Posts Tagged ‘zwiebeln’

Hähnchenfilet & mediterranes Gemüse [01.06.2010]

Tuesday, June 1st, 2010

Heute fiel mir die Auswahl wie ich zugeben muss doch recht schwer. Im Asia-Bereich lockten heute u.a. “Kao Pad – gebratener Reis mit Ei, Frühlingszwiebeln und Gemüse in Sojasoße” oder “Gaeng Hai Ma Plao On – Hähnchenstreifen gebraten in roter Kokosmilchsauce“, wobei mich das vegetarische Gericht vor allem visuell sehr reizte – es sah einfach verlockend aus. Bei den regulären Angeboten bestand die Entscheidung zwischen “Zucchini-Kartoffelgulasch mit Baguette” als Vitality-Gericht, einen traditionell-regionalen “Biergulasch vom Rind mit Semmelknödel” und schließlich “Hähnchenfilet, beraten, mit mediterranen Gemüse auf Tomatensauce und Kräuterreis” bei den Globetrotter-Speisen. Am idealsten wäre kalorientechnisch bestimmte der Zucchini-Kartoffelgulasch gewesen, aber zwei mal hintereinander wollte ich dann doch nicht vegetarisch essen – also fiel meine endgültige Wahl auf das Hähnchenfilet.

Hähnchenfilet auf mediterranen Gemüse / chicken filet on mediterranean vegetables

Das angenehm große Stückchen Hähnchenfilet erwies sich als gut durchgebraten und für Geflügelfleisch sehr saftig – so wie es auch sein sollte. Dazu gab es eine nicht riesige, aber ausreichend umfangreiche Portion weißen Reis, an dem ich außer der Garnitur aus Schnittlauch allerdings nichts weiter an Kräutern entdecken. Und schließlich hatte die Küchenkraft noch eine große Kelle Tomatensauce mit einer schmackhaften Auswahl an verschiedenen Gemüsen auf den Teller getan. Ich entdeckte neben großen Würfel von Zucchini und Aubergine auch geschälte Tomaten, Zwiebeln und kleinen Streifen von grüner Paprika. Eine nur milde gewürzte, aber schmackhafte Zugabe zum Hähnchenfilet und dem Reis wie ich fand.
Zum Zeitpunkt als ich im Betriebsrestaurant weilte schienen mir die Asia-Gerichte der klare Favorit bei den anderen Gästen gewesen zu sein – und das mit deutlichem Vorsprung vor allem anderen. Unter den anderen Gerichten war es schwer einen klaren Favoriten auszumachen – ich würde aber mal Subjektiv sagen dass Biergulasch und Hähnchenfilet sich den zweiten Platz teilten und dann der Zucchini-Kartoffelgulasch auf Platz drei folgte. Ich aber war sowohl was die Kalorienbilanz als auch was den Geschmack angeht mit meiner Wahl heute mal wieder sehr zufrieden.

Mein Abschlußurteil:
Hähnchenfilet: ++
Gemüse in Tomatensauce: ++
Reis: ++

Kartoffel-Gemüsepfanne mit Fisch & Meeresfrüchten [26.05.2010]

Wednesday, May 26th, 2010

Mit “Bami Goreng – Gebratene Nudeln mit verschiedenem Gemüse in Spezial Sauce” oder “San Sei Chop Suey – Verschiedene Fleischsorten mit Gemüse in Spezial Sauce” standen nicht nur zwei Spezielle, sondern auch durchaus interessant klingende Gerichte auf der Asia-Karte. Und auch der reguläre Bereich bot mit “Chili con Carne mit Mais und Kidneybohnen, dazu Baguette” bei den Globetrotter-Speisen, “Kartoffeltaschen mit Frischkäse gefüllt auf buntem Rahmgemüse” bei den traditionell-regionalen Gerichten und schließlich bei Vitality mit “Kartoffel-Gemüsepfanne mit Fisch und Meeresfrüchten auf südfranzösische Art” einige Zubereitungen die ohne Einschränkung mein Interesse weckten. Chili con Carne war natürlich mein erster Gedanke, ich schätze dieses Zeug ja ungemein und die meisten Zubereitungen die ich hier im Betriebsrestaurant getestet hatte (hier, hier, hier, hier und hier) waren durchaus gut. Und auch die Kartoffeltaschen, welche ich ja hier und hier schon mal probiert hatte klangen sehr reizvoll. Aber ich entschied mich im Rahmen als kalorientechnischen Gründen dann letztlich doch für die Kartoffel-Gemüspfanne mit Fisch und Meeresfrüchten, welche wir in dieser oder ähnlicher Form schon von hier, hier und hier kennen. Mit 386kcal (Angabe des Betriebes) oder 10 WW-ProPoints eindeutig die beste Alternative.

