Spanische Paella mit Fisch, Meeresfrüchten & Huhn [05.08.2015]

Obwohl heute mit einem Putenrollbraten mit Pfifferlingsauce und Kroketten bei Tradition der Region, Allgäuer Käsespätzle mit Röstzwiebeln bei Globetrotter oder mit einem Kotelette vom Schwein mit Pommes Frites als unangekündigtes Zusatzangebot (wohl Reste vom Montag) eine ganze Reihe andere interessante Gerichte auf der Speisekarte unseres Betriebsrestaurants zu finden waren, entschloss ich mich doch meiner alten Tradition für den Mittwoch zu folgen und beim Vitality-Gericht zuzugreifen. Auch wenn ich ja bereits eher durchwachsene Erfahrungen mit der Spanischen Paella mit Fisch, Meeresfrüchten und Huhn aus unserem Betriebsrestaurant gemachte hatte. Die Asia-Thai-Gerichte von der Wok-Theke wie Asiatisches Gemüse, herzhaft gebraten mit Thaicurry in Kokosmilchsauce oder Nua Pad Pram Hoi – Rindfleisch mit Broccoli und Karotten in Austernsauce sahen übrigens ebenfalls sehr gut und nicht so Saucenlastig aus, aber sie kamen dennoch heute nicht in die nähere Auswahl. Zur Paella nahm ich mir noch ein Becherchen Kokoscreme aus dem heutigen Dessert-Angebot.

Spanish paella with fish, seafood & chicken / Spanische Paella mit Fisch, Meeresfrüchten & Huhn

Zwar erwies sich die Paella gefühlt als etwas besser als frühere Versionen, aber es gab immer noch einiges zu kritisieren. Zum ersten war das Hähnchenfleisch dieses mal wieder ziemlich trocken geraten, zum anderen fehlte dem Gericht was die Würze anging der gewisse letzte Schliff. Positiv ist aber zu bewerten, dass das Gemüse angenehm frisch erschien und man dieses Mal weder bei den saftigen Fischfilet-Stücken noch bei den Meeresfrüchten wie Krabben, Tintenfisch und Muscheln gegeizt hatte. Und auch am Reis gab es nichts auszusetzen. Man mausert sich also in Sachen Paella weiter, es ist aber immer noch ein gewisser Weg bis zur perfekten Version zurückzulegen. Das Dessert in Form der mit Orangenscheibe, Schokokeks-Stäbchen und Schokokugel garnierten Kokoscreme, in die man mit zahlreichen kleinen Schokostreuseln ähnlich dem holländischen Hagelslag gerührt hatte, erwies sich zwar als etwas fester und nicht ganz so sahnig wie andere Cremezubereitungen, aber das passte wie ich fand auch gut zum Kokos-Geschmack. Hier gab es nichts zu meckern.
Sah man sich bei den anderen Gästen um, sah man schnell dass der Putenrollbraten und die Käsespätzle ganz vorne im Rennen um den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala des heutigen Tages mitmischten. Und der Putenbraten mit Kroketten und Pilzsauce konnte sich schließlich durchsetzen und den ersten Platz für sich erobern. Nach den Käsespätzle auf Platz zwei folgten knapp dahinter das Kotelette mit Pommes Frites auf dem dritten Platz, die Asia-Gerichte auf Platz vier und die Paelle schließlich auf dem fünften Platz.

Mein Abschlußurteil:
Paella: +
Kokoscreme: ++

Holzfällersteak mit Rotweinjus & Röstkartoffeln [23.06.2015]

