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Ofenfrische Pizza mit Salami und Champignons [22.09.2017]

Obwohl heute mit Calamari friti mit Remoulade und Kartoffelsalat im Abschnitt Globetrotter ein recht verlockendes Fisch- / Meeresfrüchtegericht auf der Speisekarte unseres Betriesbrestaurants zu finden war, entschied ich mich doch kurzfristig für die Ofenfrische Pizza mit Salami und Champignons bei Vitality, die man im extra dafür in Betrieb genommenen, restauranteignen Steinofen frisch zubereitete. Die Pizzen hier waren zwar noch nie sonderlich gut gewesen, aber irgendwie hatte ich Appetit auf Pizza. Und auf Hausgemachten Kaiserschmarrn mit Zwetschgenkompott bei Tradition der Region oder Lun Han Zai – Gebratenes Gemüse in Spezialsauce bzw. NuaPad Zai – Gebratenes Rindfleisch mit Frühlingszwiebeln, Bambus, Ingwer – Süß-sauer von der Asia-Thai-Theke hatte ich keinen Appetit. Die Pizza garnierte ich mir noch mit dem bereitstehenden Oregano und etwas scharfer Sauce. Und da es heute endlich mal wieder welchen gab, nahm ich mir noch ein Schälchen Krautsalat von der Gemüsetheke – auch wenn dieser nicht gerade eine typische Beilage zu Pizza bildet.

Pizza Salami & Champignons

Wie bereits bei der Schweinshaxe hatte man auch zur Pizza wieder die scharfen Steakmesser bereit gestellt, was aber auch notwendig war da der Teigboden vor allem an Rändern mal wieder sehr hart gebacken war. Der Innere Bereich mit dem Belag war in Ordnung mit schön dünnen und knusprigen Teig, fruchtiger Tomatensauce und reichlich, wenn auch ungleichmässig verteiltem Belag in Form von Salami und Champignons. Nur beim Käse schien man etwas gegeizt zu haben. Die Ränder des Teiges jedoch waren eher etwas zum lutschen als zum beißen und selbst mit guten Zähnen kaum verzehrbar. Daher kann ich leider keine volle Punktzahl geben. Das hatte ich aber auch kaum anders erwartet. Am Krautsalat gab es aber nichts auszusetzen.
So ist es nicht verwunderlich, dass natürlich die Calamari heute den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala für sich erobern konnten. Erst auf dem zweiten Platz kam die Pizza, gefolgte von den Asia-Gerichten auf Platz drei und der Kaiserschmarrn auf einem guten vierten Platz.

Mein Abschlußurteil:
Pizza Salami & Champignons: +
Krautsalat: ++

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Gyros mit Zwiebeln, Tzatziki & Djuvecreis [21.09.2017]

Auch heute ging die Oktoberfest-/Bayern-Woche in unserem Betriebsrestaurant weiter. Dieses Mal stand ein ein Knusprige Schäufele mit Dunkelbiersoße, hausgemachter Krautsalat und Kartoffelknödel im Abschnitt Tradition der Region auf der Speisekarte. Doch nach der Schweinshaxe vorgestern lag mir nach etwas anderem – und das obwohl das Schäufele, eine Schweineschulter mit Schulterblatt, wirklich gut aussah. Und da ich auch auf Safran – Bandnudeln mir Meerrettichspinat bei Vitality oder Gai Prad Pirk Kind – Gebratene Hähnchenfiletstreifen im Gemüse in rotem Thaicurry bzw. Gebackene Ananas und Banane von der Asia-Thai-Theke keine Lust verspürte. entschied ich mich für einen altbekannten Klassiker des Restaurants, das Gyros vom Schwein mit Zwiebeln, Tzatziki und Djuvecreis im Abschnitt Globetrotter. Gerne hätte ich dazu Krautsalat verzehrt, doch leider gab es diesen heute nicht im Angebot der Salattheke, daher griff ich zu einem vegetarischen Bulgur-Salat.

