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Gyros mit frischen Zwiebeln, Tzatziki & Pommes Frites [09.01.2020]

Thursday, January 9th, 2020

Ursprünglich hatte ich mir überlegt beim Pikanten Kichererbsencurry mit Basmatireis zuzugreifen, das heute im Abschnitt Veggie der Tageskarte unseres Betriebsrestaurants angeboten wurde. Obwohl die Spaghetti Napoli mit Grana Padano bei Vital auch nicht schlecht klangen, Nudeln mit Tomatensauce gehen eigentlich immer. Aber als ich den Speisesaal betreten hatte und mir dabei das Aroma des Griechisches Gyros vom Schwein mit frischen Zwiebeln und drei Beilagen aus dem Abschnitt Daily, das mit Pommes Frites serviert wurde, in die Nase stieg, entschied ich mich dann doch dazu, heute mal beim teuren Gericht zuzugreifen. Die Angebote der Wok-Theke wie Gebackene Ananas und Banane oder Gebratenes Putenfleisch mit frischem Gemüse in Currysauce waren dabei auch nicht gerade dazu angetan, meine Entscheidung noch zu ändern. Auf die Fritten kam natürlich noch etwas Ketchup, außerdem nahm ich mir einen Becher Kokoscreme aus dem heutigen Angebot der Dessert-Theke. Ich war mir nicht sicher ob Pommes und Tzatziki als jeweils eine Komponente gelten, damit hätte ich mit dem Dessert nämlich alle drei Slots belegt gehabt. Aber für eine Vorsuppe wäre mein Hunger eh nicht groß genug gewesen, daher konnte ich mich gut damit begnügen.

Gyros with french fries / Gyros mit Pommes Frites

Die Pommes waren heute wirklich gut gelungen, sie waren heiß, knusprig und gut gewürzt – zumindest da wo sie nicht von Ketchup oder Tzatziki durchgeweicht waren. Leider ist dies ja nicht selbstverständlich, bei Fritten habe ich schon viel negatives hier erlebt. Und auch das Fleisch – natürlich wieder nur Pfannengyros und nicht vom Drehspieß wie der Begriff “Gyros” (vom lat. gyro -> Kreisel od. im Kreis drehen) ja eigentlich subsumieren sollte – erwies sich als gut gewürzt, frisch und mit einigen Röstaromen. Ein paar Stücke waren zwar ein klein wenig trocken, aber das ließ sich mit dem überaus schmackhaften Tzatziki problemlos kompensieren, so dass ich das nicht in die Wertung einfließen lassen brauche. Die frischen und knackigen Zwiebelring rundeten das Gericht schließlich sehr gelungen ab. Und auch an cremigen, mit Schokosauce garnierten Kokoscreme gab es nichts auszusetzen. Ich war mit meiner Auswahl zufrieden, auch wenn es diesmal etwas teurer gewesen ist.
Wie nicht anders zu erwarten war das Gyros natürlich auch bei den anderen Gästen heute der große Renner und konnte sich mit deutlichem Vorsprung vor allen anderen Angeboten den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala sichern. Auf Platz zwei sah ich das Kichererbsencurry, knapp dahinter folgten die Spaghetti Napoli auf dem dritten Platz. Somit blieb für die Asia-Gericht nur noch ein guter Platz vier übrig.

Mein Abschlußurteil:
Gyros: ++
Frische Zwiebeln: ++
Tzatziki: ++
Pommes Frites: ++

Kartoffelsuppe & Cordon bleu mit Pommes Frites [05.11.2019]

Thursday, December 5th, 2019

Auf ein Frühstück verzichtete ich heute, denn im Bistro des Betriebsrestaurants gab es heute leider keine Fleischpflanzerl und auf Schnitzel oder Leberkäse hatte ich ebenso keine große Lust wie auf belegte Brötchen oder Bretzeln. Daher hatte ich auch einiges an Hunger aufgespart, als ich mich zwecks Einnahme des Mittagessens in unser Betriebsrestaurant begab. So verwarf ich meinen ursprünglichen Plan beim Pichelsteiner Gemüseeintopf mit Rindfleisch und Bauernbrot aus dem Abschnitt Daily der heutigen Tageskarte zuzugreifen, sondern wählte das Cordon bleu vom Schwein + 3 Komponenten nach Wahl aus dem Abschnitt Daily, das natürlich mit Pommes Frites serviert wurde. Obwohl ich zugeben muss dass auch die Gnocchi mit Salbeibutter dazu Kirschtomaten und Käsesoße bei Veggie auch nicht schlecht aussahen. Auf Gebackene Banane und Ananas mit Honig oder Gebratenes Schweinefleisch mit frischem Gemüse in grünem Thaicurry von der Asia-Thai-Theke hatte ich heute keine Lust. Zum Cordon bleu gesellten sich noch eine Kartoffelcremesuppe sowie ein Becherchen Fruchtsalat aus der Dessert-Theke – damit waren meine drei Komponenten ausereizt, für die ich die 6,30 Euro bei diesem Gericht bezahlte.