Zuerst überlegte ich heute, mal wieder beim Pikanten Kichererbsencurry mit Reis zuzugreifen, das heute bei Vitality angeboten wurde. Obwohl ich auch zugeben muss, dass das Kai Tau Fan – Gebratener Eierreis mit verschiedenem Gemüse und Gung Po Jau Yu – Seelachs gebacken mit Gemüse und Chinaspitzen in Hoi Sin Sauce an der Asia-Thai-Theke auch seinen gewissen Reiz besaß – zumal aktuell wieder die weibliche Köchin Dienst hat, welche die Gerichte nicht so sehr in Sauce ertränkt wie ihr männlicher Kollege. Doch irgend wie verspürte ich heute Lust auf etwas deftiges, weswegen ich mich schließlich für das Holzfällersteak vom Schwein mit Rotweinjus und Röstkartoffeln entschied, das bei Tradition der Region angeboten wurde. Gut, der Tafelspitz mit Meerrettichsauce, grünen Bohnen und Salzkartoffeln bei Globetrotter sah auch nicht schlecht aus, aber das Steak erschien mir noch etwas Reizvoller. Dazu gesellte sich noch etwas gemischtes Gemüse von der Gemüsetheke und ein Becherchen Heidelbeerjoghurt aus dem heutigen Dessert-Angebot.

Lumberjack pork steak with red wine sauce & roast potatoes / Holzfällersteak vom Schwein mit Rotweinjus & Röstkartoffeln

Fangen wir mit der enttäuschendsten aller Komponenten an: dem zusätzlichen Gemüse. Die Idee Möhren- und Zucchiniwürfel zu kombinieren ist ja prinzipiell gut und auch was Konsistent und Restwärme anging waren diese in Ordnung, aber warum bitte hatte man zahlreiche rote Pfefferkörner mit unser das Gemüse gemischt? Dadurch musste man die kleinen Gemüsewürfel einzeln mit der Gabel aus der Schale picken und versuchen, nach Möglichkeit keines der Pfefferkörner mit zu erwischen, da diese viel zu würzig und teilweise auch steinhart waren. Das muss ich leider mit einem deutlichen Punktabzug quittieren. Zum Glück war das gut durchgebratene Steak, auch wenn es etwas unförmig erschien, von guter Qualität, mager und auch von seiner Größe her vollkommen ausreichend. Dazu passte sehr gut die mit Zwiebeln versehene, dunkle, dickflüssige und würzige Rotweinsauce. Die kleinen, gerösteten Salzkartoffeln rundeten das Gericht dann als überaus gut passende Sättigungsbeilage ab. Da gab es ebenso wenig etwas dran auszusetzen wie an dem fruchtigen, nicht zu süßen Heidelbeerjoghurt.
Und auch bei den anderen Gästen lag das Holzfällersteak heute eindeutig am höchsten in der Gunst und konnte sich mit deutlichem Vorsprung Platz eins auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala sichern. Auf dem zweiten Platz folgte, etwas unerwartet, das Kichererbsencurry, das sich trotz seines vegetarischen Charakters einer ungewöhnlich großen Beliebtheit erfreute. Auf dem Platz drei folgten die Asia-Gericht, die ich noch ein ganz klein wenig häufiger auf Tabletts der anderen Gäste sah als den Tafelspitz, der somit Platz vier belegte. Der Abstand war hier aber wirklich nur minimal.

Mein Abschlußurteil:
Holzfällersteak: ++
Rotweinjus: ++
Röstkartoffeln: ++
Zucchini- & Möhrengemüse: +/-
Heidelbeerjoghurt: ++

Calamare mit Kartoffelsalat & Remoulade [22.05.2015]

Zwar sah der Feine Putenbraten in Paprikasauce und Vollkornreis bei Vitality heute sehr gut aus und auch mit den 4 Stück Reiberdatschi mit Apfelmus aus der Abteilung Tradition der Region hätte ich sehr gut leben können, doch beides wurde klar von den Gebackenen Calamri mit Zitronenecke, Remoulade und Kartoffelsalat bei Globetrotter übertroffen. Zumal ich diese Woche ja noch weder Fisch noch Meeresfrüchte verzehrt hatte. Da konnten auch die Asia-Thai-Gerichte wie Gebackene Ananas und Banane oder San Sei Chop Suey – Verschiedene Fleischsorten mit Gemüse in Spezial-Sauce an der Asia-Thai-Theke nicht an meiner Entscheidung rütteln. Zu den Calamari gesellten sich noch eine kleine Schalte gemischtes Gemüse und ein Becherchen Vanillepudding mit frischen Erdbeeren aus dem heutigen Dessert-Angebot.

