Impressionen auf Frankfurt am Main
6.11.2010 20:57 bilderbuch, PhotowalksUnkommentiert
Eigentlich schon letztes Wochenende habe ich mir mal die Zeit genommen, mir die Innenstadt von Frankfurt ein wenig näher anzusehen und dort einen kleinen Fotowalk zu machen. Jetzt lebe ich schon seit 2009 hier in der Nähe dieser Stadt und war bisher noch nie dort gewesen. Für mich liegt Darmstadt-Weiterstadt eben verkehrstechnisch günstiger – aber das nur am Rande erwähnt.
Nachdem ich am Hauptbahnhof angekommen war – ich war natürlich mit öffentlichen Verkehrsmitteln in die Innenstadt gefahren – wandte ich mich die Kaiserstraße entlang und erreicht schon bald die Taunusanlage, einen kleinen Park zwischen Alter und Neuer Oper, an dem die ersten Hochhäuser von Frankfurt liegen.
Ich folgte der Kaiserstraße weiter bis zur Hauptwache, jenem kleinen 1729/30 erbaute Wachgebäude, das dem ganzen Platz um ihn herum seinen Namen gibt. Neben der großen Galeria Kaufhof Niederlassung und vielen weiteren Geschäften findet sich hier auch die Katharinenkirche, eine von Frankfurts großen Gotteshäusern.
Ich wußte hier nicht so recht wie ich am besten weiter gehen könnte und folgte einer der vom Platz abgehenden Straßen und erreichte wenig später den Eschenheimer Turm, an dem ich mich endlich entschloss mein iPhone heraus zu holen und mich via GPS zu orientieren.
Was ich mir natürlich unbedingt noch ansehen wollte war die Frankfurter Börse, einen der wohl bedeutendsten Handelsplätze für Wertpapiere in Deutschland, die ich wenig später erreichte.
Und wenn man sich die Börse anschaut, stößt man dort natürlich auch unwillkürlich auf die beiden Statuen des Bullen und Bären, welche die Symbole von steigenden und fallenden Aktienkursen darstellen. Es erwies sich leider als fast unmöglich, die Figuren mal freistehend ablichten zu können, aber ein paar gute Schnappschüsse gelangen mir dennoch.
Als nächstes machte ich mich auf den Weg in die Große Bockenheimer Straße, einer der bedeutenderen Einkaufsstraßen in der Innenstadt von Frankfurt, die mit von Bäumen gesäumt einen wirklich hübschen Eindruck machte.
Und wo ich schon mal da war, versäumte ich es natürlich auch nicht dem dort befindlichen Frankfurter Apple Store einen Besuch abzustatten und einige Dingen wie z.B. das neue MacBook Air einer näheren Betrachtung zu unterziehen. Wie auch die anderen Apple Stores die ich bisher besucht hatte war natürlich auch dieses Geschäft gut besucht – aber zum Glück waren genug Ausstellungsgeräte da um es nicht zu unnötigen Wartezeiten kommen zu lassen.
Weiter ging es zum Opernplatz nördlich der Taunusanlage, wo die architektonisch sehr reizvolle Alte Oper lockte.
Schließlich ging es ein Stück den Weg den ich gekommen war zurück, um den Goetheplatz mit seinem Goethe-Denkmal noch einer näheren Betrachtung zu unterziehen.
Weiter südlich findet sich schließlich ein weiteres, Denkmal das dem Erfinder des Buchdrucks, Gutenberg, gewidmet ist und das alte Gebäude der Deutschen Bank Frankfurt.
Ich folgte nun der Großen Gallusstraße, die mich in Richtung auf das imposante Hochhaus der Deutschen Bahn führte.
Langsam wurde es spät und ich machte mich auf den Rückweg, natürlich nicht um noch abschließend eine Aufnahme der wirklich schönen Bahnhofsfront des Frankfurter Hauptbahnhofes zu machen. Ich bin in den letzten Jahren schon so oft hier umgestiegen, habe aber bisher noch nie das Bahnhofsgebäude verlassen. Hoffentlich kommt man hier in Frankfurt nicht auch auf die Idee, den Kopfbahnhof von Frankfurt zu einen unterirdischen Durchgangsbahnhof zu machen wie es aktuell in Stuttgart geschieht.
Damit war mein erster Rundgang durch Frankfurt seit vielen Jahren beendet – ich hoffe meinen Lesern einige hübsche Eindrücke gegeben zu haben.
