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Chili con Carne & Baguette [24.05.2016]

Tuesday, May 24th, 2016

Zwar ging heute Spargelwoche heute mit einem Frischem Spargel mit Schwarzwälder- und Wacholderschinken, dazu geklärte Butter und Petersilienkartoffeln im Abschnitt Globetrotter der Speisekarte unseres Betriebsrestaurants weiter, jedoch wollte ich heute eine mal eine Pause einlegen, denn (unpassenderweise) im Abschnitt Tradition der Region wurde heute ein Chili con Carne mit Jalapenos und Baguette angeboten und ich bin nun mal ein großer Freund diesen Gerichts. Die Schupfnudelpfanne mit Spitzkohl und Apfelwürfel bei Vitality sowie die Asia-Thai-Gerichte wie Kal Tzau Fhan- Gebratener Eierreis mit verschiedenem Gemüse und Moo Pad Prik Bai Karpra – Gebackener Seelachs mit scharfem Basilikum und Thaigemüse in Austernsauce kamen heute nicht in die nähere Auswahl. Allerdings gönnte ich mir neben gleich zwei Stückchen Baguette noch einen kleinen Becher Erdbeerjoghurt aus dem heutigen Dessert-Angebot.

Chili con Carne, Jalapenos & Baguette

Als ich den ersten Löffel des Chili con Carne probierte, musste ich kurz inne halten, denn entgegen der vorherigen Versionen war es heute wirklich sehr scharf geraten und das gefiel mir. Gerade weil dies nicht nur an den zahlreichen Scheiben eingelegter Jalapenos aus der Garnitur lag, sondern weil das eigentliche Chili heute wirklich großzügig mit Chilipulver gewürzt worden war. Warum nicht immer so? Ansonsten bestand es zwar wie üblich nur aus den Minimalzutaten viel Hackfleisch und Tomaten sowie wenig ein Mais und Kidneybohnen, aber das reichte aus um ein schmackhaftes Chili zuzubereiten. Und die Tatsache dass die Portion nicht allzu groß geraten war kompensierte ich mit den beiden Stücken überaus frischen und knusprigen Baguettes. Der mit einer Orangenscheibe, einer Schokobohne und etwas Mousse garnierte Erdbeerjoghurt war zwar etwas dünn geraten, aber er war angenehm fruchtig und half außerdem, die Schärfe des Chilis zum Abschluss etwas zu binden. Ich war sehr zufrieden mit meiner heutigen Auswahl.
Und auch bei den anderen Gästen erfreute sich das Chili heute mit einem deutlichem Vorsprung vor allen anderen Gerichten der größten Beliebtheit und konnte sich so den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebheitsskala sichern. Erst auf dem zweiten Platz folgte der Spargel mit Schwarzwälder- und Wachholderschinken, der sich aber nur knapp gegen die Asia-Thai-Gerichte auf dem Platz drei durchsetzen konnte. Auf dem vierten Platz folgte die vegetarische Schupfnudelpfanne.

Mein Abschlußurteil:
Chili con Carne: ++
Baguette: ++
Erdbeerjoghurt: ++

Schwabenteller – Minutensteaks mit Schwammerlsauce, Röstzwiebeln & Käsespätzle [27.04.2016]

Wednesday, April 27th, 2016

Zwar fand sich am heutige Mittwoch mit einem Gebratenen Hokifilet auf mediterranem Gemüse mit Reis im Bereich Vitality auf der Speisekarte unseres Betriebsrestaurants und ich neige ja Mittwochs dazu, beim Fischgericht zuzugreifen, doch heute verspürte ich keine große Lust auf das industriell panierte Stück Fischfilet – zumal Hoki ja auch nicht gerade mit viel Eigengeschmack aufwartet. Viel besser klang da für mich der gute alte Schwabenteller – Zwei Minutensteaks vom Schwein mit Schwammerlsauce, Röstzwiebeln und Käsespätzle, derD im Abschnitt Tradition der Region angeboten wurde. Da kamen die Spinat-Ricotta-Tortellini mit Tomatensugo und Parmesan bei Globetrotter oder die Angebote an der Asia-Thai-Theke wie Gebratene Mienudeln mit verschiedenem Asiagemüse in Massaman-Sauce und Rindfleisch gebraten mit Gemüse und Chinapilzen in Hoi Sin Sauce nicht ran. Also landete der Schwabenteller auf meinem Tablett und dazu gesellte sich noch ein Becherchen Milchreis mit Joghurt aus dem heutigen Dessert-Angebot.

