Lachs-Zucchini-Vollkorn-Muffins mit Dill – das Rezept

Als kleiner Snack für das große Champions League Finale heute Abend entschied ich mich heute dazu, mal ein paar leckere pikante Muffins als Fingerfood anzufertigen. Dabei erschienen mir nach einiger Suche nach einem passenden Rezept eine Sorte mit Räucherlachs, Zucchini und frischem Dill in einem Vollkorn-Teig genau richtig für das große Spiel. Und das Ergebnis konnte sich wirklich schmecken lassen, ein neues Highlight auf meiner langen Liste von bisher gefertigten Muffin-Rezepten möchte ich da fast schon sagen. Daher möchte ich natürlich nicht versäumen, das Rezept hier einmal in gewohnter Form vorzustellen.

Was brauch man also für ein Muffin-Blech (12 Stück)?

150g Weizenmehl (Typ 405)
01 - Zutat Weizenmehl / Ingredient wheat flour

100g Weizenvollkornmehl (Typ 1050)
02 - Zutat Weizenvollkornmehl / Ingredient whole wheat flour

200g Räucherlachs
03 - Zutat Räucherlachs / Ingredient smoked salmon

1 kleine Zucchini (100 – 150g)
04 - Zutat Zucchini / Ingredient zucchini

200g Creme legere oder Creme fraiche
05 - Zutat Creme legere / Ingredient creme legere

1/2 – 3/4 Bund frischer Dill
05b - Zutat frischer Dill / Ingredient fresh dill

2 Hühnereier
06 - Zutat Eier / Ingredient eggs

1 kleiner Zwiebel
07 - Zutat Zwiebel / Ingredient onion

1/2 TL Natron
08 - Zutat Natron / Ingredient natron

1 TL Salz
10 - Zutat Salz / Ingredient salt

2 TL Weinstein-Backpulver (geht aber auch mit normalen Backpulver)
09 - Zutat Weinstein-Backpulver / Ingredient winestone baking powder

50ml neutrales Pflanzenöl
11 - Zutat Pflanzenöl / Ingredient vegetable oil

80g gerapselter Edamer-Käse
12 - Zutat Edamer / Ingredient edam cheese

sowie etwas Pfeffer, am besten frisch aus der Mühle, zum würzen
und etwas Butter oder Öl zum Ausfetten der Muffin-Form

Beginnen wir nun damit, die Zucchini gründlich zu waschen
13 - Zucchini waschen / Wash zucchini

und in kleine Würfel zu schneiden.
14 - Zucchini fein würfeln / Dice zucchini

Dann waschen wir den Dill
15 - Dill waschen / Wash dill

zupfen die Blättchen ab
16 - Fähnchen abzupfen / Pick leaflets

und zerschneiden sie dann ganz fein.
17 - Dill zerkleinern / Grind dill

Außerdem schälen und würfeln wir die Zwiebel – wahlweise mit dem Messer oder wie ich mit einer manuellen Küchenmaschine –
18 - Zwiebel zerkleinern / Diece onion

und zerteilen den Räucherlachs mit dem Messer in kleine Stücke.
19 - Lachs in Stücke schneiden / Cut salmon in pieces

Nun geben wir die beiden Mehlsorten in eine Schüssel
20 - Mehle in Schüssel geben / Add flour to bowl

und fügen den halben Teelöffel Natron,
21 - Natron addieren / Add baking soda

die beiden Teelöffel Weinstein-Backpulver
22 - Backpulver hinzugeben / Add baking powder

sowie den Teelöffel Salz hinzu
23 - Salz hinzufügen / Add salt

und vermengen erst einmal alles gut miteinander.
24 - Vermengen / Mix

Es folgen die Zucchiniwürfel
25 - Zucchini addieren / Add zucchini

der Räucherlachs,
26 - Lachs hinzu / Add smoked salmon

etwa 3/4 des Dill
27 - Dill unterheben / Add dill

und die Zwiebel.
28 - Zwiebel dazu geben / Add onion

Alles mischen wir wieder gründlich miteinander
29 - Gut vermengen / Mix well

und würzen es dabei gut mit frisch gemahlenen Pfeffer.
30 - Mit Pfeffer würzen / Season with pepper

