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Pikantes Kichererbsencurry – Resteverbrauch [29.11. – 03.12.2020]

Thursday, December 3rd, 2020

Mein Pikantes Kichererbsencurry mit Pute hat doch etwas länger gehalten als ich gedacht hätte, denn ich konnte insgesamt doch tatsächlich 6 mal davon zehren. Neben dem Tag an dem ich es gekocht hatte konnte ich davon am Sonntag (29.11.2020),
Chickpea Curry - Leftovers I / Kichererbsen-Curry - Resteverbrauch I
am Montag (30.11.2020),
Chickpea Curry - Leftovers II / Kichererbsen-Curry - Resteverbrauch II
am Dienstag (01.12.2020),
Chickpea Curry - Leftovers III / Kichererbsen-Curry - Resteverbrauch III
am Mittwoch (02.12.2020)
Chickpea Curry - Leftovers IV / Kichererbsen-Curry - Resteverbrauch IV
sowie am heutigen Donnerstag (03.12.2020) davon essen – wobei ich zugeben muss dass die Portionen keine echten “Männerportionen” waren. 😉 Aber ich brauch im durch Corona verursachten Homeoffice irgendwie nicht mehr so viel Nahrung…
Chickpea Curry - Leftovers V / Kichererbsen-Curry - Resteverbrauch V
Nur beim Reis wurde es vor allem gegen Ende etwas knapp, aber es reichte glücklicherweise gerade so. Geschmacklich gab es aber auf jeden Fall keine Einbußen, das selbst gemachte Garam Masala erfüllte weiterhin seinen Zweck und gab dem Gericht ein wundervolles Aroma. Nur das Putenfleisch in der letzten Portion heute erschien mir etwas faseriger und trockner, aber gut war es allemal noch. Damit habe ich dann erst mal genug Kichererbsencurry für die nächste Zeit gegessen – so lecker es auch bis zum Schluss war. Morgen muss ich also dann wieder kochen – mal sehen was ich so an Rezepten finde…

Pikantes Kichererbsencurry mit Pute – das Rezept

Saturday, November 28th, 2020

Zu den Zeiten in denen unser Betriebsrestaurant noch regulär geöffnet war, also vor Beginn der Covid-19-Krise die das aktuelle Jahr 2020 so maßgeblich beeinflusst hat, gehörte das Pikante Kichererbsencurry ja zu einem meiner Lieblingsgerichte, daher wollte ich mich heute mal daran wagen, dieses Gericht in leicht abgewandelter Form selbst nachzukochen. Zumal ich noch mehrere Dosen Kichererbsen vorrätig hatte, die dringend mal verbraucht werden mussten. Für dieses Rezept hatte ich bereits im Vorfeld selbst Garam Masala hergestellt, ich hatte mir heute vormittag noch schnell frische Möhren und Frühlingszwiebeln besorgt und mir dabei auch noch etwas Putenfleisch eingepackt, das ich in diesem Gericht verarbeiten wollte. Normalerweise ist dieses Gericht zwar vegetarisch, aber ich bin einfach ein zu großer Fleisch-Fan als dass ich ganz darauf verzichten wollte. 😉 Ansonsten müsste der Version aber dem gleichen, was auch so in unserem Betriebsrestaurant serviert worden ist. Dieses Rezept möchte ich nun mit diesem Beitrag einmal in gewohnter Form vorstellen.

Was benötigen wir also für 4 Portionen?

Für das Kichererbsencurry

  • 150g Möhren (1 große oder 2 kleine Möhren)
  • 4-5 Frühlingszwiebeln
  • 1 mittlere Zwiebel
  • 2-3 Zehen Knoblauch
  • 1 daumengroßes Stück Ingwer
  • 450g Putenfleisch
  • 500g Tomaten in Stücken
  • 400ml Kokosmilch
  • 2 Dosen Kichererbsen (400g – 265g Abtropfgewicht)
  • 3 Teelöffel Garam Masala
  • 3-4 Teelöffel Curry
  • Chiliflocken, Salz & Pfeffer
  • Als Sättigungsbeilage

  • 240g (Basamti-)Reis
  • 700ml Wasser
  • 1 Esslöffel Butter
  • 3 Teelöffel Salz
  • Vor dem eigentlichen kochen steht natürlich, wie üblich, die Vorbereitung der einzelnen Zutaten. Wir schälen also die Möhre(n) und würfeln sie,

    01 - Peel carrot / Möhre schälen 02 - Dice carrot / Möhre würfeln

    waschen die Frühlingszwiebeln und schneiden sie in Ringe,

    03 - Cut scallions in rings / Frühlingszwiebeln in Ringe schneiden

    schälen die Zwiebel und schneiden sie in halbe Spalten,

    04 - Cut onion in stripes / Zwiebel in Spalten schneiden

    schälen und zerkleinern die Knoblauchzehen,

    05 - Mince garlic / Knoblauch-zerkleinern

    schälen den Ingwer und reiben ihn fein

    06 - Peel ginger / Ingwer schälen 07 - Grate ginger / Ingwer reiben

    und lassen die Kichererbsen abtropfen.

    08 - Drain chickpeas / Kichererbsen abtropfen lassen

    Außerdem waschen wir das Putenfleisch, tupfen es trocken, schneiden es in Streifen und würzen sie von allen Seiten mit Salz und Pfeffer.

    09 - Cut turkey in stripes / Putenfleisch in Streifen schneiden 10 - Season turkey stripes with pepper & salt / Putenstreifen mit Salz & Pfeffer würzen

    Anschließend können wir mit der eigentlichen Zubereitung des Gerichts beginnen. Dazu erhitzen wir etwas Öl oder besser Butterschmalz in einer Pfanne,

    11 - Heat ghee in pan / Butterschmalz in Pfanne erhitzen

    geben die gewürzten Putenstreifen hinein

    12 - Put turkey stripes in pan / Putenstreifen in Pfanne geben

    und braten sie scharf über einige Minuten rundherum an, so dass etwas Röstaromen entstehen können.

