber dank des Dills und der anderen Gewürze dennoch angenehm würzigen Geschmack bekommen, der meiner Meinung nach wunderbar mit dem saftigen Lachsfiletwürfeln, dem knackigen Spargel und den gut durchgekochten Süßkartoffel-Würfeln harmonierte. Die Mischung aus Spargelsud, Mehl und Schlagsahne war dabei angenehm dickflüssig geworden, so wie ich es bei Eintöpfen mag. Ein sehr leckeres Fischgericht muss ich sagen, das ich nicht nur für kalte und verregnete Tage wie heute wärmstens weiter empfehlen kann.

51 - Lachs-Spargel-Topf mit Süßkartoffeln / Salmon asparagus stew with yams - CloseUp

Und auch was die Nährwerte angeht, kann sich dieses Gericht durchaus sehen lassen. Meiner Berechnung nach liegt die komplette Zubereitung bei ca. 2000 kcal, pro Portion kommen wir also gerade mal auf 500kcal. Bei all der Butter und dem Olivenöl und der Schlagsahne hatte ich ehrlich gesagt mit mehr gerechnet. Bleibt mir also nichts mehr weiter, als erneut meine Empfehlung für dieses überaus leckere Rezept auszusprechen – die Zubereitung ist zwar etwas aufwändiger, aber es lohnt sich auf jeden Fall.

Guten Appetit

Süßkartoffel-Spinat-Curry mit Kokosmilch – das Rezept

Bei solchem Wetter wie seit einigen Tagen in weiten Teilen Deutschlands herrscht, war mir nach etwas leichtem und fruchtigen Gericht. Da ich noch einige Süßkartoffeln vorrätig hatte, entschied ich mich gestern dazu ein vegetarisches Curry aus Süßkartoffeln und Blattspinat zuzubereiten, das ich mit Kokosmilch garnierte und noch mit ein wenig normalen Kartoffeln und Möhren ergänzte. Gemeinsam mit einer ausgewogenen Kombination aus verschiedenen mehr oder minder exotischen Gewürzen ergab das ganze auch ohne Fleisch ein wirklich leckeres und leichtes Gericht.

Was benötigen wir also für 2-3 Portionen?

550 – 600g Süßkartoffeln
01 - Zutat Süßkartoffeln

250g Blattspinat
02 - Zutat Blattspinat

250 – 300g Kartoffeln – festkochend
03 - Zutat Kartoffeln

200 – 250g Möhren
04 - Zutat Möhren

1 große Gemüsezwiebel
05 - Zutat Zwiebel

2-3 Zehen Knoblauch
06 - Zutat Knoblauch

zum Würzen: 3/4TL Kreuzkümmel, 1/2TL schwarzer Pfeffer, 1/3TL Koriander gemahlen, 1/3TL Kardamom gemahlen, 1/4TL Nelken gemahlen, 1/3 TL Zimt
07 - Zutat Gewürze

220ml Gemüsebrühe
08 - Zutat Gemüsebrühe

ca. 100ml Kokosmilch
09 - Zutat Kokosmilch

außerdem etwas Ghee oder Butter zum anbraten sowie ggf. etwas Salz

Zuerst schneiden wir Süßkartoffeln, Möhren, Kartoffeln in Würfel und hacken die Zwiebeln.
10 - Zutaten schneiden

Anschließend erhitzen wir Ghee oder Butterschmalz in einem großen Topf und rösten die Gewürze darin an bis sie man den Geruch deutlich wahrnehmen kann,
11 - Gewürze anrösten

dann geben wir Knoblauch und Zwiebeln hinzu und dünsten sie glasig an.
12 - Zwiebeln und Knoblauch andünsten

Es folgen nun Süßkartoffeln, Möhren und Kartoffeln, die wir für drei bis vier Minuten bei gelegentlichem Rühren mit anbraten
13 - Gemüse kurz anbraten

bevor wir alles mit Gemüsebrühe
14 - Mit Gemüsebrühe aufgießen

und der Kokosmilch aufgießen.
15 - Kokosmilch beigeben

Für ca. sieben bis acht Minuten lassen wir alles auf mittlerer Stufe vor sich hin köcheln,
16 - köcheln

dann rühren wir den Blattspinat unter und lassen es kurz aufkochen bevor wir es für weitere fünf Minuten köcheln lassen. Dabei können wir den Blattspinat unbesorgt auch noch gefroren mit ins Gericht geben.
17 - Spinat unterrühren

Schließlich probieren wir unsere Kreation
18 - Probieren

und würzen es ggf. mit Pfeffer und mit Salz nach.
19 - Nachwürzen

Sobald alle Gemüsekomponenten gut durchgekocht sind, können wir das Gericht vom Herd nehmen und umgehend servieren.
20 - Yam spinach curry with coco milk - Fertiges-Gericht

Das Ergebnis war ein leicht süßliches und dennoch angenehm würziges Gericht, das mit seiner exotischen Gewürzmischung genau richtig für das aktuelle Wetter zu sein schien. Vor allem die Kombination aus Süßkartoffeln und Blattspinat gab dem Gericht dabei meiner Meinung nach den gewissen Touch.

21 - Yam spinach curry with coco milk - CloseUp

Im Originalrezept war zwar kein Salz vorgesehen gewesen, aber beim probieren fand ich dass etwas davon nicht schaden konnte. Ansonsten fand ich die Gewürzmischung in den hier angegebenen Mengen genau richtig abgewogen. Auch wenn ich zu Beginn ein paar Bedenken gehabt hatte und daran gedacht habe das ganze noch mit etwas Fleisch wie z.B. Hähnchenbrust zu ergänzen – bin aber froh es nicht getan zu haben. Das hätte den Geschmack wahrscheinlich sogar verdorben. Es gab nichts daran auszusetzen – und heute kann ich auch schon sagen dass man dieses Gericht ohne Probleme im Kühlschrank aufbewahren und wieder aufwärmen kann, ohne dass es zu geschmacklichen Einbußen kommt. Kann diese Zubereitung vorbehaltlos gerade für die warme Jahreszeit weiter empfehlen.

In diesem Sinne: Guten Appetit