In eine zweite, kleinere Schüssel schlagen wir dann die Eier auf,
31 - Eier aufschlagen / Open eggs

verquirlen sie etwas miteinander
32 - Verquirlen / Whisk

und geben dann die 50ml Pflanzenöl
33 - Öl hinzufügen / Add oil

sowie die 200g Creme legere dazu
34 - Creme legere dazu geben / Add creme legere

und verrühren dann alles miteinander
35 - verrühren / mix

bis sich alles zu einer einheitlichen Masse verbunden hat, in die wir noch 50g des geraspelten Edamer Käses unterheben.
36 - Edamer unterheben / Fold in edam cheese

Alles geben wir dann zum Mehl in die große Schüssel
37 - Zur Mehl-Mischung hinzugeben / Add to other ingredients

und vermengen wieder alles miteinander, bis es keine trockenen Stellen mehr gibt und ein dickflüssiger Teig entstanden ist,
38 - Vermengen / Mix well

denn wir dann noch einmal mit Pfeffer und vielleicht einer Prise Salz abschmecken.
39 - Mit Salz &  Pfeffer abschmecken / Taste with salt & pepper

Nachdem wir dann begonnen haben den Backofen auf 180 Grad vorzuheizen, fetten wir unsere Muffin-Form mit etwas Öl oder besser noch Butter aus
40 - Form ausfetten / Grease tray

und verteilen die Teigmasse einigermaßen gleichmässig auf die zwölf Mulden.
41 - Muffinform befüllen / Fill muffin tray

Den Teig bestreuen wir dann mit dem restlichen Edamer.
42 - Mit Käse bestreuen / Dredge with cheese

Ist der Backofen dann vorgeheizt, schieben wir unser Muffinblech auf der mittleren Schiene hinein und lassen alles für 20 bis 25 Minuten backen. Dabei sollten unsere Muffins gut aufgehen.
43 - Backen / Bake

Schließlich entnehmen wir das Backblech
44 - Fertig gebacken / Finished baking

und lösen die fertigen Muffins vorsichtig aus ihren Mulden, um sie auf einem Rost einige Minuten abkühlen zu lassen.
45 - Abkühlen lassen / Let cool down

Schließlich können wir die Lachs-Zucchini-Muffins dann endlich mit dem restlichen Dill garnieren und servieren.
46 - Lachs-Zucchini-Muffins - serviert / Salmon zucchini muffins - served

Unter einem dünnen, knackig-knusprigen Teigmantel auf Weizen-Vollkornteig fand sich im inneren dieser pikanten Muffinzubereitung ein saftiger Kern aus angenehm lockeren Teig, der mit zahlreichen Stücken von geräuchterm Lachs und kleinen, gut durchgebackenen Zucchiniwürfeln gespickt war. Gemeinsam mit der fein gewürfelten Zwiebel und der Würze aus Salz & Pfeffer eine geschmacklich sehr gelungene Kombination wie ich fand.

48 - Lachs-Zucchini-Muffins - Querschnitt / Salmon zucchini muffins - cross section

Sowohl in heißer als auch in abgekühlter Form ein wahrer Genuss. Ein sehr leckeres und angenehm einfach anzufertigendes Rezept für pikante Muffins, an dem es absolut nichts zu bemängeln gab.

47 - Lachs-Zucchini-Muffins - Seitenansicht / Salmon zucchini muffins - side view

Werfen wir abschließend wie üblich natürlich noch einen Blick auf die Nährwerte. Ich komme bei meiner überschlägigen Berechnung auf ca. 2700kcal für die gesamte Muffin-Form mit 12 Muffins. Das wären dann also durchschnittlich 225kcal pro Muffin. Bei drei Muffins pro Person ist man da schnell bei 675kcal, also kein wirklich leichter Genuss – aber das sollte heute ja auch nicht das Ziel des Kochexperiments sein. Und wer, wie ich, pikante Muffins schätzt, wird dieses Rezept lieben – da bin ich mir ganz sicher.

