Saltim Bocca vom Hühnchen mit Tomate & Zucchini [13.04.2012]
13.04.2012 18:47 kulinarisches, lunchtimeUnkommentiert
Eigentlich wäre es ja heute an der Zeit gewesen der Asia-Thai-Küche eine Chance zu geben und die dort angebotenen Speisen wie Feng shi Tzau Min – Gebratene Glasnudeln mit verschiedenem Gemüse nach Quanton Art oder Pad Bai Kraprao Pla Muek – Gebratener Tintenfisch mit Chili, frischem Gemüse und frischem Thai Basilikum hätten mir auch beide zugesagt, während die traditionell-regionalen 4 St. Reiberdatschi mit Apfelmus und das Panierte Seelachsfilet mit Kartoffel-Gurkensalat bei Globetrotter weniger meinen Zuspruch fanden. Aber dann entdeckte ich in der Sektion Vitality ein Saltim Bocca vom Hühnchen auf Weizensockel mit Tomate und Zucchini, da mit gerade mal 418kcal pro Portion auch noch einen angenehm leichten Genuss versprach – da konnte ich unmöglich widerstehen und griff zu diesem Gericht. Dazu gesellte sich noch ein Becherchen Rhabarberquark von der Desserttheke auf mein Tablett.
Hinter dem Begriff Weizensockel verbarg sich natürlich wie üblich eine Portion Zart- bzw. Weichweizen, auch häufig nach dem größten Anbieter hier “Ebly” genannt. Dazu hatte man einen würzigen Gemüsemix aus Zucchini, geschälten, gestückelten Tomaten und etwas in kleine Streifen geschnittenen Kohl sowie etwas milde, geschmacklich kaum ins Gewicht fallende Sauce mit auf den Teller getan. In dieser Sauce ruhte schließlich das eigentlich Saltim Bocca (oder Saltimbocca), ein großes Stück saftig-zarter Hähnchenbrust, das mit einem Blatt Salbei und einer dünnen Scheibe Kochschinken belegt und so gebraten worden war. Wie wir ja inzwischen wissen wird ein echtes Saltimbocca natürlich aus dünnem Kalbsschnitzel und Parmaschinken gemacht, aber auch die Variante mit Huhn und gekochtem Schinken erwies sich als wirklich gelungen. Der kleine Becher angenehm dickflüssigen Quarks mit reichlich Rhabarber, welchen man noch mit einer Scheibe Sternfrucht und einem Schoko-Keks-Stick garniert hatte, schloss das heutige Mittagsmahl schließlich schmackhaft ab.
Auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala, die ich wie immer durch Beobachtung der Vorlieben der anderen Gäste erstellte, erlangte heute das panierte Seelachsfilet den ersten Platz, aber eng gefolgt von den Asia-Gerichten. Ebenfalls eng auf folgte schließlich das Saltim Bocca auf Platz drei und die Reiberdatschi auf Platz vier. Hier also mal wieder keinerlei Überraschungen – die Platzierung entsprach genau den bisherigen Erfahrungswerten.
Mein Abschlußurteil:
Saltim Bocca vom Hühnchen: ++
Tomaten-Zucchini-Gemüse: ++
Weizensockel: ++
Rhabarberquark: ++
Tags: betriebsrestaurant, dessert, Ebly, essen, food, ham, hühnchen, hühnerbrust, kantine, kochschinken, lunch, mittagessen, nachtisch, nahrung, nahrungsmittel, quark, rhabarberquark, salbei, saltim bocca, saltimbocca, schinken, weichweizen, zartweizen
Barschfilet auf karibische Art [29.02.2012]
29.02.2012 19:31 kulinarisches, lunchtimeUnkommentiert
Obwohl ich einen Moment mit den traditionell-regionalen Kartoffeltaschen mit Frischkäse gefüllt auf bunten Rahmgemüse liebäugelte, die wirklich verlockend aussahen und auch die Gebratene Putenoberkeule auf Orangenrahmsauce mit Spätzle in der Sektion Globetrotter durchaus verlockend klang, so wollte ich doch heute wieder meiner Mittwochs = Fischtag Doktrin folgen. Daher kamen für mich heute nur das Barschfilet auf karibische Art aus dem Cajundunst mit kreolischem Bohnenreis oder aber das Pla Sam Rod – Gebackener Fisch mit frischem Gemüse in Spezialsauce welches neben einem Feng shi Tzau Min – Glasnudeln mit Gemüse in Curry Sauce an der Asia-Thai-Theke angeboten wurde. Zwar hatte man den Reis beim Barschfilet mit Zartweizen ersetzt, doch das hielt mich nicht davon ab bei diesem Gericht zuzuschlagen. Dazu verirrte sich noch ein Becherchen Stracciatella-Mousse von der Dessert-Theke auf mein Tablett.
