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Kabeljau mit Kürbishaube – das Rezept

Die Kürbis-Saison ist mal wieder im vollen Gange und da wollte ich es natürlich auch dieses Jahr nicht versäumen, das eine oder andere Gericht mit diesem ursprünglich aus Amerika stammenden Gemüse zuzubereiten. Nach Gerichten wie Kürbis-Lachs-Lasagne, einer Kürbis-Möhren-Suppe mit Cheddar-Käse und Kürbiskernen oder Chili con Kürbis wollte ich heute mal wieder ein Fisch-Rezept ausprobieren und kombinierte frischen Kabeljau mit einer Kürbishaube, dazu gab es leckere Butterreis und als Gemüsebeilage eine Portion Erbsen, die ich ebenfalls mit Butter verfeinerte. Das Ergebnis war mal wieder ein überaus gelungenes Gericht, dass ich mit diesem Beitrag nun einmal kurz in gewohnter Form vorstellen möchte.

Was benötigen wir also für 2-3 Portionen?

300g Kürbis
(Ich griff zu Muskatnuss-Kürbis, aber Butternut oder Hokkaido sollte auch gehen)
01 - Zutat Kürbis / Ingredient pumpkin

550-600g Kabeljau-Filet
02 - Zutat Kabeljau-Filet / Ingredient codfish filet

3-4 Stiele Dill
03 - Zutat Dill / Ingredient dill

1 größere Zwiebel (ca. 80-90g)
04 - Zutat größere Zwiebel / Ingredient bigger onion

50g Semmelbrösel
05 - Zutat Semmelbrösel / Ingredient bread crumbs

100g Creme legere
06 - Zutat Creme legere / Ingredient creme legere

2 Esslöffel Olivenöl
10 - Zutat Olivenöl / Ingredient olive oil

etwas Zitronensaft
07 - Zutat Zitronensaft / Ingredient lemon juice

sowie etwas Butter zum ausfetten der Form
und etwas Pfeffer und Salz zum würzen

Für den Butterreis

200g Langkorn-Reis
08 - Zutat Langkornreis / Ingredient long grain rice

400ml Gemüsebrühe
09 - Zutat Gemüsebrühe / Ingredient vegetable stock

20g Butter
10 - Zutat Butter / Ingredient butter

1 kleine Zwiebel (ca. 30g)
12 - Zutat kleine Zwiebel / Ingredient small onion

sowie ggf. etwas Salz zum würzen

Für die Buttererbsen

200g Erbsen (TK)
11 - Zutat Erbsen / Ingredient peas

20g Butter
10 - Zutat Butter / Ingredient butter

sowie etwas Salz und Pfeffer

Bereiten wir wie üblich erst einmal die einzelnen Zutaten vor und schälen die große Zwiebel um sie dann zu würfeln.
13 - Zwiebel würfeln / Dice onion

Außerdem schälen wir den Kürbis – bei Muskatnuss- und Butternut-Kürbis, die beide zur Familie des Moschuskürbisse gehören ist dies notwendig, während man beim Hokkaido die Schale ggf. auf mitessen kann –
14 - Kürbis schälen / Peel pumpkin

und reiben ihn dann auf der groben Seite unserer Küchenreibe.
15 - Kürbis reiben / Grate pumpkin

Anschließend erhitzen wir die beiden Esslöffel Olivenöl in einer etwas größeren Pfanne
16 - Olivenöl erhitzen / Heat up olive oil

und dünste zuerst die gewürfelte Zwiebel
17 - Zwiebel andünsten / Braise onion lightly

und dann auch den geriebenen Kürbis für etwa fünf Minuten darin an. Danach stellen wir die Pfanne bei Seite und lassen alles ein wenig abkühlen.
18 - Geriebenen Kürbis mit andünsten / Braise grated pumpkin