In diesem Sinne: Guten Appetit

Kartoffel-Zucchini-Moussaka mit Feta – das Rezept

Heute wollte ich mich mal an ein Gericht heranwagen, das in verschiedenen Variationen im kompletten Balkanraum, Griechenland und der Türkei bis nach Arabien in verschiedenen Variationen bekannt ist: Das Moussaka. Nachdem ich zahllose Rezepte gelesen und geprüft hatte, entschied ich mich schließlich eine Kombination aus einigen dieser Rezepte zu versuchen und entschied mich – da ich kein allzu großer Fan von Auberginen bin – für eine Variante aus Kartoffeln und Zucchini, die ich mit ein wenig Feta kombinierte. Die Zubereitung war zwar etwas aufwändiger, aber die Mühe lohnte sich alle Mal, denn das Ergebnis war ein unglaublich leckeres Moussaka, wie ich es soweit ich mich entsinne noch nie zuvor gekostet hatte. Daher möchte ich es natürlich nicht versäumen, das so entstandene Rezept in diesem Beitrag einmal in gewohnter Form vorzustellen.

Was brauch man also für 4-5 Portionen?

900g Kartoffeln – festkochende Sorte
01 - Zutat Kartoffeln / Ingredient potatoes

750 – 800g Zucchini (grün und/oder gelb)
02 - Zutat Zucchini / Ingredient zucchini

1 große rote Zwiebel
03 - Zutat rote Zwiebel / Ingredient red onion

2-3 Zehen Knoblauch
04 - Zutat Knoblauch / Ingredient garlic

1 Dose gehackte Tomaten (400g)
05 - Zutat Tomaten / Ingredient tomatoes

600g Rinderhackfleisch
06 - Zutat Rinderhack / Ingredient beef ground meat

2 TL Oregano
07 - Zutat Oregano / Ingredient oregano

2 EL Tomatenmark
08 - Zutat Tomatenmark / Ingredient tomato puree

1/2 TL Zimt
09 - Zutat Zimt / Ingredient cinnamon

1 Bund Schnittlauch
10 - Zutat Schnittlauch / Ingredient chives

3 Eier
11 - Zutat Eier / Ingredient eggs

100ml Milch
12 - Zutat Milch / Ingredient milk

1 EL Mehl (Typ 405)
13 - Zutat Mehl / Ingredient flour

200g Feta
14 - Zutat Feta / Ingredient feta

50 – 60g Streukäse nach Wahl (z.B. Emmentaler)
15 - Zutat Käse / Ingredient cheese

Außerdem benötigen wir Salz, Pfeffer und edelsüßes Paprika zum würzen,
etwas Olivenöl zum braten und backen
sowie etwas Butter zum ausfetten der Auflaufform

Wir beginnen nun damit, den Ofen auf 225 Grad vorzuheizen, die Kartoffeln zu schälen
16 - Kartoffeln schälen / Peel potatoes

und in gleichmässig große Scheiben zu schneiden. Damit die Scheiben nicht braun werden, legen wir sie in eine Schale mit kaltem Wasser.
17 - Kartoffeln in Scheiben schneiden / Cut potatoes in slices

Dann waschen wir die Zucchini
18 - Zucchini waschen / Wash zucchini

und schneiden sie ebenfalls in Scheiben.
19 - Zucchini in Scheiben schneiden / Cut zucchini in slices

Die so entstandenen Scheiben legen wir auf etwas Küchenpapier aus und bestreuen sie mit etwas Salz, um sie ein wenig zu entwässern.
20 - Zucchini mit Salz bestreuen / Salt zucchini

Auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen wir nun die vorher abgetrockneten Kartoffelscheiben und bestreichen sie mit etwas Olivenöl
21 - Auf Backblech auslegen & mit Öl bestreichen

um sie dann für 10 bis 12 Minuten auf der mittleren Schiene des Ofens vorzubacken.
22 - Kartoffeln vorbacken / Pre-bake potato slices

Nach etwa acht bis zehn Minuten wenden wir die Zucchini und salzen sie auch von der anderen Seite, um sie weitere acht bis zehn Minuten ruhen zu lassen.
23 - Zucchini wenden & salzen / Turn zucchini & salt

Außerdem schälen und würfeln wie die Zwiebel
24 - Zwiebel zerkleinern / Dice onion

und schälen und hacken die Knoblauchzehen.
25 - Knoblauch hacken / Mince garlic

Dann ist es auch schon an der Zeit, das Backblech zu entnehmen und die Kartoffelscheiben bis zur Verwendung bei Seite zu stellen. Den Ofen können wir erst einmal wieder ausschalten.
26 - Kartoffeln entnehmen / Take potatoes from oven

