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Japanisches Ingwersteak mit Honigkarotten & Reis [17.04.2015]

Einen Moment lang überlegte ich zwar, auch an diesem Freitag mal wieder beim Gebackenen Seelachs mit Remoulade und Kartoffel-Gurkensalat zuzugreifen. Dann aber besann ich mich und reihte mich in die glücklicherweise nur kurze Schlange vor jener Theke ein, an der neben den 3 Stück gefüllte Pfannkuchen mit Quark und Waldbeerenragout aus dem Bereich Tradition der Region heute auch ein Japanisches Ingwersteak mit Honigkarotten und Reis für den Abschnitt Vitality angeboten wurde. Das schien mir genau das richtige für heute zu sein und bot mit gerade mal 418kcal – lt. Speisekarte – auch einen angenehm leichten Genuss. Die Asia-Gerichte wie Gebackene Ananas und Banane oder Nua Pad King – Rindfleisch scharf mit Frühlingszwiebeln, Bambus und Ingwer von der Asia-Thai-Theke kamen heute leider nicht in die nähere Auswahl. Zum Ingwersteak gesellte sich noch ein Becherchen Mousse White Chocolate aus dem heutigen Dessert-Angebot.

Japanese ginger steak with honey carrots & rice / Japanisches Ingwersteak mit Honigkarotten & Reis

Am sehr dünnen, dafür aber auch angenehm groß geratenen gebratenen Schweinesteak mit seinem einigermaßen zarten und saftigen Fleisch war zwar nichts von dem angekündigten Ingwer zu bemerken, dafür fand sich aber in der Sauce in der die Möhren gemeinsam mit grob geschnittenen, milden Zwiebeln angerichtet waren neben dem Honig um so mehr davon. Passte sehr gut sowohl zum Fleisch als auch zu dem leicht klebrigen Reis. Über die Tatsache dass die Möhren meiner Meinung nach ein klein wenig zu weich gekocht erschienen, sehe ich dabei mal großzügig hinweg. Und auch das luftig-lockere, nicht zu süße Mousse mit dem Aroma weißer Schokolade und seiner Garnitur aus Cumquat, Erdbeere, Caramelsauce und Knusperflocken gab mir keinerlei Grund irgendwelche Kritik anzubringen. Somit konnte ich auch heute wieder mal sehr zufrieden mit meinem Mittagsmahl sein.
Beim Gros der anderen Gäste war aber, ganz wie erwartet, natürlich wieder das Seelachsfilet mit Kartoffel-Gurkensalat auf den Tabletts zu sehen, womit der Fisch auch am heutigen Freitag mal wieder Platz eins auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala für sich beanspruchen konnte. Den zweiten Platz belegte das Ingwersteak mit seinen Honigkarotten und um Platz drei lieferten sich die gefüllten Pfannkuchen und die Asia-Gerichte ein enges Kopf-an-Kopf-Rennen, das die Pfannkuchen sehr knapp gewannen und die Asia-Gerichte somit auf den vierten Platz verwiesen.

Mein Abschlußurteil:
Schweinesteak: ++
Honigkarotten: ++
Reis: ++
Mousse Weiße Schokolade: ++

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Cordon Bleu vom Schwein mit Pommes Frites [16.04.2015]

Obwohl heute in unserem Betriebsrestaurant mal wieder das Kichererbsencurry mit Reis bei Vitality angeboten wurde, hatte ich auf etwas anderes Appetit. Und es waren nicht etwa die Allgäuer Käsespätzle mit Röstzwiebeln aus dem Bereich Globetrotter oder die Asia-Thai-Gerichte wie Ko Lo Zai – Gebratenes Gemüse in süß-saurer Sauce nach Peking Art und Moo Pad Takai – Schweinefleisch mit Bambusstreifen, Frühlingszwiebeln und Paprika in Chili-Zitronengrassauce. Viel mehr war mir – nach langer Abstinenz – mal wieder nach einem Schweine Cordon bleu mit Pommes Frites, wie es im Bereich Tradition der Region angeboten wurde. Neben einer großzügigen Portion Ketchup und einer Zitrone ergänzte ich das ganze noch mit einem Schälchen Mischgemüse von der Gemüsetheke und einem Becherchen Latte Macchiato Creme aus dem heutigen Dessert-Angebot.

