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Feuriger Chilitopf mit Schweinefleisch aus dem Ofen – das Rezept

Mittwoch, März 16th, 2022

Nachdem ich mir ja nun endlich eine ofenfeste Schmorpfanne zugelegt habe, wollte ich dies bei meinem nächsten Rezept auch gleich mal ausnutzen und mir einen leckeren Chilitopf mit Schweinefleisch im Ofen zubereiten. Das verwendete Rezept faszinierte mich dabei vor allem, weil es eine Art Fusion von asiatischen und lateinamerikanischen Komponenten zu sein schien und das Ergebnis an eine Art Chili con Carne erinnerte. Und ich das liebe ich ja über alles, daher wollte ich es unbedingt mal ausprobieren. Was letztlich heraus kam erwies sich auch tatsächlich als eine neue und geschmacklich wirklich interessante Variante dieses beliebten Gerichts, wobei die Verwendung süßer Thai-Chilisauce sowie von etwas Sriracha für eine exotische und kräftige Schärfe sorgte. Eine sehr leckere Art mageres Schweinefleisch zu genießen wie ich fand, daher möchte ich es natürlich nicht versäumen das verwendete Rezept hier einmal in gewohnter Form vorzustellen.

Was benötigen wir also für 4-5 Portionen?

  • 1000g magerer Schweinegulasch
  • 2 Bund Frühlingszwiebeln
  • 2 Paprika (z.B. rot und gelb)
  • 120ml Thai Sweet Chili Sauce
  • einige Spritzer Sriracha-Sauce (optional)400ml Gemüsebrühe
  • 400g stückige Tomaten (1 Dose oder Tetra-Pack)
  • 1 Dose Kidneybohnen
  • 1 Esslöffel Mehl (Typ 405)
  • Salz & Pfeffer zu würzen
  • 2-3 Esslöffel Öl zum braten
  • Zu Beginn der Zubereitung steht natürlich wie üblich die Vorbereitung der einzelnen Zutaten. Waschen also die Frühlingszwiebeln, trocknen sie und schneiden sie in Stücke, wobei wir den weißen Bereich feiner und das Grün etwas grober zerkleinern. Außerdem waschen, entkernen und würfeln wir die Paprika,
    01 - Chop scallions / Frühlingszwiebeln zerkleinern 02 - Dice bell pepper / Paprika würfeln

    schneiden das Schweinefleisch in mundgerechte Stücke und lassen schließlich noch die Kidneybohnen in einem Sieb abtropfen.
    03 - Dice pork / Schweinefleisch würfeln 04 - Drain kidney beans / Kidneybohnen abtropfen lassen

    Anschließend erhitzen wir 1-2 Eslöffel Öl in unserer ofenfesten Schmorpfanne, geben die Paprikawürfel hinein
    05 - Heat oil in pan / Öl in Pfanne erhitzen 06 - Put bell pepper in pan / Paprika in Pfanne geben

    und dünsten sie für 2-3 Minuten an bis sie beginnen die Farbe zu ändern. Dann entnehmen wir sofort wieder und stellen sie erst einmal bei Seite.
    07 - Braise bell pepper / Paprika andünsten 08 - Put bell pepper aside / Paprika bei Seite stellen

    Nachdem wir die Hitzezufuhr für die verwendete Kochplatte auf eine leicht erhöhte Stufe geschaltet haben geben wir Portionsweise das gewürfelte Schweinefleisch in die Pfanne, etwa so viel dass alle Stücke permanenten Bodenkontakt haben, würzen alles mit etwas Salz sowie Pfeffer
    09 - Put diced pork in pan / Schweinegulasch in Pfanne geben 10 - Season pork with salt & pepper / Fleisch mit Salz & Pfeffer würzen

    und braten alles scharf an, wobei am Anfang etwas Flüssigkeit austreten wird. Wir braten alles bis sich diese Flüssigkeit komplett einreduziert hat
    11 - Sear pork / Schweinegulasch scharf anbraten 12 - Let fluids reduce / Flüssigkeit einkochen lassen

    und lassen dann einige Röstaromen entstehen indem wir dem Fleisch erlauben etwas zu bräunen – allerdings ohne dass es anbrennen darf. Dann entnehmen wir das Fleisch und stellen es bei Seite
    13 - Let pork roast / Röstaromen entstehen lassen 14 - Put pork aside / Schweinefleisch bei Seite stellen

    um anschließend das restliche Fleisch auf die selbe Weise anzubraten und es ebenfalls bei Seite zu stellen.
    15 - Put remaining pork in pan / Restliches Fleisch in Pfanne geben 16 - Sear remaining pork / Restliches Fleisch anbraten

    Jetzt ist auch ein guter Zeitpunkt mit dem Vorheizen des Ofens auf 175 Grad zu beginnen.

    Nach Reduzierung der Hitzezufuhr auf mittlere Stufe und der evtl. Zugabe von etwas mehr Öl geben wir dann die Frühlingszwiebeln in die Pfanne und dünsten sie für einige Minuten an, wobei wir versuchen sollten die Röstrückstände mit ihnen vom Pfannenboden zu lösen,
    17 - Put scallions in pan / Frühlingszwiebeln in Pfanne geben 18 - Braise scallions / Frühlingszwiebeln andünsten

    und geben dann das zuvor angebratene Fleisch wieder hinzu um es mit den Frühlingszwiebeln zu vermengen und wieder heiß werden zu lassen.
    19 - Put pork back in pan / Schweinefleisch zurück in Pfanne geben 20 - Mix & let get hot again / Verrühren & heiß werden lassen

