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Rindergeschnetzeltes “Stroganoff” mit Kartoffelgratin [14.07.2014]

Monday, July 14th, 2014

Nachdem mir die Papardelle mit Blattspinat und Kren bei Vitality aufgrund des verwendeten Meerrettichs (Kren) nicht so zusagten und ich auf Asia-Gerichte wie Poh Piard Thord – Knusprige Frühlingsröllchen oder Nua Pad Pram Hoi – Rindfleisch mit Broccoli und Karotten in Austernsauce keine so große Lust verspürte, blieben noch das Rindergeschnetzelte “Stroganoff” mit Kartoffelgratin bei Tradition der Region und der Abgebräunte Leberkäse mit Bratkartoffeln bei Globetrotter zur Auswahl. Sah beides ganz gut aus, aber das Rindergeschnetzelte erschien mir dann doch ein klein wenig verlockender als ein gewöhnliches Stück Leberkäse, auch wenn es angebraten ist. Also griff ich hier zu und ergänzte dieses noch mit einem Becherchen Zitronen-Limonen-Mousse aus dem heutigen Dessert-Angebot.

Rindergeschnetzeltes "Stroganoff" mit Kartoffelgratin / Beef chop "Stroganoff" with potato gratin

Zwar hatte ich an der Ausgabetheke die letzten Reste aus der Schale mit dem Kartoffelgratin bekommen, aber glücklicherweise erwiesen sie sich weder als abgekühlt noch als abgestanden, sondern waren noch angenehm heiß und für ein Kartoffelgratin aus einer Großküche wie dieser sogar geschmacklich sehr gut gelungen. Sogar ein wenig Kruste fand sich zwischen den Kartoffelscheiben. Da gab es ebenso wenig etwas auszusetzen wie am Rindergeschnetzelten in seiner cremigen, kräftigen und ganz leicht säuerlichen Sauce (so wie es bei Zubereitung nach Art Stroganoff sein sollte), in der sich neben dem einigermaßen zarten Fleischstreifen auch geviertelte Dosenchampignons und ein paar Gewürzgurkenstreifen fanden. Sehr lecker und sättigend, da gab es nichts zu meckern. Und auch das luftig-lockren Mousse mit seinem leicht säuerlichen Zitronenaroma gab es keinerlei Grund zur Kritik.
Beim Rennen um den ersten Platz der heutigen Allgemeinen Beliebtheitsskala leisteten sich heute der Leberkäse und das Rindergeschnetzelte ein sehr enges Kopf-an-Kopf-Rennen, bei dem sich letztlich der Leberkäse mit knappen Vorsprung durchsetzen konnte und das Rindergeschnetzelte auf einen guten zweiten Platz verwies. Auf Platz drei folgten die Asia-Gerichte und den vierten Platz belegte schließlich die Parpadelle mit Blattspinat und Kren. Ich hatte ja die ersten beiden Plätze eher umgedreht gesehen, aber da hat sich heute wohl doch eher das einfache, bodenständige Gericht durchgesetzt.

Mein Abschlußurteil:
Rindergeschnetzeltes “Stroganoff”: ++
Kartoffelgratin: ++
Zitronen.Limonen-Mousse: ++

Minutensteak vom Schwein in Champignonsauce & Kroketten [30.06.2014]

Monday, June 30th, 2014

Mein erster Blick fiel heute auf den Gratinierten Blumenkohl mit Salzkartoffeln, der bei Vitality angeboten und in einer kleinen Auflaufform serviert wurde. Aber mit all dem grob geschnittenen Gemüse und dem Käse sah mir das Ganze dann doch etwas trocken aus, so dass ich mich weiter umsah und meine Aufmerksamkeit dem heutigen Globetrotter-Gericht, einer Mediterranen Gemüsepfanne mit Hühnerbruststreifen, das auch nicht übel aussah, allerdings entgegen der sonstigen Gewohnheit unseres Betriebsrestaurant ohne irgend eine Sättigungsbeilage serviert wurde und nur aus den (etwas trocken aussehenden) Geflügelstreifen und einer an Ratatouille erinnernden Gemüsemischung zu bestehen schien. Außerdem gab es noch Kao Pad – Gebratenes Asia-Gemüse mit Eierreis in Sojasauce sowie Gaeng Massaman Nua – Gebratenes Putenfleisch mit verschiedenem Gemüse in Massaman-Sauce an der Asia-Thai-Theke. Doch trotz dieser vielen durchaus interessanten Angebote fiel meine Wahl dann doch auf den “Schwaben Teller” – Minutensteak vom Schwein in Röstzwiebeln, Champignonsauce und Kroketten aus der Sektion Tradition der Region, irgendwie war mir heute einfach danach. Etwas ähnliches hatte ich hier schon mal gehabt, allerdings mit Spätzle. Von den angekündigten Röstzwiebeln war zwar leider keine Spur, aber damit konnte ich leben denn ich finde Röstzwiebeln passen deutlich besser zu Spätzle als zu Kroketten. Dafür nahm ich mir aber noch ein kleines Schälchen Mischgemüse von der Gemüsetheke und ein Becherchen nicht näher beschriebenen Mousses aus dem heutigen Dessert-Angebot mit auf mein Tablett.