Tags: fotografie, Frankfurt, Frankfurt am Main, hessen, photography, photos
Wilhelma – Zoo & botanischer Garten Stuttgart
26.10.2010 19:17 bilderbuch, Photowalks, reisen21 Kommentare
Ende letzter Woche – ich hatte ja Urlaub – war mir etwas Langweilig und daher entschloss ich mich spontan, mal wieder einen Zoo zu besuchen und ein paar Aufnahmen zu machen. Mein letzter Zoobesuch im Zoo in Karlsruhe liegt ja schon einige Zeit zurück. Dabei fiel meine Wahl auf den Zoologischen und Botanischen Garten in Stuttgarter, der auch unter dem Namen Wilhelma bekannt sein dürfte. Die alte Schloßparkanlage im Stuttgarter Stadtbezirk Bad Canstatt beherbergt einen der ca. 30 Hektar großen botanisch-zoologischen Garten, der mit seiner Artenvielfalt von etwa 1150 Tierarten der wohl zweitartenreichsten Zoo Deutschlands zählt – nach dem zoologischen Garten in Berlin.
Ich fand einen recht problemlos einen Parkplatz im zugehörigen, kostenpflichtigen Parkhaus und erreichte wenig später den Haupteingang. Der Eintrittspreis für einen Erwachsenen lag bei stolzen 12 Euro, doch das war es mir wert. Nachdem ich mein Ticket an einem der zwei geöffneten Schalter gelöst hatte, betrat ich durch ein Drehkreuz, welches sich mit Hilfe der Eintrittskarte öffnen ließ, das eigentliche Zoogelände. Nach wenigen Schritten erreichte ich die erste kleinere Sehenswürdigkeit in Form eines kleinen Flamingo- und Graureiher-Geheges. Flankiert von drei Graureihern tummelte sich hier eine größere Gruppe rosafarbener Flamingos – umgeben von einem Wassergraben – an einem kleinen Teich.
Interessant fand ich die Tatsache, dass die Graureiher hier scheinbar die Flamingos von allen drei offenen Seiten zu bewachen und sie wie Hütehunde in der Mitte der kleinen Anlage zu halten schienen. Ich konnte nicht beobachten dass es einer der Flamingos wagte diese unsichtbare Begrenzung zu übertreten.
Vorbei an einigen Gewächshäusern und vorbei an einer kleinen Parkfreifläche erreichte ich schließlich in Becken, in dem sich Kalifornische Seelöwen, die wohl bekannteste aller Seelöwenarten, tummelten. Die Tiere hielten sich die meiste Zeit als ich mich an diesem Becken aufhielt im Wasser auf, schwammen herum und plantschten, wobei es mir schien dass sie dabei versuchten die Gruppe von Kindern zu bespritzen, die sich am Rande des Beckens aufhielten und laut nach den Seelöwen riefen. Jedoch erreichten ihre Wasserplantscher diese nicht – dafür war baulich scheinbar gesorgt.
In einer kleinen Nische zwischen zwei Gebäudeflügeln des angrenzenden Aquariums, die kaum von den anderen Besuchern beachtet wurde, fanden sich schließlich noch einige Basstölpel an einem Wasserbecken unter einer Voliere. Ich ließ es mir aber nicht nehmen, diese ebenfalls abzulichten.
Als nächstes Ziel steuerte ich das Aquarium an, dass ich durch einen Eingang nahe des Seelöwenbeckens betrat. Die Lichtverhältnisse waren hier zum Fotografieren nicht allzu perfekt, da die einzigen Lichtquellen die größtenteils eher schummrige Beleuchtung der Aquarien war – aber dennoch gelang es mir, einige nette Aufnahmen der hier präsentierten Süß- und Salzwasserbewohner zu machen.
Aber es fanden sich nicht nur Fische in diesem Gebäude, etwas weiter hinten wurde die Ausstellung auch durch Landbewohner in Form einiger Echsen und Amphibien aufgelockert.
Weiter hinten fanden sich auch noch einige eher tropische Fischarten, darunter sowohl an der Wasseroberfläche dümpelnde Vieraugen, bunte Arten wie man sie vielleicht auch in heimischen Aquarien antrifft als auch so exotische Rassen wie gelb-schwarze Seenadeln – Fische die schmal wie in Bleistift durch ein Becken mit farbenfrohen Seesternen schwammen.
Schließlich verließ ich das Gebäude wieder und wandte mich – wieder vorbei am Seelöwenbecken – in Richung Nordwesten und erreichte dort wenig später das erste von insgesamt drei Affenhäusern. Gut – Affenhaus ist für das erste Gebäude vielleicht übertrieben, da hier auch ein paar Vögel ausgestellt wurde. Besonders interessant fand ich dabei die Hühnerküken, die in verschiedenen Stadien ihrer Entwicklung gezeigt wurden.

