Seelachsfilet mit Jasmin-Duftreis [10.03.2010]
10.03.2010 19:54 kulinarisches, lunchtimeUnkommentiert
Nachdem ich gestern mit Wiener Schnitzel und Pommes ja kalorientechnisch gesündigt hatte, wollte ich heute doch etwas leichteres zu Mittag bestellen. Das “Putenschnitzel mit Pilzrahmsauce an Eier-Knöpfle“, welches heute bei den Globetrotter-Speisen angeboten wurde erschien mir dazu gerade wegen der Rahmsauce etwas zu gewaltig. Bei den “Ravioli mit Käsefüllung in Ruccula-Kräutersauce” als traditionell-regionales Gericht erschien mir da gerade wegen das Käses auch nicht so optimal, auch wenn es durchaus lecker klang. Gut, ich hätte vielleicht auch die “Kalon Tzau Min – Gebratene Chinanudeln mit Eiern und Gemüse nach Canton Art” oder “Son Sein Chop Suey – Verschiedene Fleischsorten mit Gemüse” aus dem Asia-Bereich probieren können, aber meine entgültige Wahl fiel dann doch auf das heutige Vitality-Gericht in Form eines “Seelachsfilet im Pfirsisch-Ingwer-Sud mit Kugel von Jasmin-Duftreis“. Mit 545kcal (11g Fett, 88g Kohlehydrate und 39g Eiweiß) erschien es mir das magerste der heutigen Gerichte, außerdem hatte ich etwas ähnliches mit Seehecht auch schon mal hier probiert und für gut befunden. Und heute dachte ich auch an das Gemüse (Grünzeug) und füllte mir eine kleine Schüssel mit Erbsen und Karottenwürfel dazu. Außerdem konnte ich dem Zitronen-Bananen-Mousse von der Dessert-Theke nicht widerstehen.
Leider erwischte ich eines der kleineren Fischfilet-Stücke erwischt, aber entgegen meiner Erwartung reichte es doch aus, um mich zu sättigen. Das Fleisch war zart und schmackhaft, ganz wie ich es bei Fischgerichten hier gewöhnt bin. Die wenigen Gräten die ich darin fand waren zwar nicht erfreulich, aber da man bei Fischgerichten ja fast immer damit rechnen muss und es auch nicht allzu viele waren, sah ich darüber hinweg. Der Pfirsich-Ingwer-Sud passte geschmacklich sehr gut zu dem Fisch wie ich feststellen durfte, wobei der Geschmack primär auf dem Ingwer lag und der Pfirsich nur am Rande eine Rolle spielte. Es erscheint auf dem Bild zwar als würde man den Fisch im Sud ertrinken, aber der Reis und Fisch sogen ihn fast vollständig auf. Beim Reis schmeckte man die Jasmin-Note aber deutlich heraus und das wertete den Klebereis geschmacklich noch etwas auf. Das Gemüse aus Erbsen und Karotten war ebenfalls in Ordnung, aber auch nicht mehr, da vor allem die Karottenwürfelchen bereits teilweise etwas matschig gewesen sind. An den Erbsen gab es aber nichts auszusetzen. Den krönenden Abschluß bildete das Zitronen-Bananen-Mousse, welches auf einer Schicht frischer Bananenscheiben ruhend und mit einem Choco-Crossie garniert ein wirklich leckeres, wenn auch wie immer zu kleines Dessert bildete.
Leider bildete das Seelachsfilet in der Beliebtheit heute eher ein Schlusslicht, die Ravioli lagen meiner Meinung nach im hinteren Bereich noch etwas vor ihm. Die Asia-Speisen waren jedoch deutlich beliebter als diese beiden Speisen und das Putenschnitzel behauptete deutlich den ersten Platz. Auch an meinem Tisch war ich der einzige, der nicht das Putenschnitzel gewählt hatte, aber man muss ja auch nicht immer dem Herdentrieb folgen. Ich jedenfalls habe heute meine non-konformität nicht bereut.
Mein Abschlußurteil:
Seelachsfilet: ++
Pfirsisch-Ingwer-Sud: ++
Jasmin-Duftreis: ++
Gemüse: +
Banane-Zitronen-Mousse: ++
