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Seelachs mit Spinat & Kartoffeln [20.08.2014]

Obwohl heute Mittwoch war, jener Tag an dem ich eigentlich Traditionell zu einem leichten Fischgericht greife, befand ich mich heute etwas in der Zwickmühle, denn sowohl der Rinderbraten mit Bratensauce, Speckbohnen und Semmelknödel bei Tradition der Region als auch das “Chicken Tikka Masala” mit Basmatireis bei Globetrotter weckten mein Interesse und auch das Gaeng Pad Gai – Putenfleisch gebraten mit verschiedenem Gemüse in Kokosmilchsauce, welches neben Asiagemüse gebraten mit Erdnußsauce nach Peking-Art an der Asia-Thai-Theke angeboten wurde sah wirklich nicht schlecht aus. Doch letztlich griff ich dann doch wie zu dem, was als Gedünsteter Seelachs im Tomatenbett mit Blattspinat und Kartoffeln Gericht aus dem Bereich Vitality. Und da mir die Menge an Gemüse beim Hauptgericht etwas spärlich erschien, nahm ich mir noch etwas Mischgemüse von der Gemüsetheke. Und bei gerade mal 331kcal für das Hauptgericht war auch der kleine Becher Walnuss-Mousse aus dem heutigen Dessert-Angebot vertretbar.

Gedünsteter Seelachs mit Spinat & Kartoffeln / Steamed coalfish with spinach & potatoes

Wie man am Foto sieht, entsprach das Gericht nicht ganz dem was man von früheren Versionen wie hier, hier oder hier kannte. Anstatt den gedünsteten Seelachs wirklich auf einer stückigen Tomatensauce zu servieren, beschränkte man sich heute einfach auf eine Scheibe Tomate, die unter einer recht klein geratenen Portion Rahm-(nicht wie beschrieben Blatt-)Spinat verbarg. Am zarten, saftigen Fischfilet gab es zwar absolut nichts auszusetzen und auch die kleinen Salzkartoffeln waren absolut in Ordnung. Außerdem hatte man dem Gericht noch eine Sahnesauce hinzugefügt, die wohl dazu dienen sollte dass das Gericht nicht zu trocken erschien. Diesen Zweck erfüllte sie zwar, aber geschmacklich war sie absolut bedeutungslos – da hätte man mehr draus machen können. Zum Glück hatte ich das mexikanisch angehauchte, leicht pikante Mischgemüse aus Mais, Paprika, Kidneybohnen, grünen Bohnen und Baby-Maiskölbchen dazu genommen, das erstaunlich gut zum Hauptgericht und gab ihm die Würze, die ich ansonsten etwas vermisste. Das kleine Becherchen Walnussmousse mit seiner Garnitur aus Schokosauce und Sahne schloss das heutige Mittagsgericht schließlich sehr schmackhaft ab.
Beim Rennen um den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebheitsskala des heutigen Tages leisteten sich der Rinderbraten mit Speckbohnen und das Chicken Tikka Masala ein enges Kopf-an-Kopf-Rennen. Und entgegen meiner Erwartung konnte sich letztlich das das Tikka Masala mit einem kleinen Vorsprung durchsetzen und den Rinderbraten auf Platz zwei verweisen. Auf Platz drei sah ich schließlich die Asia-Gerichte und auf dem vierten Platz schließlich den Seelachs mit Spinat.

Mein Abschlußurteil:
Seelachsfilet: ++
Spinat: +
Sahnesauce: +
Salzkartoffeln: ++

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Schweinegeschnetzeltes “Züricher Art” mit Röstis [19.08.2014]

Hätte ich nicht erst gestern die letzten Reste meiner Käsespätzle mit Speck, Lauch & Feta verzehrt, hätte ich heute wahrscheinlich am ehesten beim Kartoffelgeröstel mit Lach und Schafskäse zugeschlagen, das heute in unserem Betriebsrestaurant im Bereich Vitality auf der Speisekarte stand. So aber hatte ich erst einmal genug von Lauch-Feta-Gerichten daher sah ich mich weiter um. Die Asia-Angebote wie Taohoo Tod – Tofu gebacken auf Bratgemüse mit Koriandersauce oder Pla Pad Ped – Gebackenes Fischfilet mit Chili-Bratgemüse lösten nicht gerade Begeisterungsstürme bei mir aus. Blieben also noch das Schweinegeschnetzelte “Züricher Art” mit Kartoffelrösti bei Tradition der Region und die Fleischcanneloni mit Tomatensauce und Käse gratiniert bei Globetrotter. Und das Geschnetzelte erschien mir noch etwas reizvoller, daher griff ich schließlich bei diesem Angebot zu. Und da wie üblich kein Gemüse beilag, ergänzte ich das Gericht noch mit einem Schälchen aus gedünstetem Blumenkohl und Broccoli sowie einem Becherchen Milchreis mit roter Beerengrütze aus dem heutigen Dessertangebot.