Swabian dish - Minute pork steaks with mushroom sauce, fried onions & cheese spaetzle / Schwabenteller - Minutensteaks vom Schwein mit Schwammerlsauce, Röstzwiebeln & Käsespätzle

Genau wie gestern muss ich auch heute muss ich mal wieder die Sauce kritisieren, denn obwohl sie von ihrer Konsistenz her deutlich besser, sprich dickflüssiger, als die gestrige war, fehlte es ihr an ihrer namensgebenden Zutat: Schwammerln, also Pilzen. Einen einzigen einsamen kleinen Champignon fand ich darin, das war alles – aber da sie ansonsten mit einem kräftigen Pilzaroma aufwartete, sehe ich heute mal von einem Punktabzug ab. Die beiden dünnen Schweinesteaks waren schön mager, zart und einigermaßen saftig geraten und auch die mit einem einigermaßen würzigen Käse versetzten Spätzle gaben keinen Grund zu weiterer Kritik. Gemeinsam mit der großzügigen Portion einigermaßen knuspriger Röstzwiebeln ein sehr leckeres Hauptgericht. Und auch am Mit Stücken von Apfel, Orange, Melone und Weintraube dekorierten Joghurt gab es nichts auszusetzen.
Wie nicht anders erwartet, landete der Schwabenteller auch auf der heutigen Allgemeinen Beliebtheitsskala mit deutlichem Vorsprung auf dem ersten Platz, gefolgt von den Tortellini, die mit einigem Abstand auf Platz zwei lagen. Den dritten Platz belegten meiner Meinung nach die Asia-Gerichte, die aber wiederum nur einen kleinen Vorsprung vor dem Hokifilet auf Platz vier aufzeigten. Insgesamt aber mal wieder ein voraussehbares Ergebnis.

Mein Abschlußurteil:
Minutensteaks vom Schwein: ++
Schwammerlsauce: ++
Röstzwiebeln: ++
Käsespätzle: ++
Joghurt mit Obstsalat: ++

Geschmorte Lammkeule mit Rotweinjus & Speckbohnen [30.03.2016]

Wednesday, March 30th, 2016

Zwar sah die Spanische Paella mit Meeresfrüchten, Seelachs und Hähnchenfleisch die sich heute im Abschnitt Vitality der Speisekarte unseres Betriebsrestaurants fand, wirklich sehr verlockend aus, aber als ich von der Geschmorte Lammkeule mit Rotweinjus, Speckbohnen und Kartoffelgratin im Bereich Globetrotter gelesen hatte, war meine Entscheidung bereits auf dieses Gericht gefallen. Auch die Tatsache, dass man das Kartoffelgratin noch kurzfristig durch angebratene Schupfnudeln ersetzt hatte, änderte nichts an dieser Entscheidung. Die Rahmschwammerl mit Semmelknödel bei Tradition der Region sowie die Asia-Thai-Angebote wie Asiatisches Gemüse, herzhaft gebraten mit Thaicurry in Kokosmilchsauce oder Gaeng ped Mua – Schweinefleisch mit verschiedenen Gemüsesorten in Kokosmilchsauce kamen nicht in die nähere Auswahl. Allerdings gesellte sich Becherchen Bananenjoghurt aus dem heutigen Dessert-Angebot mit auf mein Tablett.

Stewed gigot with red wine sauce & bacon beans / Geschmorte Lammkeule mit Rotweinjus & Speckbohnen

