Gebratener Rotbarsch an mediterranem Gemüse [08.08.2018]

Ich muss zugeben dass mein erster Blick heute natürlich den Bifteki mit Pommes frites und Tzatziki, die im Abschnitt Globetrotter der heutigen Speisekarte unseres Betriebsrestaurants zu finden waren. Aber bei der aktuellen Hitze erschien mir das Gericht dann doch zu schwer. Und auf Asia-Gerichte wie Gebratener Mienudeln mit verschiedenem Gemüse in Hoi- Sin- Sauce oder Gaeng Ped Gai – Hühnerfleisch gebraten in grüner Kokosmilchsauce hatte ich nach meinem gestrigen Ausflug in die Wok-Küche nicht schon wieder Lust. Der Bayrische Wurstgulasch mit Kartoffeln bei Tradition der Region kam zwar in die nähere Auswahl, aber letztlich entschied ich mich dann doch für den Gebratenen Rotbarsch an mediterranem Gemüse mit Kräuterbutter aus dem Abschnitt Vitality. Das war zwar bereits das zweite Fischgericht diese Woche und dann auch noch Low Carb, also ohne Kohlehydrate in Form einer Sättigungsbeilage, aber es erschien mir letztlich genau das richtige für die aktuellen Temperaturen über 30 Grad. Langsam komme ich wirklich auf den Geschmack bei den leichteren Gerichten.

Fried Redfish on mediterranean vegetables with herb butter / Gebratener Rotbarsch auf mediteranem gemüse mit Kräuterbutter

Die Kombination von Fisch mit Kräuterbutter sah ich zwar im ersten Moment etwas skeptisch, normalerweise mache ich Zitrone oder Remoulade auf meinen Fisch, während Kräuterbutter eher etwas für ein Steak ist, aber sie erwies sich entgegen meiner Befürchtungen doch als gelungene Zugabe zu dem leider etwas beim serieren zerfallenen, aber dennoch zarten uns saftigen Rotbarsch-Filets in seiner dünnen Panade. Dazu gab es eine überaus großzügige Portion eienes mit mediterranen Kräutern angemachten Gemüsemixes aus gelben und orangen Möhren, Kirschtomaten, Paprika in verschiedenen Farben, Zucchini, Aubergine und Zwiebeln. Dabei erwiesen sich die leider teilweise etwas grob geschnittenen Gemüsestückchen als noch knackig aber nicht ganz so hart wie teilweise beim süß-sauren Seelachs von gestern. Auch ohne Kohlehydrate eine überaus leckere und vor allem sättigende Angelegenheit. Ich war überaus zufrieden mit meiner heutigen Wahl.
Dass der Gros der anderen Gäste natürlich bei den Bifteki mit Fritten zugegriffen hatte, dürfte von Anfang an klar gewesen sein – womit diesem Gericht mit klaren Vorsprung der erste Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala des Tages zustand. Auf Platz zwei sah ich den Wurstlgulasch, der aber nur knapp vor den Asia-Gerichten auf dem dritten Platz sah. Und auch der Rotbarsch mit mediterranem Gemüse lag eng auf, konnte es aber letztlich nur einen guten vierten Platz belegen.

Mein Abschlußurteil:
Rotbarschfilet: ++
Mediterranes Gemüse: ++

Bifteki mit Tzaziki, frischen Zwiebeln & Djuvecreis [23.07.2018]