Potato soup & Cordon bleu with french fries / Kartoffelsuppe & Cordon Bleu mit Pommes Frites

Die Kartoffelsuppe erwies sich schon mal als gute Wahl, denn sie lieferte neben ihrem Kartoffelaroma mit zahloreichen Kräutern auch eine nicht zu verachtende Knoblauchnote, die wie ich fand wunderbar in die geschmackliche Gesamtkomposition dieses Gerichts passte. Das Cordon Bleu war wiederum eher um Durchschnitt. Das mit Kochschinken und Käse gefüllte, magere Schnitzel war an den schmalen Rändern teilweise mal wieder sehr hart gebacken / gebraten / frittiert, war aber soweit in Ordnung – vor allem wenn man es mit dem Saft der beiliegenden Zitronenecke zusätzlich garnierte. Bei den Pommes Frites fehlte mal wieder etwas Salz und sie waren nicht mehr die frischesten, aber auch sie erfüllten, in Kombination mit Ketchup, vollkommen ihren Zweck. Den Fruchtsalat, den ich mir als Nachtisch genommen hatte, erwies sich wiederum als etwas sehr apfel-lastig, sprich er bestand größtenteils aus Stücken vom grünen Apfel und etwas Melone, war aber angenehm frisch und nicht zu süß, da naturbelassen. Bis auf die sehr gelungene Vorsuppe also ein ziemliches Standardgericht – aber ich war zufrieden und satt.
Natürlich war das Cordon bleu heute auch bei den anderen Gästen hoch in der Gunst und konnte sich mit klarem Vorsprung den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala sichern. Auf Platz zwei sah ich heute die Asia-Gerichte, die knapp vor den Gnocchi lagen, die ich trotz ihres vegetarischen Charakters ein klein wenig häufiger gesehen zu haben meinte als den Pichelsteiner Eintopf, der somit auf einen guten vierten Platz landete. Der Abstand war aber wirklich nur hauchdünn und hätte sich in wenigen Minuten schon ändern können.

Mein Abschlußurteil:
Kartoffelsuppe: ++
Cordon bleu: ++
Pommes Frites: +
Obstsalat: ++

Brezel & Ofengeschnetzeltes – Resteverbrauch [04.11.2019]

Monday, November 4th, 2019

Den Tag begann ich mit einer großen Tasse Kaffee mit Schuss Espresso und einer Butterbrezel, beides aus dem Bistro unseres Betriebsrestaurants.

Butter pretzel / Butterbrezel

Ich habe übrigens mal wegen des industriellen Schmierens der Butter auf die Brezeln nachgefragt, das ich beim letzten Mal vermutet hatte. Man konnte mir aber auch nur sagen, dass die Brezeln fertig geschmiert geliefert werden, wirklich weiter bin ich bei diesem Rätsel also nicht gekommen.
Zum Mittag hatte ich mir die letzten Reste meiner Ofengeschnetzeltem Jäger Art mit Spätzle vom Wochenende mitgenommen.

