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Tiroler Käsespätzle mit Röstzwiebeln [31.08.2016]

Als ich die heutige Speisekarte unseres Betriebsrestaurants las, durfte ich mit Wohlwollen feststellen, dass alle drei Gerichte der westlichen Küche auf die eine oder andere Art akzeptabel erschienen. Da war zum einen das Wiener Backhendl mit Kartoffelsalat bei Tradition der Region, dann Tiroler Käsespätzle mit Röstzwiebeln bei Globetrotter und schließlich ein Seelachsfilet im Pfirsisch-Ingwer-Sud mit Salzkartoffeln (bei früheren Angeboten gab es hier eigentlich immer Jasmin-Duftreis als Sättigungsbeilage) bei Vitality. Zuerst neigte ich zwar zum Backhendel, entschied mich dann aber kurzentschlossen doch um und wählte die Käsespätzle. Dazu gesellte sich noch ein selbst zusammengestellter Salat mit Balsamicodressing von der Salattheke.

Cheese spaetzle with fried onions / Käsespätzle mit Röstzwiebeln

Leider hatte man bei den Käsespätzle heute leider zu einem geschmacklich eher wenig aussagekräftigen Käse verwendet. Die Röstzwiebeln konnten das zwar ein wenig kompensieren, aber volle Punktzahl kann ich hier leider nicht geben. Der kleine Salat aus roter Beete, Möhren, Wachsbohnen und Kidneybohnen mit einem Balsamicodressing war aber vollkommen in Ordnung. Ein einfaches, aber akzeptables Mittagsmahl.
Sah man sich bei den anderen Gästen um, erkannte man schnell dass es heute auch hier die Käsespätzle waren, die den größten Zuspruch fanden und somit Platz eins auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala einnahmen. Aber das Wiener Backhendl auf dem zweiten Platz war ihm eng auf den Fersen. Den dritten Platz belegten die Asia-Gerichte und auf Platz vier schließlich der Seelachs.

Mein Abschlußurteil:
Käsespätzle: +
Röstzwiebeln: ++
Gemischter Salat: ++

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Gebratenes Holzfällersteak mit geschmorten Zwiebeln, Rotweinjus & Röstkartoffeln [30.08.2016]

Hätte ich heute nicht großen Appetit auf Fleisch verspürt, hätte ich wahrscheinlich zu den überaus verlockend aussehenden Gnocchi mit Rucola und Kirschtomaten bei Vitality oder zum Kal Tzau Fhan – Gebratener Eierreis mit verschiedenem Gemüse von der Asia-Thai-Theke gegriffen, der dort neben Moo Pad Prik Bai – Gebackener Seelachs mit scharfem Basilikum und Thaigemüse in Austernsauce angeboten wurde. Und da mir beim Schweinegeschnetzelte “Zurcher Art” mit Rösti (stand tatsächlich so auf der Karte) aus dem Abschnitt Globetrotter die Sauce etwas zu dünnflüssig erschien, griff ich letztlich zum Gebratenen Holzfällersteak mit geschmorten Zwiebeln, Rotweinjus und Röstkartoffeln, welches bei Tradition der Region angeboten wurde. Dazu gesellte sich noch ein Schälchen Krautsalat aus dem heutigen Angebot der Salattheke.

Lumberjack steak with fried onions, red wine sauce & roast potatoes / Gebratenes Holzfällersteak mit Röstzwiebeln, Rotweinjus & Röstkartoffeln

Eine gute Wahl wie bereits nach den ersten Bissen feststellen durfte. Das leicht durchwachsene Schweinesteak war angenehm würzig mariniert und harmonierte wunderbar mit den milden, weich geschmorten Zwiebeln aus seiner Garnitur. Und auch der schön dickflüssige und ebenfalls sehr würzige Rotweinjus passte gut in die geschmackliche Gesamtkomposition. Die leicht angerösteten, kleinen Salzkartoffeln als Sättigungsbeilage komplettierten das Gericht schließlich. Leider war wie meistens üblich kein Gemüse beim Hauptgericht, aber das kompensierte ich durch den leicht säuerlich angemachten Krautsalat, der heute mal ohne Kümmel, Speck oder andere Applikationen serviert worden war. Ich war sehr zufrieden mit meiner Entscheidung – mein Fleischhunger war ausreichend gestillt worden. 😉
Als ich mich auf den anderen Tabletts umsah, musste ich mit großem Erstauenen feststellen, dass es heute die vegetarischen Gnocchi mit Rucola und Kirschtomaten waren, die aufgrund ihrer Beliebtheit den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala für sich sichern konnten. Erst knapp dahinter lag kam das Holzfällersteak auf dem zweiten Platz, gefolgt von den Asia-Gerichten auf Platz drei und eng auf schließlich dem Schweinegeschnetzelten mit Rösti auf dem vierten Platz. Hier kann es sich aber auch nur um eine temporäre Verschiebung gehandelt haben, denn als ich den Schankraum verließ, hatte sich vor der Theke mit dem Holzfällersteak eine kleine Schlange gebildet, während bei den Gnocchi deutlich weniger los war. Aber ich kann immer nur den Zeitraum abbilden, in dem ich anwesend bin und in dem hatte eindeutig die Gnocchi die Nase vorn gehabt.

