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Seelachsfilet “Picatta Milanese” [24.10.2014]

Heute war wieder so ein Freitag, an dem mit meine Wahl für das richtige Mittagsgericht wieder mal sehr leicht fiel, denn mit einem Seelachsfilet “Picatta Milanese” mit Bandnudeln und Tomatensauce stand im Bereich Globetrotter ein Angebot auf der Speisekarte, dass ich unmöglich ablehnen konnte. Einzig die Hähnchenbrust gefüllt mit Mangold und Paparika, dazu Kräutersauce und Reis bei Vitality erweckte noch leichtes Interesse bei mir, während der Milchreis mit Zimt, Zucker und Waldbeeren bei Tradition der Region und die Asia-Thai-Gerichte wie Gebackene Ananas und Banane oder Nua Pad King – Rindfleisch scharf mit Frühlingszwiebeln, Bambus und Ingwer nicht in die nähere Auswahl. Zum Fischgericht gesellte sich noch ein Becherchen Aprikosenjoghurt aus dem heutigen Dessert-Angebot.

Seelachsfilet "Picatta Milanese"

Unter dem Begriff “Piccata” – ich habe im Titel wie üblich nur die Original-Bezeichnung von der Speisekarte verwendet – versteht man in der italienischen Küche eine kleine Scheibe Fleischs, Fischs oder auch Gemüses von 30 bis 40g, die vor dem Braten paniert wird, der Begriff “Piccata alla Milanese” bezeichnet im speziellen ein Kalbsschnitzel, das mit Ei, Mehl, Weißbrotkrumen und geriebenen Hartkäse wie Parmesan oder Grand Padano paniert und gebraten worden war. Diese Zubereitungsform hatte man bei diesem Gericht nun auf ein überaus großzügig dimensioniertes Stück zarten und grätenfreien Seelachsfilets angewendet, was sich als sehr lecker herausstellte. Gemeinsam mit der fruchtigen, mit zahlreichen Kräutern sehr lecker gewürzten Sauce aus gewürfelten Tomaten und den Tagliatelle ergab sich ein überaus leckeres Gericht, an dem ich absolut nichts auszusetzen hatte. Gemeinsam mit dem fruchtigen Aprikosen-Joghurt ein sehr gelungener Abschluss der aktuellen Arbeitswoche.
Sah man sich auf den Tabletts der anderen Gäste um, erkannte man schnell dass das panierte Seelachsfilet auch hier das auch beim Rennen auf dem ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala ganz vorne lag. Auf dem zweiten Platz folgte die mit Mangold und Paprika gefüllte Hähnchenbrust, Platz drei belegten die Asia-Gerichte und auf vierten Platz folgte schließlich der Milchreis mit Zimt und Zucker. Das war bei einer solchen Speisekarte aber auch nicht anders zu erwarten gewesen.

Mein Abschlußurteil:
Seelachsfilet “Picatta Milanese”: ++
Tomatensauce: ++
Tagliatelle: ++
Aprikosenjoghurt: ++

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Schwabenteller [23.10.2014]

Da das leichte Gericht bei Vitality, eine Gemüsepfanne auf mediterrane Art mit Eblyrisotto in meinen Augen nicht ganz so gut aussah, wandte ich meine Aufmerksamkeit entgegen meiner ursprünglichen Planung auch den anderen Angeboten zu. Die Gerichte an der Asia-Thai-Theke, wo Ko Lo Zai – Gebratenes Gemüse in süß-saurer Sauce mit Ananas nach Peking-Art oder Moo Paf Takai – Schweinefleisch mit Bambussprossen, Frühlingzwiebeln und Paprika in Chili-Zitronengrassauce angeboten wurden, sahen schon mal nicht schlecht aus. Aber auch das Rinderhacksteak “Mexiko” mit Gemüsesalsa und Country Potatoes bei Globetrotter erschien recht reizvoll, wurde aber noch vom “Schwabenteller” – Zwei Minutensteaks vom Grill mit Käsespätzle, Schwammerlsauce und Röstzwiebeln bei Tradition der Region getoppt. Also griff ich zum Schwabenteller und ergänzte diesen mit einem Becherchen Mango-Mousse aus dem heutigen Dessert-Angebot. An der Gemüsetheke war heute leider nichts passendes zu finden.