Tags: bananen-zitronen-mousse, betriebsrestaurant, dessert, erbsen, essen, fisch, fischgericht, food, gemüse, ingwer, jasmin-duftreis, jasminreis, kantine, karotten, lachs, lunch, möhren, mittagessen, mousse, nachtisch, nahrung, nahrungsmittel, pfirsich, reis, seelachs, seelachsfilet
Putensteak “Florida” [04.03.2010]
4.03.2010 20:32 kulinarisches, lunchtimeUnkommentiert
Auch zum heutigen Donnerstag kann ich das Angebot im Betriebsrestaurant wieder mal als durchaus interessant bezeichnen. An der Asia-Theke bot man u.a. “Chop Suey – gemischtes Asia Gemüse gebraten in Kokosmilchsauce” und “Gaeng Phet Nua – Rindfleisch gebraten mit verschiedenen Gemüse in Kokosmilchsauce” an. Beides klang interessant, aber mir ist das Gemüse wirklich einen Deut zu grob geschnitten. Daher wandte ich meinen Blick auf die anderen Gerichte. Als Vitality-Speise gab es da “Spaghetti mit Auberginenragout“, was ebenfalls interessant klang, aber ich bin nun mal kein großer Freund von Auberginen, daher war das nichts für mich. Da eignete sich der “Schweinegulasch mit Paprika und Butternudeln” als traditionell-regionales Gericht schon besser. Aber meine entgültige Wahl fiel schließlich auf das Globetrotter-Gericht, einem “Putensteak ‘Florida’ mit Mandelreis und fruchtiger Currysauce” – das erschien meines Vaters Sohn doch genau das richtige für einen Donnerstag zu sein – vor allem wenn man es mit einigen Erbsen von der Gemüsetheke und einem Mandarinenquark noch komplettierte.
Überbacken mit Käse, unter dem ein Stück Aprikose ruhte, war ein zartes und annehmbar großes Stück Putenfleisch der Hauptbestandteil des Gerichtes. Ich hatte Glück und erhielt ein Stück von einer frischen Ladung Putensteaks, die gerade bevor ich an der Reihe war aus der Küche angeliefert wurden, daher war es auch wirklich frisch und heiß. Das ganze ruhte auf einem Bett aus hellem Reis, welcher mit einigen Mandelsplittern versetzt war. Ich fand nicht dass man die Mandeln herausschmeckte. Entweder waren es dazu zu wenig oder die gut bemessene Kelle wirklich angenehm fruchtiger und leicht scharfer Currysauce übertünchte den Geschmack der Mandeln. Und selbst an den Erbsen konnte ich heute eigentlich nichts aussetzen – sie waren heiß und schmackhaft. Sättigungstechnisch war der Mandarinenquark – versetzt mit reichlich Dosenmandarinen – zwar nicht mehr notwendig, schadete auf der anderen Seite aber auch nicht.
Von ihrer Beliebtheit her schienen sich der Schweinegulasch und das Putensteak nichts zu geben, gefolgt von den Asia-Gerichten. Aber auch die Spaghetti mit Auberginenragout hatten offensichtlich ihre Freund gefunden – für mich wären die wie gesagt nichts gewesen, der Geschmack von Auberginen sagt mit einfach nicht zu.
Mein Abschlußurteil
Putensteak “Florida”: ++
Mandelreis: ++
Currysauce: ++
Erbsen: ++
Mandarinenquark: ++
Tags: betriebsrestaurant, currysauce, dessert, erbsen, essen, Geflügel, kantine, lunch, mandarinenquark, mandelreis, mittagessen, nachtisch, nahrung, nahrungsmittel, pute, putensteak, putensteak "florida", quark, reis
Hackfleisch-Kartoffelpfanne – das Rezept
27.02.2010 20:43 kochexperimente, kulinarisches1 Kommentar
Heute war mir mal wieder nach Kochen, und nach einiger Konsultation meiner Rezeptsammlungen entschied ich mich dazu eine Hackfleisch-Kartoffelpfanne zuzubereiten. Das Rezept klang einfach und lecker – und viele Zutaten brauchte man dazu nicht. Also ging ich kurz einkaufen und besorgte mir die notwendigen Dinge.
Für zwei Portionen benötigen wir also:
400g kleine, festkochende Kartoffeln