In einer Pfanne erhitzen wir nun zwei Esslöffel Olivenöl
27 - Öl erhitzen / Heat up oil

und braten die Zucchinischeiben darin scharf an, wobei wir sie noch einmal mit etwas Pfeffer würzen.
28 - Zucchini anbraten & würzen / Roast zucchini & taste

Die angebratenen Zucchinischeiben legen wir ebenfalls bei Seite.
29 - Zucchini beiseite stellen / Put aside zucchini

Unter Zugabe von einem zusätzlichen Esslöffel Olivenöl dünsten wir dann in der selben Pfanne zuerst die Zwiebeln und dann das Knoblauch an,
30 - Zwiebel & Knoblauch andünsten / Braise onion and garlic lightly

Ist beides glasig angedünstet, geben wir auch das Hackfleisch mit in die Pfanne, um es krümelig anzubraten
31 - Hackfleisch in Pfanne geben / Add ground meat

und dabei mit Salz und Pfeffer
32 - Mit Salz & Pfeffer würzen / Season with salt & pepper

den zwei Teelöffeln Oregano
33 - Oregano hinzufügen / Fold in oregano

sowie einer kräftigen Menge edelsüßen Paprikapulvers zu würzen.
34 - Mit Paprika abschmecken / Taste with paprika

Sobald das Hackfleisch gut durchgebraten ist, geben wir auch die beiden Esslöffel Tomatenmark mit hinzu,
35 - Tomatenmark hinzufügen / Add tomato puree

verrühren es mit dem Hackfleisch und rösten es für zwei bis drei Minuten mit an.
36 - Tomatenmark kurz anrösten / Roast tomato puree

Dann löschen wir alles mit der Dose gehackter Tomaten ab
37 - Mit Tomaten ablöschen / Deglaze with tomatoes

und lassen es kurz aufkochen und weitere sieben bis acht Minuten vor sich hin köcheln, wobei wir es noch einmal mit den Gewürzen geschmacklich abstimmen
38 - Aufkochen mit Gewürzen abstimmen / Taste with seasonings

und schließlich noch den halben Teelöffel Zimt einrühren. Danach schalten wir die Kochplatte ab.
39 - Zimt addieren / Add cinnamon

Wenden wir uns nun dem Guss zu. Dazu waschen wir das Schnittlauch
40 - Schnittlauch waschen / Wash chives

und schneiden es in Röllchen.
41 - Schnittlauch in Röllchen schneiden / Cut chives

Dann schlagen wir die drei Eier in eine Schüssel,
42 - Eier aufschlagen / Open eggs

geben den Esslöffel Mehl dazu
43 - Mehl hinzufügen / Add flour

und gießen die Milch ein.
44 - Milch eingießen / Drain milk

Nun verrühren wir alles gut miteinander – sollte das Mehl etwas klumpen, kann der Mixeraufsatz eines Pürierstabs Abhilfe schaffen –
45 - verrühren / mix

würzen es gut mit Salz, Pfeffer und frisch geriebener Muskatnuss,
46 - Mit Salz, Pfeffer & Muskat würzen / Season with salt, pepper & nutmeg

und streuen die Hälfte des Schnittlauchs hinein.
47 - Schnittlauch addieren / Add chives

Nachdem wir dann den Backofen erneut auf 200 Grad vorgeheizt und die Auflaufform mit etwas Butter oder Öl ausgefettet haben,
48 - Auflaufform ausfetten / Grease casserole

legen wir den Boden mit den vorgebackenen Kartoffelscheiben aus
49 - Boden mit Kartoffeln auslegen / Cover floor with potatoes

und bedecken diese dünn mit der Hackfleisch-Tomaten-Masse.
50 - Mit Hackfleisch bedecken / Cover with ground meat