Kartoffel-Gemüsepfanne mit Fisch & Meeresfrüchten

Zwischen reichlich Kartoffelspalten, die wie ich doch hoffe nicht frittiert waren, fanden sich neben mindestens zwei, eher drei Fischsorten auch Octopusärmchen und Muscheln, außerdem Tomatenstücke, Zucchiniwürfel, Zwiebeln sowie reichlich Kräuter der französischen Küche. Fand ich sehr schmackhaft und gelungen muß ich sagen. Als kleines Schmanckerl hatte die Küchenfachkraft an der Ausgabetheke das Gericht sogar noch einen Shrimp garniert, den ich mir natürlich besonders schmecken ließ. Ein gesundes und auch leckeres Gericht muß ich sagen.
In der allgemeinen Kundebeliebtheit lag aber heute ganz klar und unzweifelhaft das Chili con Carne vorne. Auf Platz zwei kamen dann die Kartoffeltaschen, gefolgt von den Asia-Gerichten und schließlich der Kartoffel-Gemüsepfanne. Obwohl ich aber nicht den Topseller gewählt hatte, war ich dennoch sehr zufrieden mit meiner Wahl. Und meine Waage wird es mir hoffentlich morgen auch danken. 😉

Mein Abschlußurteil:
Kartoffel-Gemüsepfanne mit Fisch & Meeresfrüchten: ++

Gnocchi-Zucchini-Pfanne mit Schafskäse – das Rezept

Saturday, May 22nd, 2010

Es ist ja nicht so dass ich in letzter Zeit nicht gekocht hätte, aber meine Experimente waren in letzter Zeit nur bedingt erfolgreich, so dass ich mir einen bebilderten Bericht darüber gespart habe. Heute aber gelang mir mal wieder eine Speise, die ich wärmstens weiterempfehlen möchte: Gnocchi-Zucchini-Pfanne mit Schafskäse welche ich noch mit etwas Tartar aufgewertet habe.

Für zwei Portionen benötigen wir:

400g Gnocchi
01 - Zutat Gnocchi

2 Tomaten
02 - Zutat Tomaten

eine mittelgroße Zucchini
03 - Zutat Zucchini

eine mittelgroße Zwiebel
04 - Zutat Zwiebel

1-2 Zehen Knoblauch (je nach Geschmack)
05 - Zutat Knoblauch

100 – 120g echten Schafskäse – Ich wählte die Light-Variante mit 9% Fett
06 - Zutat Schafskäse

Gekörnte Gemüsebrühe
07 - Zutat gekörnte Brühe

150 – 200g Tartar (Rindergehacktes) (Optional – man kann das ganze auch vegetarisch zubereiten)
08 - Zutat Tartar

Außerdem benötigen wir zum Würzen Salz Pfeffer und Oregano.

Als erstes kochen wir die Gnocchi gemäß Packungsanleitung in etwas gesalzenem Wasser.
09 - Gnocchi kochen

Während die Gnocchi kochen, wenden wir uns dem Gemüse zu. Wir schneiden die Zwiebel in Würfel,
10 - Zwiebel würfeln

die Tomate grob
11 - Tomate schneiden

und die Zucchini in nicht allzu große Streifen oder Würfel.
12 - Zucchini schneiden

Sobald die Gnocchi fertig sind gießen wir sie ab uns stellen sie beiseite. Dann braten wir in einer Pfanne kurz Zwiebel und Knoblauch mit etwas Öl an
13 - Zwiebeln und Knoblauch anschwitzen

und geben das gewürzte Tartar hinzu. Ich verwendete zum würzen Salz, Pfeffer und etwas Knoblauch aus der Knoblauchpresse.
14 - Tartar anbraten

Ist das Tartar einigermaßen durch, geben wir auch die Zucchiniwürfel in die Pfanne und braten sie für zwei bis drei Minuten mit an.
15 - Zucchini hinzugeben und anbraten

Nun geben wir etwas Wasser in die Pfanne
16 - Mit Wasser aufgiessen

und lassen alles auf mittlerer Stufe für ca 8-9 Minuten bei gelegentlichem Umrühren vor sich hin köcheln damit die Zucchini schön weich ist.
17 - Köcheln lassen

Während es köchelt, rühren wir etwa einen Dreiviertel Esslöffel gekörnte Gemüsebrühe in die Flüssigkeit
18 - Gemüsebrühe hinzugeben

und schmecken das ganze vorsichtig mit Salz, Pfeffer und Oregano ab.
19 - Würzen mit Pfeffer 20 - Würzen mit Salz 21 Würzen mit Oregano

Sind die Zucchinistücke schön durch gekocht, geben wir auch die Tomatenwürfel hinzu und lassen sie zwei bis drei Minuten mit kochen.
22 - Tomaten hinzu