    13 - Sear turkey stripes / Putenstreifen scharf anbraten

    Nachdem wir die Putenstreifen dann wieder entnommen und bei Seite gestellt haben

    14 - Put turkey stripes aside / Putenstreifen bei Seite stellen

    geben wir die Zwiebelspalten in die Pfanne, dünsten sie kurz an,

    15 - Add onion to pan / Zwiebelspalten in Pfanne geben 16 - Braise onion / Zwiebelspalten andünsten

    addieren dann die Möhrenwürfel, um sie ebenfalls für 1-2 Minuten anzudünsten.

    17 - Add diced carrots / Möhrenwürfel addieren 18 - Braise diced carrots / Möhrenwürfeln mit andünsten

    und tun das gleiche mit den Frühlingszwiebel-Ringen.

    19 - Add scallions / Frühlingszwiebeln dazu geben 20 - Braise scallions / Frühlingszwiebeln andünsten

    Schließlich geben wir auch den geriebenen Ingwer und das zerkleinere Knoblauch in die Pfanne,

    21 - Put grated ginger in pan /  Geriebenen Ingwer in Pfanne geben 22 - Add garlic / Knoblauch addieren

    dünsten auch dies wiederum für 1-2 Minuten mit an,

    23 - Braise ginger & garlic / Ingwer & Knoblauch andünsten

    löschen dann alles mit den Tomaten sowie der Kokosmilch ab.

    24 - Deglaze with tomatoes / Mit Tomaten ablöschen 25 - Add coconut milk / Kokosmilch addieren

    und verrühren alles gründlich miteinander um es kurz aufkochen zu lassen.

    26 - Scramble & bring to ab boil / Verrühren & aufkochen lassen

    Parallel geben wir 700ml Wasser in einen Topf und beginnen es zum kochen zu bringen.

    27 - Heat water in pot / Wasser in Topf erhitzen

    Nun geben wir die abgetropften Kichererbsen in die Pfanne,

    28 - Add chickpeas / Kichererbsen hinzu geben

    verrühren sie und lassen sie für ca. 10 Minuten auf reduzierter Stufe köcheln.

    29 - Scramble chickpeas & let simmer / Kichererbsen verrühren & köcheln lassen

    Danach geben wir das Garam Masala sowie den Curry hinzu,

    30 - Add Garam Masala / Garam Masala einstreuen 31 - Add curry / Curry dazu geben

    und verrühren alles um etwas weiter köcheln zu lassen.

    32 - Stir & let simmer / Verrühren & köcheln lassen

    Spätestens jetzt sollte auch das Wasser für den Reis kochen, so dass wir es mit drei Teelöffeln Salz versehen und den Reis darin auf reduzierter Stufe kochen können. Da ich Basmati mit Wildreis gewählt hatte sollte das bei mir 14-16 Minuten dauern.

    33 - Salt water / Wasser salzen 34 - Cook rice / Reis kochen

    Während der Reis kocht, geben wir nun die zuvor angebratenen Putenstreifen zurück in die Pfanne

    35 - Add turkey stripes / Putenstreifen dazu geben

    und schmecken dann alles mit einer großzügigen Portion Chiliflocken sowie etwas Salz und Pfeffer ab.

    36 - Season with chili flakes / Mit Chiliflocken würzen 37 - Taste with pepper & salt / Mit Pfeffer & Salz abschmecken

    Schließlich lassen wir alles weiter auf reduzierter Stufe vor sich hin köcheln und dabei ein wenig reduzieren – das intensiviert auch den Geschmack.

    38 - Let simmer / Köcheln lassen

    Sobald der Reis dann fertig gekocht ist, gießen wir ihn in ein Sieb, lassen ihn abtropfen,

    39 - Drain rice in sieve / Reis im Sieb  abtropfen lassen

    geben ihn dann zurück in den Topf auf der ausgeschalteten Kochplatte, wo wir ihn für 2-3 Minuten ausdampfen lassen

    40 - Put rice back in pot / Reis zurück in Topf geben

    und verfeinern ihn dabei noch mit einem Esslöffel Butter, den wir hinzu geben und unter rühren schmelzen lassen.

    41 - Refine rice with butter / Reis mit Butter verfeinern

    Anschließend können wir das fertige Gericht auch schon servieren und genießen. Vielleicht garnieren wir es dabei mit ein paar Frühlingszwiebel-Ringen.

    43 - Chickpea Curry with turkey - Served / Kichererbsen-Curry mit Pute - Serviert

    Was den Geschmack anging war ich dem “Original” aus unserem Betriebsrestaurant sehr nahe gekommen und hatte es für mein persönliches Gusto sogar noch übertroffen. Das ist natürlich kein allzu großes Kunststück, wenn man es selbst abschmeckt, aber ich denke auch die Verwendung des selbst hergestellten Garam Masala trug nicht unmaßgeblich zu dazu bei. Der Geschmack war wirklich angenehm intensiv und so wie ich es von einem indischen Curry-Gericht auch erwarten würde. Die angebratenen Putenstreifen erwiesen sich schließlich als nette Beigabe und sorgten vielleicht auch für einen etwas erhöhten Sättigungsfaktor, das Gericht wäre aber mit Sicherheit auch ohne sie zu einem Erfolg geworden. Ich war mit dieser ersten Variante des Kichererbsen-Curry auf jede Fall sehr zufrieden.

    44 - Chickpea Curry with turkey - Side view / Kichererbsen-Curry mit Pute - Seitenansicht

    Ich habe allerdings während meiner Recherchen auch Varianten mit Spinat und/oder Kartoffeln oder Süßkartoffeln entdeckt, was mir auch recht reizvoll erscheint. Sollte ich das Gericht also noch mal kochen, werde ich es wahrscheinlich dahingehend variieren. Vielleicht lasse ich dann sogar den Reis weg. Mal schauen. Sollte es dazu kommen, werde ich hier natürlich darüber berichten.