Minutensteak vom Schwein in Champignonsauce mit Kroketten / Pork steak in mushroom sauce with croquettes

Beim Mischgemüse war ich etwas enttäuscht, denn es handelte sich eindeutig um die selbe Zusammenstellung aus gelben und orangen Möhren und Zucchiniwürfeln wie ich sie am Donnerstag letzter Woche schon mal verzehrt hatte und schien auch noch von damals übrig gewesen zu sein, denn es war etwas matschig und offensichtlich aufgewärmt. Das war aber glücklicherweise heute der einzige Kritikpunkt, den ich anbringen musste. Das zarte, magere und angenehm große Stück Schweinesteaks erwies sich als sehr lecker und auch an den heißen, außen knusprigen und innen noch schön weichen Kroketten oder der milden Sauce mit ihren zahlreichen Champignon-Scheibchen gab es nichts zu meckern. Und auch das Mousse – ein Zitronen-Limonen-Mousse wie sich herausstellte – war heute mal wieder angenehm luftig und locker so wie ich es mag. Dennoch komme ich letztlich natürlich nicht drum herum, beim Gemüse heute einen deutlichen Punktabzug geben zu müssen.
Und auch bei den anderen Gästen lag das Minutensteak mit Kroketten heute sehr hoch in der Gunst und konnte sich mit klarem Vorsprung den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala sichern. Auf Platz zwei folgten heute mal die Asia-Gerichte, gefolgt vom gratinierten Blumenkohl auf dem dritten Platz, den ich noch etwas häufiger auf den Tabletts sah als die Mediterrane Gemüsepfanne mit Hähnchenbruststreifen, die somit knapp dahinter auf dem vierten Platz landeten.

Mein Abschlußurteil:
Minutensteak: ++
Champignonsauce: ++
Kroketten: ++
Gemüse-Mix: +/-
Zitronen-Limonen-Mousse: ++

Paprika-Broccoli-Couscous mit Joghurt-Dip [15.07.2013]

Monday, July 15th, 2013

Bei genauerem Hinsehen fand sich heute leider kein Gericht auf der Speisekarte des Betriebsrestaurants, das mich wirklich vom Hocker riss. Weder an den Asia-Thai-Gerichte wie Gebratenes Curry-Gemüse nach Thai-Art und dem Moo Pad Prik Bai Kraprao – Schweinefleisch mit scharfem Basilikum und Thaigemüse in Austernsauce, noch an den Fleischcanneloni mit Tomatensauce und Käse gratiniert bei Globetrotter, dem Paprika Broccoli Couscous mit Joghurt-Dip bei Vitality und dem Abgebräunten Leberkäs mit Kartoffel-Gurkensalat bei Tradition der Region gab es etwas auszusetzen – auch wenn man bei dem Leberkäse vermuten konnte, dass der Salat vom Freitag übrig geblieben sein könnte – aber ein wirkliches Highlight fehlte irgendwie. Also entschied ich mich dazu, bei dem vegetarischen Couscous-Gericht bei Vitality zuzuschlagen. Zum einen hatte ich am Wochenende ja genug geschlemmt und zum anderen hatte ich auch schon seit langem kein Couscous mehr zu mir genommen. Außerdem sah das Ganze auch gar nicht mal übel aus – was ja gerade bei vegetarischen Gerichten auch nicht immer der Fall ist. Und obwohl ich 524kcal pro Portion nur noch grenzwertig als leichte Kost bezeichnen würde, gesellte sich dennoch aus dem Dessert-Angebot noch ein Becherchen Zitronen-Limonen-Mousse dazu auf mein Tablett.