Bei dem Zartweizen handelte es sich eindeutig um die Reste der Zubereitung von gestern mit Möhren und Tomaten, die man zusätzlich noch mit ein paar Kidneybohnen “aufgepeppt” hatte, aber das minderte die Qualität dieser Sättigungsbeilage keinesfalls. Viel mehr passte es wie ich fand wunderbar zu den zwei zarten und saftigen, mit einer leicht pikanten Würze garnierten Barschfilet-Stücken, auf denen eine Gemüsemischung aus Stangensellerie, Paprika, Tomatenstückchen und Zwiebeln ruhte. Und genau diese Gemüsemischung machte wohl das “karibische” und das “Cajun” an diesem Gericht aus, denn ich erkannte sofort die Verwandschaft mit der Holy Trinity der kreolischen Küche aus Sellerie, Paprika und Zwiebeln wieder, die ich ja bereits im Rahmen meines Kochexperimentes mit dem Jambalaya einleitend erwähnt hatte. Und da soll mal jemand sagen, kochen bildet nicht… ![]()
Ich fand die Zusammenstellung auf jeden Fall absolut schmackhaft und gelungen, so dass ich sogar über die einzelne Gräte die ich in einem der beiden Fischfilets fand hinweg sehen kann. Und auch das Stracciatella-Mousse, im Grunde genommen ein Vanillemousse mit Schokostreuseln, gab keinerlei Anlass zur Kritik.
Beim restlichen Kantinenpublikum lag aber heute recht eindeutig die Putenoberkeule am höchsten in der Gunst und belegte so mit leichtem Vorsprung vor den Asia-Gerichten den ersten Platz auf der allgemeinen Beliebtheitsskala. Nach den somit zweitplatzierten Asia-Gerichten teilten sich schließlich die Kartoffeltaschen und das Barschfilet meiner Meinung nach den dritten Platz, denn sie waren meiner Beobachtung nach so gleich verteilt dass ich beim besten Willen keinen Favoriten ausmachen konnte. Salatschüsseln und selbst zusammen gestellte Gerichte aus Einzelkomponenten bildeten schließlich den Rest, aber waren so selten dass ich sie wie üblich nicht in die Gesamtwertung mit einbeziehen möchte.
Mein Abschlußurteil:
Barschfilet: ++
Karibische Gemüsemischung: ++
Zartweizen mit Möhren, Tomaten und Kidneybohnen: ++
Stracciatella-Mousse: ++
Tags: barsch, barschfilet, beans, betriebsrestaurant, dessert, essen, fisch, fish, food, kantine, karibisch, kidneybohnen, lunch, möhren, mittagessen, mousse, nachtisch, nahrung, nahrungsmittel, paprika, perch, perch filet, stracciatella-mousse, tomaten, zartweizen
Gefüllte Aubergine mit Gemüse-Zartweizen [28.02.2012]
28.02.2012 19:54 kulinarisches, lunchtimeUnkommentiert
Auch wenn sowohl das traditionell-regionale Geflügelgeschnetzelte in Champignonrahm mit Knöpfle, die Canneloni mit Fleischfüllung in Tomatensauce bei Globetrotter als auch das Sonderangebot in Form eines Wiener Hendel mit Kartoffelsalat (einem paniert gebackenen Hähnchenschenkel – wohl die Reste vom Coq au vin von gestern) oder das Asiatische Gemüse, herzhaft gebraten mit Thaicurry in Kokosmilchsauce sowie das San Sei Chop Suey – verschiedene Fleischsorten mit Gemüse in Spezialsauce an der Asia-Thai-Theke interessant klangen und durchaus mein Interesse weckten, wollte ich heute endlich mal die Gelegenheit nutzen, die Gefüllte Aubergine mit Gemüse-Zartweizen aus dem Bereich Vitality probieren. Normalerweise bin ich ja kein so großer Fan von Aubergine und davor gleich eine ganze am Stück gebackene Aubergine zu probieren habe ich mich lange gesträubt, aber heute Überwand ich endlich mal meine Vorurteile und griff bei diesem Gericht zu. Und das hing nicht nur damit zusammen, dass es mit 469kcal pro Portion einen leichten Genuss versprach. Das entschuldigt zwar nicht dass ich doch wieder einen kleinen Becher von der Nachtisch-Theke auf mein Tablett bugsierte. Eigentlich wollte ich ja damit aufhören, aber mir war einfach danach.
