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Gemüse Paella [08.02.2010]

Die heutige Auswahl im Betriebsrestaurant las sich wieder sehr interessant. Im Asia-Bereichen locken unter anderem “Poh Piard Thord – Knusprige Frühlingsröllchen” oder “Prig Pad Kai – Putenfleisch mit Chilischoten und verschiedenem Gemüse nach Thai Art” und bei den regulären Gerichten standen ein “Paprikarahmschnitzel von der Schweinelende mit Kräuternudeln” als traditionell-regionale Speise, “Gebratene Hähnchenkeule mit Bratensauce und Kartoffel- Gurkensalat” – eine aus meiner Sicht ungewöhnliche Kombination – bei den Globetrotter-Gerichten und bei Vitality schließlich “Gemüse Paella” auf der Karte. Außerdem bot man noch zusätzlich einen “Leberkäse mit Spiegelei und Kartoffelsalat” an. Eigentlich hätte mich auch der Leberkäse gereizt, aber ich hatte mich schon im Vorfeld irgendwie auf die Gemüse Paella eingeschossen und wählte also dieses Gericht, dass ich mit einem Waldbeerenquark ergänzte.

Gemüse Paella

Wie man auf den ersten Blick erkennen kann hatte man sich offensichtlich nicht viel Mühe gegeben die Karotten klein zu schneiden – viel mehr hatte man einfach die kompletten Scheiben in die Paella getan. Da sie aber schön weich gekocht waren, ließen sie sich dennoch problemlos verzehren. Außerdem fanden sich auch Erbsen, Paprikastücke in rot, grün und gelb, Zucchini, Zwiebeln und einiges mehr. Hätte zwar meinem Geschmack nach etwas kräftiger gewürzt sein können, aber schmeckte auch so ganz gut. Natürlich ist eine “richtige” Paella mit Meeresfrüchten einer solchen Gemüse Paella vorzuziehen, aber notfalls gehts auch mal vegetarisch. <img src = "/wp-images/smiley/smile.gif" hheight = "18" wwidth = "18" align="absmiddle">
Das Dessert fand ich zuerst etwas zu säuerlich, aber das lag wohl primär an den verwendeten Johannisbeeren, die ja an sich auch etwas säuerlich sind. Spätestens nach dem dritten Löffel hatte man sich aber dran gewöhnt. Für einen Quark war das ganze aber leider etwas dünnflüssig – man hätte es fast trinken können – daher kann ich hier leider keine volle Punktzahl vergeben.
Wer das Rennen in der Publikumsbeliebtheit heute machte war schwer auszumachen – aber das Paprikarahmschnitzel und der Leberkäse lieferten sich an der Spitze auf jeden Fall ein Kopf-an-Kopf Rennen. Danach kamen wohl die Asia-Speisen und Hähnchenkeule und erst am Schluß die Paella. Ich wäre wahrscheinlich mit dem Schnitzel auch besser bedient gewesen, da meine Sättigung wie so oft bei vegetarischen Gerichten nicht bis zum Feierabend anhielt – aber ich habe es gut durchgestanden und werde mir jetzt gleich einmal etwas zum Abendbrot machen – natürlich mit Fleisch.

Mein Abschlußurteil:
Gemüse Paella: +
Waldbeerenquark: +

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Kaffee, Pflaume & Fleischpflanzerl

Obwohl wir gestern die Strecke Frankfurt – München in knapp unter 3 Stunden schafften, was für eine Strecke von über 420km wirklich sportlich ist, entschieden wir dennoch heute erst um 8:00 Uhr in Richtung Arbeit aufzubrechen. Dort angekommen holte ich mir erst einmal eine Kleinigkeit zum Frühstück in Form eines heißen Kaffees und einer Semmel mit Frikadelle. Dazu gabs dann noch eine Pflaume, das leider letzte Obst aus eigenem Einkauf. Wenn ich heute Abend nicht zum einkaufen kommen sollte, werde ich dann morgen wohl wieder auf das Kantinenobst zurückgreifen müssen. Aber wird schon irgendwie gehen denke ich.