Swabian dish / Schwabenteller

Die Spätzle, die mit ihrem würzigen geschmolzenen Käse waren schon mal sehr gut gelungen und auch an der großzügigen Portion Portion gerösteter Zwiebeln gab es nichts auszusetzen. Die beiden Minutensteaks entsprachen aber leider nicht so ganz meinen Erwartungen, denn das Fleisch waren nicht nur etwas trocken geraten – womit ich hätte leben können – eine Ecke war sogar regelrecht eingetrocknet – auf dem Bild oben linka am vorderen Stück zu sehen. Das war aber auch Pech, weil ich genau die beiden letzten Stücke aus der Warmhalteschale bekam bevor frischer Nachschub eintraf. Wie dem auch sei: ich kann hier natürlich keine volle Punktzahl geben – auch wenn der Rest des Fleischs soweit in Ordnung war. Die milde, helle Sauce mit ihren Champignon-Stücken war aber wieder in Ordnung, auch wenn ein paar mehr Pilze hier mit Sicherheit nicht schlecht getan hätten. Und auch am locker-schaumigen Mousse mit Mango-Geschmack gab es nichts zu meckern. Insgesamt also ein gutes, wenn auch nicht perfektes Gericht.
Um den ersten Platz auf der heutigen Allgemeinen Beliebtheitsskala lieferten sich der Schwabenteller und das Rindersteak “Mexiko” ein sehr enges Kopf-an-Kopf-Rennen und ich musste wirklich mehrfach hin sehen, bevor ich zu dem Entschluss kam dass der Schwabenteller mit einem minimalen Vorsprung gewonnen hatte. Nach dem Rinderhacksteak auf dem zweiten Platz folgten dann die Asia-Gerichte auf Platz drei und die vegetarische, mediterrane Gemüsepfanne schließlich auf Platz vier. Im großen und ganzen auch heute also keine wirklichen Überraschungen bei der heutigen Platzierung.

Mein Abschlußurteil:
Minutensteaks: +
Käsespätzle: ++
Schwammerlsauce: ++
Röstzwiebeln: ++
Mango-Mousse: ++


Hirsch-Edelgulasch mit Preiselbeerbirne & Butterspätzle [22.10.2014]

Normalerweise esse ich am Mittwoch zwar das traditionell an diesem Tag angebotene Fischgericht, doch das Seelachsfilet mit Pfirsich-Ingwer-Sud mit Kugel von Jasamin-Duftreis bei Vitality konnte heute nicht mit dem in der Sektion Tradition der Region angebotenen Hirsch-Edelgulasch mit Preiselbeerbirne und Butterspätzle mithalten. Das Griechische Gyros mit Tzatziki, frischen Zwiebeln und Fladenbrot bei Globetrotter und die Angebote an der Asia-Thai-Theke wie Asiatisches Gemüse herzhaft gebraten mit Thaicurry in Kokosmilchsauce oder Nua Pad Pram Hoi – Rindfleisch mit Broccoli und Karotten in Austernsauce kamen heute nicht in die nähere Auswahl. Zum Hirschgulasch nahm ich mir noch ein Schälchen gedünstetes Broccoligemüse von der Gemüsetheke und einen kleinen Becher Erdbeercreme aus dem heutigen Dessert-Angebot.