Zum Glück war die halbe Aubergine dann doch nicht so schlimm wie ich es von früheren Versuchen an diesem Gemüse in Erinnerung hatte. Die weiche, etwas schwammige Struktur verhinderte zwar meine Meinung komplett zu ändern, aber eigentlich war sie letztlich doch ganz in Ordnung. Auf und in der oberflächlich ausgehöhlten Aubergine fand sich eine Mischung aus Zartweizen, Möhrenwürfeln und Tomaten, die man mit etwas Käse überbacken hatte. Die selbe Mischung war auch noch einmal als Sättigungsbeilage beigefügt worden und eine größere Portion Tzatziki mit einigen Gurkenstreifen komplettierte das Gericht schließlich. Auch wenn so eine Zusammenstellung mit Sicherheit nicht zu meinen Lieblingsgerichten avancieren wird, so war ich letztlich doch ganz zufrieden – ein leichtes, vegetarisches Gericht das gut sättigte. Beim Dessert fühlte ich mich allerdings etwas betrogen, da neben den Bechern ein Schild mit der Aufschrift “Panacotta mit Kirschen” aufgestellt worden war. Als ich jedoch meinen Löffel in das Becherchen steckte, erschien mir die untere Masse für Panacotta gleich etwa zu weich und beim ersten Bissen bemerkte ich sofort, dass man hier wohl doch Grießbrei verwendet hatte. Das entsprach zwar nicht meiner ursprünglichen Intention, aber war dennoch sehr lecker, so dass ich trotz allem keinerlei Abzüge hier geben möchte.
Bei den anderen Kantinengästen lag heute mit knappen Vorsprung meiner Meinung nach das Putengeschnetzelte auf Platz eins, gefolgt von den Asia-Gerichten und dem panierten Hähnchenschenkel auf Platz drei. Ebenfalls sehr knapp danach kamen wohl auch schon die Cannelloni und dann, mit einigem Abstand, schließlich die gefüllte Aubergine auf Platz fünf. Eine üblich Platzierung, hier brauche ich glaube ich nichts weiter hinzuzufügen.
Mein Abschlußurteil:
Aubergine: +
Zartweizen mit Möhren und Tomaten: ++
Tzatziki: ++
Grießbrei mit Kirschen: ++
Tags: aubergine, betriebsrestaurant, dessert, essen, food, grießbrei, kantine, kirschen, lunch, möhren, mittagessen, nachtisch, nahrung, nahrungsmittel, tomaten, tzatziki, vegetarian, vegetarisch, zartweizen
Mediterrane Gemüsepfanne auf Weizenrisotto [09.05.2011]
9.05.2011 20:47 kulinarisches, lunchtime3 Kommentare
Diese Woche scheint unser Betriebsrestaurant eine Spargelwoche einzulegen, denn bei den traditionell-regionalen Angeboten fand sich heute Deutscher Spargel in Schinken gratiniert mit Sc. Hollandaise und Tomatenkartoffeln. Da ich aber gestern schon selbst mit Spargel gekocht hatte, siehe dazu vorherigen Beitrag, setzte ich mit Spargel heute mal aus. Die Hähnchenkeule mit Paprikasauce und Curryreis bei Globetrotter, die ich von hier schon kenne, war da eine durchaus interessante Alternative. Aber auch die Asia-Theke bot mit Poh Piard Thord – Knusprig gebackene Frühlingsröllchen oder Gaeng Peht Mua – Schweinefleischstreifen gebraten mit verschiedenen Gemüse in Kokosmilchsauce einige nicht von der Hand zu weisende Alternativen. Dann entdeckte ich aber noch die Gemüsepfanne auf mediterrane Art mit Kräuterrisotto vom Weichweizen bei Vitality – ein Gericht das ich hier schon einmal probiert und für gut befunden hatte. Also wählte ich dieses vegetarische Gericht und ergänzte es mit einer Schale gezuckerter Erdbeeren von der Nachtisch-Theke. Da ich aktuell nicht Frühstücke war dies eine gute Alternative um zumindest etwas Obst zu bekommen.
Und wieder musste ich feststellen dass es auch ohne Fleisch geht. Das Weizenrisotto bestand natürlich aus wohl mit Kräutern gekochten Weichweizen bzw. Zartweizen – hier in Deutschland auch unter dem Begriff des größten Herstellers Elbly bekannt. Garniert war das ganze mit einem würzig-pikantem Gemüsemix aus Paprika, Tomaten, Auberginen, Champignons, schwarzen Oliven und einigem mehr. Sehr lecker und wohl vor allem auch aufgrund des zahlreichen Weichweizens gut und dauerhaft sättigend. Und auch an den angenehm frischen Erdbeeren, die zum Glück nur leicht gezuckert und mit Mandeln garniert waren, gab es keine Kritikpunkte. Ich war auf jeden Fall sehr zufrieden mit meiner heutigen Wahl.