Mein Abschlußurteil:
Holzfällersteak: ++
Geschmorte Zwiebeln: ++
Rotweinjus: ++
Röstkartoffeln: ++
Krautsalat: ++


Chili con Carne mit Baguette [29.08.2016]

Heute war eigentlich relativ schnell klar, dass ich mal wieder beim Chili con Carne mit Baguette aus dem Bereich Globetrotter zugreifen würde, denn die Alternativen auf der Speisekarte unseres Betriebsrestaurants wie Spaghetti mit Balsamicolinsen im Abschnitt Vitality oder Hähnchenbrust “Hawaii”” mit fruchtiger Currysauce und Reis bei Tradition der Region boten nichts, was meine Vorliebe für Chili überbieten könnte. Und auch an der Asia-Thai-Theke gab es mit Poh Piard Thord – Knusprige Frühlingsrollen und Curry Kai – Putenfleisch gebraten mit gelben Thai-Curry und verschiedenem Gemüse waren eher Standard. Leider wurde das Chili aber man wieder in Kinderportion-Mini-Auflaufformen serviert, so dass ich mich gezwungen sah die Menge an Baguette etws zu erhöhen um satt zu werden. Außerdem garnierte ich mir das Chili noch zusätzlich mit einigen Jalapenos, die ich aus einer Sojasauce fischte, welche eigentlich für die Asia-Gerichte gedacht war. Doch leider scheint sich diese Möglichkeit inzwischen bei den anderen Gästen rumgesprochen zu haben, denn obwohl die Saucenschüssel noch fast voll war, waren die meisten der Jalapnos-Ringe bereits abgefischt.

Chili con Carne & Baguette

Heute schien man die Sauce mit etwas Saucenbinder angedickt zu haben, denn bereits nach kurzer Zeit bildete sich ein dünner Film auf der Oberfläche des Chilis, was in den meisten Fällen ein Anzeichen für Verwendung von Stärke wie Saucenbinder oder Mehl ist. Dennoch war die eigentliche Chili-Zubereitung auch heute soweit in Ordnung, auch wenn sie wie üblich nur aus den Minimalzutaten Hackfleisch, Tomatensauce, Kidneybohnen und Mais bestand. Die Eigenschärfe war dabei heute eher mäßig, doch die Jalapeno-Ringe würzten glücklicherweise etwas nach. Beim Baguette gab es aber nichts zu meckern, es war wie in letzter Zeit üblich schön frisch und knusprig.
Sah man sich auf den Tabletts der anderen Gäste um, sah man schnell dass heute das Chili con Carne wohl zu den beliebtesten Gerichten gehörte und sich mit einem kleinen, jedoch klar erkennbaren Vorsprung den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala sichern konnte. Auf dem zweiten Platz folgten heute unerwarteterweise die Spaghetti mit Balsamicolinsen, die knapp vor der Hähnchenbrust Hawaii zu liegen schien. Mit sehr geringen Abstand kamen schließlich die Asia-Gerichte auf dem vierten Platz.

Mein Abschlußurteil:
Chili con Carne: ++
Baguette: ++


Lachs-Quinoa-Pfanne mit Kokosmilch & Paprika – das Rezept

Seit über sechstausend Jahren wird die Getreideart Quinoa in ihrem Heimatkontinent Südamerika Verwendung hat vielerorts größere Bedeutung für die tägliche Ernährung als andere gängige Getreidearten. Doch lange Zeit bekam man diesen Samen der gleichnamigen Pflanze hierzulande nur in speziellen Bio- und Feinkostläden, bis vor nicht einmal einem Jahrzehnt auch hier entdeckt wurde, wie gesund diese an Aminosäuren und hoch konzentrierten Vitaminen reichhaltige Getreide eigentlich ist. Daher erfreut es sich steigender Beliebtheit und ist inzwischen auch in fast jedem gut sortiertem Supermarkt erhältlich.
Bei der Durchsicht meiner Rezepte musste ich aber feststellen, dass ich es bisher versäumt hatte, ein Rezept mit Quinoa vorzustellen – eine Sache die ich nun mit diesem Beitrag beheben möchte. Dabei hatte ich mich für eine Lachs-Quinoa-Pfanne entschieden, die ich mit Paprika, Zuckerschoten und etwas Kokosmilch zubereitete.