    Den Pfanneninhalt bestäuben wir dann mit einem gehäuften Esslöffel Mehl, dünsten dies kurz mit an
    21 - Dredge with flour / Mit Mehl bestäuben 22 - Braise flour / Mehl mit andünsten

    und löschen es dann mit der Gemüsebrühe sowie der Chilisauce ab.
    23 - Deglaze with vegetable broth / Mit Gemüsebrühe ablöschen 24 - Add chili sauce / Chilisauce addieren

    Beides verrühren wir, geben die Tomaten hinzu,
    25 - Stir & bring to a boil / Verrühren & aufkochen lassen 26 - Add tomatoes / Tomaten hinzufügen

    addieren die abgetropften und abgespülten Kidneybohnen, heben diese unter und lassen alles kurz aufkochen
    27 - Add kidney beans / Kidneybohnen addieren 28 - Let simmer / Köcheln lassen

    wobei wir alles auch gleich mit ein wenig Salz und Pfeffer würzen.
    29 - Season with salt & pepper / Mit Salz Pfeffer würzen

    Dann legen wir den Deckel auf und schieben die Schmorpfanne eine Schiene unterhalb der Mitte in den Ofen um dort alles für 1 3/4 Stunden geschlossen schmoren zu lassen.
    30 - Stew closed in oven / Geschlossen im Ofen schmoren lassen

    Damit dabei nichts anbrennen kann sollte wir das Gericht alle 35-40 Minuten einmal gründlich umrühren, außerdem lassen wir alles die letzten 30 Minuten offen weiter garen damit sich die Sauce durch Verdunstung etwas eindicken kann.
    31 - Stir from time to time / Zwischendurch umrühren 32 - Bake without lid  in oven / Ohne Deckel im Ofen backen

    Nach den 1 3/4 Stunden entnehmen wir unsere Schmorpfanne, stelle sie auf eine auf niedrige Stufe eingestellte Kochplatte und geben die zuvor angedünsteten Paprika hinzu, die wir unterheben und heiß werden lassen. Das verhindert dass die Paprika im Ofen vollkommen zerkocht werden und sorgt dafür dass sie im fertigen Gericht noch etwas Biss haben.
    33 - Add bell pepper / Paprika hinzufügen 34 - Fold in & let get hot / Verrühren heiß werden lassen

    Außerdem können wir das Gericht noch einmal final mit Salz und Pfeffer abschmecken. Wer es besonders scharf mag kann außerdem auch noch etwas Sriracha-Sauce hinzufügen. 😉
    35 - Taste with seasonings / Mit Gewürzen abschmecken

    Anschließend können wir das fertige Gericht auch schon servieren und genießen. Als Sättigungsbeilage entschied ich mich dabei für Basmati-Reis, den ich noch als 2-Minuten-Mikrowellenreis vorrätig hatte, daher behandle ich dessen Zubereitung hier nicht näher.
    36 - Spicy chili pork stew - Served / Feuriger Chilitopf - Serviert

    Ganz wie beabsichtigt war das Schweinefleisch durch das sanfte Schmoren im Ofen wahrlich butterzart geworden und zerfiel beim Verzehr regelrecht auf der Zunge während die Paprika ganz wie beabsichtigt noch über etwas Biss verfügten. Hülsenfrüchte wie Bohnen sind ja glücklicherweise gegen zerkochen resistent, so dass auch durch sie noch etwas Biss ins Gericht kam. Das Ganze kam in einer fruchtigen und deutlich pikanten sowie angenehm dickflüssigen Sauce mit einem eindeutig asiatisch angehauchten Chiliaroma, welches aber erstaunlich gut zu den Bohnen, Paprika und Frühlingszwiebeln passte. Schöne Fusionsküche und dabei war die eigentlich Zubereitung angenehm simpel gewesen, allerdings brauchte das schmoren im Ofen eben etwas Zeit, weswegen ich heute erst sehr spät zu Abend gegessen habe. 🤷‍♂️
    Aber damit ist die mittägliche Versorgung für die nächsten Tage gesichert, auch wenn der Reis wohl nicht für vier Portionen reichen wird. Aber entweder ich koche mir noch welchen nach oder esse es mit Brot, Nudeln – bevorzugt Mie-Nudeln – oder irgend einer anderen Sättigungsbeilage. Obwohl es bestimmt auch ohne Beilage sehr lecker sein dürfte, aber ich mag es wenn ich die Sauce mit irgend etwas weiter binden kann. Bei Reis bietet es sich zum Beispiel an, diesen vor dem Verzehr einfach komplett mit dem Chilitopf zu vermischen, dann hat man eine schöne „Pampe“ die sich leicht zum Mund führen lässt.

    37 - Spicy chili pork stew - Side view / Feuriger Chilitopf - Seitenansicht

    38 - Spicy chili pork stew / Feuriger Chilitopf - CloseUp

    Guten Appetit

    Pikanter Schweinegulasch mit Paprika & Kartoffeln – das Rezept

    Donnerstag, August 19th, 2021

    Nachdem ich gestern die letzte Portion meiner leckeren Pizza verzehrt hatte, war es für mich mal wieder an der Zeit etwas frisches zu kochen. Da der Schweinegulasch im Supermarkt derzeit im Angebot gewesen war, hatte ich mir davon ein Pfund mitgenommen ohne dass ich beim Einkauf ein konkretes Rezept im Sinne gehabt hatte, doch ich verließ mich da einfach auf mein Gespür und entschied mich schließlich dazu einen Schweinegulasch mit Paprika und Kartoffeln als One-Pot-Rezept zuzubereiten. Hätten die Temperaturen noch weiterhin um die 30 Grad gelegen wie letzte Woche wäre das zwar etwas zu opulent gewesen, aber da wir und hier aktuell trotz Mitte August nur um die 20 Grad bewegen schien mir ein Rezept wie dieses vertretbar. Solche Gulasch-Eintopfgerichte sind ja eher etwas für Herbst und Winter, aber an solche Vorgaben habe ich mich eh noch nie gehalten. 😉 Neben Paprika und Kartoffeln als Sättigungsbeilage gab ich außerdem noch ein paar gewürfelte Möhren sowie ein paar Tiefkühl-Erbsen hinzu, letzte vor allem für die farbliche Diversität des Gerichts, denn das Auge isst ja mit. Außerdem hatte ich nur noch eine kleine Menge Erbsen übrig und das war eine gute Gelegenheit diese zu verbrauchen. Das Ergebnis war auf jeden Fall ein leckeres Eintopfgericht, das sich mit relativ wenig Aufwand zubereiten lässt. Daher möchte ich es natürlich nicht versäumen das zugehörige Rezept hier einmal in gewohnter Form vorzustellen.