Schweinegeschnetzeltes "Züricher Art" mit Röstis

Die Kartoffelröstis waren wie üblich von guter Qualität, außen knusprig und innen noch ein bisschen weich. Allerdings kann ich das vom Geschnetzelten heute nicht sagen, denn die Sauce war recht dünn geraten, etwas zu lasch gewürzt und die Fleischstreifen fand ich auch nicht besonders hochwertig. Es war zwar nicht vollkommen schlecht, aber hier kann ich leider auch keine volle Wertung geben. An den Broccoli- und Blumenkohlröschen gab es wiederum nichts zu meckern und auch der Milchreis mit seiner mit zahlreichen Fruchtstücken versehenen roten Grütze erfüllte alle Anforderungen, die ich daran stellte.
Auf der heutigen Allgemeinen Beliebtheitsskala lieferten sich die Fleischcanneloni und das Schweinegeschnetzelte ein enges Kopf-an-Kopf-Rennen um den heutigen Platz eins. Meiner Meinung nach konnte sich dabei die Canneloni dabei schließlich durchsetzen und das Geschnetzelte auf Platz zwei verweisen. Den dritten Platz teilten sich schließlich die Asia-Gerichte und das für ein vegetarisches Gericht heute sehr beliebte Kartoffelgeröstel mit Lauch und Schafskäse.

Mein Abschlußurteil:
Schweinegeschnetzeltes: +
Kartoffelröstis: ++
Gemüse: ++
Milchreis mit Beerengrütze: ++


Bifteki mit Zwiebel, Tzatziki und Djuvecreis [18.08.2014]

Die Farfalle al peperoni bei Vitality sowie die Asia-Gerichte wie Poh Piard Thord – Knusprige Frühlingsröllchen und Moo Pad Prik Bai Kraprao – Schweinefleisch mit scharfem Basilikum und Thaigemüse in Austernsauce weckten zwar kein großes Interesse bei mir, aber mit 3 Stück griechische Bifteki mit frischen Zwiebeln, Tzatziki und Djuvecreis bei Globetrotter und die Geschmorte Hähnchenkeule mit Kartoffel-Maispüree und Rotweinjus in der Sektion Tradition der Region erschienen mir beide recht verlockend. Ich brauchte einen kurzen Moment bis ich mich schließlich für den Klassiker in Form der Bifteki entschied – mir war einfach mal danach. Und obwohl sich im Djuvec-Reis ein wenig Gemüse befand, versah ich mein Tablett noch mir einem Schälchen Erbsen- und Möhrengemüse sowie den kategorischen Becherchen von der Dessert-Theke, heute gefüllt mit Straciatella-Mousse.

Bifteki mit Zwiebeln, Tzatziki & Djuvecreis / Bifteki with onions, taztziki & tomato rice

Die drei lockeren Rinderhack-Frikadellen mit Feta und Zwiebeln – die Bifteki – waren schon einmal sehr gut gelungen, würzig und noch schön heiß. Und auch am fruchtig-pikanten Djuvec-Reis mit seiner Beimischung von einigen Erbsen und einigen Paprikastreifen gab es nichts auszusetzen. Gemeinsam mit dem milden Tzaziki und den frischen Zwiebelringen ergab sich ein wie gewohnt leckeres Mittagsgericht, zu dem die angenehm knackigen Erbsen und Pariser Möhren wie ich fand sehr gut passten. Das schaumig-lockere Straciatella-Mousse mit seiner Garnitur Schokosauce schloss das Mahl sehr gelungen ab.
Beim Rennen um den ersten Platz konnte sich heute entgegen meiner Erwartung die Hähnchenkeule mit Rotweinjus mit einem knappen, aber deutlich erkennbaren Vorsprung gegen die Bifteki durchsetzen und diese auf einen guten zweiten Platz verweisen. Die Asia-Gerichte landeten auf Platz drei und die Farfalle al peperoni schließlich auf einem guten vierten Platz. Im hinteren Feld also heute keinerlei Überraschungen.