Obwohl mich die Zwei Paar Schweinswürstl auf Sauerkraut mit Semmel aus dem Abschnitt Tradition der Region der heutigen Speisekarte unseres Betriebsrestaurants auch reizte, entschied ich mich letztlich doch für den altbekannten Klassiker Bifteki mit Tzaziki und frischen Zwiebeln, dazu Djuvecreis, den man heute bei Globetrotter anbot. Leider entdeckte ich zu spät, dass man an der Asia-Wok-Theke heute neben Gebackenen Frühlingsrollen mit sweet Chilisauce und Gebratenes Schweinefleisch mit Thaigemüse in grünem Thai Curry und Kokosmilch heute auch ein Gericht mit gebackener Ente anbot, sonst hätte ich vielleicht auch Ente gewählt – aber dazu war es bereits zu spät- Die vegetarischen Spaghetti mit mediterranem Gemüse bei Vitality sahen schließlich zwar gut aus, aber kamen für mich nicht in die nähere Auswahl. Und zum Glück gab es haute auch noch Krautsalat an der Salattheke, der natürlich wunderbar zu den Bifteki passte – also fand auch noch ein Schälchen davon einen Platz auf meinem Tablett.

Bifteki with tzatziki, fresh onions & tomato rice / Bifteki mit Tzaziki, frischen Zwiebeln & Djuvecreis

Ich mag es zwar, wenn Frikadellen wie die Bifteki nicht zu fest gebacken sind, aber heute waren sie mir schon fast wieder zu locker und fielen teilweise regelrecht auseinander wenn man mit der Gabel in sie hinein stach. Geschmacklich waren die mit Feta versetztem Rindfleischfrikadellen letztlich in Ordnung, auch wenn sie für meinen Geschmack noch einen kleinen Deut kräftiger hätten gewürzt sein können. Aber da gab es ja zum Glück noch die frischen Zwiebeln und das Kräuter-Tzatziki, mit dem man sich das Fleisch nach belieben garnieren konnte. Im sehr lockerenDjuvec-Reis mit seinem leicht tomatigen Aroma fand sich schließlich noch ein wenig Gemüse in Form von Erbsen und sehr grob zerkleinerten Zwiebeln. Eine schmackhafte und passende Sättigungsbeilage. Und auch der knackige und sehr lecker angemachte Krautsalat passte gut ins geschmackliche Gesamtkonzept des Gerichts. Ich war mit meiner Wahl auf jeden Fall zufrieden.
Um den heutigen ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala lagen die Schweinswürstl und die Bifteki heute sehr eng beieinander, ich meinte jedoch letztlich etwas mehr Würstchen gesehen zu haben, womit die Bifteki heute nur Platz zwei belegen konnten. Auf dem dritten Platz folgten die Asia-Gerichte und knapp dahinter auf Platz vier schließlich die Spaghetti mit Gemüse.

Mein Abschlußurteil:
Bifteki: +
Tzatziki: ++
Djuvec-Reis: ++
Krautsalat: ++

Gebratene Scholle “Finkenwerder Art” mit Sauce Bernaise, Broccoli & Bratkartoffeln [20.07.2018]

Obwohl ich auch mit den Reiberdatschi mit Apfelmus, welche am Abschnitt Tradition der Region auf der heutigen Speisekarte unseres Betriebsrestaurants angeboten wurden, hätte leben könne, waren meine Favoriten doch andere Gerichte. Zum einen die Gebratene Scholle “Finkenwerder Art” mit Sauce Bernaise, Broccoli und Bratkartoffeln aus dem Abschnitt Globetrotter und das Gebratenes Putenschnitzel in Pfeffer-Honigsoße Pariser Karotten und Herzoginkartoffel bei Vitality. Die Asia-Wok-Angebote wie Gebratene Bandnudeln mit Gemüse und Kokosmilchsauce oder San Sei Chop Suey – verschiedene Fleischsorten mit Gemüse in Spezialsauce zog ich wiederum nicht näher in Betracht. Und obwohl ich erst letzten Freitag ja Scholle verzehrt hatte – als Ersatz für den ausverkauften Bonito, wir erinnern uns vielleicht – fiel meine Wahl doch auf das Fischgericht. Einmal in der Woche sollte man ja Fisch essen, so von wegen Eiweiß und so… Außerdem hatte ich mit der “Finkenwerder Art” in Vergangenheit gute Erfahrungen gemacht.