    Was benötigen wir also für 4 Portionen?

  • 1 große Zwiebel (ca. 250g)
  • 2 Knoblauchzehen
  • 2 größere Paprika
  • 500g Schweinegulasch
  • 125g gewürfelter Speck
  • 150g Möhren
  • 120g Erbsen (TK) (optional)
  • 800g festkochende Kartoffeln
  • 2 Esslöffel Rotwein-Essig
  • 2 Teelöffel geräuchertes Paprika
  • 1 Esslöffel edelsüßes Paprika
  • 1/2 Teelöffel Kümmelsamen
  • 1/2 Teelöffel getrocknetes Majoran
  • 2 Esslöffel Tomatenmark
  • 400g stückige Tomaten
  • 300ml Brühe / Fond
  • evtl. etwas Cayenne-Pfeffer
  • Salz & Pfeffer nach Geschmack
  • evtl. Creme Fraiche & Schnittlauch zum garnieren
  • Am Anfang steht natürlich wie üblich die Vorbereitung der einzelnen Zutaten. Wir schälen also die Zwiebel, halbieren sie und schneiden sie in Streifen, die wir noch mal halbieren. Außerdem waschen und entkernen wir die Paprika, um sie ebenfalls in schmale, kurze Streifen zu schneiden.
    01 - Cut onion in stripes / Zwiebel in Streifen schneiden 02 - Cut bell peppers in stripes / Paprika in Streifen schneiden

    Des weiteren schälen wir die Möhren, schneiden sie in kleine Würfel
    03 - Peel carrots / Möhren schälen 04 - Dice carrots / Möhren würfeln

    und schneiden schließlich noch das Schweinefleisch in mundgerechte Stücke.
    05 - Dice pork / Schweinefleisch würfeln

    Nun erhitzen wir etwas Butterschmalz in einer Pfanne, geben die Paprikastreifen hinein
    06 - Melt ghee in pan / Butterschmalz in Pfanne zerlassen 07 - Put bell pepper in pan / Paprika in Pfanne geben

    und braten sie für einige Minuten an um sie dann erst mal wieder zu entnehmen und bei Seite zu stellen. Da wir das Schweinefleisch später über längeren Zeitraum schmoren, stellen wir so sicher dass Paprika dabei nicht total zerfallen, sondern später noch etwas Biss haben.
    08 - Braise bell pepper / Paprika andünsten 09 - Put bell pepper aside / Paprika bei Seite stellen

    Nachdem wir die Hitzezufuhr auf eine leicht erhöhte gestellt haben, geben wir nun die Schweinefleischwürfel in die Pfanne und braten es scharf an.
    10 - Put diced pork in pan / Schweinfleisch-Würfel in Pfanne geben 11 - Sear pork / Schweinefleisch-Würfel scharf anbraten

    um dann die Hitze wieder auf mittlere Stufe zurück zu stellen, die Speckwürfel hinzu zu geben und sie ebenfalls für einige Minuten mit anzubraten.
    12 - Add diced bacon / Speckwürfel addieren 13 - Braise diced bacon / Speckwürfel andünsten

    Dann können wir auch die Zwiebelstreifen hinzufügen, sie ebenfalls kurz mit andünsten
    14 - Add onion / Zwiebel hinzufügen 15 - Braise onion / Zwiebel mit andünsten

    und dann die Möhrenwürfel addieren, wie wir ebenfalls für einige Minuten mit andünsten.
    16 - Add dice carrots / Möhrenwürfel dazu geben 17 - Braise diced carrots / Möhrenwürfel andünsten

    Jetzt ist auch ein guter Zeitpunkt die Knoblauchzehen mit in die Pfanne zu pressen und alles weiter anzudünsten.
    18 - Squeeze garlic in pan / Knoblauch in Pfanne pressen 19 - Braise garlic / Knoblauch andünsten

    Anschließend geben wir die beiden Esslöffel Rotweinessig hinzu, lassen es etwas einkochen und streuen dann die beiden Teelöffel geräuchertes sowie den Teelöffel edelsüßes Paprika ein,
    20 - Add red wine vinegar / Rotweinessig addieren 21 - Intersperse paprika / Paprika einstreuen

    geben dann auch halben Teelöffel Kümelsamen sowie etwas getrocknetes Majoran hinzu
    22 - Add caraway seeds / Kümmelsamen hinzufügen 23 - Season with majoram / Mit Majoran würzen

    und addieren schließlich auch die beiden Esslöffel Tomatenmark um dann alles zusammen kurz anzudünsten – das entzieht dem Tomatenmark etwas die bittere Note und lässt die Gewürze ihre Aromen entfalten.
    24 - Add tomato puree / Tomatenmark dazu geben 25 - Braise tomato puree / Tomatenmark andünsten