Mein Abschlußurteil:
Bifteki: ++
Tzatziki: ++
Zwiebeln: ++
Djuvecreis: ++
Erbsen- und Möhrengemüse: ++
Stracciatella-Mousse: ++


Kiitchouri – das Rezept

Das Rezept für Kiitchouri lag schon länger auf dem Stapel der Rezepte, die ich unbedingt mal ausprobieren wollte, denn die Zusammenstellung der Zutaten erscheint im ersten Moment eher ungewöhnlich und ich mag so etwas ja. Woher genau der Begriff Kiitchouri kommt ist mir dabei nicht bekannt, ich vermute aber mal dass es sich um eine Abart von Kitchari handelt, einem Gericht aus der anglo-indischen Küche aus Reis und Hülsenfrüchten. Ich hatte zwar noch kurz überlegt ob ich es noch mit etwas Fleisch ergänzen sollte, entschied mich dann aber doch dazu es vegetarisch zu belassen. Das Ergebnis war schließlich ein sehr leckeres und relativ einfach zuzubereitendes Gericht mit deutlich indischer Note, dessen ich nun mit diesem Beitrag einmal kurz vorstellen möchte.

Was benötigen wir also für 3 bis 4 Portionen?

1 kleine Knollensellerie (ca. 700-800g)
01 - Zutat Knollensellerie / Ingredient celeriac

1 mittelgroße Zwiebel
02 - Zutat Zwiebel / Ingredient onion

2 Zehen Knoblauch
03 - Zutat Knoblauch / Ingredient garlic

125g Basmati-Reis
05 - Zutat Basamati-Reis / Ingredient basmati rice

125g Beluga-Linsen
06 - Zutat Belugalinsen / Ingredient beluga lentils

1-2 Chilischoten
07 - Zutat Chilis / Ingredient chilis

1-2 Möhren (optional – hatte ich noch vorrätig und musste weg)
04 - Zutat Möhre / Ingredient carrot

400ml Karottensaft
08 - Zutat Möhrensaft / Ingredient carrot juice

600ml Gemüsebrühe
09 - Zutat Gemüsebrühe / Ingredient vegetable stock

1 Teelöffel Kurkuma
10 - Zutat Kurkuma / Ingredient curcuma

1/2 Teelöffel Kreuzkümmel
11 - Zutat Kreuzkümmel / Ingredient cumin

1 Esslöffel Koriander
12 - Zutat Koriander / Ingredient coriander

2 Esslöffel Butter
13 - Zutat Butter / Ingredient butter

2 Esslöffel Joghurt
14 - Zutat Joghurt / Ingredient yoghurt

sowie etwas Salz zum würzen
und bei Bedarf ein paar Chiliflocken für die Schärfe

Beginnen wir wie üblich mit der Vorbereitung der einzelnen Zutaten. Wir schälen also die Knollensellerie
15 - Knollensellerie schälen / Peel celeriac

und schneiden sie dann in kleine Stücke – ich entschied mich dazu sie einfach zu würfeln.
16 - Knollensellerie würfeln / Dice celeriac

Außerdem ziehen wir die Zwiebel ab und würfeln sie,
17 - Zwiebel würfeln / Dice onion

schälen die Knoblauchzehen und hacken sie sehr fein
18 - Knoblauch zerkleinern / Chop garlic

schälen die Möhre(n) und würfeln sie
21 - Möhren schälen & würfeln / Peel & dice carrots

und entkernen schließlich noch die Chilis
19 - Chili entkernen / Decore chilis

um sie in kleine Stücke zu schneiden.
20 - Chili zerkleinern / Mince chilis

Dann zerlassen wir die beiden Esslöffel Butter in einem Topf
22 - Butter zerlassen / Melt butter

und dünsten Zwiebel und Knoblauch darin glasig an.
23 - Zwiebeln & Knoblauch andünsten / Braise onion & garlic lightly