Während der Kürbis-Zwiebel-Mix abkühlt, waschen wir unser Dill, schütteln es trocken,
19 - Dill abwaschen / Wash dill

zupfen die Fähnchen von den Stielen
20 - Dill-Fähnchen abzupfen / Pick leaflets

und zerkleinern diese ein wenig mit Hilfe eines scharfen Messers.
21 - Dill zerkleinern / Mince dill

Außerdem zerkleinern wir nun auch die kleinere Zwiebel für den Butterreis.
22 - Zwiebel würfeln / Dice onion

Dann geben wir die abgekühlte Kürbismasse zurück in die Schüssel, geben die Semmelbrösel dazu,
23 - Kürbis & Semmelbrösel in Schüssel geben / Put pumpking and breadcrumbs in bowl

addieren die Creme legere
24 - Creme legere hinzugfügen / Add creme legere

sowie den zerkleinerten Dill
25 - Dill addieren / Add dill

und verrühren alles gründlich miteinander
26 - Gründlich vermengen / Mix well

wobei wir es mit Zitronensaft
27 - Mit Zitronensaft abschmecken / Taste with lemon juice

sowie etwas Salz und Pfeffer abschmecken.
28 - Mit Pfeffer & Salz würzen / Season with salt & pepper

Jetzt ist auch ein guter Zeitpunkt damit zu beginnen, den Ofen auf 180 Grad vorzuheizen.

Dann waschen wir die Kabeljau-Filets – ich hatte es in zwei gleich große Stücke zerteilt damit es besser in die Auflaufform passt –
29 - Kabeljau abwaschen / Wash codfish

beträufeln sie mit ein wenig Zitronensaft
30 - Fisch mit Zitronensaft beträufeln / Sprinkle fish with lemon juice

und würzen sie dann von beiden Seiten mit etwas Salz und Pfeffer.
31 - Kabeljau mit Pfeffer & Salz würzen / Season codfish with salt & pepper

Nachdem wir dann die Auflaufform mit etwas Butter ausgefettet haben
32 - Auflaufform ausfetten / Grease casserole

legen die beiden Kabeljau-Filet hinein
33 - Fischfilets hinein geben / Add fish filets

und bestreichen sie mit einer kräftigen Schicht der gewürzten Kürbis-Masse.
34 - Mit Kürbismasse bedecken / Cover with pumpkin mix

Ist der Ofen vorgeheizt, schieben wir die Auflaufform auf der mittleren Schiene hinein und backen alles für ca. 30 Minuten.
35 - Im Ofen backen / Bake in oven

Kümmern wir uns nun um die Zubereitung des Reis und der Erbsen. Für den Reis lassen wir die ersten 20g Butter in einem Topf schmelzen
36 - Butter zerlassen / Melt butter

und dünsten die gewürfelte kleine Zwiebel darin an.
38 - Zwiebeln andünsten / Braise onions lightly

Parallel setzen wir eine zweiten Topf mit Wasser für die Erbsen auf und beginnen damit ihn zum kochen zu bringen.
37 - Wasser für Erbsen aufsetzen / Heat up water for peas

Dann geben wir den Reis in den Topf mit den Zwiebeln,
39 - Reis addieren / Add rice

dünsten ihn in der Butter an bis der leicht glasig wird
40 - Reis glasig andünsten / Braise rice lightly

und gießen ihn dann mit der Gemüsebrühe auf.
41 - Mit Gemüsebrühe aufgießen / Drain vegetable stock

Das Ganze lassen wir kurz aufkochen
42 - Kurz aufkochen lassen / Bring shortly to boil

um es dann bei geschlossenem Deckel auf niedriger Stufe gar ziehen zu lassen.
43 - Bei geschlossenem Deckel garen / Simmer with closed lid

Sobald das Erbsenwasser kocht, geben wir etwa einen dreiviertel Esslöffel Salz hinein
44 - Wasser salzen / Salt water

und addieren dann die Erbsen, um sie über 12 bis 14 Minuten gar zu kochen.
45 - Erbsen addieren / Add peas