Pork chop hunter style - Leftovers / Ofengeschnetzeltes Jäger Art - Resteverbrauch

Der Käse war zwar nicht mehr knusprig, sondern schmolz beim erwärmen in der Mikrowelle, aber ansonsten auch weiterhin ein sehr leckeres Gericht, das nichts von seinem Geschmack vom ersten Tag verloren hatte – so zumindest meine Meinung. Dadurch musste ich natürlich auf den Besuch im Betriebsrestaurant verzichten und verpasste Angebote wie einen Erbsensuppeneintopf mit Wiener Würstchen und Bauernbrot bei Vital, eine Gefüllte Aubergine mit Tomatensauce und Grillkäse bei Veggie, Abgebräunter Leberkäs mit Bratensauce + 3 Komponenten nach Wahl bei Daily – der mit Spiegelei und Röstkartoffeln serviert wurde – sowie Gebackene Frühlingsrollen und Gebratenes Schweinefleisch mit Thaigemüse süß sauer an der Asia-Wok-Theke. Wäre ich gegangen, hätte ich wahrscheinlich beim Erbseneintopf zugegriffen, denn der Leberkäse wäre mir, so lecker er klang und trotz des Spiegelei, etwas zu kostspielig gewesen. Außerdem bin ich aktuell nicht mehr der allergrößte Leberkäse-Fan, aber das kann wieder kommen. 😉

Ofengeschnetzeltes Jäger Art mit Spätzle – das Rezept

Saturday, November 2nd, 2019

Für dieses verlängerte Wochenende – Freitag war ja wegen Allerheiligen hier in Bayern ein Feiertag gewesen – hatte ich mir ein einfaches, aber sehr lecker klingendes Rezept herausgesucht, das auch gut in die aktuell kühle Jahreszeit passt: Ofengeschnetzeltes Jäger Art mit Spätzle. In der ursprünglichen Variante waren neben dem Schweinefleisch nur Pilze als Gemüsezutat vorgesehen, ich entschied mich jedoch das Gericht noch etwas zu “verfeinern” und die Zutatenliste um eine Möhre und Erbsen zu erweitern, denn das schien mir gut dazu zu passen. Und ich hatte mich nicht getäuscht, denn das Ergebnis war sogar noch mehr als nur gut gelungen – so zumindest meine Meinung. Für das Fleisch wollte ich zuerst zu Schnitzel greifen, ließ mich aber an der Fleischtheke beraten und griff darauf hin zu mageren Schweinebraten, der sich ebenfalls wunderbar für dieses Rezept eignete. Natürlich sind auch Wild, Geflügel oder Rind vorstellbar – aber ich fand Schwein einfach am passendsten. Insgesamt auf jeden Fall ein sehr leckeres Rezept, das sich angenehm schnell und unkompliziert zubereiten lässt – daher möchte ich es natürlich nicht versäumen es hier einmal in gewohnter Form vorzustellen.

Was benötigen wir also für 4 Portionen?

250g braune Champignons
01 - Zutat Champignons / Ingredient mushrooms

1 große Möhre (ca. 150g)
02 - Zutat Möhre / Ingredient carrot

1 mittelgroße Zwiebel
03 - Zutat Zwiebel / Ingredient onion

450g mageres Schweinefleisch
04 - Zutat Schweinefleisch / Ingredient chives

1 Becher Schlagrahm (250ml)
05 - Zutat Schlagrahm / Ingredient whipping cream

150g Erbsen (TK)
06 - Zutat Erbsen / Ingredient peas

500g Eier-Spätzle
07 - Zutat Spätzle / Ingredient spaetzle

1 kleiner Bund Schnittlauch
08 - Zutat Schnittlauch / Ingredient chives

150g geriebenen Edamer
09 - Zutat geriebener Edamer / Ingredient grated edamer cheese

etwas Butter und Öl zum braten bzw. andünsten
sowie etwas Salz, Pfeffer, Paprika und Gyros-Gewürz zum würzen

Beginnen wir, wie üblich, damit die einzelnen Zutaten vorzubereiten. Wir schälen und würfeln also die Zwiebel,
10 - Zwiebel würfeln / Dice onion

putzen die Pilze und schneiden sie in Scheiben – alternativ können wir sie auch vierteln –
11 - Champignons in Scheiben schneiden / Cut mushrooms in slices

schälen und würfeln die Möhre
12 - Möhre schälen & würfeln / Peel & dice carrot

und waschen das Schweinefleisch, trocknen es und schneiden es in mundgerechte Streifen.
13 - Schweinefleisch in Streifen schneiden / Cut pork in stripes

In einer größeren Pfanne zerlassen wir nun etwas Butter,
14 - Butter in Pfanne zerlassen / Melt butter in pan

geben die Champignon-Scheiben hinein
15 - Pilze in Pfanne geben / Put mushrooms in pan

und dünsten sie für einige Minuten rundherum an
16 - Pilze andünsten / Braise mushrooms

um sie anschließend erst einmal wieder zu entnehmen und bei Seite zu stellen.
17 - Pilze bei Seite stellen / Put mushrooms aside