Nachdem wir dann auch die zerkleinerte Chilis kurz mit angebraten haben
24 - Chili addieren & kurz mit anbraten / Add & braise chilis

geben wir die gewürfelte Knollensellerie
25 - Knollensellerie hinzufügen / Add celeriac

sowie die Möhre(n) in den Topf
26 - Möhren addieren / Add carrots

und dünsten sie für fünf Minuten bei gelegentlichem umrühren an
27 - Knollensellerie & Möhren anbraten / Braise celeriac & carrots

bevor wir alles mit Kurkuma, Kreuzkümmel und Koriander bestreuen
28 - Mit Gewürzen bestäuben / Add seasonings

und dieses ebenfalls kurz mit andünsten.
29 - Gewürze kurz mit anbraten / Fry seasonings

Anschließend addieren wir den Basmati-Reis
30 - Reis addieren / Add rice

sowie die Belugalinsen,
31 - Belugalinsen hinzufügen / Add beluga lentils

dünsten sie auch kurz mit an
32 - Reis & Linsen mit andünsten / Braise rice & lentils lightly

und löschen dann alles mit dem Karottensaft
33 - Mit Karottensaft ablöschen / Deglaze with carrot juice

sowie der Gemüsebrühe ab.
34 - Gemüsebrühe dazu geben / Add vegetable stock

Das Ganze lassen wir kurz aufkochen
35 - Kurz aufkochen lassen / Bring to a boil

und anschließend bei geschlossenem Deckel auf niedriger Stufe für eine halbe Stunde köcheln
36 - Geschlossen köcheln lassen / Simmer closed

wobei wir es zwischendurch natürlich immer mal umrühren.
37 - Ab und zu umrühren / Stir from time to time

Sobald Linsen und Reis die Flüssigkeit weitgehend kurz vor Ende der halben Stunde in sich aufgesogen haben, probieren wir unser Gericht
38 - Probieren / Try

und schmecken es mit etwas Salz
39 - Mit Salz würzen / Taste with salt

sowie – bei Bedarf – mit ein paar Chiliflocken ab. Ich selber mag es nun mal etwas schärfer. ;-)
40 - Mit Chiliflocken abschmecken / Taste with chili flakes

Zum Abschluss schalten wir die Kochplatte aus und fügen die beiden Esslöffel Joghurt hinzu.
41 - Joghurt addieren / Add yoghurt

verrühren sie gründlich mit dem restlichen Topfinhalt
42 - Joghurt unterheben / Fold in yoghurt

und können anschließend das Gericht auch schon servieren und genießen.
43 - Kiitchouri - Serviert / Served

Die Kombination von Knollensellerie mit Reis, bissfesten Belugalinsen und einer gut aufeinander abgewogenen Auswahl von Gewürzen ergaben ein sehr leckeres und überaus sättigendes Gericht. Der verwendete Karottensaft, der genau wie die Gemüsebrühe komplett in den Reis und die Linsen eingekocht war, gab ihm dabei eine angenehm fruchtige, leicht süßliche Note, die sehr gut mit Kreuzkümmel, Koriander, Kurkuma und Chilis harmonierte. Ich hatte nicht gedacht, dass ein Gericht mit so viel Knollensellerie so lecker sein kann.

44 - Kiitchouri  - Seitenansicht / Side view

Und auch was die Nährwerte angeht kann sich das Gericht sehen lassen, denn die komplette Zubereitung kommt mit 1600kcal aus, also gerade mal 400kcal pro Portion. Und das bei einer so überaus sättigender Zubereitung wie dieser. Ich zumindest habe Fleisch darin nicht vemisst. Ein einfach zuzubereitendes und sehr leckeres Rezept, dass ich vorbehaltlos weiter empfehlen kann.

Guten Appetit


Käsespätzle mit Speck, Lauch, Möhren & Feta – das Rezept

Durch den heutige Feiertag hier in Bayern, es ist Mariä Himmelfahrt, fiel am heutigen Freitag unser Betriebsrestaurant aus, so dass ich mir natürlich eine Alternative überlegen musste. Ich hätte zwar auch noch Fertiggerichte vorrätig gehabt, aber ich entschied mich dennoch dazu mal wieder eine Kleinigkeit zu kochen. Und meine Wahl fiel schließlich auf selbst gemachte Käsespätzle, die ich noch mit etwas Speck, Lauch, Möhren und Feta zu einem sehr leckeren Hauptgericht ergänzte. Das zugehörige Rezept möchte ich nun mit diesen Beitrag einmal kurz in gewohnter Form vorstellen.