    Nachdem wir alles dann noch zusätzlich mit etwas Salz und Pfeffer gewürzt haben, löschen wir es mit der Brühe ab,
    26 - Season with salt & pepper / Mit Salz & Pfeffer würzen 27 - Deglaze with broth / Mit Brühe ablöschen

    geben die stückigen Tomaten hinzu und verrühren dann alles gründlich miteinander, wobei wir es kurz aufkochen lassen
    28 - Add tomatoes / Tomaten dazu geben 29 - Stir & bring to a boil / Verrühren & aufkochen lassen

    und dann anschließend geschlossen auf verminderter Hitzezufuhr für ca. 1 Stunde vor sich hin schmoren zu lassen.
    30 - Simmer closed / Geschlossen köcheln lassen

    Nach etwa einer halben Stunde können wir dann auch die Kartoffeln schälen, sie in mundgerechte Würfel zu schneiden
    31 - Peel potatoes / Kartoffeln schälen 32 - Dice potatoes / Kartoffeln würfeln

    und diese dann etwa 20 Minuten vor Ablauf der 1-Stunden-Frist ebenfalls in die Pfanne zu geben, gründlich mit dem restlichen Inhalt zu verrühren
    33 - Add dice potatoes / Kartoffelwürfel in Pfanne geben 34 - Fold in diced potatoes / Kartoffelwürfel unterheben

    und dann alles weiter bei geschlossenem Deckel weiter schmoren zu lassen. Die 20 Minuten sollten locker ausreichen, um die Kartoffelwürfel in der Größe gar zu kochen.
    35 - Continue simmer with lid on / Weiter geschlossen köcheln lassen

    Zehn Minuten später können wir dann auch die zuvor angedünsteten Paprikastreifen addieren, sie unterheben
    36 - Put bell pepper back in pan / Paprika zurück in Pfanne geben 37 - Fold in & let get hot bell pepper /  Paprika verrühren & heiß werden lassen

    und schließlich auch die TK-Erbsen hinzufügen um diese ebenfalls zu verrühren. Ich hatte mich kurzfristig für die Erbsen entschieden, da sie mit ihrer grünen Farbe noch den besonderen Kontrast ins Gericht brachten. Hätte ich eine grüne Paprika verwendet, hätte ich mich vielleicht anders entschieden. 😉
    38 - Add peas / Erbsen hinzufügen 39 - Stir in peas / Erbsen verrühren

    Nach der Stunden Garzeit brauchen wir das Gericht nur noch einmal mit den Gewürzen sowie etwas zusätzlichem Cayennepfeffer abzuschmecken
    40 - Taste with seasonings  / Mit Gewürzen abschmecken

    und können es dann auch schon, garniert mit etwas Creme fraiche und Schnittlauch, servieren und genießen.
    41 - Pork goulash with bell pepper & potatoes - Served / Schweinegulasch mit Paprika & Kartoffeln - Serviert

    Dank das langen Schmorens war das eher durchwachsene Schweinefleisch wunderbar zart und leicht „brüchig“ geworden. Dabei harmonierte es sehr gut mit den Kartoffelwürfeln und den noch leicht knackigen Paprikastreifen, den Möhren sowie der Auswahl an Gewürzen. Der Geschmack war kräftig und dank des Cayenne auch leicht pikant, so wie ich es mag, wobei die Creme Fraiche die Schärfe auch wieder etwas dämpfte. Die Erbsen hatten dabei aber nur einen minimalen Einfluss auf den geschmacklichen Gesamteindruck, aber bei dieser Zutat hatte es sich ja auch eher um einen Resteverbrauch gehandelt – die Menge hier im Rezept habe ich daher etwas erhöht. Wegen der großen Menge an Kartoffeln hatte ich etwas Bedenken gehabt, aber letztlich war das Verhältnis von Sättigungsbeilage zu Fleisch und Gemüse sehr gut abgestimmt und machten diesen Gulasch-Kartoffel-Eintopf zu einem sehr gelungenen und leckerem Gericht. Ich war mit dem Ergebnis auf jeden Fall überaus zufrieden.

    42 - Pork goulash with bell pepper & potatoes - Side view / Schweinegulasch mit Paprika & Kartoffeln - Seitenansicht

    Guten Appetit

    Pikanter Schweinegulasch mit Paprika & Kartoffeln

    Gyros mit frischen Zwiebeln, Tzatziki & Pommes Frites [09.01.2020]

    Donnerstag, Januar 9th, 2020

    Ursprünglich hatte ich mir überlegt beim Pikanten Kichererbsencurry mit Basmatireis zuzugreifen, das heute im Abschnitt Veggie der Tageskarte unseres Betriebsrestaurants angeboten wurde. Obwohl die Spaghetti Napoli mit Grana Padano bei Vital auch nicht schlecht klangen, Nudeln mit Tomatensauce gehen eigentlich immer. Aber als ich den Speisesaal betreten hatte und mir dabei das Aroma des Griechisches Gyros vom Schwein mit frischen Zwiebeln und drei Beilagen aus dem Abschnitt Daily, das mit Pommes Frites serviert wurde, in die Nase stieg, entschied ich mich dann doch dazu, heute mal beim teuren Gericht zuzugreifen. Die Angebote der Wok-Theke wie Gebackene Ananas und Banane oder Gebratenes Putenfleisch mit frischem Gemüse in Currysauce waren dabei auch nicht gerade dazu angetan, meine Entscheidung noch zu ändern. Auf die Fritten kam natürlich noch etwas Ketchup, außerdem nahm ich mir einen Becher Kokoscreme aus dem heutigen Angebot der Dessert-Theke. Ich war mir nicht sicher ob Pommes und Tzatziki als jeweils eine Komponente gelten, damit hätte ich mit dem Dessert nämlich alle drei Slots belegt gehabt. Aber für eine Vorsuppe wäre mein Hunger eh nicht groß genug gewesen, daher konnte ich mich gut damit begnügen.