Pork gyros with onion, tzatziki & tomato rice / Gyros vom Schwein mit Zwiebeln, Tzatziki & Djuvecreis

Das Gyros war mal wieder sehr kleinteilig, aber das Fleisch war gut gewürzt und einigermaßen saftig, so dass ich nichts daran aussetzen kann. Kombiniert mit dem mit Salatgurken-Streifen versetzten Tzatziki sowie den frischen, knackigen Zwiebeln überaus lecker muss ich sagen. Und auch der mit Paprikastreifen, Erbsen und Tomaten versehene Djuvecreis gab keinerlei Grund zu irgendwelcher Kritik. Der Bulgursalat schließlich erwies sich als mit etwas Tomatenmark, Tomaten- und Zucchinistücken sowie einigen Gewürzen angemacht und hätte für meinen Geschmack noch etwas würziger sein können, war aber auch so schon soweit in Ordnung, dass ein Punkteabzug nicht vertretbar ist. Ich glaube bei diesen Gyrosgerichten kann man sowieso immer wenig falsch machen.
Auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala war es ebenfalls das Gyros, das sich mit einem kleinen, aber deutlichen Vorsprung den ersten Platz sichern konnte. Auf Platz zwei folgte das Schäufele, das aber nur knapp vor den ebenfalls gern gewählten und somit drittplatzierten Asia-Gerichten. Platz vier belegten schließlich die Safran-Bandnudeln mit Meerrettichspinat, die ich eher selten auf den Tabletts sah.

Mein Abschlußurteil:
Gyros: ++
Zwiebeln: ++
Tzatziki: ++
Djuvecreis: ++
Bulgursalat: ++


Gezupfte Ente in Briochsemmel mit Süßkartoffelpommes [20.09.2017]

Das heutige Gericht im Rahmen der Oktoberfest-Woche in unserem Betriebsrestaurant schien aus Gezupfter Ente in Briochsemmel mit Rotkraut, BBQ Sauce geschmolzenem Käse und Süßkartoffelchips zu bestehen, denn die anderen Gerichte der regulären Küche wie die Gebackene Forelle auf Balkan Art mit Rosmarinkartoffel bei Vitality oder das Schweinesteak Tessin mit Schinken und Käse gratiniert dazu Röstkartoffel bei Globetrotter klangen eher nach Standard-Gerichten. Außerdem wurden noch an der Asia-Thai-Theke Gebratene Mienudeln mit verschiedenem Asiagemüse in Kokosmilchsauce und San Sei Chop Suey – verschiedene Fleischsorten mit frischem Gemüse in Spezialsauce angeboten. Und obwohl der Verdacht eingeworfen wurde, hier seien einfach die Reste der Entenkeulen von letzter Woche verarbeitet worden, fiel meine Wahl doch auf die gezupfte Ente – wohl auch weil es mich reizte die Süßkartoffelchips / -pommes mal zu probieren. Leider war aber heute nirgendwo Ketchup zu finden, der meiner Meinung nach gut dazu gepasste hätte.

Plucked duck in brioche bread roll with sweet potato fries / Gezupfte Ente in Briochsemmel mit Süßkartoffelpommes