Calamari with potato salad &  remoulade / Calamari mit Kartoffelsalat & Remoulade

Zwar gab es weder am mit Gemüsebrühe, Essig und Kräutern angemachten Kartoffelsalat noch an der würzigen Remoulade etwas auszusetzen, doch die überaus großzügig bemessene Portion gebackener Tintenfischringe entsprach leider nicht dem, was ich sonst gewohnt bin. Scheinbar hatte man einige davon nicht lange genug gebacken, weswegen unter dem überaus knusprigen Teigmantel teilweise nicht vollständig gegartes Tintenfischfleisch fand, was den Genuss natürlich etwas schmälerte. Sie waren zwar nicht mehr roh, hätten aber durchaus noch einige Minuten länger im Ofen verbleiben können – daher muss ich hier leider etwas in der Endnote abziehen. Beim Gemüsemix aus im Julienne-Stil geschnittenen Möhren und Kohlrabi sowie roten Zwiebeln und Zucchinischeiben gab es aber ebenso wenig etwas auszusetzen wie am nicht zu süßen Vanillepudding, der nicht nur mit drei Erdbeerstücken garniert, sondern zusätzlich auch mit Erdbeeren durchsetzt war. Wirklich schade dass man gerade bei der wichtigsten Komponente, den Calamari, heute etwas gepatzt hatte – aber immerhin waren sie noch genießbar gewesen. Das hätte auch noch schlimmer kommen können.
Auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala lagen die Calamari mit Kartoffelsalat aber dennoch ganz oben in der Gunst und könnten sich den ersten Platz sichern, auch wenn der Putenbraten in Paprikasauce ihnen heute sehr eng auf den Fersen war und damit Platz zwei für sich bestimmen konnte. Platz drei belegten die Asia-Gerichte und auf einem guten vierten Platz folgten schließlich die Reiberdatschi mit Apfelmus.

Mein Abschlußurteil:
Calamari: +
Remoulade: ++
Kartoffelsalat: ++
Gemüse-Mix: ++
Vanillepudding mit Erdbeeren: ++

Cordon Bleu vom Huhn mit Pommes Frites [21.05.2015]

Das heutige Angebot in unserem Betriebsrestaurant war mal wieder nur mittelmäßig. Zwar sahen die Mexikanischen Chili-Linsen mit Reis bei Vitality dieses Mal wirklich gut aus und auch die Gebratene Hähnchenbrust “Milanese” mit Tomatensauce und Käse gratiniert, dazu Penne Rigate bei Globetrotter bei Globetrotter hatte seinen Reiz, wenn beides auch nichts wirklich besonders war. Da der frisch zubereitete Crêpe aus dem dieswöchtentlichen Special auch wieder “nur” süß serviert wurde, war ich zuerst dazu geneigt, beim Gebratenen Tintenfisch mit frischem Gemüse in Erdnußsauce zuzugreifen, das neben Ko Lo Han Zai – Herzhaftes Chinagemüse in süß-saurer Sauce nach Shanghai-Art auf der Speisekarte der Asia-Thai-Theke stand. Doch dann entschied ich mich doch noch, heute mal etwas zu “sündigen” und griff zum Cordon Bleu vom Huhn mit Zitronenecke und Pommes Frites aus der Abteilung Tradition der Region zu. Dazu gesellte sich noch eine Portion Ketchup, etwas gemischtes Gemüse von der Gemüsetheke und ein Becherchen Erdbeerquark aus dem heutigen Dessert-Angebot.