In der Allgemeinen Beliebtheitsskala lag heute recht eindeutig das Spargelgericht ganz vorne und belegte vor der Hähnchenkeule den ersten Platz. Auf Platz drei folgten schließlich die Asia-Gerichte und die Gemüsepfanne auf Platz vier. Hatte ja zuerst vermutet dass die Hähnchenkeule den Spargel noch überrundet, aber da hatte ich die Anzahl der Leute die Spargel nicht mögen weiter überschätzt. Mal schauen was es morgen für Spargelangebote gibt – vielleicht lass ich mich dann ja mal hinreißen in dieser Kategorie zuzuschlagen.
Mein Abschlußurteil:
Mediterrane Gemüsepfanne: ++
Weizenrisotto:++
Tags: Auberginen, dessert, erdbeeren, essen, food, gemüse, gemüsepfanne, lunch, mediterran, mittagessen, nachtisch, nahrung, nahrungsmittel, oliven, paprika, schwarze oliven, tomaten, weichweizen, zartweizen
Saltimbocca vom Huhn auf Weizensockel [21.01.2011]
21.01.2011 23:56 kulinarisches, lunchtime1 Kommentar
Auch heute ließ ich mal wieder die Asia-Gerichte, heute in Form von Pud Pak Ruam Mit – Gebratenes frisches Gemüse in Austernsauce oder Gai Pad King – Gebratenes Hähnchenfiletstreifen mit frischem Gemüse, Ingwer und Pilzen, mal links liegen, denn mir war irgendwie nach regulärer Küche. Hier wären der traditionell-regionale Topfenstrudel mit Vanillesauce oder auch der Gebackene Seelachs mit Kartoffelsalat und Sauce Tatar allerdings nicht für mich gewesen. Viel mehr reizten mich da der Chili Leberkäse mit Spiegelei und Bratkartoffeln, das heutige Tagesangebot, und schließlich das Saltimbocca vom Hühnchen auf Weizensockel mit Tomate und Zucchini bei Vitality. Zwar klang der Leberkäse wirklich verlockend, aber ich entschied mich dann doch für das Saltimbocca, denn so war Nährwerttechnisch auch durchaus noch ein kleines Becherchen Bayrische Creme, eine Art Vanillemousse, mit drin. Saltimbocca in gleicher Zubreitungsform hatte ich hier ja schon mal probiert und für gut befunden.
Ganz wie man es von einem Saltimbocca erwartet erwies sich auch dieses angenehm zarte und saftige Stück Hühnerbrust mit einer Scheibe Schinken und reichlich Salbei gefüllt. Dabei gab vor allem das Salbei dem ganzen eine sehr leckere Würze und machte das Saltimbocca tatsächlich zu etwas, das seinen Namen der ja übersetzt in etwa “Spring in den Mund” bedeutet wahre Ehre. Dazu die eher ungewöhnliche Sättigungsbeilage Zartweizen, hier als “Weizensockel” bezeichnet und eine pikant gewürzte Gemüsebeilage aus gewürfelten Tomaten und Zucchinis sowie einer passenden Sauce ein wirklicher Genuss. Und mit 533kcal pro Portion war der Becher aus angenehm luftiger Vanille-Mousse mit Himbergelee auch wirklich noch zu vertreten gewesen.
Bei den anderen Kantinenbesuchern lag aber heute zumindest meines Eindruckes nach der Chili Leberkäse heute den ersten Platz in der allgemeinen Beliebtheitsskala zu belegen. Auf dem zweiten Platz folgten die Asia-Speisen, aber sehr eng gefolgt vom gebackene Seelachs und dem Saltimbocca, bei denen ich aber keinen klaren Favoriten ausmachen konnte und ihnen so beide den dritten Platz zuerkennen würde. Auf Platz vier kam schließlich der Topfenstrudel. Ich war mit meiner Wahl auf jeden Fall heute in jeder Hinsicht aber mal wieder sehr zufrieden gewesen. Ich muss aber unbedingt mal das “Original” Saltimbocca mit Kalbschnitzel probieren – nur dass so etwas in unserem Betriebsrestaurant angeboten wird ist eher unwahrscheinlich. Daher werde ich mich wohl mal nach einem Rezept umsehen und das ganze selbst zubereiten müssen. Wenn es soweit ist, werde ich natürlich hier darüber berichten.
Mein Abschlußurteil:
Saltimbocca vom Hühnchen: ++
Tomaten-Zucchini-Gemüse: ++
Zartweizen: ++
Sauce: ++
Bayrische Creme: ++
Tags: bayrische creme, betriebsrestaurant, dessert, essen, food, Geflügel, hühnchen, kantine, lunch, mittagessen, nachtisch, nahrung, nahrungsmittel, salbei, saltimbocca, sauce, schinken, tomaten, weizensockel, zartweizen, zucchini