Gemeinsam mit etwas Öl geben wir nun die Schweinefleisch-Streifen in Pfanne,
18 - Fleischstreifen in Pfanne geben / Put pork stripes in pan

würzen sie bereits jetzt kräftig mit Salz, Pfeffer, Gyros-Gewürzmischung und Paprika
19 - Fleisch würzen / Season pork

und braten sie scharf von allen Seiten an.
20 - Fleisch scharf anbraten / Sear pork

Dann reduzieren wir die Hitzezufuhr auf mittlere Stufe, geben die gewürfelte Zwiebel
21 - Zwiebel hinzufügen / Add onion

sowie die Möhrenwürfel zum Fleisch in die Pfanne
22 - Möhre addieren / Add carrot

und dünsten sie für einige Minuten bei gelegentlichem rühren an bis die Zwiebel beginnt glasig zu werden.
23 - Möhre andünsten / Braise carrot

In der Zwischenzeit können wir dann auch das Schnittlauch waschen und es in Röllchen schneiden.
24 - Schnittlauch in Röllchen schneiden / Cut chives in rolls

Sind Zwiebel und Möhre weich gedünstet, geben wir zuerst die Champignons wieder zurück in die Pfanne,
25 - Pilze hinzufügen / Add mushrooms

streuen 2/3el der Schnittlauch-Röllchen ein – den Rest heben wir uns zum garnieren auf –
26 - Schnittlauch einstreuen / Intersperse chives

und dünsten alles gemeinsam weiter an
27 - Alles weiter andünsten / Continue braising

bevor wir es schließlich mit dem Schlagrahm ablöschen.
28 - Mit Schlagrahm ablöschen / Deglaze with whipping cream

Diesen verrühren wir gut mit dem restlichen Pfanneninhalt, lassen ihn kurz aufkochen
29 - Verrühren & aufkochen lassen / Stir & bring to a boil

und geben auch gleich die Erbsen mit in die Sauce,
30 - Erbsen addieren / Add peas

Während diese auftauen und heiß werden
31 - Verrühren & Erbsen heiß werden lassen / Stir & let get peas hot

schmecken wir die Sauce noch einmal final mit den Gewürzen ab. Ich kombinierte dabei das dem Gyros-Gewürz aus dem Hause Ostmann mit edelsüßen und scharfen Paprika sowie natürlich Salz und Pfeffer.
32 - Sauce mit Gewürzen abschmecken / Taste sauce with seasonings

Nachdem wir dann mit dem Vorheizen des Backofens auf 200 Grad begonnen haben, geben wir die Spätzle direkt in die Sauce,
33 - Spätzle hinzufügen / Add spaetzle

verrühren sie gut mit dem restlichen Pfanneninhalt und lassen sie dabei über einige Minuten heiß werden.
34 - Gründlich verrühren / Stir well

Nun fetten wir eine größere Auflaufform z.B. mit etwas Butter aus,
35 - Auflaufform ausfetten / Grease casserole

geben die Spätzle-Mischung aus der Pfanne hinein,
36 - Pfanneninhalt in Auflaufform geben / Put pan content in casserole

verteilen es gleichmässig darin, streichen es dabei etwas glatt
37 - Glatt streichen / Flatten

und bestreuen es dann großzügig mit dem geriebenen Edamer
38 - Mit Edamer bestreuen / Dredge with edamer cheese

um es dann für ca. 20 Minuten auf der mittlere Schiene im Ofen zu überbacken.
39 - Im Ofen überbacken / Gratinée in oven

Sobald der Käse geschmolzen ist und beginnt leicht bräunlich zu werden, können wir das fertige Gericht auch schon wieder aus dem Ofen entnehmen
40 - Pork Chop hunter style with spaetzle - Finished baking / Ofengeschnetzeltes Jäger Art mit Spätzle - Fertig gebacken

und unmittelbar, garniert mit dem restlichen Schnittlauch, servieren und genießen.
41 - Pork Chop hunter style with spaetzle - Served / Ofengeschnetzeltes Jäger Art mit Spätzle - Serviert