    Guten Appetit

    Pikantes Kichererbsencurry

    Asiatischer Bratreis mit Huhn & Gemüse – Restevebrauch [04.-06.10.2020]

    Tuesday, October 6th, 2020

    Ganz wie erwartet reichte der am Tag der Deutschen Einheit zubereitete Asiatische Bratreis mit mariniertem Huhn & Gemüse noch drei weitere Tage.
    So konnte ich am Sonntag,
    Asian fried rice with marinated chicken - Leftovers I / Asiatischer Bratreis mit mariniertem Huhn - Resteverbrauch I
    am Montag (in Homeoffice)
    Asian fried rice with marinated chicken - Leftovers II / Asiatischer Bratreis mit mariniertem Huhn - Resteverbrauch II
    und am Dienstag im Büro noch problemlos davon zehren und meinen mittäglichen Hunger stillen.
    Asian fried rice with marinated chicken - Leftovers III / Asiatischer Bratreis mit mariniertem Huhn - Resteverbrauch III
    Ich hatte etwas Bedenken wegen des Rühreis als Zutat, aber hier gab es keinerlei Einbußen. Allerdings erschien das Gericht spätestens am dritten Tag etwas trockener als frisch zubereitet, das lag aber wohl auch daran dass ich keine Sriracha-Sauce zum zusätzlichen garnieren mitgenommen hatte. In der Summe kann ich das Rezept aber mal wieder vorbehaltlos auch zum aufwärmen in der Mikrowelle empfehlen.

    Asiatischer Bratreis mit Huhn & Gemüse – das Rezept

    Saturday, October 3rd, 2020

    Nachdem ich schon lange nichts mehr mit Reis gekocht hatte, entschied ich mich dieses Wochenende dazu mal Asiatischen Bratreis mit Huhn und Gemüse zuzubereiten, so wie man ihn im Asia-Imbiss bekommen würde. Um das ganze noch etwas interessanter zu gestalten, wollte ich das Huhn außerdem marinieren, was dem ganzen zusätzliche Würze geben sollte. Außerdem war dies mal wieder eine Gelegenheit, meinen bereits bewährten Wok aus dem Schrank zu holen, um die Zubereitung etwas authentischer zu gestalten, aber notfalls tut es hier natürlich auch jede Pfanne mit hohem Rand, wenn man selbst keinen Wok sein Eigen nennen sollte. 😉 Alles in allem erwies sich das Ganze alles wirklich überaus gut gelungenes Gericht, so dass ich es natürlich nicht versäumen möchte, das verwendete Rezept hier einmal in gewohnter Form vorzustellen.

    Was benötigen wir also für 4 Portionen?

  • 500g Hähnchebrustfilet
  • Für die Marinade
  • 2 Esslöffel helle Sojasauce
  • 1 Esslöffel geröstetes Sesamöl
  • 1 Teelöffel Rohrzucker
  • 3-4 Knoblauchzehen
  • 1 Esslöffel neutrales Öl (z.B. Rapsöl)
  • 1 Esslöffel Speisestärke
  • Salz, Pfeffer & Chiliflocken zum würzen
  • Außerdem benötigen wir
  • 220g Langkornreis
  • 200g kleine Champignons
  • 1 große rote Paprika
  • 120-130g Möhren
  • 120g Erbsen (TK)
  • 1 größere Zwiebel
  • 3 Stangen Frühlingszwiebeln
  • 2 Eier (Größe M)
  • Salz, Pfeffer, Sojasauce, Chiliflocken & Sriracha-Sauce zum würzen
  • Damit die Hähnchenbrust richtig durchziehen kann, beginnen wir bereits am Vorabend der eigentlichen Zubereitung damit das Geflügelfleisch zu marinieren. Dazu geben wir zwei Esslöffel Sojasauce und einen Esslöffel geröstetes Sesamöl in eine Schüssel,
    01 - Put soy sauce & sesame oil in bowl / Sojasauce & Sesamöl in Schüssel geben

    addieren einen Teelöffel Rohrzucker,
    02 - Add sugar / Zucker hinzufügen

    geben einen Esslöffel neutrales Öl, z.B. Rapsöl, hinzu,
    03 - Add neutral oil / Neutrales Öl hinzufügen

    pressen die Knoblauchzehen hinein,
    04 - Squeeze garlic / Knoblauch dazu pressen

    streuen die Speisestärke (ich verwendete Maisstärke) ein,
    05 - Add starch / Stärke hinzufügen

    schmecken alles mit Salz, Pfeffer und Chiliflocken ab (wobei wir mit Salz sparsam umgehen sollten, da Sojasauce ja auch schon salzig ist),
    06 - Season with salt, pepper & chili flakesMit Salz, Pfeffer & Chiliflocken würzen

    und verrühren alles gründlich miteinander.
    07 - Stir well / Gründlich verrühren

    Anschließend waschen wir die Hähnchenbrust, tupfen sie trocken und schneiden sie in mundgerechte Würfel
    08 - Dice chicken breast / Hähnchenbrust würfeln

    um sie dann in ein verschließbares Behältnis zu geben, wo wir sie mit der zuvor hergestellten Marinade übergießen
    09 - Douse chicken with marinade / Hähnchenwürfel mit Marinade übergießen

    und gründlich mit ihre vermischen, damit sie über Nacht im Kühlschrank gut durchziehen können.
    10 - Mix well & let marinate / Gründlich vermischen & marinieren lassen

    Am nächsten Tag, vor der eigentlichen Zubereitung, müssen wir natürlich wieder einige Zutaten vorbereiten. Dazu schälen wir die Möhren
    11 - Peel carrots / Möhren schälen

    und schneiden sie in schmale Stifte,
    12 - Cut carrots in sticks / Möhren in Streifen schneiden

    waschen die Paprika, entkernen sie und schneiden sie in Streifen,
    13 - Cut bell pepper in slices / Paprika in Streifen schneiden

    schälen die Zwiebel und schneiden sie in Spalten,
    14 - Cut onion in slices / Zwiebel in Spalten schneiden

    putzen und vierteln die Champignons
    15 - Quarter mushrooms / Pilze vierteln

    und waschen schließlich noch die Frühlingszwiebeln, um sie in schmale Ringe zu schneiden.
    16 - Cut scallions in rings / Frühlingszwiebeln in Ringe schneiden