und zum Würzen Salz, Pfeffer und Thymian

Kommen wir nun zur Zubereitung:
Zuerst schälen wir die Kartoffeln

Anschließend kochen wir sie für etwa zehn Minuten in Salzwasser.

Während die Kartoffeln kochen, schneiden wir schon mal die Zwiebeln

und würzen das Gehacktes. Ich nahm dazu Salz, Paprikapulver und Pfeffer.

Mit einer Gabel können wir schließlich testen, ob die Kartoffeln schon durch sind

und schütten sie in diesem Falle ab.

In einer großen Pfanne erhitzen wir dann etwas Öl

und schwitzen darin die Zwiebeln und das Knoblauch etwas an.

Dann geben wir die Kartoffeln in die Pfanne – ich habe die Kartoffelhälften hier noch einmal geviertelt –

und bröseln das gewürzte Gehacktes hinein.

Dann ist es an der Zeit alles mit Salz, Pfeffer und Thymian zu würzen.

Ist alles gut angebraten geben wir ca. 200ml Wasser in die Pfanne

und ergänzen alles mit unseren TK-Erbsen.

Für nicht ganz 10 Minuten lassen wir das ganze dann

auf mittlerer Flamme vor sich hin köcheln.

Zwischendurch würzen wir das ganze mit etwas Harissa.

Ist das Wasser größtenteils verdampft, löschen wir das Gericht schließlich noch mit ein bis eineinhalb (Ess-)Löffeln Creme Fraiche ab.

Und fertig ist eine leckere, schmackhafte Hackfleisch-Kartoffelpfanne.