Cordon Bleu & Pommes Frites

Obwohl ich mal wieder das Pech hatte, genau dann an die Theke zu kommen als die Pommes Frites in der Schale fast alle waren, erwiesen sich diese nicht nur als angenehm heiß und knusprig, sondern waren auch ausreichend gesalzen. Hier gab es also schon mal nichts zu meckern. Das in Panade gebackene Cordon bleu aus zwei dicken Stücken saftigen Geflügels mit je einer Scheibe Kochschinken und leicht würzigem Käse in der Mitte war zwar ebenfalls in Ordnung, aber irgend wie fehlte ihm doch der gewisse Pep. Hier hätte man mit etwas mehr Würze noch deutlich mehr draus machen können – daher kann ich hier leider keine volle Punktzahl geben. Und auch beim Gemüse, das aus gedünstetem Broccoliröschen, Zucchinischeiben, Spargel sowie gelben und orangen Möhren zusammengestellt worden war, muss ich einen kleinen Abzug vornehmen, denn viel davon war leicht zerkocht und bereits etwas abgestanden. Essbar, aber halt nicht mehr so ganz frisch. Zum Glück gab es am mit zahlreichen Fruchtstücken versehenen Erdbeerquark, der mit einer großzügigen Portion Schokosauce, Kiwi und Erbeere garniert war, aber nichts relevantes mehr zu meckern. Darüber dass die Schokosauce für meinen Geschmack etwas zu süß war, sehe ich mal großzügig hinweg.
Natürlich lag auch bei den anderen Gästen das Cordon Bleu mit Pommes Frites heute mit großem Abstand vor den anderen Angeboten am höchsten in der Gunst und konnte sich so uneingeschränkt den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala sichern. Auf Platz zwei sah ich die Hähnchenbrust, gefolgt von den Asia-Gerichten auf dem dritten Platz. Die mexikanischen Chili-Linsen belegten schließlich Platz vier und der süße Crêpe kam nur auf den fünften Platz.

Mein Abschlußurteil:
Cordon bleu: +
Pommes Frites: ++
Gemüse-Mix: +
Erdbeerquark: ++

Reisbällchen auf Ratatouillegemüse – das Rezept

Reis ist ja eine äußerst vielfältig verwendbare Zutat und ich habe ihn bisher schon in vielen Varianten von der simplen Sättigungsbeilage über Tomatenreis und verschiedene Risottos bis hin zu Aufläufen verarbeitet. Heute wollte ich nun mal eine neue Variante ausprobieren und Reisbällchen daraus zubereiten, die ich mit etwas geriebenen Gouda und frischem Thymian verfeinerte. Dazu sollte es ein Ratatouillegemüse geben, wobei ich hier allerdings ein wenig vom Standardrezept dafür abwich und keine Aubergine, dafür aber Knollensellerie und Frühlingszwiebeln verwendete. Das Ergebnis war ein überaus schmackhaftes vegetarisches Gericht, dessen Rezept ich mit diesem Beitrag nun einmal kurz in gewohnter Form vorstellen möchte.

Was benötigen wir also für 4 Portionen?

Für die Reisbällchen

200g Langkorn-Reis
01 - Zutat Reis / Ingredient rice

2-3 Eier
02 - Zutat Eier / Ingredient eggs

1/2 – 3/4 Bund Thymian
03 - Zutat Thymian / Ingredient thyme

80g Semmelbrösel
04 - Zutat Semmelbrösel / Ingredient breadcrumbs

50g geriebenen Gouda
05 - Zutat Gouda / Ingredient gouda cheese

500ml Wasser
06 - Zutat Wasser / Ingredient water

1 Esslöffel Butterschmalz
09 - Zutat Butterschmalz / Ingredient ghee

sowie etwas Salz und Pfeffer zum würzen

Für das Ratatouillegemüse

180-200g Möhren
07 - Zutat Möhren / Ingredient carrots

150g Knollensellerie
08 - Zutat Knollensellerie / Ingredient celeriac

180-200g Zucchini
09 - Zutat Zucchini / Ingredient zucchini

1 Bund Frühlingszwiebeln
10 - Zutat Frühlingszwiebeln / Ingredient scallions

1 Zehe Knoblauch
13 - Zutat Knoblauch / Ingredient garlic

1,5 – 2 Esslöffel Kräuter der Provence (TK)
11 - Zutat Kräuter der Provence / Ingredient provençal herbs