    Anschließend geben wir 450ml Wasser in einen kleinen Topf und bringen es geschlossen zum kochen, um später den Reis darin zuzubreiten.
    17 - Bring water in pot to a boil / Wasser in Topf erhitzen

    Dann erhitzen wir etwas helles Sesamöl (oder irgend ein anderes Öl) in einem Wok oder einer hohen Pfanne auf erhöhter Stufe,
    18 - Heat oil in wok / Öl in Wok erhitzen

    geben das marinierte Hähnchenfleisch hinein
    19 - Put marinated chicken in wok / Mariniertes Hähnchen in Wok geben

    und braten es scharf rundherum an bis es leicht goldbraun wird und Röstaromen entstehen.
    20 - Sear chicken / Hähnchen scharf anbraten

    Inzwischen müsste dann auch das Wasser im Topf kochen, so dass wir es mit eineinhalb Teelöffeln Salz versehen,
    21 - Salt boiling water / Wasser salzen

    den Reis hinein geben
    22 - Put rice in pot / Reis in Topf geben

    und ihn dann geschlossen bei geringer Hitzezufuhr für 8-9 Minuten gar ziehen zu lassen.
    23 - Simmer rice closed / Reis geschlossen gar ziehen lassen

    Nachdem wir dann die gut durchgebratenen marinierten Hähnchenbrustwürfel aus dem Wok entnommen und bei Seite gestellt haben
    24 - Put fried chicken aside / Angebratenes Hähnchen bei Seite stellen

    geben wir, evtl. unter Zugabe von etwas mehr Öl, die gestifteten Möhren in den Wok
    25 - Put carrots in wok / Möhren in Wok geben

    und dünsten sie für zwei bis drei Minuten an. Erfahrungsgemäß brauchen Wurzelgemüse wie Möhren am längsten um gar zu werden.
    26 - Braise carrots / Möhren andünsten

    Zwischendurch sollten wir auch mal den Reis umrühren, damit nichts anbrennen kann.
    27 - Stir rice / Reis umrühen

    Jetzt geben wir auch die Paprika in den Wok,
    28 - Add bell pepper / Paprika addieren

    dünsten sie ebenfalls für 1-2 Minuten mit an
    29 - Braise bell pepper / Paprika mit anbraten

    und addieren dann auch die Zwiebelspalten,
    30 - Add onion / Zwiebelspaltenhinzufügen

    die geviertelten Champignons,
    31 - Put mushrooms in wok / Pilze in Wok geben

    die Frühlingszwiebel-Ringe
    32 - Add scallions / Frühlingszwiebeln dazu geben

    und zuletzt auch die TK-Erbsen
    33 - Add peas / Erbsen addieren

    um alles zusammen für weiteren 4-5 Minuten anzudünsten bis alles gar ist.
    34 - Braise vegetables / Gemüse andünsten

    Jetzt sollte auch spätestens der Reis gar sein. Wir gießen also evtl. übrig gebliebenes Wasser ab, lockern den Reis etwas auf und nehmen ihn von der Kochplatte.
    35 - Loosen rice / Reis auflockern

    Dann schmecken wir das Gemüse noch mit etwas Salz, Pfeffer und Chiliflocken ab
    36 - Season vegetables / Gemüse würzen

    und entnehmen es aus dem Wok, um es erst Mal bei Seite zu stellen.
    37 - Remove vegetables & put aside / Gemüse entnehmen & bei Seite stellen

    Anschließend schlagen wir die beiden Eier in eine kleine Schüssel auf,
    38 - Put eggs in bowl / Eier in Schüssel geben

    verquirlen sie gründlich
    39 - Whisk eggs / Eier verwuirlen

    und würzen sie dabei mit etwas Salz, Pfeffer und Chiliflocken.
    40 - Season whisked eggs / Verquirlte Eier würzen

    Im Wok erhitzen wir dann ein wenig mehr Öl, geben das verquirlte Ei hinein,
    41 - Put egg in wok / Eimasse in Wok geben

    braten es als krümeliges Rührei an
    42 - Fry egg / Eimasse anbraten

    und schieben es dann an die Seite, um den gekochten Reis hinzuzufügen,
    43 - Put rice in wok / Reis in Wok geben

    ihn mit zwei Esslöffeln Sojasauce und einem Esslöffel geröstetem Sesamöl zu würzen
    44 - Season rice with sesame oil & soy sauce / Reis mit Sesamöl & Sojasauce würzen

    und ihn dann für einige Minuten anzubraten und dabei mit dem gebratenen Ei zu vermischen.
    45 - Fry rice / Reis anbraten

    Schließlich geben wir das angedünstete Gemüse zum Reis,
    46 - Put vegetables in wok / Gemüse in Wok geben

    addieren die marinierten und gebratenen Hähnchenwürfel
    47 - Put chicken back in wok / Huhn zurück in Wok geben

    und vermischen alles gründlich miteinander, um es weiter anzudünsten und dabei alles wieder heiß werden zu lassen. Ggf. lassen wir es dabei auch kurz geschlossen vor sich hin köcheln.
    48 - Stir & continue fry / Vermischen & weiter anbraten

    Dabei schmecken wir alles noch einmal final mit Sojasauce, Salz, Pfeffer, Chiliflocken und – wenn man es wie ich mag- Sriracha-Sauce ab.
    49 - Taste with seasonings & sriracha sauce / Mit Gewürzen & Sriracha abschmecken

    Danach können wir unseren Asiatischen Bratreis auch schon, vielleicht mit etwas gerösteten Sesam und Frühlingszwiebeln garniert, servieren und genießen.
    50 - Asian fried rice with chicken - Served / Asiatischer Bratreis mit Huhn - Serviert