Die Schupfnudeln erwiesen sich als kein allzu gleichwertiger Ersatz für das ursprünglich angekündigte Kartoffelgratin, denn sie waren zwar knusprig, aber etwas trocken geraten. Zum Glück war die etwas dünne Sauce dabei, die ich zum anfeuchten nutzen konnte. Allerdings hätte man geschmacklich noch etwas mehr aus der Sauce machen können. An der wichtigsten Komponente, den Lammfleisch, gab es aber glücklicherweise nichts auszusetzen, denn es war saftig, relativ fettarm und besaß einen angenehmes Aroma. Die mit angebratenen Speckwürfeln versetzten grünen Bohnen waren zwar schon etwas abgekühlt, aber da sie geschmacklich sonst in Ordnung waren und nun einmal die klassische Beilage zu Lamm sind, sehe ich hier von einem weiteren Punktabzug ab. Und auch an den mit Naturjoghurt und einigen Streuseln garnierten Bananenscheiben, die mein heutiges, wirklich sehr großzügig bemessenes Mittagsmahl als Dessert abschlossen, gab es keinen Grund zur Kritik.
Obwohl Lammfleisch ja bekanntlichermaßen nicht jedermanns Geschmack ist, gelang es der Keule heute doch mit einem deutlichen Vorsprung vor allen anderen Angeboten den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala für sich zu eroberen. Auf dem zweiten Platz folgten die Rahmschwammerl mit Semmelknödel, den dritten Platz belegte die Paella und mit nur sehr geringen Abstand folgten schließlich die Asia-Gerichte auf Platz vier.

Mein Abschlußurteil:
Lammkeule: ++
Rotweinjus: +
Speckbohnen: ++
Schupfnudeln: +/-
Banane mit Joghurt: ++

Paprikagulasch vom Schwein mit Rösti [24.03.2016]

Thursday, March 24th, 2016

Heute hätte ich mich sowohl mit den Gnocchi mit Austernpilzen, Egerlingen und Spinat in feinem Walnussöl bei Vitality als auch dem Paprikagulasch vom Schwein mit Rösti bei Tradition der Region oder den Spaghetti Carbonare mit Parmesan bei Globetrotter anfreunden können, während mich das Ko Lo Zai – Gebratenes Gemüse in süß-saurer Sauce mit Ananas nach Peking-Art und das Moo Pad Takai – Schweinefleisch mit Bambusstreifen, Frühlingszwiebeln und Paprika in Chili-Zitronengrassauce von der Asia-Thai-Theke weniger interessierten. Einen kurzen Moment liebäugelte ich mit den Gnocchi, dann aber fand ich den Paprikagulasch doch etwas verlockender und ich griff bei diesem Angebot zu. Dazu gesellte sich noch ein Becherchen Joghurt mit Obstsalat aus dem heutigen Gemüseangebot. Ich hätte mich natürlich gefreut, wenn es Grüne Sauce am heutigen Gründonnerstag gegeben hätte, aber das ist wohl eher eine hessische Tradition und hier in Bayern nicht üblich.

Pork bell pepper goulash with roesti / Paprikagulasch vom Schwein mit Rösti

Die Gulaschzubereitung aus gewürfelten, mageren Schweinefleisch in einer würzigen, dickflüssigen Sauce in der neben Paprika auch Möhren und Zwiebeln verarbeitet worden waren, erwies sich als geschmacklich überaus gut gelungen. Der Geschmack war leicht pikant und passte wunderbar zu den außen schön knusprigen und innen noch etwas weichen Röstis. Einfach und schmackhaft, so wie ich meine Mittaggerichte mag. Das Dessert in Form des Joghurts war aber leider heute extrem dünn geraten, wären nicht die zahlreichen Fruchtstücke von Apfel, Mandarine, Melone und anderer Obstsorten darin verrührt gewesen, hätte man ihn problemlos trinken können. Von einem Punktabzug sehe ich heute aber mal ab.
Sah man sich bei den anderen Gästen um, schien sich auch hier der Paprikagulasch der größten Beliebtheit zu erfolgen und somit den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala für sich beanspruchen zu können, aber die Spaghetti Carbonara waren ihm sehr dicht auf den Fersen und konnte somit Platz zwei für sich beanspruchen. Auf dem dritten Platz folgten schließlich die Asia-Gerichte und auf einem guten vierten Platz kamen die Gnocchi mit Austernpilzen, Egerlingen und Spinat.