    Gyros with french fries / Gyros mit Pommes Frites

    Die Pommes waren heute wirklich gut gelungen, sie waren heiß, knusprig und gut gewürzt – zumindest da wo sie nicht von Ketchup oder Tzatziki durchgeweicht waren. Leider ist dies ja nicht selbstverständlich, bei Fritten habe ich schon viel negatives hier erlebt. Und auch das Fleisch – natürlich wieder nur Pfannengyros und nicht vom Drehspieß wie der Begriff „Gyros“ (vom lat. gyro -> Kreisel od. im Kreis drehen) ja eigentlich subsumieren sollte – erwies sich als gut gewürzt, frisch und mit einigen Röstaromen. Ein paar Stücke waren zwar ein klein wenig trocken, aber das ließ sich mit dem überaus schmackhaften Tzatziki problemlos kompensieren, so dass ich das nicht in die Wertung einfließen lassen brauche. Die frischen und knackigen Zwiebelring rundeten das Gericht schließlich sehr gelungen ab. Und auch an cremigen, mit Schokosauce garnierten Kokoscreme gab es nichts auszusetzen. Ich war mit meiner Auswahl zufrieden, auch wenn es diesmal etwas teurer gewesen ist.
    Wie nicht anders zu erwarten war das Gyros natürlich auch bei den anderen Gästen heute der große Renner und konnte sich mit deutlichem Vorsprung vor allen anderen Angeboten den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala sichern. Auf Platz zwei sah ich das Kichererbsencurry, knapp dahinter folgten die Spaghetti Napoli auf dem dritten Platz. Somit blieb für die Asia-Gericht nur noch ein guter Platz vier übrig.

    Mein Abschlußurteil:
    Gyros: ++
    Frische Zwiebeln: ++
    Tzatziki: ++
    Pommes Frites: ++

    Kartoffelsuppe & Cordon bleu mit Pommes Frites [05.11.2019]

    Donnerstag, Dezember 5th, 2019

    Auf ein Frühstück verzichtete ich heute, denn im Bistro des Betriebsrestaurants gab es heute leider keine Fleischpflanzerl und auf Schnitzel oder Leberkäse hatte ich ebenso keine große Lust wie auf belegte Brötchen oder Bretzeln. Daher hatte ich auch einiges an Hunger aufgespart, als ich mich zwecks Einnahme des Mittagessens in unser Betriebsrestaurant begab. So verwarf ich meinen ursprünglichen Plan beim Pichelsteiner Gemüseeintopf mit Rindfleisch und Bauernbrot aus dem Abschnitt Daily der heutigen Tageskarte zuzugreifen, sondern wählte das Cordon bleu vom Schwein + 3 Komponenten nach Wahl aus dem Abschnitt Daily, das natürlich mit Pommes Frites serviert wurde. Obwohl ich zugeben muss dass auch die Gnocchi mit Salbeibutter dazu Kirschtomaten und Käsesoße bei Veggie auch nicht schlecht aussahen. Auf Gebackene Banane und Ananas mit Honig oder Gebratenes Schweinefleisch mit frischem Gemüse in grünem Thaicurry von der Asia-Thai-Theke hatte ich heute keine Lust. Zum Cordon bleu gesellten sich noch eine Kartoffelcremesuppe sowie ein Becherchen Fruchtsalat aus der Dessert-Theke – damit waren meine drei Komponenten ausereizt, für die ich die 6,30 Euro bei diesem Gericht bezahlte.

    Potato soup & Cordon bleu with french fries / Kartoffelsuppe & Cordon Bleu mit Pommes Frites

    Die Kartoffelsuppe erwies sich schon mal als gute Wahl, denn sie lieferte neben ihrem Kartoffelaroma mit zahloreichen Kräutern auch eine nicht zu verachtende Knoblauchnote, die wie ich fand wunderbar in die geschmackliche Gesamtkomposition dieses Gerichts passte. Das Cordon Bleu war wiederum eher um Durchschnitt. Das mit Kochschinken und Käse gefüllte, magere Schnitzel war an den schmalen Rändern teilweise mal wieder sehr hart gebacken / gebraten / frittiert, war aber soweit in Ordnung – vor allem wenn man es mit dem Saft der beiliegenden Zitronenecke zusätzlich garnierte. Bei den Pommes Frites fehlte mal wieder etwas Salz und sie waren nicht mehr die frischesten, aber auch sie erfüllten, in Kombination mit Ketchup, vollkommen ihren Zweck. Den Fruchtsalat, den ich mir als Nachtisch genommen hatte, erwies sich wiederum als etwas sehr apfel-lastig, sprich er bestand größtenteils aus Stücken vom grünen Apfel und etwas Melone, war aber angenehm frisch und nicht zu süß, da naturbelassen. Bis auf die sehr gelungene Vorsuppe also ein ziemliches Standardgericht – aber ich war zufrieden und satt.
    Natürlich war das Cordon bleu heute auch bei den anderen Gästen hoch in der Gunst und konnte sich mit klarem Vorsprung den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala sichern. Auf Platz zwei sah ich heute die Asia-Gerichte, die knapp vor den Gnocchi lagen, die ich trotz ihres vegetarischen Charakters ein klein wenig häufiger gesehen zu haben meinte als den Pichelsteiner Eintopf, der somit auf einen guten vierten Platz landete. Der Abstand war aber wirklich nur hauchdünn und hätte sich in wenigen Minuten schon ändern können.

    Mein Abschlußurteil:
    Kartoffelsuppe: ++
    Cordon bleu: ++
    Pommes Frites: +
    Obstsalat: ++

    Brezel & Ofengeschnetzeltes – Resteverbrauch [04.11.2019]

    Montag, November 4th, 2019

    Den Tag begann ich mit einer großen Tasse Kaffee mit Schuss Espresso und einer Butterbrezel, beides aus dem Bistro unseres Betriebsrestaurants.