Alleine schon die Spätzle mit ihrer lecker gewürzten Sahnesauce, den Pilzen, dem zarten und saftigen Fleischstreifen und natürlich dem restlichen Gemüse wären schon Genuss gewesen, aber sie noch einmal mit würzigen Edamer zu überbacken gab ihnen sozusagen den letzten Feinschliff und eine leckere knusprige Kruste. Ich finde außerdem, dass sich bei Nudelgerichten aller Art der Geschmack noch ein wenig intensiviert, wenn man sie im Ofen backt. Natürlich trägt auch die Sauce bei diesem Gericht viel zum gelingen bei und hier hat mit Sicherheit die verwendete fertige Gyros-Gewürzmischung aus Bohnenkraut, Zwiebeln, Pfeffer, Knoblauch, Paprika, Oregano, Basilikum, Rosmarin, Salbei, Majoran, Muskatnuss und Zitronenmelisse auch einen großen Anteil gehabt. Leider habe ich hier eher “frei Schnauze” gewürzt, man muss also am besten selbst ein wenig herumexperimentieren um die richtigen Mengen zu erwischen. Ich werde das Rezept auf jeden Fall in guter Erinnerung halten und irgendwann bestimmt erneut zubereiten – vielleicht in leicht abgewandelter Form mit einer größeren Auswahl an verschiedenen Pilzen und/oder mit einer anderen Fleischsorte. 😉

42 - Pork Chop hunter style with spaetzle - Side view / Ofengeschnetzeltes Jäger Art mit Spätzle - Seitenansicht

Guten Appetit

Gyros mit frischen Zwiebeln, Tzatziki & Pommes Frites [24.05.2018]

Thursday, May 24th, 2018

Auch heute fiel mir die Wahl mal wieder leicht, denn mit Gyros vom Schwein mit frischen Ziwbeln, Tzaziki und Pommes Frites stand im Bereich Globetrotter einer meiner Allzeit-Favoriten auf der Speisekarte. Dagegen kamen weder die Spaghetti Pesto Genovese mit Kirschtomaten bei Vitality noch die Krautwickerl mit Specksoße und Kartoffelpüree bei Tradition bei Region oder Gebackene Ananas und Banane mit Honig und Schweinefleisch gebraten mit Gemüse in Kokosmilchsauce von der Asia-Wok-Theke an. Und um mein Glück perfekt zu machen, bot man sogar zusätzlich noch Krautsalat an der Salattheke an. Und es passt nichts besseres zu Gyros als Krautsalat. Außerdem durfte der Ketchup auf den Pommes Frites natürlich nicht fehlen.

Pork gyros with fresh onions, tzatziki & french fries / Gyros vom Schwein mit frischen Zwiebeln, Tzatziki & Pommes Frites

Leider wurde meine Vorfreude nach den ersten Bissen doch etwas gemindert, denn das Gyros erwies sich als ein klein wenig überpfeffert. Nicht schlimm, man konnte das geschnetzelte und marinierte Schweinefleisch noch problemlos verzehren, aber man schmeckte es dennoch deutlich. Zum Glück konnte man dies mit Hilfe des beiliegende, mit gehobelten Salatgurken versetzten Tzatziki ausreichend abmildern. Die Pommes Frites ware aber glücklicherweise einigermaßen knusprig geraten und auch ausreichend gewürzt, wobei hier der Ketchup natürlich auch sein übriges tat um sie zu einer gelungenen Sättigungsbeilage zu machen. Die knackigen Zwiebeln rundeten das Gericht schließlich sehr gelungen ab. Kein perfektes Gericht, gerade wegen des leicht misslungenen Gyros, aber absolut akzeptabel.
Und auch bei den anderen Gästen erfreute sich, wie nicht anders erwartet, das Gyros höchster Beliebtheit und konnte sich unangefochten den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala sichern. Um den zweiten Platz leisteten sich Asia-Gerichte und Krautwickerl ein enges Kopf-an-Kopf-Rennen, wobei ich meinte ein klein wenig mehr Asia-Gerichte auf den Tabletts gesehen zu haben, weswegen der Krautwickerl somit auf dem dritten Platz landete. Aber das Ergebnis war wirklich sehr knapp. Die Spaghetti mit Pesto Genovese folgten schließlich auf Platz vier.