Mein Abschlußurteil:
Paprikagulasch: ++
Röstis: ++
Joghurt mit Obstsalat: ++

Kabeljaufilet auf Fenchelgemüse in Safransauce und Reis [09.09.2015]

Wednesday, September 9th, 2015

Heute wollte ich nach mehreren Wochen Abstinenz endlich mal wieder beim mittwöchlichen Fischgericht in unserem Betriebsrestaurant zugreifen, denn ich fand das im Bereich Vitality angebotene Kabeljaufilet auf Fenchelgemüse in Safransauce heute einfach verlockender als die Asia-Thai-Gerichte Asiatisches Gemüse herzhaft gebratn mit Thaicurry in Kokosmilchsauce und Nua Pad Pram Hoi – Rindfleisch mit Broccoli und Karotten in Austernsauce oder das schweineschnitzel “Jäger Art” mit Spätzle bei Tradition der Region und den Würst’l Gulasch mit Paprikastreifen und Kartoffelwürfeln bei Globetrotter. Und es war wohl eher die Gewohnheit als die Notwendigkeit, dass ich mir trotz des Fenchels in Safransauce noch ein Schälchen Erbsen und Möhren aus dem heutigen zusätzlichen Gemüseangebot dazu stellte. Aber auf das Dessert, heute ein Joghurt mit Obstsalat, wollte ich aber nicht verzichten.

Codfish in fennel vegetables in saffron sauce on rice / Kabeljau auf Fenchelgemüse in Safransauce und Reis

Eine sehr gute Wahl, soviel steht fest. Das in dünner Panade gebratene Kabeljaufilet war wunderbar zart und saftig geraten und hatte ein wunderbares Aroma. Dazu das in kleine Würfelchen geschnittene in einer mild-würzigen Sauce mit Safranaroma und schließlich noch der gelbliche, heute sehr lockere Reis als Sättigungsbeilage. Eine sehr gelungene Zusammenstellung, zu der es die Mischung aus Pariser Möhren und Erbsen eigentlich gar nicht gebraucht hätte – aber Qualitativ waren auch sie soweit in Ordnung, ebenso wie der ungesüßte Joghurt, der mit einer bunten Fruchtmischung aus Stücken von Erdbeere, Trauben, Äpfeln, Pflaumen und Ananas versehen war. Ich war mit meiner Wahl auf jeden Fall sehr zufrieden.
Auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala lag heute natürlich, ganz wie erwartet, das übrigens unpanierte Jägerschnitzel mit Spätzle ganz weit vorne und konnte sich den ersten Platz sichern. Auf Platz zwei folgte der Würst’l Gulasch, den dritten Platz belegte meiner Meinung nach der Kabeljau und auf Platz vier folgten, aber nur mit knappen Abstand, die Asia-Gerichte.

Mein Abschlussurteil:
Kabeljaufilet: ++
Fenchel in Safransauce: ++
Reis: ++
Erbsen & Möhren: ++
Joghurt mit Obstsalat: ++

Indisches Pfefferhuhn – das Rezept

Sunday, August 30th, 2015

Heute wollte ich, passend zu den sommerlichen Temperaturen, mal wieder einen Ausflug in die indische Küche wagen und mal Pfefferhuhn zubereiten. Wie der Name schon vermuten lässt, handelt es sich dabei um ein Gericht das an Schärfe nicht missen lässt, so wie man es von der indischen Küche gewohnt ist. Ich hatte zwar etwas Bedenken gehabt dass es zu würzig werden könnte, aber das Ergebnis konnte sich wirklich schmecken lassen. Daher möchte ich es natürlich nicht versäumen, das zugehörige Rezept hier einmal kurz in der gewohnten Form vorzustellen.

Was benötigen wir also für 3 Portionen?

3 Hähnchenschenkel
06 - Zutat Hähnchenschenkel / Ingredient chicken legs

Für die Marinade

150g Joghurt
01 - Zutat Joghurt / Ingredient yoghurt

1 daumengroßes Stück Ingwer
02 - Zutat Ingwer / Ingredient ginger

3 Zehen Knoblauch
03 - Zutat Knoblauch / Ingredient garlic

2 Teelöffel schwarze Pfefferkörner
04 - Zutat Pfefferkörner / Ingredient pepper corns

1 Limette
05 - Zutat Limone / Ingredient lime

sowie etwas Salz

Außerdem benötigen wir

noch ein kleines Stück Ingwer
07 - Zutat mehr Ingwer / Ingredient more ginger

2 mittelgroße Tomaten
08 - Zutat Tomaten / Ingredient tomatoes

1 mittelgroße Zwiebel
09 - Zutat Zwiebel / Ingredient onion

2 Zehen Knoblauch
10 - Zutat weiteres Knoblauch / Ingredient more garlic

1 Teelöffel Garam Masala
11 - Zutat Garam Masala / Ingredient garam masala

etwas frischen Koriander zum garnieren
12 - Zutat Koriander / Ingredient coriander

sowie etwas Salz zum würzen
und etwas Öl oder besser Butterschmalz zum braten

und als Sättigungsbeilage 150g Basmati-Reis
13 - Zutat Basamati-Reis / Ingredient basmati rice