Ich hatte etwas gezweifelt ob es eine gute Idee war zuerst die Kartoffeln und dann das Hackfleisch in die Pfanne zu geben – denn ich befürchtete dass das Fleisch nicht richtig durchgebraten wird. Aber das erwies sich als unbegründet und das Ergebnis war wirklich sehr lecker und schmackhaft. Hätte mich regelrecht reinknien können – und für morgen reicht es auch noch mal.
Tags: creme fraiche, erbsen, essen, food, gehacktes, harissa, kartoffeln thymian, kochen, kochexperiment, lunch, mittagessen, nahrung, nahrungsmitteln, pfeffer, rezept, salz
Rinderhacksteak “Mexiko” [22.02.2010]
22.02.2010 20:14 kulinarisches, lunchtimeUnkommentiert
Das Angebot des Betriebsrestaurants zum Wochenanfang kann man wieder durchaus als Interessant bezeichnen. Bei den Asia-Speisen lockten u.a. “Pad Thai – Gebratene Reisnudeln mit Ei, Lauchzwiebeln, Sprossen und Erdnüssen” und “Moo Pad Takai – Schweinefleisch mit Bambusstreifen, Frühlingszwiebeln,Paprika in Chili- Zitronengrassauce“, wobei mich das zweite ausgrund der Zutat Zitronengras weniger gereizt hätte. Außerdem lockte an der Vitality-Theke eine “Gnocchipfanne mit Kohl“, bei den “Tradition der Region”-Menus gab es ein “Jägerschnitzel in Pilzrahmsoße mit Knöpfle” und in der Sektion Globetrotter schließlich bot man “Rinderhacksteak ‘Mexiko’ mit Mais, Bohnen und Paprika dazu Kartoffelecken“. Zwar wäre die Gnocchipfanne wohl am vernünftigsten gewesen, ich entschied mich aber dann doch für das Rinerhacksteak – zu dem ich noch eine Schale mit Erbsen und Möhren als Beilage wählte.
Das zusätzliche Gemüse wäre eigentlich nicht unbedingt notwendig gewesen, denn in der leicht scharfen Sauce befand sich ja bereits Mais, Kidneybohnen sowie rote und grüne Paprikastreifen. Und wie häufig war dies Gemüse auch nicht mehr richtig heiß – aber geschadet hat es mit Sicherheit auch nicht. Unter der Sauce fand sich schließlich eine große Rinderhack-Frikadelle, die sich als pikant gewürzt und angenehm saftig erwies. Außerdem lag eine annehmbar große Menge an Kartoffelspalten oder -ecken, die sowohl heiß als auch knusprig waren. In der Summe ein wirklich schmackhaftes Gericht, das mir sehr gut gemundet hat. Natürlich ist diskutabel, ob alles zu dem man Mais und Kidneybohnen gibt als “Mexiko”-Gericht bezeichnen kann, aber sei’s drum… ![]()
Auf der Beliebtheitsskala lagen das Rinderhacksteak und das Jägerschnitzel heute meines Eindrucks nach gleich auf, gefolgt von den Asia-Speisen und schließlich der Gnocchipfanne. Das lag in etwa in meiner Erwartung, wobei ich dem Schnitzel einen deutlicheren Vorsprung zugebilligt hätte, aber dazu hatte das Rinderhacksteak wohl doch zu gut ausgesehen.
Mein Abschlußurteil:
Rinderhacksteak: ++
Mexiko-Sauce: ++
Kartoffelecken: ++
Erbsen/Karotten: +/-
Tags: betriebsrestaurant, erbsen, essen, food, frikadelle, kantine, kartoffelspalten, kidneybohnen, lunch, mais, möhren, mexiko-sauce, nahrung, nahrungsmittel, paprika, rinderhacksteak
Schweineschnitzel mit Kroketten [15.01.2010]
15.02.2010 20:30 kulinarisches, lunchtime1 Kommentar
Zum neuen Wochenanfang bot unser Betriebsrestaurant wieder einmal eine durchaus interessante Auswahl an Speisen an. Im Asia-Bereich lockten u.a. “Gebratener Tofu mit verschiedenem Gemüse in Hoi Sin Sauce” und “Gaeng Keaw Wan Gai – Gebratenes Hühnchen mit frischem Gemüse , Aubergine, Bambussprossen in scharfem grünem Curry“, wobei für mich höchstens letzteres in Frage gekommen wäre. Scharfer grüner Curry hörte sich durchaus verlockend an. Aber auch der regulären Sektionen gab es verlockende Angebote. Da war zum einen das heutige Sonderangebot in Form von einem “Putencurry mit Gemüse an Basmatireis“, welches ich durchaus in Betracht zog. Aber auch die “Mexikanische Chili- Linsen mit Reis” aus der Abteilung der Vitality-Speisen sahen gar nicht übel aus und die “Cannelloni mit Fleischfüllung in Tomatensoße” bei den Globetrotter-Gerichten hatten auch ihren Reiz – aber ich entschied mich nach einigem Überlegen dann doch für das traditionell-regionale “Schweineschnitzel mit Schinken, Käse überbacken dazu Rahmsoße und Kroketten“, welches ich mir noch mit einer Schale zusätzlicher Erbsen als Gemüsebeilage aufwertete. Auf einen Nachtisch verzichtete ich aber heute.