Venison goulash with cowberry pear & butter spaetzle / Hirsch-Edelgulasch mit Preiselbeerbirne & Butternudeln

Warum es sich hier nun um einen “Edelgulasch” handelte, erschloss sich mir zwar nicht ganz, auch wenn es an der würzigen Zubereitung aus zahlreichen zarten Hirschfleisch-Würfeln in ihrer dunklen, würzigen Sauce auf der anderen Seite auch nichts auszusetzen gab. Über den einzelnen kleinen Knorpel den ich in einem der Stücke entdeckte sehe ich mal großzügig hinweg, so etwas kann passieren. Die Menge war aber leider nicht sehr gut auf die überaus großzügige Portion der Spätzle abgewogen, hier hätte etwas mehr Gulasch nicht geschadet. Dazu passte die halbe Dosenbirne mit Preiselbeergelee als traditionelle Beilage natürlich perfekt. Das Broccoli konnte zwar mit einer leichten Knoblauchnote aufwarten, was ich sehr lecker fand, war aber auf der anderen Seite wohl etwas lange gedünstet und dadurch leicht matschig geworden. Daher muss ich hier etwas in der Endnote abziehen. Dafür gab es am Dessert in Form eines cremigen Erdbeerpuddings aber nichts auszusetzen. Insgesamt bereute ich meine Entscheidung nicht, am heutigen Mittwoch mal vom sonst üblichen Fischgericht abzuweichen.
Ich hatte ja eigentlich damit gerechnet, dass der Hirschgulasch mit großem Vorsprung den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala für sich erobern kann, doch ich hatte nicht mit dem großen Zuspruch der anderen Gäste für das Gyros gerechnet. Letztlich erschien es mir sogar, dass das Gyros mit einem Vorsprung von nur einer Haaresbreite Platz eins erreichte und den Gulasch somit auf einen guten zweiten Platz verdrängte. Und auch bei Platz drei gab es eine Überraschung, denn der Seelachs im Pfirsich-Ingwer-Sud erschien mir entgegen der Erwartung heute noch etwas beliebter als die Asia-Gerichte, so dass der Fisch sich den dritten Platz sichern konnte und die die Gerichte von unserer Wok-Theke heute nur einen guten vierten Platz belegten.

Mein Abschlußurteil:
Hirschgulasch: ++
Butterspätzle: ++
Preiselbeerbirne: ++
Broccoli: +
Erdbeercreme: ++


Pikantes Bohnengulasch [21.10.2014]

Heute wollte ich mal etwas kürzer treten und griff zum Pikanten Bohnengulasch aus der Sektion Vitality, das mit 392kcal einen angenehm leichten Genuss versprach. Die Alternativen an wie Fleischpflanzerl mit Specksauce, Röstzwiebeln und Kartoffelpüree bei Tradition der Region oder Spinat-Ricottalasagne mit Bechamelsauce und Käse gratiniert bei Globetrotter klangen zwar auch nicht schlecht, während mich das Kao Pad – Gebratener Reis mit Ei, Frühlingszwiebeln und Gemüse in Sojasauce oder das Pla Pad Ped – Gebackenes Fischfilet mit Chili-Bratgemüse an der Asia-Thai-Theke nicht sonderlich reizten. Zum Bohnengulasch wählte ich noch ein Becherchen Vanillepudding mit Kirschen aus dem heutigen Dessert-Angebot.

Zesty bean goulash / Pikantes Bohnengulasch

Mit gleich drei Sorten Bohnen, nämlich Kidneybohnen, grünen Brechbohnen und weißen Riesenbohnen, trug das Bohnengulasch seinen Namen heute zurecht. Außerdem fanden sich Kartoffelwürfel und Tomaten in diesem fruchtig-würzigen, überaus scharfen Eintopf. Gemeinsam mit der großzügigen Garnitur aus Sauerrahm ein sehr leckeres Gericht. Einzig ein Stückchen Baguette zum aufwischen der Reste fehlte mir noch, aber das lasse ich mal nicht negativ in die Wertung einfließen. Und auch am cremigen Vanillepudding mit seiner Garnitur aus Kirschsauce mit ganzen Früchten und je einem Stück Melone und Pflaume gab es heute nichts auszusetzen.
Beim Rennen um den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala lieferten sich heute die Spinat-Ricotta-Lasagne und das Fleischpflanzerl ein sehr enges Kopf-an-Kopf-Rennen, das meiner Meinung nach die Lasagne mit knappen Vorsprung für sich entscheiden konnte und die mehr als handtellergroße Frikadelle auf einen guten zweiten Platz verwies. Platz drei belegten die Asia-Gerichte und auf dem vierten Platz folgte – wie üblich – schließlich das vegetarische Gericht, das heute durch den Bohnengulasch repräsentiert wurde.