Hühnerküken – Links: Frisch geschlüpft – Rechts: Eine Woche alt

Hühnerküken – Links: Zwei Wochen alt – Rechts: Drei Wochen alt
Noch interessanter waren jedoch die Affen – darunter zwei Weißgesichtseidenaffen, von denen einer direkt vorne an der Scheibe – von den Besuchern unbeindruckt – im Boden seines Geheges grub. Ein weiterer hielt sich weiter oben in dem künstlichen Geäst aufhielt und
Direkt daneben fande sich ein weiteres mit Glasscheiben abgeschottetes Gehege, in dem sich einige Seidenäffchen mit eher roter Mähne aufhielten.
Direkt links daneben in einem ansonsten leeren, mit Schlingen behängten Gehege konnte ich des weiteren zwei junge Flachlandgorillas beobachten, die sich miteinander balgten und freundschaftlich rangen.
Viel interessanter wurde es aber im nächsten Affenhaus, in dem ich gleich im ersten Gehege eine Familie von sieben bis acht Flachlandgorillas erleben durfte. Hier tummelte sich eine große Gruppe von anderen Besuchern ebenfalls vor dem mit Glasscheiben abgetrennten Gehege – denn diese Familie konnte mit zwei niedlichen jungen Affenkindern aufwarten, die scheinbar eine richtige Attraktion bildeten. Die Wilhelma in Stuttgart gilt übrigens als DIE Anlaufstelle für die Aufzucht von Jungtieren, die von ihren Müttern verstoßenen Jungtieren. Die hier gezeiten Gorillakinder schienen aber zur Familie zu gehören. Das jüngere der beiden schien noch – verglichen zum Menschen – fast im Baby- oder Kleinkindalter zu sein, das andere erschien aber auch nur wenig älter. Hier konnte ich einige wirklich sehr schöne Aufnahmen dieser Tiere machen, die sich in ständiger Aktion und Bewegung befanden.
Nicht nur die beiden jüngeren Gorillas tobten miteinander, auch die älteren interagierten größtenteils mit den Jungtieren. Vor allem war es interessant zu beobachten, wie die offensichtliche Mutter des Babies das Kind immer wieder aus dem Gerangel heraus nahm und sich auf den Rücken legte. Doch irgendwie gelang es dem Kleingorilla immer wieder, dem Dunstkreis der Mutter zu entkommen.
Unverantwortlich fand ich es aber, dass einige Besucher immer wieder mit ihren Kompaktkameras mit eingschaltetem Blitz den Tieren mitten ins Gesicht und gegen die reflektierende Scheibe fotografierten. Nicht nur dass auf Schildern darauf hingewiesen wurde, dass kein Blitz verwendet werden sollte – ich habe meine Aufnahmen übrigens alle ohne Blitz vorgenommen – es muss für die Tiere auch ziemlich störend gewesen sein, was sich teilweise auch in ihrem Verhalten abzeichnete. Dennoch ließen sich vor allem die Jungtiere kaum vom Tollen abhalten.
Auch wenn ich mich bestimmt noch weitaus länger hier aufhalten hätte können, entschloss ich mich irgendwann weiter zu ziehen und erreichte das nächste Gehege, wo sich drei eher träge und aktionslos am Boden hockende Orang Utans aufhielten. Hier passierta aber nicht viel und ich wandte mich alsbald dem nächsten Gehege zu.
In der letzten Glasbox war eine Familie von Schimpansen zu erkennen, die jedoch auch nur wenig Aktion an den Tag legten. Es gab auch hier zwei jüngere Tiere, von denen vor allem das jüngste hin und wieder mal aus seiner Ecke ausbrach und eher spielend und seine eigene stärke Testend die älteren Tiere angriff, um sich dann unmittelbar in seine Ecke zurückzuziehen und dort zu verschanzen. Aber auch hier erschien es mir nicht sinnvoll, mich hier länger aufzuhalten.
Im dritten der Affenhäuser, welches mit Niedere Primaten tituliert war, fanden sich weitere Affengehege, in denen sich seine Bewohner doch zum größten Teil irgendwo weit hinten rumdrückten und kaum in Reichweite meiner Linse aufhielten. Eine einzige Aufnahme die zeigenswert erscheint.