Zwischendurch sollten wir natürlich nicht vergessen, den Reis hin und wieder mal umzurühren.
46 - Butterreis umrühren / Stir from time to time

Sobald die Erbsen gar sind, schütten wir das Wasser ab und geben dann die Butter hinzu, die wir durch schwenken schmelzen lassen und mit den Erbsen vermischen. Ggf. schmecken wir dabei alles noch mit ein wenig Pfeffer ab.
47 - Erbsen in Butter schwenken / Toss peas in butter

Schließlich entnehmen wir die Auflaufform, schmecken den Reis ggf. noch einmal mit etwas Salz ab
48 - Kabeljau mit Kürbishaube - Fertig gebacken / Codfish with pumpkin cover - Finished baking

und können das Gericht auch schon dann servieren und genießen.
49 - Kabeljau mit Kürbishaube - Serviert / Codfish with pumpkin cover - Served

Alleine schon das zarte und saftige Kabeljau-Filet unter der dicken und würzigen Schicht aus Muskatnuss-Kürbis, Zwiebel und Creme legere war ein wahres Gedicht – Fisch und Kürbis passen einfach perfekt zusammen. Aber gemeinsam mit dem unglaublich leckeren Butterreis, dem die Gemüsebrühe und die Zwiebelwürfelchen einen wirklich unglaublich lecker machten und den noch leicht knackigen Buttererbsen ergab sich eines der leckersten Fisch-Gerichte, das ich seit langem verzehrt hatte. Vielleicht hätte man den Fisch noch ein paar Minuten länger im Ofen lassen können, um die Kruste noch etwas knuspriger zu machen, aber das tat geschmacklich dem Ganzen keinerlei Abbruch. Ich kann das Rezept auf jeden Fall vorbehaltlos weiter empfehlen.

50 - Kabeljau mit Kürbishaube - Seitenansicht / Codfish with pumpkin cover - Side view

51 - Kabeljau mit Kürbishaube - Querschnitt / Codfish with pumpkin cover - Lateral cut

Werfen wir abschließend wir gewohnt noch einen Blick auf die Nährwerte dieses Zusammenstellung. Der Kabeljau mit seiner Kürbishaube alleine erwies sich mit etwa 1100kcal für die komplette Zubereitung als angenehm leicht. Dazu kommen allerdings noch 550kcal für den Butterreis und 290kcal für die Erbsen. Damit landen wir bei einer Summe von 1940kcal. Aufgeteilt auf 3 Portionen landen wir also bei 647kcal pro Portion. Für ein Hauptgericht ein akzeptabler, wenn auch nicht gerade niedriger Wert, aber bei all der Butter die ich für Reis und Erbsen verwendet hatte, hatte ich auch sogar eher noch mit einem höheren Wert gerechnet. Wer also reduzieren will, könnte diese Butter weg lassen und etwas 100kcal pro Portion sparen. Ob es dann natürlich genau so lecker schmeckt wie die Version die ich hier zubereitet habe, kann ich natürlich nicht garantieren. ;-)

Guten Appetit

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Gebackenes Seelachsfilet mit Remoulade & Kartoffel-Gurkensalat [19.09.2014]

Zwar sahen sowohl die Hähnchenbrust gefüllt mit Mangold und Paprika, dazu Tomatensauce und Reis bei Vitality als auch das Gaeng Pad Kai – Putenfleisch gebraten mit verschiedenem Gemüse in Kokosmilchsauce, das neben den für Freitag üblichen Gebackenen Ananas und Banane an der Asia-Thai-Theke angeboten wurde, nicht schlecht aus, aber mir war heute doch eher nach Fisch und da bot sich natürlich das Gebackene Seelachsfilet mit Remoulade, Zitronenecke und Kartoffel-Gurkensalat bei Globetrotter an. Der Milchreis mit Zimtzucker und Waldbeerenkompott aus dem Bereich Tradition der Region kam für mich nicht in Frage. Zum Seelachs nahm ich mir noch ein paar Pariser Möhren in Rahmsauce von der Gemüsetheke und ein Becherchen Vanillemousse aus dem Dessert-Angebot.