    Was beim ersten Bissen sofort hervorstach war der wunderbar würzige und kräftige Geschmack des zarten marinierten Hähnchenfleischs. Dazu passte wunderbar der ebenfalls gut gewürzte angebratene Reis mit all seinem Gemüse. Beides ergänzte sich zu einem extrem leckeren Gericht mit deutlich asiatischer Note, das mich klar an das erinnerte, was man auch so im Asia-Imbiss um die Ecke erwarten würde. Durch die Sriracha-Sauce war außerdem noch eine angenehme, nicht zu dominante, leicht fruchtige Schärfe mit ins Gericht gekommen, die wunderbar mit der schon existenten Würze aus Sojasauce, geröstetem Sesamöl, Pfeffer und Chiliflocken harmonierte. Ob das Rührei nun unbedingt dabei sein musste, erschloss sich mir allerdings nicht, da es nur wenig zum geschmacklichen Gesamteindruck beitrug. Aber geschadet hat es mit Sicherheit auch nicht. Ich war auf jeden Fall sehr zufrieden mit dem Ergebnis meines heutigen Kochexperiments.

    51 - Asian fried rice with chicken - Side view / Asiatischer Bratreis mit Huhn - Seitenansicht

    Die Gemüsesorten in diesem Rezept sind natürlich gut zu variieren. Ich könnte mir zum Beispiel auch Weißkohl, Sojasprossen, Mungobohnenkeimlinge, Zuckerschoten, Maiskölbchen oder auch Broccoli oder Blumenkohl gut in einer solchen Bratreis-Pfanne vorstellen. Auf die Zwiebelspalten würde ich allerdings nicht verzichten wollen, ich würde evtl. sogar noch zusätzlichen Knoblauch sowie etwas Ingwer dazu geben wollen. Und anstatt der Sriracha-Sauce könnten auch noch ein paar Thai-Chilis für die gewünschte Schärfe sorgen. Da das mit Sicherheit nicht das letzte Mal war, dass ich Bratreis zubereitet habe, werde ich das bestimmt beim nächsten Mal berücksichtigen. Und auch das Fleisch könnte man noch variieren, ich habe Asia-Gerichte bisher meist mit Geflügel zubereitet, aber auch Rinder- oder Schweinefleisch sind in Asien nicht unbekannt – mal schauen was ich diesbezüglich noch an Rezepten entdecke. Ich werde dann natürlich hier darüber berichten. 😉

    Guten Appetit

    Für PInterest:
    Asiatischer Bratreis mit mariniertem Huhn & Gemüse

    Farm Wrap Chicken Curry [03.10.2019]

    Thursday, October 3rd, 2019
    Farm Wrap Chicken Curry

    Am heutigen Tag der Deutschen Einheit war mir nicht nach kochen, denn es war kalt, verregnet und mich plagte eine leichte Erkältung. Daher begnügte ich mich mit einem Tortilla Wrap der Firma Farm Wrap in “Geschmacksrichtung” Chicken Curry zum Mittagessen. Ich hatte diese ja bereits als Pulled Pork in Honig-Senf-Sauce, Chicken Kale (Hähnchen mit Grünkohl), Sweet Chili und Chicken Teriyaki und Roasted Chicken getestet, daher durfte natürlich auch diese Ausführung nicht fehlen. Dabei hatte ich wirklich steif und fest geglaubt ich hätte sie schon mal dabei gehabt, aber ich habe im Blog keinen Post darüber gefunden – wahrscheinlich hatte ich sie mal ohne Beitrag probiert, das kann mal passieren. Ich werde wohl langsam alt… 😉
    Wie dem auch sei: Die mit 2,99 Euro recht kostspielige 200g Packung mit zwei Wraps besteht aus Weizentortillas (50%), Hähnchenbrustfilet (15%), Endivien- und Radicchio-Salat sowie einer eingedickten Curry-Sahne-Sauce. Leider bestand auch hier, wie üblich, das untere Drittel fast nur aus Tortilla und der bis dorthin gelaufenen Currysauce, aber das lässt sich bei der Wickeltechnik die hier verwendet wurde und bei der untere Teil nach innen eingeschlagen wird wohl nicht anders machen. Ich habe auch schon Wraps gesehen, bei denen die Füllung bis unten durch geht, aber die sind dann meist in Alufolie eingewickelt und das ist natürlich nicht sonderlich umweltfreundlich. Gut, diese Wraps werden auch in einer durchsichtigen Plastik-Umverpackung verkauft, also reden wir nicht weiter drüber. Mir haben die in Tortillas verpackten Hähnchenbrustfilet-Stücke mit Salat und Currysauce auf jeden Fall sehr gut geschmeckt und reichten vollkommen aus, um die Zeit bis zum Abendessen zu überbrücken. Passte also…

    Farm Wrap Chicken Teriyaki [05.08.2019]

    Monday, August 5th, 2019
    Farm Wrap Chicken Teriyaki

    Nachdem ich beim Mittagessen dank meines Resteverbrauchs ja mindestens 4,50 Euro gespart hatte, gönnte ich mir heute mal einen Tortilla Wrap zum Abendbrot. Ich hatte von der Firma Farm Wrap ja bereits die Varianten Chicken Sweet Chili, Chicken Kale (mit Grünkohl) und Pulled Pork mit Honig-Senf-Sauce getestet, heute entschied ich mich mal für Chicken Teriyaki. Den Preis von 2,99 Euro halte ich für 2 Wraps á 100g zwar immer noch recht happig, aber mir war einfach danach. Ein Spontankauf sozusagen. Wie sich herausstellte war das Hähnchen aber nur in Teriyaki-Sauce mariniert, dazu gab es neben Endiviensalat, Karottenstreifen und Frühlingszwiebeln wieder eine Honig-Senf-Sauce.
    Der größte Teil der Füllung konzentrierte sich wie üblich im oberen Schnittbereich, je weiter man nach unten kam, desto mehr bestand der Wrap nur aus Tortilla und Sauce. Außerdem hätte es für meinen Geschmack ein klein wenig mehr Hähnchen sein können, aber es war gerade noch so an der Grenze des Akzeptablen. Ist natürlich dank der Weizen-Tortillas nicht gerade Low-Carb, mit 203kcal pro 100g aber noch in Ordnung für kaltes Abendessen. Ich war auf jeden Fall zufrieden. Und sollte ich mal gelernt haben Wraps richtig zu wickeln, mache ich dann vielleicht auch mal selbst welche. 😉