Paprika-Broccoli-Couscous mit Joghurt-Dip

Die Zusammenstellung war, wie man schnell erkannte, sehr einfach gestrickt: Eine angenehm große Portion saftigen Couscous und zwei jeweils etwas kleinere Portionen gedünsteten Broccolis und Paprikagemüses, garniert mit einer großen Portion Joghurt-Sauce: Fertig war das Gericht. Und ich muss zugeben, dass es sich als überaus schmackhaft erwies. Keine der drei Komponenten war arm an Geschmack oder was die Konsistenz anging schlecht geraten. Und zwischen den Paprikastückchen fanden sich unerwartet sogar einige Stücke gewürfelten Fetas, was das Gericht aus meiner Sicht sogar noch zusätzlich aufwertete. In der Summe ein wirklich gelungenes Gericht, an dem es so gesehen nichts auszusetzen gab – ich war überaus zufrieden mit meiner Wahl. Und auch das luftig-lockere, mit Johannisbeeren und Schokostreuseln garniert Zitronen-Limonen-Mousse gab mir keinen Grund Kritik zu üben.
Im ersten Moment sah es heute für mich nach einem Sieg für den Leberkäse im Rennen um den ersten Platz auf der Beliebtheitsskala aus, doch nach Abschluss unseres Mittagsmahls hatte sich die Gunst der anderen Gäste doch so sehr zu Gunsten der Cannelloni verschoben, dass ich diesem Gericht letztlich den heutigen Platz eins zubilligen musste. Auf Platz zwei folgte dann aber knapp dahinter der Leberkäse mit Kartoffel-Gurkensalat. Die Asia-Gerichte landeten auf einem guten dritten Platz und selbst das vegetarische Couscous-Angebot belegte einen für ein fleischloses Gericht ungewöhnlich guten vierten Platz. Somit ergab sich aber letztlich ein Platzierung, die der dem Angebot folgenden Erwartung so ziemlich genau entsprach. Daher brauche ich hier glaube ich nichts mehr weiter hinzuzufügen… 😉

Mein Abschlußurteil:
Broccoli: ++
Paprikagemüse mit Feta: ++
CousCous: ++
Zitronen-Limonen-Mousse: ++

Griechischer Gemüsetopf mit Fladenbrot [27.06.2013]

Thursday, June 27th, 2013

Einen Moment überlegte ich heute zwar an der Asia-Thai-Theke zuzuschlagen, wo mich neben dem Taohoo Tod – Tofu gebacken auf Bratgemüse mit Koriandersauce sowohl das Ko Lo Kai – Putenfleisch gebraten mit verschiedenem Gemüse und Ananas in süß-saurer Sauce als auch das Gebackene Fischfilet mit verschiedenem Gemüse in Chilisauce reizten, dann aber entschied ich mich doch für den bewährten vegetarischen Griechischen Gemüsetopf mit Schafskäse, Oliven und Fladenbrot der heute bei Vitality auf der Speisekarte stand. Die Gefüllte Paprika mit Tomaten-Basilikumsauce und Reis bei Tradition der Region und die Spaghetti all Arrabbiata bei Globetrotter reizten mich weniger. Dazu gesellte sich dann entgegen jeder Vernunft noch ein Zitronen-Limonen-Mousse von der Dessert-Theke auf mein Tablett – was aber bei 461kcal pro Portion beim Gemüsetopf auch meiner Meinung nach gerade noch vertretbar war.

Griechischer Gemüsetopf mit Fladenbrot / Greek vegetable stew with pita

Das nicht gerade frische Stück Fladenbrot mit seinem leicht süßlichen Geschmack erinnerte zwar etwas an Einback, aber zum aufsaugen der Flüssigkeit des Eintopfes reichte es letztlich. Zumal am eigentlichen Eintopf absolut nichts auszusetzen war. Eine bunte Zusammenstellung verschiedener Gemüsesorten wie Möhren, Erbsen, Broccoli, Blumenkohl, Auberginen, Zucchini und schwarzen Oliven in ausreichend, aber nicht zu viel mit zahlreichen Kräutern versehener Brühe und der Garnitur aus gewürfeltem, milden Schafskäse und Petersilie ergab ein überaus leckeres Gericht, in dem ich das Fleisch absolut nicht vermisste. Ob die Würze nun wirklich griechisch war oder sich der Begriff nur durch die Beigabe von Oliven und Schafskäse definierte, konnte ich allerdings nicht sagen. Und auch der kleine Becher luftig-lockeren, süßlich-sauren Zitronen-Limonen-Mousses gab mir keinen Grund irgendwelche Kritik anzubringen. Ein leichtes und für ein vegetarisches Gericht auch angenehm lang sättigender Eintopf, der alle meine Anforderungen an ein leckeres Mittagessen erfüllt.
Bei der Allgemeinheit der Gäste lag heute, zugegebenermaßen von meiner Seite etwas unerwartet, die Spaghetti all arrabbiata am höchsten in der Gunst. Unerwartet, weil es sich meines Wissens hier ja um ein vegetarisches Gericht handelte. Die mit Hackfleisch gefüllten Paprikaschoten, die ich eher auf dem ersten Platz gesehen hatte, folgten auf Platz zwei. Platz drei belegten die Asia-Gerichte und der von mir gewählte griechische Gemüsetopf folgten auf einem zwar sehr guten, aber dennoch vierten Platz. Ich muss zugeben, dass ich die Nudeln all arrabbiata hier noch nie probiert habe – vielleicht sind sie ja tatsächlich so gut dass sie diesen ungewöhnlich hohen Grad an Beliebtheit trotz des Fehlen des Fleisches rechtfertigen. Also, Notiz an mich selbst: Beim nächsten mal wenn es irgend etwas all arrabbiata gibt, unbedingt probieren! 😉