    Butter pretzel / Butterbrezel

    Ich habe übrigens mal wegen des industriellen Schmierens der Butter auf die Brezeln nachgefragt, das ich beim letzten Mal vermutet hatte. Man konnte mir aber auch nur sagen, dass die Brezeln fertig geschmiert geliefert werden, wirklich weiter bin ich bei diesem Rätsel also nicht gekommen.
    Zum Mittag hatte ich mir die letzten Reste meiner Ofengeschnetzeltem Jäger Art mit Spätzle vom Wochenende mitgenommen.

    Pork chop hunter style - Leftovers / Ofengeschnetzeltes Jäger Art - Resteverbrauch

    Der Käse war zwar nicht mehr knusprig, sondern schmolz beim erwärmen in der Mikrowelle, aber ansonsten auch weiterhin ein sehr leckeres Gericht, das nichts von seinem Geschmack vom ersten Tag verloren hatte – so zumindest meine Meinung. Dadurch musste ich natürlich auf den Besuch im Betriebsrestaurant verzichten und verpasste Angebote wie einen Erbsensuppeneintopf mit Wiener Würstchen und Bauernbrot bei Vital, eine Gefüllte Aubergine mit Tomatensauce und Grillkäse bei Veggie, Abgebräunter Leberkäs mit Bratensauce + 3 Komponenten nach Wahl bei Daily – der mit Spiegelei und Röstkartoffeln serviert wurde – sowie Gebackene Frühlingsrollen und Gebratenes Schweinefleisch mit Thaigemüse süß sauer an der Asia-Wok-Theke. Wäre ich gegangen, hätte ich wahrscheinlich beim Erbseneintopf zugegriffen, denn der Leberkäse wäre mir, so lecker er klang und trotz des Spiegelei, etwas zu kostspielig gewesen. Außerdem bin ich aktuell nicht mehr der allergrößte Leberkäse-Fan, aber das kann wieder kommen. 😉

    Ofengeschnetzeltes Jäger Art mit Spätzle – das Rezept

    Samstag, November 2nd, 2019

    Für dieses verlängerte Wochenende – Freitag war ja wegen Allerheiligen hier in Bayern ein Feiertag gewesen – hatte ich mir ein einfaches, aber sehr lecker klingendes Rezept herausgesucht, das auch gut in die aktuell kühle Jahreszeit passt: Ofengeschnetzeltes Jäger Art mit Spätzle. In der ursprünglichen Variante waren neben dem Schweinefleisch nur Pilze als Gemüsezutat vorgesehen, ich entschied mich jedoch das Gericht noch etwas zu „verfeinern“ und die Zutatenliste um eine Möhre und Erbsen zu erweitern, denn das schien mir gut dazu zu passen. Und ich hatte mich nicht getäuscht, denn das Ergebnis war sogar noch mehr als nur gut gelungen – so zumindest meine Meinung. Für das Fleisch wollte ich zuerst zu Schnitzel greifen, ließ mich aber an der Fleischtheke beraten und griff darauf hin zu mageren Schweinebraten, der sich ebenfalls wunderbar für dieses Rezept eignete. Natürlich sind auch Wild, Geflügel oder Rind vorstellbar – aber ich fand Schwein einfach am passendsten. Insgesamt auf jeden Fall ein sehr leckeres Rezept, das sich angenehm schnell und unkompliziert zubereiten lässt – daher möchte ich es natürlich nicht versäumen es hier einmal in gewohnter Form vorzustellen.

    Was benötigen wir also für 4 Portionen?

    250g braune Champignons
    01 - Zutat Champignons / Ingredient mushrooms

    1 große Möhre (ca. 150g)
    02 - Zutat Möhre / Ingredient carrot

    1 mittelgroße Zwiebel
    03 - Zutat Zwiebel / Ingredient onion

    450g mageres Schweinefleisch
    04 - Zutat Schweinefleisch / Ingredient chives

    1 Becher Schlagrahm (250ml)
    05 - Zutat Schlagrahm / Ingredient whipping cream

    150g Erbsen (TK)
    06 - Zutat Erbsen / Ingredient peas

    500g Eier-Spätzle
    07 - Zutat Spätzle / Ingredient spaetzle

    1 kleiner Bund Schnittlauch
    08 - Zutat Schnittlauch / Ingredient chives

    150g geriebenen Edamer
    09 - Zutat geriebener Edamer / Ingredient grated edamer cheese

    etwas Butter und Öl zum braten bzw. andünsten
    sowie etwas Salz, Pfeffer, Paprika und Gyros-Gewürz zum würzen

    Beginnen wir, wie üblich, damit die einzelnen Zutaten vorzubereiten. Wir schälen und würfeln also die Zwiebel,
    10 - Zwiebel würfeln / Dice onion

    putzen die Pilze und schneiden sie in Scheiben – alternativ können wir sie auch vierteln –
    11 - Champignons in Scheiben schneiden / Cut mushrooms in slices

    schälen und würfeln die Möhre
    12 - Möhre schälen & würfeln / Peel & dice carrot

    und waschen das Schweinefleisch, trocknen es und schneiden es in mundgerechte Streifen.
    13 - Schweinefleisch in Streifen schneiden / Cut pork in stripes

    In einer größeren Pfanne zerlassen wir nun etwas Butter,
    14 - Butter in Pfanne zerlassen / Melt butter in pan

    geben die Champignon-Scheiben hinein
    15 - Pilze in Pfanne geben / Put mushrooms in pan

    und dünsten sie für einige Minuten rundherum an
    16 - Pilze andünsten / Braise mushrooms

    um sie anschließend erst einmal wieder zu entnehmen und bei Seite zu stellen.
    17 - Pilze bei Seite stellen / Put mushrooms aside