Ich weiß nicht so recht was ich über die Süßkartoffelpommes denken soll. Zum einen waren sie außen angenehm knusprig und knackig, im Inneren wirkten sie von der Konsistenz her aber leicht matschig. Nicht dass das sonderlich schlimm gewesen wäre – vielleicht muss es bei Süßkartoffeln ja so sein – aber meine Erwartungshaltung war eben anders gewesen. Geschmacklich erwies sie sich, wie nicht anders zu erwarten, als leicht süßlich und passte auch gut zum Burger – allerdings hätte ich mir noch einen Dip dazu gewünscht. Hier hätte mit Sicherheit auch Sauerrahm oder vielleicht eine Salsa gut gepasst. Sollte ich so etwas je selbst zubereiten, werde ich das mal im Hinterkopf behalten. Der Burger selbst war mit einer BBQ-Sauce bestrichen, darauf befanden sich eine Tomatenscheibe, Rotkraut-Salat und schließlich die gezupfte Ente, die wiederum mit einer Scheibe eines mild-würzigen Käses überbacken war. Dabei erfüllte der Käse nicht nur eine geschmackliche Funktion, sondern verhinderte auch dass die gezupfte Ente beim beißen in den Burger einfach auf der anderen Seite heraus fiel. Wäre die Broiche-Semmel noch etwas frischer gewesen, wäre er fast perfekt gewesen, aber leider erwies sie sich schon als etwas abgestanden. Dennoch ein guter Burger, ich war sowohl mit ihm als auch mit den Süßkartoffel-Pommes überaus zufrieden.
Obwohl mit dem Schweiensteak Tessin ihm ein beliebter Gegner entgegen stand, schien es der gezupften Ente dennoch zu gelingen mit einem knappen Vorsprung den ersten Platz auf der allgemeinen Beliebtheitsskala für sich zu ergattern. Auch wenn meinen Beobachtungen der anderen Gäste nach der Sieg sehr knapp war. Nach dem somit zweitplatzierten Schweinesteak teilten sich schließlich Asia-Gerichte und Forelle den dritten Platz – hier konnte ich keinen klaren Favoriten ausmachen.

Mein Abschlußurteil:
Gezupfte Ente in Broichesemmel: ++
Süßkartoffelpommes: ++


Knusprige Schweinehaxe mit Kartoffelknödel [19.09.2017]

Auch am heutigen Dienstag ging das Oktoberfest-Special unseres Betriebsrestaurants weiter und mit einer 1/2 knusprige Schweinehaxe mit Kartoffelknödel fand sich bei Tradition der Region auch diesmal wieder ein überaus verlockendes Angebot auf der Speisekarte. Dem stand allerdings bei Globetrotter ein ebenfalls sehr verlockendes Cordon bleu vom Schwein mit Pommes frites gegenüber und auch mit dem Gemüsestrudel mit Ratatouille und Dip bei Vitality oder dem Gebackenen Seelachs mit Thaigemüse in Massamansauce, der neben Gebratener Eierreis mit verschiedenem Gemüse an der Asia-Thai-Theke angeboten wurde, hätte ich gut leben können. Aber irgendwie lag mir der Appetit heute tatsächlich mal nach der Schweinshaxe, auch wenn sie ziemlich mächtig erschien. Dennoch wollte ich nicht ganz auf Gemüse verzichten und ergänzte mir das Hauptgericht mit etwas Rosenkohl aus dem heutigen Angebot der Gemüsetheke. Zur Haxe gab es außerdem noch ein scharfes Steakmesser.

Crispy pork knuckle with potato dumpling / Knusprige Schweinehaxe mit Kartoffelknödel

Mit dem Attribut “knusprig” hatte man dieses Mal wirklich nicht zu viel versprochen – wohlgemerkt im positiven Sinne – denn die Außenhaut war tatsächlich wunderbar knusprig geraten, ohne dabei verbrannt oder angekokelt zu sein. Allerdings war es besser sie in die Hand zu nehmen und wie z.B. Kartoffelchips zu knuspern, beim Schneiden bestand die Gefahr dass man sie samt der Sauce über das Tablett verteilte. Und unter der knusprigen Haut fand sich erfreulich viel verwertbare und relativ fettarmes Muskelfleisch, das sich leicht mit Messer und Gabel vom Knochen lösen ließ. Die Sauce selber war zwar leider wieder dünn wie Wasser, aber dennoch mit Gewürzen wie Kümmel angenehm Geschmacksintensiv. Und auch am einigermaßen lockeren, fast männerfaustgroßen Kartoffelknödel gab es keinerlei Grund zur Kritik. Der zusätzlich Rosenkohl schließlich erwies sich zwar nicht mehr als ganz heiß, aber dafür doch angenehm knackig und nicht zu zerkocht. Insgesamt ein sehr umfangreiches und leckeres Mittagsmahl – ich war mit meiner Wahl auf jeden Fall zufrieden.
Dennoch fand das Cordon bleu heute deutlich größeren Zuspruch bei den anderen Gästen und landete mit deutlichem Vorsprung auf Platz eins der Allgemeinen Beliebtheitsskala. Danach kam lange nichts bevor schließlich die Schweinehaxe auf dem zweiten Platz folgte. Die Asia-Gerichte belegten Platz drei und das vegetarische Gemüsestrudel folgte schließlich auf dem vierten Platz.

