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Chicken Jalapeño BBQ Pizza – das Rezept

Da ich gegrillte Hähnchenbrust vorrätig hatte, die bald ihr Mindesthaltbarkeitsdatum erreichen würde, entschied ich mich heute dazu mal eine Chicken BBQ Pizza zuzubereiten. Bei der weiteren Durchsicht meiner Vorräte stellte ich des weiteren fest, dass ich aktuell drei verschiedene Sorten BBQ-Sauce im Haus hatte und keine davon mein unmittelbarer Favorit war. Da das eigentliche Rezept recht simpel erschien, kam ich auf die Idee einfach alle drei Saucen auf der Pizza auszuprobieren und dabei zu vergleichen. Ich verwendete also Bull’s Eye Hot Chipotle Style BBQ Sauce, Heinz BBQ Sauce und Bull’s Eye Honey BBQ Sauce, die in ihren 220g Flaschen preislich jeweils bei etwa 1,69 Euro liegen. Außerdem kamen noch ein paar eingelegte Jalapeño-Scheiben mit auf den Belag. Das Ergebnis waren drei leckere Chicken Jalapeño BBQ Variationen in einer Pizza und ich möchte natürlich nicht versäumen, das Rezept hier einmal in gewohnter Form vorzustellen.

Was benötigen wir also für ein Blech (3-4 Portionen) ?

300g gegrilltes Hähnchenbrustfilet
01 - Zutat gegrilltes Hähnchenfilet / Ingredient grilled chicken filet

1 kleine rote Zwiebel
02 - Zutat rote Zwiebel / Ingredient red onion

BBQ-Sauce nach Wahl
03 - Zutat BBQ-Sauce / Ingredient BBQ sauce

20-24 Scheiben eingelegte Jalapeños
04 - Zutat Jalapeños / Ingredient jalapeños

1 Rolle Pizzateig
05 - Zutat Pizzateig / Ingredient pizza dough

120-150g geriebener Käse (z.B. Mozzarella & Cheddar)
06 - Zutat geriebener Käse / Ingredient grated cheese

sowie evtl. etwas Koriander oder Petersilie zum garnieren

Beginnen wir damit die rote Zwiebel zu schälen und in Spalten zu schneiden
07 - Zwiebel in Spalten schneiden / Cut onion in half rings

sowie die gegrillte Hähnchenbrust fein zu würfeln.
08 - Hähnchen würfeln / Dice chicken

Nachdem wir begonnen haben, den Ofen auf 220 Grad vorzuheizen, teilen wir die gewürfelte Hähnchenbrust in drei gleich große Portionen zu jeweils 100g auf – ich versah die Schüssel zusätzlich mit kleinen Schildchen damit es nicht zu Verwechslungen kam –
09 - Gewürfelte Hähnchenbrust aufteilen / Divide diced chicken

geben jeweils zwei bis zweieinhalb Esslöffel der jeweiligen BBQ-Sauce zu den Hähnchenbrust-Würfeln
10 - BBQ-Sauce zu Hähnchenbrust geben / Add BBQ sauce to chicken

und vermischen Sauce und Hähnchenwürfel dann gründlich miteinander, um sie anschließend erst einmal bei Seite zu stellen und etwas durchziehen zu lassen.
11 - BBQ-Sauce mit Hähnchenbrust vermengen / Mix BBQ sauce with chicken dices

Anschließend teilen wir den Pizzateig in drei etwa gleich große Bereiche auf – ich drückte den Teig dazu etwas mit dem Messerrücken ein – wobei wir den Randbereichen etwas mehr Raum geben sollten, da sich dort nicht die volle Fläche nutzen lässt,
12 - Pizzateig abmessen / Measure pizza dough

und bestreichen jeden der Bereiche mit etwas von der jeweiligen BBQ-Sauce.
13 - Pizzateig mit BBQ-Sauce bestreichen / Spread pizza dough with BBQ sauce