Was benötigen wir also für 3-4 Portionen?

Für die Spätzle

320g Weizenmehl (Typ 405)
03 - Zutat Mehl / Ingredient flour

2 Hühnereier (Größe M)
04 - Zutat Eier / Ingredient eggs

190ml Milch
05 - Zutat Milch / Ingredient milk

1 Esslöffel Olivenöl
11 - Zutat Olivenöl / Ingredient olive oil

1 Teelöffel Salz
05 - Zutat Salz / Ingredient salt

Außerdem benötigen wir

1 Stange Lauch (ca. 180-200g)
01 - Zutat Lauch / Ingredient leek

160-170g Möhren
02 - Zutat Möhren / Ingredient carrots

150g Speck
06 - Zutat Speck / Ingredient bacon

200g Saure Sahne (Sauerrahm)
07 - Zutat Saure Sahne / Ingredient sour cream

125g Creme legere mit Kräutern
08 - Zutat Creme legere mit Kräuter / Ingredient creme legere with herbs

100g Emmentaler (gerieben)
09 - Zutat Emmentaler / Ingredient emmentaler cheese

150g Feta
10 - Zutat Feta / Ingredient feta

sowie etwas Salz, Pfeffer und Muskatnuss zum würzen
und etwas Butter oder Butterschmalz zum braten

Beginnen wir nun wie üblich damit, die einzelnen Zutaten vorzubereiten. Dazu schälen wir die Möhren
12 - Möhren schälen / Peel carrots

und schneiden sie in Stifte. Diese sollten nicht zu groß sein, damit sie nach dem anbraten auch durch sind.
13 - Möhren in Stifte schneiden / Mince carrots

Außerdem waschen wir die Stange Lauch
14 - Lauch waschen / Wash leek

und schneiden sie in Ringe, wobei wir größere Ringe am besten noch einmal halbieren.
15 - Lauch in Ringe schneiden / Cut leek in rings

Nachdem wir dann einen großen Topf mit Wasser zum kochen aufgesetzt haben
22 - Topf mit Wasser aufsetzen / Bring water to boil

kümmern wir uns um den Spätzle Teig. Dazu geben wir das Mehl in eine größere Rührschüssel
16 - Mehl in Schüssel geben / Put flour in bowl

geben den Inhalt der beiden Eier hinzu,
17 - Eier addieren / Add eggs

addieren den Esslöffel Olivenöl,
18 - Olivenöl dazu geben / Add olive oil

den Teelöffel Salz
19 - Salz einstreuen / Intersperse salt

sowie die Milch
20 - Milch eingießen / Add milk

und verkneten dann alles zu einem zähen Teig.
21 - Zu Teig verkneten / Knead dought

Inzwischen müsste auch das Wasser kochen, so dass wir es mit einem bis eineinhalb Teelöffel Salz versehen
23 - Wasser salzen / Salt water

und den Spätzleteig mit einem Hobel hinein hobeln können. Wer keinen solchen Hobel hat, kann den Teig auch flach auch einem Brettchen ausrollen und die Spätzle mit einem Messer in schmalen Streifen in das Wasser schneiden.
24 - Spätzle ins Wasser hobeln / Slice spaetzle into water

Die Spätzle lassen wir für einige Minuten im Wasser köcheln, wobei wir sie gelegentlich umrühren damit sie nicht zusammenkleben,
25 - Spätzle köcheln lassen / Let spaetzle simmer

und gießen sie dann in ein Sieb ab, in dem wir sie kurz mit kaltem Wasser abschrecken und dann abtropfen lassen.
26 - Spätzle abgießen &∓ abschrecken / Drain & refresh spaetzle

Nun zerlassen wir etwas Butter oder Butterschmalz in einer größeren Pfanne
27 - Butter zerlassen / Melt butter

und braten den gewürfelten Speck darin an.
28 - Speck anbraten / Roast bacon gently