    Hackbällchen mit Gemüsereis – das Rezept

    Saturday, July 13th, 2019

    Nach so viel Nudelgerichten schien es mir mal wieder an der Zeit die Sättigungsbeilage zu wechseln. Daher entschied ich mich heute dazu, mal ein Rezept für Hackbällchen mit Gemüsereis auszuprobieren. Dass es sich hierbei sogar um ein One-Pot-Rezept, also ein Rezept dass man nur mit einem Topf oder einer Pfanne zubereiten kann, war dabei zwar nur Nebensache, aber sollte Abwasch und Aufwand sparen. Leider wurde die Zeitersparnis dadurch wieder zunichte gemacht, dass ich mich dazu entschloss die Hackbällchen komplett selbst und frisch zuzubereiten und nicht, wie im zugrundeliegenden Basisrezept, mit fertigen TK-Hackbällchen zu arbeiten. Aber der Mehraufwand lohnte sich allemal. Das so heute in meiner Küche entstandene Gericht möchte nun mit diesem Beitrag in gewohnter Form vorstellen.

    Was benötigen wir also für 4 Portionen?

  • 500g Hackfleisch halb & halb
  • 1 größere Zwiebel
  • 2 Zehen Knoblauch
  • 1 altbackenes Brötchen
  • etwas Wasser oder Milch zum einweichen
  • 1 Hühnerei (Größe M)
  • 1 Esslöffel mittelscharfer Senf
  • 1 Bund glatte Petersilie
  • 2 Möhren (ca. 150-200g)
  • 1 Bund Frühlingszwiebeln
  • 250g Langkornreis
  • 500ml Gemüsebrühe
  • 130g Erbsen (TK)
  • etwas Salz, Pfeffer, Paprika, Majoran, Oregano und Knoblauchpulver
  • etwas Olivenöl zum braten
  • Beginnen wir damit die Zwiebel zu schälen und zu würfeln.
    01 - Zwiebel würfeln / Dice onion

    Parallel weichen wir das altbackene Brötchen / Brötchen vom Vortag in etwas Milch oder Wasser ein.
    02 - Brötchen einweichen / Soak bun

    Anschließend erhitzen wir etwas Olivenöl in einer Pfanne,
    03 - Olivenöl in Pfanne erhitzen / Heat up olive oil in pan

    geben die gewürfelte Zwiebel hinzu,
    04 - Zwiebelwürfel in Pfanne geben / Add diced onion

    pressen wenig später noch die beiden Knoblauchzehen hinzu
    05 - Knoblauch dazu pressen / Add squeezed garlic

    und dünsten alles für einige Minuten an, bis die Zwiebel schön weich ist. Dann entnehmen wir alles und lassen es etwas abkühlen.
    06 - Andünsten / Braise

    In der Zwischenzeit schälen wir die Möhren und würfeln sie,
    07 - Möhren würfeln / Dice carrot

    waschen die Frühlingszwiebeln und schneiden sie in schmale Ringe,
    08 - Frühlingszwiebeln in Ringe schneiden / Cut scallions in rings

    waschen die Petersilie, schütteln sie trocken und zupfen die Blätter von den Stielen, um diese dann gründlich mit einem Wiegemesser zu zerkleinern.
    09 - Petersilie zerkleinern / Mince parsley

    In eine größeren Schüssel geben wir dann das Hackfleisch, die abgekühlte Zwiebel-Knoblauch-Mischung, das eingeweichte und ausgedrückte Brötchen, ein Drittel der Petersilie, das Hühnerei sowie den Esslöffel mittelscharfen Senf
    10 - Hackfleisch & weitere Zutaten in Schüssel geben / Put ground meat & other ingredient in bowl

    und vermischen alles gründlich miteinander
    11 - Gründlich vermengen / Mix well

    wobei wir es noch einmal kräftig mit Salz, Pfeffer, edelsüßem Paprika und Majoran abschmecken.
    12 - Mit Gewürzen abschmecken / Taste with seasonings

    Dabei sollten wir auch nicht davor zurückschrecken, das Hackfleisch mit bloßen Händen durchzukneten, denn nichts vermengt die Zutaten gründlicher – und die Fingernägel sind nie sauberer als nach so einer Knetaktion. 😉
    13 - Hackfleisch durchkneten / Knead ground meat

    Aus der so entstandenen Masse formen wir anschließend mit angefeuchteten Händen etwa gleich große Hackfleischbällchen – bei mir wurden es genau 20 Stück.
    14 - Kugeln aus Hackfleisch formen / Form balls from meat

    Wenn nötig geben wir noch etwas Öl in die Pfanne, erhitzen alles auf erhöhter Stufe,
    15 - Öl in Pfanne erhitzen / Heat up oil in pan

    geben portionsweise die zuvor geformten Hackbällchen hinein,
    16 - Hackfleischbällchen in Pfanne legen / Put meatballs in pan

    braten sie scharf von allen Seiten an
    17 - Hackfleichbällchen scharf rundherum anbraten / Sear meatballs all around

    und entnehmen sie dann erst einmal wieder
    18 - Gebratenen Hackfleischbällchen aus Pfanne entnehmen / Remove fried meatballs from pan

    um die nächste Portion genau so anzubraten.
    19 - Restliche Hackfleischbällchen braten / Fry remaining meatballs

    Sind alle Hackbällchen durchgebraten, gießen wir ggf. etwas überschüssiges Fett ab und geben dann die gewürfelten Möhren in die Pfanne
    20 - Möhrenwürfel in Pfanne geben / Put diced carrots in pan

    und dünsten sie an, wobei wir gleichzeitig versuchen die Röstrückstände der Hackbällchen vom Boden zu lösen.
    21 - Möhrenwürfel andünsten / Braise diced carrots