2 Dosen Tomaten stückig
12 - Zutat Tomaten / Ingredient tomatoes

2 Esslöffel Olivenöl
10 - Zutat Olivenöl / Ingredient olive oil

sowie etwas Salz & Pfeffer zum würzen

Beginnen wir damit, die 500ml für den Reis in einen Topf zu geben und sie zum kochen zu bringen.
14 - Wasser aufsetzen / Bring water to a boil

In der Zwischenzeit können wir damit beginnen die einzelnen Zutaten vorzubereiten. So können wir zum Beispiel die Möhre schälen
15 - Möhre schälen / Peel carrot

und sie zerkleinern.
16 - Möhre zerkleinern / Dice carrot

Sobald das Wasser dann siedet, rühren wir einen Teelöffel Salz ein
17 - Wasser salzen / Salz water

und kochen den Reis gemäß Packungsbeschreibung.
18 - Reis kochen / Cook rice

Dann fahren wir fort mit der Zubereitung der Zutaten und schälen die Knollensellerie
19 - Sellerie schälen / Peel celeriac

um sie in kleine Würfel zu schneiden.
20 - Sellerie würfeln / Dice celeriac

Anschließend waschen wir die Zucchini
21 - Zucchini waschen / Wash zucchini

und würfeln sie ebenfalls.
22 - Zucchini zerkleinern / Dice zucchini

Inzwischen müsste der Reis dann auch fertig gekocht sein, so dass wir – falls nötig – das restliche Wasser abgießen und den Reis abkühlen lassen können.
23 - Reis abkühlen lassen / Let rice cool down

Jetzt können wir die Knoblauchzehe zu zerkleinern,
24 - Knoblauch zerkleinern / Mince garlic

die Frühlingszwiebeln zu waschen
25 - Frühlingszwiebeln waschen / Wash scallions

und in feine Ringe zu schneiden
26 - Frühlingszwiebeln in Ringe schneiden / Cut scallions in rings

sowie den Thymian abspülen, trocken zu schütteln,
27 - Thymian waschen / Wash thyme

seine Blättchen von den Stielen zu zupfen
28 - Thymian-Blättchen von Stielen zupfen / Pick thyme leaflets

und ein wenig zerkleinern.
29 - Thymianblättchen zerkleinern / Mince thyme

Sobald der Reis dann abgekühlt ist, schlagen die Eier hinzu,
30 - Eier zum abgekühlten Reis geben / Add eggs to cooled down rice

geben die Semmelbrösel,
31 - Semmelbrösel hinzufügen / Add breadcrumbs

den geriebenen Gouda
32 - Geriebenen Gouda addieren / Add grated goude

sowie den zerkleinerten Thymian hinzu,
33 - Thymian einstreuen / Add thyme

vermischen alles gründlich miteinander
34 - Gut vermischen / Mix well

und schmecken es dabei mit Salz und Pfeffer ab. Sollte die Masse jetzt noch zu trocken sein, geben wir noch ein weiteres Ei hinzu – ich selbst habe mit 3 Eiern auf 200g Reis gute Erfahrungen gemacht.
35 - Mit Pfeffer & Salz abschmecken / Taste with pepper & salt

Aus der Reismasse formen wir dann mit feuchten Händen etwa gleich große Kugeln. Am besten stellt man sich dabei eine kleine Schüssel mit Wasser in die Nähe, damit man sich die Hände alle drei bis vier Kugeln erneut anfeuchten kann, ansonsten klebt der Reis nämlich zu stark.
36 - Reisbällchen formen / Form rice balls