Dann geben wir die gestifteten Möhren hinzu
29 - Möhren addieren / Add carrots

und braten sie, da sie ja etwas länger brauchen um gar zu werden, schon mal drei bis vier Minuten mit an
30 - Möhren anbraten / Braise carrots lightly

bevor wir dann auch die Lauchringe in die Pfanne geben
31 - Lauch hinzufügen / Add leek

und alles weitere vier bis fünf Minuten bei gelegentlichem rühren andünsten.
32 - Lauch anbraten / Braise leek lightly

In der Zwischenzeit können wir ja schon einmal den Feta in grobe Würfel schneiden.
33 - Feta würfeln / Dice feta

Dann geben wir die inzwischen abgetropften Spätzle mit in die Pfanne,
34 - Spätzle in Pfanne geben / Add spaetzle

vermengen sie gut mit Speck, Möhren und Lauch und braten sie kurz mit an
35 - Vermengen & anbraten / Stir & fry

bevor wir dann den Sauerrahm
36 - Sauerrahm hinzufügen / Add sour cream

sowie die Creme legere mit Kräutern addieren
37 - Creme legere Kräuter addieren / Add creme legere herbs

und alles wieder gründlich mit dem restlichen Pfanneninhalt vermengen.
38 - Gut verrühren / Mix well

Nachdem wir dann alles gut mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss abgeschmeckt haben
39 - Mit Salz, Pfeffer & Muskatnuss abschmecken / Taste with salt pepper & nutmeg

geben wir auch den geriebenen Emmentaler hinzu und lassen ihn schmelzen.
40 - Käse addieren & schmelzen lassen / Add cheese & let it melt

Kurz vor dem Verzehr addieren wir schließlich auch den gewürfelten Feta
41 - Feta hinzufügen / Add feta

und lassen ihn kurz anschmelzen, aber nicht ganz zerfallen
42 - Feta unterheben & anschmelzen lassen / Stir in feta and let it melt a bit

um das Gericht dann sogleich zu servieren und zu genießen.
43 - Speck-Käsespätzle mit Lauch, Möhren & Feta - Serviert / Bacon cheese spaetzle with leek, carrots & feta - Served

Es geht doch wirklich nichts über selbst gemachte Spätzle – vor allem dann nicht wenn man sie mit Speck, Lauch und Möhren, zwei Sorten Käse, Sauerrahm und Creme legere kombiniert und daraus eine so überaus leckere Käsespätzle-Variante kreiert. Dabei war die Menge des würzigen Emmentalers wunderbar auf die restlichen Zutaten abgestimmt, denn sie sorgte zwar dafür dass sich beim Verzehr die Käsefäden vom Teller zur Gabel zogen – so wie es bei Käsespätzle sein soll – aber er erhob sich dabei geschmacklich nicht zu dominant über die anderen Zutaten. Ein wunderbar cremiges und würziges Gericht

44 - Speck-Käsespätzle mit Lauch, Möhren & Feta - Seitenansicht / Bacon cheese spaetzle with leek, carrots & feta - Side view

Ich bereute es etwas, dass ich keine Röstzwiebeln dazu gemacht hatte und auch keine fertigen mehr im Haus hatte, denn die hätten bestimmt wunderbar als Garnitur auf die Käsespätzle gepasst. Alternativ hätte mit Sicherheit auch noch etwas frisch geriebener Parmesan sehr gut gepasst. Aber das hätte die Nährwerte natürlich noch mehr in die Höhe getrieben, die mit ca. 2800kcal für die gesamte Zubereitung sowieso schon recht hoch waren. Immerhin entspricht das 700kcal pro Portion bei vier Portionen. Den höchsten Einzelwert nimmt dabei übrigens das Weizenmehl für die Spätzle mit etwas über 1000kcal ein, aber da kann man wohl nichts weg lassen. Ein besserer Ansatz für die Reduktion der Werte wären hier Emmentaler und Feta, die ja beide mit ca. 45% Fett nicht gerade zu den Leichtgewichten zählen und beide jeweils etwa 350kcal zum Gesamtwert beitragen. Hier könnte man also vielleicht zu Light-Varianten dieser Produkte greifen. An Sauerrahm und Creme legere würde ich aber nichts ändern, denn das könnte auch die Cremigkeit dieses Gerichtes gehen. Also kein leichter Genuss, aber dennoch überaus empfehlenswert – mir hat es auf jeden Fall großartig geschmeckt.

Guten Appetit