Aus dem dritten Affenhaus heraus kommend wandte ich mich nach links und erreichte die Subtropenterasse, die jedoch aufgrund der bereits recht niedrigen Temperaturen eher nordlich bepflanzt erschien. Dennoch gab sie mit ihren Terassenstufen, Brunnen, Gebäuden und Plastiken ein schönes Fotomotiv ab.
Rechts und links dieser Terassen fanden sich noch einige Vogelvolieren, die jedoch mit so engen Gittern versehen waren, dass hier kaum gute Aufnahmen möglich waren. Zwei Fotos die einigermaßen gelungen will ich aber auch von hier zeigen. Leid tat mir vor allem der rechts gezeigte Blauhyazinthara, der mit stark zerrupften Gefieder über den Boden wanderte.
Ich wandte mich nun wieder nach rechts und wanderte etwas bergauf, wo ich wenig später ein Gehege mit einigen Mantelpavianen erreichte. Leider war das Gehege auch hier wie an vielen Stellen in diesem Zoo ziemlich betonlastig – dennoch gelangen mir einige nette Aufnahmen.
Ein kleines Stück weiter oben fand sich schließlich das Elefantengehege, wo sich zwei ältere Tiere tummelten. Auf der linken Aufnahme ist einer der Elefanten zu erkennen, der dampfend gerade ein offensichtliche geheiztes Wasserbad verließ.
Gleich neben den Elefanten fand sich ein Raubtierhaus – jedoch waren alle Gehege im Inneren leer, so daß ich etwas bereute hier überhaupt eingetreten zu sein. Doch in den Außengehegen gelang es mir wenig später dennoch einige Aufnahmen von ein paar der hier lebenden Tiere zu tätigen, die unruhig durch ihre Gehege stromerten – leider wieder etwas von den sehr dicht geratenen Gittern behindert.
Auf dem Weg zum nächsten Gehege begegnete mir schließlich noch ein offensichtlich freilaufender Pfau, der jedoch Abstand von den Besuchern hielt und diese kritisch zu beäugen schien.
Das nächste der Gebäude war das Giraffenhaus, das jedoch nicht nur diese Tiere beherbergte, sondern auch die Heimat eines fuchsartigen Fennek und einiger Okapis war. Vor allem die Okapis taten mir hier etwas leid wie sie verloren und einsam in ihren Boxen standen – aber das Wetter war einfach kalt als dass man sie hätte nach draußen lassen können.
Nachdem ich das Giraffenhaus verlassen hatte, kam ich nach wenigen Metern an das hiesigen Erdmännchen-Gehege. Unter einer wärmenden Lampe standen hier drei dieser Tiere und beäugten die Besucher aufmerksam. Im Gegensatz zum Zoo in Karlsruhe, wo diese Tiere richtige Sandlandschaft zum Graben hatten erschien mir diese Gehege auch etwa nüchtern für diese ansonsten sehr possierlichen Tiere.
Vorbei an einem weitläufigeren Gehege, in dem sich einige Grevy-Zebras tummelten
erreichte ich schließlich einen kleinen Wald, der scheinbar nur aus – wohlgemerkt noch recht jungen – Mammutbäumen zu bestehen schien.
Direkt hinter dem Mammutbaumwald fanden sich weitere Gehege, darunter eines, das von einigen Vikugnas oder Vikunjas, einer Unterart der Lamas, bevölkert wurde. Einige Minderjährige in Begleitung ihrer Großeltern beäugte gerade die Tiere, von denen sich zwei in einer Ecke wohl in den Künsten der Kopulation übten. Ich konnte hören, wie eines der Kinder fragte, was die Beiden da tun würden. Eine peinliche Situation für die älteren Herrschaften, die so etwas wie dass die beiden miteinander spielen würden antworteten und die beiden Kinder dann von dort weg zogen. Ich musste innerlich schmunzeln…
Ein Stück weiter fand sich schließlich auch ein größeres Gehege, auf dessen Rasenfläche eine Herde normaler Lamas äste.
Viel interessanter als die Lamas fand ich jedoch die gegenüber befindlichen Mähnenwölfe, die ich beim ersten Anblick für größere Füchse hielt. Die Tiere hielten sich größtenteils im hinteren Bereich ihres Geheges auf, dennoch gelangen mir einige hübsche Aufnahmen.
Noch ein Stück dem Weg weiter folgend, vorbei an einem scheinbar unbewohnten Braunbärengehege, erreichte ich schließlich den Bereich in dem sich die Eisbären aufhielten. Zwei der Tiere waren zu sehen, von denen eines im Hintergrund nervös hin und her schlich, während das zweite im Vordergrund die Besucher aufmerksam beobachtete. Welcher der beiden der berühmte Willbär war, vermochte ich nicht zu sagen – ich vermute aber mal dass es das vorne sitzende war.