Guten Appetit


Ausfall der Seite 2 ff.

Wie einigen aufgefallen sein dürfte gingen heute und gestern die Seiten 2 und folgende sowie alle älteren Artikel nicht. Grund war ein Fehler in der htaccess-Datei welche was rewriting rules für die URLs bestimmt. Der Bug wurde nun von mir behoben und alles geht wieder seinen gewohnten Gang. Für jegliche Unannehmlichkeiten möchte ich mich an dieser Stelle entschuldigen und wünsche noch viel Spaß hier im Blog. <img src = "/wp-images/smiley/smile.gif" hheight = "18" wwidth = "18" align="absmiddle">


Die Catilina Verschwörung [SPQR 2]

In wenigen Tagen habe ich nun auch den zweiten Teil der SPQR-Reihe des amerikanischen Autors John Maddox Roberts verschlungen – erworben natürlich wieder bei audible.de. Wie bereits im ersten Teil der Romanreihe um den römischen Ermittler Decius Caecilius Metellus führt uns auch dieses Buch in die Zeit des alten Roms um 63 vor Christus. Der inzwischen nach Rom zurückgekehrte und in den Rang eines Quästors aufgestiegene Decius wird Zeuge, wie in den Straßen Roms Bankiers und Bauunternehmer ermordet aufgefunden werden. Obwohl es eigentlich nicht mehr zu seinen Aufgabenbereichen gehört, beginnt er dennoch Nachforschungen anzustellen und stößt dabei auf eine Verschwörung, welche die römische Gesellschaft zu erschüttern droht: Die Catilina Verschwörung.
Basierend auf einem tatsächlich statt gefundenen Ereignis der römischen Geschichte, der Catilinarischen Verschwörung hat John Maddox Roberts hier ein weiteres mal einen sehr farbenprächtigen und detailreichen Roman geschaffen, der die damaligen Geschehnisse aus Sicht eines jungen Römers erzählt, der in die geschichtsträchtigen Ereignisse verwickelt wird. Wieder hat er dabei die Ich-Form gewählt und lässt Decius selbst über die Ereignisse berichten, welche zur Zeit des Konsulates von Marcus Tullius Cicero spielen. Die Wahl eines (natürlich fiktiven) Mitgliedes der Familie Caecilius Metellus, einer der reichsten Plebejerfamilien der Römischen Republik, ist dabei klug gewählt, da diese tatsächlich in dieser Zeit eine bedeutende Rolle spielte und viele Konsule und militärische Befehlshaber stellten. Einige dieser realen Mitglieder der Metellus-Familie sind auch in die Geschichte eingeflochten.
Vor allem der Schreibstil von John Maddox Roberts, der es nicht vermissen lässt auch viele Details des städtischen Lebens im alte Roms zu beschreiben, hat mich wieder sehr begeistert und den Genuss dieses Hörbuches zu einem sehr kurzweiligen Vergnügens gemacht, trotz seiner Laufzeit von über 7 Stunden. Natürlich hat auch der Sprecher, wie im ersten Teil Erich Räuker, seinen großen Teil dazu beigetragen, diesen Roman zu einem erneuten Hörgenuss zu machen. Ich freue mich bereits darauf den nächsten Teil zu verschlingen, den ich mir natürlich baldmöglichst besorgen werde.