Was benötigen wir also für zwei Portionen?

100g Quinoa
01 - Zutat Quinoa / Ingredient quinoa

250g Lachsfilet
02 - Zutat Lachsfilet / Ingredient salmon filet

2 Paprikaschoten (rot & gelb)
03 - Zutat Paprika / Ingredient bell pepper

100g Zuckerschoten
04 - Zutat Zuckerschoten / Ingredient sugar snaps

2-3 getrocknete Chilishoten
05 - Zutat Chilies / Ingredient chilies

200ml Wasser
06 - Zutat Wasser / Ingredient water

1 Teelöffel Gemüsebrühe
07 - Zutat Instant-Gemüsebrühe / Ingredient instant vegetable broth

250ml Gemüsebrühe
08 - Zutat Kokosmilche / Ingredient coconut milk

2 Esslöffel Tomatenmark
09 - Zutat Tomatenmark / Ingredient tomato puree

2 Esslöffel Currypaste
10 - Zutat Chili-Paste / Ingredient chili paste

1 gestrichener Esslöffel Thymian
11 - Zutat Thymian / Ingredient thyme

sowie etwas Olivenöl zum braten
und etwas Salz und Pfeffer zum würzen

Beginnen wir damit, die 200ml Wasser in einen kleinen Topf zu geben und dieses geschlossen zu erhitzen.
12 - Wasser in Topf erhitzen / Heat up water in pot

Während das Wasser erhitzt wird, wenden wir uns dem Gemüse zu und waschen die Paprikaschoten,
13 - Paprika waschen / Wash bell pepper

entkernen sie
14 - Paprika entkernen / Decore bell pepper

und schneiden sie dann in Würfel.
15 - Paprika würfeln / Dice bell pepper

Inzwischen müsste das Wasser kochen, so dass wir das Quinoa in einem dünnmaschigen Sieb abspülen können um die Saponine zu entfernen,
16 - Quinoa abspülen / Swill quinoa

dann salzen wir das Wasser mit einem halben Teelöffel Salz,
17 - Wasser salzen / Salt water

rühren die Gemüsebrühe ein
18 - Gemüsebrühe einrühren / Stir in vegetable broth

und geben schließlich das abgespülte Quinoa hinzu,
19 - Quinoa hinzufügen / Add quinoa

um es geschlossen köcheln zu lassen – wobei wir die Hinweise auf der Verpackung beachten sollten –
20 - Geschlossen köcheln lassen / Let simmer closed

und rühren es hin und wieder um, damit nichts anbrennt.
21 - Gelegentlich umrühren / Stir from time to time

Während das Quinoa vor sich hin köchelt und quillt, zerkleinern wir die getrockneten Chilis,
22 - Chilis zerkleinern / Mince chilis

dann waschen wir die Zuckerschoten, trocknen sie
23 - Zuckerschoten waschen / Wash sugar snaps

schneiden die Enden ab und halbieren sie gegebenenfalls.
24 - Zuckerschoten zerschneiden / Cut sugar snaps

Außerdem waschen wir das Lachsfilet, tupfen es ebenfalls trocken
25 - Lachsfilet waschen / Wash salmon filet

und schneiden es in mundgerechte Würfel.
26 - Lachs würfeln / Dice salmon

Das fertig gequollene Quinoa stellen wir schließlich bei Seite.
27 - Quinoa bei Seite stellen / Put quinoa aside

In einer Pfanne erhitzen wir nun zwei Esslöffel Olivenöl,
28 - Olivenöl erhitzen / Heat up olive oil

dünsten darin die Paprikawürfel an bis sie etwas Farbe bekommen,
29 - Paprika andünsten / Fry bell pepper

geben die zerkleinerten Chilis hinzu
30 - Chili hinzufügen / Add chilis

und geben dann die Lachswürfel hinzu
31 - Lachswürfel addieren / Add salmon

um sie rundherum anzubraten.
32 - Lachswürfel anbraten / Fry salmon

Anschließend addieren wir auch die Zuckerschoten
33 - Zuckerschoten hinzufügen / Add sugar snaps

und dünsten wir ebenfalls kurz mit an
34 - Zuckerschoten andünsten / Braise sugar snaps

bevor wir schließlich alles mit der Kokosmilch ablöschen.
35 - Mit Kokosmilch ablöschen / Deglaze with coconut milk