Direkt neben dem Eisbärenbereich fand sich ein kleines Becken, in dem sich soweit ich erkennen konnte zwei Biber im Wasser vergnügten. Leider erbarmte sich keines der Tiere, mal an Land zu gehen, so dass ich hier nur schwimmende Exemplare ablichten konnte.
Am Biberbereich vorbei ging es wieder den vorher bestiegenen Hügel hinunter und ich erreichte die andere Seite des Braunbärengeheges, wo es mir endlich gelang noch ein paar Aufnahmen eines der hier lebenden Tiere zu tätigen.
Ein Stück weiter unten erreichte ich schließlich wieder einige Vogelvolieren, in denen Raubvögel und Aasfresser ausgestellt wurden. Von dem Steinadler und den Eulen konnte ich keine Schnappschüsse machen, aber in der größten der Käfige hielten sich in Sichtweite einige Gänsegeier auf. Hier konnte ich trotz der wieder viel zu dichten Gitter einige recht gute Aufnahmen machen.
Schließlich erreicht ich wieder den untersten Bereich des zoologisch-botanischen Gartens und wandte mich in jenen Bereich, den man als Maurischen Garten bezeichnet. Ziemlich zentral in der Mitte der anderen Zooanlagen findet sich dort eine gut gepflegter Park im orientalischen Stil, in dessem Zentrum sich ein großer, kreisrunder Teich mit Seerosen befindet. Ein ruhiges und schönes Stückchen Erde, das natürlich auch schon deutliche Zeichen vom fortschreitenden Herbst zeigte. Dennoch lud es den Besucher irgendwie zur Erholung ein.

Links: Verspielt wirkende Laterne – Rechts: Blick in Richtung des Seerosenteichs

Links: Seerosenteich – Rechts: Parkbänke am Seerosenteich
Nach einem kurzen Weg durch das Amazonienhaus, in dem ich aber aufgrund von extrem hoher Luftfeuchtigkeit und beschlagenen Linsen nur wenige Fotos machen konnte,
wandte ich mich ins angrenzende Insektarium, das leider nur zur Hälfte begehbar war, da die Schmetterlingshalle aktuell renoviert wird.
Gut, Insekten gehören – das muss ich zugeben – nicht gerade zu meinen Lieblingstieren. Vor allem die große Spinne, die in einem Terrarium in der Mitte des Gebäudes mochte ich ungern in freier Natur begegnen. Aber auch die anderen Tiere in Form von Heuschrecken, blattförmigen Insekten und Asseln sowie einigen in dunklen Terrarien gehaltene Skorpione hatten ihre gewisse Faszination.
Nachdem ich das Insektarium verlassen hatte und einige Fotos von den Pelikanen schoß, die auf dem vor dem Gebäude liegenden Teich ihre Runden zogen, musste ich feststellen dass meine CF-Karte voll war.
Das schien mir ein gutes Zeichen, meinen Zoobesuch für heute zu beenden. Fast vier Stunden war ich über das weitläufige Gelände gewandert – das sollte für den Tag reichen. Für diese Zeit musste ich am Kassenautomat des Parkhauses schließlich fünf Euro bezahlen, was sich aber meiner Meinung nach für diese Zeit noch absolut im Rahmen bewegte.
Auch wenn ich den Park teilweise sehr betonlastig fand und kaum Aufnahmen der Tiere ohne Wände oder Gitter möglich waren, fand ich den Besuch im Stuttgarter Zoo doch sehr lohnenswert. Der Preis von zwölf Euro pro Person ist zwar ziemlich gesalzen, aber die Größe und die Menge an dargebotenen Wildtieren aus allen teilen der Welt macht dies alle Male wett. Einige Baustellen in der Wilhelma zeigten außerdem, dass man offensichtlich dabei ist vielen der Gehegen einen etwas natürlicheren Anstrich zu geben. Was ich während meines Besuches leider viel zu wenig beachtet hatte war der botanische Teil, der mit mehr als 6000 Arten aus allen Klimazonen der Welt – aber Rückbesinnend an meinen Besuch im Pflanzenhaus Fata Morgana bei Prag kann ich da nur sagen, dass Tiere natürlich ein viel anspruchsvolleres Fotomotiv darstellen als es Pflanzen tun. Ich sollte die Wilhelmina auf jeden Fall ein weiteres mal – am besten im Sommer und bei besserem Wetter – erneut besuchen. Herbst ist eben leider nicht die perfekte Jahreszeit für den Besuch in einer solchen Einrichtung.