Das Ganze bestreuen wir dann mit geriebenen Mozzarella,
14 - Mit Mozzarella bestreuen / Dredge with mozzarella

verteilen darauf die jeweils mit der zugehörigen Sauce marinierten Hähnchenbrustwürfel,
15 - Hähnchenbrustwürfel auftragen / Add diced chicken

verteilen darüber die Zwiebelringe und die Jalapeños
16 - Zwiebel & Jalapeños addieren / Add onion & jalapeños

und bestreuen alles mit mehr Käse, wobei ich eine Mischung aus Mozzarella und Cheddar verwendete.
17 - Mit weiterem Käse bestreuen / Dredge with more cheese

Das Blech mit der so vorbereiteten Pizza schieben wir dann für 12-15 Minuten auf der mittleren Schiene in den Ofen.
18 - Im Ofen backen / Bake in oven

In der Zwischenzeit können wir – falls gewünscht – Petersilie oder Koriander für die Garnitur waschen und fein zerkleinern.
19 - Petersilie zerkleinern / Mince parsley

Die fertig gebackene Pizza entnehmen wir schließlich aus dem Ofen, lassen sie für 4-5 Minuten ruhen
20 - Chicken Jalapeño BBQ Pizza - Fertig gebacken / Finished baking

bevor wir sie mit einem Messer oder Pizzaschneider in portionsgerechte Stücke zerteilen
21 - Pizza zerteilen / Divide pizza

und anschließend – mit Petersilie oder Koriander garniert – servieren und genießen können.
22 - Chicken Jalapeño BBQ Pizza - Serviert / Served

Die Jalapeños an sich gaben der Pizza zwar an sich schon eine gewisse pikante Note, aber in Kombination mit der Chipotle BBQ Sauce von bull’s Eye in der ganz linken Variante meiner Chicken BBQ Pizza addierte sich die Schärfe fast schon bis zu einem Maß, das selbst für mich fast schon grenzwertig war – aber eben nur fast. Sehr lecker, vor allem in Kombination mit dem zarten Hähnchenbrustfilet, den Zwiebeln und natürlich dem Käse. Die mittlere Variante mit der Heinz BBQ-Sauce konnte man als gutes Mittelmaß bezeichnen, denn die Sauce besaß einen angenehm rauchigen, mäßig süßes Aroma, das ebenfalls sehr gut mit den restlichen Zutaten sowie der Schärfe der Jalapeños harmonierte. Die ganz rechte Variante mit der Honey BBQ Sauce von Bull’s Eye besaß wiederum einen deutlich süßeres Aroma, aber trotzdem ebenfalls das rauchige Aroma einer guten BBQ-Sauce. Alle drei Saucen hatten somit ihre gewissen Vorzüge und einen klaren Favoriten konnte ich leider nicht ausmachen. Für eine massenkompatible Pizza würde ich aber wahrscheinlich zur Heinz BBQ Sauce greifen, die übrigens als einzige über kleine Zwiebelstückchen in der Sauce verfügte. Aber das muss nichts bedeuten und kann genauso gut einfach ein Mittel fürs Marketing sein – hier ist ja nur die Frage wie stark man die BBQ-Sauce nach der Zubereitung püriert. Mir haben auf jeden Fall alle drei Pizza-Varianten auf ihre Art gut geschmeckt – es kann also nie schaden mehr als eine BBQ-Sauce vorrätig zu haben. 😉

23 - Chicken Jalapeño BBQ Pizza - Seitenansicht / Side view

24 - Chicken Jalapeño BBQ Pizza - CloseUp

Guten Appetit

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Gebackene Scholle mit Remoulade & Rosmarinkartoffeln [13.07.2018]

Eigentlich freute ich mich heute auf dem Weg in den Speiseraum unseres Betriebsrestaurants auf einen In Olivenöl gebratener Bonito auf mediteranem Gemüse, Rosamarinkartoffeln und Kräuterdip, der laut Speisekarte im Intranet im Bereich Vitality angeboten werden sollte. Doch aufgrund äußerer Umstände, auf die ich keinerlei Einfluss besaß, waren wir erst um 12:30 Uhr zum Essen aufgebrochen und als wir ankamen musste ich mit großer Enttäuschung feststellen, dass der Bonito inzwischen leider aus war. Sehr schade, denn ich hätte diesen Fisch aus der Familie der Makrelen und Thunfische gerne mal probiert. Ersatzweise hatte man nun gebackene Scholle auf die Speisekarte gesetzt, die man wahlweise mit Rosmarinkartoffeln oder Kartoffelsalat serviert bekam. Außerdem gab es noch Milchreis mit Waldbeeren und Zimt-Zucker bei Tradition der Region, ein Gebackenes Putenschnitzel mit Preiselbeeren und Kartoffelsalat im Abschnitt Globetrotter sowie Gebratene Mienudeln mit asiatischem Gemüse, Kokosmilch und rotem Curry oder San Sei Chop Suey – verschiedene Fleischsorten mit Gemüse in Spezial Sauce an der Asia-Wok-Theke. Aber da ich mich innerlich bereits auf Fisch eingestellt hatte, griff ich zur Gebackenen Scholle mit Remoulade und Rosmarinkartoffeln, die ich mir natürlich noch mit einer Zitronenecke garnierte. Außerdem gönnte ich mir noch ein Schälchen Krautsalat, der bei mir ja zu fast jedem Hauptgericht geht.

Baked plaice with remoulade & rosemary potatoes / Gebackene Scholle mit Remoulade & Rosmarinkartoffeln

Die Rosmarinkartoffeln, die wohl noch vom Bonito übrig gewesen waren, erwiesen sich heute als besonders gut gelungen, sie waren fest, besaßen durch das zusätzliche anbraten leckere Röstaromen und zusätzlich eine angenehme Rosmarinnote, die durch das mit-abraten frischer Rosmarinzweige verursacht worden war. Und auch an der Scholle selbst gab es nichts relevantes auszusetzen. Die dünnen Ränder des panierten Fischfilets waren mal wieder etwas knuspriger als man es sich vielleicht wünscht, aber der Rest erwies sich als angenehm zart, saftig und natürlich frei von Gräten. Garniert mit dem Saft der Zitronenecke und der sehr großzügig aufgebrachten Remoulade eine akzeptable Alternative zum Bonito. Und auch der knackige und leicht säuerliche Krautsalat passte gut in die geschmackliche Gesamtkomposition.
Leider waren heute aufgrund unseres späten Erscheinens und dem bevorstehenden Wochenende so wenig Gäste im Betriebsrestaurant, dass es kaum möglich war eine vollständige Beliebtheitsskala aufzustellen. Zumal das wichtigste Gericht, der Bonito, ja inzwischen aus war. Ich sah zwar besonders viele Teller mit Fisch, sprich der Scholle, so dass ich hier wohl einen ersten Platz vergeben kann, aber beim Rest muss ich heute mal passen.

Mein Abschlußurteil:
Scholle: ++
Remoulade: ++
Rosmarinkartoffeln: ++
Krautslaat: ++


Gratiniertes Rinderhacksteak mit BBQ-Sauce und Country Potatoes [12.07.2018]

Ich muss wirklich ein wenig an meiner Zurückhaltung was das Essen angeht arbeiten, denn eigentlich wollte ich ursprünglich die Gebackenen Polentaschnitten mit Ratatouille und Quarkdip aus dem Abschnitt Vitality auf der Speisekarte unseres Betriebsrestaurants wählen. Doch als ich das wunderbar saftige Rinderhacksteak mit Tomate und Speck gratiniert, dazu BBQSauce und Country Potatoes bei Globetrotter sah, entschied ich mich doch noch ganz spontan um und griff zu diesem Gericht – auch wenn es nach der gestrigen Currywurst eine weitere Kalorienbombe zu sein drohte. Da wäre ich sogar mit dem Paprikagulasch vom Schwein mit Butternudeln bei Tradition der Region oder den Asia-Wok-Gerichten wie Gebackene Ananas und Banane mit Honig und Gebratene Ente mit verschiedenem Gemüse in Austernsauce besser weg gekommen. Das mit der Ente hatte ich übrigens zu spät entdeckt, als ich das Rinderhacksteak bereits auf dem Tablett hatte, denn sonst hätte ich vielleicht sogar dort bei der Ente an der Wok-Theke zugegriffen. Aber dazu war es nun leider zu spät – denn zurückgeben konnte ich das Rinderhacksteak ja schlecht. An der Salat- oder Gemüsetheke entdeckte ich anschließend leider nichts passendes als Beilage, also blieb es nur beim Hacksteak.

Gratinated salisbury steak with BBQ sauce & potato wedges / Gratiniertes Rinderhacksteak mit BBQ-Sauce und Country Potatoes

Leider bestätigte sich das, was ich beim servieren bereits an den Country Potatoes meinte gesehen zu haben: Sie waren leicht übersalzen, dafür aber wunderbar knusprig, heiß und scheinbar gerade frisch aus der Küche gekommen, was die etwas höhere Salzmenge zumindest etwas kompensierte. Das Highlight war aber eindeutig das wunderbar saftige, lockere und würzige Rinderhacksteak mit seiner Garnitur aus einem Speckstreifen.

Salisbury steak - Lateral cut / RInderhacksteak - Querschnitt

Gemeinsam mit der würzigen und leicht rauchigen BBQ-Sauce, die in gerade ausreichender Menge als Grundlage auf den Teller aufgebracht worden war und wunderbar sowohl zum Hacksteak als auch zu den Country Potatoes passte. Ich war sehr zufrieden – auch wenn das definitiv kein leichter Genuss war.
Leider war ich heute etwas später als sonst dran, als ich essen ging, daher waren nicht mehr ganz so viel Gäste anwesend wie sonst. Dennoch erschien eindeutig das Rinderhacksteak heute das beliebteste der Gerichte gewesen zu sein und konnte sich somit Platz eins auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala sichern. Auf em zweiten Platz sah ich den Paprika-Gulasch, aber mit nur hauchdünnem Vorsprung vor den Asia-Gerichten. Auf Platz vier folgte schließlich die vegetarischen Polentaschnitten.

Mein Abschlußurteil:
Rinderhacksteak: ++
BBQ-Sauce: ++
Country Potatoes: +


Rote Currywurst mit Pommes Frites [11.07.2018]

Auch am heutigen Mittwoch war das Angebot mal wieder nur durchschnittlich und ohne Überraschungen – aber das hieß nicht dass es schlecht sein musste. Die Spinat- Ricottatortellini mit Käsecremesauce und Tomatenwürfeln bei Globetrotter boten dem Pasta-Fan etwas passendes, die Spanische Paella mit Fisch, Meeresfrüchten und Huhn bei Vitality war etwas für Freunde von Fisch und südländischer Küche und Gebratene Mie-Nudeln mit verschiedenem Asia-Gemüse in Hoi-Sin-Sauce oder Rindfleisch mit Broccoli und Karotten in Austernsauce deckten auch die nachfrage nach asiatischer Küche ab. Mir selbst war aber mehr nach etwas typisch Deutschem: der Currywurst (rot oder weiß) mit Pommes Frites, die heute bei Tradition der Region angeboten wurde. Dabei entschied ich mich für die rote Variante, von der ich das letzte Stück in der aktuellen Ladung ergattern konnte – aber Nachschub aus der Küche war bestimmt schon unterwegs. Die warme Currysauce garnierte ich mir noch nach eigenem Gutdünken mit Currypulver aus dem bereitstehenden Streuer und auf den Pommes Frites durfte Ketchup natürlich nicht fehlen.

Curried sausage & french fries / Currywurst & Pommes Frites

Die Pommes waren schon mal nicht so der Renner, denn sie waren leider mal wieder etwas labbrig und hätten eindeutig noch etwas länger gebacken bzw. frittiert werden können. Aber das scheint ja immer etwas von der Tageslaune des Küchenpersonals abzuhängen, aber in letzter Zeit waren sie bereits öfters etwas zu kurz erhitzt. Sie waren essbar und soweit in Ordnung, aber eben nach meinem Geschmack etwas zu weich für wirklich gut Pommes. Und auch an der Wurst gab es etwas auszusetzen, denn sie war nur noch etwas mehr als lauwarm – aber damit hätte ich rechnen müssen, wenn ich das letzte Stück von einem großen Blech bekomme. Geschmacklich war sie aber in Ordnung, locker, würzig und in Kombination mit der noch mehr als ausreichend heißen, mit Zwiebeln versetzten Curry-Tomatensauce eine einfache, aber schmackhafte Fleischbeilage. Auch wenn man von ihrer rötlichen äußeren Farbe im Inneren nicht mehr viel sah.

Red curries sausage - Lateral cut / Rote Currywurst - Querschnitt

Nicht die beste Currywurst, die ich hier verzehrt hatte, aber sie war mit kleinen Makeln dennoch ein gutes Mittagsgericht.
Dennoch war die Currywurst, nach zwei eher ausgewogenen Tagen, das erste Mal diese Woche mit großem Vorsprung vor allen anderen Angeboten ein klarer Favorit für Platz eins auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala. Auf dem zweiten Platz sah ich die spinat-Ricotta-Tortellini, gefolgte von der Paella auf Platz drei und knapp dahinter den Asia-Gerichten auf einem guten vierten Platz.

Mein Abschlußurteil:
Rote Wurst: ++
Currysauce: ++
Pommes Frites: +


Hähnchen Biryani [20.07.2018]

Heute brauchte ich mal wieder keinerlei Bedenkzeit, denn als ich sah dass im Abschnitt Globetrotter heute mal wieder das von mir so geschätzte Hähnchen Biryani – Gebratener Jasminreis mit Mandeln, Cashewkernen und Kokosflocken, dazu gebackenes Hähnchen auf der Speisekarte stand, nahm ich nur noch am Rande zur Kenntnis dass außerdem bei Tradtion der Region Tiroler Gröstl mit Bratensauce und Spiegelei, bei Vitality Safranbandnudeln mit Meerrettichspinat und an der Asia-Wok-Theke Gebratener Eierreis und frischem Gemüse oder Gebackener Seelachs
mit Thaigemüse in Hoi-Sin-Sauce
angeboten wurde. Gut, das Gröstl sah, trotz meiner bisher eher schlechten Erfahrungen gar nicht mal schlecht aus und der Seelachs an Wok-Theke kam heute mit wirklich riesigen Fischfilets daher, aber es gut nun mal nichts über das Biryani. Allerdings befürchtete ich als ich an der Theke anstand, dass ich nur noch Reste der Hähnchenteile bekommen würde, denn die Schale damit war fast leer und nur noch mit Kleinteilen bestückt, doch gerade als ich an die Reihe kam, kam auch frischer Nachschub aus der Küche und ich erhielt als erster von dieser Ladung gebackener Hähnchenteile.

Chicken Biryani

Und meine Erwartungen wurde auch heute nicht enttäuscht. Der mit Cashewkernen und etwas Kokosflocken versetzte, leicht gewürzte Reis war eine sehr gelungene Sättigungsbeilage. Dazu die grüne Sauce erwies, die sich als leicht fruchtig und angenehm pikant erwies und last but not least natürlich die angenehm großen, knusprig gebackenen und äußerst großzügig auf den Teller aufgebrachten Hähnchenteile mit dünnen Panade und dem zarten und saftigen Fleisch im Inneren, die wunderbar mit Sauce und Reis harmonierten. Ob ein indischer Koch das als Biryani identifizieren würde sei mal so dahin gestellt – der Begriff bedeutet so viel wie gebraten und bezeichnet den angebratenen Reis, der mit zahlreichen Gewürzen und normalerweise auch Gemüse versehen wird – aber mir schmeckt diese Zubereitung nun mal immer wieder vorzüglich, natürlich abgesehen von den wenigen Malen in der Vergangenheit bei denen es ein wenig misslungen war. Aber das traf für dieses Hähnchen-Biryani absolut nicht zu, ich war sehr zufrieden mit meiner Wahl.
Wie auch gestern bereits war auch heute der Geschmack der Gäste mal wieder sehr breit gefächert und das erschwerte die Aufstellung einer klaren Allgemeinen Beliebtheitsskala. Dennoch meinte ich, dass ich das Biryani etwas häufiger auf den Tabletts sah als die anderen Gerichte, womit ihm der erste Platz gebührte. Platz zwei gebe ich den Asia-Gerichten, die aber wieder nur knapp vor den Safranbandnudeln mit Meerrettichspinat auf dem dritten Platz lagen. Und auch das Geröstl lag wieder nur knapp hinter den Nudeln und erlangte somit einen sehr guten vierten Platz.

Mein Abschlußurteil:
Gebackenes Hähnchen: ++
Grüne Sauce: ++
Gewürzreis: ++