Meine Wertung: 3 von3 Sternen


Calamares & Kartoffel-Gurkensalat [05.02.2010]

Neben einer “Rindsroulade mit Kartoffelbrei” als außerordentliches Sonderangebot – wohl die Reste vom Dienstag standen heute im Asia-Bereich “ Praw Wan Pak – Gebratenes frisches Gemüse in süß saurer Sauce” und “Gaeng Dang Phed – Gebratene Ente mit frischem Paprika, Zucchini, Bambussprossen in scharfem rotem Curry” im Asia-Bereich auf dem Speiseplan. Außerdem gab es bei den Vitality-Gerichten “Gegrilltes Putenfilet auf Tomaten- Lauchrisotto mit Brokkoliröschen“, bei den traditionell-regionalen Speisen “Apfelstrudel mit Vanillesauce” und schließlich bei Globetrotter “Gebackene Calamares mit Kartoffel- Gurkensalat und Remouladenssauce“. Da ich die Roulade ja bereits am Dienstag hatte, das Putengericht mit zu trocken aussah und der Apfelstrudel zwar lecker aussah, aber eher was für die Kaffeezeit am Nachmittag schien entschied ich mich dazu die Calamares, panierte und gebackene Tintenfischringe, die passenderweise mit Remoulade kamen und über einen des hier üblichen Kartoffelsalates ohne Mayo als Sättigungsbeilage verfügte. Dass Salatgurken, die ich ja eigentlich nicht so mag, darin waren, musste ich dabei leider in Kauf nehmen. Etwas ähnliches hatte ich auch schon einmal hier und hier gehabt. Dazu nahm ich mir dann noch ein Dessert, dass man mit “Bayrischer Creme” tituliert hatte.

Calamares & Kartoffel-Gurkensalat

Aber ich muss sagen dass der Salat trotz der Gurken gar nicht mal schlecht schmeckte. Einen Kartoffelsalat mit Mayonaise zu der ebenfalls aus Mayonaise bestehenden Remoulade zu servieren wäre auch glaube ich zu viel des Guten gewesen. Die Tintenfischringe selbst waren heiß, knusprig und das Fleisch zwar bissfest, aber schmackhaft. Soweit ich weiß handelt es sich ja bei den in Deutschland sehr verbreiteten, in der Mittelmeerküche aber eher seltenen frittierten bzw. gebackenen und panierten Tintenfischringen um Muskelfleisch. Ich habe mal gehört dass es von den Armen kommt – sicher bin ich aber nicht. Auch die Remoulade war sehr schmackhaft – wobei ich mir natürlich durchaus bewusst bin dass sowohl Remoulade als auch der Kartoffelsalat wahrscheinlich fertig gekaufte Großware ist. Aber mir hats geschmeckt.
Die Bayrische Creme schließlich erwies sich als eine sehr fein geschlagene Vanillecreme, die man mit zwei Traubenhälften garniert hatte. Hat sehr gut geschmeckt und bildete einen aktzeptablen Abschluß des heutigen Mittagsmahles.
In der Gunst der Kantinenbesucher lagen die Calamares dann heute auch deutlich vorne, gefolgt von der Kohlroulade. Aber auch die asiatischen Speisen waren beliebt und, das hätte ich nicht gedacht, der Apfelstrudel, welchen man auf vielen Teller beobachten konnte. Das Putensteak lag dabei etwa gleich auf mit dem Apfelstrudel – alles natürlich subjektiv aus meinen Beobachtungen gesehen.

Mein Abschlußurteil:
Calamares: ++
Remoulade: ++
Kartoffel-Gurkensalat: +


Pflaumen, Leberkäse & Banane

Nachdem das Tauwetter sich weiter fortsetzt und diese Nacht so gut wie keine Eisbildung zu beobachten war, kamen wir heute morgen fast pünktlich um 0715 Standardzeit los. Der Andrang im Bistro der Kantine, wo ich mir morgendlich die Semmelkomponente meines Frühstückes sowie den Kaffee hole war noch kaum besucht, als ich eintrat. Schnell einen Pott Kaffee gefüllt, ein Leberkäsbrötchen bestellt und das ganze dann im Büro aus meinen eigenen Beständen mit zwei Pflaumen und einer Banane ergänzt – fertig war mein heutiges Frühstück.