Nun ist es an der Zeit den Schafskäse hinein zu bröseln und unter zu rühren. Die Masse sollte dabei schön sämig werden.
23 - Schafskäse rein bröseln

Als letzte Zutat geben wir schließlich die gekochten Gnocchi in die Pfanne, rühren sie unter und lassen das ganze noch einmal kurz aufkochen.
24 - Gnocchi hinzugeben

Haben die Gnocchi wieder die selbe Temperatur wie der Rest des Pfanneninhaltes, können wir unser Gericht schließlich servieren.
25 - Pfanne mit Gnocchi

Ich war vom Geschmack dieser Kreation wirklich begeistert muss ich sagen. Vor allem der Geschmack des Schafskäses in Verbindung mit dem Knoblauch gaben dem ganzen eine sehr leckere Note.
26 - Gnocchi-Zucchini-Pfanne - fertiges-Gericht

Und auch die Kalorienbilanz kann sich sehen lassen. Meiner groben Kalkulation nach hat eine Portion ca. 570kcal oder 14 WW-ProPoints – man kann das Ganze also durchaus als leichtere Mahlzeit durchgehen. Mir hat das ganze auf jeden Fall vorzüglich geschmeckt.
Ob das ganze Aufwärm-/Mikrowellentauglich ist werde ich morgen hier noch nachtragen. Auch zum Aufwärmen eignet sich das Gericht wunderbar. Im Kühlschrank aufbewahrt und am nächsten Tag in der Mikrowelle erwärmt gibt es geschmacklich eigentlich keine Abstriche. Hat mir sowohl frisch als auch aufgewärmt sehr gut geschmeckt. Also: Guten Appetit

Pad Bai Kraprao Pla Muek [12.05.2010]

Wednesday, May 12th, 2010

Heute, am letzten Arbeitstag diese Woche für mich, wollte ich es natürlich nicht vermissen auch dem asiatischen Speiseangebot meine Aufmerksamkeit zu zollen. Zwar war auch das Angebot der regulären Speisen recht interessant, aber irgendwie war mir heute nicht so danach. Als Vitality-Gericht stand zum Beispiel “Gedünsteter Seelachs im Tomatenbett mit Blattspinat und Kartoffeln” auf der Karte, des weiteren gab es einen “Riesen-Rösti mit Spinat und Mozarella überbacken” als traditionell-regionale Speise und schließlich im Bereich Globetrotter “Schweinefiletmedaillons mit Pilzrahmsauce auf Knöpfle“. Alleine der Rösti sah schon sehr verlockend aus, aber auch der Lachs, den ich ihn ähnlicher Form ja hier bereits probiert und für gut befunden hatte, erschien mir wieder sehr gelungen. Die Schweinefiletmedaillons schließlich wären kulinarisch wohl die beste Wahl gewesen, aber nach meiner kleinen Ausnahme mit dem Spargel von Gestern, die sich im übrigen heute früh auch gleich negativ auf der Waage gezeigt hatte, wollte ich nicht schon wieder eine Ausnahme machen. Also sah ich mich bei den Asia-Wok-Gerichten um. Zum einen gab es dort heute ein leicht scharfes “Gebratenes Curry-Gemüse nach Thai-Art“, zum anderen bot man “Pad Bai Kraprao Pla Muek – Gebratener Tintenfisch mit Chili, frischem Gemüse und frischem Thai-Basilikum” an. Tintenfisch erschien mir irgendwie verlockend, also entschied ich mich schließlich für dieses Gericht mit dem langem, schwer zu artikulierenden Namen. Dazu gab es natürlich Reis, einen Esslöffel Sambal Olek und einen Glückskeks.

Pad Bai Kraprao Pla Muek

Visuell machte es wie ich fand nicht so viel her, was meiner Meinung nach aber auch mit der Wahl der Gemüsesorten heute zusammenhing. Die meisten der Sorten wie Kohl, Zwiebeln, Lauch und Sojasprossen waren eher grün gehalten und durch das Kochen schon etwas zerfallen, was nicht gerade zu perfekten Präsentation beitrug. Rote Paprika und Karotten hatte ich außerdem zu wenige erwischt, als ich mir meine Schale an der Theke belud. Aber geschmacklich war es dennoch meiner Meinung nach wieder einmal gut gelungen. Auch das Thai Basilikum oder auch Horapa, das sich in Form grüner Blätter in der Zusammenstellung befand, trug zu einem sehr interessanten geschmacklichen Erlebnis bei. Einzig die Tintenfischringe gaben mir einen kleinen Anlass zur Kritik, denn ungeschnitten wie sie hier waren ließen sie sich schlecht am Stück verzehren und sie in der Schale zu schneiden bedurfte schon einigen Geschicks. Insgesamt stellte sich das Ganze auf jeden Fall letztlich als eine gute Wahl heraus.
Einen klaren Favoriten unter den anderen Gästen auszumachen gestaltete sich heute als recht schwierig. Ich würde aber subjektiv sagen, dass die Schweinefiletmedaillons vorne lagen. An zweiter Stelle kamen wohl dann die Asia-Speise gefolgt von Lachs und Riesen-Rösti, die ungefähr gleich auf gewesen sein dürften. Letztlich wäre ich mit dem Lachs mit Sicherheit auch gut bedient gewesen, aber einmal in der Woche Asiatisch muss schon sein. Ob der Glückskeks, der ja letztlich nur ein Stück trockenes, hartes Gebäck mit einem Zettel drin ist, wirklich sein muss sei natürlich so dahin gestellt. Ich glaube ja auch nicht an Horoskope, warum sollte ich also das Zeug glauben, was da viersprachig (deutsch, holländisch, englisch und chinesisch) auf diese Zettel gedruckt wurde. Außerdem kosten sie einen WW-Punkt. In Zukunft werde ich wohl darauf verzichten.