Mein Abschlußurteil:
Schweinehaxe: ++
Sauce: +
Kartoffelknödel: ++
Rosenkohl: ++


Geschmortes Hirschgulasch mit Maronen, Preisselbeerbirne & gebratenen Serviettenknödel [18.09.2017]

Diese Woche scheint man in unserem Betriebsrestaurant so eine Art Bayern-Special anlässlich des am Wochenende gestarteten Oktoberfests durchzuführen und jeden Tag ein noch typischeres regionales Gericht in im Abschnitt Tradition der Region auf der Speisekarte anbieten zu wollen. Den Anfang machte heute ein Geschmortes Hirschgulasch mit Maronen,Preisselbeerbirne und gebratenen Serviettenknödel, der mir auch gleich auf Anhieb sehr zusagte. Obwohl die Spaghetti Bolognese mit Parmesan bei Globetrotter auf sehr verlockend waren, während mich die Schupfnudelpfanne mit Spitzkohl und Apfelwürfel bei Vitality und die Asia-Thai-Angebote wie Pho Pard Thord – Knusprige vegetarische Frühlingsrollen oder Gai Pad Bai Krapao – Gebratenes Hähnchenfleisch mit Chilli frischem Gemüse und grüner Thaiycurrysauce nicht sonderlich interessierten. Zum Hirschgulasch gesellte sich noch ein Schälchen grüner Bohnen aus dem heutigen Angebot der Gemüsetheke auf mein Tablett.

Braised venison goulash with chestnuts, cranberry pear & fried dumplings / Geschmortes Hirschgulasch mit Maronen,Preisselbeerbirne & gebratenen Serviettenknödel

Die grünen Bohnen waren natürlich nicht mehr ganz heiß, dafür aber recht knackig, gut gewürzt und nicht zu zerkocht. Eine durchaus passende Gemüsebeilage zu der großzügigen Portion des etwas süßlich aromatisierten Hirschgulaschs mit seiner dickflüssigen Sauce, seinen leicht mürbe geschmorten Fleischstücken und den kleinen Maronen. Die Serviettenknödel hätten für meinen Geschmack noch ein klein wenig knuspriger gebraten sein können, aber gaben auch so keinen Anlass zu irgendwelcher Kritik. Und natürlich durfte die bei Wildgerichten traditionell übliche mit Preiselbeeren garnierte Dosenbirne nicht fehlen. Ein sehr gelungenes Gericht, ich war sehr zufrieden.
Obwohl der Hirschgulasch mit 3,50 Euro (reduzierter Mitarbeiterpreis) nicht sonderlich teurer als die anderen Gerichte waren, hatte ein großer Teil der anderen Gäste heute dann doch eher den Spaghetti Bolognese der Vorzug gegeben und ihnen somit den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala beschert. Der Hirschgulasch folgte aber auf einem guten zweiten Platz. Die Asia-Gerichte belegten schließlich Platz drei und die Schupfnudelpfanne kam leider nur auf den vierten Platz.

Mein Abschlußurteil:
Hirschgulasch: ++
Serviettenknödel: ++
Preiselbeerbirne: ++
Grüne Bohnen: ++