Mein Abschlußurteil:
Gyros: +
Tzatziki: ++
zwiebeln: ++
Pommes Frites: ++

Spargelgröstl mit Schweinefleisch und Kartoffeln [15.05.2018]

Tuesday, May 15th, 2018

Eigentlich hatte ich ja in der Vergangenheit eher schlechte Erfahrungen mit Gröstln hier in unserem Betriebsrestaurant gemacht, aber auf dem Bildschirm sah das im Rahmen des Spargel-Specials heute angebotene Spargelgröstl mit Schweinefleisch und Kartoffeln gar nicht mal so schlecht aus. Die Alternativen, insbesondere die Spaghetti Bolognese mit Hartkäse bei Globetrotter, aber auch der Gemüsestrudel auf Ratatouille und Quarkdip bei Vitality waren jedoch ebenfalls nicht übel und selbst mit dem Gebackener Seelachs mit Gemüse in süß-sauer Soße, der neben Gebratenes Thaigemüse in Austernsoße an der Asia-Wok-Theke angeboten wurde, hätte ich wahrscheinlich leben können. Aber bei Specials probiere ich die eben gerne mal aus. Daher griff ich letztlich zum Spargelgröstl, das man noch mit etwas Bratensauce garniert hatte. Aber war da auf dem Tablett landete, sah nicht ganz so gut aus wie auf dem Foto.

Tylorean asparagus roast with pork & potatoes / Spargelgröstl mit Schweinefleisch und Kartoffeln

Das etwas unansehnliche Spiegelei verdeckt bei diesem Bild etwas, dass das Verhältnis von kleinen Salzkartoffeln zu Spargelstücken und durchwachsenen Schweinefleischwürfeln recht ausgeglichen war. Außerdem hatte noch etwas Lauch mit angebraten, davon waren die Mengen auf dem Teller aber eher homöopathisch. Natürlich lag die Überlegung nahe dass man hier einfach die Bruchstücke und Reste vom gestrigen Spargel wiederverwendet hatte, aber ich bin der Meinung gewesen dass es sich hier nicht um aufgewärmten Spargel gehandelt hatte, denn er schmeckte noch frisch und war leicht knackig. Von den Kartoffeln, waren einige leider ein wenig matschig geworden. In der Summe ein solides Restegericht, das man mit etwas Spargel leicht aufgewertet hatte, aber kein kulinarischer Hochgenuss – aber das darf man bei Gröstln glaube ich auch nicht erwarten. War soweit ok, aber auch nicht mehr.
Beim Gang durch die Reihen der Tische erkannte man schnell, dass es heute die Spaghetti Bolognese waren, die mit großem Vorsprung vor allen anderen Gerichten den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala für sich erobern konnten. Auf dem zweiten Platz folgten die Asia-Gerichte, die aber nur einen hauchdünnen Vorsprung vor dem Spargelgröstl auf Platz drei aufzeigten. Auf einem guten vierten Platz folgte schließlich der vegetarische Gemüsestrudel.

Mein Abschlußurteil:
Spargelgröstel mit Schweinefleisch & Kartoffeln: +

Tiroler Gröstel mit Spiegelei [05.02.2018]

Monday, February 5th, 2018

Die Auswahl auf der Speisekarte unseres Betriebsrestaurant am heutigen Montag ließ mal wieder wünschen übrig. Mein erster Blick galt erst mal dem Putenschnitzel “Zigeuner Art” mit Kroketten, das im Abschnitt Globetrotter angeboten wurde. Auf die Pappadelle mit Blattspinat und Meerrettich bei Vitality hatte ich aufgrund meiner leichten Abneigung gegen Kren auf jeden Fall keine Lust und auch die Asia-Thai-Angebote wie Gebackene FrühlingsrollenGebratenes Hühnerfleisch mit Thaigemüse in Austernsauce rissen mich nicht so vom Hocker. Dann aber erweckte noch das Tiroler Gröstel mit Spiegelei bei Tradition der Region mein Interesse, denn in der Präsentation auf dem großen Bildschirm gleich neben dem Eingang sah es gar nicht mal so schlecht aus – auch wenn es eigentlich ein typisches Restegericht ist. Daher entschied ich mich kurzfristig dann noch noch um und griff zum Geröstel.