Auf die Hackfleischmasse bröseln wir dann die Hälfte des Feta
51 - Mit Hälfte vom Feta bestreuen / Dredge with half of feta

und legen eine Schicht aus den angebratenen Zucchini ein
52 - Mit Zucchini belegen / Cover with zucchini

und bedecken diese wiederum mit dem Rest der Hackfleisch-Tomatenmasse,
53 - Rest Hackfleisch auftragen / Add remaining ground meat

auf die wir den verbleibende Feta auftragen.
54 - Rest Feta addieren / Add remaining feta

Es folgt eine weitere Schicht Zuchinischeiben
55 - Zucchini einlegen / Add zucchini

sowie eine Schicht Kartoffelscheiben,
56 - Mit Kartoffeln abschließen / End with potato slices

die wir dann mit er Ei-Milch-Mischung übergießen
57 - Mit Eimasse übergießen / Drain egg mix

und mit dem geriebenen Käse bestreuen.
58 - Mit Käse bestreuen / Dredge with cheese

Inzwischen sollte auch der Ofen die gewünschte Temperatur erreicht haben, so dass wir die Auflaufform auf der zweiten Schiene von unten hinein schieben können und für ca. 35 bis 40 Minuten überbacken.
59 - Backen / Bake

Sobald der Oberfläche dann den gewünschten Bräunungsgrad erreicht hat, können wir sie wieder entnehmen und lassen sie für fünf Minuten ruhen
60 - Kartoffel-Zucchini-Moussaka - fertig gebacken / Potato zucchini moussaka - Finished baking

bevor wir das Moussaka dann zerteilen und mit dem Rest des frischen Schnittlauch garniert servieren.
61 - Kartoffel-Zucchini-Moussaka - serviert / Potato zucchini moussaka - served

Alleine die Hackfleisch-Tomaten-Masse mit ihrer wirklich gelungenen Gewürz-Mischung aus Oregano und Zimt fand ich schon sehr gelungen. Aber in Kombination mit den leicht angebackenen Kartoffeln, dem Feta und den gebratenen Zucchinischeiben ergab sich ein geschmacklich wirklich vorzügliches Moussaka. Ich hatte ja befürchtet, dass durch den Feta das Ganze etwas zu salzig wird, aber das wurde glücklicherweise schon nach den ersten Bissen entkräftet. Ein durchweg gelungenes Gericht, dass den Mehraufwand bei der Zubereitung absolut wert war.

62 - Kartoffel-Zucchini-Moussaka / Potato zucchini moussaka - CloseUp

Dass es sich hier um kein leichtes Gericht handelte, war mir natürlich von Anfang an klar gewesen. Und das bestätigte sich, als ich die Kalorienwerte im Anschluß berechnete. So komme ich auf 3100kcal für die ganze Auflaufform. Bei vier Portionen kommen wir so auf 775kcal pro Portion, bei einer Aufteilung auf fünf Portionen wären es noch 620kcal. Aber solche Werte nehme ich da gerne mal in Kauf, wenn das Ergebnis so lecker wie dieses ist. ;-)

Guten Appetit

Curry Gai – Hühnchen in Erdnußsauce [16.05.2013]

Auch wenn ich die heutigen Angebote der regulären Küche wie Gnocchipfanne mit Kohl bei Vitality, den Schweinebraten in Dunkelbiersauce mit Kartoffelknödel und Krautsalat bei Tradition der Region und schließlich das Griechische Gyros von der Pute mit Tzatziki, frischen Zwiebeln und Fladenbrot bei Globetrotter durchgehend akzeptabel fand, entschied ich mich dennoch dazu, am heutigen Donnerstag der Asia-Thai-Theke meine Gunst zu erweisen. Hier war zwar das Gebratene Viktoriabarsch-Filet mit verschiedenem Gemüse in Chilisauce im ersten Moment am reizvollsten, aber da ich in letzter Zeit ja fast nur Fischgerichte an der Wok-Theke gewählt hatte und weil der zugehörige Wok leider leer und nur noch aus Gemüse bestand – das Fleisch war wie so oft von meinen “Mitessern” sauber herausgelesen worden – entschied ich mich kurzfristig dann doch noch für das Curry Gai – Hühnerfleisch gebraten mit verschiedenem Gemüse in Erdnußsauce, von dem noch mehr als genug vorhanden war. Das vegetarische Kai Mian Min – Gebratene Chinanudeln mit Eiern nach Sijan-Art sah zwar auch nicht übel aus, aber ich hatte Lust auf Fleisch. Dazu gesellte sich wie üblich natürlich noch eine Schale Reis als Sättigungsbeilage.