Guten Appetit


Weiße Currywurst mit Pommes [04.02.2010]

Mein erster Gedanke war heute eigentlich gewesen, die “Gaeng Keaw Wan Gung Sapparod – Gebratene Garnelen mit Ananas und frischem Gemüse in scharfem grünem Curry” aus der Asia-Sektion zu wählen, im Gegensatz zu dem anderen Angebot dort, “Gebratener Tofu mit verschiedenem Gemüse in Hoi Sin Sauce“, klang dies aus meiner Sicht wirklich lecker und ich liebe ja bekanntlichermaßen Garnelen. Doch ich erkannte dass ich meinen Bloglesern ja noch die Alternative zu der Roten Currywurst mit Pommes vom November letzten Jahres schuldig war, daher entschied ich mich dann doch für dieses traditonell-regionale Gericht. Optional hätten noch bei Vitality “Gratinierter Kürbis- Gemüse- Eintopf” (den ich hier schon probiert hatte) und bei Globetrotter ein “Holzfällersteak vom Schweinenacken mit Zwiebeln und Röstkartoffeln” (das ich hier und hier schon hatte) auf der Karte gestanden. Dazu nahm ich mir noch etwas zunächst undefinierbares von der Nachtisch-Theke.

Weiße Currywurst mit Pommes

Die Annahme, dass es sich bei der “Weißen Currywurst” um bayrische Weißwürste handelt, erwies sich leider als Irrtum. Wie mich Einheimische am Mittagstisch aufklärten wäre dies aus hiesiger Sicht auch undenkbar, da eine Weißwurst traditionell nicht das Mittagsläuten läuten hören dürfen – eine Sitte aus der Zeit vor Erfindung der Kühltechnik, die aber immer noch hochgehalten wird. Statt Curry-Weißwurst handelte es sich viel mehr um eine normale feine Bratwurst, die man hier zu den Pommes serviert hatte. Ich hätte sie zwar wahrscheinlich wegen Eigenschaftsirrtum gem. §119/II BGB zurück gehen lassen können, verzichtet dann aber doch darauf. ;-)
Letztlich war aber auch die Bratwurst ganz gut gelungen. Die Pommes Frites waren aber wieder mal nur eher mittelmäßig, bereits etwas abgekühlt und daher schlabbrig – was vielleicht auch eng damit zusammenhing dass ich der letzte war, dem aus einer fast leeren Pommes-Warmhalteschale aufgetischt wurde bevor diese mit frischen und heißen nachgefüllt wurde. Außerdem fehlte mal wieder Salz, was sich jedoch schnell mit auf dem Tisch bereit stehenden Salzstreuer beheben ließ. Sie waren zwar essbar, aber ich habe schon weitaus bessere Pommes Frites gegessen. Als Sauce hatte man wieder erwärmten Curry-Ketchup gewählt, die der Gast selber nach eigenem Gutdünken mit Currypulver bestreuen konnte. War ok – aber ich bereute etwas nicht doch die Garnelen genommen zu haben. Das konnte auch der Nachtisch, der aus einem Vanillepudding bestand, den man mit einem Deckel aus hartem Gelee regelrecht im Glas versiegelt hatte. Es bedurfte etwas Geschick und einem Teelöffel, diese Versiegelung zu knacken, aber der Pudding darunter war dafür auch noch sehr frisch und wohlschmeckend.
In der Beliebtheit lieferten sich heute das Holzfällersteak und eine der beiden Currywurst-Varianten (rot oder weiß) ein wahres Kopf-an-Kopf-Rennen. im Verfolgerfeld befanden sich die Asia-Gerichte und letztlich der Kürbis-Gemüse-Eintopf, der aber meiner Erfahrung nach auch sehr lecker ist. Vereinzelt sah ich aber auch Salatschüsseln und Sushi-Schalen auf den Tabletts, diese boten aber wie meist eher die Ausnahme.

Mein Abschlußurteil:
Currywurst: ++
Pommes Frites: +/-
Vanillepudding: ++