Während wir die Kokosmilch erhitzen, geben wir die beiden Esslöffel Tomatenmark
36 - Tomatenmark addieren / Add tomato puree

sowie die beiden Esslöffel Currypaste hinein
37 - Currypaste dazu geben / Add curry paste

und verrühren beides gründlich
38 - Gut verrühren / Mix well

wobei wir alles auch gleich mit Salz, Pfeffer und dem gestrichenen Esslöffel Thymian abschmecken.
39 - Mit Salz, Pfeffer & Thymian abschmecken / Taste with salt, pepper & thyme

Anschließend geben wir noch das fertig gequollene Quinoa mit in die Pfanne,
40 - Quinoa hinzufügen / Add quinoa

verrühren dieses gründlich mit der gewürzten Kokosmilchsauce und lassen alles für einige Minuten weiter köcheln.
41 - Köcheln lassen / Let simmer

Anschließend können wir das Gericht auch schon servieren und genießen.
42 - Salmon quinoa fry with coconut milk & bell pepper - Served / Lachs Quinoa Pfanne mit Kokosmilch & Paparika - Serviert

Der leicht nussige Geschmack des Quinoa harmonierte wie ich fand wunderbar mit dem Kokosmilcharoma und dem Geschmack der Currypaste, der das Tomatenmark eine zusätzliche fruchtige Note hinzufügte. Gemeinsam mit dem zarten Lachsfilet, den Paprikawürfeln und den noch immer leicht knackigen Zuckerschoten ergab sich eine überaus leckeres Gericht, das außerdem relativ einfach zuzubereiten war. Ich war auch heute sehr zufrieden mit dem Ergebnis meines kleinen Kochexperiments und werde natürlich die Augen offen halten, was man noch so alles mit Quinoa machen kann.

43 - Salmon quinoa fry with coconut milk & bell pepper - Side view / Lachs Quinoa Pfanne mit Kokosmilch & Paparika - Seitenansicht

Guten Appetit


Steak von der Pute mit Honig-Pfeffersauce & Kartoffelplätzchen [26.08.2016]

Wie für den Freitag üblich fand sich auch heute natürlich wieder ein Fischgericht auf der Speisekarte unseres Betriebsrestaurants, doch schon wieder einmal Gebackenen Seelachs mit Kartoffelsalat und Remoulade wie es im Abschnitt Globetrotter angeboten wurde zu verzehren, darauf hatte ich wenig Lust. Zum Glück fand sich bei Vitality heute ein Steak von der Pute mit Honig-Pfeffersauce und Kartoffelplätzchen, das mein Interesse weckte. Mit seiner Gemüsebeilage aus Rosenkohl sah es einfach zu verlockend aus. Außerdem wären die 3 Stück gefüllte Pfannkuchen mit Waldbeeren bei Tradition der Region oder die Asia-Thai-Angebote wie Gebackene Ananas und Banane sowie San Sei Chop Suey – Verschiedene Fleischsorten mit Gemüse in Spezialsauce eh nichts für mich gewesen.

Turkey steak with honey pepper sauce & potato talers / Steak von der Pute in Honig-Pfeffersauce & Kartoffeltaler

Und ich hatte eine wirklich formidabel Wahl getroffen, denn ich lehne mich wohl nicht zu weit aus dem Fenster wenn ich sage, dass dieses Gericht wohl das beste der ganzen Woche zu sein schien. Das dünn panierte und mit einigen Kräutern gewürzte Putensteak war wunderbar zart und saftig und harmonierte wunderbar mit der leckeren süßlich-pikanten, dickflüssigen und dunklen Honig-Pfeffersauce. Und auch der Rosenkohl war sehr gut gelungen und noch leicht knackig im biss, so wie es sein sollte. Die beiden Kartoffelplätzchen hätte ich persönlich vielleicht noch etwas knuspriger gebraten, aber geschmacklich waren auch sie sehr gut gelungen und bildeten eine wunderbare und nicht alltägliche Sättigungsbeilage. Ich war überaus zufrieden.
Dennoch war es heute der Seelachs mit Kartoffelsalat, der mit deutlichem Vorsprung den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala sichern konnte. Erst auf dem zweiten Platz folgte das Putensteak, gefolgte von den Asia-Thai-Gerichten auf Platz drei und den Pfannkuchen auf dem vierten Platz.

Mein Abschlußurteil:
Putensteak: ++
Honig-Pfeffersauce: ++
Rosenkohl: ++
Kartoffelplätzchen: ++