Curry Gai - Hühnchen in Erdnußsauce / Chicken in peanut sauce

In einer würzigen, ganz leicht scharfen Erdnuss-Sauce, die sogar mit einigen gerösteten Erdnüssen versehen war, fand sich neben zahlreichen zarten, gut durchgebratenen Hühnerfleisch-Stücken wie üblich eine sehr bunt zusammengestellte Mischung verschiedenster Gemüsesorten, von denen ich neben Paprika und Zucchini auch Auberginen, Möhren, Broccoli, Blumenkohl, Frühlingszwiebeln, Chinakohl und auch Stangensellerie identifizieren konnte. Sowohl das Gemüse als auch das Fleisch waren zwar sehr grob zerkleinert, aber dank Messer und Gabel erwies sich das als kein Faktor, der mir den Genuss dieses geschmacklich sehr gelungenen Gerichts, natürlich kombiniert mit dem mit süss-scharfer Chilisauce garnierten Reis, verderben sollte. Wie man so etwas allerdings mit Stäbchen, die ja alternativ ebenfalls angeboten werden, essen soll ist mir schleierhaft.
Obwohl ich eigentlich dem Putengyros diesen Platz prognostiziert hatte, lagen die Asia-Gerichte heute auch auf den Allgemeinen Beliebtheitsskala ganz vorne und somit auf Platz eins. Erst auf dem zweiten Platz kam dann das Gyros mit Fladenbrot, eng gefolgt vom Scheinebraten in Dunkelbiersauce. Die Gnocchi mit Kohl waren zwar auch nicht vollkommen unbeliebt, landeten aber wie für vegetarische Gerichte üblich nur auf Platz vier.

Mein Abschlußurteil:
Curry Gai: ++
Reis: ++

Buntes Kräuter-Ofengemüse mit Kressedip [13.05.2013]

Es war nicht so, dass das heutige Angebot an Speisen in unserem Betriebsrestaurant nichts anderes verlockendes aufzuweisen gehabt hätte. Das Fleischpflanzerl mit Rahmsauce und Bratkartoffeln bei Tradition der Region erschien mir zwar etwas kalorienreicher, aber sowohl die Gegrillte Hähnchenbrust mit Gabelspaghetti und Tomaten-Basilikumsauce bei Globetrotter als auch die Asia-Gerichte wie Poh Piard Thord – Knusprige Frühlingsröllchen oder Gung Pao Yuk – Schweinefleisch gebraten mit Knoblauch, Chili und Gemüse – scharf hatten ihren gewissen Reiz. Aber nach all der Schlemmerei am Wochenende entschied ich mich heute dazu, mal einen vegetarischen Tag einzulegen und griff deswegen zum Bunten Kräuter-Ofengemüse mit Kressedip, das in der Sektion Vitality auf der Speisekarte stand und mit gerade mal 416kcal einen angenehm leichten Genuss versprach. Und da ein Dessert da kontraproduktiv gewirkt hätte, verzichtete ich auch heute wieder auf ein solches.