Kümmern wir uns zuerst einmal um die Marinade. Dazu zerstoßen wir die beiden Teelöffel schwarzer Pfefferkörner in einem Mörser,
14 - Pfefferkörner im Mörser zerstoßen / Pestle pepper corns

schälen das erste Stück Ingwer und zerstoßen ihn im Mörser zu einer Paste
15 - Ingwer im Mörser zu Paste zerstoßen / Pestle ginger to paste

und ziehen schließlich noch die Knoblauchzehen ab, um sie ebenfalls im Mörser zu einer Paste zu zerstoßen.
16 - Knoblauchzehen im Mörser zu Paste zerstoßen / Pestle garlic to paste

Außerdem pressen wir den Saft der Limette aus.
17 - Limette auspressen / Squeeze lime

Dann rühren wir den Joghurt cremig,
18 - Joghurt cremig rühren / Stir yoghurt creamy

geben den zerstoßenen Pfeffer, die Ingwer- und Knoblauchpaste sowie den Limettensaft zum Joghurt dazu
19 - Pfeffer, Ingwer, Knoblauch & Limettensaft zum Joghurt geben / Add pepper, ginger, garlic & lime juice

und verrühren alles gründlich miteinander
20 - Alles gründlich verrühren / Mix well

wobei wir es auch gleich mit ein wenig Salz abschmecken.
21 - Marinade mit Salz abschmecken / Taste marinade with salt

Dann tragen wir die Marinade rundherum auf die Hähnchenschenkel auf, wobei wir am besten die Haut etwas lösen und die Joghurtmasse direkt auf das Fleisch auftragen, damit die Marinade besser einziehen kann. Die so präparierten Hähnchenschenkel lassen wir in einem verschließbaren Behältnis im Kühlschrank für mindestens eine Stunde durchziehen.
22 - Hähnchenschenkel marinieren / Marinate chicken legs

In der Zwischenzeit können wir ja schon beginnen die anderen Zutaten vorzubereiten. Wir ziehen also die Zwiebel ab und würfeln sie,
23 - Zwiebel würfeln / Dice onion

schälen und würfeln das zweite Stück Ingwer
24 - Ingwer schälen & zerkleinern / Peel & mince ginger

und hacken die beiden Knoblauchzehen.
25 - Knoblauch hacken / Mince garlic

Außerdem waschen wir die Tomaten, vierteln sie,
26 - Tomaten vierteln / Quarter tomatoes

entkernen sie dann
27 - Tomaten entkernen / Decore tomatoes

und schneiden sie schließlich in kleine Würfel.
28 - Tomaten würfeln / Dice tomatoes

Dann erhitzen wir etwas Öl oder Butterschmalz in einer Pfanne,
29 - Butterschmalz erhitzen / Heat up ghee

braten erst einmal die Zwiebeln darin für etwa fünf Minuten an, bis sie leicht goldgelb werden
30 - Zwiebeln goldgelb andünsten / Roast onions

und geben dann die Ingwer und Knoblauch hinzu, um sie ebenfalls kurz mit anzudünsten.
31 - Knoblauch & Ingwer addieren / Add garlic & ginger

Anschließend geben wir die gewürfelten Tomaten mit in die Pfanne
32 - Tomaten hinzufügen / Add tomatoes

und braten sie für zwei bis drei Minuten mit an
33 - Tomaten anbraten / Fry tomatoes

bevor wir schließlich auch die marinierten Hähnchenschenkel mit in die Pfanne geben und alles für einige Minuten auf leicht erhöhter Stufe erhitzen.
34 - Hähnchenschenkel samt Marinade erhitzen / Heat up chicken legs and marinade

Nachdem wir dann etwa 130-150ml Wasser dazu gegeben haben – ich hatte dazu das Behältnis in dem ich die Schenkel mariniert hatte ausgespült und verwendete dieses – verrühren wir dies mit der Marinade
35 - Mit Wasser aufgießen / Add water

und lassen alles geschlossen auf leicht reduzierter Stufe für 25-30 Minuten schmoren bis das Huhn gar ist,
36 - Geschlossen schmoren lassen / Simmer closed

wobei wir die Hähnchenschenkel zwischendurch natürlich hin und wieder mal wenden und die Sauce umrühren.
37 - Zwischendurch Hähnchen wenden & Sauce umrühren / From time to time turn chicken & stir sauce