Mein Abschlußurteil:
Griechischer Gemüsetopf: ++
Fladenbrot: +
Zitronen-Limonen-Mousse: ++

Knusprige Hähnchenbrust mit Currysauce & Kräuterreis [04.03.2013]

Monday, March 4th, 2013

Obwohl die Asia-Thai-Angebote wie z.B. Frittierte Frühlingsrollen oder Gaeng Keaw Wan Gai – Gebratenes Hühnchen mit frischem Gemüse, Auberginen und Bambussprossen in scharfem grünen Curry durchaus verlockend klangen, wollte ich unter der Prämisse, dass ich morgen ja mit hoher Wahrscheinlichkeit Asiatisch speisen würde mich heute mal auf die reguläre Küche konzentrieren. Am leichtesten wären hier mit Sicherheit die Gnocchi mit Ruccola und gedünsteten Kirschtomaten aus der Sektion Vitality gewesen. Doch diese wurden gemeinsam mit einer Rindsbratwurst mit Weinsauerkraut und Kartoffelpüree an einer Theke angeboten, vor der sich gerade eine ziemlich lange Schlange gebildet hatte. Aus diesem Grund wählte ich dann doch die Hähnchenbrust in der Knusperpanade mit fruchtiger Currysauce und Kräuterreis aus dem Bereich der Globetrotter-Gerichte – dies war einfach schneller zu bekommen. Dazu gesellte sich noch ein Becherchen Zitronen-Limonen-Mousse aus dem Dessertangebot auf mein Tablett. Passendes Gemüse fand ich leider nicht im heutigen Angebot, also entschied ich mich darauf heute zu verzichten.

Hähnchenbrust in Knusperpanade mit Currysauce & Reis / Crispy chicken breast with curry sauce & rice

Zwar war das Stück Hähnchenbrust in seiner dünnen Panade nicht mehr wirklich knusprig, dafür hatte wohl zu viel Zeit zwischen braten und servieren gelegen, aber immerhin war es noch ausreichend heiß und außerdem angenehm zart und saftig wie ich feststellen durfte. Angerichtet war das ausreichend große Fleischstück in einer mehr pikanten und nur ein wenig fruchtigen Currysauce, die aber geschmacklich sehr gut sowohl mit der Hühnerbrust als auch dem mit einigen Kräutern versetzten Reis als Sättigungsbeilage harmonierte. Das Ganze mutete heute zwar visuell weitaus mehr als sonst nach Kantinenessen an, aber was Geschmack und Qualität anging gab es nichts daran auszusetzen. Und auch der kleine Becher luftig-lockeren, süßlich-säuerlichen Zitronen-Limonen-Mousses, der mit einem halben Schoko-Minz-Plättchen garniert war, gab keinerlei Grund zur Kritik und bot somit einen guten Abschluss des heutigen Mittagsmahls.
Und obwohl die Schlange an der Rindwurst mit Weinsauerkraut als ich mein Gericht wählte deutlich länger war, zeigte sich im Gesamtüberblick doch eine deutliche Bevorzugung der Gäste für die Hähnchenbrust in Currysauce, denen ich somit Platz eins auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala zubilligen würde. Auf Platz zwei folgte aber die Rindsbratwurst, gefolgt von den Asia-Gerichten auf Platz drei und den vegetarischen Gnocchi mit Ruccola und Kirschtomaten auf Platz vier. Somit entsprach die Platzierung aber zumindest der aus Erfahrung erwachsenen Erwartungshaltung. 😉

Mein Abschlußurteil:
Hähnchenbrust in Knusperpanade: ++
Currysauce: ++
Kräuterreis: ++
Zitronen-Limonen-Mousse: ++