Mein Abschlußurteil:
Pikantes Bohnengulasch: ++
Vanillepudding: ++


Holzfällersteak mit Rotweinjus, Röstkartoffeln & geschmorten Zwiebeln [20.10.2014]

Die Pappardelle mit Blattspinat und Kren bei Vitality waren heute zwar eindeutig das leichteste der heutigen Angebote in unserem Betriebsrestaurant, aber ich bin immer noch kein großer Freund von Kren (Meerrettich), daher kam das für mich nicht in Frage. Und die Gebratene Hähnchenbrust in grüner Thai-Currysauce an Basamatireis bei Globetrotter klang zwar lecker, aber nach meinem selbst gekochten Kardamom-Hühnchen vom Wochenende wollte ich nicht schon wieder Geflügel mit Reis verzehren. Da ich auch auf Poh Piard Thord – Knusprige Frühlingsröllchen oder Moo Pad Prik Bai Kraprao – Schweinefleisch mit scharfem Basilikum und Thaisgemüse in Austernsauce von der Asia-Thai-Theke auch keinen Appetit verspürte, fiel meine Wahl schließlich auf das Holzfällersteak vom Schweinenacken mit Rotweinjus, Röstkartoffeln und geschmorten Zwiebeln bei Tradition der Region. Dazu nahm ich mir noch ein Schälchen Speckbohnen aus dem heutigen Gemüseangebot, auf ein Dessert verzichtete ich aber mal.

Pork steak with red wine sauce, fried potatoes & onions / Holzfällersteak vom Schweinenacken mit Rotweinjus, Röstkartoffeln & geschmorten Zwiebeln

Wie ich es beim Fleisch aus dem Schweinenacken nicht anders erwartet hatte, war das gut durchgebratene Steak natürlich nicht ganz frei von fettigen oder leicht knorpeligen Stellen, aber die Ausbeute an verwertbaren Fleisch war gut genug, dass ich auf einen Punktabzug wohl verzichten kann. An der sehr würzigen, dunklen Rotweinsauce und den außen schön knusprigen und innen schön weichen Röstkartoffeln gab es ebenfalls nichts auszusetzen. Abgerundet mit dem zarten, milden Schmorzwiebeln ergab sich ein sehr gelungenes Mittagsgericht. Nur bei den Speckbohnen muss ich einen kleinen Abzug tätigen, da sie mit etwas zu abgestanden erschienen und der Speck nur leicht angebraten war. Insgesamt aber trotzdem sehr lecker.
Das Holzfällersteak lag, wie nicht anders erwartet, auch bei den anderen Gästen heute sehr hoch in der Gunst und konnte sich mit deutlichem Vorsprung vor allen anderen Gerichten den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala sichern. Platz zwei belegten meiner Meinung nach dann die Asia-Gerichte, die aber nur sehr knapp vor der Hähnchenbrust mit grüner Thai-Currysauce auf dem dritten Platz lagen. Auf Platz vier folgte wie üblich das vegetarische Gericht, das heute durch die Pappardelle mit Blattspinat und Kren repräsentiert wurden.

Mein Abschlußurteil:
Holzfällersteak vom Schweinenacken: ++
Geschmorte Zwiebeln: ++
Rotweinjus: ++
Röstkartoffeln: ++
Speckbohnen: +