Cordon bleu & Pommes Frites

Die Pommes Frites erwiesen sich als angenehm frisch und knusprig und waren heute sogar mal mit ausreichend Salz gewürzt. Und auch über die Portionsgröße konnte man hier wirklich nicht meckern. Das Cordon bleu, das aus einem mageren und zarten Schweineschnitzel bestand, dass man mit einer Scheibe Kochschinken und einem geschmacklich nicht wirklich relevanten Käse gefüllt hatte, erwies sich zwar als kein kulinarisches Meisterwerk, war aber soweit in Ordnung dass ich hier auf einen Punktabzug verzichten kann. Nicht so beim Gemüse, das aus runden Pariser Möhren mit roten und grünen Paprikastreifen bestand. Die Möhren waren zwar in Ordnung, aber das Paprika war vollkommen zerkocht und matschig, weswegen ich hier leider keine volle Punktzahl geben kann. Das locker-cremige Dessert mit Latte Macchiato Aroma seiner Garnitur aus Sahne, Schokostreuseln und etwas Obst gab aber keinen Grund zu weiterer Kritik.
Auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala lag heute natürlich auch das Cordon bleu ganz vorne und landete mit deutlichem Vorsprung vor den anderen Angeboten auf dem ersten Platz. Platz zwei belegten die Allgäuer Käsespätzle, die Asia-Gerichte konnten sich den dritten Platz sichern und – mit nur knappen Abstand dahinter – folgte schließlich das vegetarische Kichererbsencurry auf Platz vier.

Mein Abschlußurteil:
Cordon bleu: ++
Pommes Frites: ++
Möhren & Paprikastreifen: +
Latte Macchiato Creme: ++


Gebackene Forelle “Balkan Art” mit Kartoffeln [15.04.2015]

Auch wenn ich ja normalerweise fast jeden Mittwoch zum traditionell angebotenen Fischgericht greife, war ich heute zu Beginn nicht sicher, ob die Gebackene Forelle “Balkan Art” mit Rosmarinkartoffel bei Vitality heute wirklich das richtige ist. Der Fisch sah recht klein aus und ich fürchtete viele Gräten in dem komplett servierten Tier zu finden. Daher sah ich mich zuerst einmal um, was es noch so gab. Die Gerichte an der Wok-Theke wie Asiatisches Gemüse herzhaft gebraten mit Thaicurry in Kokosmilchsauce oder Nua Pad Pram Hoi – Rindfleisch mit Broccoli und Karotten in Austernsauce waren aber schon mal nichts für mich. Und das zusätzliche Angebot Currywurst mit Pommes Frites war mir eindeutig zu kalorienreich. Blieben also noch die Hähnchenbrust aus dem Ofen nach provenzialischer Art mit Schmorgemüse und Reis bei Tradition der Region und die 3 Stück gefüllte Kartoffeltaschen auf Ratatouille mit Quarkdip. Und ich war drauf und dran, bei den Kartoffeltaschen zuzugreifen, die zufälligerweise an der gleichen Theke wie der Fisch ausgegeben wurden. Kurz bevor ich an der Reihe war, wurde schließlich eine neue Schale mit frisch gebackenen Forellen aus der Küche geliefert und ich änderte meine Entscheidung doch noch kurzfristig und griff doch noch zum Fisch. Dazu nahm ich mir noch ein Becherchen Waldbeerenpudding aus dem heutigen Dessert-Angebot.

Trout "balkan style" with potatoes / Forelle "Balkan Art" mit Kartoffeln

Zu meiner Freude erwies sich die ausreichend große Forelle entgegen meiner Befürchtung als fast vollkommen frei von Gräten, denn man hatte – abgesehen vom Kopf und Schwanz – das komplette Rückgrat samt aller Gräten vor der Zubereitung entfernt, so dass ich das mehr als ausreichend vorhandene zarte und saftige Forellenfleisch zusammen mit der leicht knusprig gebackenen Haut ohne Sorgen genießen konnte. Die Kartoffeln waren trotz der paar Bruchstückchen von Rosmarin-Nadeln zwar meiner Meinung nach keine wirklichen Rosmarin-Kartoffeln, sondern eher gewöhnliche Salzkartoffeln, aber sonst gab es auch an ihnen nichts auszusetzen. Nur das Gemüse entsprach nicht ganz dem, was ich unter normalerweise unter “Balkan Art” verstehe. Verglichen mit früheren Versionen wie hier, hier oder hier fehlte die fruchtige und würzige Tomatensauce und die Paprikastreifen, die zumindest eine Andeutung von Balkan-Küche gaben. Viel mehr hatte man normales Mischgemüse aus Erbsen, Mais, grünen Bohnen und Möhren scheinbar mit etwas Curry gewürzt und dabei auch noch viel zu lange gekocht, so dass sie leicht matschig geworden waren. Außerdem sah das Gemüse verdächtig jenem ähnlich, das man als “Schmorgemüse” mit der Hähnchenbrust servierte. Hier hatte unser Betriebsrestaurant heute also leider versagt. Aber man kann eben nicht immer Glück haben. Der cremige und fruchtige Waldbeerenpudding mit zahlreichen Fruchtstückchen wetzte diese Scharte aber wieder etwas aus.
Bei der Allgemeinheit der Gäste lag heute natürlich die Currywurst mit Pommes Frites mit großem Vorsprung auf Platz eins der Allgemeinen Beliebtheitskala. Auf Platz zwei sah ich die Hähnchenbrust, gefolgt, von den Asia-Gerichten auf dem dritten Platz. Platz vier würde ich der Forelle zubilligen, die noch etwas häufiger auf den Tabletts zu sehen waren als die Kartoffeltaschen, die daher auf dem fünften Platz landen.

Mein Abschlußurteil:
Gebackene Forelle: ++
Gemüse: +/-
Kartoffeln: ++
Waldbeerenjoghurt: ++


Kao Pad – Gebratener Reis mit Ei, Gemüse & Sojasauce [14.04.2015]

Am heutigen Dienstag wollte ich nach der Schlemmerei am Wochenende und den Bratwürstchen von gestern mal etwas kürzer treten, daher kamen das Gebratene Schweinesteak mit Champignonrahmsauce und Kroketten bei Tradition der Region ebenso wenig für mich in Frage wie der Rindergulasch mit Spätzle bei Globetrotter. Und der Zucchini-Kartoffelgulasch mit Baguette bei Vitality wurde, ähnlich wie das Chili con Carne, nur in Kinderportionsgröße in einer Mini-Auflaufform serviert und erschien mir auch etwas dünn geraten. Daher entschied ich mich schließlich für das vegetarische Kao Pad – Gebratener Reis mit Ei, Frühlingszwiebeln und Gemüse in Sojasauce, das neben für diesen Wochentag üblichen Pla Pad Ped – Gebackenes Seelachsfilet mit Chili-Bratgemüse an der Asia-Thai-Theke angeboten wurde und welches ich mir mit einem Esslöffel Sambal Olek garnierte. Dazu gesellte sich neben dem üblichen Glückskeks noch ein Becherchen Walnuss-Mousse aus dem dem heutigen Dessert-Angebot.

Kao Pad - Fried rice with egg, vegetables & soy sauce / Gebratener Reis mit Ei, Gemüse & Sojasauce

Zwar entdeckte ich von Frühlingszwiebeln nur wenig im Reis, aber dafür hatte man bei den anderen Gemüsesorten zu einem sehr breiten Spektrum gegriffen. Ich entdeckte Broccoli, Paprika in verschiedenen Farben, Erbsen, Sojasprossen, Möhren, grüne Bohnen und Mais. Hinzu kam eine große Menge an Rührei und alles war mit einem kräftigen, aber nicht übertrieben großen Schuss Sojasauce gewürzt. Die fehlende Schärfe wurde schließlich vom Sambal Olek geliefert. Ein sehr leckeres und vor allem auch angenehm sättigendes Mittagsgericht, an dem es nichts auszusetzen gab. Das luftig-schaumige und nicht zu süße Mousse mit Walnussaroma schloss das Mittagsmahl schließlich sehr lecker ab.
Wie nicht anders zu erwarten, erfreute heute natürlich Schweinesteak mit Kroketten der größten Beliebtheit und konnte sich somit den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala des Tages sichern. Auf Platz zwei folgten die Asia-Gerichte, die sich aber nur knapp gegen den ebenfalls gern gewählten Rindergulasch mit Spätzle durchsetzen konnte, welcher somit auf dem dritten Platz landete. Platz vier belegte schließlich der vegetarische Zucchini-Kartoffelgulasch.

Mein Abschlußurteil:
Kao Pad: ++
Walnuss-Mousse: ++


Nürnberger Rostbratwürste mit Sauerkraut & Kartoffelpüree [13.04.2015]

Nachdem mich weder die Farfalle al peperoni bei Vitality noch die Hähnchenbrust “Hawaii” mit fruchtiger Currysauce und Reis bei Globetrotter sonderlich reizten und auch die Asia-Gerichte wie Chop Suey – Gemischtes Gemüse gebraten In Erdnusssauce nach Shanghai-Art oder Moo Pad Prik Bai Kraprao – Schweinefleisch mit scharfem Basilikum und Thaigemüse in Austernsauce nichts für mich zu sein schien, entschied ich mich recht schnell für die 6 Stück Nürnberger Rostbratwürste mit Sauerkraut, Bratensauce und Kartoffelpüree bei Tradition der Region. Dazu gesellte sich noch ein Becherchen Milchreis mit roter Grütze aus dem heutigen Dessert-Angebot.

Fried sausages with gravy, sauerkraut & mashed potatoes / Nürnberger Rostbratwürste mit Bratensauce, Sauerkraut & Kartoffelpüree

Die genau abgezählten sechs kleinen Rostbratwürste nach Nürnberger Art waren was Konsistenz, Würze und Menge anging schon mal absolut in Ordnung und auch an der dunklen, kräftigen Bratensauce gab es nichts auszusetzen. Das Sauerkraut schließlich war zwar fast schon etwas zu sauer geraten, aber darüber kann ich gerade noch so hinweg sehen. Nur beim Kartoffelpüree kann ich keine volle Punktzahl geben, denn es war mal wieder viel zu dünn geraten und mit größter Wahrscheinlichkeit mit Pulver angerührt. Der Milchreis samt seiner rotern, mit zahlreichen Kirschen und Johannisbeeren versehenen roten Grütze gab aber wieder keinerlei Grund zu irgend einer Kritik. Nichts besonderes, sondern eine häufig servierte Standard-Mahlzeit, aber es war aus meiner Sicht nun mal die beste Alternative.
Der gleichen Meinung schien auch ein großer Teil der anderen Gäste gewesen zu sein, denn ich sah die Nürnberger Rostbratwürste heute mit kleinem, aber klar erkennbaren Vorsprung vor allen anderen Angeboten am häufigsten auf den Tabletts. Auf dem zweiten Platz folgte die Hähnchenbrust “Hawaii”, die sich aber nur mit einem hauchdünnen Vorsprung gegen die heute ebenfalls gern gewählten Asia-Gerichte durchsetzen konnten. Auf einem guten, aber dennoch vierten Platz landeten schließlich die vegetarischen Farfalle al peperoni.

Mein Abschlußurteil:
Nürnberger Rostbratwürste: ++
Bratensauce: ++
Sauerkraut: ++
Kartoffelpüree: +
Milchreis mit roter Grütze: ++