Kümmern wir uns jetzt erst einmal um das Ratatouille-Gemüse und erhitzen die beiden Esslöffel Olivenöl in einem Topf
37 - Olivenöl erhitzen / Heat up olive oil

und geben die Möhren- und Selleriewürfel hinein
38 - Möhren & Knollensellerie hinzufügen / Add carrots & celeriac

um sie für einige Minuten bei gelegentlichem rühren anzubraten.
39 - Möhren & Sellerie anbraten / Braise carrots & celeriac

Anschließend geben wir das zerkleinerte Knoblauch hinzu und dünsten es kurz mit an,
40 - Knoblauch addieren / Add garlic

geben dann die Zucchiniwürfel
41 - Zucchini in Topf geben / Add zucchini

und wenig später auch die Frühlingszwiebeln hinzu
42 - Frühlingszwiebeln hinzufügen / Add scallions

und dünsten sie noch einige Minuten weiter an
43 - Gemüse weiter anbraten / Continue to braise vegetables

bevor wir alles schließlich mit den Tomaten ablöschen,
44 - Mit Tomaten ablöschen / Deglaze with tomatoes

alles gut miteinander verrühren und schmecken es mit Salz und Pfeffer ab.
45 - Mit Pfeffer & Salz abschmecken / Taste with pepper & salt

Nachdem wir anschließend begonnen haben den Esslöffel Butterschmalz in einer Pfanne zu erhitzen
46 - Butterschmalz erhitzen / Heat up ghee

streuen wir noch die Kräuter der Provence ins Ratatouille, lassen es weiter köcheln
47 - Kräuter der Provence einstreuen / Add provençal herbs

und geben dann die Reisbällchen portionsweise hinein
48 - Reisbällchen in Pfanne geben / Put rice balls in pan

um sie von allen Seiten anzubraten.
49 - Reisbällchen rundherum anbraten / Fry rice balls all around

Während wir die nächste Ladung braten, können wir die bereits fertigen Reisbällchen im auf 80 Grad vorgeheizten Ofen warm halten.
50 - Fertige Reisbällchen im Ofen warm halten / Keep finished rice balls hot in oven

Sobald dann alles Reisbällchen fertig sind, können wir auf dem Raattouille angerichtet und mit einigen Ringen der Frühlingszwiebeln garniert servieren und genießen.
51 - Rice balls on ratatouille - Served / Reisbällchen auf Ratatouillegemüse - Serviert

Ich hatte ja zu Beginn etwas befürchtet, dass die Reisbällchen beim braten in der Pfanne etwas auseinander fallen würden. Doch wie man sieht blieben sie abgesehen von einzelnen abgefallenen Reiskörnern erstaunlich stabil und überstanden auch das Wenden unbeschadet. Aber sie erwiesen sich nicht nur als stabiler als erwartet, sondern auch als geschmacklich überaus gut gelungen. Der Käse und der Thymian gaben ihnen einen schön würzigen Geschmack und im Inneren, unter ihrer knusprigen Hülle, waren sie auch noch schön weich geblieben. Dazu passte wunderbar das Rataouillegemüse, das auch auch in seiner leicht abgewandelten Zubereitung eine sehr leckere Ergänzung zu den Reisbällchen bildete.

52 - Rice balls on ratatouille - Side view / Reisbällchen auf Ratatouillegemüse - Seitenansicht

Werfen wir abschließend wie gewohnt noch einen Blick auf die Nährwerte dieses Gerichts. Die Reisbällchen kommen meiner Kalkulation nach auf etwa 1600kcal, also 400kcal pro Portion oder durchschnittlich 80kcal pro Stück bei 20 Reisbällchen. Dazu kommen noch ca. 500kcal für das Ratatouille, also 125kcal pro Portion, womit wir bei angenehm leichten Gesamtwert von gerade mal 525kcal pro Portion landen. Und dabei ist das Gericht angenehm sättigend wie ich im Selbstversuch feststellen durfte. Ein sehr leckeres Rezept, das ich nicht nur Vegetariern wärmstes weiterempfehlen kann.

Guten Appetit