Eine gute Wahl wie ich feststellen durfte – das Stückchen unpaniertes Schnitzelfleisch war zart und sehr lecker. Der gefalteten Scheibe Kochschinken und dem Käse darauf hätte es nicht unbedingt bedurft, ich hätte es auch pur genommen, aber wo sie schon mal drauf waren schadete es natürlich auch nichts. Bei der Rahmsauce, die im übrigen geschmacklich sehr gut dazu passte, hatte man wieder mal übertrieben und für meinen Geschmack etwas sehr viel davon drauf getan – dabei war das Schwein ja schon tot und hätte nicht noch zusätzlich ertränkt werden müssen.
Bei den Kroketten hätten es wiederum ein bis zwei mehr sein können, aber die die auf dem Teller waren erwiesen sich für Kantinenkroketten als wirklich vorzüglich, denn sie waren richtig heiß, außen wunderbar knusprig und innen angenehm weich. Die Erbsen hingegen hatten ihre heißeste Zeit schon hinter sich, aber bei Gemüse von einer Selbstbedienungs-Theke ist das wohl nicht ganz zu verhindern. Letztlich waren sie aber Ok und passten meiner Meinung nach auch sehr gut zum Restgericht.
Es ist eigentlich müßig zu erwähnen, dass das Schweineschnitzel heute den größten Zuspruch bei den Gästen fand, deutlich vor Canneloni, Putencurry, den Asia-Gerichten und den Mexikanischen Chili-Linsen. Puutrencurry, Asia-Gerichte und Canneloni lagen dabei wohl ungefährt gleich auf, die Chili-Linsen erfreuten sich offensichtlich keiner so großen Beliebtheit, aber damit hatte ich auch nicht gerechnet. Obwohl ich zugeben muss dass sie wirklich interessant aussahen – sollte es noch einmal etwas ähnliches geben werde ich sie auf jeden Fall wieder in Betracht ziehen.
Mein Abschlußurteil:
Überbackenes Schweineschnitzel: ++
Rahmsauce: ++
Kroketten: ++
Erbsen: +
Tags: überbacken, betriebsrestaurant, erbsen, essen, food, kantine, Käse, kroketten, lunch, mittagessen, nahrung, nahrungsmittel, rahmsauce, schinken, schnitzel, Schweineschnitzel
Fischfilet in pikanter Kokosmilch [12.01.2010]
12.02.2010 21:39 kulinarisches, lunchtime, privatUnkommentiert
Bereits gestern Abend waren wir in Richtung Norden in die Nähe von Frankfurt zurückgekehrt – und dabei über sechs Stunden auf er A9 und der A3 verbracht, da einen großen Teil der Strecke auf allen Spuren versetzt Streu- und Räumfahrzeuge vor uns her fuhren und somit nur eine Höchstgeschwindigkeit von 60 Kilometern pro Stunde erlaubten.
Aber auf der Gegenfahrbahn in Richtung München war es auch nicht besser – Autokolonnen krochen hinter den Räumfahrzeugen her, die und entgegen kamen.
Den ganzen Tag über hatte es auch geschneit – mal mehr und mal weniger stark – von daher waren die Maßnahmen denke ich auch durchaus gerechtfertigt. So kamen wir halt erst nach Mitternacht an unserem Ziel an.
Frühstück gabs dann heute mal keins, dafür aber eine Mahlzeit in der Kantine, über die ich bereits von April bis Oktober letzten Jahres intensiv berichtet hatte. Die Auswahl bestand heute aus “Cheeseburger (überbackene Rinderbratlinge im Sesambrötchen) mit Tomate und Gewürzgürkchen, dazu Steakhouse-Fritten” und “Fischfilet in pikanter Kokosmilch mit indischem Currygemüse und Duftreis“. Intuitiv lagen mir natürlich die Cheeseburger nahe, aber mein eigenes Körpergewicht riet mir dann doch dazu, das Fischfilet zu wählen.
War nicht nur lecker, sondern dank des reichlichen Gemüses, des beiliegenden Salates und der fettarmen Zubereitung wohl sogar gesund.