Kurz vor Garende setzen wir schließlich einen Topf Wasser zum kochen des Reis auf
38 - Wasser für Reis aufsetzen / Bring water for rice to a boil

und entnehmen kurz die Hähnchenschenkel aus der Pfanne, um den Teelöffel Garam Masala einzurühren, sie mit ein wenig Salz abzuschmecken
39 - Sauce mit Garam Masala würzen / Season sauce with garam masala

und die Schenkel dann wieder zurück zu legen, damit sie nicht kalt werden.
40 - Hähnchenschenkel zurück legen / Put back chicken legs

Sobald das Wasser kocht, salzen wir es
41 - Wasser salzen / Salt water

und geben dann den Basmati-Reis hinein, um ihn gemäß Packungsbeschreibung zu kochen.
42 - Reis kochen / Cook rice

Während der Reis kocht, waschen wir schließlich noch den Koriander, schütteln ihn trocken und zerkleinern ihn.
43 - Koriander zerkleinern / Mince coriander

Anschließend können wir das Gericht auch schon servieren und genießen.
44 - Indian pepper chicken - Servied / Indisches Pfefferhuhn  - Serviert

Was ihre Schärfe anging war die angenehm cremige Sauce wirklich nicht von schlechten Eltern. Bei all dem Pfeffer und Ingwer war das aber auch kein Wunder und genau so beabsichtigt. Dennoch war keine dieser Komponenten zu dominant geworden, sondern alles harmonierten geschmacklich wunderbar miteinander und hatten durch das Marinieren auch den wunderbar zarten und saftigen Hähnchenschenkeln eine angenehme Würze gegeben. Da ich in weiser Voraussicht zu einem nicht fettreduzierten Sahnejoghurt gegriffen hatte, war dieser beim Kochen auch nicht geflockt sondern hatte sich gut mit den anderen Zutaten zu einer sämigen Sauce verbunden. Für den Liebhaber der scharfen indischen Küche ein sehr leckeres Rezept, kann ich absolut weiter empfehlen.

45 - Indian pepper chicken - Side view / Indisches Pfefferhuhn  - Seitenansicht

Guten Appetit

Gebackene Calamari mit Remoulade & Kartoffelsalat [14.08.2015]

Friday, August 14th, 2015

Von den Gerichten der heutigen Speisekarte unseres Betriebsrestaurants kamen für mich heute der Putenbraten mit Champignonsauce und Reis bei Vitality und die Gebackenen Calamari mit Kartoffelsalat & Remoulade aus der Sektion Globetrotter in die nähere Auswahl, während ich mich für die Dampfnudel mit Vanillesauce bei Tradition der Region und die Asia-Thai-Angebote wie Gebackene Ananas und Banane oder San Sei Chop Suey – Verschiedene Fleischsorten mit Gemüse in Spezial Sauce nicht so recht begeistern konnte. Letztlich waren es aber wieder die Calamari, die auf meinem Tablett landeten. Nach Zitronenecken oder -scheibe, um die Calamari mit deren Saft zu garnieren suchten wir aber leider vergebens. Ergänzt würden sie durch ein Mango-Lassi, ein indisches Joghurt-Getränk, aus dem heutigen Dessert-Angebot.

Baked calamari with remoulade & potato salad / Gebackene Calamari mit Remoulade & Kartoffelsalat

Wie ich bereits aufgrund der ungewöhnlich dunklen Farbe vermutet hatte, war der Teigmantel heute sehr knusprig geraten. Das darin befindliche Tintenfischfleisch war zwar dennoch schön zart und saftig, aber volle Punktzahl kann ich dennoch nicht geben. An der würzigen Remoulade gab es aber ebenso wenig etwas auszusetzen wie am mild-würzigen Kartoffelsalat. Das Lassi wiederum war heute etwas enttäuschend, denn es besaß zwar ein deutliches Mangoaroma, aber gleichzeitig auch einen leicht säuerlichen Beigeschmack. Auch hier kann ich leider keine volle Punktzahl geben.
Scheinbar hatte ich bei den Calamari aber einfach nur eine schlechte Fuhre erwischt, denn sah man sich bei den anderen Gästen um die ebenfalls die Tintenfischringen gegriffen hatten, sah man schnell dass die meisten davon nicht so dunkel und somit überknusprig waren. Und ich hatte viel zum Vergleichen, denn dieses Gericht war mit klarem Vorsprung vor allen anderen Angeboten das häufig gewählteste und belegte somit auch gleich Platz eins auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala. Auf dem zweiten Platz sah ich die Asia-Gerichte, gefolgt vom Putenbraten auf Platz drei und der Dampfnudel schließlich auf dem vierte Platz.