Baked coalfish filet with remoulade, lemon & potato cucumber salad / Gebackenes Seelachsfilet mit Remoulade, Zitronenecke & Kartoffel-Gurkensalat

Das paniert gebackene, heute überaus großzügig bemessene Seelachsfilet mit seiner knusprigen Hülle, die ein angenehm zartes, grätenfreies Fischfilet ummantelte, gab mir schon mal keinen Grund irgendwelche Kritik anzubringen. Gemeinsam mit dem Saft der Zitronenecken und der angenehm würzigen Remoulade eine sehr leckere Komponente. Und auch der Salat aus Kartoffel- und Gurkenscheiben in ihrem Öl-Essigdressing erwiesen sich als überaus gelungen. Das konnte ich aber von den Möhren leider nicht vollumfänglich sagen, denn sie waren für meinen Geschmack noch etwas zu bissfest und hätte ruhig etwas länger gekocht werden können. Das luftig-lockere Vanille-Mousse machte dieses kleinen Fauxpas aber alle Male wett.
Und auch bei den anderen Gästen war das Seelachsfilet mit deutlichem Vorsprung vor den anderen Angeboten das beliebteste Gericht und konnte sich den ersten Platz auf der Allgemeienn Beliebtheitsskala sichern. Auf Platz zwei sah ich die Asia-Gerichte, knapp gefolgt von der Hähnchenbrust mit Mangold und Paprika auf dem dritten Platz und dem Milchreis schließlich auf Platz vier. Hier also heute mal wieder keine Überraschungen.

Mein Abschlußurteil:
Seelachsfilet: ++
Remoulade: ++
Kartoffel-Gurkensalat: ++
Möhren: +
Vanille-Mousse: ++


Hamburger mit Eisbergsalat, Tomate & Gurke + Pommes Frite [18.09.2014]

Obwohl sowohl der Griechische Gemüseeintopf mit Schafskäse, Oliven und Fladenbrot bei Vitality als auch die Kartoffel-Frischkäsetaschen mit frischem Ratatouille-Gemüse bei Tradition der Region recht verlockend aussahen und ich sogar mit den Asia-Gerichten wie Ko Lo Han Zai – Herzhaftes Chinagemüse in süß-saurer Sauce nach Shanghai-Art und insbesondere dem Gaeng Pad Kai – Putenfleisch gebraten mit verschiedenem Gempse in Kokosmilchsauce an der Asia-Thai-Theke hätte leben können, ließ ich mich heute doch dazu hinreißen, beim Hamburger mit Eisbergsalat, Tomate und Gurke, dazu Pommes Frites aus dem Bereich Globetrotter zuzugreifen. Einzig die Paella-Reste von gestern, die als reduziertes Zusatzangebot auf der Karte standen, kamen für mich nicht in Frage. Der Burger war alleine was die Kalorien angeht natürlich nicht gerade die vernünftigste Entscheidung, aber die lange Schlange der anderen Gäste an der zugehörigen Ausgabetheke konnte sich nicht irren. Den Burger konnte man sich nach der Ausgabe nach eigenem Gutdünken mit frischen roten Zwiebeln garnieren, außerdem gehörte natürlich noch eine Portion Ketchup für die Pommes Frites mit auf Teller. Dazu gesellte sich noch ein Becherchen englische Mintcreme aus dem heutigen Dessert-Angebot.