Ursprünglich war der Fisch als Pangasius angekündigt worden, aber man hatte hier kurzfristig umdisponiert und eine andere Fischsorte verwendet – leider hatte ich vergessen zu fragen um was es sich dabei handelt. Es war auf jeden Fall sehr wohlschmeckend, zart und vollkommen Grätenfrei. Darüber fand sich die scharf-pikante Sauce aus Kokosmilch, die geschmacklich sehr gut dazu passte. Außerdem fand sich eine ansehnlich Portion Reis, warmen Gemüse und einem gemischten Salat auf dem Teller. In der Gesamtkomposition absolut gelungen wie ich fand – hat mir sehr gut geschmeckt und ich bereue es keinesfalls, nicht die Cheeseburger gewählt zu haben.
Mein Abschlußurteil:
Fischfilet: ++
Pikante Kokosmilch: ++
Gemüse: ++
Reis: ++
Tags: erbsen, essen, fisch, Fischfilet, food, gemüse, kantine, lunch, möhren, mittagessen, nahrung, nahrungsmittel, reis, Salat
Gemüse Paella [08.02.2010]
8.02.2010 20:29 kulinarisches, lunchtime1 Kommentar
Die heutige Auswahl im Betriebsrestaurant las sich wieder sehr interessant. Im Asia-Bereichen locken unter anderem “Poh Piard Thord – Knusprige Frühlingsröllchen” oder “Prig Pad Kai – Putenfleisch mit Chilischoten und verschiedenem Gemüse nach Thai Art” und bei den regulären Gerichten standen ein “Paprikarahmschnitzel von der Schweinelende mit Kräuternudeln” als traditionell-regionale Speise, “Gebratene Hähnchenkeule mit Bratensauce und Kartoffel- Gurkensalat” – eine aus meiner Sicht ungewöhnliche Kombination – bei den Globetrotter-Gerichten und bei Vitality schließlich “Gemüse Paella” auf der Karte. Außerdem bot man noch zusätzlich einen “Leberkäse mit Spiegelei und Kartoffelsalat” an. Eigentlich hätte mich auch der Leberkäse gereizt, aber ich hatte mich schon im Vorfeld irgendwie auf die Gemüse Paella eingeschossen und wählte also dieses Gericht, dass ich mit einem Waldbeerenquark ergänzte.
Wie man auf den ersten Blick erkennen kann hatte man sich offensichtlich nicht viel Mühe gegeben die Karotten klein zu schneiden – viel mehr hatte man einfach die kompletten Scheiben in die Paella getan. Da sie aber schön weich gekocht waren, ließen sie sich dennoch problemlos verzehren. Außerdem fanden sich auch Erbsen, Paprikastücke in rot, grün und gelb, Zucchini, Zwiebeln und einiges mehr. Hätte zwar meinem Geschmack nach etwas kräftiger gewürzt sein können, aber schmeckte auch so ganz gut. Natürlich ist eine “richtige” Paella mit Meeresfrüchten einer solchen Gemüse Paella vorzuziehen, aber notfalls gehts auch mal vegetarisch. ![]()
Das Dessert fand ich zuerst etwas zu säuerlich, aber das lag wohl primär an den verwendeten Johannisbeeren, die ja an sich auch etwas säuerlich sind. Spätestens nach dem dritten Löffel hatte man sich aber dran gewöhnt. Für einen Quark war das ganze aber leider etwas dünnflüssig – man hätte es fast trinken können – daher kann ich hier leider keine volle Punktzahl vergeben.
Wer das Rennen in der Publikumsbeliebtheit heute machte war schwer auszumachen – aber das Paprikarahmschnitzel und der Leberkäse lieferten sich an der Spitze auf jeden Fall ein Kopf-an-Kopf Rennen. Danach kamen wohl die Asia-Speisen und Hähnchenkeule und erst am Schluß die Paella. Ich wäre wahrscheinlich mit dem Schnitzel auch besser bedient gewesen, da meine Sättigung wie so oft bei vegetarischen Gerichten nicht bis zum Feierabend anhielt – aber ich habe es gut durchgestanden und werde mir jetzt gleich einmal etwas zum Abendbrot machen – natürlich mit Fleisch.
Mein Abschlußurteil:
Gemüse Paella: +
Waldbeerenquark: +
Tags: beerenquark, betriebsrestaurant, dessert, erbsen, essen, food, Gemüse-Paella, kantine, karotten, lunch, möhren, mittagessen, nachtisch, nahrung, nahrungsmittel, paella, paprika, quark, reis, zucchini