Mein Abschlußurteil:
Pad Bai Kraprao Pla Muek: ++
Reis: ++
Sambal Olek: ++
Glückskeks: +

Pute süß-sauer [29.04.2010]

Thursday, April 29th, 2010

Natürlich klang die “Rote oder Weiße Currywurst mit Pommes Frites” bei den traditionell-regionalen Gerichten sehr verlockend, aber mir war bereits von Anfang an klar, dass das heute nicht mein Mittagessen sein würde – viel zu kalorienreich und fett. Das beste wäre wahrscheinlich die heutige Vitality-Speise, “Kartoffelgeröstel mit Lauch und Schafskäse“, gewesen, eine vegetarische Zusammenstellung, die durchaus was her zu machen schien und zumindest figurbewußter schien als das “Gebratene Rinderhacksteak mit Specksauce dazu Kartoffelecken“, das als heutiges Angebot in der Sektion Globetrotter diente. Rinderhacksteak hätte ich mir ja noch gefallen lassen, aber Specksauce und dann auch noch höchst wahrscheinlich frittierte Kartoffelecken? Das erschien mir nicht viel idealer als die Currywurst. Aber auch die Asia Wok Theke hatte heute einige interessante Angebote. Als vegetarisches Wokgericht lancierte heute “Kao Pad – Gebratener Reis mit Ei, Frühlingszwiebeln und Gemüse mit Sojasauce” und als erstes Fleischgericht sollte es “Chow San Sei – Verschiedene Sorten Fleisch gebraten mit Gemüse” geben. Am meisten reizte mich aber dann doch das heutige Geflügel-Fleischgericht in Form von “Gebratener Pute mit verschiedenen Gemüsen in süß-saurer Sauce“. Mit etwas Reis, einem Esslöffel Sambal Olek sowie einem Glückskeks wurde dies also heute zu meinem Mittagsgericht.

Pute süß-sauer / turkey sweet-sour

Auch wenn das Gemüse mal wieder ziemlich grob geschnitten war – die Krönung bildete da heute eine nur halbierte kleine Zwiebel, die sich aber als geschmacklich angenehm mild erwies – war das Gericht eine wirklich schmackhafte Wahl gewesen. Zu den verwendeten Gemüsesorten gehörten unter anderem reguläre Zwiebeln, Frühlingszwiebeln, Kohl, Karotten Zucchini und Sojasprossen, ich bin aber sicher dass noch weitaus mehr als die Zutaten dabei waren, die ich hier identifizieren konnte. Dazu kamen natürlich reichlich zartes, unpaniert gebratenes Putenfleisch in großen, aber noch einigermaßen so verzehrbaren Stücken und letztlich natürlich die milde, süß-saure Sauce. Eine gute Entscheidung, die mich gut sättigte und mal wieder wunderbar mundete.
Eigentlich brauche ich es, so glaube ich, gar nicht zu erwähnen dass die Currywurst heute ganz oben auf der allgemeinen Beliebtheitsskala stand. Aber auch das Rinderhacksteak erfreute sich einiger Beliebtheit, auch wenn es meines persönlichen Eindruckes nach leicht hinter den Asia-Gerichten zurück stand, die einen knappen zweiten Platz verteidigten. Vereinzelt sah ich natürlich auch das Kartoffelgeröstel, aber als vegetarisches Gericht lag es heute deutlich hinter den üblichen Gerichten. Mit meiner süß-sauren Pute bin ich aber heute auf jeden Fall sehr gut weg gekommen – die Asia-Gerichte sind nun mal vor allem wegen ihrer reichhaltigen Gemüsezutaten immer wieder die Altenative zu der ansonsten ebenfalls nicht zu verachtenden europäischen Küche.

Mein Abschlußurteil:
Pute süß-sauer: ++
Reis: ++