Mein Abschlußurteil:
Calamari: +
Remoulade: ++
Kartoffelsalat: ++
Mango-Lassi: +

Putensteak mit Kartoffel-Selleriestampf in Honig-Pfeffersauce [31.07.2015]

Friday, July 31st, 2015

Zwar bot unser Betriebsrestaurant auch am heutigen Freitag mit Tagliatelle mit Lachswürfeln in Weißwein-Tomatensauce im Bereich Globetrotter seiner Speisekarte ein überaus verlockendes Fischgericht an, doch ich entdeckte noch etwas viel besseres, das ich schon viel zu lange nicht mehr verzehrt hatte. Und das war nicht etwa der Apfelstrudel mit Vanillesauce aus der Sektion Tradition der Region oder die Gebackenen Ananas und Banane bzw. Nua Pad King – Rindfleisch scharf mit Frühlingszwiebeln, Bambus und Ingwer von der Asia-Thai-Theke, sondern das Putensteak mit Kartoffel-Selleriestampf in Honig-Pfeffersauce bei Vitality, einen Klassiker dieser Location. Dazu nahm ich mir noch ein Schälchen Erbsen und Möhren von der Gemüsetheke und ein Becherchen Naturjoghurt mit roter Grütze aus dem heutigen Dessert-Angebot.

Turkey Steak with honey pepper sauce & mashed potatoes with carrots & celeriac / Putensteak mit Honig-Pfeffersauce & Kartoffelstampf mit Möhren & Sellerie

Leider hatte ich eines der etwas unförmigeren Putensteaks erwischt, aber da das Fleisch angenehm zart sowie einigermaßen saftig war und auch die Menge ausreichend war, konnte ich gut damit leben. Der Kartoffelstamp, also grobers Kartoffelpüree, war außerdem nicht nur mit Knollensellerie, sondern auch mit kleinen Möhrenstückchen versetzt. Sehr lecker und deutlich besser als das dünne, aus Pulver hergestellte Zeug das man hier sonst häufig serviert hat. Einzig die Sauce enttäuschte heute etwas, denn es war nicht die helle, würzige Variante wie ich sie von hier, hier oder hier in Erinnerung hatte, sondern eine deutlich dunklere Variante, die zwar geschmacklich in Ordnung war, aber eben keine klassische Honig-Pfeffersauce, sondern womöglich sogar irgend eine Fertigssauce aus der Tüte. Daher gibt es hier einen Punktabzug. Erbsen und Möhren waren aber wieder in Ordnung, denn sie waren sowohl angenehm heiß als auch noch frisch und knackig – und sogar mit einigen Kräutern verfeinert. Da gab es ebenso wenig etwas dran zu meckern wie an dem kleinen Becher milden Naturjoghurts mit seiner Garnitur aus roter Grütze mit zahlreichen Fruchtstückchen von roter Johannisbeere und Kirsche.
Sah man sich im Schankraum des Betriebsrestaurants um, erkannte man schnell dass der größte Teil des anderen Gäste heute den Nudeln mit Lachs in Weißwein-Sahnesauce den Vorzug gegeben hatten, und das obwohl man die angekündigten Tagliatelle durch Spaghetti ersetzt hatte. Nach dem Nudelgericht auf Platz eins der Allgemeinen Beliebheitsskala folgten aber schon das Putensteak auf dem zweiten Platz, das meinte ein klein wenig häufiger zu sehen als die Asia-Gerichten, die somit den dritten Platz belegten. Auf Platz vier folgte schließlich der Apfelstrudel.

Mein Abschlußurteil:
Putensteak: ++
Honig-Pfeffersauce: +
Kartoffel-Selleriestampf: ++
Erbsen & Möhren: ++
Naturjoghurt mit roter Grütze: ++