Baked plaice with sauce bernaise, broccoli & fried potatoes / Gebratene Scholle "Finkenwerder Art" mit Sauce Bernaise, Broccoli und Bratkartoffel

Eigentlich gehört es ja zur “Finkenwerder Art”, dass man Speck, Zwiebeln und Garnelenfleisch über die Scholle gibt, allerdings war ich hier nicht so ganz sicher ob in dieser Mischung, in der ich meinte Speck und Zwiebeln deutlich erkennen zu können, auch wirklich Garnelen dabei waren. Aber auch so passte die das Topping wunderbar zu der zarten und saftigen Scholle, die man dieses Mal fast ohne Panade gebacken hatte. Und auch an der milden und cremigen Sauce Bernaise sowie den heißen und knackig gedünsteten Broccoli-Stücken gab es nichts auszusetzen – außer dass man beim Broccoli vielleicht etwas großzügiger hätte sein können. Nur die gebratenene Kartoffeln ließen teileweise leider etwas zu wünschen übrig, denn sie waren zum Teil bereits matschig geworden, was den Genuss natürlich etwas minderte. Dennoch insgesamt ein sehr leckeres Gericht und glücklicherweise auch nicht zu schwer – also genau das richtige für einen sommerlichen Freitag wie diesen.
Als wir heute etwas verspätet gegen 12:30 Uhr den Speiseraum des Betriebsrestaurants betraten, waren nur ein Bruchteil der verfügbaren Tische besetzt. Es war Freitag, also waren einige Wochenendpendler schon abgereist, außerdem Sommerferien hier in Bayern und mit 28 Grad auch ziemlich warm. Daher fiel es mir aml wieder etwas schwer eine klare Allgemeine Beliebtheitsskala aufzustellen. Ich würde aus den wenigen Beobachtungen aber sagen, dass die Scholle ganz knapp vor dem Putenschnitzel lag und sich den ersten Platz sichern konnte. Die Asia-Gerichte sah ich auf dem dritten Platz und wiederum sehr knap dhinter folgten die Reiberdatschi.

Mein Abschlußurteil:
Scholle “Finkenwerder Art”: ++
Sauce Bernaise: ++
Broccoli: ++
Bratkartoffeln: +

Gyros mit frischen Zwiebeln, Tzatziki & Pommes Frites [24.05.2018]

Auch heute fiel mir die Wahl mal wieder leicht, denn mit Gyros vom Schwein mit frischen Ziwbeln, Tzaziki und Pommes Frites stand im Bereich Globetrotter einer meiner Allzeit-Favoriten auf der Speisekarte. Dagegen kamen weder die Spaghetti Pesto Genovese mit Kirschtomaten bei Vitality noch die Krautwickerl mit Specksoße und Kartoffelpüree bei Tradition bei Region oder Gebackene Ananas und Banane mit Honig und Schweinefleisch gebraten mit Gemüse in Kokosmilchsauce von der Asia-Wok-Theke an. Und um mein Glück perfekt zu machen, bot man sogar zusätzlich noch Krautsalat an der Salattheke an. Und es passt nichts besseres zu Gyros als Krautsalat. Außerdem durfte der Ketchup auf den Pommes Frites natürlich nicht fehlen.

Pork gyros with fresh onions, tzatziki & french fries / Gyros vom Schwein mit frischen Zwiebeln, Tzatziki & Pommes Frites

