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Rinderhacksteak mit Ratatouille & Röstinchen [24.04.2014]

Nachdem mich das Linsenchili mit Roggenbaguette bei Vitality visuell nicht ansprach und ich auch keine Lust auf Asia-Gerichte wie Tahoo Tod – Tofu gebacken auf Bratgemüse mit Koriandersauce, Ko Lo Kai – Putenfleisch gebraten mit verschiedenen Gemüse und Ananas in süß-saurer Sauce oder Gebackenes Fischfilet in Chili-Ingwer-Sauce verspürte, blieben noch der Abgebräunte Leberkäs mit Spiegelei und Kartoffelsalat bei Tradition der Region und das Rinderhacksteak mit Ratatouille und Röstinchen bei Globetrotter, um eine Auswahl für das heutige Mittagsgericht zu treffen. Nach kurzem Abwägen entschied ich mich schließlich für das Rinderhacksteak, auch wenn das Ratatouille im ersten Moment an das Balkangemüse von gestern erinnerte. Und obwohl diese Entscheidung was die Nährwerte anging nicht gerade optimal erschien, ergänzte ich das Hauptgericht noch durch ein Becherchen Tiramisu-Creme aus dem heutigen Dessert-Angebot.

Rinderhacksteak mit Ratatouille & Röstinchen / Beef salisbury steak with ratatouille &  potato thalers

Natürlich handelte es sich bei dem Ratatouille nicht etwa um Resteverwertung von gestern, sondern um eine eigenständige Zubereitung, welche sich mit ihren zahlreichen Gemüsestücken von Zucchini, Möhren, Paprika, Erbsen, Tomaten, Zwiebeln und Paprika in einer fruchtigen Tomatensauce als sehr geschmacklich gelungen erwies. Dazu gab es – genau abgezählt – drei außen schön knusprige und innen noch etwas weiche Rösti-Taler als Sättigungsbeilage sowie das mehr als ausreichend große, saftige und gut gewürzte Rinderhacksteak. Gut, man sah dem Stück gebratenem Rinderhackfleischs allein an seiner sehr einheitlichen Form schon an, dass es sich hier vermutlich um industriell vorgefertigte Ware handelte, aber sie war zumindest was meinen Geschmack anging von ausreichend guter Qualität. Selbst über die Tatsache dass das Hacksteak bereits ganz leicht abgekühlt war sehe ich mal großzügig hinweg. Und nicht nur am Hauptgericht gab es nichts auszusetzen, auch am kleinen Becher schaumig-lockerer Tiramisu-Creme mit seiner Garnitur aus einem Stück Löffelbiskuit, etwas Mousse Schokolade und einer Traube fand ich nichts zu meckern. Ich war sehr zufrieden mit meiner Entscheidung.
Bei den anderen Gästen schien aber der abgebräunte Leberkäse mit Spiegelei sich einer ein wenig höheren Beliebtheit als das Rinderhacksteak zu erfreuen, weswegen ich ihm den ersten Platz auf der heutigen Allgemeinen Beliebtheitsskala zubilligen muss. Das Hacksteak mit Ratatouille folgte aber kurz dahinter auf Platz zwei, die Asia-Gerichte kamen auf dem dritten Platz und das Linsenchili belegte Platz vier, auch wenn es für ein vegetarisches Gericht häufiger gewählt worden war, als ich zuerst vermutet hatte.

Mein Abschlußurteil:
Rinderhacksteak: ++
Ratatouille: ++
Röstinchen: ++
Tiramisu-Creme: ++

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Gebackene Forelle auf Balkan Art mit Rosmarinkartoffeln [23.04.2014]