    Gemeinsam mit etwas Öl geben wir nun die Schweinefleisch-Streifen in Pfanne,
    18 - Fleischstreifen in Pfanne geben / Put pork stripes in pan

    würzen sie bereits jetzt kräftig mit Salz, Pfeffer, Gyros-Gewürzmischung und Paprika
    19 - Fleisch würzen / Season pork

    und braten sie scharf von allen Seiten an.
    20 - Fleisch scharf anbraten / Sear pork

    Dann reduzieren wir die Hitzezufuhr auf mittlere Stufe, geben die gewürfelte Zwiebel
    21 - Zwiebel hinzufügen / Add onion

    sowie die Möhrenwürfel zum Fleisch in die Pfanne
    22 - Möhre addieren / Add carrot

    und dünsten sie für einige Minuten bei gelegentlichem rühren an bis die Zwiebel beginnt glasig zu werden.
    23 - Möhre andünsten / Braise carrot

    In der Zwischenzeit können wir dann auch das Schnittlauch waschen und es in Röllchen schneiden.
    24 - Schnittlauch in Röllchen schneiden / Cut chives in rolls

    Sind Zwiebel und Möhre weich gedünstet, geben wir zuerst die Champignons wieder zurück in die Pfanne,
    25 - Pilze hinzufügen / Add mushrooms

    streuen 2/3el der Schnittlauch-Röllchen ein – den Rest heben wir uns zum garnieren auf –
    26 - Schnittlauch einstreuen / Intersperse chives

    und dünsten alles gemeinsam weiter an
    27 - Alles weiter andünsten / Continue braising

    bevor wir es schließlich mit dem Schlagrahm ablöschen.
    28 - Mit Schlagrahm ablöschen / Deglaze with whipping cream

    Diesen verrühren wir gut mit dem restlichen Pfanneninhalt, lassen ihn kurz aufkochen
    29 - Verrühren & aufkochen lassen / Stir & bring to a boil

    und geben auch gleich die Erbsen mit in die Sauce,
    30 - Erbsen addieren / Add peas

    Während diese auftauen und heiß werden
    31 - Verrühren & Erbsen heiß werden lassen / Stir & let get peas hot

    schmecken wir die Sauce noch einmal final mit den Gewürzen ab. Ich kombinierte dabei das dem Gyros-Gewürz aus dem Hause Ostmann mit edelsüßen und scharfen Paprika sowie natürlich Salz und Pfeffer.
    32 - Sauce mit Gewürzen abschmecken / Taste sauce with seasonings

    Nachdem wir dann mit dem Vorheizen des Backofens auf 200 Grad begonnen haben, geben wir die Spätzle direkt in die Sauce,
    33 - Spätzle hinzufügen / Add spaetzle

    verrühren sie gut mit dem restlichen Pfanneninhalt und lassen sie dabei über einige Minuten heiß werden.
    34 - Gründlich verrühren / Stir well

    Nun fetten wir eine größere Auflaufform z.B. mit etwas Butter aus,
    35 - Auflaufform ausfetten / Grease casserole

    geben die Spätzle-Mischung aus der Pfanne hinein,
    36 - Pfanneninhalt in Auflaufform geben / Put pan content in casserole

    verteilen es gleichmässig darin, streichen es dabei etwas glatt
    37 - Glatt streichen / Flatten

    und bestreuen es dann großzügig mit dem geriebenen Edamer
    38 - Mit Edamer bestreuen / Dredge with edamer cheese

    um es dann für ca. 20 Minuten auf der mittlere Schiene im Ofen zu überbacken.
    39 - Im Ofen überbacken / Gratinée in oven

    Sobald der Käse geschmolzen ist und beginnt leicht bräunlich zu werden, können wir das fertige Gericht auch schon wieder aus dem Ofen entnehmen
    40 - Pork Chop hunter style with spaetzle - Finished baking / Ofengeschnetzeltes Jäger Art mit Spätzle - Fertig gebacken

    und unmittelbar, garniert mit dem restlichen Schnittlauch, servieren und genießen.
    41 - Pork Chop hunter style with spaetzle - Served / Ofengeschnetzeltes Jäger Art mit Spätzle - Serviert

    Alleine schon die Spätzle mit ihrer lecker gewürzten Sahnesauce, den Pilzen, dem zarten und saftigen Fleischstreifen und natürlich dem restlichen Gemüse wären schon Genuss gewesen, aber sie noch einmal mit würzigen Edamer zu überbacken gab ihnen sozusagen den letzten Feinschliff und eine leckere knusprige Kruste. Ich finde außerdem, dass sich bei Nudelgerichten aller Art der Geschmack noch ein wenig intensiviert, wenn man sie im Ofen backt. Natürlich trägt auch die Sauce bei diesem Gericht viel zum gelingen bei und hier hat mit Sicherheit die verwendete fertige Gyros-Gewürzmischung aus Bohnenkraut, Zwiebeln, Pfeffer, Knoblauch, Paprika, Oregano, Basilikum, Rosmarin, Salbei, Majoran, Muskatnuss und Zitronenmelisse auch einen großen Anteil gehabt. Leider habe ich hier eher „frei Schnauze“ gewürzt, man muss also am besten selbst ein wenig herumexperimentieren um die richtigen Mengen zu erwischen. Ich werde das Rezept auf jeden Fall in guter Erinnerung halten und irgendwann bestimmt erneut zubereiten – vielleicht in leicht abgewandelter Form mit einer größeren Auswahl an verschiedenen Pilzen und/oder mit einer anderen Fleischsorte. 😉

    42 - Pork Chop hunter style with spaetzle - Side view / Ofengeschnetzeltes Jäger Art mit Spätzle - Seitenansicht

    Guten Appetit

    Gyros mit frischen Zwiebeln, Tzatziki & Pommes Frites [24.05.2018]