Hamburger & Pommes Frites

An den knusprigen Pommes Frites, die heute sogar mit ausreichend Salz garniert waren, gab es schon nicht zu meckern. Beim Burger selber wurde ich jedoch herb enttäuscht, denn nicht nur dass die zwei Fleisch-Patties vollkommen kalt waren, – und das obwohl die Burger während ich an der Theke stand gerade frisch aus der Küche gekommen sind. Und auch der restliche Belag selbst ließ etwas zu wünschen übrig. Die Cocktail-Sauce, die frischen roten Zwiebelringe und die dicke Tomatenscheibe waren zwar in Ordnung, aber etwas mehr Gewürzgurkenscheiben und Salat hätten dem Burger gut getan, vor allem bei der Größe des verwendeten Burger-Brötchen. Der Burger war zwar genießbar, aber ich habe selbst hier in unserem Betriebsrestaurant schon bessere Burger gegessen, auch wenn sie nie wirklich perfekt waren. Aber vom Burgern lasse ich wohl in Zukunft dann doch lieber die Finger. Zumindest am kleinen Becher cremiger Minzcreme mit Schokosplittern gab es nichts zu meckern.
Dennoch war der Burger, ganz wie erwartet, heute das beliebteste Gericht unter der Allgemeinheit der Gäste und konnte sich mit klarem Vorsprung den ersten Platz auf der Beliebtheitsskala. Auf Platz zwei folgten die Asia-Gerichte, die ich meinte noch etwas häufiger zu sehen als die Kartoffel-Frischkäse-Taschen auf dem dritten Platz. Den vierten Platz belegte der Griechische Gemüsetopf. Die Paella hätte Platz fünf belegt, aber da sie nur ein eingeschränkter Menge verfügbar waren nehme ich sie mal nicht in die Wertung auf.

Mein Abschlußurteil:
Hamburger: +/-
Pommes Frites: ++
Englische Mintcreme: ++


Spanische Paella mit Meeresfrüchten, Huhn & mediterranmen Gemüse [17.09.2014]

Hätte es heute nicht noch ein Schweinelendensteak mit Speckbohnen, Rotwein-Pfeffer-Jus und Kartoffelgratin als zusätzliches Sonderangebot gegeben, hätte ich nicht lange überlegen müssen bevor ich bei der Spanischen Paella mit Meeresfrüchten, Hühnerfleisch und mediterranem Gemüse aus der Sektion Vitality zugegriffen hätte. Denn weder das Spinat-Omelett mit Champignonrahmsauce und Salzkartoffeln bei Tradition der Region noch das Putensteak “Picatta Milanese” mit Tomatensugo und Tagliatelle bei Globetrotter oder die Asia-Thai-Angebote wie Nasi Goreng – Gebratener Gorengreis mit verschiedenen Gemüsesorten und Moo Pad Prik Bai Kraprao – Schweinefleisch mit scharfem Basilikum und Thaigemüse in Austernsauce reizten mich besonders. Und ich war bis zum letzten Moment hin und her gerissen ob ich die Paella oder das mit glasierten roten Zwiebeln garnierte Lendensteak wählen sollte, letztlich blieb es aber doch beim Reisgericht. Dazu gesellte sich noch ein Becherchen Mandarinenquark aus dem heutigen Dessert-Angebot.

Spanische Paelle mit Meeresfrüchten, Hühnerfleisch & mediterranem Gemüse  / Spanish paella with seafood, chicken & mediterranean vegetables

Auch wenn das zusätzlich mit einer großen Scampi garnierten Paella zwar kein Meisterstück, aber für ein Betriebsrestaurant wie unseres dennoch eine sehr gelungenes Gericht. Der Reis war gut gewürzt und sowohl die Meeresfrüchte aus kleinen Tintenfisch-Stückchen, Muscheln, Garnelen und Fischfilet-Würfeln als auch die Gemüsezusammenstellung gaben keinerlei Grund zur Kritik, einzig das Hähnchenfleisch war ein klein wenig trocken geraten. Dennoch soll das kein Grund für einen Punktabzug sein. Und auch am mit zahlreichen geschälten Mandarinenstückchen versehenen Quark gab es nicht zu meckern. Ich bereute meine Wahl also nicht.
Bei der Aufstellung der Allgemeinen Beliebtheitsskala hatte ich heute so meine Mühe, denn die Geschmäcker das anderen Gäste waren heute sehr breit gestreut. Dennoch sah es fast so aus, als würden es heute die Asia-Gerichte auf Platz eins schaffen und erst auf dem zweiten Platz der Allgemeinen Beliebtheitsskala der Favorit in Form des Schweinelendensteaks folgen. Das Putensteak “Picatta Milanese” kam dann auf dem dritten Platz, die Paella belegte Platz vier und knapp dahinter kam dann erst das Spinat-Omlett auf dem fünften Platz. Aber diese Angaben sind natürlich wie immer ohne Gewähr. ;-)