Auch am heutigen Mittwoch sahen sowohl die Gerichte an der Wok-Theke wie Bami Goreng – Gebratene Nudeln mit verschiedenem Gemüse in Currysauce und Gaeng Ped Gai – Hühnerfleisch gebraten mit verschiedenem Gemüse in Massaman-Sauce als auch die Allgäuer Käsespätzle mit Röstzwiebeln bei Tradition der Region und das Schweinsteak “Tessin” mit Schinken und Käse gratiniert, dazu Bratensauce und Bratkartoffeln bei Globetrotter recht verlockend aus, aber ich wollte auch heute nur ungern von meiner lieb gewonnenen Fisch-Tradition am Mittwoch abweichen und griff daher zur Gebackenen Forelle auf Balkan Art mit Rosmarinkartoffeln, die in der Sektion Vitality auf der Speisekarte zu finden war. Dazu gab es frische Zitronen-Spalten zum garnieren des Fischs. Und bei 502kcal für das Hauptgericht war meiner Meinung nach auch noch der kleine Becher Aprikosenpudding aus dem heutigen Dessert-Angebot vertretbar.

Gebackene Forelle auf Balkan Art mit Rosmarinkartoffeln / Baked trout balkan style with rosemary potatoes

Wie so häufig zuvor hatte man auch dieses Mal das Tier im Ganzen mit Haut, Kopf und Schwanz gebraten, dabei allerdings das Rückgrat und die größeren Gräten alle entfernt. Ganz ohne Gräten kam das Tier dennoch nicht daher, aber die Ausbeute an verwertbarem Fleisch war mehr als ausreichend und die Qualität gut genug, dass ich hier keinen Punktabzug zu geben gedenke. Anders bei der Balkan-Gemüsebeilage aus Möhren, Erbsen, Mais, grünen Bohnen, Paprika und einer Tomatensauce, die einfach viel zu süß geraten war. Keine Ahnung was man hier als Tomatensauce verwendet hatte, aber mein Geschmack war es nicht so ganz. Zum Glück waren die kleinen, in ihrer Schale gekochten Kartoffeln mit ganz leichten Rosmarinaroma – ein Stückchen Rosmarinzweig fand ich ebenfalls im Gericht – besser als sie im ersten Moment aussahen: Gut durchgekocht, aber nicht matschig wie ich es bei dieser Art von Beilage auch schon erlebt hatte. Insgesamt ein schmackhaftes und sättigendes Gericht, wenn auch mit kleinen Schwächen. Am cremigen, mit einigen Fruchtstücken versehenen Aprikosenpudding gab es ebenfalls nichts auszusetzen.
Auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala des heutigen Tages lieferten sich heute das Schweinesteak “Tessin” und die Allgäuer Käsespätzle ein enges Kopf an Kopf Rennen um den ersten Platz. Letztlich konnte sich meiner Meinung nach das Schweinesteak durchsetzen und die Spätzle auf den zweiten Platz verweisen. Den dritten Platz belegten die Asia-Gerichte und auf einem guten Platz vier folgte schließlich die Balkan-Forelle.

Mein Abschlußurteil:
Gebackene Forelle: ++
Balkan-Gemüse: +
Rosmarin-Kartoffeln: ++
Aprikosen-Pudding: ++


Gebratene Pute in Erdnuss-Sauce [22.04.2014]

Nach langer Abstinenz entschied ich mich heute mal wieder an der Asia-Thai-Theke zuzuschlagen, wo ich zwischen Kalon Tzau Min – Gebratene Chinanudeln mit Eiern und Gemüse nach Canton-Art, einer Zubereitung von Gebratener Pute mit verschiedenem Gemüse in Erdnußsauce und Gebratenen Schweinefleischstreifen mit verschiedenem Gemüse und Ananas in süß-saurer Sauce wählen konnte. Denn die Gnocchi mit Austernpilzen, Egerlingen, Spinat und feinem Walnussöl bei Vitality sahen etwas trocken aus, die Nürnberger Rostbratwürste mit Sauerkraut und Kartoffelpüree bei Tradition der Region kamen nur bedingt in Frage, da ich ja bereits am Sonntag und Montag Bratwurst gegessen hatte und die Spaghetti al’ arrabiatta mit Parmesan bei Globetrotter sahen mir etwas zu sehr nach Kantine aus. Als griff ich bei der Pute in Erdnusssauce zu, die ich mir wie üblich mit einem Schälchen Reis als Sättigungsbeilage ergänzte. Glückskekse gab es heute leider keine, aber damit kann ich denk ich mal leben. ;-)

Pute in Erdnuss-Sauce / Turkey in peanut sauce

Gemeinsam mit zahlreichen, angenehm zarten und saftigen Stückchen gebratener Putenbrust fanden sich in einer fruchtig-würzigen und gleichzeitig angenehm scharfen Erdnuss-Sauce wie üblich eine bunte Zusammenstellung verschiedener Gemüsesorten wie Blumenkohl, Broccoli, Lauch, Mangold, Möhren, Paprika, Weißkohl und Stangensellerie. Dabei waren so gut wie alle Gemüsesorten mal wieder schön knackig angebraten, so wie es sein sollte. Gemeinsam mit dem klebrigen Reis, den ich mir wie üblich mit einem Esslöffel süß-scharfer Chilisauce garniert hatte auch dieses Mal wieder ein sehr gelungenes Mittagsgericht. Ich war sehr zufrieden.
Auf der heutigen Allgemeinen Beliebtheitsskala, die ich wie üblich durch die Beobachtung der Tabletts der anderen Gäste aufstellte, lagen heute drei der vier Angebote ziemlich eng beieinander. Dennoch meine ich, dass die Bratwürste sich mit kleinem Vorsprung den ersten Platz sichern konnten und die Spaghetti al arrabbiata auf Platz zwei verwiesen, eng gefolgt von den Asia-Gerichten auf Platz drei. Für ein vegetarisches Gericht war zwar auch relativ häufig zu den Gnocchi mit Pilzen und Spinat gegriffen worden, aber für mehr als Platz vier reichte es auch heute nicht.

Mein Abschlußurteil:
Pute in Erdnuss-Sauce: ++
Reis: ++


Berner Würstchen, Kartoffelsalat & Brötchen [21.04.2014]

Berner Würstchen, Bratwurst, Kartoffelsalat & Brötchen / Fried sausages, potato salad & bun

Am heutigen Ostermontag mussten erst mal die Reste des gestrigen Ostergrillens verbraucht werden, daher begnügte ich mich mal mit etwas Kartoffelsalat, verbliebenen Bratwürstchen, einem aufgetoasteten Brötchen mit Knoblauch- und Kräuterbutter und schließlich einem Berner Würstchen. Bei letzterem handelt es sich im Grunde genommen um eine mit Bacon umwickelte Käse-Bockwurst, was ich so zuvor noch nie probiert hatte. Kalte Käse-Bockwürste fand ich bisher ja nicht so besonders lecker – wobei das natürlich Geschmackssache ist – aber in heiß handelt es sich um eine wirklich leckere Alternative zur gewöhnlichen Bratwurst.


Oster-Grillen 2014

Diesen Ostersonntag hatten wir uns dazu entschieden, mal zu grillen – das Wetter war einfach zu schön um die Gelegenheit nicht zu nutzen. Dazu hatten wir bereits am Vormittag einen schönen Kartoffelsalat aus gekochten Kartoffeln, Eiern, Speck, Gewürzgurken, leichten Miracel Whip und einigen Gewürzen vorbereitet. Dazu gab es noch Brötchen, gebackenes Kräuterbaguette und natürlich Bratwürstchen und Steaks vom Holzkohlegrill. Bei teilweise über 20 Grad Außentemperaturen und blauem Himmel war das einfach die bessere Variante zur Indoor-Ostertafel.

Bratwurst mit Kartoffelsalat / Fried sausage with potato salad

Steak mit Kräuterbutter & Kartoffelsalat / Steak with herb butter & potato salad

Ganz früher habe ich ja gar keinen Kartoffelsalat gemocht, etwas später konnte dann auch ich mich für die bayrische Variante mit Essig und Öl erwärmen und inzwischen habe ich glücklicherweise alle Vorbehalte bezüglich dieser Salatzubereitung ablegen können, wobei ich die Varianten mit leichter Mayonaise allerdings bevorzuge.
Zwar kein leichter Genuss, soviel steht fest, aber auch das gönne ich mir über Ostern einfach mal. ;-)