    Wenig später addieren wie auch die Frühlingszwiebeln,
    22 - Frühlingszwiebeln addieren / Add scallions

    dünsten sie ebenfalls mit an,
    23 - Frühlingszwiebeln andünsten / Braise scallions

    geben schließlich auch noch den ungekochten Reis zu den übrigen Zutaten
    24 - Reis in Pfanne geben / Add rice to pan

    um ihn glasig anzudünsten
    25 - Reis glasig andünsten / Stew rice glassy

    und alles dann mit der Gemüsebrühe abzulöschen.
    26 - Mit Gemüsebrühe ablöschen / Deglaze with vegetable stock

    Nachdem wir alles verrührt haben, lassen es kurz aufkochen
    27 - Verrühren & aufkochen lassen / Stir & bring to a boil

    und dann geschlossen für 15-20 Minuten auf niedrigster Stufe vor sich hin köcheln bis der Reis gar ist.
    28 - Geschlossen köcheln lassen / Simmer closed

    Zwischendurch sollten wir natürlich hin und wieder mal umrühren. Dabei können wir das Ganze auch gleich mit etwas Salz, Pfeffer und granuliertem Knoblauch abschmecken.
    29 - Mit Gewürzen abschmecken / Taste with seasonings

    Nach etwa 10 Minuten geben wir dann auch die Hackbällchen zurück in die Pfanne
    30 - Hackbällchen zurück in Pfanne geben / Put meatballs back in pan

    und lassen alles weiter geschlossen vor sich hin köcheln.
    31 - Weiter geschlossen köcheln lassen / Continue simmer closed

    Erst kurz bevor der Reis komplett gar ist, geben wir auch die Erbsen mit in die Pfanne,
    32 - Erbsen addieren / Add peas

    addieren die restliche Petersilie
    32 - Restliche Petersilie dazu geben / Add remaining parsley

    und verrühren alles wieder gründlich miteinander,
    33 - Gründlich verrühren / Stir well

    wobei wir unsere Kreation auch gleich noch mal mit Salz, Pfeffer, Oregano und eventuell ein paar Chiliflocken abschmecken.
    34 - Gericht final mit Gewürzen abschmecken / Taste finally with seasonings

    Anschließend können wir das Gericht auch unmittelbar servieren und genießen.
    35 - Meatballs with vegetable rice - Served / Hackbällchen mit Gemüsereis - Serviert

    Alleine schon die wunderbar lockeren, saftigen und würzigen Hackfleischbällchen erwiesen sich als wahrer Leckerschmecker. Ich bin ja sowieso ein großer Fan von Frikadellen aller Art, aber selbst gemacht sind sie natürlich noch einmal um einiges besser. Kombiniert mit frisch gekochtem Reis, einigen ausgewählten Gemüsesorten sowie ein paar einfachen ausgesuchten Gewürzen ergab sich aber so ein vollwertiges und überaus gelungenes Mittagsgericht. Eventuell hätte man die Hackbällchen noch mit Käse oder kleinen Fetawürfeln füllen können, aber so etwas hebe ich mich dann für mein nächstes Gericht mit Hackbällchen auf, für heute war das Gericht genau so richtig wie ich es zubereitet hatte. 🙂

    36 - Meatballs with vegetable rice - Side view / Hackbällchen mit Gemüsereis - Seitenansicht

    Guten Appetit

    Tandoori-Glasnudelcurry mit Shrimps & Mango – das Rezept

    Sunday, July 7th, 2019

    Irgendwie verspürte ich dieses Wochenende große Lust auf Meeresfrüchte, speziell Shrimps, am besten in irgend einem exotischen Gericht. Da kam mir die Idee ein Glasnudelcurry mit Shrimps und Mango zuzubereiten gerade recht. Im Grunde genommen handelt es sich hierbei um eine Variation Tandoori Glasnudel-Curry mit Hähnchen, das ich im November letzten Jahres bereits schon einmal vorgestellt hatte, allerdings mit einigen kleinen aber feinen Variationen.

    Was benötigen wir also für 4-5 Portionen?

  • 450g Shrimps (TK)
  • 1 Bund Frühlingszwiebeln
  • 2-3 Möhren (insg. ca. 250-300g)
  • 1 reife Mango
  • je 1 kleine Paprika in rot und grün
  • 1 daumengroßes Stück frischer Ingwer
  • 250g Glasnudeln
  • 200g Udon-Nudeln
  • 4-5 Esslöffel Tandoori-Gewürzmischung
  • 2-2 Esslöffel Sriracha-Sauce
  • 2 Esslöffel Paprika edelsüß
  • 500ml Kokosnussmilch
  • 400ml Gemüsebrühe
  • sowie etwas Sesam- oder Kokosöl zum braten
  • Während wir die TK-Shrimps langsam auf der Auftaustufe in der Mikrowelle enteiesen – Alternativ können wir sie, wenn wir viel Zeit haben, natürlich auch so auftauen lassen – waschen wir schon mal unsere Paprika, entkernen sie und schneiden sie in Würfel.
    01 - Paprika würfeln / Dice bell peppers

    Außerdem schälen wir die Möhren
    02 -  Möhren schälen / Peel carrots

    und zerteilen sie in feine Streifen,
    03 - Möhren in Streifen schneiden / Cut carrots in stripes

    waschen die Frühlingszwiebeln und schneiden sie in Ringe
    04 - Lauchzwiebeln in Ringe schneiden / Cut scallions in rings

    und schälen den Ingwer,
    05 - Ingwer schälen / Peel ginger

    um ihn ebenfalls fein zu würfeln.
    06 - Ingwer würfeln / Dice ginger

    Last but not least schneiden wir dann die Mango etwa ein Drittel bis ein Viertel längs ein, so dass wir am Kern vorbei schneiden,
    07 - Mango einschneiden / Cut mango

    teilen diese Scheibe in Würfel ein, möglichst ohne dass wir dabei die Außenhaut verletzen
    08 - Mango in Würfel einteilen / Divide mango in dices

    und stülpen sie dann um, so dass wir die Würfel einfach von der Schale schneiden können.
    09 - Mango umstülpen / Turn mango inside out

    Die fertig gewürfelte Mango stellen wir dann am besten abgedeckt in den Kühlschrank, damit sie nicht matschig wird während wir die anderen Zutaten zubereiten.