Mein Abschlußurteil:
Spanische Paella: ++
Mandarinenquark: ++


Kartoffel-Zucchinipuffer mit Broccoli & Paprikasauce [16.09.2014]

An den Asia-Wok-Gerichten wie Asiatisches Gemüse herzhaft gebraten mit Thaicurry in Kokosmilchsauce oder Pad Pieew Wan – Seelachs gebacken mit Gemüse und Ananas in süß-saurer Sauce hatte ich heute kein Interesse und das Schweineschnitzel “Zigeuner Art” mit Reis bei Tradition der Region sah wie ich fand etwas langweilig aus. Aber das Pasta Buffet “All you can eat” mit verschiedenen Saucen und Beilagen bei Globetrotter klang ebenso interessant wie die Hausgemachten Kartoffel-Zucchinipuffer mit Broccoli und Papriksauce bei Vitality. Und wäre es die Schlange vor dem Pasta-Buffet, zu dem es auch knusprige Hähnchenflügel und Bratwurstbällchen gab, nicht so lang gewesen, hätte ich bestimmt dort zugegriffen. So aber entschied ich mich doch für die altbewährten Kartoffel-Zucchinipuffer. Dazu gesellte sich noch ein Beerenpudding aus dem heutigen Dessert-Angebot.

Kartoffel-Zucchinipuffer mit Broccoli & Paprikasauce / Potato zucchini pancakes with broccoli & bell pepper sauce

Fangen wir heute mal mit der schlechtesten der Komponenten an: dem Broccoli. Denn dieses war nicht nur weitgehend abgekühlt, sondern leider scheinbar auch nicht lang genug gedünstet bzw. blanchiert. Es war zwar noch essbar, aber leider weit entfernt von einer perfekten Gemüsebeilage. Die beiden großen, knusprigen Pfannkuchen aus Kartoffeln und Zucchini, wobei Kartoffeln hier wohl überwogen, gaben aber ebenso wenig Grund zu weiterer Kritik wie die fruchtige Sauce aus Paprika und Tomaten. Auch ohne Fleisch ein sehr leckeres, wenn natürlich auch einfaches Mittagsgericht. Und auch am cremigen, mit vielen Fruchtstücken Beerenpudding, der mit reichlich Sahne und einigen frischen Johannisbeeren garniert war, gab es nichts zu meckern.
Auch wenn die zu Beginn erwähnte Schlange am Pasta-Buffet recht lang gewesen war, erschien es mir beim Betrachten der anderen Tabletts dennoch so als würde sich letztlich doch das Schnitzel “Zigeuner Art”, das sich mit einem winzigen, aber dennoch deutlich erkennbaren Vorsprung den ersten Platz auf der heutigen Allgemeinen Beliebtheitsskala sichern. Erst auf Platz zwei folgte knapp dahinter die Nudeln, Saucen und Fleischbeilagen aus dem Pasta-Buffet. Den dritten Platz belegten die Asia-Gerichte und erst auf Platz vier folgten schließlich die Kartoffel-Zucchinipuffer.

Mein Abschlußurteil:
Kartoffel-Zucchinipuffer: ++
Broccoli: +/-
Paprika-Tomatensauce: ++
Beerenpudding: ++