Leider wurde meine Vorfreude nach den ersten Bissen doch etwas gemindert, denn das Gyros erwies sich als ein klein wenig überpfeffert. Nicht schlimm, man konnte das geschnetzelte und marinierte Schweinefleisch noch problemlos verzehren, aber man schmeckte es dennoch deutlich. Zum Glück konnte man dies mit Hilfe des beiliegende, mit gehobelten Salatgurken versetzten Tzatziki ausreichend abmildern. Die Pommes Frites ware aber glücklicherweise einigermaßen knusprig geraten und auch ausreichend gewürzt, wobei hier der Ketchup natürlich auch sein übriges tat um sie zu einer gelungenen Sättigungsbeilage zu machen. Die knackigen Zwiebeln rundeten das Gericht schließlich sehr gelungen ab. Kein perfektes Gericht, gerade wegen des leicht misslungenen Gyros, aber absolut akzeptabel.
Und auch bei den anderen Gästen erfreute sich, wie nicht anders erwartet, das Gyros höchster Beliebtheit und konnte sich unangefochten den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala sichern. Um den zweiten Platz leisteten sich Asia-Gerichte und Krautwickerl ein enges Kopf-an-Kopf-Rennen, wobei ich meinte ein klein wenig mehr Asia-Gerichte auf den Tabletts gesehen zu haben, weswegen der Krautwickerl somit auf dem dritten Platz landete. Aber das Ergebnis war wirklich sehr knapp. Die Spaghetti mit Pesto Genovese folgten schließlich auf Platz vier.

Mein Abschlußurteil:
Gyros: +
Tzatziki: ++
zwiebeln: ++
Pommes Frites: ++

Griechische Bifteki mit Tzaziki, frischen Zwiebeln & Djuvecreis [17.04.2018]

Zwar hatte man heute als Zusatzangebot ein Chili con Carne mit Baguette mit in den Speiseplan aufgenommen, doch bereits der Blick auf das Foto auf dem großen Bildschirm am Kantineneingang verriert, dass es sich hier um eine ziemlich dünne, eher suppenartige Zubereitung handelte. Nichts für mich, zumal man mit Griechischen Bifteki mit Tzaziki, frischen Zwiebeln und Djuvecreis im Abschnitt Globetrotter eine gute Alternative bot. Zwar nahm ich auch die Kartoffelgnocchi mit grünem und weißen Spargel in Bärlauch-Tomatensauce bei Vitality, das Schweinegeschnetzeltes “Zürcher Art” mit Rösti bei Tradition der Region sowie die Asia-Thai-Gerichte wie Gebratenes Thaigemüse in Massamansauce oder Pia Pad Prik – Gebackener Seelachs mit frischem Gemüse in Kokosmilchsauce kurz in Augenschein, blieb aber letztlich bei meiner Entscheidung für die Bifteki. Zumal man heute mal passenderweise dazu auch frischen Krautsalat an der Salattheke anbot, der mein griechisches Mittagsmahl daher ergänzte.

Greek bifteki with tzatziki, fresh onions & tomato rice / Griechische Bifteki mit Tzaziki, frischen Zwiebeln & Djuvecreis

Der Reis mit seiner leichten Tomatennote war schon mal ganz gut gelungen, auch wenn mir für einen “echten” Djuvecreis die Zugabe von Erbsen oder Paprika fehlte. Als Sättigungsbeilage eigenete er sich aber dennoch allemal. Dazu die genau abgezählten drei lockeren und saftigen, mit Feta versetzten Rindfleischfrikadellen, den Bifteki, die man wunderbar mit den frischen Zwiebeln und dem fast knoblauchfreien, dafür aber mit Kräutern versetzten Tzatziki verzehren konnte. Der leicht säuerliche, knackige Krautsalat rundete das Gericht schließlich überaus gelungen ab. Ein Klassiker unseres Betriebsrestaurants, der heute nur mittelmäßige, aber akzeptable Qualität erreichte.
Und auch bei den anderen Gästen erfreuten sich die Bifteki heute großer Beliebtheit und konnten sich mit einem kleinen, aber klar erkennbaren Vorsprung den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala sichern. Das Chili con Carne war ihnen aber eng auf den Fersen und belegte somit, allerdings wiederum nur mit geringem Vorsprung vor den Asia-Gerichten, den zweiten Platz. Die Wok-Speisen folgen somit auf Platz drei, die Schweinegeschnetzelte auf dem vierten Platz und die Gnocchi knapp dahinter auf Platz fünf.

Mein Abschlußurteil: