Tarte au poule – das Rezept
16.06.2013 20:04 kulinarisches, lunchtimeUnkommentiert
Heute war mir mal wieder nach einem leckere Quiche oder Tarte, also einem pikanten Kuchen. Auf der Suche nach einem passenden Rezept stieß ich schließlich auf einen Tarte au poule der es mir Wert schien mal ausprobiert zu werden. Hinter dem Begriff verbirgt sich nichts anderes als ein Quiche mit Hühnchen und Champignons, was sich als eine überaus gelungene Kombination von Zutaten erwies. Abgesehen von einer Ruhezeit für den Teig verlief die Zubereitung außerdem angenehm schnell und unkompliziert. Daher möchte ich es natürlich nicht versäumen, das Rezept hier einmal kurz in gewohnter Form vorzustellen.
Was benötigt man also für einen Quiche (ca. 4 Portionen)?
Für den Mürbeteig
Für die Füllung
Für den Guss
50g geriebenen Käse (z.B. Edamer)

sowie etwas Pfeffer und Salz zum würzen
und etwas Butter oder Öl zum ausfetten der Form
Beginnen wir damit, den Mürbeteig herzustellen. Dazu schmelzen wir erst einmal die Butter mit Hilfe der Auftaustufe der Mikrowelle.

Während die Butter verflüssigt wird, geben wir Mehl und Salz in eine Schüssel,

und addieren schließlich noch die geschmolzene Butter.

Dann verkneten wir alles gründlich,

formen mit der Hand eine Kugel

und packen alles in Frischhaltefolie ein. Den so verpackten Teig lagern wir für mindestens eine Stunde in den Kühlschrank.

Während der Teig ruht, schälen wir die Zwiebeln und würfeln sie fein.

Außerdem brausen wir die Champignons ab, putzen sie,

entfernen die trockenen Stielenden und vierteln sie dann.

Anschließend waschen wir die Petersilie

zupfen die Blättchen von die Stielen

und zerkleinern sie dann gründlich.

Nun waschen wir die Hähnchenbrust sorgfältig ab, tupfen sie trocken

und schneiden sie dann in mundgerechte Würfel

die wir von allen Seiten mit Pfeffer und Salz würzen.

In einer Pfanne erhitzen wir dann 2 Esslöffel Olivenöl

und braten darin die Hähnchenbrustwürfel rundherum gut an

um sie dann wieder zu entnehmen und bei Seite zu stellen.

Unter Zugabe eines weitere Esslöffels Olivenöl dünsten wir dann die gewürfelten Zwiebeln in der Pfanne an

und geben wenig später die geviertelten Champignons hinzu und braten sie ebenfalls für einige Minuten an.

Zuletzt geben wir auch die Hähnchenbrustwürfel wieder mit in die Pfanne

und braten alles für zwei bis drei Minuten weiter an. Dann nehmen wir die Pfanne von der Herdplatte und lassen alles etwas abkühlen.

Nun ist es an der Zeit, sich um den Guss zu kümmern. Dazu geben wir die Milch in eine Schüssel

schlagen die drei Eier mit hinein

und verquirlen alles gut miteinander.

Dann geben wir den gerieben Käse hinzu

addieren die zerkleinerte Petersilie

und schmecken dann alles kräftig mit Salz und Pfeffer ab.

Nachdem wir begonnen haben, den Backofen auf 200 Grad vorzuheizen fetten wir eine Tarte-Form aus, bestreuen alles mit etwas Mehl damit sich der Teig später besser lösen lässt.

Dann nehmen wir den Teig aus dem Kühlschrank und rollen ihn auf einer bemehlten Arbeitsfläche dünn aus

um ihn dann in die Tarte-Form einzupassen und den Boden ein paar Mal mit einer Gabel anzustechen.

Das Ganze backen wir dann im inzwischen aufgeheizten Ofen für ca. 8 – 10 Minuten vor.

In den vorgebackenen Teig geben wir dann die Mischung aus Hähnchenbrust, Champignons und Zwiebeln

und übergießen alles mit dem gewürzten Guss aus Milch, Eiern, Käse und Petersilie.

Nachdem wir Käse und Petersilie etwas gleichmäßiger verteilt haben

bestreuen wir alles mit dem zerzupften Mozzarella

und backen dann alles für 40 bis 45 Minuten auf der mittleren Schiene im Ofen.

Ist der Tarte schließlich fertig gebacken, entnehmen wir ihn und lassen ihn noch einmal für ca. 5 Minuten ruhen

bevor wir ihn dann zerteilen und servieren. Dank des Mehls auf der Butter ließ sich der Teig ohne Probleme vom Boden lösen.

Meine Befürchtung dass ich zu viele Zwiebeln verwendet hatte erwies sich glücklicherweise als unbegründet. Viel mehr harmonierte die Menge sehr gut mit den verwendeten Champignons und der angebratenen Hühnerbrust und gab dem pikanten Tarte genau das richtige Aroma. Die Petersilie rundete alles schließlich geschmacklich wunderbar ab.
Werfen wir abschließend wie üblich noch einen Blick auf die Nährwerte. Laut meiner Berechnung erwies sich das Gericht mit etwa 3200kcal für den gesamten Tarte, also 800kcal pro Portion, als nicht gerade leichte Kost. Dabei hat es vor allem der Mürbeteig in sich, der alleine mit der Butter und dem Weizenmehl schon mit 1800kcal zu Buche schlägt. Wenn man ihn durch Blätterteig ersetzt, kann man schon alleine knapp 1400kcal sparen. Allerdings lässt sich Blätterteig erfahrungsgemäß weitaus schlechter in Stücke schneiden, daher hatte ich mich heute mal für klassischen Mürbeteig entschieden. Ich muss mal schauen ob es in Bezug auf Quiches noch weitere Alternativen zu Blätter- oder Mürbeteig gibt. Eventuell würde sich hier ja auch ein Quark-Öl-Teig oder ein klassischer Pizzateig eignen. Mal schauen womit ich dann meinen nächsten Quiche anfertigen werde.
Guten Appetit

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Cabanossi-Feta-Muffins – das Rezept
15.06.2013 19:15 kochexperimente, kulinarisches4 Kommentare
Unter dem Begriff Cabanossi versteht man längliche Rohwürste aus fein gehacktem Rinder- und Schweinefleisch, die pikant mit verschiedenen Gewürzen wie Paprika, Salz, Pfeffer und Knoblauch versehen sind und die durch das Paprika eine charakteristische rote Farbe erhalten. Aber nicht nur als Aufschnitt für Brot sind solche Würste geeignet, man kann sie auch wunderbar in Rezepten wie Muffins verwenden. Und als großer Freund von pikanten Muffins aller Art, wollte ich das heute gleich mal ausprobieren. Das dabei entstandene Rezept möchte ich nun mit diesem Beitrag in gewohnter Form einmal kurz vorstellen.
Was benötigt man also für ein Blech (12 Muffins)?
100g Vollkorn-Weizenmehl (Typ 1050)

4 gestrichene Teelöffel Backpulver

5-6 TL italienische Kräuter (TK)

sowie etwas Butter oder Öl zum ausfetten der Muffin-Form
Beginnen wir also damit, das Schnittlauch zu waschen, trocken zu schütteln

und in feine Röllchen zu schneiden.

Außerdem zerteilen wir die Cabanossi

und den Feta in möglichst kleine Würfel.

Während dann die Butter auf der Auftau-Stufe der Mikrowelle schmilzt

geben wir die beiden Mehlsorten in eine Schüssel

geben die vier gestrichenen Teelöffel Backpulver hinzu (ich verwendete hier übrigens wieder das gute Weinstein-Backpulver)

und vermischen alles gründlich miteinander.

In eine zweite, kleinere Schüssel geben wir dann die Milch und die Buttermilch

schlagen die beiden Eier hinein

und verquirlen alles gut miteinander.

Die Ei-Milch-Mischung geben wir dann zum Mehl

und verrühren alles gut miteinander, wobei ein ziemlich klebriger Teig entsteht.

Nun geben wir noch die Butter hinzu

und heben sie gründlich unter.

Es folgen das Schnittlauch und die 5-6 Teelöffel italienische Kräuter

die wir erst einmal wieder gut verrühren

und dann den geriebenen Edamer

sowie die Cabanossi-Würfelchen hinzu geben

und diese ebenfalls gut in den Teig einrühren.

Nachdem wir dann den Backofen auf 180 Grad eingestellt haben, fetten wir unsere Muffin-Form mit etwas Butter oder Öl aus

und füllen die Vertiefungen dann vorsichtig mit Hilfe eines Esslöffels mit der Teigmasse.

Ist der Backofen dann vorgeheizt, schieben wir das Blech auf der mittleren Schiene hinein und backen unsere Muffins für 35 bis 40 Minuten.

Anschließend entnehmen wir das Blech, lassen es ein paar Minuten ruhen und lösen dann die fertigen Muffins vorsichtig z.B. mit einem kleinen spitzen Messer aus den Vertiefungen

um sie anschließend noch warm zu servieren und zu genießen.

Ich hatte zwar noch kurz mit dem Gedanken gespielt, den Teig zusätzlich mit Salz und Pfeffer zu würzen, war im Nachhinein aber froh es nicht getan zu haben, denn die Kombination aus leicht pikantem Cabanossi, würzigem Feta, dem Schnittlauch und den italienischen Kräutern reichte vollkommen aus, um den Muffins einen angenehm würzigen Geschmack zu geben. Der Teig war beim Backen außerdem angenehm lufitg aufgegangen, so dass die Muffins unter einer hauchdünnen, knusprigen Hülle ein saftiges und lockeres Inneres mit kleinen Cabanossi-Würfeln und geschmolzenem Feta bargen. Sehr lecker muss ich sagen. Und auch in abgekühlten Zustand erwiesen sich die Muffins weiterhin als wahrer Genuss, was sie auch als Fingerfood überaus geeignet macht.
Werfen wir abschließend natürlich wie üblich einen kleinen Blick auf die Nährwerte dieses Gerichts. Für das gesamt Blech komme ich bei meiner Berechnung auf etwa 3000kcal, aufgeteilt auf die 12 Muffins haben wir also einen Wert von deftigen 250kcal pro Muffin. Bei drei Muffins pro Portion sind wir also schon bei 750kcal. Aber bei Verwendung von Cabanossi hatte ich auch kaum mit einem anderen Ergebnis rechnen können. Wen die Kalorien nichts ausmachen und pikante Muffins mag, dem sei dieses Rezept aber wärmstens ans Herz gelegt. Es lohnt sich…
Guten Appetit

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Conchiglie mit Spinat-Ricotta-Füllung – das Rezept
8.06.2013 21:40 kochexperimente, kulinarischesUnkommentiert
Heute war es mal an der Zeit, etwas mit Conchiglie, sogenannten Muschelnudeln, zuzubereiten. Normalerweise bin ich bei Röhren- und Muschelnudeln immer etwas vorsichtig, da sich in ihnen gerne mal heiße Sauce sammelt, die sich dann beim drauf beißen in den Mund ergießt, was unangenehm bis schmerzhaft sein kann wenn man nicht drauf vorbereitet ist. Aber denn ist relativ einfach Abhilfe zu schaffen, indem man sie einfach mit etwas Leckerem füllt. Und bei Nudeln schien mir eine Mischung aus Blattspinat und Ricotta, die man noch mit Parmesan und einigen Gewürzen versehen hat, gerade richtig. Dazu noch eine leckere Bolognese-Sauce und fertig ist ein überaus schmackhaftes Mahl. Das Rezept dazu möchte ich nun mit diesem Beitrag in gewohnter Form einmal kurz vorstellen.
Was brauch man also für 4-5 Portionen?
Für die Bolognese-Sauce
1 große oder 2 kleine Zehen Knoblauch

350g Hackfleisch (halb & halb oder Rind)

1 Dose Tomaten (400g) (Stücke oder geschält)

sowie zum würzen Salbei, Rosmarin, Thymian, Salz & Pfeffer

Für die Füllung
250g Blattspinat
(Bei Verwendung von TK-Blattspinat besser 350g nehmen, da hier viel Flüssigkeit beim auftauen verloren geht)

Salz & Pfeffer
Außerdem benötigen wir
evtl. ein paar Blätter frisches Basilikum
Wir beginnen damit, die Bolognese Sauce zuzubereiten. Dazu schälen wir Knollensellerie und Möhren, zerkleinern beides grob

und zerkleinern beides grob. Ich verwendete dazu eine elektrische Küchenmaschine – ist so etwas nicht im Haus kann man auch notfalls eine Reibe nehmen.

Die zerkleinerte Möhre und das Stück Knollensellerie stellen wir bei Seite.

Außerdem schälen und würfeln wir die Zwiebel – wahlweise mit dem Messer oder einer manuellen Küchenhilfe –

und schälen und hacken die Knoblauchzehen.

Anschließend erhitzen wir zwei Esslöffel Olivenöl in einer Pfanne

und dünsten Zwiebeln und Knoblauch darin glasig an.

Dann geben wir auch das Knollensellerie

und braten alles für ca. 4-5 Minuten an, bis das Gemüse beginnt etwas Farbe anzunehmen,

um es dann erst einmal wieder zu entnehmen und bei Seite zu stellen.

Nachdem wir dann einen weiteren Esslöffel Olivenöl in die Pfanne gegeben haben

geben wir das Hackfleisch hinzu und braten es krümelig an, wobei wir es schon einmal mit etwas Pfeffer und Salz würzen.

Ist das Hackfleisch durchgebraten, geben wir die beiden Esslöffel Tomatenmark hinzu

und rösten es für zwei bis drei Minuten mit an

bevor wir schließlich das Gemüse wieder mit in die Pfanne geben,

alles mit den Tomaten ablöschen

und schließlich den trockenen Weißwein hinzu geben.

Falls wir es noch nicht getan haben, wäre jetzt auch ein guter Zeitpunkt den Blattspinat in der Auftaustufe der Mikrowelle aufzutauen.

Die Sauce lassen wir nun kurz aufkochen, wobei wir sie mit Salz, Pfeffer, Rosmarin, Thymian und Salbei abschmecken,

und lassen sie dann für mindestens dreißig, besser 45 Minuten auf reduzierter Stufe bei gelegentlichem umrühren vor sich hin köcheln.

Parallel setzen wir einen Topf mit Wasser auf, um darin später die Conchiglie zu kochen.

Die Zeit bis das Wasser kocht, können wir nutzen um unseren Parmesan zu reiben.

Sobald das Wasser im Topf schließlich seinen Siedepunkt erreicht hat geben wir einen Teelöffel Salz hinzu

und kochen dann unsere Conchiglie für sieben bis acht Minuten darin.

Den inzwischen aufgetauten Blattspinat drücken wir außerdem gut aus – es sollte möglichst wenig Wasser daran zurück bleiben.

Nun machen wir uns an die Füllung. Dazu geben wir den Ricotta und das Ei in eine Schüssel

und fügen dann den ausgedrückten Spinat

sowie etwa die Hälfte des geriebenen Parmesan hinzu

um dann alles gut miteinander zu verrühren

und gut mit Salz, Pfeffer und frisch geriebener Muskatnuss abzuschmecken.

Jetzt ist auch ein guter Zeitpunkt den Backofen auf 175 Grad vorzuheizen. Außerdem nehmen wir die Sauce von der Platte.
Inzwischen müssten auch unsere Nudeln al dente gekocht sein, so dass wir sie abgießen können.

Sind sie etwas abgekühlt, befüllen wir sie dann mit Hilfe eines Teelöffels mit der Spinat-Ricotta-Mischung.

In eine Auflaufform füllen wir nun die inzwischen hoffentlich ebenfalls etwas abgekühlte Sauce Bolognese, streichen sie glatt

und drücken dann vorsichtig die befüllten Chonchiglie hinein.

Darüber streuen wir den Rest des geriebenen Parmesan

und schließen mit dem zerzupften Mozzarella ab.

Ist der Backofen dann vorgeheizt, schieben wir die Auflaufform auf der mittleren Schiene hinein und backen alles für ca. 45 Minuten

wobei wir die letzte Viertelstunde die Form mit etwas Alufolie abdecken sollten, damit die Ränder der Nudeln nicht zu hart werden.

Dann endlich können wir die Auflaufform mit dem fertigen Gericht entnehmen

und das Gericht schließlich servieren und genießen.

Alleine schon die Bolognese-Sauce mit ihrem dank des Knollensellerie und der Möhre fruchtig-würzigen Geschmacks war ein wahrer Genuss. Aber die Kombination mit der Conchiglie mit ihrer geschmacklich etwas deftigeren Füllung, die geschmacklich in sehr einem guten Kontrast zur Tomaten-Hackfleisch-Sauce stand, rundete das Ganze letztlich gelungen ab. Dazu noch die dünne, würzige Kruste auf Parmesan und Mozzarella, die alles hachdünn bedeckte. Besonders lecker wird es übrigens noch, wenn man sich alles zusätzlich mit zerrupften frischen Basilikum garniert. Ich muss sagen, dass ich sehr zufrieden mit dem Ergebnis war. Und die Tatsache dass ich mir nach dem Verzehr sogar noch einen kleinen Nachschlag holen musste, spricht wohl für sich.
Werfen wir abschließend wie üblich noch einen Blick auf die Nährwerte dieses Gerichts. Meiner Kalkulation nach liegt die gesamt Auflaufform bei ca. 2700kcal, dass bedeutet bei vier Portionen liegen wir schon bei 675kcal pro Portion, bei fünf Portionen kommen wir mit 540kcal pro Portion weg. Also kein wirklich leichtes Gericht, aber bei Hackfleisch und Ricotta hatte ich um ehrlich zu sein auch nicht damit gerechnet.
Wer reduzieren will kann ja den Ricotta durch leichteren Frischkäse ersetzen, denn was die Kalorien angeht ist dies neben den Hackfleisch ist er die größte Einzelposition in der Liste der Zutaten. Eventuell kann man auch die Hackfleischmenge etwas reduzieren. Wen diese Werte aber nicht scheuen, dem seien die Conchiglie mit Spinat-Ricotta-Füllung wärmstens ans Herz gelegt, ich kann sie vorbehaltlos weiter empfehlen.
Guten Appetit

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Bacon-Ei-Spinat-Muffins – das Rezept
30.05.2013 17:51 kochexperimente, kulinarischesUnkommentiert
Das heutige Kochexperiment ist zwar wohl eher für ein Frühstück oder einen Brunch als für ein Mittagessen geeignet, aber das sollte mich nicht davon abhalten das Ganze dennoch mal auszuprobieren: den Bacon-Ei-Spinat-Muffin. Im ursprünglichen Rezept war hier zwar nur von Bacon und Eiern die Rede gewesen, aber irgendwie erschien es mir sehr passend, das Ganze noch durch etwas pikant gewürzten Spinat zu ergänzen. Und das Ergebnis war ein wirklich sehr leckeres und schnell zuzubereitendes Gericht, dessen Zubereitung ich mit diesem Beitrag nun in gewohnter Form einmal kurz vorstellen möchte.
Was brauchen wir also für ca. 10 Stück?
18 Streifen Frühstücksspeck (Bacon) (das entspricht 2 Päckchen a 100g)

10 Eier (am besten Größe S oder M)

sowie Salz, Pfeffer und Muskatnuss zum würzen
und etwas Öl oder Butter zum anschwitzen
Beginnen wir damit, den Blattspinat in der Mikrowelle auf der zugehörigen Stufe aufzutauen.
Während dies geschieht, schälen wir die Schalotte und würfeln sie fein.

Außerdem schälen wir die Knoblauchzehe und hacken sie ebenfalls gründlich.

Anschließend schmelzen wir etwas Butter (alternativ Öl) in einem kleinen Topf

und dünsten Schalotte und Knoblauch darin glasig an.

Dann fügen wir den aufgetauten Spinat, den wir vorher etwas ausgedrückt haben, hinzu und kochen ihn für acht bis zehn Minuten

wobei wir ihn nach eigenem Geschmack gut mit Salz, Pfeffer und frisch geriebener Muskatnuss würzen. Ist er fertig, nehmen wir den Topf von der Platte und lassen den Spinat etwas abkühlen.

Nun beginnen wir den Backofen auf 200 Grad vorzuheizen. Anschließend fetten wir eine Muffinform etwas aus

und legen die Schälchen mit dem Bacon aus. Bei mir reichte die gekaufte Menge von 18 Streifen für 10 Schälchen.

Nachdem wir den Spinat noch einmal etwas in einem Sieb ausgedrückt und von seiner Flüssigkeit weitgehend befreit haben

geben wir etwa einen gehäuften Esslöffel Spinat in jeder der Bacon-Schälchen und drücken es flach an.

Dann schlagen wir je ein Ei in ein Schale auf und lassen es dann vorsichtig in die mit Bacon und Spinat gefüllte Muffin-Vertiefung gleiten. Mir sind dabei leider vier der zehn Eigelbe kaputt gegangen, was zwar geschmacklich keinen Einfluss hat, aber natürlich nicht so schön aussieht – aber so etwas passiert leider. Also bitte vorsichtig sein beim Eier aufschlagen. ![]()

Das Ganze würzen wir dann noch einmal mit etwas Pfeffer.

Ist der Backofen dann aufgeheizt, schieben wir das Muffin-Blech auf der mittleren Schiene hinein und lassen alles für ca. 12bis 15 Minuten backen.

Dann brauchen wir das Blech nur noch zu entnehmen, die Muffins vorsichtig aus den Vertiefungen lösen

und schon können wir sie servieren und genießen.

Sehr lecker kann ich da nur sagen. Zwar eignet sich diese Muffinzubereitung aufgrund des leicht fettigen Bacons weniger als Fingerfood, aber davon abgesehen muss ich feststellen, dass es sich um eine wirklich sehr gelungene und leckere Art handelt, Eier, Speck und Spinat zu genießen. Das Bacon war zwar nicht ganz knusprig geworden, aber er war doch so gut durchgebacken, dass er seinen vollen Geschmack entfaltete. Eventuell kann man beim auslegen der Muffin-Mulden noch ein wenig mehr überstehen lassen, damit zumindest die Spitzen etwas krosser werden. Dazu hatte ich mir noch etwas Krautsalat gegönnt, den ich noch vorrätig gehabt habe, für ein Frühstück wäre hier aber auch ein frisches Stück gebutterter Toast gut denkbar.
Werfen wir wie üblich am Ende einen Blick auf die Nährwerte dieses Gerichtes. Meiner überschlägigen Berechnung nach komme ich auf 1600kcal für alle 10 Muffins, das entspricht also 160kcal pro Muffin. Rechnen wir mal 3 Stück pro Portion kommen wir also auf gerade mal 480kcal, was mich etwas überraschte, da ich mit deutlich mehr gerechnet hatte. Dabei darf man aber nicht vergessen, dass eine eventuelle Beilage in Form von Toast oder ähnlichem noch zu addieren ist.
Achtet man darauf die Eigelbe beim aufschlagen der Eier nicht zu zerstören, können diese Muffins beim nächsten Brunch als wirklich zu Eyecatcher werden. Ich hoffe also, mit diesem Beitrag dem einen oder anderen Hobbykoch eine kleine Anregung geben zu können und wünsche:
Guten Appetit

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Lachs-Spargel-Topf mit Süßkartoffeln – das Rezept
26.05.2013 21:28 kochexperimente, kulinarischesUnkommentiert
Auch wenn ich ja mit den Lachs-Zucchini-Muffins quasi ein Fischgericht zubereitet hatte, sollte mich das heute nicht davon abhalten auch heute erneut mit Lachs zu kochen. Meine Wahl für das Sonntagsgericht war nämlich auf einen Lachs-Spargel-Topf mit Süßkartoffeln gefallen. Dazu hatte ich mir bereits gestern an der Fischtheke meines bevorzugten Supermarktes ein großes Stück frischen, norwegischen Seelachs-Filets besorgt, das mit siebzehn Euro zwar recht kostspielig gewesen war, aber das war es mir wert gewesen – vor allem weil ich bei TK-Ware befürchtete, dass der Fisch nach dem Auftauen zu schlabbrig und brüchig würde. Und das Ergebnis zeigte, dass sich die Investition gelohnt hat. Aber damit genug der langen Vorrede, kommen wir nun zum heutigen Rezept, dass ich mit diesem Beitrag in gewohnter Form einmal kurz vorstellen möchte.
Was brauch man also für 4 Portionen?
sowie etwas Salz & Pfeffer zum würzen
und etwas Olivenöl zum braten
Nachdem wir begonnen haben einen Topf mit Wasser zu erhitzen, um ihn zum kochen zu bringen

reinigen wir den Spargel, entfernen das untere, holzige Ende des Stange und schälen dann das verbleibende untere Drittel

um ihn schließlich noch zu halbieren.

Außerdem schälen wir die Süßkartoffeln.

Sobald das Wasser kocht, fügen wir einen Teelöffel Salz hinzu

und geben dann die Süßkartoffeln hinein, um sie für 20 bis 25 Minuten zu kochen.

Nachdem wir einen zweiten Topf mit Wasser für den Spargel aufgesetzt haben, schälen und würfeln wir die Zwiebel.

Sobald auch das Wasser im zweiten Topf kocht, fügen wir einen Esslöffel Zucker hinzu

und blanchieren darin den Spargel für sieben bis acht Minuten.

Während Süßkartoffeln und der Spargel köcheln, waschen wir den Dill

zupfen die Blättchen von den Stielen

und zerkleinern sie gründlich mit einem Küchenmesser.

Außerdem waschen wir das Lachsfilet

und schneiden in dann in große, aber mundgerechte Würfel.

Schließlich können wir auch den Spargel abgießen, wobei wir den Sud auffangen

und messen vom Spargelsud 500ml ab, den wir bei Seite stellen.

Dann gießen wir auch die Süßkartoffeln ab, lassen sie kurz abkühlen

und schneiden sie dann in mundgerechte Stücke.

In einem größeren Topf lassen wir nun die 30g Butter schmelzen

und dünsten die Zwiebelwürfel darin glasig an.

Anschließend rühren wir die 2,5 EL Mehl mit Hilfe eines Schneebesens ein, dünsten es kurz mit an

und gießen es dann mit dem Spargelsud auf

den wir gut verrühren, um Klümpchenbildung zu verhindern.

Jetzt gießen wir die Schlagsahne hinzu

und lassen alles kurz aufkochen, wobei wir den zerkleinerten Dill einstreuen

um es dann mit etwas Pfeffer und Salz

sowie einigen Spritzern Zitronensaft abzuschmecken. Dann schalten wir die Platte auf eine niedrigere Stufe und lassen es alles weiter vor sich hin köcheln.

In einer Pfanne erhitzen wir nun 2 EL Olivenöl

und geben die dann die Lachsfilet-Würfel hinzu,

die wir in drei bis vier Minuten rundherum auf mittlerer Stufe anbraten

und dann wieder aus der Pfanne entnehmen und bei Seite stellen.

Unter Zugabe eines weiteren Esslöffels Olivenöl braten wir dann die Süßkartoffel-Würfel in der Pfanne ein wenig an,
sollten dabei aber nicht vergessen, zwischendurch auch den Topfinhalt immer wieder ein wenig umzurühren, damit nichts anbrennt. Gerade bei Sahne und Mehl sollte man da vorsichtig sein. ![]()

Schließlich geben wir auch den Spargel mit in die Pfanne und braten ihn ebenfalls mit an

wobei wir alles ein wenig mit Pfeffer und Salz würzen.

Nach etwas sechs Minuten in der Pfanne können wir das Gemüse schließlich in den Topf geben und schalten die Platte wieder auf mittlere Stufe

um dann auch die Lachswürfel hinzu zu geben.

Das Ganze verrühren wir nun miteinander, wobei wir aber vorsichtig vorgehen sollten damit die Lachswürfel nicht zu sehr zerfallen,

und schmecken es noch ein letztes Mal mit Salz, Pfeffer und gegebenenfalls etwas Zitronensaft ab.

Anschließend können wir das Gericht auch schon servieren und genießen.

Durch den Zucker im Spargelsud, die Süßkartoffeln, dem Zitronensaft und die Schlagsahne hatte das Eintopfgericht zwar einen ganz leicht süßlichen, aber dank des Dills und der anderen Gewürze dennoch angenehm würzigen Geschmack bekommen, der meiner Meinung nach wunderbar mit dem saftigen Lachsfiletwürfeln, dem knackigen Spargel und den gut durchgekochten Süßkartoffel-Würfeln harmonierte. Die Mischung aus Spargelsud, Mehl und Schlagsahne war dabei angenehm dickflüssig geworden, so wie ich es bei Eintöpfen mag. Ein sehr leckeres Fischgericht muss ich sagen, das ich nicht nur für kalte und verregnete Tage wie heute wärmstens weiter empfehlen kann.
Und auch was die Nährwerte angeht, kann sich dieses Gericht durchaus sehen lassen. Meiner Berechnung nach liegt die komplette Zubereitung bei ca. 2000 kcal, pro Portion kommen wir also gerade mal auf 500kcal. Bei all der Butter und dem Olivenöl und der Schlagsahne hatte ich ehrlich gesagt mit mehr gerechnet. Bleibt mir also nichts mehr weiter, als erneut meine Empfehlung für dieses überaus leckere Rezept auszusprechen – die Zubereitung ist zwar etwas aufwändiger, aber es lohnt sich auf jeden Fall.
Guten Appetit

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