    Donnerstag, Mai 24th, 2018

    Auch heute fiel mir die Wahl mal wieder leicht, denn mit Gyros vom Schwein mit frischen Ziwbeln, Tzaziki und Pommes Frites stand im Bereich Globetrotter einer meiner Allzeit-Favoriten auf der Speisekarte. Dagegen kamen weder die Spaghetti Pesto Genovese mit Kirschtomaten bei Vitality noch die Krautwickerl mit Specksoße und Kartoffelpüree bei Tradition bei Region oder Gebackene Ananas und Banane mit Honig und Schweinefleisch gebraten mit Gemüse in Kokosmilchsauce von der Asia-Wok-Theke an. Und um mein Glück perfekt zu machen, bot man sogar zusätzlich noch Krautsalat an der Salattheke an. Und es passt nichts besseres zu Gyros als Krautsalat. Außerdem durfte der Ketchup auf den Pommes Frites natürlich nicht fehlen.

    Pork gyros with fresh onions, tzatziki & french fries / Gyros vom Schwein mit frischen Zwiebeln, Tzatziki & Pommes Frites

    Leider wurde meine Vorfreude nach den ersten Bissen doch etwas gemindert, denn das Gyros erwies sich als ein klein wenig überpfeffert. Nicht schlimm, man konnte das geschnetzelte und marinierte Schweinefleisch noch problemlos verzehren, aber man schmeckte es dennoch deutlich. Zum Glück konnte man dies mit Hilfe des beiliegende, mit gehobelten Salatgurken versetzten Tzatziki ausreichend abmildern. Die Pommes Frites ware aber glücklicherweise einigermaßen knusprig geraten und auch ausreichend gewürzt, wobei hier der Ketchup natürlich auch sein übriges tat um sie zu einer gelungenen Sättigungsbeilage zu machen. Die knackigen Zwiebeln rundeten das Gericht schließlich sehr gelungen ab. Kein perfektes Gericht, gerade wegen des leicht misslungenen Gyros, aber absolut akzeptabel.
    Und auch bei den anderen Gästen erfreute sich, wie nicht anders erwartet, das Gyros höchster Beliebtheit und konnte sich unangefochten den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala sichern. Um den zweiten Platz leisteten sich Asia-Gerichte und Krautwickerl ein enges Kopf-an-Kopf-Rennen, wobei ich meinte ein klein wenig mehr Asia-Gerichte auf den Tabletts gesehen zu haben, weswegen der Krautwickerl somit auf dem dritten Platz landete. Aber das Ergebnis war wirklich sehr knapp. Die Spaghetti mit Pesto Genovese folgten schließlich auf Platz vier.

    Mein Abschlußurteil:
    Gyros: +
    Tzatziki: ++
    zwiebeln: ++
    Pommes Frites: ++

    Spargelgröstl mit Schweinefleisch und Kartoffeln [15.05.2018]

    Dienstag, Mai 15th, 2018

    Eigentlich hatte ich ja in der Vergangenheit eher schlechte Erfahrungen mit Gröstln hier in unserem Betriebsrestaurant gemacht, aber auf dem Bildschirm sah das im Rahmen des Spargel-Specials heute angebotene Spargelgröstl mit Schweinefleisch und Kartoffeln gar nicht mal so schlecht aus. Die Alternativen, insbesondere die Spaghetti Bolognese mit Hartkäse bei Globetrotter, aber auch der Gemüsestrudel auf Ratatouille und Quarkdip bei Vitality waren jedoch ebenfalls nicht übel und selbst mit dem Gebackener Seelachs mit Gemüse in süß-sauer Soße, der neben Gebratenes Thaigemüse in Austernsoße an der Asia-Wok-Theke angeboten wurde, hätte ich wahrscheinlich leben können. Aber bei Specials probiere ich die eben gerne mal aus. Daher griff ich letztlich zum Spargelgröstl, das man noch mit etwas Bratensauce garniert hatte. Aber war da auf dem Tablett landete, sah nicht ganz so gut aus wie auf dem Foto.

    Tylorean asparagus roast with pork & potatoes / Spargelgröstl mit Schweinefleisch und Kartoffeln

    Das etwas unansehnliche Spiegelei verdeckt bei diesem Bild etwas, dass das Verhältnis von kleinen Salzkartoffeln zu Spargelstücken und durchwachsenen Schweinefleischwürfeln recht ausgeglichen war. Außerdem hatte noch etwas Lauch mit angebraten, davon waren die Mengen auf dem Teller aber eher homöopathisch. Natürlich lag die Überlegung nahe dass man hier einfach die Bruchstücke und Reste vom gestrigen Spargel wiederverwendet hatte, aber ich bin der Meinung gewesen dass es sich hier nicht um aufgewärmten Spargel gehandelt hatte, denn er schmeckte noch frisch und war leicht knackig. Von den Kartoffeln, waren einige leider ein wenig matschig geworden. In der Summe ein solides Restegericht, das man mit etwas Spargel leicht aufgewertet hatte, aber kein kulinarischer Hochgenuss – aber das darf man bei Gröstln glaube ich auch nicht erwarten. War soweit ok, aber auch nicht mehr.
    Beim Gang durch die Reihen der Tische erkannte man schnell, dass es heute die Spaghetti Bolognese waren, die mit großem Vorsprung vor allen anderen Gerichten den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala für sich erobern konnten. Auf dem zweiten Platz folgten die Asia-Gerichte, die aber nur einen hauchdünnen Vorsprung vor dem Spargelgröstl auf Platz drei aufzeigten. Auf einem guten vierten Platz folgte schließlich der vegetarische Gemüsestrudel.

    Mein Abschlußurteil:
    Spargelgröstel mit Schweinefleisch & Kartoffeln: +