Tags: affen, bären, biber, echsen, exotisch, fische, fotografie, gorillas, insekten, lamas, pelikan, seehunde, seelöwen, stuttgart, tiere, wölfe, wilhelma, zoo
Schmeggewöhlerchen
25.12.2008 21:23 imbisscastingUnkommentiert
Heute mal ein neuer Eintrag im Bereich Imbisscasting – heute der Imbiss “Schmeggewöhlerchen” im nordhessischen Altmorschen.
Der Begriff “Schmeggewöhlerchen” steht im Nordhessischen Dialekt für so etwas wie “Wohlschmeckerchen”. Fand ich sehr passend für ein Dorf im Norden dieses Bundeslandes. ![]()
Tags: altmorschen, foto, fotografie, imbisscasting, photo, photography
Links [02.05.2008]
2.05.2008 09:38 interessant, video, webfundsachenUnkommentiert
Fotografie
- Ashes and Snow – faszinierendes Portfolio aus Japan
- Joshua Hoffine – gruselig-schöne Fotos
- Hair by Chuck Gordon
- 19 best Ads ever seen – die 19 besten Werbeanzeigen mit teilweise wirklich genialen Ideen
- Michael Lundgren Fotografie
Moviez
- Real Time Economy
- Social Network Wars
- McBain for president – Simpsons-Parody auf die John McCain US-Präsidentschaftsspots
- Facebook in real live
- Revoluzzer aus dem Netz – interessantes Interview mit Jeff Jarvis, US-Blogger und Journalist
- Next Level – interessant gemachter Nike-Werbespot
- Bloody brilliant – sehenswerte Performance während “Britain’s got talent 2008” show
- Wie aus Koch Dutschke wurde – Geschichte einer Straßenumbenennung in Berlin
Was sonst nirgendwo hin passt
- Worldometers.info – World Statistiks updated in Real Time
- Map of all Nuclear Explosions on this planet
- 8 alternate ways to embed flickr photos
- Firefox Progress in Europe – wie stark sich Firefox in den Ländern Europas durchgesetzt hat
- 20 lines Javascript Canvas Tricks – faszinierend
- Kurzbefehle für Apple OS X
- 7 commandments all video games should obey – wirklich zutreffend
- Ten rules for Twitter – einfache, aber sinnvolle Regeln für die Nutzung von Twitter
- Victorian All-in-One PC – sehr gelungener Steampunk-Mod eine PCs
- Garfield minus Garfield – war die Katze wirklich sooo wichtig für die Strips?
Tags: fotografie, Link, video, youtube
Links [25.04.2008]
25.04.2008 14:00 webfundsachenUnkommentiert
Fotografie
- 12 Dinge, die Zoomboy über Fotografie lernte
- Will Sanders Photography
- Richard Moran – ein weiteres Photography-Portfolio
- Alex Prager – Fotografin aus LA
- Photographer Marc Lagrange
- iPhone Auspack Zeremonie – mal auf eine sehr coole Art in Szene gesetzt
- Found camera and orphan Photos – ein Blog mit gefundenen Bilder – einzeln oder aus verlorenen Kameras
- Asger Carlsen – Portfolio eines Fotografen aus Dänemark
- The really CUTEST Kitten in the world – ehrlich!
- MiroRuido by Joseba Elorza – gepflegter Neorealismus
Moviez
- BBC News Intro im Laufe der Zeit
- Guys and Dolls – Reportage über Leute, die mit einer Real Doll leben
- Egon hat einen neuen Wagen – amüsanter alter Opel Manta Werbefilm
Sonstiges
- Twitterearth – weltweite Twitter Meldungen in hübsch und 3D
- Interessante Checkliste für gute Geschäftsideen
- Google Maps – was ist erlaubt und was nicht
- 60 more AJAX and javascript solutions for professional coding
- Die Lidlisierung des Rechts – die Sueddeutsche über das neue BKA Gesetz
- 60 most beautiful apple max os x leopard wallpapers
- Stall Wall Poetry – Klowand-Posie
Tags: foto, fotografie, Link, video, youtube





















































































