Tiroler Gröstel mit Spiegelei

Leider entsprach das Gericht das serviert wurde dann doch nicht ganz meinen Erwartungen. Das Verhältnis von recht vielen kleinen Würfeln recht durchwachsenen aus Schweine- und Rindfleisch zu relativ wenigen kleinen Salzkartoffeln war alles andere als Optimal gewählt, von der eher homöopathischen Menge an Lauch mal ganz abgesehen. Außerdem war das Fleisch auch teilweise etwas zu knusprig angebraten wie ich meinte. Zum Glück gab es die dickliche und würzige Bratensauce, die das Gericht glücklicherweise noch etwas retten konnte. Und bis auf die Größe – wo bitte bekommt man heute noch solche XS-Eier? – war auch das Spiegelei ohne nennenswerten Tadel – vor allem weil das Eigelb noch wunderbar flüssig war, so wie ich es mag. Aber das letzte Mal war es auch nicht besser gewesen. Wenn schön Gröstel, dann doch lieber das nächste Mal das Kartoffel-Gröstel mit Lauch und Schafskäse.
Bei den anderen Gästen lag natürlich, wie nicht anders zu erwarten, das Putenschnitzel “Zigeuner Art” mit Kroketten am höchsten in der Gunst und konnte sich somit unangefochten den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala sichern. Um den zweiten Platz lieferten sich das unerwarteter Weise doch gern gewählte Nudelgericht mit Blattspinat und Meerrettich sowie die Asia-Gerichte einen enges Kopf-an-Kopf-Rennen, ich würde aber letztlich sagen dass die Asia-Gerichte doch ein klein wenig häufiger auf den Tabletts zu sehen waren und somit diese Platzierung verdienten. Somit landeten die Pappadelle auf Platz drei und das Tiroler Gröstl auf dem vierten Platz.

Mein Abschlußurteil:
Tiroler Gröstel: +/-
Bratensauce: ++
Spiegelei: ++

Schweinegeschnetzeltes “Zurcher Art” mit Röstis [18.07.2017]

Tuesday, July 18th, 2017

Zwar galt mein erster Blick heute natürlich dem Wiener Backhendl mit Pommes Frites, welches man im Abschnitt Globetrotter auf der Speisekarte unseres Betriebsrestaurants anbot, doch für einen heißen Sommertag wie heute erschien mir das doch etwas zu schwer. Daher sah ich mir auch kurz den Marinierten Tofu auf asiatischem Gemüse mit Basmatireis bei Vitality an, entschied mich aber Aufgrund der Tatsache dass ich erst gestern Reis gegessen hatte sowohl gegen den Tofu als auch gegen die Asia-Thai-Gerichte wie Gebackenen Seelachs mit Thaigemüse in Austernsauce , zu denen es auch Reis gab, und wählte schließlich das Schweinegeschnetzelte “Zurcher Art” mit Röstis bei Tradition der Region. Dies ergänzte ich noch durch ein Schälchen mit Erbsen aus dem heutigen Angebot der Gemüsetheke.

Zurich pork ragout with hash browns / Schweingeschnetzeltes "Zurcher Art" mit Röstis

Beim Servieren hatte man sich wie man sieht nicht sonderlich viel Mühe gegeben, aber das Geschnetzelte aus mageren Schweinefleisch mit Champignons war zwar recht kleinteilig, aber geschmacklich war es dennoch gut gelungen. Die mit Kräutern versetzte Sauce war dabei zwar mal wieder recht dünnflüssig, aber das bin ich von hier ja gewohnt. Und auch die Röstis erfüllten alle Anforderungen die ich an eine solche Sättigungsbeilage habe: sie waren heiß, außen knusprig und innen noch angenehm weich. Nur bei den Erbsen muss ich einen kleinen Punktabzug vornehmen, denn sie waren bereits stark abgekühlt und schmeckten auch irgendwie etwas abgestanden. Dennoch war ich insgesamt zufrieden mit meiner Wahl.
Auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala lag heute natürlich das Backhendel mit großem Vorsprung vor allen anderen Gerichten vorne und konnte sich unangefochten den ersten Platz sichern. Auf Platz zwei folgte aber schon das Schweingeschnetzelte, den dritten Platz neegten die Asia-gerichte und auf einem guten vierten Platz folgte schließlich das Tofu mit Asiagemüse.

Mein Abschlußurteil:
Schweinegeschnetzeltes: ++
Röstis: ++
Erbsen: +/-