    Leider hatte ich beim Kauf der Shrimps nicht richtig aufgepasst und mir zu einem Beutel fertig geschälter Tiefsee-Shrimps noch einen Beutel entdarmter aber ungeschälter Riesen-Shrimps gekauft. Das hieß dass ich mich nach dem austauen der Shrimps erst mal damit beschäftigen durfte, 250g Shrimps per Hand von ihrer Chitin-Ummantelung zu entfernen. 🙁 Ich wusste gar nicht dass man so etwas überhaupt noch verkauft.

    Danach konnte ich aber endlich etwas Sesamöl in meine Wok erhitzen
    10 - Sesamöl in Wok erhitzen / Heat sesame oil in wok

    und die nun komplett geschälten Shrimps portionsweise hinein zu geben,
    11 - Shrimps in Wok geben / Put shrimps in wok

    sie von beiden Seiten goldbraun anzubraten
    12 - Shrimps rundherum anbraten / Fry shrimps all around

    und anschließend wieder zu entnehmen und erst einmal bei Seite zu stellen.
    13 - Shrimps bei Seite stellen / Put shrimps aside

    Ins von den Shrimps übrig gebliebene Öl geben wir dann den zerkleinerten Ingwer,
    14 - Ingwer in Wok geben / Put ginger in wok

    dünsten ihn kurz an
    15 - Ingwer andünsten / Braise ginger

    und addieren anschließen auf Möhren und Paprika
    16 - Möhren & Paprika addieren / Add carrots & bell pepper

    die wie für einige weitere Minuten ebenfalls mit andünsten.
    17 - Gemüse andünsten / Braise vegetables

    Schließlich geben wir noch die Frühlingszwiebeln hinzu, dünsten diese ebenfalls kurz mit an bis sie einigermaßen weich sind
    18 - Frühlingszwiebeln addieren & andünsten / Add & braise scallions

    und bestreuen dann alles mit Tandoori, Paprikapulver
    19 - Mit Tandoori & Paprika bestreuen / Spread with tandoori curry & paprika

    sowie der Sriracha-Sauce.
    20 - Srirachi-Sauce addieren / Add srirachi sauce

    Das ganze verrühren wir nun und dünsten es weiter an, bis der Tandoori-Curry seinen Duft entfaltet,
    21 - Gewürze andünsten / Braise seasonings

    dann können wir alles mit Kokosmilch
    22 - Mit Kokosmilch ablöschen / Deglaze with coconut milk

    sowie der Gemüsebrühe ablöschen.
    23 - Gemüsbrühe dazu gießen / Add vegetable broth

    Kokosmilch und Gemüsebrühe verrühren wir nun gründlich mit dem restlichen Wokinhalt, lassen alles kurz aufkochen
    24 - Verrühren & aufkochen lassen / Stir & bring to a boil

    und geben dann die Glasnudel-Päckchen hinein,
    25 - Glasnudeln in Flüssigkeit geben / Put glass noodles in wok

    die wir mit der Sauce verrühren und gar ziehen lassen.
    26 - Verrühren & gar ziehen lassen / Stir & let simmer

    Schließlich geben wir auch noch die Udon-Nudeln hinzu,
    27 - Udon-Nudeln in Wok geben / Put udon noodles in wok

    die wir ebenfalls verrühren und für weitere 3-4 Minuten garen lassen – länger brauchen sie glücklicherweise nicht.
    28 - Alles vermischen / Mix well

    Zuletzt addieren wir nun auch noch die zuvor angebratenen Shrimps
    29 - Shrimps hinzufügen / Add shrimps

    sowie wenig später die Mango-Würfel,
    30 - Mangowürfel addieren / Add diced mango

    verrühren alles wiederum gründlich, lassen es heiß werden
    31 - Rühren & heiß werden lassen / Stir & let got hot

    und schmecken es dabei noch einmal final mit den Gewürzen wie Tandoori, Paprika & Srirachi-Sauce ab.
    32 - Mit Gewürzen abschmecken / Taste with seasonings

    Anschließend können wir das Gericht auch schon, vielleicht garniert mit einigen frischen Frühlingszwiebel-Ringen, servieren und genießen.
    33 - Tandoori glass noodle curry with shrimps & mango - Served / Tandoori Glasnudelcurry mit Shrimps & Mango - Serviert

    Alleine schon die cremigen und wunderbar würzigen, leicht pikanten Glas-Nudeln waren mit ihrem Kokosmilch-Aroma ein wahrer Genuss, vor allem in Kombination die Udon-Nudeln die dem Gericht noch etwas mehr Biss verschafften sowie natürlich der Gemüsekombination aus Paprika, Möhren und Frühlingszwiebeln. Aber erst die wunderbar knackig angebratenen Shrimps und die fruchtigen Mangostückchen gaben ihm sozusagen den letzten Schliff und den “Ritterschlag”, vielleicht sogar noch einen Deut besser als die Hähnchenbrustwürfel, die ich beim letzten Mal verwendet habe. Der zusätzlich eingebrachte Ingwer sorgte außerdem zusätzlich zur Sriracha-Sauce für eine angenehme, aber nicht übertriebene Schärfe. Immer wieder lecker, ich war sehr zufrieden mit dem heutigen Ergebnis meines Kochexperimente.

    34 - Tandoori glass noodle curry with shrimps & mango - Side view / Tandoori Glasnudelcurry mit Shrimps & Mango - Seitenansicht

    Guten Appetit

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    Tandoori-Glasnudelcurry mit Shrimps & Mango