Buntes Kräuter-Ofengemüse mit Kressedip / Oven vegetables  with sour cream

Der “Kressedip” entpuppte sich zwar als mit etwas frischem Schnittlauch garnierte Sour Cream, aber darüber konnte man gerne hinwegsehen. Neben zahlreichen kleinen Salzkartoffeln hatte man hier Paprika, Zucchini, Lauch, Zwiebeln und kleine Würfel von Möhren gemeinsam mit Kräutern wie Rosmarin zu einem einfachen, aber durchaus schmackhaften Gericht kombiniert. zwar etwas Paprikalastig, aber das muss ja nicht schlecht sein. Im Gegensatz zu früheren Versionen wie zum Beispiel hier oder hier hatte man dieses Mal auch kein “Gestrüpp” (wie ich es damals so schön nannte) in Form von ganzen Rosmarinzweigen hinein getan, sondern diese größtenteils nach der Zubereitung entfernt, was den Genuss natürlich noch steigerte. Zwar fanden sich einige wenige Rosmarinnadeln dennoch im Gericht, darüber konnte man aber aufgrund der geringen Menge hinweg sehen. Und auch die Konsistenz des Gemüses war sehr gelungen, denn obwohl es durchgebraten war, besaß es noch guten Biss. Ein simples, aber ausreichendes Gericht, an dem es soweit nichts auszusetzen gab. Einzig die Sättigungsdauer war nicht ganz so befriedigend wie bei anderen Gerichten, aber bis zum Abendbrot reichte es dann doch.
Als ich meinen Blick über die Tabletts der anderen Gäste schweifen ließ, erkannte ich schnell dass es heute das Fleischpflanzerl mit Rahmsauce und Bratkartoffeln war, das den größten Zuspruch gefunden hatte und somit den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala belegte. Auf Platz zwei folgte dann die Gebratene Hähnchenbrust, aber knapp gefolgt von den Asia-Gerichten auf Platz drei. Wie nicht anders zu erwarten landete das Kräuter-Ofengemüse, das Schicksal fast aller vegetarischen Gerichte die je serviert wurden teilend, auf Platz vier.

Mein Abschlußurteil:
Kräuter-Ofengemüse: ++
Kressedip bzw. Sour Cream mit Schnittlauch: ++

Seelachsfilet in Chili-Ingwer-Sauce [07.05.2013]

Zwar gab es heute mit einem Gedünsteten Seelachsfilet nach Art “Espanyol” mit Kräutern und Knoblauchkartoffeln auch im Bereich Vitality das Fischgericht, das eigentlich für morgen angekündigt war, aber das beigefügte Gemüse war mir etwas zu Olivenlastig – und Oliven gehören zu den wenigen Gemüsesorten die ich nicht besonders schätze – daher sah ich davon ab hier zuzugreifen. Der Putenrollbraten mit Waldpilzsauce und Spätzle bei Tradition der Region und der Schaschlikgulasch mit Pommes Frites bei Globetrotter klangen zwar auch interessant, aber ich sollte neben dem Bami Goreng – Gebratene Nudeln mit verschiedenem Gemüse in Spezial Sauce und das Nua Pad Pram Hoi – Rindlfiesch mit Erbsenschoten und frischem Sojakeimen in Austernsauce an der Asia-Thai-Theke heute auch noch ein Gebackenes Seelachsfilet mit verschiedenem Gemüse in Chili-Ingwer-Sauce, was sowohl gut klang als auch ansprechend aussah. Also entschied ich mich dazu, heute mal wieder an der Asia-Thai-Theke zuzugreifen und dieses Fischgericht gemeinsam mit einer Schale Reis zu meinem heutigen Mittagsmahl zu machen.

Seelachsfilet in Chili-Ingwer-Sauce

In einer dunklen, dickflüssigen Sauce, die ihre deutliche Schärfe erst nach und nach offenbarte, fanden sich neben zahlreichen, in dünner Panade gebackenen Seelachsfilet-Stücken auch wie üblich eine bunte Zusammenstellung aus verschiedensten Gemüsesorten. Ich entdeckte Zucchini, Broccoli, Blumenkohl, Paprika, Stangensellerie, Möhren, Chinakohl, Sojasprossen sowie rote kleine Thai-Chilis, die wohl qauch vorrangig für die Schärfe verantwortlich waren. Sehr gelungen wie üblich. Gemeinsam mit dem Reis ein Gericht, an dem es nichts auszusetzen gab. Ich war überaus zufrieden mit meiner Wahl.
Bei den anderen Gästen lag heute recht eindeutig der Schaschlikgulasch mit Pommes am höchsten in der Gunst und landete ohne jeden Zweifel auf Platz eins der Allgemeinen Beliebtheitsskala. Auf Platz zwei folgte der Putenrollbraten mit Spätzle, aber die Asia-Gericht waren eng dahinter auf Platz drei. Auf einem guten vierten Platz folgte schließlich der Seelachs Espanyol. Mit einer solchen Platzierung hatte man natürlich rechnen können, denn wenn Pommes im Spiel sind ist der erste Platz meist sicher. ;-)

Mein Abschlußurteil:
Seelachsfilet in Chili-Ingwer-Sauce: ++
Reis: ++